mit Janis PeitschDas war Donnerstag, der 29. Februar 2024
Liebe Leserinnen und Leser,
der "Tag" neigt sich dem Ende entgegen. Bevor ich mich in den Feierabend verabschiede, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der Redaktion ans Herz legen:
Plan für nächste sechs Jahre: Putin malt sich eine schöne neue Welt
Arbeitspflicht für Asylbewerber: Bislang sind die 80-Cent-Jobs ein Flop
454 Millionen Dollar gesucht: Kann Trump die Pfändung noch abwenden?
Nahverkehr steht still: So viel verdienen Bus- und Bahnfahrer
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und eine erholsame Nacht. Machen Sie's gut!
Mann befreit Frau mit Taschenmesser aus brennendem Auto
Dramatische Rettungsaktion in Baden-Württemberg: Ein Mann hat in Schwäbisch Hall eine Seniorin mit Hilfe seines Taschenmessers aus einem brennenden Auto gerettet. Wohl aufgrund eines technischen Defekts war nach Polizeiangaben im Innenraum zwischen Fahrer- und Beifahrersitz ein Feuer ausgebrochen.
Der 65-jährige Fahrer habe an einer Bushaltestelle angehalten und sei ausgestiegen. Die 72-jährige Beifahrerin habe es nicht mit eigener Kraft aus dem Wagen geschafft.
Wegen des Feuers hatte der Fahrer die Handbremse nicht angezogen, wie ein Sprecher sagte. Das brennende Auto rollte bergab und blieb nach etwa 30 Metern an einem Zaun stehen.
Ein Passant eilte herbei und schnitt mit einem Taschenmesser den Gurt durch, mit dem die Frau noch angeschnallt war. Das Auto brannte völlig aus. Der Fahrer und seine Beifahrerin kamen schwer verletzt in ein Krankenhaus.
Italien will Angriffe auf Lehrer mit drastischen Geldstrafen ahnden
An Italiens Schulen sollen Angriffe auf Lehrkräfte oder Mitschüler künftig mit drastischen Geldstrafen geahndet werden können. Die Rechts-Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni brachte einen Antrag ins Parlament ein, wonach solche Tätlichkeiten über den bisher schon möglichen Schadenersatz hinaus mit bis zu 10.000 Euro bestraft werden.
Die Gesetzesänderung, über die nun beraten wird, soll auch für Angriffe auf Mitglieder des Schuldirektoriums und Verwaltungspersonal gelten. In Italien kommt es - wie in anderen Ländern - immer wieder zu solchen Zwischenfällen.
Merz: AfD bedeutet den Abstieg Deutschlands
Auf mehreren Regionalkonferenzen diskutiert die CDU derzeit ihr neues Grundsatzprogramm. Im sächsischen Chemnitz sprach CDU-Chef Friedrich Merz heute auch über die AfD.
In seiner Rede warnte Merz vor einem "Abstieg Deutschlands" durch ein weiteres Erstarken der rechten Partei. Die AfD sei bereits stärker geworden, als es viele anfangs geglaubt hätten. Sie sei aber keine Alternative für Deutschland, sondern bedeute den wirtschaftlichen und vor allem den moralischen Abstieg.
Studie: Medikament kann Anteil "ewiger Chemikalien" im Blut senken
Das Medikament Colestyramin wird eigentlich zur Senkung erhöhter Blutfettwerte eingesetzt. Doch das Mittel kann einer Studie zufolge auch den Anteil der als ewige Chemikalien bekannten PFAS im Blut deutlich senken.
Wie der Mediziner Morten Lindhardt von der Universität im dänischen Holbaek berichtete, sank in der Studie der PFAS-Gehalt im Blutplasma von Probanden bei der Anwendung von Colestyramin innerhalb von drei Monaten um 63 Prozent. Etwa drei Prozentpunkte davon seien dem Chemikalien-Abbau über die Zeit zuzuschreiben, die übrigen 60 Prozentpunkte dem Medikament.
PFAS-Stoffe kommen in vielen Produkten vor, etwa in Lebensmittelverpackungen, Teppichen, Baumaterialien und Kosmetika. Die Chemikalien werden "ewig" genannt, weil sie in der Umwelt nicht abgebaut werden. Auch im menschlichen Körper können sie sich anreichern und stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.
Gefahr durch Zecken: RKI bestimmt zwei neue Risikogebiete
Durch einen Zeckenstich mit FSME-Viren infiziert zu werden, ist nicht mehr nur ein Problem in Teilen Süddeutschlands. Das Robert-Koch-Institut weist zwei neue Risikogebiete für die Hirnentzündung FSME aus. Sie liegen in Brandenburg und Thüringen und grenzen an bekannte Risikogebiete, wie das RKI mitteilt.
Es handelt sich demnach um den Stadtkreis Frankfurt (Oder) und den Landkreis Altenburger Land. Die Zahl der FSME-Risikogebiete hierzulande steigt damit auf 180. Grundlage sind gemeldete Infektionszahlen von 2002 bis 2023.
Eine Konsequenz aus der Ausweisung von Risikogebieten ist, dass Menschen, die dort ein Risiko für einen Zeckenstich haben, sich gegen FSME impfen lassen sollten. Das empfiehlt die Ständige Impfkommission.
Männer filmen, wie sie von Lawinen verschüttet werden
Eine Gruppe Männer ist im verschneiten US-Bundesstaat Wyoming mit Schneemobilen unterwegs, als sich plötzlich eine Lawine löst und einen der Sportler unter sich begräbt. Ein Freund will ihm zu Hilfe kommen, wird aber selbst von Schneemassen erfasst. Beide Männer tragen Kameras und filmen den Vorfall.
Geheime Klinikaufenthalte - Pentagonchef Austin räumt Fehler ein
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hatte im Dezember und Januar über Tage hinweg eine Erkrankung an Prostatakrebs und einen Klinikaufenthalt, unter anderem auf der Intensivstation, geheim gehalten. Selbst Präsident Joe Biden wusste nichts davon. Die Nachricht sorgte Anfang des Jahres für einen handfesten Skandal.
Nun hat Austin vor dem Streitkräfteausschuss des Repräsentantenhauses erneut Stellung zu dem Thema genommen. In der Anhörung räumte Austin ein, er hätte den Präsidenten, sein Team, den Kongress und das amerikanische Volk umgehend über seine Krebsdiagnose und die folgende Behandlung informieren sollen. "Noch einmal: Wir haben das nicht richtig gehandhabt. Und ich habe das nicht richtig gehandhabt."
Er habe Präsident Biden für sein Verhalten um Entschuldigung gebeten und übernehme die volle Verantwortung für die fehlerhafte Kommunikation.
Pentagon: 25.000 palästinensische Frauen und Kinder im Gazastreifen getötet
Seit Beginn der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen im Oktober sind dort nach Angaben von US-Verteidigungsminister Lloyd Austin mehr als 25.000 palästinensische Frauen und Kinder getötet worden. Austin nennt diese Zahl während einer Anhörung im US-Kongress.
Polizisten finden verletzten Mann ohne Penis
In Herne in Nordrhein-Westfalen ist die Polizei auf einen schwer verletzten Mann ohne Penis gestoßen. Ob es sich bei dem Vorfall um ein Verbrechen handle, sei noch unklar, teilte die Polizei in Bochum mit. Der 66-Jährige war demnach in der Nacht in seinem Haus gefunden worden.
Nachbarn hatten die Polizei gerufen, weil sie sich Sorgen um den Mann machten. Aus dem Einfamilienhaus war das anhaltende Bellen eines Hunds zu hören. Wegen Stöhngeräuschen aus dem Haus gingen die Ermittler davon aus, dass der Bewohner Hilfe brauchte.
Im Innern wurde schließlich der schwer verletzte 66-Jährige entdeckt, dessen Genital fehlte. Der Hausbesitzer kam in ein Krankenhaus, zwischenzeitlich schwebte er in Lebensgefahr. Mittlerweile habe sich sein Zustand stabilisiert.
Ermittler vermuten RAF-Terroristen Staub und Garweg in Berlin
Die RAF-Terroristen Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg halten sich vermutlich in Berlin auf. Das Landeskriminalamt Niedersachsen intensiviert nach eigenen Angaben die Fahndungsmaßnahmen in und um Berlin. Wegen der Waffen- und Sprengmittelfunde gehen die Ermittler von einem Gefährdungspotenzial für die Bevölkerung aus.
Bericht: GDL bricht Verhandlungen mit der Bahn ab
Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn drohen neue Streiks. Die Lokführergewerkschaft GDL habe die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn für gescheitert erklärt, berichtet die "Bild"-Zeitung.
Polizei-Heli filmt Jugendlichen auf 500-Meter-Mast
In Riverview im US-Bundesstaat Florida steht ein fast 500 Meter hoher Sendemast. Um von ganz oben den Sonnenuntergang zu filmen und zu streamen, klettert ein Jugendlicher unerlaubterweise auf die Spitze des Bauwerks - und ruft so die Polizei auf den Plan.
CDU-Mann sorgt für Abbruch von Live-Schalte
Bei der Regionalkonferenz der CDU in Hannover ist es zu einem kleinen Zwischenfall gekommen. Während einer Live-Schalte für die NDR-Sendung "Hallo Niedersachsen" griff ein Christdemokrat nach dem Mikrofon der Reporterin - und sorgte so für einen Abbruch des Beitrags.
In einem auf Twitter verbreiteten Ausschnitt ist zu sehen, wie Reporterin Katharina Seiler in ihrer Schalte spricht, als auf einmal ein älterer Mann mit CDU-Band ins Bild kommt und seine Hand auf das Mikrofon der Journalistin drückt. Dabei sagt er: "Können Sie das woanders machen?"
Seiler schaut überrascht und wirkt irritiert. Es folgt ein kurzes Gerangel. Dann schiebt sie den Mann aus dem Bild. Der NDR schaltet daraufhin zurück ins Studio.
Später äußert sich NDR-Redakteur Thorsten Hapke auf X zu dem Vorfall. Demnach fühlte sich eine Gruppe älterer Delegierter durch die Live-Schalte gestört. "CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat sich entschuldigt - was nicht nötig war, für individuelles Fehlverhalten kann niemand etwas. Fall damit erledigt."
Betrunkener kurvt mit brennendem Auto durch Schweinfurt
So eine Polizeimeldung liest man auch nicht alle Tage: Ein Betrunkener ist in Schweinfurt in seinem brennenden Auto gefahren. Zeugen verständigten die Polizei, nachdem der 35 Jahre alte Fahrer nicht auf sie reagiert hatte und weitergefahren war, wie die Beamten mitteilten.
Als die Polizei eintraf, stand der gesamte Unterboden des Wagens in Flammen und ein Reifen fehlte. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten das Feuer. Die Ursache war nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt im Bereich der Vorderradbremse.
Laut Polizei fiel im Gespräch mit dem 35-Jährigen schnell auf, warum er nicht reagiert hatte. Denn er roch den Angaben zufolge stark nach Alkohol. Ein Atemalkoholtest ergab schließlich den Wert von 1,7 Promille. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein des Mannes.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Kollegin Sabine Oelmann verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und ab jetzt bis 22.30 Uhr versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt.
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]ntv.de. Los geht's!
Spezialisten sprengen Fliegerbombe an Strand
Eine heftige Detonation erschüttert einen Strand an der belgischen Küste. Im Sand liegt eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die Spezialisten kontrolliert sprengen. Rund um Koksijde werden immer wieder Blindgänger gefunden.
50 Jahre AC/DC werden direkt auf dem "Highway to Hell" gefeiert
Am 31. Dezember 1973 spielten AC/DC ihre erste Show im Chequers Nightclub in Sydney. Heute, 50 Jahre nach diesem Gig, sind sie Rocklegenden, die Millionen von Tonträgern verkauft haben, aber nicht im Entferntesten daran denken, sich aufs Altenteil zurückzuziehen. Erst vor kurzem hat die Band ihre unzähligen Fans mit der Ankündigung der "POWER UP"-Tour, die sie im Sommer 2024 durch Europa führen wird, wieder in Freudentaumel versetzt. Um ihr 50-jähriges Thronjubiläum angemessen zu feiern, veröffentlichen Columbia Records/Legacy Recordings den Backkatalog der Band in geradezu royaler Ausstattung: Als goldene, limitierte Vinyl-Edition.
In der ersten Veröffentlichungswelle werden neun Alben - von "Back in Black" über "Highway To Hell" bis zu Who Made Who" - erscheinen. Dabei ist "Back in Black" das meistverkaufte von einer Band eingespielte Studioalbum aller Zeiten, "Highway to Hell" war das erste US-Hitalbum der Band 1980), und wer kennt es nicht, das ikonische Cover von "For Tose About to Rock (We Salute You")?
Mehr als 200 Millionen verkaufte Tonträger weltweit - "Back in Black" ist das meistverkaufte von einer Band eingespielte Studioalbum aller Zeiten und hält im Ranking "Bestselling Album by any Artist" mit bislang 50 Millionen verkauften Einheiten den dritten Platz. 2003 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, sieben Jahre später gewann sie ihren ersten Grammy, bis heute spielen AC/DC in ausverkauften Hallen und Stadien aller Kontinente. Begeben Sie sich einfach wieder auf den "Highway To Hell" und feiern Sie mit!
Menge versucht, Hotel-Brand mit Schneebällen zu löschen
Ein Ski-Hotel im indischen Gulmarg geht in Flammen auf. Weil die Feuerwehr nicht durchkommt, versuchen verzweifelte Anwohner, den Brand mit Schneebällen zu löschen, scheitern aber. Das Gebäude brennt fast vollständig aus, bevor das Feuer unter Kontrolle gebracht werden kann.
Duisburger Messerangreifer von eigenem Vater gestoppt
Der Messerangreifer von Duisburg ist den Ermittlungen zufolge von seinem eigenen Vater gestoppt und entwaffnet worden. Der 69-Jährige habe seinen Sohn bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.
Der 21-jährige Verdächtige sei bei seinem Vater zu Besuch gewesen und habe danach die beiden Kinder angegriffen. Zuerst habe er auf ein neunjähriges Mädchen eingestochen und dann auf den zehnjährigen Jungen. Ein Passant habe den Messerangreifer angeschrien und eine Taschenlampe nach ihm geworfen, damit er von den Kindern ablässt. Daraufhin sei der Angreifer auf diesen Zeugen losgegangen. Dann sei der Vater des mutmaßlichen Täters hinzugekommen und habe das dramatische Geschehen beenden können. Die verletzten Kinder seien in die Grundschule zurückgelaufen.
Der Sohn soll seinem Vater vor der Festnahme noch mitgeteilt haben, dass auf seinem Handy Informationen zu finden seien, die die Tat erklären würden. Der 21-Jährige soll an diesem Donnerstag wegen versuchten Mordes einem Haftrichter vorgeführt werden. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat gebe es nicht. Die beiden Opfer seien außer Lebensgefahr, hatte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Donnerstag gesagt.
Panne im Freizeitpark - Gondel bleibt kopfüber stecken
Auf einem Jahrmarkt in Thailand jagt eine Panne im Kinder-Riesenrad den Gästen einen gehörigen Schrecken ein. Eine Gondel beginnt sich aus noch ungeklärten Gründen zu drehen und bleibt am höchsten Punkt kopfüber stecken. Doch Hilfe ist schnell unterwegs.
Eine Arbeitswelt ohne Frauen ab 47 - diskriminierend und schädlich
Die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ferda Ataman, unterstützt eine Online-Kampagne gegen Altersdiskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. "Frauen ab Mitte 40 brauchen keine Anti-Aging-Tipps oder vermeintliche Komplimente. Sie brauchen ein Umfeld, das sie wertschätzt und nicht diskriminiert", erklärte Ataman am Donnerstag.
Ataman bezog sich dabei auf die Aktion "Ohne mich würdet ihr alt aussehen" des Online-Magazins "Palais F*luxx". Mit der am Freitag startenden Kampagne will das Medium ein positives Verständnis von Frauen ab 47 Jahren in der Arbeitswelt vermitteln.
"Leider zeigen mehr als 700 Fälle aus der Beratung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Frauen in dieser Altersgruppe werden noch oft benachteiligt", so Ataman. "Frauen werden wegen ihres Alters nicht eingestellt, bei Beförderungen übergangen oder bei Fortbildungen 'übersehen'", erklärte Ataman weiter. "Das ist nicht nur diskriminierend, sondern schadet unserer Wirtschaft."
Haft für Diebstahl von Balmain-Couture im Wert von 600.000 Euro
Wegen des Diebstahls von Luxusmode hat ein französisches Gericht zwei junge Männer zu Haftstrafen verurteilt. Die Angeklagten hatten im September 45 Stücke der Frühjahrs- und Sommer-Kollektion des Modehauses Balmain gestohlen, wenige Tage vor der geplanten Balmain-Modenschau während der Pariser Fashion Week. Ein weiterer Angeklagter wurde am Mittwoch in Bobigny bei Paris freigesprochen, drei andere sollen später vor Gericht erscheinen.
Der Diebstahl hatte in der Modewelt großes Aufsehen erregt. Die Kleidungsstücke befanden sich im Lieferwagen eines Transportunternehmens, der auf dem Weg vom Flughafen nach Paris von einem Auto verfolgt und gestoppt wurde. Der Fahrer wurde zum Aussteigen gezwungen, die Täter flüchteten mit dem Lieferwagen und der in Kartons verpackten Modekollektion. Ein Teil der Beute wurde später bei Hausdurchsuchungen gefundern
Das Modehaus arbeitete nach eigenen Angaben nach dem Diebstahl Tag und Nacht, um die Stücke zu ersetzen, damit die Modenschau wie geplant stattfinden konnte. Während des Prozesses wiesen die 23 und 25 Jahre alten Angeklagten die Vorwürfe zurück. Das Modehaus hatte den Schaden auf knapp 600.000 Euro beziffert.
"Hier gibt's nichts zu sehen" - "Nackte Kanone" kommt mit Liam Neeson wieder
Mehr als 30 Jahre nach dem dritten und bislang letzten Teil der "Nackte Kanone"-Reihe soll die Neuauflage des Klamauks nächstes Jahr in die Kinos kommen. Das Filmstudio Paramount Pictures kündigte den Film mit Liam Neeson in der Hauptrolle für Juli 2025 an.
Der 71-jährige Neeson übernimmt die Paraderolle des schusseligen Polizisten Frank Drebin, der durch den 2010 gestorbenen Leslie Nielsen berühmt wurde.
Die "Nackte Kanone"-Trilogie war von 1988 bis 1994 erschienen. Neben Nielsen hatten Priscilla Presley und der ehemalige American-Football-Spieler O. J. Simpson darin mitgespielt.
Traurige Nacht: Mehrere Tote auf Deutschlands Straßen
Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 7 nördlich von Hildesheim sind in der Nacht zu Donnerstag ein 63 Jahre alter Autofahrer und seine 58-jährige Beifahrerin ums Leben gekommen. Die beiden Getöteten stammten aus dem Kreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 63-Jährige mit seinem Wagen in Fahrtrichtung Hamburg ungebremst auf einen Sattelzug auf. Die Unfallursache ist noch unklar. Der 38 Jahre alte Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt. Die A7 in Fahrtrichtung Hamburg war bis etwa 5.00 Uhr morgens voll gesperrt.
Bei einem schweren Verkehrsunfall ist im südhessischen Lampertheim eine Dreijährige ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei in Darmstadt vom Donnerstag wurde das Mädchen am Mittwochabend auf einer Landesstraße vom Wagen einer 59-Jährigen erfasst, als es von einem Anwesen auf die Straße lief. Das Kind wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert und dort auch vom Wagen einer 27-Jährigen erfasst.
Aufgrund seiner schweren Verletzungen starb das Mädchen trotz Wiederbelebungsversuchen noch an der Unfallstelle. Die Unfallbeteiligten wurden dort vom Rettungsdienst versorgt. Zur Klärung des Unfallhergangs zog die Staatsanwaltschaft Darmstadt einen Sachverständiger hinzu. Die Straße war für etwa dreieinhalb Stunden voll gesperrt.
Kapitän steuert Schiff aus dem Büro, nicht von der Brücke
Auch in der Schifffahrt herrscht Personalmangel. Der Duisburger Hafen startet deshalb als erster in Deutschland einen Testlauf für Kapitäne, die ihre Schiffe aus dem Büro heraus steuern. Die Technik dafür stammt von dem belgischen Unternehmen Seafar.
Reifen von 16 Autos zerstochen
Ein Unbekannter hat im nordrhein-westfälischen Ennepetal die Reifen von 16 Autos zerstochen. Wie die Polizei in Schwelm mitteilt, ereigneten sich die Taten in der Nacht zum Mittwoch. Die Wagen waren demnach in drei Straßen geparkt.
Betroffen waren Autos verschiedener Marken. Die Beamten suchen nach einem jungen und schlanken männlichen Täter.
Warum Bradley Cooper zu Hause immer nackt ist
Weil er es kann! Ganz einfach.
"Maestro"-Star Bradley Cooper, der sich sonst recht bedeckt hält, was sein Privatleben angeht, hat offenbart, dass er daheim am liebsten so herumläuft, wie Gott ihn schuf. Auch den Grund für diese besondere Leidenschaft verriet er. Im Gespräch mit seinem Kollegen Dax Shepard erzählte er, dass er sich nackt "absolut" wohlfühle. Das Thema kam auf, als Co-Moderator Shepard seine Morgenroutine erklärte und erwähnte, dass seine Töchter mit ihm reden, während er auf die Toilette geht. Wenn er auf dem eigentlich stillen Örtchen sitze, "fangen die Mädchen an, mit mir zu plaudern, und es ist erstaunlich, dass es ihnen egal ist", so Shepard, der mit Schauspielerin Kristen Bell verheiratet ist. Er fragte, ob es bei Coopers Tochter Lea ähnlich sei.
Der erläuterte daraufhin, dass seine Wohnung in New York speziell geschnitten sei: So befänden sich sein Schlafzimmer und das Bad in einem Raum: "Es gibt keine Türen. Die Treppe geht nach oben und es ist alles eine Etage." Deshalb nehme auch seine Tochter an allem teil: "Wir reden dort, wenn ich auf der Toilette bin, sie ist in der Badewanne, das ist sozusagen die Anlaufstelle."Nachdem Shepard gestanden hatte, seine Familie lebe "auf schwedische Art" und sei die ganze Zeit nackt, bestätigte Cooper: "Ich auch." Auf die Feststellung von Shepard, dass Cooper sich nackt anscheinend sehr wohlfühle, antwortete der: "Absolut."
Glasklar: Ein "Schätzchen" wird 80 - "mit Bürste und kaltem Wasser, bis es wehtut"
Ob sie mit diesem Buchtitel ihren Spitznamen noch geändert bekommt, ist ungewiss: "Ein Schätzchen war ich nie", nennt Uschi Glas ihre Biografie, die sie zu ihrem 80. Geburtstag am Samstag veröffentlicht. Doch das "Schätzchen der Nation" wird wohl bis zum Lebensende ihr Ruf bleiben, obwohl der Spitzname der Breite des schauspielerischen Schaffens von Glas und ihrem Charakter wohl nie gerecht wurde.
Wie taff Glas im echten Leben ist, zeigt als kleine Episode ihr tägliches Duschritual, das sie gerade in der "Süddeutschen Zeitung" preisgab: Mit einer Bürste, die nicht zu weich sein dürfe, reibe sie sich jeden Tag ab - "bis es anfängt, wehzutun - und anschließend zwei Minuten kaltes Duschen, eiskalt".
Glas kam am 2. März 1944 im niederbayerischen Landau als jüngstes von vier Kindern zur Welt. Die Kindheit beschreibt sie im Nachgang als nicht unglücklich, aber fordernd. Der Traum, vom Land in die Großstadt München zu ziehen, kam beim strengen Vater gar nicht gut an. Doch Glas setzte sich durch. Per Zufall fiel sie auf einer Party einem Filmproduzenten auf, der ihr eine Nebenrolle in dem Edgar-Wallace-Krimi "Der unheimliche Mönch" verschaffte. Was danach kam, ist bekannt - und genauer nachzulesen am Samstag, wenn das Schätzchen dann ihren Geburtstag feiert.
Welche Themen erwarten Sie heute?
Heute spricht Wladimir Putin zur Nation. In China fällt ein Sack Reis um? Nicht ganz: Heute ist der Tag vor der geplanten Beerdigung seines schärfsten Kritikers, Alexej Nawalny, in Moskau und es ist kurz nach dem zweiten Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine. Wir sollten aufmerksam gen Osten gucken, so viel steht fest. Sicher will Putin gut zwei Wochen vor der Präsidentenwahl seine wirtschaftlichen, sozialen und außenpolitischen Ziele für das kommende Jahr darstellen. In diesem Zusammenhang (den Sie sich bitte selbst herleiten) möchte ich Ihnen folgendes Zitat nicht vorenthalten: "Wir sehen hier einen Autounfall in Zeitlupe." Das sagt die Autorin Marianne Williamson, die wieder in das Rennen der US-Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur einsteigt. "Im Moment steht ein Faschist vor unserer Tür", sagt die 71-Jährige und meint damit nicht Putin, sondern den früheren US-Präsidenten Donald Trump, der sich für die Kandidatur der Republikaner bewirbt. Amtsinhaber Joe Biden tue nicht genug, um Trump bei der Wahl im November besiegen zu können, findet sie. Und damit einen wunderbaren 29. Februar, den Tag, den es fast gar nicht gibt, genauer gesagt, nur alle vier Jahre.
Was sonst?
Trotz der äußerst zähen Verhandlungen über eine befristete Feuerpause im Gaza-Krieg und weitere Geisel-Freilassungen bleibt die Hoffnung auf baldige Fortschritte bestehen. Zuletzt gab es aus Verhandlungskreisen verhalten optimistische Signale zu den Gesprächen zwischen Israel und der islamistischen Hamas.
Das Oberste Gericht der USA hat die Berufung von Donald Trump in der Frage nach Immunität des Ex-Präsidenten vor Strafverfolgung angenommen. Geplant sei dazu eine Anhörung Ende April, teilte der Supreme Court gestern mit. Offen ist, ob und wann der Prozess gegen den ehemaligen Präsidenten wegen versuchten Wahlbetrugs in Washington beginnen kann.
Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer wollen bei ihrem Treffen heute in Berlin über Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung beraten. In mehreren Ländern drohen aufgrund der alternden Ärzteschaft besonders auf dem Land Probleme bei der medizinischen Versorgung.
Die Inflation in Deutschland hat sich zu Jahresbeginn deutlich abgeschwächt. Wie sich die Verbraucherpreise im Februar entwickelt haben, gibt das Statistische Bundesamt um 14 Uhr anhand vorläufiger Daten bekannt. Volkswirte rechnen im Schnitt mit einer Inflationsrate von 2,4 Prozent.
Die Pfadfinder in Deutschland arbeiten den Umgang mit sexuellem Missbrauch in den eigenen Reihen auf. Heute soll in München eine Studie zum Thema vorgestellt werden.
In Berlin wird um 9.30 Uhr eine Kampagne gegen Altersdiskriminierung von Frauen im Beruf vorgestellt, unter anderem mit der Antidiskriminierungsbeauftragten der Bundes, Ferda Ataman.
Die Jury für den Preis der Leipziger Buchmesse will heute bekannt geben, welche Autorinnen und Autoren sich Hoffnungen auf die begehrte Auszeichnung machen können.
In Krems in Österreich wird das Urteil im Prozess gegen eine Mutter erwartet, die ihr Kind unter anderem mit Nahrungsentzug und dem Einsperren in einer Hundebox gequält haben soll.
Handyverbot an Schulen?
Früher mussten sich Lehrerinnen und Lehrer hauptsächlich mit Spickzetteln, Briefchen, die im Unterricht von Bankreihe zu Bankreihe wanderten, oder heimlichen Rauchern hinter der Turnhalle herumschlagen. Das kam zwar regelmäßig vor, betraf aber nur einzelne Schülerinnen und Schüler. Heute müssen die Augen der Lehrkräfte zeitgleich fast überall sein. Denn ein Großteil ihrer Zöglinge besitzt ein Smartphone. Was diese damit anstellen, ist schwer zu kontrollieren.
Italien hat auf dieses Problem jüngst reagiert und angekündigt, Smartphones und Tablets an Grund- und Mittelschulen grundsätzlich verbieten zu wollen. Auch die britische Regierung veröffentlichte kürzlich einen Leitfaden, wie Schulen die Smartphone-Nutzung unterbinden oder einschränken können. Eine ähnliche Richtlinie gilt seit Anfang des Jahres in den Niederlanden. Danach können die Schulen selbst entscheiden, wie sie diese umsetzen. Und in Deutschland?
Nach einer aktuellen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Yougov sprechen sich 66 Prozent der Menschen in Deutschland dafür aus, dass Handys an Schulen definitiv oder eher verboten werden sollten. Allerdings ist das Thema - wenig überraschend - auch eine Generationenfrage, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa zeigt. Darin befürworten 60 Prozent der Befragten ein Handy-Verbot an Schulen. Mit 75 Prozent liegt die Zustimmung unter den 60- bis 69-Jährigen dabei am höchsten, während unter den 18- bis 29-Jährigen nur 40 Prozent dafür sind. Ein allgemeines Verbot von privaten Smartphones in Schulen existiert nach Angaben der Kultusministerkonferenz nicht - und eine entsprechende Empfehlung dazu sei nicht geplant, teilt ein Sprecher mit.
"Sie sehen aber gut aus - für Ihr Alter" - die Tücken bei Komplimenten
"Ich schätze an Dir, dass Du immer so warmherzig und fürsorglich bist. Einfach wie eine gute Mutter." Das klingt auf den ersten Blick wie ein schönes Kompliment. Doch es kann sein, dass sich ein Mensch über diesen wahrscheinlich nett gemeinten Satz nicht freut. Denn er basiert auf Stereotypen. Etwa jenem, dass Frauen nur gute Mütter sein können, wenn sie warmherzig und fürsorglich sind. Am Freitag (1. März) ist der Tag der Komplimente. Und weil es mit Schmeicheleien manchmal nicht so einfach ist, ist er ein guter Anlass, um nachzufragen: Was kommt bei gut gemeinter Lobhudelei möglicherweise schlecht an?
Über Generationen hinweg wiederholte Stereotype könnten sich zu Vorurteilen verfestigen und zum Pauschalurteil werden. Ein Mädchen könne etwa denken, dass es besonders dann Anerkennung bekomme, wenn es aussehe wie eine Prinzessin, aber nicht, wenn es eine Eins in Mathe schreibe. Deshalb sollten - egal ob Junge oder Mädchen - am besten alle Menschen schon von Kindesbeinen an lobende Worte bekommen, die ihre Besonderheiten in verschiedenen Bereichen hervorheben.
Klar ist: Es gibt nicht das eine perfekte Kompliment. Ob ein Satz gut oder schlecht ankommt, hängt immer vom Kontext und meist auch von der Beziehung der Menschen untereinander ab. Beispiele für gute Komplimente können sein: "Ich verbringe gerne Zeit mit Dir, das tut mir gut" oder "Du hast immer ein offenes Ohr für mich und ich kann mich immer auf Dich verlassen". Wer Nettigkeiten verteilt, kann mit individuellen Worten vermutlich noch extra punkten.
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Verschleiß, steifer Gang: Wie fit ist Joe Biden wirklich?
Jetzt wissen Sie Bescheid: Der amerikanische Präsident raucht nicht, trinkt keinen Alkohol und treibt an "mindestens fünf Tagen pro Woche" Sport. Er ist 1,83 Meter groß und wiegt knapp 81 Kilo. Joe Bidens Alter ist Dauerthema im US-Präsidentschaftswahlkampf. Ist der 81-Jährige fit genug für einen der härtesten Jobs der Welt? Sein Arzt sagt Ja. Doch einige im Land haben Zweifel. Der US-Präsident habe zwar mit allerlei Wehwehchen zu kämpfen, ist nach Einschätzung seiner Ärzte aber uneingeschränkt fit für seinen Job. Das Weiße Haus veröffentlicht daher den neuesten Gesundheitscheck des 81-Jährigen: Auf sechs Seiten werden darin diverse kleinere Gebrechen aufgelistet, darunter wie schon in früheren Jahren auch wenig schmeichelhafte Dinge wie allgemeiner "Verschleiß" und ein "steifer Gang".
Bidens Arzt bescheinigt dem ältesten US-Präsidenten aller Zeiten aber, er sei "gesund", "aktiv" und ohne Einschränkung in der Lage, die Aufgaben seines Amtes zu erfüllen. Es ist eine Besonderheit in der US-Politik, dass Präsidenten regelmäßig offenlegen müssen, wie es um ihre Gesundheit bestellt ist. Rechtlich ist das nicht vorgeschrieben, es ist aber zu einer Art Ritual geworden, um das kein Amtsinhaber herumkommt.
Seit mehreren Monaten trägt der mächtigste Mann der Welt wegen einer Schlafapnoe außerdem "fast jede Nacht" eine Atemmaske. Das habe sich bewährt, schrieb der Arzt. Eine Schlafapnoe ist eine schlafbezogene Atmungsstörung, bei der Betroffene Atemaussetzer im Schlaf erleiden. Das führt dazu, dass Betroffene morgens nicht erholt aufwachen. Biden leidet außerdem unter einer Refluxkrankheit. Die Verdauungserkrankung hat dem Arzt nach zur Folge, dass Biden sich häufiger räuspern und husten muss.
Ramadan: USA fordern Zutritt zum Tempelberg für Muslime
Die USA haben Israel aufgefordert, Muslimen während des wichtigen Fastenmonats Ramadan einen erleichterten Zugang zur Al-Aksa-Moschee in Jerusalem zu ermöglichen. "Friedliche Gläubige" sollten, wie in der Vergangenheit auch, ungehindert zum Tempelberg in Jerusalem gelangen können.
Dabei gehe es nicht nur darum, "den Menschen die Religionsfreiheit zu gewähren, die sie verdienen und auf die sie ein Recht haben", die Frage sei auch "direkt für Israels Sicherheit wichtig". Es liege nicht in Israels Sicherheitsinteresse, "die Spannungen im Westjordanland oder in der gesamten Region anzuheizen", so ein Sprecher der Regierung mit Blick auf Forderungen israelischer Politiker, den Zugang zum Tempelberg für Palästinenser aus dem Westjordanland während des Ramadans zu begrenzen oder gar zu verbieten.
Der muslimische Fastenmonat beginnt dieses Jahr am 10. oder 11. März. Die Hamas hat die Palästinenser für seinen Beginn dazu aufgerufen, massenweise zur Al-Aksa-Moschee zu strömen. Sie sollten "in Gruppen oder alleine zur Al-Aksa-Moschee reisen", sagte der in Katar lebende Chef der radikalislamischen Hamas, Ismail Hanijeh, in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung.
Klettes Nachbarn können nach Waffenräumung zurück in ihre Wohnungen
Die Wohnungsdurchsuchung bei der früheren RAF-Terroristin Daniela Klette in Berlin-Kreuzberg ist beendet. Bei der Durchsuchung von Klettes Wohnung waren mehrere möglicherweise gefährliche Gegenstände gefunden worden. Am Mittwochabend hatten Kriminaltechniker eine Granate aus dem Haus gebracht, am frühen Morgen wurde dann ein weiterer möglicherweise gefährlicher Gegenstand herausgetragen und in ein Spezialfahrzeug verladen. Später folgte noch das dritte Fundstück. Nähere Angaben zu den verdächtigen Gegenständen machte die Berliner Polizei nicht.
Die Granate wurde von einem Beamten des Kampfmittelräumdiensts aus der Wohnung gebracht und in einer Sicherheitskiste verstaut. Später wurde sie an einem anderen Ort unschädlich gemacht, wie die Polizei mitteilte. Das Mietshaus war am frühen Abend von der Polizei geräumt worden, alle Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Später wurden auch einige Wohnungen in einem weiteren Haus geräumt. Die ganze Straße sei weiterhin abgesperrt, so ein Polizeisprecher am Morgen.
Die frühere RAF-Terroristin Klette war 30 Jahre lang untergetaucht. Ermittler nahmen die 65-Jährige am Montagabend in Kreuzberg fest. Die Staatsanwaltschaft Verden und das LKA Niedersachsen fahndeten seit Jahrzehnten nach ihr und den früheren RAF-Terroristen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub. Letztere sind noch immer nicht gefasst.