mit Janis PeitschDas war Dienstag, der 7. Mai 2024
Liebe Leserinnen und Leser,
der "Tag" neigt sich langsam dem Ende entgegen. Bevor in der Redaktion die Lichter ausgehen, möchte ich Ihnen noch folgende Artikel ans Herz legen:
Jubel für den CSU-Chef: Söder schwört der CDU, 2021 nicht zu wiederholen
Zeugenaussage in Trump-Prozess: Porno-Star Stormy Daniels: Er begrüßte mich im Pyjama
Gewalt gegen Politiker: "Die Baseballschlägerjahre kommen zurück"
"Als Geisel nehmen und töten: "Geheimdienst deckt Anschlagspläne gegen Selenskyj auf
Folgen der Kriegswirtschaft: Putin setzt seine wichtigste Branche aufs Spiel
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht. Machen Sie's gut!
Zwischenrufe unterbrechen Hamburg-Auftritt von Kim Kardashian
Kim Kardashian ist heute eigens für ihren Blitzbesuch der Digital- und Marketingmesse OMR aus den USA in die Hansestadt geflogen.
Doch der rund 45-minütige Auftritt der Unternehmerin und Influencerin wurde zu Beginn von "Free Palestine"-Zwischenrufen unterbrochen. Kardashian hielt im Gespräch kurz inne und nickte dabei leicht.
Wenig später sagte sie: "Ich sympathisiere mit den Menschen in Israel und mit denen in Palästina. Ich sympathisiere mit allen. Alles, was wir wollen, ist, dass sich alle sicher und frei fühlen können." Sie selbst habe Freunde auf beiden Seiten, aus vielen Ländern der Welt.
Sie spreche auch daheim mit ihren Kindern über diese Themen, sagte die vierfache Mutter weiter. Ihnen sage sie: "Fühlt euch sicher. Und seid gute Menschen und behandelt sie auf die gleiche respektvolle Weise mit der ihr auch behandelt werden wollt. Es sind auf jeden Fall beängstigende Zeiten."
"Grease"-Darstellerin Susan Buckner ist tot
Trauer um Susan Buckner: Die US-Schauspielerin ist im Alter von 72 Jahren verstorben. Den Tod der ehemaligen "Grease"-Darstellerin hat eine Sprecherin ihrer Familie gegenüber dem "People"-Magazin bestätigt. "Susan ist am 2. Mai im Kreise ihrer Lieben friedlich gestorben", heißt es in dem Statement. Eine Todesursache wurde nicht genannt.
1978 spielte Buckner die Rolle ihres Lebens als aufbrausende Cheerleaderin Patty Simcox in "Grease". Sie war hier eine Freundin und Cheerleader-Kollegin von Olivia Newton-Johns Rolle der Sandy. Nach weiteren Auftritten in Produktionen wie "Love Boat" oder dem Horrorfilm "Dem Tode geweiht" verabschiedete sie sich von der Schauspielerei. Ihr letzter Auftritt vor der Kamera datiert aus dem Jahr 1989.
Deutscher Mallorca-Urlauber stirbt bei Sturz vom Hotel
Ein deutscher Tourist ist an seinem ersten Urlaubstag auf Mallorca ums Leben gekommen. Der 23-Jährige sei in der vergangenen Nacht am sogenannten Ballermann bei einem Sturz vom Hotel gestorben, teilte die Polizei mit. Man gehe von einem tragischen Unfall aus, hieß es. Nach Medienberichten stürzte der junge Mann aus circa zwölf Metern in die Tiefe.
Der Deutsche war gegen 3.00 Uhr morgens im angetrunkenen Zustand von einer Party zurück ins Hotel an der Playa de Palma gekommen, wie Regionalmedien berichteten. Die Ermittler glauben, dass er seinen Schlüssel verloren oder im Zimmer gelassen hatte. Deswegen versuchte er wohl, über die Fassade auf den Balkon seines Zimmers zu klettern. Dabei sei er abgestürzt.
Mark Keller muss bei "Let's Dance" aussteigen
Die RTL-Show "Let's Dance" muss einen weiteren Ausstieg verkraften. Nach Tony Bauer verlässt auch Mark Keller die aktuelle Staffel. "Es ist leider vorbei, ich muss leider ausscheiden", sagte Keller in einem von RTL veröffentlichten Video.
Grund ist eine entzündete Achillessehne. Um diese zu schützen und kein weiteres gesundheitliches Risiko einzugehen, muss der 59-Jährige die Tanzschuhe zur Seite legen. Die Achillessehne sei "leicht angerissen", so der Schauspieler.
Dafür kehrt mit Lulu und Massimo nun ein bereits ausgeschiedenes Paar zurück. Das Paar befindet sich bereits wieder im Training und bereitet sich auf die "Moulin Rouge! Das Musical"-Show vor.
"Let's Dance" ist immer freitags um 20.15 Uhr bei RTL zu sehen. Natürlich ist die Sendung auch auf RTL+ abrufbar.
Pornostar Stormy Daniels sagt gegen Trump aus
Im Schweigegeldprozess gegen Donald Trump ist heute die Porno-Schauspielerin Stormy Daniels in den Zeugenstand getreten.
Zu Beginn ihrer Aussage schilderte Daniels, wie sie Trump 2006 auf einem Golfplatz getroffen habe. Sie habe mit ihm über die Pornofilmbrache und ihre Fähigkeiten als Filmemacherin gesprochen. Später habe Trump sie zum Abendessen eingeladen.
Vor dem Essen habe Trump sie in seinem Hotelzimmer im Pyjama begrüßt, sich dann aber umgezogen und sich eingehend nach geschäftlichen Aspekten der Pornofilmbranche erkundigt, ohne aber anzüglich zu werden. Nach etwa zwei Stunden sei sie ins Bad gegangen und bei ihrer Rückkehr habe Trump in Boxershorts und T-Shirt auf dem Bett gesessen.
Seine Absichten seien ziemlich klar gewesen und er habe gesagt: "Ich dachte, wir kommen voran." Schließlich habe sie mit ihm geschlafen. Trump hörte Daniels' Aussage mit gequältem Gesichtsausdruck zu und murmelte gelegentlich etwas zu seinen Anwälten.
Aktivisten verschmutzen aus Protest Schloss Versailles
Um auf soziale Ungerechtigkeiten und hohe Lebensmittelpreise aufmerksam zu machen, verschmutzen Aktivisten das Schloss Versailles mit buntem Farbpulver. Im einstigen Sitz der französischen Könige fordern sie staatliche Lebensmittelgutscheine für alle Bürger.
Thomas Gottschalk gibt Scheidung bekannt
Thomas Gottschalk ist offiziell geschieden. Das bestätigte der Entertainer gegenüber mehreren Medien. Demnach wurde die Scheidung von seiner Frau Thea am Nachmittag vor dem Amtsgericht München vollzogen. Die Ehe der beiden hielt fast 48 Jahre, im März 2019 gaben sie ihre schon länger zurückliegende Trennung bekannt.
Gottschalk ist bereits wieder in festen Händen. Mit seiner Lebensgefährtin Karina Mroß lebt der 73-Jährige abwechselnd in Baden-Württemberg und Kalifornien. Kürzlich wurde bekannt, dass das Paar von Baden-Baden nach Gräfelfing südwestlich von München ziehen möchte.
Hamas richtet angebliche Kollaborateure in Rafah hin
Mitglieder der Terrororganisation Hamas haben im Westen der Stadt Rafah drei Palästinenser wegen angeblicher Kollaboration mit Israel hingerichtet. Weitere Details zum Tod der drei Männer wurden von den Kassam-Brigaden zunächst nicht mitgeteilt. Israelische Truppen waren in der vergangenen Nacht in den östlichen Teil der Stadt Rafah vorgedrungen.
Israels Ziel ist es, die Hamas im Gazastreifen zu zerstören. Die Organisation will die Kontrolle des Gazastreifens bewahren, die sie 2007 an sich gerissen hatte. Die rivalisierende Fatah-Organisation des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas war damals von der Hamas aus dem Gebiet vertrieben worden.
Schauspielerin Catherine Bode verkündet Ehe-Aus
Bekannt ist Schauspielerin Catherine Bode durch ihre Rolle in der ARD-Familiensaga "Daheim in den Bergen". Nun hat die 49-Jährige erstmals über ihr Liebes-Aus mit Ehemann Tobias gesprochen.
"Wie das so ist: Eine Beziehung fängt an, weil man Wünsche, Vorstellungen hat. Man heiratet, kriegt Kinder, kauft ein Haus", sagte Bode der Zeitschrift "Bunte". Irgendwann sei klar, dass Wunsch und Wirklichkeit weit auseinandergingen.
"Dann gibt es eine unschöne Zeit, in der man versucht, das alles noch aufrechtzuerhalten. Tja, und nun sind wir geschieden, seit drei Jahren getrennt und ich bin wirklich in der Wirklichkeit angekommen."
Nun lebten sie und ihr Ex-Mann als gut getrennte Eltern nicht weit weg voneinander. "Er ist nach wie vor ein super Vater", so Bode.
Schreckmoment in Namibia: Nilpferd greift Touristenboot an
Eigentlich will eine Touristengruppe von einem Boot aus im südafrikanischen Namibia entspannt Nilpferde beobachten. Doch eines der Tiere scheint sich in seiner Ruhe gestört zu fühlen. Es geht zur Attacke über und sorgt für einen kurzen Schreckmoment.
Klofrau wegen Ein-Euro-Trinkgelds entlassen? Politiker startet Petition
In Frankreich gibt es große Empörung, weil eine Pariser Toilettenfrau nach der Annahme eines Trinkgeldes von einem Euro entlassen worden sein soll. Bereits knapp 34.000 Menschen haben eine vom Linken-Abgeordneten Thomas Portes gestartete Petition gegen die Entlassung der 53 Jahre alten Toilettenfrau namens Sarah unterschrieben.
Nach zehn Jahren Arbeit als Toilettenfrau im Pariser Bahnhof Montparnasse sei die alleinerziehende Mutter zweier Kinder plötzlich entlassen worden, weil sie von einem Toilettenbenutzer entgegen den Regeln das Trinkgeld angenommen habe, heißt es in der Petition.
Auf Anfrage äußerte sich das von der Staatsbahn SNCF beauftragte Reinigungsunternehmen nicht zu den Vorwürfen. Der Sender BFMTV berichtete, die Firma habe sich für ihre Vorwürfe gegen die Toilettenfrau auf Bilder der eigenen Videoüberwachung gestützt.
Japan kritisiert Biden-Äußerung bei Wahlkampf-Event
US-Präsident Joe Biden hat zuletzt mit wenig schmeichelhaften Worten über Japan für Irritation gesorgt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Washington in der vergangenen Woche bezeichnete er China, Japan, Russland und Indien als "ausländerfeindlich". Diese Länder wollten keine Einwanderer und hätten deswegen Wachstumsprobleme. Dagegen wachse die US-Wirtschaft, weil das Land Einwanderer willkommen heiße, so der Präsident.
Japan hat die Beschreibung seines Landes als "ausländerfeindlich" nun zurückgewiesen. Bidens Äußerungen seien bedauerlich, sagte Regierungssprecher Yoshimasa Hayashi. Seine Regierung habe Washington übermittelt, dass die Bemerkungen nicht auf einem richtigen Verständnis der japanischen Einwanderungspolitik beruhten, hieß es.
Trotz der Äußerungen betonte Hayashi, die Beziehungen zwischen Tokio und Washington seien so stark wie nie zu zuvor.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
mein geschätzter Kollege Stefan Guther verabschiedet sich in den Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt.
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.
Los geht's!
Urteil: Bahn muss milliardenschwere Mehrkosten von Stuttgart 21 alleine tragen
Die Deutsche Bahn muss die milliardenschweren Mehrkosten des Bahnprojekts Stuttgart 21 alleine tragen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart weist die Klagen mehrerer Gesellschaften der Bahn gegen das Land Baden-Württemberg, die Stadt Stuttgart, den Verband Region Stuttgart und den Flughafen Stuttgart ab.
Brand in Baumarkt - Flammen schießen 30 Meter in die Höhe
Dramatische Bilder bei einem Brand in Niederbayern: Ein Baumarkt geht in Flammen auf, kurz darauf schießt das Feuer mehr als 30 Meter in die Luft. Einsatzkräfte versuchen, den Brandherd durch gigantische Rauchschwaden hindurch zu erreichen. Es kommt zu mehreren Verletzten.
Hamburger AfD will Olga Petersen rausschmeißen
Die Hamburger AfD hat ein Parteiausschlussverfahren gegen die Bürgerschaftsabgeordnete Olga Petersen eingeleitet. Außerdem wurde die 41-Jährige aus der AfD-Fraktion ausgeschlossen. Petersen habe mehrere Mitglieder des Landesvorstands über ihre Teilnahme als Wahlbeobachterin in Russland getäuscht, teilte die Fraktion mit.
Die AfD-Politikerin sorgte mit ihrer Russlandnähe in den vergangenen Jahren mehrfach für Aufsehen. Unter anderem war sie bei den vergangen "Präsidentschaftswahlen" als "Wahlbeobachterin" zugegen und bezeichnete den offensichtlich massiv manipulierten Urnengang später als "offen, demokratisch und frei". Die AfD-Fraktion sagt, Petersen habe im Vorfeld behauptet, als Privatperson nach Russland zu reisen."Die zutage getretenen fundamentalen Meinungsverschiedenheiten machen eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr möglich", hieß es. Petersen habe auch eine maßgebliche Rolle beim zwischenzeitlichen Auseinanderbrechen der AfD-Fraktion in der Harburger Bezirksversammlung gespielt.
CDU will Aussetzung der Wehrpflicht schrittweise zurücknehmen
Überraschende Entscheidung beim CDU-Parteitag: Auf Antrag der Jungen Union (JU) sprachen sich die Delegierten in Berlin für die "schrittweise" Rückkehr zur Wehrpflicht aus. Zwischenetappe soll dabei eine sogenannte Kontingentwehrpflicht sein. Bei ihr würde je nach Bedarf der Bundeswehr nur ein Teil der Gemusterten eingezogen. Übergeordnetes Ziel bleibt weiter das bereits beschlossene verpflichtende Gesellschaftsjahr, das sowohl bei der Bundeswehr als auch bei sozialen Einrichtungen abgeleistet werden kann.
"Wir dürfen die Verteidigung unserer Demokratie nicht weiter dem Prinzip Hoffnung überlassen", sagte der JU-Bundesvorsitzende Johannes Winkel. Die Kontingentwehrpflicht sei eine "kurzfristige und realistische Möglichkeit", um die Personalprobleme der Bundeswehr anzugehen. Dabei solle ein Expertengremium der Bundeswehr festlegen, wie hoch der Personalbedarf pro Jahr sei. Nur diejenigen, die dann benötigt würden, sollten auch eingezogen werden.
Unterstützung bekam der Vorschlag unter anderem von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Es brauche bei der Bundeswehr nicht nur eine Zeitenwende in Sachen Ausrüstung, sondern auch beim Personal. Denn viele Stellen seien schon jetzt unbesetzt. Günther betonte, eine solche Kontingentwehrpflicht wäre auch "ein sichtbares Zeichen an Russland und andere", dass Deutschland ernsthaft zur Verteidigung bereit sei.
Verfassungsschutz: AfD Niedersachsen bleibt Verdachtsobjekt
Die AfD in Niedersachsen bleibt für den Verfassungsschutz des Landes ein Verdachtsobjekt. Die bisherige Einstufung wurde um zwei Jahre verlängert, wie der Verfassungsschutz in Hannover mitteilt.
Verunreinigung mit Bakterien: 16 Käsesorten zurückgerufen
Wegen einer möglichen Belastung mit Listerien-Bakterien hat eine Käserei aus Thüringen mehrere Produkte zurückgerufen. Betroffenen sind 16 verschiedene Käsesorten, die bundesweit vertrieben werden, wie der Lieferant Hofkäserei Belrieth GmbH am Dienstag mitteilte. Die Produkte haben unterschiedliche Mindesthaltbarkeitsdaten, alle liegen im Mai 2024. Die betroffenen Produkte sollen nicht gegessen und ins Einkaufsgeschäft zurückgebracht werden. Der Einkaufspreis werde erstattet.
Der Krankheitserreger "Listeria monocytogenes" kann zu Durchfall und Fieber führen. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln, wie die Käserei warnte. Bei Schwangeren könne sogar ohne Krankheitssymptome das ungeborene Kind geschädigt werden. Wer schwere oder anhaltende Symptome habe, solle sich an eine Ärztin oder einen Arzt wenden.
Mann mit Messer auf Kita-Gelände nicht in U-Haft
Das Motiv eines mit einem Messer bewaffneten Mannes, der auf einem Kita-Gelände in Aschaffenburg Kinder und Erzieher bedroht haben soll, ist auch Tage nach dem Vorfall unbekannt. Die Vermutung, der 30-Jährige könnte psychisch krank und eine Gefahr für andere sein, habe sich in einer Psychiatrie nicht bestätigt, teilte die Polizei heute mit. Der Mann sei auf freiem Fuß, dürfe sich Kindergärten allerdings nicht mehr nähern. Das Aufenthaltsverbot werde polizeilich überwacht. Der 30-Jährige wohnte bis zu dem Vorfall in dem Haus, in dessen Erdgeschoss sich die Kita befindet.
Der Verdächtige hatte am vergangenen Donnerstag Kinder und Personal verängstigt. Er war im Garten des Kindergartens gewesen und hatte ein Messer dabei.
Den Ermittlungen zufolge hatte der 30-Jährige zeitweise sogar ein Kind am Arm gepackt. Die Mitarbeitenden holten laut Polizei die Kinder nach Innen und riefen die Einsatzkräfte.
Derweil soll der Verdächtige außen vor einer Fensterscheibe gestanden und weiter das Messer in der Hand gehalten haben. Gegen den Mann werde wegen Bedrohung ermittelt.
Eine Streife konnte den 30-Jährigen schließlich mit Pfefferspray überwältigen, er kam in eine psychiatrische Einrichtung.
Ein Arzt stellte dort jedoch keine Anhaltspunkte für eine Fremdgefährdung durch eine psychische Krankheit fest, sodass der Mann wieder entlassen wurde.
Am Montagabend informierten Stadt und Polizei die Eltern der Kinder und Mitarbeiter der Kita über den Stand der Ermittlungen und über Betreuungsangebote.
Eine Tote und mehrere Verletzte bei Brand in Pflegeheim
Bei einem Brand in einem Göttinger Alten- und Pflegeheim ist eine 82 Jahre alte Bewohnerin ums Leben gekommen. Eine 85-jährige Bewohnerin erlitt in der Nacht schwere Brandverletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Hannover geflogen, wie die Polizei mitteilt. Zwei weitere Frauen im Alter von 88 und 90 Jahren erlitten leichte Rauchvergiftungen. Die anderen 23 Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Etage wurden von Einsatzkräften in Sicherheit gebracht. Sie blieben unverletzt.
Das Feuer wurde gelöscht, am Morgen musste das Gebäude im Göttinger Norden noch belüftet werden. Das Feuer war in einem Zimmer im dritten Obergeschoss ausgebrochen. Die Ursache für den Brand in der Senioreneinrichtung sei unklar, teilen die Beamten weiter mit. Die Ermittlungen laufen.
Braune Brühe flutet Porto Alegre: Luftaufnahmen zeigen Ausmaß der Hochwasserkatastrophe
Das Fußballstadion ist komplett überschwemmt und braue Wassermassen verwandeln die Straßen in Flüsse: Luftaufnahmen aus Porto Alegre dokumentieren die verheerenden Folgen der Hochwasserkatastrophe in Südbrasilien.
OP-Geld für Heinz Hoenig noch nicht zusammen
Die Sorge um Heinz Hoenig ist groß. Der schwer kranke Schauspieler ist kürzlich aus einem künstlichen Koma erwacht, in das er nach einem Eingriff versetzt wurde. Er muss nun erneut operiert werden. Dies sei lebensnotwendig und er müsse entscheiden, ob er die Eingriffe wolle oder nicht, sagt seine Ehefrau, Annika Kärsten-Hoenig, der "Bild"Zeitung.
Eine kürzlich von Ralph Siegels Agentur "Siegelring" ins Leben gerufene Spendenaktion für Hoenig, der nicht krankenversichert sein soll, hat auf der Plattform "gofundme" mittlerweile die Marke von 100.000 Euro geknackt. Das Spendenziel, das zuvor niedriger war, liegt momentan bei 150.000 Euro. Zum Spendenziel fehlen mit Stand 11 Uhr noch rund 39.000 Euro.
Auf der Seite wird erklärt, dass eine bevorstehende Operation "mit erheblichen Kosten verbunden" sei und neben den Eingriffen auch Aufenthaltskosten und eine medizinische Betreuung während der Genesung bezahlt werden müssten. Das Spendenziel habe man "angesichts der jüngsten Verschlechterung von Heinz Hoenigs Gesundheitszustand aufgrund eines entdeckten Lochs in seiner Speiseröhre" angehoben.
Fidschi-Nachwuchs demütigt Baerbock-Delegation beim Elfmeterschießen
Die Delegation von Außenministerin Annalena Baerbock hat bei ihrem Besuch in Fidschi eine sportliche Niederlage hinnehmen müssen. Bei einem Elfmeterschießen gegen eine gemischte U-15-Nationalmannschaft aus Juniorinnen und Junioren des kleinen Inselstaats unterlag das Team Deutschland mit 1:5.
Baerbocks Elfer wurde gehalten. Der Einzige, der für die Truppe der Außenministerin traf, war der SPD-Bundestagsabgeordnete Jürgen Coße. Die Grünen-Politikerin verriet bei ihrem Besuch des Fußballverbands von Fidschi, dass sie in ihrer Jugend bei TuSpo Jeinsen in Niedersachsen als linke Verteidigerin und im linken Mittelfeld gekickt habe. "Als ich Teenagerin war, hatte ich mit Politik nichts zu tun", erzählte sie. Später habe sie dann Sportreporterin werden wollen, bevor ein Praktikum beim EU-Parlament sie zur Politik gebracht habe.
Der Fußball-Nachwuchs Fidschis wird vom deutschen Coach Timo Jankowski trainiert. Die U15-Juniorinnen-Nationalmannschaft ist gerade erst aufgestellt worden und hat ihr Auftakt-Länderspiel am Montag glanzvoll gegen Samoa, einen der Nachbar-Inselstaaten, gewonnen: 13:0 für Fidschi stand es am Ende. Dagegen hat das Team Deutschland dann doch noch ganz gut abgeschnitten.
Bundesanwaltschaft ermittelt: Linksextremistin in Nürnberg festgenommen
Die Bundesanwaltschaft hat eine mutmaßliche Linksextremistin in Nürnberg verhaften lassen. Die Frau soll seit spätestens Februar 2023 einer linksextremistischen Vereinigung angehören, wie die Anklagebehörde mitteilt. Die Gruppe teile eine militante linksextremistische Ideologie, die eine Ablehnung des demokratischen Rechtsstaats und des staatlichen Gewaltmonopols beinhalte. Es solle mit Gewalt gegen Angehörige des politisch rechten Spektrums vorgegangen werden. Konkret soll die Vereinigung im Februar 2023 in Budapest mindestens fünf körperliche Angriffe auf Menschen verübt haben, die aus Sicht der Angreifer dem rechten Spektrum zuzuordnen waren.
Die mittelfränkische Polizei und das Landeskriminalamt Sachsen hatten den Haftbefehl gegen die 29-jährige Hanna S. nach Angaben eines Polizeisprechers am Montagmorgen vollstreckt. Auch ihre Wohnung wurde durchsucht. Noch am selben Tag wurde sie dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der ihr den Haftbefehl eröffnet und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet hat.
Tote und Verletzte nach Attacke in chinesischem Krankenhaus
Bei einer Attacke in einem Krankenhaus sind im Südwesten Chinas mehrere Menschen verletzt oder getötet worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, gab es bei dem Angriff mindestens zehn Opfer. Unklar ist jedoch, wie viele Menschen verletzt wurden oder dabei zu Tode kamen. Auch zum mutmaßlichen Täter macht der Bericht keine Angaben.
Der Angriff geschah laut Xinhua am frühen Nachmittag (Ortszeit). Das Krankenhaus liegt im Kreis Zhenxiong in der südchinesischen Provinz Sichuan. Auf Weibo, Chinas Plattform X, teilen Nutzer Videos, die eine Festnahme des mutmaßlichen Täters zeigen.
Gemeinde unter Wasser: Superzelle entlädt kräftiges Hagel-Gewitter über Bayern
Teils schwere Unwetter suchen den Süden Deutschlands heim. In der Gemeinde Wenden steht das Wasser bis zu einen halben Meter in den Wohnhäusern, eine Unterkunft für Geflüchtete muss zeitweise geräumt werden. Über Bayern bringt eine Superzelle schwere Gewitter und reichlich Hagel.
Kinder in US-Jugendstrafanstalten offenbar systematisch missbraucht
In Jugendstrafanstalten untergebrachte Kinder waren im US-Bundesstaat Illinois offenbar jahrzehntelang Opfer sexuellen Missbrauchs. Das geht aus einer Klage hervor, die 95 ehemalige Insassinnen und Insassen am Montag (Ortszeit) bei einem Gericht einreichten. "Der Staat Illinois hat zugelassen, dass eine Kultur des Missbrauchs in den Jugendzentren von Illinois unvermindert gedeiht", heißt es in der 186-seitigen Klageschrift.
Die 95 Klägerinnen und Kläger seien einige von Hunderten Opfern, sagte der Anwalt Jerome H. Block. Er gehe davon aus, dass weitere Klagen folgen würden. "Genau die Menschen, die unsere Mandanten als Kinder beschützen sollten, waren diejenigen, die den sexuellen Missbrauch begangen haben", sagte Block. Er sprach von "langfristig institutionalisiertem sexuellen Missbrauch".
Die Kläger fordern Schmerzensgeld in Höhe von rund zwei Millionen Dollar pro Person - der gesetzlich zulässige Höchstbetrag.
Die beim Illinois Court of Claims eingereichte Klage beschreibt detailliert angebliche Missbrauchsfälle zwischen 1996 und 2017, darunter Gruppenvergewaltigungen, erzwungener Oralsex, Schläge und das Befummeln von Kindern durch Vollzugsbeamte, Krankenschwestern, Therapeuten, einen Seelsorger und andere Personen in insgesamt neun Strafanstalten.
Viele Kläger sagten, sie seien bedroht oder bestochen worden, damit sie schwiegen.
Ähnliche Vorwürfe gab es bereits in Maryland, New Jersey, New Hampshire, Kalifornien und New York City. Einige Fälle wurden vor Gericht verhandelt oder durch Vergleiche beigelegt. Zu Verhaftungen kam es nur selten.
Arian weiterhin vermisst: "Was ist wirklich passiert?"
Vor einer Woche hat die Polizei die aktive Suche nach dem vermissten Arian aus Bremervörde im Norden Niedersachsens eingestellt, noch immer fehlt jede Spur von dem Sechsjährigen. "Es ist momentan ein ganz zähes Ermitteln", sagt ein Polizeisprecher. "Das ist immer noch das ganz große Fragezeichen: Was ist wirklich passiert?"
Der autistische Junge wurde am 22. April als vermisst gemeldet. Die Polizei geht davon aus, dass er sein Zuhause selbstständig verließ. Eine Woche lang suchten Hunderte Einsatzkräfte und Freiwillige Tag und Nacht nach Arian - zeitweilig mit Hunden, Pferden, Helikoptern, Drohnen, einem Tornado-Flieger, Amphibienfahrzeug, Booten und Tauchausrüstung. Ende April stellte die Polizei die aktive Suche ein, eine Gruppe aus fünf Ermittlern und Ermittlerinnen bearbeitet den Fall weiter. "Erkenntnisse haben wir seitdem nicht gewonnen", räumte der Polizeisprecher ein. "Es gehen immer noch Hinweise ein, aber es sind deutlich weniger geworden."
Ein Pianist habe in den sozialen Netzwerken berichtet, dass er den Jungen gesehen habe. Auch diesen Hinweis habe die Polizei verfolgt und die Gegend nochmals mit Hunden abgesucht, sagte der Sprecher. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben in alle Richtungen. Hinweise auf ein Verbrechen gibt es demnach nicht. Vermutet wird unter anderem, dass das Kind in den Fluss Oste gefallen sein könnte. Die Ermittlungsgruppe werde an dem Fall dranbleiben, versprach der Sprecher. Mindestens zwei Monate lang werde weiter ermittelt.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen,
der brutale Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke vor vier Tagen beim Aufhängen von Wahlplakaten in Dresden sorgte bundesweit für Bestürzung. Inzwischen hat die Polizei die mutmaßlichen Täter ermittelt. Sie sollen jung sein, zumindest einer der Verdächtigen soll polizeibekannt und der "Kategorie politisch-motiviert rechts" zuzuordnen sein, heißt es. Die Ermittlungen dauern an. Heute wollen die Innenminister von Bund und Ländern über Konsequenzen aus dem Angriff diskutieren. Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Michael Stübgen von der CDU, lud für 18.00 Uhr zu einer Videokonferenz ein, bei der Bundesinnenministerin Nancy Faeser ein aktuelles Lagebild vorstellen soll.
Außerdem stehen diese Termine und Themen heute auf der Agenda:
Die CDU will bei ihrem Parteitag in Berlin nach 17 Jahren ein neues Grundsatzprogramm beschließen. Es hat den Titel "In Freiheit leben - Deutschland sicher in die Zukunft führen" und soll die inhaltliche Erneuerung nach der Niederlage bei der Bundestagswahl 2021 abschließen. Die CDU will damit etwa in der Migrationspolitik mehr konservative Akzente setzen.
Verteidigungsminister Boris Pistorius tritt eine mehrtägige Reise durch die USA und Kanada an. Erste Station ist New York. Während der Reise wird Pistorius auch seine beiden Kollegen Lloyd Austin in Washington und Bill Blair in Ottawa sprechen. Erwartet wird, dass er über militärisches Engagement Deutschlands in der NATO sowie Beiträge zur Stabilisierung in Kriegs- und Konfliktgebieten berichtet.
Mehr als zwei Jahre nach Beginn seines Angriffskriegs gegen die Ukraine legt der russische Präsident Wladimir Putin den Eid für eine weitere Amtszeit ab. Damit beginnen für ihn sechs weitere Jahre als Staatschef. Die Zeremonie im Moskauer Kreml findet vor Vertretern der Regierung, beiden Kammern des russischen Parlaments und weiteren hochrangigen Gästen statt. Zur Wahl war kein einziger echter Oppositionskandidat zugelassen.
Israels Streitkräfte sind in Richtung der südlichen Stadt Rafah im Gazastreifen vorgerückt und haben damit Sorgen vor einer folgenschweren Militäroffensive befeuert. In der Nacht soll das Militär den Grenzübergang Kerem Schalom beschossen und auch die palästinensische Seite des nur wenige Kilometer entfernten Grenzübergangs Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten ins Visier genommen haben. Gemeldet wurde nun, die israelische Armee habe die Kontrolle über den Grenzübergang Rafah übernommen.
Deutschland will militärisch stärker Flagge im Indopazifik zeigen. Während Außenministerin Annalena Baerbock ihre einwöchige Reise durch diese Region beendet, sollen ein Kriegsschiff und ein Versorgungsschiff der Deutschen Marine in Richtung des Indopazifiks aufbrechen.
Für Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping steht bei seiner Europareise ein Ausflug in die französischen Pyrenäen an. Am späten Nachmittag reist Xi dann nach Belgrad weiter, wo er Gast des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic sein wird. Das Balkanland pflegt besonders enge Beziehungen zu China, das dort in Infrastrukturprojekte und Industriestandorte investiert.
Zum Auftakt des Deutschen Ärztetags in Mainz erwartet Gesundheitsminister Karl Lauterbach eine skeptische Ärzteschaft. Eröffnet wird das viertägige sogenannte Parlament der Ärzteschaft mit Reden von Lauterbach und Ärztepräsident Klaus Reinhardt (10.00 Uhr). Reinhardt stellte Lauterbach zuvor eine durchwachsene Bilanz aus.
Um über die Bekämpfung von organisierter Kriminalität und Drogenhandel in den europäischen Häfen zu sprechen, kommen die Innenministerinnen und -minister von sechs europäischen Staaten in Hamburg zusammen.
Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen setzt im Streit zwischen der AfD und dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) die Berufungsverhandlung fort.
Im Prozess um den Erstickungstod eines neugeborenen Babys wird vor dem Hamburger Landgericht das Urteil gegen die Mutter erwartet. Die 33-Jährige muss sich wegen Totschlags, versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die Anklage wirft der Frau vor, am 22. Mai vergangenen Jahres ihren drei Wochen alten Sohn mit einem Kissen erstickt zu haben.
Am Abend beginnt im schwedischen Malmö der Eurovision Song Contest (ESC) 2024 mit dem ersten Halbfinale. Der größte Gesangswettbewerb der Welt steht unter dem Motto "United By Music". Für Deutschland tritt dieses Jahr der Sänger Isaak mit dem Song "Always On The Run" an.
Borussia Dortmund hofft auf den ersten Einzug in das Endspiel der Champions League seit elf Jahren. Nach dem 1:0-Erfolg im Halbfinal-Hinspiel gegen Paris Saint-Germain sechs Tage zuvor geht der Bundesliga-Fünfte zuversichtlich in das Rückspiel um 21.00 Uhr in der französischen Hauptstadt. Das Finale findet am 1. Juni im Londoner Wembley-Stadion statt.
Mein Name ist Stefan Guther. Ich begleite Sie bis zum frühen Nachmittag durch den Tag und versorge Sie mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus aller Welt. Wenn Sie mich erreichen wollen, schreiben Sie mir doch an dertag(at)ntv.de.
Pamela Anderson zeigt sich komplett verändert
Pamela Anderson hat für ihr Met-Gala-Debüt ihre Make-up-Pause unterbrochen. Die "Baywatch"-Ikone der 90er-Jahre schritt am Montag in einem Kleid von Oscar de la Renta über den grün-beigefarbenen Teppich des Fashion-Spektakels im New Yorker Metropolitan Museum of Art - und trug dazu Wimperntusche, Lippenstift und Co. Die Blondine war zum ersten Mal bei dem Event, das diesmal das Motto "The Garden of Time" (zu Deutsch: Der Garten der Zeit) hatte.
Bei ihrem Auftritt auf den legendären Stufen der Met Gala galt das Interesse besonders ihrem Gesicht: Denn eigentlich setzt die einstige Sexbombe seit Jahren auf einen natürlichen Look und hat sich zuletzt nur ungeschminkt gezeigt. Doch für die Met Gala ließ sich die 56-Jährige ein glamouröses, strahlendes Make-up verpassen, für das laut "People" die Visagistin Pat McGrath verantwortlich zeichnete.
Das sind die beliebtesten Babynamen Deutschlands
Sophia und Noah sind im vergangenen Jahr die beliebtesten Babynamen in Deutschland gewesen. Damit wurde nach drei Jahren erstmals Emilia als beliebtester weiblicher Vorname abgelöst, wie aus der Rangliste der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) für das Jahr 2023 hervorgeht. Noah hingegen ist schon seit 2019 durchgehend der beliebteste Jungenname in Deutschland. Das Rennen um Platz eins der beliebtesten Mädchennamen war laut GfdS denkbar knapp. So lag die Zahl der Babys, die Sophia oder Sofia genannt wurden, nur um vier höher als die Zahl der Neugeborenen mit dem Namen Emilia. Auf Platz drei landete Emma, auf Platz vier Mia und auf Platz fünf Hanna beziehungsweise Hannah.
Bei den Jungennamen folgte auf Platz zwei der Name Mat(h)eo oder Matt(h)eo. Auf Platz drei landete Leon, gefolgt von Paul und Emil. Die GfdS veröffentlicht die Liste der beliebtesten Vornamen bereits seit 1977. Dabei stützt sie sich auf die Daten der deutschen Standesämter. Diesmal reichten den Angaben zufolge rund 750 Standesämter etwa 900.000 Einzelnamen ein. Damit sind laut GfdS mehr als 90 Prozent der vergebenen Vornamen erfasst.
Heinz Hoenig weiß noch nicht, wie schwer er erkrankt ist
Heinz Hoenig ist kürzlich aus einem künstlichen Koma erwacht, in das er nach einem Eingriff versetzt wurde. Der deutsche Schauspieler ist schwer erkrankt und muss erneut operiert werden. Er selbst kennt den Ernst der Lage bisher jedoch noch nicht, wie seine Ehefrau, Annika Kärsten-Hoenig, laut eines Berichts der "Bild"-Zeitung vom Montagabend erklärt hat. "Heinz weiß noch nicht, wie schlimm es um ihn steht", zitiert die Zeitung Kärsten-Hoenig. "Er kennt die beiden Diagnosen zu seinem Herzen und seiner Speiseröhre nicht. Er weiß nur, dass er im Krankenhaus liegt." Zuvor hatte sie bereits erklärt, dass sie am Montagmorgen erste Worte mit ihrem Ehemann nach dessen künstlichem Koma wechseln konnte.
Sie sei zwar bevollmächtigt, um über Hoenig zu entscheiden, das wolle sie jedoch nicht, wie sie erzählt. "Ich will, dass mein Mann diese wichtige Entscheidung selbst trifft. Beide Operationen sind lebensnotwendig. Heinz muss sagen, ob er die Eingriffe will oder nicht." Sie wolle die Entscheidung des 72-jährigen Schauspielers mittragen.
Hoenig, etwa für den Film "Das Boot" von 1981 bekannt, war nach einem ersten Eingriff in ein künstliches Koma versetzt worden. Am Wochenende erklärte Kärsten-Hoenig im Gespräch mit der Zeitung, dass eine bakterielle Entzündung einen 2012 eingesetzten Stent am Herzen beschädigt habe. Nun müsse seine Aorta ausgewechselt werden. Noch dazu wurde ein Loch in seiner Speiseröhre entdeckt.
Trump-Getreue will Bidens Hund töten lassen - Weißes Haus reagiert
Hunde-Debakel ohne Ende für Kristi Noem: Erst hat die republikanische Gouverneurin des US-Bundesstaats South Dakota mit der Erschießung ihres Hundes Cricket geprahlt - nun ruft sie mit Äußerungen über Joe Bidens Schäferhund das Weiße Haus auf den Plan. Die als Donald Trumps potenzielle "Running Mate" (Vize-Kandidatin) gehandelte US-Politikerin ist am Wochenende in einer TV-Sendung auf den Hund des US-Präsidenten angesprochen worden, der zuletzt für negative Schlagzeilen sorgte. Denn "Commander" hat im Weißen Haus so oft Beamte des Secret Service gebissen, dass er im vergangenen Herbst aus der Regierungszentrale verbannt wurde.
Noem sagte über die Vorfälle: "Wie viele Menschen müssen angegriffen und gefährlich verletzt werden, bevor Sie eine Entscheidung über einen Hund treffen und was mit ihm zu tun ist?" Die Moderatorin Margaret Brennan hakte nach und fragte die Republikanerin: "Sagen sie, er sollte erschossen werden?" Die 52-Jährige antwortete, dass der Präsident dafür verantwortlich sei.
Das Weiße Haus nannte die Aussagen Noems "verstörend". Die USA seien ein Land, das Hund liebe, so Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre. Und eine Politikerin spreche darüber, sie zu töten. "Und das ist eine verstörende Äußerung. Ich würde ihr sagen, dass sie vielleicht aufhören sollte, sich selbst ein Loch zu graben." Die erzkonservative Noem hatte vor rund anderthalb Wochen mit einer Passage aus ihrem noch unveröffentlichten Buch für Aufsehen gesorgt. Darin beschreibt sie, wie sie ihre Hündin namens Cricket erschossen habe.