Der Tag
18. Februar 2025
imageHeute mit Friederike Zörner und Robin Grützmacher
Zum Archiv
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 18. Februar 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

nach diplomatischer Eiszeit wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine haben heute erstmals wieder hochrangige Gespräche zwischen den USA und Russland stattgefunden. In Saudi-Arabien trafen sich die Außenminister beider Länder. Vielerorts wird sich erhofft, dass der Weg für ein Ende des Krieges geebnet wird. Dass es auf russischer Seite Kompromissbereitschaft gibt, ist aber auch nach dem heutigen Tag nicht zu erkennen. Der ukrainische Präsident Selenskyj hat viel Grund für Kritik, wie Sie hier nachlesen können.

Was war heute sonst noch wichtig?

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Der Tag ist morgen wieder für Sie da.

Das war Dienstag, der 18. Februar 2025
22:12 Uhr

Habeck nennt "kardinalen Fehler" der Ampel und teilt aus

Beim "Spiegel" nennt Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck es einen "kardinalen Fehler" der Ampel, Christian Lindner das Finanzministerium gegeben zu haben. Ein Finanzminister müsse ein "Makler für alle" Ministerien sein, so Habeck. Wer den Posten innehabe, müsse den anderen "das Gefühl geben, sie werden gut und fair behandelt".

Lindner habe jedoch versucht, das Finanzministerium so zu führen, dass "vor allem seine Partei gut aussieht, oder er gut aussieht". Dann sei Misstrauen vorporgrammiert. Habeck wirft dem FDP-Chef beim "Spiegel" vor, versucht zu haben, "Agenda-Politik gegen die Ressorts" zu machen.

Habeck nennt "kardinalen Fehler" der Ampel und teilt aus
21:56 Uhr

Großbritannien "zutiefst besorgt" - Spionage-Anklage im Iran

Das britische Außenministerium hat sich "zutiefst besorgt" über die Spionage-Anklage gegen ein Anfang des Jahres im Iran festgenommenes britisches Ehepaar gezeigt. Der Fall werde weiter mit den iranischen Behörden erörtert, teilte das Ministerium in London mit. Craig und Lindsay Foreman waren im Januar im Südosten des Iran festgenommen worden.

Nach Angaben auf ihren Profilen in Onlinediensten befand sich das Paar auf einem Motorrad-Trip rund um die Welt und war trotz Warnungen im Dezember über Armenien mit einem Touristenvisum in den Iran eingereist. Ein Justizsprecher sagte am Dienstag, die beiden in der Provinz Kerman Festgenommenen hätten sich als Touristen ausgegeben. Die iranischen Behörden beschuldigten sie, Informationen gesammelt und "mit verdeckten Einrichtungen" zusammengearbeitet zu haben, "die mit den Geheimdiensten feindlicher und westlicher Länder in Verbindung stehen".

Großbritannien "zutiefst besorgt" - Spionage-Anklage im Iran
21:09 Uhr

Direktkandidaten von CDU und AfD tanzen ausgelassen miteinander

Während man sich in der Bundes-CDU trotz Mehrheitsbeschluss mit der AfD beim Thema Migration immer wieder Mühe gibt, Distanz von der Rechtsaußen-Partei zu wahren, ist die Nähe anderswo teilweise deutlich größer. Ein Beispiel liefern die CDU-Direktkandidatin im Wahlkreis Frankfurt (Oder), Désirée Schrade, und ihr Konkurrent um das Mandat, Rainer Galla.

Auf einem vom Brandenburger AfD-Landtagsabgeordneten Wilko Möller geposteten Video auf Tiktok ist zu sehen, wie Schrade und Galla ausgelassen im Schnee tanzen. "Wir reißen gerade Brandmauern ein", sagt eine Stimme. Ins Video wurde außerdem ein Schriftzug eingefügt: "Brandmauer? Die AfD- und CDU-Direktkandidaten tanzen schon unter der Führung der AfD". In Sozialen Netzwerken sorgt der Clip für reichlich Aufregung und Kritik. Laut Wahlkreisprognose wird Galla das Direkmandat wohl ziemlich sicher gewinnen.

Direktkandidaten von CDU und AfD tanzen ausgelassen miteinander
20:35 Uhr

Heikler Fund am Boden der Ostsee führt zu filmreifen Festnahmen

Polnische Grenzschützer staunen wahrscheinlich nicht schlecht, als sie am Grund des Meeres bei einem Routineeinsatz mehrere Säcke mit Kokain entdecken. Der Zufallsfund führt die Ermittler zu den Händlern - und ermöglicht einen spektakulären Zugriff.

Heikler Fund am Boden der Ostsee führt zu filmreifen Festnahmen
20:13 Uhr

Erkrankung von Papst Franziskus doch ernster als gedacht

Papst Franziskus leidet nach Vatikan-Angaben an einer Lungenentzündung. Bei einer Computertomografie des Brustraums sei bei dem 88-Jährigen "eine beidseitige Lungenentzündung" festgestellt worden, teilte der Vatikan mit. Diese erfordere eine "zusätzliche medikamentöse Behandlung". Der Pontifex, dem als junger Mann ein Teil seiner Lunge entfernt werden musste, leidet seit Längerem an Atembeschwerden.

Gestern hieß es nach einer Diagnose, die der Vatikan verbreitete, der 88-Jährige leide an einer "polymikrobiellen Infektion der Atemwege", weshalb die Behandlung umgestellt wird. Weiter hieß es in einer Mitteilung des Heiligen Stuhls: "Alle bisher durchgeführten Untersuchungen deuten auf ein komplexes Krankheitsbild hin, das einen entsprechenden Krankenhausaufenthalt erfordert."

Erkrankung von Papst Franziskus doch ernster als gedacht
20:01 Uhr

Tarifrunde im öffentlichen Dienst gescheitert

Auch die zweite Tarifrunde zwischen den Arbeitgebern und den Beschäftigten von Bund und Kommunen ist gescheitert. Nun wird es empfindliche Streiks in Deutschland geben.

Tarifrunde im öffentlichen Dienst gescheitert
19:46 Uhr

Extreme Hitze in Millionenmetropole führt zu Konsequenzen

Eine enorme Hitzewelle macht der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro zu schaffen. Das Thermometer klettert auf bis zu 44 Grad, die Menschen suchen Abkühlung an den weltbekannten Stränden Ipanema und Copa Cabana.

Extreme Hitze in Millionenmetropole führt zu Konsequenzen
19:25 Uhr

Schauspieler mit neuen Vorwürfen gegen Kevin Spacey

Wieder Vorwürfe gegen Oscarpreisträger Kevin Spacey. Schauspieler Guy Pearce verriet in einem Podcast des US-Filmmagazins "The Hollywood Reporter", dass Spacey es während der Produktion des 1997 erschienenen Filmklassikers "L.A. Confidential" auf ihn "abgesehen hatte". Der damals knapp 30-jährige Schauspieler sei am Filmset zum Objekt von Kevin Spaceys übergriffigen Annäherungsversuchen geworden. "Ich hatte irgendwie Angst vor Kevin, weil er ein ziemlich aggressiver Mann ist. Er ist äußerst charmant und brillant in dem, was er tut - wirklich beeindruckend. Er hat einen bemerkenswerten Einfluss auf einen Raum. Aber ich war jung und anfällig, und er hat mich ins Visier genommen, keine Frage."

Damals habe Pearce sich immer gesagt: "Ach, das ist nichts. Ah, nein, das ist nichts." Das habe er "fünf Monate lang gemacht". Die einzigen Tage, an denen er sich während der Dreharbeiten sicher gefühlt habe, seien die gewesen, an denen der spätere "The Mentalist"-Star Simon Baker am Set war. Dann habe ihn Spacey "wie eine heiße Kartoffel abserviert" und sich auf Baker "konzentriert, weil er zehnmal hübscher war als ich", so Pearce.

Schauspieler mit neuen Vorwürfen gegen Kevin Spacey
18:40 Uhr

Schlimme Unfälle mit mehreren Toten und Schwerverletzten

Heute hat es zwei besonders schwere Unfälle mit Toten und Schwerverletzten auf deutschen Straßen gegeben. Im Allgäu in Bayern ist eine 49-Jährige nach Angaben der Polizei mit ihrem Wagen bei Immenstadt ins Schleudern geraten. Anschließend geriet sie auf die Gegenspur, wo ihr Auto mit dem einer 46-Jährigen zusammenstieß, die schwer verletzt wurde.

Bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Fischbach in Sachsen ist zudem ein 34-Jähriger ums Leben gekommen. Der Mann war laut Polizei in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen. Bei dem Versuch zurückzulenken habe er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Das Auto drehte sich und prallte mit der Rückseite gegen das entgegenkommende Auto eines 85-Jährigen. Der Senior und seine 82-jährige Beifahrerin kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Schlimme Unfälle mit mehreren Toten und Schwerverletzten
18:05 Uhr

Mysteriöse Codes an 1.000 Gräbern aufgetaucht

Was soll das denn bitte? Auf drei Münchner Friedhöfen sind rätselhafte QR-Codes an etwa 1.000 Gräbern aufgetaucht. Und niemand weiß, warum. Von einer möglichen Digitalisierung oder ähnlichen Initiativen sei den Friedhofsverwaltungen der Stadt nichts bekannt, berichtete die Polizei. Beim Scannen der QR-Codes erscheint laut Polizei ein Textfeld, in dem die Inschriften und die Lage des jeweiligen Grabes beschrieben werden. Die Polizei geht davon aus, dass die Aktion von langer Hand organisiert ist.

Wie die Ermittler mitteilten, handelt es sich um schwer zu entfernende Aufkleber auf den Grabmalen. Sollte der Fall nicht geklärt werden, könnte es ganz schön teuer werden: Die Grabmale müssten abgebaut, abgeschliffen und wieder aufgestellt werden. Pro Grab könne so ein Schaden von durchschnittlich 500 Euro entstehen, der Gesamtschaden durch die Aktion bewege sich im mittleren sechsstelligen Bereich.

Mysteriöse Codes an 1.000 Gräbern aufgetaucht
17:45 Uhr

Kioskbesitzer wehrt Räuber mit Wasserkocher ab

Im Berliner Ortsteil Oberschöneweide gelingt einem Kioskbesitzer ein Coup: Ein Unbekannter betritt den Späti und richtet eine Pistole auf den Inhaber. Mit Hilfe eines Wasserkochers gelingt es dem Besitzer schließlich, den bewaffneten Mann in die Flucht zu schlagen:

Kioskbesitzer wehrt Räuber mit Wasserkocher ab
17:09 Uhr

Zoll macht einen brisanten Fund nach dem anderen bei Reisendem

Ungewöhnliche Funde gibt es beim Zoll immer wieder, dieser hier sticht aber besonders heraus: Mit einem Krokodilkopf im Koffer wollte ein Mann aus Thailand in die Schweiz einreisen. Er fiel am Flughafen Zürich aber auf, wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit berichtet. Bei der Gepäckkontrolle entdeckten Beamte demnach neben dem Krokodilkopf noch mehr Illegales bei dem Schweizer, darunter große Mengen Erektionsförderer, gefälschte Luxusuhren und Messer.

Der Krokodilkopf gehört zu der geschützten Art "Crocodylus siamensis", mit der nicht gehandelt werden darf. Die Erektionsförderer dürfen demnach zwar eingeführt werden, aber nicht in den Mengen, die der Mann bei sich hatte. Zwei Messer verstießen gegen das Schweizer Waffengesetz. Der Mann wurde angezeigt. Der Vorfall passierte schon im Dezember 2024, aber das Amt hat aus ermittlungstechnischen Gründen erst jetzt darüber berichtet, wie es mitteilte.

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Der besagte Krokodilkopf. (Foto: picture alliance/dpa/BAZG)
Zoll macht einen brisanten Fund nach dem anderen bei Reisendem
16:31 Uhr

Massenweise Autopannen - ADAC spricht von "Boom"

Der Dauerfrost vor allem im Osten Deutschlands hat zu gehäuften Pannen im Straßenverkehr geführt. Allein in Sachsen gingen am Montag bei der ADAC-Pannenhilfe rund tausend Notrufe ein, wie der Automobilklub in Dresden mitteilte. Der ADAC sprach von einem "Pannenboom". Vor allem die Minusgrade in den vergangenen beiden Nächten machten demnach vielerorts den Batterien und der Autoelektrik zu schaffen.

In Sachsen halfen die Experten des Automobilklubs oder von beauftragten Mobildienstleistern am Montag insgesamt 511 Havaristen. Das waren den Angaben zufolge fast 50 Prozent mehr als an einem normalen Montag. Die nächtlichen Tiefsttemperaturen lagen laut Deutschem Wetterdienst vor allem im Osten zuletzt verbreitet unter minus zehn Grad Celsius, in einigen Kältelöchern sogar noch deutlich darunter. Auch tagsüber stiegen die Werte kaum über null Grad.

Massenweise Autopannen - ADAC spricht von "Boom"
16:04 Uhr

Hohe Milliardensumme für den Gazastreifen in Aussicht

Nach dem Angriff der Hamas auf Israel sind durch die Bekämpfung der Terror-Miliz weite Teile des Gazastreifens zerstört worden. Völkerrechtswidrige Pläne Donald Trumps, die Bevölkerung umzusiedeln und so etwas wie eine Riviera des Nahen Ostens daraus zu machen, dürften trotz Unterstützung der israelischen Netanjahu-Regierung eine Illusion bleiben. Unter arabischen Staaten hat der Vorschlag für Verärgerung gesorgt.

Sie erwägen nun nach Angaben aus ägyptischen Sicherheitskreisen, bis zu 20 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau des Gazastreifens zur Verfügung zu stellen. Für Donnerstag sind demnach in der saudischen Hauptstadt Riad Gespräche arabischer Staaten über die Zukunft des palästinensischen Gebiets geplant. Dabei soll eine Antwort gefunden werden auf die Vorstellungen von US-Präsident Donald Trump.

Hohe Milliardensumme für den Gazastreifen in Aussicht
15:14 Uhr

Gauland reagiert auf Weidels irre Hitler-Aussage

Eine Aussage, die an Absurdität kaum zu überbieten ist: Adolf Hilter sei ein Kommunist gewesen, behauptete Alice Weidel in einem Gespräch mit Elon Musk. In der Schule würde einem für so eine Aussage wohl eine glatte 6 drohen, die AfD-Chefin jedoch meinte es ernst. Nicht mal AfD-Mitgründer Alexander Gauland, der den Nationalsozialismus für einen "Vogelschiss in der Geschichte" hält, geht mit der Aussage mit.

"Das war er natürlich nicht. Es ist auch falsch. Die Kommunisten wurden von den Nazis alle in KZs gesperrt oder umgebracht", sagte Gauland in dem ZDF-Film "Alice Weidel - Ein Porträt". Historiker hatten Weidel unter anderem den Versuch vorgeworfen, die Geschichte umzudeuten, um sich vom Vorwurf des Rechtsextremismus zu befreien. Weidel blieb trotzdem dabei. "Ich bin Ökonomin und für uns ist völlig klar, dass Adolf Hitler ein Linker war", sagte sie in einem RTL/ntv-Interview. Davon weiche sie nicht ab.

Gauland reagiert auf Weidels irre Hitler-Aussage
14:49 Uhr

Mann tötet Ehefrau mit 82 Messerstichen - Urteil gefällt

Mit mindestens 82 Messerstichen in Kopf, Hals und Oberkörper hatte ein Mann im Sommer 2024 seine im Bett liegende Frau umgebracht. Für diese Tat ist der 77 Jahre alte Deutsche nun vor dem Landgericht Hamburg zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Die Strafkammer verurteilte den Senior wegen Totschlags, angeklagt war er wegen heimtückischen Mordes. Weil er zur Tatzeit psychisch neben sich stand, habe heimtückisches Handeln nicht klar festgestellt werden können, sagte die Vorsitzende Richterin in ihrer Urteilsverkündung laut Gerichtssprecherin. Der Angeklagte galt zur Tatzeit auch aufgrund von Depressionen und einer akuten Belastungsstörung als vermindert schuldfähig.

Rat bei Depression und Suizidgefahr

Mann tötet Ehefrau mit 82 Messerstichen - Urteil gefällt
14:15 Uhr

"Fahrt zur Hölle": Protest gegen reiche Ausländer auf Mallorca

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Unmissverständliche Botschaft. (Foto: dpa)

Eine Protestaktion gegen "reiche Ausländer" als mutmaßliche Preistreiber auf dem angespannten Wohnungsmarkt sorgt auf Mallorca für Aufsehen. Aktivisten besprühten auf der spanischen Urlaubsinsel die riesige Kultfigur eines Stieres mit der Aufschrift: "Rich Foreign Property Buyers - Go To Hell" ("Reiche ausländische Immobilienkäufer - fahrt zur Hölle").

Die Bilder der großen roten Lettern auf dem knapp 15 Meter hohen sogenannten Osborne-Stier an der Straße zwischen Palma und Manacor gingen in den sozialen Netzwerken schnell viral. Auch die Medien der Mittelmeer-Insel und anderer Regionen des Landes kommentierten die Aktion ausgiebig. Das Graffiti zeige den wachsenden Unmut der Bevölkerung über den Immobilienboom, der zunehmend Einheimische aus dem Wohnungsmarkt verdränge, schrieb das "Mallorca Magazin". Die "Mallorca Zeitung" sprach von einer "unmissverständlichen Botschaft". Lobend reagierte unter anderem die Bürgerinitiative SOS Residents, die sich als Aktionsgruppe von Menschen bezeichnet, "die über die Auswirkungen des Massentourismus auf unser Territorium besorgt sind".

"Fahrt zur Hölle": Protest gegen reiche Ausländer auf Mallorca
14:07 Uhr

Arbeitsplatzabbau bei Continental

Continental will bis Ende des kommenden Jahres noch einmal 3000 Jobs abbauen, davon knapp die Hälfte in Deutschland. Der Standort Nürnberg steht vor dem Aus.

Arbeitsplatzabbau bei Continental
14:03 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

die Spätschicht ist da. Meine Kollegin Friederike Zörner befindet sich im Feierabend und nun bin ich an der Reihe. Mein Name ist Robin Grützmacher und bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter: robin.gruetzmacher@ntv.de.

Schichtwechsel
13:45 Uhr

Dramatischer Sturz: Giraffe in Berliner Zoo eingeschläfert

Ein tragischer Fakt über Giraffen: Nach einem Sturz ist es nahezu unmöglich, sie wieder auf die Beine zu bekommen. Aus genau diesem Grund ist im Berliner Zoo nun eine Giraffe gestorben. Der 13-jährige Bulle Max sei am Montag bei einer spielerischen Auseinandersetzung mit einem Artgenossen im Innenstall gestürzt und habe eingeschläfert werden müssen, teilte der Zoo mit. Mehrfache Versuche, ihn wieder aufzurichten, seien fehlgeschlagen, hieß es.

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Der Zoo trauert um seinen "hervorragenden Forschungsassistenten" Max. (Foto: IMAGO/Olaf Wagner)

"Wir verlieren mit Max nicht nur einen überaus aufgeschlossenen und geduldigen Giraffenbullen, sondern auch einen hervorragenden Forschungsassistenten, mit dessen Hilfe wir in den vergangenen Jahren viel über das Kommunikationsverhalten von Giraffen lernen durften", erklärte Kuratorin Jennifer Gübert. Als einzige Giraffe Europas war Max den Angaben zufolge darauf trainiert, einen Halfter am Kopf zu tragen. Mit dessen Hilfe konnten Forscherinnen und Forscher Daten sammeln, um die Laute und das Verhalten von Max' Artgenossen im natürlichen Lebensraum besser zu verstehen und daraus unter anderem auch bessere Schutzmaßnahmen ableiten zu können.

Dramatischer Sturz: Giraffe in Berliner Zoo eingeschläfert
13:18 Uhr

Nach Beziehung mit Bill Kaulitz: Marc Eggers berichtet von Morddrohungen

Ihre Beziehung sorgte für jede Menge Wirbel in der Öffentlichkeit. Inzwischen gehen Ballermann-Sänger Marc Eggers und Tokio-Hotel-Frontmann Bill Kaulitz wieder getrennte Wege. Doch ihre Verbindung hallt noch immer nach - im Fall von Eggers mit negativen Auswirkungen. In einem Instagram-Video erzählt der 38-Jährige, dass er "seit Monaten unzählige homophobe Beleidigungen, wirklich unzählige Hass-Nachrichten, homophobe Nachrichten, Morddrohungen, Beleidigungen rauf und runter" erhalte. Es sei "krass, das zu lesen", so Eggers. "Ich bin erschrocken darüber". Und weiter: "In der heutigen Zeit habe ich nicht gedacht, dass es so extrem ist und über so eine lange Zeit. Es ist einfach nur traurig".

Er könne damit leben, wenn jemand sage "wenn sich zwei Männer küssen, das ist nicht meine Welt", erklärt der Sänger in seinem Clip. "Es ist meines Erachtens nicht okay, dass Leute so dermaßen beleidigt werden aufgrund ihrer vermeintlichen sexuellen Ausrichtung", so Eggers weiter. "Ob ich jetzt einen Mann oder eine Frau heirate, ob ich eine trans Frau heirate oder wie auch immer", das sei ausschließlich seine Sache. Recht hat er.

Nach Beziehung mit Bill Kaulitz: Marc Eggers berichtet von Morddrohungen
12:54 Uhr

Tote Frau in Hamburger Wohnung gefunden

Die Hamburger Polizei hat in einer Wohnung eine tote Frau gefunden. Die Frau, deren Identität noch ungeklärt sei, wurde in der Wohnung eines 25-Jährigen im Stadtteil Hoheluft-West entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Es gebe Hinweise, dass sie gewaltsam zu Tode kam. Der deutsche Tatverdächtige war vor dem Fund festgenommen worden. Er hatte in der Nacht auf eine Verwandte im Stadtteil Marienthal eingestochen. Die 51-Jährige und ein 40-jähriger Mitbewohner, der ihr zu Hilfe kam, wurden in der Wohnung der Frau verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der 25-Jährige sei noch vor Ort festgenommen worden. Er habe sich bei der Tat ebenfalls verletzt und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Anschließend überprüften die Beamten die Wohnung des 25-Jährigen. Dort fanden sie die tote Frau. Die Mordkommission ermittelt.

Tote Frau in Hamburger Wohnung gefunden
12:17 Uhr

Deutschland steht Temperatursprung von 40 Grad bevor

Ja, Sie haben richtig gelesen. Temperaturen jenseits der Minus 20 Grad Celsius, wie sie in der Nacht etwa in Sachsen und Sachsen-Anhalt gemessen wurden, verabschieden sich langsam. Vielmehr wird es frühlingshaft, wie ntv-Meteorologe Björn Alexander erklärt. "Grund ist Wärme aus Spanien, die uns in der zweiten Wochenhälfte einen Hauch vom (Vor-) Frühling schickt. Dann geht es mit den Spitzenwerten rauf auf fast 20 Grad im Westen. Wenn wir also die nächtlichen Tiefstwerte und die Höchstwerte gegeneinander stellen, dann erleben wir einen gewaltigen Temperatursprung von über 40 Grad."

Letztmalig war so ein immenser Sprung aus einem Eiswinter in den Frühling binnen weniger Tage im Februar 2021 zu spüren, sagt der Wetterexperte. "Insofern kommt es vor, aber eben nicht allzu oft. Das liegt maßgeblich daran, dass solche extremen Luftmassenwechsel meistens die Folge eines gestörten Polarwirbels sind. Sprich: Wenn das Kältepolster rund um die polaren Regionen außer Rand und Band ist. Dann nämlich können sehr unterschiedliche Luftmassen sich innerhalb kurzer Zeit quasi die Klinke in die Hand geben."

Deutschland steht Temperatursprung von 40 Grad bevor
11:41 Uhr

Etagen brechen komplett ein - Aufnahmen zeigen Hauseinsturz in den USA

Im US-Bundesstaat Massachusetts kommt es zu einer erschreckenden Szene: Plötzlich stürzen zwei Stockwerke eines Gebäudes komplett ein. Wie ein Kartenhaus fällt der noch unfertige Bau auseinander. Am Ende steht noch eine freistehende Wand. Umliegende Gebäude müssen evakuiert werden.

Etagen brechen komplett ein - Aufnahmen zeigen Hauseinsturz in den USA
11:03 Uhr

21-jähriger Deutscher auf Kreta spurlos verschwunden

Auf der griechischen Insel Kreta wird seit fünf Tagen ein 21 Jahre alter deutscher Tourist aus Baden-Württemberg vermisst. Der junge Mann wollte in der berühmt-berüchtigten Samaria-Schlucht wandern. Am Donnerstagabend soll er eine letzte Nachricht an seine Schwester geschrieben haben, wonach alles in Ordnung sei, berichteten griechische Medien. Danach habe es kein Lebenszeichen mehr gegeben. Die Eltern und die Schwester seien mittlerweile auf Kreta eingetroffen, hieß es.

Aufnahmen einer Überwachungskamera, die vom griechischen Sender Alpha TV veröffentlicht wurden, zeigen den Parkplatz am Eingang zur Schlucht und mutmaßlich den jungen Mann, wie er aus einem Mietwagen steigt, sich warm macht und dann losjoggt. Das kretische Internet-Portal "Zarpanews" zeigte Rettungskräfte bei der Suche. Der Zugang der bei Wanderern beliebten Samaria-Schlucht ist im Winter eigentlich verboten, weil wegen starker Regenfälle Erdrutsche, Steinschläge und Überschwemmungen drohen. Rettungskräfte und Feuerwehr suchen das Gebiet ab, eine griechische Hilfsorganisation veröffentlichte eine Vermisstenmeldung. Auch die Küstenwache ist im Einsatz für den Fall, dass der junge Mann bis zum Meer gewandert ist.

21-jähriger Deutscher auf Kreta spurlos verschwunden
10:20 Uhr

AfD vertippt sich bei Wahlplakat und erntet Spott

Tweet-AfD-Wahlplakat
Auf dem Bild ist Michael Gleichmann mit dem fehlerhaften Plakat zu sehen. Er kandidiert im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick. (Foto: AfD Berlin/X)

Die AfD wirbt beim diesjährigen Bundestagswahlkampf unter anderem mit dem Slogan "Zeit für Deutschland". Auch die Berliner AfD hat die drei Wörter auf ihre Wahlplakate gedruckt - nur leider sich bei mindestens einem Exemplar verschrieben. Statt Deutschland steht dort "Deutschand". Zu sehen war der Fauxpas am Montag in einem Post auf X. In den Kommentaren sammelten sich hämische Bemerkungen. Die "Welt" zitiert einige: "Ihr seid wirklich noch zu blöd 'Deutschland' zu schreiben. Ich hab es nicht für möglich gehalten…" Und weiter: "AfD gegen Rechtschreibung. Enkel gegen Bildung. Team Blau gegen Duden. Ihr seid eine Deutschande." Mittlerweile wurde der Post gelöscht. Aber das Internet vergisst bekanntlich nichts (siehe Screenshot).

AfD vertippt sich bei Wahlplakat und erntet Spott
10:02 Uhr

Verband warnt vor eklatantem Pflegenotstand

Deutschland steuert "sehenden Auges in den Pflegenotstand": Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) weist darauf hin, dass 60.000 Heimplätze und fast 1000 Pflegeheime fehlen. Das sei die Bilanz der zu Ende gehenden Legislaturperiode, teilte der AGVP mit. Grundsätzlich braucht Deutschland angesichts des steigenden Bedarfs nach Berechnungen des Verbands jährlich 17.000 zusätzliche Plätze, das entspricht demnach über 200 Heimen. Jedoch würden "Heime in den Ruin getrieben" und "Pflegebedürftige auf Wartelisten gesetzt", das wiederum lasse die Angehörigen verzweifeln.

Dringend nötig sei ein Kurswechsel, forderte der Verband, sonst drohe Deutschland "zum Wartelisten-Land zu werden". So müsse Bürokratie abgebaut werden und die Heime müssten ohne viele Detailvorgaben "passgenaue und fachgerechte Pflegeangebote" vor Ort entwickeln können. Es sei wichtig, dass die Einrichtungen wirtschaftlich arbeiten könnten.

Verband warnt vor eklatantem Pflegenotstand
09:24 Uhr

Eltern sterben bei Unfall - Kind überlebt schwer verletzt

Bei einem schrecklichen Unfall im Landkreis Aurich hat ein dreijähriges Kind beide Eltern verloren, selbst aber schwer verletzt überlebt. Am späten Montagnachmittag sei ein 34-Jähriger in Pewsum, einem Ortsteil der Gemeinde Krummhörn, mit seinem Kleintransporter in einer leichten Rechtskurve in den Gegenverkehr geraten, teilte die Polizei mit. Dort stieß sein Fahrzeug frontal mit dem Wagen der Familie zusammen, beide Fahrzeuge landeten im Straßengraben. Die Eltern des Kindes (beide 29) wurden eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.

Die Frau starb noch am Unfallort, der Fahrer kam per Rettungshubschrauber mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus, wo er ebenfalls starb. Das schwer verletzte Kind wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der 34 Jahre alte Fahrer des Transporters und sein Beifahrer wurden leicht verletzt. An der Unfallstelle waren nach Polizeiangaben mehrere Notfallseelsorger im Einsatz. Die Straße wurde für mehrere Stunden gesperrt.

Eltern sterben bei Unfall - Kind überlebt schwer verletzt
08:52 Uhr

Weißes Haus definiert Rolle von Elon Musk

Tech-Milliardär Elon Musk wurde zum Gesicht von Donald Trumps Kürzungsaktionen in US-Regierungsbehörden - doch nach Darstellung des Weißen Hauses vor Gericht ist er nur ein gewöhnlicher Präsidentenberater. Musk sei auch kein Mitarbeiter des an Trumps Präsidialamt angeschlossenen Gremiums Doge (Department of Government Efficiency), hieß es in Gerichtsunterlagen zu einer Klage von Bundesstaaten gegen das Vorgehen im Regierungsapparat. Diese Darstellung widerspricht jedoch dem Image, das Musk selbst seit Wochen vor allem auf seiner Online-Plattform X kultiviert.

  • Musk hatte bereits als Unterstützer von Trumps Wahlkampf angeboten, die Regierungsausgaben auf den Prüfstand zu stellen.

  • Er brachte selbst den Namen Doge ins Gespräch - so heißt auch eine einst von ihm popularisierte Digitalwährung. Nach seinem Wahlsieg benannte Trump den US Digital Service im Weißen Haus in den "United States Doge Service" um.

  • Bis zuletzt war unklar, ob Musk diesem Gremium formell angehört. Jetzt hieß es in den Gerichtsunterlagen, Musk habe - wie auch andere Berater im Weißen Haus - keine "tatsächlichen oder formellen Vollmachten, Regierungsentscheidungen zu treffen".

  • Er könne nur dem Präsidenten beratend zur Seite stehen und dessen Anweisungen weitergeben. Musk habe den Status eines "besonderen Regierungsbeschäftigten", bekräftigte das Weiße Haus.

Weißes Haus definiert Rolle von Elon Musk
08:20 Uhr

Anbiederung an Trump: New Yorker Bürgermeister soll zurücktreten

Nach der umstrittenen Annäherung zwischen New Yorks demokratischem Bürgermeister Eric Adams und der Regierung von US-Präsident Donald Trump bahnt sich in der Verwaltung der Millionenmetropole eine Krise an. Am Montag traten vier Vize-Bürgermeister zurück, daraufhin legte der Stadtrat Adams unverzüglich den Rücktritt nahe. Die Gouverneurin des Staates New York, Kathy Hochul, kündigte für den heutigen Dienstag eine Sitzung in der Angelegenheit an. Der New Yorker Stadtrat sei nicht mehr in der Lage, mit Adams als Bürgermeister "effektiv zu regieren", erklärte Adrienne Adams, die nicht mit Eric Adams verwandt ist, am Montag. Mit dem Rücktritt seiner vier Stellvertreter sei "klar geworden, dass Bürgermeister Adams das Vertrauen seiner eigenen Mitarbeiter, seiner Kollegen in der Regierung und der New Yorker Bürger verloren hat". Adams müsse nun der Stadt New York und ihren Bewohnern "den Vorrang geben, zur Seite gehen und zurücktreten", forderte die Stadtratsvorsitzende.

Der vom linken Flügel dominierte New Yorker Stadtrat wirft Adams insbesondere sein Heranrücken an die Regierung von US-Präsident Trump in der Migrationspolitik vor. Der Demokrat hatte sich dem Republikaner in den vergangenen Monaten angenähert, beide bezeichneten ein Korruptionsverfahren gegen Adams als politisch motiviert. Am Donnerstag kündigte Adams dann eine verstärkte Zusammenarbeit mit der neuen US-Regierung bei deren verschärfter Migrationspolitik an.

Anbiederung an Trump: New Yorker Bürgermeister soll zurücktreten
08:08 Uhr

Bus stürzt in bolivianische Schlucht - Dutzende Tote

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Der Fahrer verlor bei überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über den Bus. (Foto: via REUTERS)

Bei einem schweren Busunglück in Bolivien sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Medienberichten zufolge wurden zudem mindestens 15 Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Als mögliche Unfallursache nannte die Polizei überhöhte Geschwindigkeit. Demnach fuhr der Fahrer auf der schmalen, in beide Richtungen befahrbaren Straße entlang einer knapp 800 Meter tiefen Schlucht zwischen den Städten Potosí und Oruro zu schnell und verlor die Kontrolle über den Bus. Wie viele Insassen sich im Bus befanden, ist noch unklar.

Bus stürzt in bolivianische Schlucht - Dutzende Tote
07:46 Uhr

Nutella-Miterfinder am Valentinstag gestorben

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Ob mit oder ohne Butter auf dem Brot - Hauptsache Nutella. (Foto: IMAGO/Manfred Segerer)

Diesem Mann hat die Welt einen der besten Frühstücksaufstriche zu verdanken: Der Mit-Erfinder von Nutella, Francesco Rivella, ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Der Italiener war früher als Lebensmittelchemiker beim Ferrero-Konzern in dem norditalienischen Städtchen Alba im Piemont beschäftigt. Zusammen mit dem damaligen Firmenchef Michele Ferrero entwickelte er die Zusammensetzung des Nuss-Nougat-Brotaufstrichs. Das erste Glas unter diesem Namen lief 1964 vom Band. Es wurde ein Welterfolg.

Rivella starb nach einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa am Valentinstag - auf den Tag genau zehn Jahre nach dem Tod von Ferrero, wie der Konzern mitteilte. In der Firma war er über Jahrzehnte hinweg dessen rechte Hand. Zeit seines Lebens arbeitete er nie bei einem anderen Unternehmen. 1993 ging Rivella in Rente. Er hinterlässt eine Tochter und drei Söhne. Übrigens: In den ersten Jahren hieß Nutella noch "Supercrema". Der Durchbruch kam aber erst mit der erzwungenen Umbenennung in den 1960ern, weil in Italien seither nichts mehr mit dem Prädikat Super verkauft werden darf: Nut- steht für Nuss, -ella ist eine der klassischen italienischen Endungen.

Nutella-Miterfinder am Valentinstag gestorben
07:14 Uhr

Hollywoodstar Julianne Moores Kinderbuch aus US-Schulen verbannt

"Ich bin wirklich traurig und hätte nie gedacht, dass ich so etwas in einem Land erleben würde, in dem Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung ein verfassungsmäßiges Recht sind": Für diese Maßnahme hat US-Schauspielerin Julianne Moore überhaupt kein Verständnis: "Es ist ein großer Schock für mich zu erfahren, dass mein erstes Buch, 'Freckleface Strawberry', von der Trump-Administration aus Schulen des Verteidigungsministeriums verbannt worden ist", schreibt sie in einem Instagram-Post mit einer langen Botschaft, die sie zu dem Buchcover und der Nachricht über die Entfernung gestellt hat.

Das Verteidigungsministerium hatte laut "The Guardian" zuvor mitgeteilt, dass Bücher im Rahmen einer "Compliance-Überprüfung" in den Schulbibliotheken untersucht werden, die "möglicherweise mit der Gender-Ideologie oder der Gleichstellungsideologie in Verbindung stehen". Dabei sei eine "kleine Anzahl von Büchern" identifiziert worden, die zur "weiteren Überprüfung" aufbewahrt werden. Ihr Buch mit Illustrationen von LeUyen Pham sei eine halb-autobiografische Geschichte über ein siebenjähriges Mädchen, "das seine Sommersprossen nicht mag, aber schließlich lernt, mit ihnen zu leben, als sie erkennt, dass sie anders ist, genau wie alle anderen", schreibt Moore. Es sei ein Buch, das sie für ihre Kinder genauso wie alle anderen geschrieben habe, um sie daran zu erinnern, "dass wir alle Probleme haben, aber durch unsere Menschlichkeit und unsere Gemeinschaft vereint sind", fügt die Schauspielerin an. So eine Idee ist für die Trump-Administration offenbar nicht vertretbar.

Hollywoodstar Julianne Moores Kinderbuch aus US-Schulen verbannt
06:50 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

die Menschen in der Ukraine blicken heute besorgt nach Saudi-Arabien. Dort finden Gespräche von Vertretern der USA und Russlands über eine mögliche Friedenslösung des seit knapp drei Jahren andauernden Krieges statt. Das angegriffene Land selbst hat kein Mitspracherecht. Vorerst. Ob Präsident Wolodymyr Selenksyj und seine Administration irgendwann in die Verhandlungen eingebunden werden und welche Mitsprache die anderen europäischen Staaten haben, steht noch in den Sternen. Wir behalten die Ereignisse in Riad für Sie im Blick. In unserem Ukraine-Liveticker sind Sie bestens informiert.

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:

  • Trotz Ablauf einer Frist zum Truppenrückzug heute will Israel sein Militär vorerst weiter im Südlibanon stationiert lassen.

  • Der Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigt sich um 9.30 Uhr mit der Frage, inwieweit der Betreiber eines sozialen Netzwerks für Falschbehauptungen auf seiner Plattform haften muss.

  • Mit einem Trauergottesdienst und einem Staatsakt im Berliner Dom nimmt die Politik Abschied vom früheren Bundespräsidenten Horst Köhler. Er starb Anfang Februar im Alter von 81 Jahren.

  • In Brüssel trifft der US-Sondergesandte für die Ukraine, Keith Kellogg, unter anderen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

  • Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtet um 8 Uhr über die vierteljährliche Arbeitsmarktstatistik im 4. Quartal 2024.

  • Verfolgungs-Weltmeisterin Franziska Preuß hat bei der Biathlon-WM in Lenzerheide die nächste Medaillenchance. Um 15.05 Uhr (ZDF/Eurosport) gehört sie im Einzel über 15 Kilometer zum Kreis der Favoritinnen.

  • Der FC Bayern München will ab 21 Uhr (Prime Video) gegen Celtic Glasgow den Einzug ins Achtelfinale der Champions League besiegeln.

Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Kritik erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:23 Uhr

"Tendenz katastrophal": Pfandtourismus setzt deutschen Brauereien zu

Haben Sie schon einmal von Pfandtourismus gehört? Wenn nicht, hier die Erklärung: Das Phänomen tritt derzeit vermehrt an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland auf. Brauer und Handel leiden zusehends. Hintergrund ist die Erhöhung des Mehrwegflaschenpfands in der Alpenrepublik auf 20 Cent bei Bierflaschen. Zusammen mit dem bereits seit Längerem höheren Kastenpfand sorgt das dafür, dass ein in Deutschland mit 3,10 Euro Pfand erworbener Kasten leer in Österreich eine Pfanderstattung von 7 Euro bringt.

Das wird offenbar ausgenutzt. "In den ersten Tagen war die Tendenz katastrophal", sagt Christian Thiel von der Brauerei Schönramer in Petting. 13 Kilometer sind es von hier bis zur Grenze, keine 20 ins Zentrum von Salzburg. "Da versuchen Leute, sich zu bereichern, auf Kosten der Brauerei und des Handels. Ich kenne einen Fall, da ist jemand mit einem Anhänger mit 50 Kästen bei einem kleinen Getränkemarkt vorgefahren. Der hat das aber nicht angenommen." Auch vom Verband der Brauereien Österreichs heißt es, dass Händler nur haushaltsübliche Mengen an Leergut zurücknehmen müssten und nur Kästen, die sie selbst im Sortiment hätten. Zahlen, zu einem möglichen Pfandtourismus, lägen nicht vor, sagt Berger. "Es gibt aber grenznahe Handelspartner, die berichten, dass nun ein bisschen mehr los sei als sonst."

"Tendenz katastrophal": Pfandtourismus setzt deutschen Brauereien zu
05:55 Uhr

Heftiger Wintersturm fordert Menschenleben in den USA

Die Zahl der Todesopfer bei den schweren Unwettern im Osten der USA ist auf mindestens 14 gestiegen. Allein im Bundesstaat Kentucky starben infolge des heftigen Wintersturms mit starken Regenfällen und Überschwemmungen zwölf Menschen, wie Gouverneur Andy Beshear am Montagabend (Ortszeit) in den Onlinenetzwerken mitteilte. Damit korrigierte er frühere Angaben, wonach aus Kentucky elf Tote gemeldet worden waren. Jeweils ein Toter wurde zudem aus den Bundesstaaten West Virginia und Georgia gemeldet. Für die kommenden Tage wird im Zentrum und im Norden der USA extreme Kälte erwartet. Der Nationale Wetterdienst (NWS) sagte eine "Rekordkälte" von bis zu minus 51 Grad Celsius in den Bundesstaaten Montana und North Dakota voraus.

Beshear forderte die Menschen am Montag auf, die Straßen im gesamten Bundesstaat zu meiden, wo die lokalen und Bundesbehörden den Ausnahmezustand ausgerufen haben. Dem Gouverneur zufolge wurden binnen 24 Stunden mehr als Tausend Menschen von Ersthelfern gerettet. Infolge der Unwetter waren am Montagabend laut der Website poweroutage.us noch rund 50.000 Haushalte in den östlichen Bundesstaaten West Virginia, Pennsylvania und Maryland von Stromausfällen betroffen. Für Zehntausende weitere Haushalte wurde der Strom unterdessen wieder hergestellt.

Heftiger Wintersturm fordert Menschenleben in den USA