Donnerstag, 05. August 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:30 Uhr

Das war Donnerstag, der 5. August 2021

Liebe Leserinnen und Leser, es ist halb elf - Zeit, mich in den Feierabend zu verabschieden. Doch bevor ich Ihnen eine gute Nacht wünsche, stelle ich hier noch ganz kurz die Schlagzeilen des Tages vor:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:11 Uhr

Fischdiebe stehlen 1800 Forellen aus Teichen in Baden-Württemberg

Unbekannte haben hunderte Forellen aus zwei Fischteichen in der baden-württembergischen Gemeinde Schöntal gestohlen.

Die Täter verriegelten Polizeiangaben zufolge zuerst den Wasserzulauf und sorgten so dafür, dass zwei Fischteiche leerliefen. Anschließend entnahmen sie rund 800 Regenbogenforellen. Danach sollen sie vermutlich über ein Fenster in ein Gebäude eingestiegen sein und aus dem Innern noch einmal etwa tausend Bachforellen entwendet haben.

Was die Täter mit der Beute vorhaben und wie sie die Menge an Fischen abtransportierten, ist unklar.

21:28 Uhr

Schüsse in Schweden: Drei Teenager wieder auf freiem Fuß

Am Dienstag fielen in der südschwedischen Kleinstadt Kristianstad Schüsse. Eine ältere Frau und zwei jüngere Männer wurden dabei schwer verletzt. Die Hintergründe der Tat werden im Banden-Milieu vermutet. Am selben Abend wurden drei Tatverdächtige festgenommen - Sie sind nach Angaben der Ermittler unter 18 Jahre alt, aber über 15 und somit strafmündig.

Heute, zwei Tage nach den Schüssen, sind alle drei auf freien Fuß gesetzt worden. Das hat der zuständige Staatsanwalt nach Angaben seiner Behörde entschieden. Basierend darauf, was bei den Ermittlungen bislang herausgekommen sei, gebe es keine ausreichenden Gründe mehr, um die drei weiter festzuhalten. Der Verdacht gegen sie bleibe aber bestehen, sagte Eriksson mehreren schwedischen Medien.

20:50 Uhr

Initiative "Berlin autofrei" nimmt wichtige Hürde

Eine Stadt (fast) ohne Autos - das ist die Vision der Initiative "Volksentscheid Berlin autofrei". Nach eigenen Angaben hat sie bereits mehr als 50.000 Unterschriften gesammelt. Sie seien nun der Senatsverwaltung für Inneres übergeben worden, teilte die Bürgerinitiative mit. Für den Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens sind 20.000 gültige Stimmen erforderlich.

Kern der Forderungen und des vorgelegten Gesetzesentwurfs sind "eine lebenswerte, gesunde, flächengerechte und klimafreundliche Stadt", erklärte Sprecherin Helene Märzhäuser. So sollen alle Straßen innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings - ausgenommen von Bundesstraßen - nach einer Übergangszeit zu autoreduzierten Straßen werden.

Bei mindestens 20.000 gültigen Unterschriften kann sich das Berliner Abgeordnetenhaus innerhalb einer Frist von vier Monaten mit dem Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens befassen. Anschließend können die Initiatoren ein Volksbegehren abhalten. Bei mehr als 175.000 gültigen Unterschriften kommt es zum Volksentscheid.

20:11 Uhr
Breaking News

Kein neuer Vertrag: Ära Messi beim FC Barcelona beendet

Die Ära von Lionel Messi beim FC Barcelona ist beendet. Der 34 Jahre alte Fußball-Superstar aus Argentinien habe bei dem spanischen Top-Club wegen finanzieller und struktureller Hindernisse in den Statuten der spanischen Liga keinen neuen Vertrag unterschreiben können, wie die Katalanen mitteilten.

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20:06 Uhr

Polizeigewalt bei Corona-Demos ruft UN-Berichterstatter auf den Plan

Die Polizeigewalt bei Berliner Corona-Demos hat den UN-Sonderberichterstatter für Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung auf den Plan gerufen. Der Schweizer Rechtsprofessor Nils Melzer will bei der Bundesregierung kommende Woche um eine Stellungnahme bitten, sagte er der dpa. Die Bundesregierung hat dann 60 Tage, um darauf zu antworten.

"Es sind einige Videos verbreitet worden, die Besorgnis erregend sind", sagte Melzer. "Die Hinweise sind stark genug, dass möglicherweise Menschenrechtsverletzungen begangen wurden." Er habe bereits mit Augenzeugen gesprochen. Es gehe nach erstem Augenschein womöglich um ein Dutzend Vorfälle. Der UN-Sonderberichterstatter hat sonst mit Polizeigewalt etwa in Hongkong oder Belarus zu tun. "Deutschland ist kein großer Kunde bei mir", sagte er.

19:33 Uhr

Feuer im Norden Athens: Strom aus, Vorort evakuiert, Autobahn dicht

Im Norden Athens wütet erneut ein gewaltiger Waldbrand.

  • Die Elektrizitätsgesellschaft schaltete vorsorglich einen großen Verteiler in der Region ab. Das Unternehmen kündigte an, in Athen stellenweise den Strom zu unterbrechen, um die Versorgung insgesamt aufrecht erhalten zu können.
  • Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten am Abend nur noch wenig Zeit - sobald die Dunkelheit hereinbricht, können die Löschflugzeuge und -hubschrauber nicht mehr arbeiten. 
  • Die Ortschaft Krioneri 25 Kilometer nördlich vom Athener Stadtzentrum wurde vorsorglich evakuiert.
  • Auch die zentrale Autobahn des Landes zwischen den Metropolen Athen und Thessaloniki ist mittlerweile in der betreffenden Region gesperrt.
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18:55 Uhr

DJ Paul Johnson stirbt nach Covid-19-Erkrankung mit 50 Jahren

Paul Johnson ist tot. Der US-amerikanische House-DJ und Produzent, der unter anderem durch seinen Hit "Get Get Down" bekannt wurde, ist am 4. August in einem Krankenhaus in Evergreen Park im US-Bundesstaat Illinois verstorben. Er wurde 50 Jahre alt.

Offenbar ist Johnson an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Am 18. Juli hatte er bei Instagram einen Clip gepostet, in dem er erklärte, dass er an Covid-19 erkrankt sei. Der DJ ist darin in einem Krankenhausbett zu sehen. Er fühle sich sehr schwach. Zwei Tage später veröffentlichte Johnson ein weiteres kurzes Video, das ihn mit einer Beatmungsmaske zeigt. Im beigefügten Kommentar erklärte er, dass sich seine Lage noch verschlechtert habe. Er werde nun verlegt und an ein Beatmungsgerät angeschlossen.

18:13 Uhr

Ibiza geht mit Privatdetektiven gegen Partys vor

Super Job für Spaßverderber und Verpetzter: Ibiza will mit Privatdetektiven rigoros gegen illegale Feiern inmitten der neuen Corona-Welle vorgehen. Die als Touristen getarnten Ermittler sollen durch Kontakt mit eingeladenen Gästen "die Partys ausfindig machen, bevor sie beginnen", sagte Armando Tur, Sprecher der Regierung der Baleareninsel. Damit könne die Polizei vor Beginn der Feier dort sein und eingreifen.

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Finden den Maulwurf.

(Foto: imago images/PhotoAlto)

Die Detektive müssten "zwischen 30 und 40 Jahre alt sein, eine hohe Kaufkraft haben" und "wie Touristen aussehen", sagte Tur. Es sei bereits eine Detektivagentur "beauftragt" worden, die entsprechende Ermittler für den August rekrutieren soll. Es werde nur auf Profis zurückgegriffen, betonte Tur, der bereits Initiativbewerbungen aus "mehreren europäischen Ländern" erhalten habe.

17:41 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:35 Uhr

Bill Gates spricht über seine Treffen mit Epstein

Microsoft-Gründer Bill Gates hat seine Treffen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, der sich 2019 im Gefängnis das Leben nahm, als "großen Fehler" bezeichnet. "Es war ein großer Fehler, Zeit mit ihm zu verbringen und ihm dadurch Glaubwürdigkeit zu geben", sagte Gates dem US-Nachrichtensender CNN.

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Keine Spenden - kein Abendessen. Bill Gates traf Jeffrey Epstein nur wegen seines Geldes.

(Foto: picture alliance/dpa/KEYSTONE)

Er habe Epstein nur deswegen getroffen, weil er sich von ihm Spenden für gute Zwecke erhofft habe. "Ich hatte mehrere Abendessen mit ihm in der Hoffnung, dass das, was er darüber gesagt hat, über seine Kontakte Millionen an Spenden für die globale Gesundheitsversorgung zu bekommen, auch passieren würde. Als es dann so aussah, als ob das nicht wirklich echt war, war diese Beziehung vorbei."

17:00 Uhr

Mann von Straßenbahn mitgeschleift und tödlich verletzt

Ein 65-Jähriger ist in Hannover von einer Straßenbahn mitgeschleift und tödlich verletzt worden.

  • Der Mann lief an einer Haltestelle vor einer gerade losfahrenden Straßenbahn über die Gleise, wie die Polizei mitteilte. Zu einer Kollision mit dieser Bahn kam es nicht, allerdings wurde er unmittelbar darauf von einer aus der Gegenrichtung einfahrenden zweiten Bahn erfasst.
  • Das Fahrzeug schleifte den 65-Jährigen mehrere Meter mit und klemmte ihn ein. Feuerwehrleute mussten die Bahn mit Spezialgerät anheben, um den Mann zu befreien. Für ihn kam allerdings jede Hilfe zu spät. Der 30-jährige Fahrer der Straßenbahn wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
  • An der Haltestelle warnte laut Polizei ein akustisches Signal vor der Gefahr durch den Bahnverkehr im Gleis. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf.
16:27 Uhr

Nach Gewaltexzessen: Berliner Park führt Öffnungszeiten ein

Einen schönen Sonnenuntergang mit Blick auf die Museumsinsel in Berlin genießen? Ist dank betrunkenen und aggressiven Jugendlichen ab sofort verboten. Nach ausufernden Partys und Attacken auf Polizisten ist der Besuch des James-Simon-Parks künftig abends untersagt. Wer sich nicht daran hält, riskiere ein Bußgeld, sagte der Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel. Der Bezirk erlasse eine entsprechende Allgemeinverfügung, die am Freitag in Kraft treten soll.

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So sah der Park aus, bevor ihn jugendliche Randalierer für sich entdeckt haben.

(Foto: imago images/Stefan Zeitz)

Ab 20 Uhr soll der Besuch des James-Simon-Parks nicht mehr erlaubt sein, nachdem es in der Corona-Zeit mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen feiernden Besuchern und Polizei gekommen war. Von Dassel kündigte an, der Bezirk werde mehrere Streifen zu Kontrollen in den Park schicken.

Im James-Simon-Park waren in der Vergangenheit regelmäßig Partys in den Abendstunden aus dem Ruder gelaufen. Erst am vergangenen Wochenende wurden Polizisten mit Flaschen und Steinen beworfen.

15:59 Uhr

Polizei fasst "Boss der Bosse" der 'Ndrangheta

Die spanische Polizei hat einen der meistgesuchten Mafiabosse der kalabrischen 'Ndrangheta festgenommen. Beamte stellten Domenico Paviglianiti in einem Arbeiterviertel in Madrid, wie die spanische Polizei mitteilte. Bei dem mit der italienischen Polizei gemeinsam ausgeführten Einsatz fanden die Beamten den Angaben zufolge einen gefälschten portugiesischen Ausweis, knapp 6000 Euro Bargeld und sechs Handys.

Paviglianiti war für Mafia-Geschäfte im Norden Italiens und in Südamerika zuständig. Die italienischen Medien bezeichneten ihn als "Boss der Bosse", er soll in den 1980er und 1990er Jahren Morde begangen und unter anderem Drogen im großen Stil geschmuggelt haben.

Die 'Ndrangheta gilt mittlerweile als die mächtigste Mafiaorganisation in Italien. Sie schreckt weder vor Mord noch vor Erpressung zurück und steckt hinter Drogenhandel, Geldwäsche und illegaler Müllentsorgung.

15:23 Uhr

Berichte: Sohn von Michael Ballack stirbt mit 18 Jahren

Schreckliche Tragödie in der Familie des ehemaligen Fußball-Nationalspielers Michael Ballack. Sein Sohn Emilio ist nach Medienberichten bei einem Quad-Unfall in Portugal tödlich verunglückt. Er wurde nur 18 Jahre alt. Der Unfall soll sich heute Nacht in der Nähe des Familienhauses auf der Halbinsel Troia südlich von Lissabon ereignet haben. Emilio war einer von drei Söhnen, die aus der Ehe des Ex-Nationalspielers und seiner Ex-Frau Simone hervorgingen.

FC Chelsea, für den Michael Ballack von 2006 bis 2010 spielte, schrieb auf Twitter: "Die ganze Chelsea-Familie steht unter Schock und ist tief bestürzt von der Nachricht, dass Emilio Ballack im jungen Alter von 18 Jahren gestorben ist. All unsere Gedanken sind in diesen traurigen Zeiten bei seinem Vater Michael und der Familie."

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14:52 Uhr

Wiederaufbau nach Hochwasser: Bundestag kommt zu Sondersitzung zusammen

Voraussichtlich am 18. August wird das Bundeskabinett einen Wiederaufbaufonds für die vom Hochwasser betroffenen Bundesländer beschließen. Das geht aus einem Schreiben des Parlamentarischen Geschäftsführers der SPD im Bundestag, Carsten Schneider, an die Abgeordneten seiner Fraktion hervor.

Damit die dafür notwendigen gesetzlichen Regelungen vom Deutschen Bundestag beschlossen werden könnten, werde es nach Abstimmung mit der Unionsfraktion "in den Tagen nach dem Kabinettsbeschluss" eine Sondersitzung des Bundestags geben. Nach Informationen von ntv ist derzeit der 23. August im Gespräch. Einen Monat später, am 26. September, wird ein neuer Bundestag gewählt. Der alte Bundestag befindet sich eigentlich in der Sommerpause und tritt regulär nicht mehr zusammen.

Neben dem Wiederaufbaufonds dürften dann noch weitere Punkte auf der Tagesordnung stehen. Schneider spricht in seinem Brief an die SPD-Fraktion, der ntv.de vorliegt, von absehbar notwendigen Änderungen am Infektionsschutzgesetz insbesondere mit Blick auf die geänderte Einreiseverordnung sowie von der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht.

14:40 Uhr

Publizist Karl Heinz Bohrer gestorben

Der Literaturkritiker und Publizist Karl Heinz Bohrer ist tot. Er starb in London im Alter von 88 Jahren, wie der Suhrkamp-Verlag in Berlin mitteilte. Der in Köln geborene Bohrer lebte zuletzt in der britischen Hauptstadt.

  • Bekannt wurde Bohrer vor allem in der Zeit als Herausgeber und Autor der zunächst in München, später in Berlin angesiedelten Kulturzeitschrift "Merkur" zwischen 1984 und 2011. Sein Text "Die Ästhetik des Staates" war 1984 Auftakt einer Reihe scharfer Glossen über die Bonner Republik unter dem damaligen CDU-Kanzler Helmut Kohl.  
  • Über Kulturreportagen und literarische Essays landete Bohrer zunächst in der Feuilletonredaktion der "Welt" in Hamburg, bevor er 1966 zur "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ging. Dort leitete er von 1968 bis 1973 das Literaturressort.
  • Bohrer ging für die Zeitung noch nach London, bevor er 1982 eine Professur für Neuere Deutsche Literaturgeschichte in Bielefeld übernahm. Von 2003 an war er Gastprofessor an der Stanford University in Kalifornien.
14:06 Uhr

Dürre zerstört französische Wohnhäuser

Die anhaltende Dürre beschert den Einwohnern der französischen Ortschaft Cour-Cheverny in der Weinbauregion Loire ein ganz neues Problem. Auf dem ausgetrockneten Lehmboden sacken die Häuser ab und werden von Rissen durchzogen, wie die Zeitung "Le Parisien" berichtet.

  • Das Tempo der Zerstörung ist beunruhigend: Demnach waren 2015 erst 30 Häuser betroffen, inzwischen sind es schon 270, in denen sich beispielsweise Fenster nicht mehr schließen lassen.
  • "Nichts ist mehr gerade in meinem Haus, außer ich selber", sagt eine Anwohnerin in dem Artikel. "Jeden Abend höre ich, wie das Haus kracht, das macht mir Angst, aber ich kann nichts tun."
  • Die Sanierung würde pro Haus etwa 100.000 Euro kosten. Die Betroffenen wollen sich die Kosten von ihrer Gebäudeversicherung erstatten lassen, die Versicherer warten aber noch auf die Anerkennung der Dürre als Naturkatastrophe.

14:03 Uhr

Saar-Grüne bleiben von Bundestagswahl ausgeschlossen

Kann es jetzt noch was werden mit einem Sieg der Grünen bei der Bundestagswahl? Wenn ja, dann haben sie es auf jeden Fall ohne ihre Kolleginnen und Kollegen im Saarland geschafft. Der Bundeswahlausschuss hat nämlich gerade entschieden, dass sie nicht an der Wahl teilnehmen dürfen. Das hat der Bundeswahlleiter auf Twitter mitgeteilt.

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13:44 Uhr

Warschau soll Bidens Botschafter-Kandidaten ablehnen

US-Präsident Joe Biden hat einen neuen Botschafter für Polen gefunden: Er nominierte Mark Brzezinski für den Posten - Sohn des früheren nationalen Sicherheitsberaters der USA, Zbigniew Brzezinski. Die polnische Regierung soll mit dieser Wahl allerdings nicht glücklich sein.

  • Brzezinski ist Anwalt und Investor und war unter Barack Obama unter anderem Botschafter in Schweden. Er scheint also mehr als geeignet für den Posten.
  • Allerdings soll der 56-Jährige über seinen bekannten Vater auch die polnische Staatsbürgerschaft besitzen und sich für osteuropäische Demokratie-Bewegungen einsetzen, was der rechtsnationalen polnischen Regierung dem Nachrichtenportal onet.pl zufolge sauer aufstößt.
  • Warschau war ein enger Verbündeter von Ex-US-Präsident Donald Trump. Anders als Joe Biden hat der wenig Wert auf demokratische Prinzipien wie Rechtsstaatlichkeit gelegt.
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Der Vater von Mark Brzezinski ist in Polen so bekannt und beliebt, dass in Breslau eine Haltestelle nach ihm benannt wurde.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

13:11 Uhr

Polizei bittet 700 Männer nach Vergewaltigung zum Gentest

Anfang Oktober und Mitte November versucht ein Mann zweimal vergeblich, in ein Wohnhaus in der baden-württembergischen Stadt Blaubeuren einzubrechen. Anfang Dezember ist er schließlich in einem Mehrfamilienhaus erfolgreich. Es bleibt aber nicht beim Einbruch, der Mann vergeht sich an einer Frau. Jetzt lädt die Polizei 700 Männer zu einem Massengentest ein, um den Täter zu finden.

  • Die Ermittler wissen aufgrund der DNA-Spuren, dass es sich in allen drei Fällen um denselben Täter handelt.
  • Sie gehen davon aus, dass der Mann zur Tatzeit zwischen 41 und 52 Jahre alt gewesen ist und dass er in Blaubeuren oder den Teilorten Gerhausen und Weiler lebt.
  • Die Speicheltests werden am 20. und 21. August in der Stadthalle Blaubeuren durchgeführt. Niemand wird gezwungen, die Polizei hofft aber auf viele Freiwillige: "Je mehr Männer sich an der Abgabe der Speichelprobe beteiligen, desto kleiner wird die verbleibende Zahl der möglichen Tatverdächtigen."
12:22 Uhr

Bärenbaby von Baum gerettet - mit Mutter in Sichtweite

In Norditalien musste das Forstkorps ein Bärenjunges retten, das sich zwischen zwei Bäumen eingeklemmt hatte. Das besonders anspruchsvolle und heikle daran: Die Mutter hielt sich mit einem weiteren Jungbären in unmittelbarer Nähe auf.

  • Die Forstexperten hatten das wimmernde Jungtier am Dienstag entdeckt. Wenig später sind sie mit einer Kettensäge angerückt.
  • Nach getaner Arbeit plumpste das etwa einjährige Bärenkind den Angaben zufolge etwas unsanft zu Boden und rannte offenkundig unverletzt sofort Richtung Mutter.
  • Ein bewaffneter Kollege, zwei Hundeeinheiten und ein Hubschrauber haben die Bärenmutter die ganze Zeit im Auge behalten und die sägenden Kollegen gesichert.

12:01 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:58 Uhr

AfD Bremen darf bei Bundestagswahl antreten

Die Bremer AfD darf bei der Bundestagswahl im September antreten. Der Bundeswahlausschuss hat einem Einspruch der Partei gegen die Zurückweisung ihrer Landesliste in Bremen stattgegeben. Das hat der Bundeswahlleiter auf Twitter mitgeteilt. Der Wahlausschuss entscheidet heute über eine ganze Reihe von Beschwerden und Einsprüchen. Darunter sind auch die saarländischen Grünen, deren Landeslisten von ihrem zuständigen Landeswahlausschuss ebenfalls nicht zugelassen wurde.

11:38 Uhr

Berliner Grüne schneiden Männer aus ihrem Bild

Was haben die Grünen da bloß wieder angerichtet? Um gegen den Altherrenclub von CDU und CSU zu sticheln, hat der Berliner Landesverband seine Powerfrauen in Stellung gebracht und ein gemeinsames Foto von ihnen auf Twitter veröffentlicht. Darauf sind unter anderen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sowie die Berliner Spitzenkandidatin für das Abgeordnetenhaus, Bettina Jarasch, zu sehen. Ihre Männer allerdings haben die Grünen erst an den Rand verwiesen und dann auch noch für ihre Stichelei ausgeschnitten. Für das Internet zu viel des Guten: "Männerfeindlichkeit" war das Wort der Stunde! Vielleicht kann irgendein Männerbeauftragter helfen? Oder wir atmen alle einmal tief durch?

11:10 Uhr

Hochwasseralarm in Südtirol - Brenner nach Erdrutsch gesperrt

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Erst vor wenigen Tagen gab es mehrere Erdrutsche im Tessin, dem italienischsprachigen Teil der Schweiz.

(Foto: picture alliance/KEYSTONE)

Südtirol kämpft nach starken Regenfällen gegen Hochwasser. In der norditalienischen Urlaubsregion mussten mehrere Straßen nach Erdrutschen gesperrt werden, darunter auch der Brenner.

  • Die Behörden haben unter anderem in Klausen und Brixen vor Hochwasser gewarnt, weil die Eisack über die Ufer getreten ist. Bewohner sollten Autos aus Tiefgaragen fahren und Vorbereitungen treffen, sagt die Feuerwehr.
  • Landesweit ist die Feuerwehr laut Zivilschutz mit rund 1000 Männern und Frauen im Einsatz. Es gilt die zweithöchste von vier Warnstufen.
  • Auch am Gardasee sorgen Unwetter für Probleme. Schlammmassen schoben sich in Limone sul Garda in ein Hotel. Es seien aber nur Essensräume betroffen, die Gäste könnten auf ihren Zimmern bleiben, sagt eine Hotelmitarbeiterin.
  • Die Nachrichtenagentur ANSA berichtet, dass vergangene Nacht 100 Gäste in Sicherheit gebracht werden mussten.

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10:44 Uhr

Cartoonist Martin Perscheid erliegt dem Krebs

Die Cartoon-Welt trauert um einen ihrer talentiertesten Zeichner: Der Lappan Verlag und die Caricatura Galerie Kassel geben im Namen der Familie Perscheid bekannt, dass Cartoonist Martin Perscheid im Alter von 55 Jahren verstorben ist.

  • Den Angaben zufolge hat er nach langer Krankheit in der Nacht zum 31. Juli den Kampf gegen den Krebs verloren.
  • "Martin Perscheids Humor war nicht erfrischend, er war schwarz", sagt Antje Haubner, Programmleiterin des Lappan Verlages. "Er wollte mit seinen Cartoons nicht nur spielen, sondern zubeißen. Dort, wo es wehtut und wo andere sich lieber wegducken, weil es kaum auszuhalten ist. Wir trauern um einen der größten deutschen Cartoonisten und um einen lieben Freund. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie."
  • Martin Perscheid wurde 1966 in Wesseling bei Köln geboren. Seit 1994 wurden seine Cartoons in zahlreichen Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht.
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Schwarzer Humor, ...

(Foto: picture alliance / dpa)

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... kein Zweifel.

(Foto: picture alliance / Uwe Zucchi)

10:13 Uhr

"Panikmache" - Türkei ermittelt wegen internationaler Waldbrand-Hilferufe

Auf Twitter und Instagram bitten türkische Staatsbürger die Welt um Hilfe. Ihre Wälder brennen, auch ein Heizkraftwerk, Flora und Fauna sterben. Der türkische Staat sieht es anders: Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu gegen alle, die sich an der Kampagne mit dem Hashtag #HelpTurkey beteiligt haben.

  • Die Ermittlungen sind demnach wegen der "Erzeugung von Sorge, Angst und Panik" eingeleitet worden.
  • Außerdem geht es um den Vorwurf der Beamtenbeleidigung, Beleidigung des Präsidenten und Herabwürdigung des türkischen Staates.
  • Die Türkei kämpft mit den schlimmsten Waldbränden seit zehn Jahren - viele sind laut den Forstämtern außer Kontrolle.
  • Kritik an der Ausstattung der Einsatzkräfte weist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan allerdings zurück. Er wirft der Opposition vor, "Lügen-Terror" zu verbreiten.

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09:55 Uhr

Achte Gegenkandidatin für Nicaragua-Wahl verhaftet

Eine faire Wahl sieht anders aus: In Nicaragua haben Sicherheitskräfte Berenice Quezada festgenommen. Die frühere Schönheitskönigin wollte am 7. November den autoritären Präsidenten Daniel Ortega bei der Wahl herausfordern, berichtet der "Guardian". Stattdessen ist die 27-Jährige nun schon die achte Kandidatin der Opposition seit Mai, die sich unter Arrest befindet.

  • "Quezada … darf nicht mehr telefonieren oder für ein öffentliches Amt kandidieren", teilt ihr Parteienbündnis Alianza CxL - Bürgerallianz für die Freiheit - auf Twitter mit.
  • Die anderen sieben Kandidaten sind demnach wegen vager Vorwürfe des Landesverrats festgenommen worden. Sie würden an geheimen Orten festgehalten ohne Möglichkeit, mit einem Anwalt zu sprechen.
  • Quezada wird laut Staatsmedien vorgeworfen, "terroristische Handlungen" gefördert zu haben.
  • Ortega führt Nicaragua mit einer kurzen Unterbrechung in den 90er-Jahren schon seit 1979 an - zunehmend mit diktatorischen Zügen.
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Daniel Ortega wird die Wahl im November gewinnen, daran gibt es keinen Zweifel.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

09:37 Uhr

Verfassungsgericht hebt Rundfunkbeitrag vorläufig an

Der Rundfunkbeitrag steigt vorläufig auf monatlich 18,36 Euro. Das hat das Bundesverfassungsgericht angeordnet. Der Beschluss gilt rückwirkend seit dem 20. Juli bis zum Inkrafttreten einer staatsvertraglichen Neuregelung. Sachsen-Anhalt hatte die Erhöhung um 86 Cent blockiert. Die Richter werten dies als eine Verletzung der im Grundgesetz festgeschriebenen Rundfunkfreiheit.

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09:29 Uhr

Helene Fischer gewährt Einblick in neues Video

Helene Fischer feiert heute ihren 37. Geburtstag. Dazu sagen wir: Happy Birthday! Geschenke gibt es aber für die Fans der Sängerin: Auf Instagram können sie einen ersten Blick auf ihr neues Musikvideo werfen.

  • Der neue Song heißt "Vamos a Marte". Fischer hat ihn zusammen mit Sommerhit-Star Luis Fonsi ( "Despacito") aufgenommen. Am Freitag feiert er bei RTL zeitgleich auf allen Kanälen Premiere.
  • "Okay... ich halte es nicht mehr länger aus!!! Hier ein erster Vorgeschmack auf mein neues Video. Aaaawh, kann es selbst kaum erwarten. Freitag dann in voller Länge!", schreibt sie zu dem Zusammenschnitt.
  • Ihren Followern gefällt's: "Wow, Frau Fischer!" oder "Heleneeeeee, du Königin" heißt es unter anderem in den Kommentaren.

09:02 Uhr

Polizei sucht Vierjährigen - Vater verwirrt, Auto verschwunden

Die Polizei in Vorpommern sucht mit einem Großaufgebot nach einem vierjährigen Jungen aus Brandenburg. Das Kind befindet sich mutmaßlich in einem weiß-orangen VW-Transporter mit Brandenburger Kennzeichen, der zuletzt gegen 2.00 Uhr im Stadtgebiet von Stralsund gesehen wurde. Der Vater des Jungen wurde um kurz vor 5.00 Uhr allein, ohne Schuhe und in einem verwirrten Zustand angetroffen. Der 39-Jährige kann sich nicht erinnern, wo Sohn und Transporter abgeblieben sein könnten. Der Vierjährige hört auf den Namen Frederick. Die Polizei nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 03831/28900, auf jeder Polizeidienststelle oder per Notruf 110 entgegen.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:05 Uhr

Türkische Zeitung druckt erfundenes Laschet-Interview

Am Dienstag veröffentlicht die türkische Boulevardzeitung "Sabah" in ihrer Europaausgabe ein Interview mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet. "Ich habe eine große Liebe zur Türkei", sagt der Kanzlerkandidat der Union da unter anderem. Oder etwa doch nicht? Denn die "Welt" berichtet, dass es das Gespräch gar nicht gegeben hat.

  • Die nordrhein-westfälische Staatskanzlei hat der "Welt" mitgeteilt, dass Laschet nie mit dem Interviewer gesprochen habe. Er soll das Interview stattdessen erfunden haben.
  • Die "Sabah" weiß angeblich von nichts. Sie erklärt, sie habe das "Interview" nur mit der Erlaubnis des Interviewers von der Seite brandday.net übernommen.
  • Geführt haben will das Gespräch Faruk Sen, der Betreiber von brandday.net. Er ist ein alter Bekannter von Laschet: Als der heutige Kanzlerkandidat noch NRW-Integrationsminister war, war Sen Leiter des Zentrums für Türkeistudien in Essen.
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Armin Laschet als damaliger Integrationsminister von NRW und Faruk Sen beantworten 2006 auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf Fragen von Journalisten.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

07:43 Uhr

Biontech ist jetzt mehr als 100 Milliarden Dollar wert

Für Biontech ist eine Erfolgsgeschichte ohne Ende in Sicht. Ein Beweis? Der Aktienkurs der Mainzer Impfstoff-Entwickler ist gestern zeitweise um fast ein Viertel nach oben geschossen. Damit ist Biontech an der Börse neuerdings mehr als 100 Milliarden Dollar wert, das sind umgerechnet gut 84 Milliarden Euro.

  • Grund für den Zuwachs war ein Artikel der "New York Times": Demnach will die US-Gesundheitsbehörde FDA den begehrten Impfstoff, den Biontech gemeinsam mit dem Pharmariesen Pfizer vertreibt, noch im September endgültig zulassen. Bislang handelt es sich nur um eine Notfallzulassung.
  • Auch die Pfizer-Aktien kannten deshalb zuletzt kein Halten mehr. Der Rückenwind erstreckt sich auch auf die Aktien von Moderna, dem anderen Hersteller eines mRNA-Impfstoffes.
  • In wenigen Tagen will Biontech seine neuesten Quartalszahlen veröffentlichen.
Biontech
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Sie interessieren sich für Nachrichten aus der Börsen-Welt? Dann schauen Sie bei den Kollegen Juliane Kipper und Thomas Badtke im "Börsen-Tag" vorbei.

07:30 Uhr

Verschwörungsmythen: Was tun, wenn Familie und Freunde abdriften?

Etwa 20 bis 30 Millionen Deutsche glauben an Verschwörungen. Das reicht von der Mondlandung, die angeblich gar nicht stattgefunden hat, über den "geplanten" 11. September bis hin zu kruden Corona-Verschwörungen. Die Leute aus dem Umfeld dieser Menschen treiben die Erzählungen oft in den Wahnsinn. Genau für diese Betroffenen gibt es jetzt ein Beratungsangebot.

"Einer der Gründe, warum wir uns Verschwörungserzählungen zuneigen, ist, dass wir Kontrolle über unser Leben zurückerlangen", sagt Tobias Meilicke. Er ist Leiter von "Veritas", einer Berliner Beratungsstelle für Angehörige von Menschen, die an Verschwörungen glauben. Im Gespräch mit "heute wichtig"-Host Michel Abdollahi sagt Meilicke, man müsse ergründen, wie man die Verschwörungserzählung mit etwas anderem ersetzen kann. Oft fehlt zum Beispiel den Corona-Leugnern einfach die Anerkennung und Geborgenheit. Wenn man das als Partner oder Kind weiß, kann man damit ganz anders umgehen.

Weitere Tipps vom Experten: nicht immer direkt auf Konfrontation gehen und Grenzen setzen. Wer über das Thema nicht mehr sprechen möchte, muss das ganz klar auch sagen und stattdessen etwas anderes ins Gespräch bringen.

"heute wichtig"

"heute wichtig" ist der neue Morgen-Podcast des "Stern" in Kooperation mit RTL und ntv. Mit einem Mix aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung steht der Podcast von Montag bis Freitag immer ab 6 Uhr zum Abruf bereit. Verpassen Sie keine Folge von "heute wichtig" und abonnieren Sie den Podcast bei Audio Now, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Castbox oder in ihrer Lieblings-Podcast-App.

07:16 Uhr

US-Außenministerium sucht japanisches Geschenk: Wo ist der 5800-Dollar-Whiskey?

Hat sich da jemand mit dem edlen Tropfen davongemacht? Die "New York Times" berichtet, dass das US-Außenministerium eine Flasche Whiskey im Wert von fast 6000 Dollar sucht, die Japan dem damaligen Außenminister Mike Pompeo geschenkt hat.

  • Das US-Außenministerium hat die 5800 Dollar teure Flasche laut Bericht am 24. Juni 2019 erhalten.
  • Pompeo war zu diesem Zeitpunkt zu Besuch in Saudi-Arabien. Ob er die mittlerweile vermisste Flasche später erhalten habe, sei unklar.
  • Ein Anwalt Pompeos hat der Zeitung gesagt, der ehemalige Außenminister und CIA-Chef wisse nichts über den Verbleib des teuren Geschenks.
06:48 Uhr

Cathy Hummels übernimmt Gastrolle bei "Unter uns"

Die RTL-Serie "Unter uns" erhält doppelte Verstärkung. Einerseits übernimmt Cathy Hummels im Oktober eine Gastrolle. Gleichzeitig steigt Mirja du Mont in die beliebte Daily Soap ein.

  • Cathy Hummels soll zu einer "süßen Versuchung" für Till Weigel werden. Dessen Sohn startet einen Dating-Aufruf für den Vater, auf den eine gewisse Bea Kienzle aufmerksam wird: der Rollenname von Hummels.
  • Ebenfalls im Oktober greift Mirja du Mont in die Geschehnisse der "Schillerallee" ein. Sie wird die Rolle der Mareike Ott spielen, die den Angaben zufolge eine "gemeinsame Vergangenheit mit den Weigels" habe - und nicht "ohne Grund" komme.
  • "Unter uns" wird in Köln gedreht. Die Soap läuft montags bis freitags um 17.30 Uhr bei RTL.
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Cathy Hummels ist Influencerin, Moderatorin und Ehefrau von Nationalspieler Mats Hummels.

(Foto: imago images/STAR-MEDIA)

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06:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist so weit: Mit Hamburg startet das dritte Bundesland nach den Sommerferien ins neue Schuljahr. Bestens auf das Coronavirus vorbereitet? Fühlt sich irgendwie nicht so an.

Neuer Corona-Ärger droht auch in Frankreich: Der französische Verfassungsrat entscheidet über die Impfpflicht im Gesundheitswesen und die Nachweispflicht, die vielerorts gelten soll. Das Parlament hatte die Regeln vergangene Woche abgesegnet, anschließend hatte Premierminister Jean Castex den Verfassungsrat angerufen. Gegen die Verschärfung sind landesweit mehr als 200.000 Menschen auf die Straße gegangen.

Das sind die anderen wichtigen Themen des Tages:

  • Sachsen-Anhalt hat die Erhöhung des Rundfunkbeitrags blockiert. Heute teilt das Bundesverfassungsgericht mit, ob ARD, ZDF und Deutschlandradio mit ihrer Beschwerde dagegen erfolgreich waren.
  • Im Missbrauchskomplex Münster beginnt der Prozess gegen die Mutter eines Opfers. Die Anklage wirft der 31-Jährigen vor, den schweren sexuellen Missbrauch ihres heute elfjährigen Sohnes durch ihren Lebensgefährten nicht verhindert zu haben, obwohl sie davon wusste. Der IT-Techniker wurde im Hauptprozess zu 14 Jahren Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.
  • In Warnemünde beginnt die Hanse Sail Rostock. Maximal 15.000 Menschen dürfen das Veranstaltungsgelände im Stadthafen geimpft, getestet oder genesen besuchen.
  • Der neue iranische Präsident Ebrahim Raisi wird im Parlament vereidigt. Er tritt damit offiziell die Nachfolge von Hassan Ruhani an. Der 60-jährige, erzkonservative Kleriker war Wunschkandidat des Regimes.
  • In Köln können Fans Abschied von Alfred Biolek nehmen. Die Urne mit der Asche des Fernsehstars wird im Domsaal des Bestattungshauses Christoph Kuckelkorn in der Kölner Innenstadt aufgestellt.

So weit der kurze Überblick. Mein Name ist Christian Herrmann, ich versorge Sie bis zum Nachmittag mit den besten und wichtigsten Informationen aus aller Welt. Fragen, Anregungen und Kritik können Sie gerne an christian.herrmann[at]nachrichtenmanufaktur.de schicken. Kommen Sie gut in den Tag!

06:22 Uhr

Mars-Hubschrauber absolviert "bislang komplexesten" Flug

Mehrere Milliarden US-Dollar Stolz haben Jeff Bezos und Richard Branson ausgegeben, um die Grenze des Weltalls zu erreichen. Nichts im Vergleich zum Hubschrauber "Ingenuity", der fliegt fröhlich auf dem Mars umher. Schon zehn Mal hat die NASA ihn mittlerweile starten lassen. Der jüngste Versuch sei der "bislang komplexeste" gewesen, sagt die US-Raumfahrtbehörde.

  • Dabei sei der Mini-Helikopter auf zwölf Meter - so hoch wie noch nie zuvor - aufgestiegen, habe viermal die Richtung gewechselt, zehn Farbfotos aufgenommen und sei dann an anderer Stelle wieder gelandet, teilt die NASA mit.
  • Insgesamt dauerte der Flug, der bereits am 24. Juli stattfand fast drei Minuten. Ein elfter Flug könnte bereits diese Woche starten.
  • Die Flüge dienen auch als Erkundungstour für mögliche Ausflüge des Rovers "Perseverance". Er sammelt derzeit Steine auf dem Mars.

05:53 Uhr

Zehn Menschen sterben bei Verkehrsunfall in Texas

Im US-Bundesstaat Texas hat sich ein schrecklicher Verkehrsunfall ereignet. Medienberichten zufolge sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen.

  • Ein Lieferwagen mit 30 Menschen an Bord sei in der Nähe der Stadt Falfurrias verunglückt, heißt es in den Berichten.
  • Nach Angaben des Lokalsenders Valley Central prallte er am Nachmittag (Ortszeit) kurz hinter der Grenze gegen einen Pfosten.
  • Bei den Unfallopfern soll es sich um Migranten handeln. Schleuser verwenden gerne komplett überladene Fahrzeuge im Grenzgebiet.
Mehr dazu lesen Sie hier.
05:44 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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