Dienstag, 02. Februar 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Dienstag, der 2. Februar 2021

Absurder und zynischer geht's kaum: Alexej Nawalny, der wichtigste politische Widersacher des Kremlchefs Putin, wird vergiftet; die Behörden in Russland leiten nicht mal ein Ermittlungsverfahren ein. Am Ende landet einer hinter Gittern. Und das ist nicht der Täter. Das ist das Opfer des Mordanschlags, Alexej Nawalny. Das Urteil gegen ihn ist eine Schande, meint auch mein Kollege Jan Gänger.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht! Bis mnorgen!

22:27 Uhr
Breaking News

Jeff Bezos kündigt Rücktritt als Amazon-Chef an

Der weltgrößte Onlinehändler Amazon leitet einen Wechsel an seiner Konzernspitze ein. Unternehmensgründer Jeff Bezos wird den Vorstandsvorsitz im dritten Quartal 2021 an Andy Jassy abgeben, den Leiter des boomenden Cloud-Geschäfts. Das teilte Amazon nach US-Börsenschluss in Seattle mit.

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21:54 Uhr

Hunderte Festnahmen in Moskau - Polizei setzt Taser und Schlagstöcke ein

Nach der Verurteilung von Alexej Nawalny geht die Polizei in Russland mit Gewalt gegen Unterstützer des Kremlkritikers vor. Videos in sozialen Netzwerken zeigen, wie Anhänger Nawalnys im Zentrum der russischen Hauptstadt von Sicherheitskräfte abgeführt und zu Polizeibussen gebracht wurden. Menschenrechtler sprachen auf den gesamten Tag verteilt von mehr als 520 Festnahmen.

  • Im Livestream des TV-Senders "Dozhd" war auch zu sehen, wie Polizisten Taser und Schlagstöcke gegen Protestierende - aber auch Journalisten - einsetzen.  
  • Tausende Menschen beteiligen sich nach Schätzungen von Beobachtern in diesen Minuten an den Protestzügen. Autos hupen aus Solidarität mit den Demonstranten.
  • Auch in St. Petersburg im Norden des Landes stellten die Sicherheitsbehörden Absperrgitter im Zentrum auf. Dort gab es Menschenrechtlern zufolge zunächst rund 30 Festnahmen.
21:18 Uhr

EU wird Verurteilung Nawalnys nicht akzeptieren

Die EU wird die Verurteilung von Alexej Nawalny nach einer Mitteilung von Ratspräsident Charles Michel nicht akzeptieren. Die Justiz dürfe nicht politisiert werden, twitterte der Belgier.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell bezeichnete die Verurteilung Nawalnys als Verstoß gegen die internationalen Verpflichtungen Russlands in Bezug auf die Rechtsstaatlichkeit und die Grundfreiheiten. Die Entscheidung des Moskauer Gerichts widerspreche einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der das Vorgehen gegen Nawalny als willkürlich und unangemessen bewertet habe, schrieb Borrell. Nawalny müsse sofort freigelassen werden.

Nawalny war kurz zuvor zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er aus Sicht der Richterin mehrfach gegen Bewährungsauflagen in einem früheren Strafverfahren von 2014 verstoßen hat.

21:07 Uhr
Breaking News

Regionalligist Essen schmeißt Leverkusen aus dem Pokal

Bayer Leverkusen ist im Achtelfinale des DFB-Pokals ausgeschieden. Der Fußball-Bundesligist unterlag am Dienstag beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen mit 1:2 (1:0, 0:0) nach Verlängerung. Der letztjährige Finalist war nach zuvor mehreren Pfostentreffern durch Leon Bailey (105. Minute) in Führung gegangen. Durch die Treffer von Oguzhan Kefkir (108.) und Simon Engelmann (118.) gelang dem Außenseiter die Wende. Die Essener hatten zuvor schon Bundesligist Arminia Bielefeld und Zweitligist Fortuna Düsseldorf ausgeschaltet.

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20:37 Uhr

Mehr als 100 Messerstiche: Paar wegen brutalen Mordes verurteilt

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Der Mann muss für 14 Jahre in Haft, die Frau für neun.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem Mord an einem 28-Jährigen mit mehr als 100 Messerstichen hat das Landgericht Hannover ein junges Paar zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt.

  • Eine 26-Jährige muss für 9 Jahre hinter Gitter, ihr 24 Jahre alter Freund für 14 Jahre. Außerdem wird die Unterbringung des 24-Jährigen in einer psychiatrischen Klinik angeordnet. Friedhofsgärtner fanden die verscharrte Leiche auf einem Friedhof in der Nähe des Tatortes.
  • Die Frau hatte das Opfer laut Anklage im Internet kennengelernt, Anfang 2019 trafen sie sich erstmals. Nachdem der 28-jährige Bielefelder die Beziehung nach kurzer Zeit beendete, zeigte die Frau ihn wegen Vergewaltigung an. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld stellte das Verfahren allerdings ein.
  • Im April 2020 lockte die Frau zusammen mit ihrem neuen Freund, dem 24-Jährigen, den Mann nach Hannover. In der Wohnung ihres Freundes überwältigten die beiden ihn erst mit Pfefferspray, dann töteten sie ihn.
20:00 Uhr

Neonazi-Rapper "Mr. Bond" festgenommen

In Österreich hat die Polizei den rechtsradikalen Rapper "Mr. Bond" festgenommen.

Der 36-jährige Österreicher, dem es bisher gelungen war, seine wahre Identität zu verschleiern, hatte seit 2016 im Internet und auf CDs antisemitische, rassistische und die Nazi-Zeit verherrlichende Songs veröffentlicht, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Wien sagte. Die Lieder seien in der rechtsextremen Szene äußerst beliebt gewesen. So habe der Attentäter von Halle bei seinem Anschlag eine Nummer von "Mr. Bond" gehört. Der Rapper soll auch das Hasspamphlet des Attentäters von Christchurch übersetzt und veröffentlicht haben. Dem 36-Jährigen droht eine mehrjährige Haftstrafe.

19:02 Uhr

Zwei FBI-Agenten in Florida erschossen

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Die FBI-Agenten wollten die Wohnung eines Verdächtigen durchsuchen, als dieser das Feuer eröffnete.

(Foto: AP)

Bei einem Schusswechsel im US-Bundesstaat Florida sind zwei Ermittler der Bundespolizei FBI getötet worden. Drei weitere Polizisten wurden nach FBI-Angaben verletzt, als sie in der Stadt Sunrise die Wohnung eines Verdächtigen durchsuchen wollten. Medienberichten zufolge ging es um einen Fall von Kinderpornografie.

Der Schütze kam bei dem Einsatz ebenfalls ums Leben. Laut der Zeitung "Miami Herald" erschoss er sich selbst, nachdem er sich stundenlang verbarrikadiert hatte.

18:40 Uhr
Breaking News

Nawalny zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt

Der Kremlgegner Alexej Nawalny ist von einem Gericht in Moskau zu dreieinhalb Jahren Straflager verurteilt worden. Der 44-Jährige habe gegen Bewährungsauflagen in einem früheren Strafverfahren verstoßen, teilte die Richterin mit. Das Verfahren steht als politisch motiviert in der Kritik.

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17:58 Uhr

Teenager verpasst Pandemie-Beginn im Koma - trotzdem zweimal infiziert

Ein englischer Teenager lag nach einem Unfall zehn Monate lang im Koma - und verpasste so den Ausbruch der Corona-Pandemie komplett.

  • Der 19-jährige Joseph Flavill war Anfang März 2020 von einem Auto angefahren worden und hatte eine traumatische Gehirnerkrankung erlitten. Erst Ende des Jahres erwachte er aus dem Koma. "Seine Aufmerksamkeit fängt an, sich zu verbessern, aber wir wissen noch nicht, was er mitbekommt", sagte Flavills Tante dem "Guardian".
  • Das Erstaunliche: Flavill war während seiner Genesung vom Unfall sogar zweimal selbst an Corona erkrankt, hatte sich aber beide Male wieder erholt.
  • Derzeit wird der 19-Jährige in einem Zentrum in der Stadt Stoke-on-Trent behandelt und hat über Telefon und Videoschalten Kontakt zu seiner Familie. Diese hat ihm bereits gesagt, dass sie ihn zurzeit kaum persönlich besuchen kann - aber noch nicht das volle Ausmaß der Pandemie erklärt.
17:32 Uhr

Iran lässt Crew des festgesetzten Tankers frei

Der Iran hat die Crew-Mitglieder des im Persischen Golf festgesetzten südkoreanischen Tankers auf freien Fuß gesetzt.

  • "Die Besatzungsmitglieder wurden freigelassen und dürfen das Land verlassen", gab Außenamtssprecher Said Chatibsadeh bekannt.
  • Gegen den Kapitän des Tankers werde jedoch weiterhin wegen Meeresverschmutzung ermittelt, hieß es auf der Webseite des iranischen Außenministeriums.
  • Die iranischen Revolutionsgarden hatten Anfang des Jahres den Chemikalien- und Ölprodukte-Tanker "Hankuk Chemi" im Persischen Golf unter dem Vorwurf der Meeresverschmutzung festgesetzt. Der Vorfall führte kurzfristig zu einer diplomatischen Krise zwischen den eigentlich gut befreundeten asiatischen Staaten.  
17:24 Uhr
Breaking News

Corona-Held Sir Tom Moore stirbt mit 100 Jahren an Covid-19

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Im Juli schlug die Queen Tom Moore zum Ritter.

(Foto: AP)

Der 100 Jahre alte britische Rekordspendensammler Tom Moore (Captain Tom) ist tot. Das teilten seine Töchter in einem Statement mit. Er hatte sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert.

Der Veteran aus dem Zweiten Weltkrieg hatte im vergangenen Jahr mit einem Spendenlauf knapp 32,8 Millionen britische Pfund (etwa 37 Millionen Euro) für den Nationalen Gesundheitsdienst NHS in der Corona-Pandemie gesammelt und damit weltweite Berühmtheit erlangt.

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:53 Uhr

Trump-Anwalt: Impeachment verstößt gegen Verfassung

Der neue Anwalt von Donald Trump hält das bevorstehende Amtsenthebungsverfahren im Senat gegen den früheren US-Präsidenten für unrechtmäßig.

"Dieser Prozess ist vollständig verfassungswidrig", sagte David Schoen dem Sender Fox News. Die Demokraten wollten damit verhindern, dass der Republikaner jemals wieder als Präsident kandidieren könne. Das sei undemokratisch und ein "Schlag ins Gesicht" für die rund 74 Millionen Amerikaner, die Trump bei der Wahl am 3. November ihre Stimme gaben.

Das Amtsenthebungsverfahren im Senat soll in der kommenden Woche beginnen. Die Demokraten fordern neben einer Verurteilung eine lebenslange Ämtersperre für Trump auf Bundesebene.

16:13 Uhr

Nawalny greift Putin vor Gericht scharf an

Alexej Nawalny hat seinen Auftritt vor Gericht in Moskau für einen neuen Angriff auf Präsident Wladimir Putin genutzt. Der Kremlchef werde als "Wladimir, der Vergifter der Unterhosen" in die russische Geschichte eingehen, sagte Nawalny. Für seine Vergiftung macht er Putin und Agenten des Inlandsgeheimdienstes FSB verantwortlich. Das "Killerkommando" soll das Nervengift in seiner Unterhose angebracht haben.

  • Nawalny kritisierte erneut, dass russische Ermittler Untersuchungen zu dem Anschlag ablehnten. "Wir haben nachgewiesen, dass Putin diesen versuchten Mord verübt hat." Und nun spiele "dieser kleine diebische Mensch in seinem Bunker" verrückt, weil sein Gegner überlebt habe, meinte der 44-Jährige.
  • Der Oppositionsführer rief die Menschen in seinem Land auf, trotz des Drucks ihre Angst zu überwinden. Er verlangte zudem die umgehende Freilassung aller politischen Gefangenen in Russland.
  • Das Beste an Russland seien heute "die Menschen, die keine Angst haben". "Es ist nicht schwer, mich einzusperren", sagte Nawalny. "Das hier passiert vor allem, um eine möglichst große Zahl an Menschen einzuschüchtern", meinte er mit Blick auf das international als Justizwillkür kritisierte Verfahren. "Aber ein ganzes Land lässt sich nicht einsperren."

 

15:37 Uhr

Schüsse in USA - fünf Kinder und ein Erwachsener getötet

Im US-Bundesstaat Oklahoma sind in einem Wohnhaus fünf Kinder und ein Erwachsener erschossen worden.

Die Polizei in der Stadt Muskogee wurde in der Nacht wegen Schüssen gerufen. Am Tatort fanden sie einen Bewaffneten vor, der zunächst flüchtete, kurz darauf aber festgenommen wurde. Im Haus fand die Polizei dann vier tote kleine Kinder sowie einen toten Mann. Ein fünftes Kind starb später im Krankenhaus. Eine Frau wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Weitere Details nannte die Polizei bislang nicht.

14:26 Uhr

Schichtwechsel

Michael Bauer verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme seinen Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen und entspannten Nachmittag.

14:22 Uhr

Polizei muss Berliner Hochzeitsfeier mit Pfefferspray auflösen

Die Polizei hat eine Hochzeitsfeier in einer Wohnung in Berlin-Schöneberg mit Pfefferspray aufgelöst. Zehn Feiernde im Alter zwischen 15 und 53 Jahren seien am Montagabend in der Hohenfriedbergstraße angetroffen worden, teilte die Polizei mit. Sie hätten die Corona-Schutzregeln missachtet. Offensichtlich wollten die Partygäste aber nicht freiwillig das Feld räumen: Es kam laut Polizei zu Widerstand gegen die Einsatzkräfte, so dass Pfefferspray eingesetzt worden sei.

Sechs Gäste erlitten dadurch leichte Verletzungen, die von Rettungskräften vor Ort behandelt wurden. Eine Frau wollte sich dort nicht medizinisch versorgen lassen, sie kam in ein Krankenhaus. Sechs Einsatzkräfte wurden ebenfalls leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Die Gäste wurden der Wohnung verwiesen.

13:47 Uhr

EU stoppt Import von britischen Austern und Muscheln

Empört haben britische Fischhändler auf ein Importverbot ihrer Austern und Muscheln in die EU reagiert. Die Branche macht die britische Regierung verantwortlich. "Dies ist keine neue EU-Politik", sagte Rob Benson, Chef von Kingfisher Seafoods, einem der größten Exporteure von Schalentieren, dem Online-Portal Politics Home.

  • "Die Regierung tut ihre Arbeit nicht, um die Industrie zu schützen." Wie das Portal berichtete, hatte die Regierung in London der Branche zugesichert, dass die EU ein spezielles Zertifikat entwickele und der Handel vom 21. April an wieder aufgenommen werden könne. Dem widerspricht aber die EU. "Die EU-Kommission kann bestätigen, dass sie die britische Schalentierbranche darüber informiert hat, dass die (...) Anforderungen nicht vorübergehend sind und jetzt für alle aus dem Vereinigten Königreich importierten Schalentiere gelten", sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde.
  • Das Umwelt- und Agrarministerium in London kündigte an, das Thema weiterhin bei der EU anzusprechen. Kingfisher Seafoods steht nach eigenen Angaben nun vor dem Aus. Das Unternehmen hat bisher 2500 Tonnen Muscheln jährlich in die EU geschifft.
13:20 Uhr

Frau gibt Polizist Klaps auf den Hintern - Anzeige

Eine betrunkene Frau hat in Dortmund einen Bundespolizisten im Hauptbahnhof auf den Hintern geschlagen und die Beamten bei der anschließenden Kontrolle beleidigt. Sie wurde unter anderem wegen sexueller Belästigung angezeigt und landete in einer Ausnüchterungszelle.

  • Die Frau habe sich der Streife am Montagnachmittag von hinten genähert und dem Beamten "unvermittelt auf sein Gesäß" geschlagen, teilte die Bundespolizei mit. Weil sie sich nicht ausweisen konnte, wurde sie Richtung Wache geführt - wobei die Frau die Beamten immer wieder beleidigte.
  • Ihre Bodycams zeichneten alles auf, so die Behörde. Ein Alkoholtest habe bei der polizeibekannten Frau einen Wert von rund 1,6 Promille ergeben.
12:52 Uhr

Boatengs Trennung von GNTM-Finalistin endet mit Vorwürfen

Sportlich läuft es bei Jérôme Boateng und dem FC Bayern München rund, doch privat hat der ehemalige Nationalspieler mit Problemen zu kämpfen. Mit der ehemaligen "Germany's Next Topmodel"-Finalistin Kasia Lenhardt ist jetzt Schluss, wie Boateng auf Instagram mitteilte. "Wir werden ab sofort getrennte Wege gehen", schrieb Boateng. Das sei bedauerlich, aber für seine Familie und ihn das einzig Richtige. "Ich musste diesen Schritt machen und einen Schlussstrich ziehen." Boateng entschuldigte sich bei allen, die er verletzt habe. "Besonders bei meiner Ex-Freundin Rebecca und bei unseren Kindern. Ich bin selbst enttäuscht von mir." Kasia wünschte er alles Gute.

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Und mit seiner Trennungsbotschaft beginnen die Vorwürfe. Kasia postete unter den Beitrag, dass sie sich von ihm getrennt habe. "Aufgrund all deiner Lügen und dauernden Untreue", habe sie die Beziehung beendet. "Aber gut, passt ja wieder ins Bild", schrieb die 25-Jährige.

12:24 Uhr

Frankreich: Abgetrennter Kopf in Pappkarton gefunden

Grausiger Fund in der südfranzösischen Hafenstadt Toulon: In einem Pappkarton, der aus einer Wohnung in Hafennähe auf die Straße geworfen wurde, befand sich ein abgetrennter Kopf. Die Polizei hielt deshalb am Dienstag einen Verdächtigen wegen mutmaßlicher Tötung fest.

Die Behörden gehen davon aus, dass der Kopf einem von zwei Obdachlosen gehört, die in der Wohnung übernachtet hatten. Offenbar kam es zwischen ihnen in der Nacht zu einem Streit, woraufhin der eine den anderen brutal tötete. Der zweite Obdachlose wurde deshalb festgenommen.

12:10 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:50 Uhr

Führerscheinneuling rast mit Tempo 114 durch Iserlohn

Ein Führerscheinneuling ist bei Dunkelheit und nasser Fahrbahn mit Tempo 114 durch die Iserlohner Innenstadt gerast - und prompt dabei erwischt worden. Er habe sich bei den Beamten im Radarwagen nach seiner gefahrenen Geschwindigkeit erkundigt und schlechte Nachrichten bekommen, teilte die Polizei mit: Der 18-Jährige muss nach seiner Fahrt vom Montagabend mit 280 Euro Bußgeld und zwei Monaten Fahrverbot rechnen und außerdem zur Nachschulung, da er den Führerschein noch auf Probe hat.

11:24 Uhr

USA wohl zu Aufhebung von Nord-Stream-2-Sanktionen bereit

Die neue US-Regierung von Präsident Joe Biden ist einem Zeitungsbericht zufolge unter bestimmten Bedingungen zu einer Aufhebung der Sanktionen gegen die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 bereit. Washington erwarte jedoch von Deutschland einen Vorschlag, der die US-Bedenken gegenüber dem umstrittenen deutsch-russischen Projekt berücksichtigen müsse, berichtete das Handelsblatt unter Berufung auf einen an den internen Gesprächen beteiligten US-Beamten. "Die Deutschen müssen eine Paketlösung auf den Tisch legen", sagte der US-Beamte laut "Handelsblatt". Andernfalls werde es nicht gelingen, "das Thema Nord Stream 2 aus dem Weg zu räumen".

11:01 Uhr

Schmuggler mit Haschisch für 1,3 Millionen Euro erwischt

Bei einer Fahrzeugkontrolle hat die Polizei 130 Kilogramm Haschisch im Wert von etwa 1,3 Millionen Euro sichergestellt. Nach Angaben der Polizei entdeckte die Zollkontrolle die Schmuggelware am 28. Januar bei einer verdachtsunabhängigen Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn zwischen Magdeburg und Hannover. Im Kofferraum und auf dem Rücksitz eines gestoppten Autos befanden sich mehrere Sporttaschen und Koffer. Diese waren mit in Klebeband gewickelten Päckchen gefüllt. Der Drogenschnelltest vor Ort bestätigte, dass es sich um Haschisch handelte. Fahrer und Beifahrer des Fahrzeugs wurden festgenommen und zur Untersuchungshaft nach Halle (Saale) gebracht. Weitere Ermittlungen laufen.

10:27 Uhr

US-Schauspieler Hal Holbrook gestorben

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Hal Holbrook

(Foto: imago/PanoramiC)

Der preisgekrönte US-Schauspieler Hal Holbrook ist der "New York Times" zufolge im Alter von 95 Jahren gestorben. Er sei bereits am 23. Januar in seinem Haus im kalifornischen Beverly Hills verschieden, zitierte die Zeitung seine Assistentin Joyce Cohen. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt.

  • Holbrook war vor allem berühmt für die Darstellung des US-Schriftstellers Mark Twain in einer von ihm konzipierten Ein-Mann-Show, für die er 1966 den US-Theaterpreis Tony als bester Schauspieler einheimste. Hinzu kamen diverse Fernsehfilme und TV-Serien wie etwa "Lincoln" im Jahr 1974, in der Holbrook den früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln (1809-1865) spielte.
  • Für diese und andere Darstellungen im TV bekam er insgesamt fünf Mal den "Emmy Award", den US-Fernsehpreis. Auch auf der großen Leinwand war Holbrook oft vertreten. Eine Oscar-Nominierung brachte ihm seine Rolle als väterlicher Freund in dem Aussteiger-Drama "Into the Wild" (2007) ein.
10:11 Uhr

Erste Festnahmen vor Prozess gegen Nawalny

Vor dem international als politisch kritisierten Prozess gegen den Kremlgegner Alexej Nawalny hat die Polizei in Moskau mehrere Menschen festgenommen. Viele würden wahllos aufgegriffen, berichtete eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vor Ort. Das Moskauer Stadtgericht wurde von Hundertschaften der auf Anti-Terror-Einsätze spezialisierten Sonderpolizei OMON bewacht.

Das Gelände war weiträumig abgesperrt mit Metallgittern. Die Staatsmacht rüstete sich gegen Proteste von Nawalnys Unterstützern. Vor dem Gericht gab es auch Polizei auf Pferden, zum Gericht kam unter anderem Nawalnys Ehefrau Julia Nawalnaja, die eine schwarze Gesichtsmaske trug. Zufahrtsstraßen zum Gerichtsgebäude waren ebenfalls gesperrt, es standen zahlreiche Gefangenentransporter bereit.

09:45 Uhr

Sportlehrerin gibt Aerobic-Stunde vor laufendem Militärputsch

Myanmars Armee hat nach einem Machtkampf mit der Zivilregierung die demokratisch gewählte De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi festgenommen und die Macht an sich gerissen. Für Aufsehen sorgt nun das Video einer Frau, die unbehelligt Gymnastikübungen vor laufenden Kamera vollführt, während im Hintergrund Militärfahrzeuge rollen.

Die junge Sportlehrerin im neongelben Outfit tanzt und springt dabei unbekümmert zu dynamischer Musik. Der Hintergrund: Eine große Straße in der Hauptstadt Naypyidaw, auf der plötzlich ein Militärkonvoi vorbeirollt. "Ich habe nicht getanzt, um berühmt zu werden. Ich komme seit elf Monaten im Rahmen einer 'Fitness Dance Competition' immer hierhin, schrieb sie dazu. In Naypyidaw sind riesige Straßen ohne jeglichen Verkehr ziemlich normal.

09:32 Uhr

Gericht weist Beschwerde zu Geschlechterparität im Bundestag ab

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Wahlprüfungsbeschwerde zur Geschlechterparität im Bundestag zurückgewiesen. Die Beschwerde, mit der die Klägerinnen das Fehlen gesetzlicher Regeln zur paritätischen Besetzung der Wahllisten für den Bundestag mit Frauen und Männern bemängelten, sei unzulässig, teilte das Gericht in Karlsruhe mit. Ob ein solches Paritätsgesetz grundsätzlich verfassungsgemäß wäre, entschieden die Karlsruher Richter aber nicht.

09:16 Uhr

Das ist der "Anglizismus des Jahres" 2020

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"What he says?" Lockdown it is.

(Foto: imago stock&people)

Der in der Corona-Krise gebräuchliche Begriff "Lockdown" ist zum "Anglizismus des Jahres" 2020 gekürt worden. "Überzeugt hat die Jury am Wort Lockdown neben der zentralen Rolle, die es in der Diskussion um die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie spielt, seine schnelle Integration in den Wortschatz des Deutschen", teilte das Gremium rund um den Berliner Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch mit.

Das Wort führe schon ein Eigenleben und werde auch zusammengesetzt benutzt - etwa in Lockdown-Verstöße. Die Initiative Anglizismus des Jahres würdigt seit 2010 jährlich "den positiven Beitrag des Englischen" zur deutschen Sprache. Frühere ausgezeichnete Begriffe waren etwa "Influencer" und "Shitstorm".

*Datenschutz

08:53 Uhr

Mumie mit goldener Zunge entdeckt

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold - Archäologen in Ägypten haben an der Ausgrabungsstelle Taposiris Magna einen überraschenden Fund gemacht. Dort war eine rund 2000 Jahre alte mumifizierte Leiche mit einer goldenen Zunge versehen, wie das zuständige Ministerium mitteilte. Dabei gehen die Wissenschaftler davon aus, dass die Zunge beim Einbalsamieren im Mund des Toten platziert wurde.

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Die Goldzungen-Mumie soll zur Zeit Cleopatras gelebt haben.

(Foto: Egyptian Antiquities Ministry)

Ebenso nehmen die Forscher an, dass eine religiöse Bedeutung hinter dem Schmuckstück steckt: Wenn die goldzüngige Mumie im Jenseits auf Osiris, den Gott der Unterwelt, getroffen wäre, hätte sie in der Lage sein müssen, mit ihm zu sprechen. Ob die Mumie zu Lebzeiten eine Sprachbehinderung hatte, ist allerdings nicht klar.

08:24 Uhr

Ocasio-Cortez vergleicht Kapitol-Erstürmung mit Zombie-Film

In einem emotionalen Videobeitrag hat die US-Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez über ihre Todesangst während des Angriffs auf das Kapitol am 6. Januar berichtet. Als Anhänger des damaligen Präsidenten Donald Trump das Parlamentsgebäude stürmten, habe sie heftige Schläge an allen Türen ihres Büros gehört und sich daraufhin in der Toilette versteckt, erzählte die 31-Jährige in einem live auf Instagram übertragenen Video.

  • Immer wieder habe sie jemanden laut rufen hören: "Wo ist sie?" "Das ist der Moment, in dem ich dachte, alles sei vorbei", so die prominente linke Demokratin. "Ich dachte, ich würde sterben." Schließlich habe sich herausgestellt, dass die Rufe von einem Polizisten gekommen seien, der sich aber zunächst nicht als solcher identifiziert habe.
  • Stattdessen habe er sie "wütend und feindselig" angesehen und sie aufgefordert, zu einem anderen Gebäude zu gehen, sagte Ocasio-Cortez weiter. Mit einem ihrer Mitarbeiter gemeinsam sei sie dorthin gerannt, wo sie die Schreie der Leute beim Versuch gehört hätten, in das Gebäude einzubrechen. "Es fühlte sich fast an wie ein Zombie-Film", beschrieb die Abgeordnete.
07:48 Uhr

Corona und Netflix lösen Boom für diese Sportart aus

Vom Kind bis zum Senior entdecken derzeit viele eine neue Sportart für sich - die Rede ist von Schach. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. "Je länger die Pandemie dauert, desto mehr wollen die Menschen sich anderweitig beschäftigen", erklärt der Präsident vom Schachbund Rheinland-Pfalz, Achim Schmitt. Das Schachspiel ist da ideal, weil man es eben auch gut online und somit kontaktlos spielen kann. "Online-Schach wird definitiv um ein Vielfaches mehr gespielt als vor einem Jahr", sagte der Präsident des Deutschen Schachbundes, Ullrich Krause. Er hofft, dass in Nach-Corona-Zeiten mehr Schachspieler in die Vereine kommen. "Ich bin da zurzeit sehr optimistisch, dass das klappt." Die 2400 Schachvereine bundesweit zählten zurzeit rund 89.000 Mitglieder. Auch die Netflix-Serie "Das Damengambit", in der das Mädchen Beth Harmon im Waisenhaus Schach lernt und sich später an die Weltspitze spielt, habe neue Fans an das Brett mit 32 Figuren gebracht, sagte Krause. Der Netflix-Hit gilt als bisher erfolgreichste Miniserie.

Wer tiefer in die Welt des Schachs abtauchen will, der kann einfach den Klängen von Großmeister Jan Gustafsson lauschen:

07:16 Uhr

Betrunkener Traktordieb hinterlässt "Schneise der Verwüstung"

Erst Trinkgelage und dann auch noch nach Hause fahren wollen - ein Betrunkener hat in Nordrhein-Westfalen bei einer Irrfahrt mit einem gestohlenen Traktor ein folgenschweres Chaos angerichtet. Der 23-Jährige baute mehrere Unfälle mit einem Gesamtschaden in Höhe von 100.000 Euro. Der Mann entwendete das Fahrzeug, an das ein vier Meter breites Schneeräumschild montiert war, und hinterließ damit laut Polizei eine "Schneise der Verwüstung": Nach derzeitigem Ermittlungsstand beschädigte er fünf Autos, eine Hausfassade, einen Zaun und eine Garage teils erheblich. Ein Autofahrer wurde bei einer Kollision leicht verletzt. Die Polizei fand den Mann schließlich auf einem Supermarkt-Parkplatz, wo er den Traktor abgestellt hatte. Er stand augenscheinlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Die Polizei nahm ihn nach einer Blutprobe in Gewahrsam.

06:49 Uhr

Hollywood-Zeichen wird zu "Hollyboob"

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Pilgerstätte für Tausende Touris und Influencer - ganz nah dran kommt man aber normalerweise nicht.

In der fast hundertjährigen Geschichte des 15 Meter hohen und 140 Meter langen "Hollywood"-Schriftzugs musste das Wahrzeichen der Traumfabrik gelegentlich für Wortspielereien herhalten. "Holywood" (Heiliger Wald) oder "Hollyweed" sind die bekanntesten. Nun gesellt sich eine neue Abwandlung dazu.

  • Unbekannte waren in dem steilen Gelände bis zu dem großen Schriftzug vorgedrungen und hatten mit Planen den Buchstaben W in ein B und das D am Ende in ein weiteres B umgestaltet, wie Fotos zeigen. Am Ende stand dort "Hollyboob". "Boob" ist das englische Wort für Brust.
  • Sechs Personen wurden festgenommen. Laut der Polizei habe die Gruppe erklärt, sie habe mit dem Buchstaben-Stunt Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs erzeugen wollen.
06:40 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser!

Der gestrige Impfgipfel hat kaum neue Erkenntnisse gebracht, mehr Impfstoff wird es im ersten Quartal nicht geben. Einzig die Länder sollen jetzt auf alle möglichen Szenarien - je nachdem wie viel Dosen wöchentlich zur Verfügung stehen - besser vorbereitet sein. Wenn sie beim Thema Corona am Ball bleiben wollen, dann empfehle ich Ihnen unseren Corona-Ticker.

Und diese Themen werden heute wichtig:

  • Ein Gericht in der russischen Hauptstadt Moskau entscheidet in einem international umstrittenen Verfahren über eine lange Haftstrafe für den Kremlgegner Alexej Nawalny. Der Prozess steht als politisch motiviert in der Kritik - viele Experten sehen darin einen neuen Versuch, den Gegner von Kremlchef Wladimir Putin mundtot zu machen.
  • Das Bundesverfassungsgericht veröffentlicht ab 9.30 Uhr eine Entscheidung zum niedrigen Frauenanteil im Deutschen Bundestag. Zehn Frauen und ein Mann haben deshalb gemeinsam Einspruch gegen die Wahl 2017 eingelegt. Im aktuellen Bundestag sind nur etwa 31 Prozent aller Abgeordneten weiblich.
  • Die staatliche Förderbank KfW spielt bei der Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie eine wichtige Rolle. Das von Bund und Ländern getragene Institut stellt um 10 Uhr seine Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr vor.
  • Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hofft auf ein Ende seiner Negativserie im DFB-Pokal-Achtelfinale. Nach zuletzt drei verlorenen Spielen will der BVB mit einem Heimsieg um 20.45 Uhr gegen den Zweitligisten SC Paderborn erstmals seit der Saison 2016/2017 wieder ins Viertelfinale einziehen. Nach dem frühen Ausscheiden von Titelverteidiger FC Bayern München setzt auch Bayer Leverkusen, der gegen den Viertligisten Rot-Weiss Essen klarer Favorit ist (18.30 Uhr), große Hoffnungen auf den erneuten Finaleinzug.
  • Der "Anglizismus des Jahres" wird um 9 Uhr bekannt gegeben. Im letzten Jahr wurde "... for Future" diese Ehre zuteil.
  • Weil sie einen 28-Jährigen aus Bielefeld mit mehr als 100 Messerstichen getötet haben sollen, stehen eine 26 Jahre alte Frau und ihr 24 Jahre alter Freund in Hannover vor Gericht - um 15 Uhr wird in dem Prozess das Urteil erwartet.

Das ist aber nicht alles. Kurios, bunt, wissenswert und wichtig - "Der Tag" hält Sie in allen Bereichen auf dem Laufenden. Mein Name ist Michael Bauer und bis zum Nachmittag werde ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt versorgen. Starten Sie gut in den Dienstag.

06:09 Uhr

Airbus-Zölle bremsen schottischen Whisky aus

Wegen US-Sanktionen ist der Export von schottischem Whisky in die Vereinigten Staaten nach Verbandsangaben um mehr als ein Drittel eingebrochen. Die Branche habe bislang etwa 500 Millionen Pfund (566 Millionen Euro) Umsatz verloren, sagte die Chefin des Branchenverbands Scottish Whisky Association (SWA), Karen Betts, der Nachrichtenagentur PA zufolge.

  • Die USA hatten im Oktober 2019 wegen unerlaubter Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus Strafzölle von 25 Prozent auf einige EU-Produkte erhoben, unter anderem auf schottischen Whisky. Britische Produkte sind auch betroffen, weil Großbritannien damals noch EU-Mitglied war.
  • Die Hersteller zahlten den Preis für einen Streit, mit dem sie nichts zu tun hätten, betonte die SWA. Betts nannte die Situation "untragbar". Die Branche verliere womöglich dauerhaft Umsatz und Anteile im wichtigsten Absatzmarkt. Sie forderte die britische Regierung zu raschen Verhandlungen mit den USA auf und verlangte Unterstützung für die Produzenten.