Der Tag
11. Mai 2023
6d612840-d481-4c7d-9138-8a2e83199fdbmit Uladzimir Zhyhachou
Zum Archiv
22:26 Uhr

Das war Donnerstag, 11. Mai 2023

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Von der Kleinstadt Marjinka in der Region Donezk ist so gut wie nichts übrig geblieben. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Hat die ukrainische Gegenoffensive schon begonnen? Zumindest in der seit Monaten hart umkämpften Stadt Bachmut machen die Ukrainer wieder Geländegewinne. Wagner-Chef Prigoschin fürchtet sogar eine Einkesselung. Zeichnet sich dort eine Wende ab? Das erfahren Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

Das war Donnerstag, 11. Mai 2023
22:18 Uhr

Elon Musk kündigt Rücktritt als Twitter-Chef an

Elon Musk hat seinen baldigen Rücktritt als Twitter-Vorstandschef angekündigt. Eine Nachfolgerin sei gefunden und werde in rund sechs Wochen übernehmen, teilte Musk in einem Tweet mit.

Elon Musk kündigt Rücktritt als Twitter-Chef an
21:54 Uhr

Skandal-Republikaner Santos soll Scheckbuch eines Toten gestohlen haben

Der in den USA angeklagte und vorübergehend festgenommene republikanische Kongressabgeordnete George Santos ist für den Tag danach von der brasilianischen Justiz zu einer Anhörung per Videoschaltung zu Betrugsvorwürfen vorgeladen worden. Dem 34-Jährigen mit brasilianischen Wurzeln wird vorgeworfen, 2008 mit einem gestohlenen Scheckbuch in einem Bekleidungsgeschäft in Rio de Janeiro Waren im Wert von rund 700 Dollar (rund 640 Euro) gekauft zu haben.

Der wegen zahlreicher Lügen in seinem Lebenslauf in Verruf geratene Santos soll das Scheckbuch eines verstorbenen älteren Mannes gestohlen und es für seine Einkäufe genutzt haben.

Skandal-Republikaner Santos soll Scheckbuch eines Toten gestohlen haben
21:07 Uhr

Ed Sheeran bricht bei Konzert in Tränen aus

Bei einem exklusiven Auftritt im Rahmen der Live-Performance-Reihe "Apple Music Live" in London stellte Ed Sheeran die Songs seines neuen Albums "Subtract" vor. Bevor er das Lied "Eyes closed" anstimmte, wandte er sich an das versammelte Publikum, um mitzuteilen, dass es ihm nicht leicht falle, dieses Lied zu spielen.

Der Song sei von Jamal Edwards inspiriert, seinem langjährigen Freund, der im Februar 2022 verstorben ist. "Das erste Mal, als ich diesen Song gespielt habe, habe ich geweint. Ich habe geweint, als ich ihn vorgestellt habe, ich habe geweint, als ich ihn gesungen habe, ich habe am Ende geweint, und ich werde jetzt weinen", so der Sänger weiter.

Nach dieser Ansprache griff sich der Brite ein Handtuch und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. "Das wird bei diesem Auftritt noch oft passieren", warnte er seine Fans, bevor er mit seiner zwölfköpfigen Band loslegte.

Ed Sheeran bricht bei Konzert in Tränen aus
20:27 Uhr

Planschende Schlange löst Panik im Pool aus

Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal schlägt der Blitz in nur wenigen Sekunden zweimal in dieselbe Stelle und verschreckt eine Schlange auf der Suche nach Abkühlung Badegäste.

Planschende Python löst Panik im Pool aus

Planschende Schlange löst Panik im Pool aus
19:47 Uhr

CDU-Mann Kuban tritt Shitstorm gegen Kita los

Eine Kita in Hessen ist zum Ziel von Hass geworden, nachdem der CDU-Bundestagsabgeordnete Tilman Kuban einen Brief der Einrichtung an die Eltern auf Twitter veröffentlicht hatte. In dem Schreiben wies die katholische Kita darauf hin, dass die Erzieher ab diesem Jahr mit den Kindern keine Geschenke zum Muttertag basteln würden. "In der heutigen Zeit, in der die Diversität einen immer höheren Stellenwert erhält, möchten wir diese vorleben und keinen Menschen ausschließen", begründete die Einrichtung.

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Stellt eine hessische Kita an den Pranger, weil sie keine Muttertagsgeschenke basteln will: Tilman Kuban. (Foto: picture alliance/dpa)

Kuban veröffentlichte ein Foto des Schreibens samt der Adresse und der Telefonnummer der Kita und kommentierte: "Dem Wahnsinn sind keine Grenzen mehr gesetzt". Mehrere Stunden später hatte der ehemalige Chef der Jungen Union die Kontaktdaten der Kita zwar geschwärzt. Doch bis dahin war sein Tweet schon zehntausendfach geteilt, das Foto sei auch in rechten Kreisen verbreitet worden, berichtete der "Tagesspiegel". Zahlreiche Hasskommentare und Anfeindungen richteten sich gegen die Kita.

Gleichzeitig wurde Kuban von vielen Nutzern kritisiert. In zahlreichen Kommentaren wird dem CDU-Politiker unter anderem vorgeworfen, Mitarbeiter und Kinder der Einrichtung gefährdet zu haben.

CDU-Mann Kuban tritt Shitstorm gegen Kita los
19:19 Uhr

Musiker soll drei Menschen mit Rattengift vergiftet haben

Mit Rattengift soll ein Musiker des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters seine 93 Jahre alte Mutter und zwei Orchesterkollegen vergiftet haben. Die Staatsanwaltschaft Hannover wirft dem 62-Jährigen versuchten Mord mit heimtückischer Absicht in zwei Fällen vor. Der Mann sitzt seit Januar in Untersuchungshaft und schweigt zu den Vorwürfen. Die Mutter und die beiden Musiker überlebten die Vergiftungen. Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage erhoben.

Zu den Vergiftungen soll es laut der Staatsanwaltschaft Anfang September vergangenen Jahres gekommen sein. Zunächst war die Mutter des Musikers, die in einem Seniorenheim in Hannover lebt, mit Blutungen in eine Klinik gebracht worden. Eine Analyse ergab, dass sie das Gift Brodifacoum im Blut hatte. Dieses Gift wird unter anderem zum Töten von Ratten verwendet.

Durch eine Abfrage bei Polizeidienststellen in ganz Deutschland wurde nach ähnlichen Vergiftungsfällen gesucht. Die Ermittler entdeckten dann einen weiteren Fall, ebenfalls Anfang September, in Schleswig-Holstein. Dort waren ein Musiker und eine Musikerin des Sinfonieorchesters nach einer Reise schwer erkrankt. Auch in ihrem Blut wurde das Gift nachgewiesen. Die beiden gaben an, dass ihr 62 Jahre alter Kollege ihnen auf der Busfahrt einen Knoblauch-Dip angeboten habe. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass darin das Gift gewesen sein könnte.

Musiker soll drei Menschen mit Rattengift vergiftet haben
07:24 Uhr

"Augstein & Blome" - der neue Podcast

Seit mehr als zehn Jahren schon befinden sich Jakob Augstein und Nikolaus Blome im politischen Dauerstreit. Ab sofort sind die hitzigen Diskussionen der beiden Journalisten endlich auch als Podcast verfügbar: In der ersten Folge streiten der Publizist und der ntv-Politikchef über die deutsche und die europäische Asylpolitik. Sie diskutieren, ob die Grünen mittlerweile wie die CDU sind. Und, was leistet Altkanzler Gerhard Schröder eigentlich noch für Deutschland, dass er ein Büro im Bundestag verdient hätte?

Schöner streiten und lauter lachen mit "Augstein & Blome" - ab sofort immer freitags auf RTL+ Musik und überall, wo es Podcasts gibt.

"Augstein & Blome" - der neue Podcast
18:48 Uhr

Nachbarschaftsposse: Kinder verteidigen mutig Erdhügel gegen Bagger

Eine Nachbarschaftsposse in Delmenhorst wird für eine Gruppe Heranwachsender zum Lehrstück der politischen Partizipation durch Protest. Um ihren Erdhügel zu verteidigen, stellen sich die Kinder der Umgebung einem Bagger in den Weg. Ob ihre Stimme der Vernunft bei der Bürgermeisterin Gehör findet?

Nachbarschaftsposse - Kinder trotzen mutig Bagger

Nachbarschaftsposse: Kinder verteidigen mutig Erdhügel gegen Bagger
18:17 Uhr

Fake-Kaution für Neffen gefordert: Betrüger erbeuten 250.000 Euro

Rund 250.000 Euro haben Unbekannte durch einen Schockanruf in Hessen erbeutet. Eine 89-Jährige aus Neu-Isenburg erhielt einen Anruf von einer Frau, die sich als Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft Offenbach ausgab, wie die Polizei in Offenbach mitteilte. Die Frau forderte am Mittwochnachmittag eine Kaution für den Neffen, der einen tödlichen Unfall verursacht habe. Am späteren Nachmittag erschien binnen kurzer Zeit eine unbekannte Abholerin zweimal bei der 89-Jährigen. Die ältere Dame wurde bis zum Eintreffen der Abholerin in der Leitung gehalten und übergab dieser 250.000 Euro in bar in einer Umhängetasche. Anschließend verschwand die Unbekannte.

Fake-Kaution für Neffen gefordert: Betrüger erbeuten 250.000 Euro
17:41 Uhr

Mann erschießt Ehefrau im Auto - lebenslange Haft

Das Landgericht Stuttgart hat einen Mann wegen Mordes an seiner Frau zu lebenslanger Haft verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Das Gericht zeigte sich davon überzeugt, dass der Mann seine von ihm getrennt lebende Frau in einem Auto erschoss. Dort hatten sich beide zu einem Gespräch getroffen.

Offenbar tötete er seine Frau, weil sie sich weigerte, zu ihm zurückzukehren. Die Leiche wurde in dem Auto in einem Parkhaus im Stuttgart gefunden. Nach der Tat setzte sich der Mann in die Türkei ab, wo er Familie hat. Vier Wochen später stellte er sich nach seiner Rückkehr auf dem Stuttgarter Flughafen den Behörden.

Mann erschießt Ehefrau im Auto - lebenslange Haft
17:16 Uhr

WHO hebt Gesundheitsnotstand wegen Affenpocken auf

Zehn Monate nach der Ausrufung des globalen Gesundheitsnotstands wegen der Affenpocken hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) diesen wieder aufgehoben. Er freue sich, angesichts rückläufiger Fallzahlen dem Rat des zuständigen Notfallkomitees der UN-Organisation zu folgen und die höchste Alarmstufe für die Krankheit aufzuheben, erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf einer Online-Pressekonferenz. Die Epidemie stelle "nicht länger einen öffentlichen Gesundheitsnotstand internationaler Tragweite dar", sagte er.

WHO hebt Gesundheitsnotstand wegen Affenpocken auf
16:54 Uhr

NRW-Innenminister informiert zur Explosion in Ratingen

Im nordrhein-westfälischen Ratingen ereignet sich eine Explosion in einem Hochhaus. Die Polizei entdeckt eine Leiche und nimmt einen "mutmaßlichen Aggressor zwischenzeitlich fest". NRW-Innenminister Herbert Reul informiert über das Geschehen und den Stand der Ermittlungen.

NRW-Innenminister informiert zur Explosion in Ratingen
16:35 Uhr

LKW kracht in Hafenbecken von Container-Terminal

Im Hafen von Shenzhen ereignet sich ein eher ungewöhnlicher Unfall. Ein Lastwagen kommt vom Fahrweg ab und stürzt in das Hafenbecken. Um den Truck zu bergen, muss ein Kran herbeigeschafft werden. Der LKW-Fahrer hat Glück. Er kann sich aus dem Führerhaus selbst befreien.

LKW kracht in Hafenbecken von Container-Terminal
15:57 Uhr

Eilantrag gegen Schmerzgriff der Polizei - Klimaaktivist scheitert vor Gericht

Ein Klimaaktivist ist vor dem Berliner Verwaltungsgericht mit einem Eilantrag gegen einen sogenannten Schmerzgriff der Polizei gescheitert. Ob ein polizeiliches Einschreiten rechtswidrig gewesen sei, könne im Nachhinein nur im Hauptsacheverfahren geklärt werden, teilte das Gericht mit. Per einstweiliger Anordnung sei dies nicht möglich. Der Aktivist der Gruppe Letzte Generation hatte angegeben, dass die Polizei bei einer Straßenblockade im April gegen ihn einen Schmerzgriff angewandt habe. Er legte dem Gericht Bildmaterial vor. Daraus ergebe sich aber nicht, dass die Polizei regelmäßig schmerzhafte Vollstreckungspraktiken anwende, erklärte dieses. Es zeige im Gegenteil, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer an solchen Protesten normalerweise einfach weggetragen würden. Das Gericht sah darum keine konkrete Wiederholungsgefahr. Gegen den Beschluss kann der Aktivist noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg erheben.

Eilantrag gegen Schmerzgriff der Polizei - Klimaaktivist scheitert vor Gericht
15:50 Uhr

Explosion in Ratingen: Polizei findet Leiche in Wohnung

Nach der Festnahme eines Mannes nach einer Explosion in einem Ratinger Hochhaus hat die Polizei in dessen Wohnung eine Leiche gefunden. Das berichtete Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags. Zur Identität konnte der Minister noch nichts sagen. Zuvor sei der Mann zusammen mit seiner Mutter in der Wohnung gewesen.

Spezialkräfte hatten die Wohnung gestürmt und den etwa 60 Jahre alten Mann festgenommen, wie eine Polizeisprecherin in Ratingen sagte. Gegen 11.15 Uhr sei es in der Hochhauswohnung zu einer Explosion gekommen, nachdem der Sohn den Einsatzkräften etwas an der Tür entgegengehalten habe, sagte Reul. Danach sei es zur Detonation gekommen.

Dabei seien zehn Feuerwehrleute und zwei Polizeibeamte verletzt worden - einige von ihnen sehr schwer. "Da sind extrem gefährliche Entwicklungen zu befürchten", sagte Reul. Recherchen in den sozialen Medien hätten ergeben, dass sich der Mann "im Corona-Leugner-Umfeld gedanklich aufgehalten" habe.

Explosion in Ratingen: Polizei findet Leiche in Wohnung
15:18 Uhr

Zehnjähriger greift Elfjährigen mit Cuttermesser an – schwer verletzt

Ein elfjähriger Schüler ist in Köln mit einem Cuttermesser schwer verletzt worden. Als tatverdächtig gelte ein zehnjähriger Junge, teilte die Polizei mit. Er soll seinem Mitschüler mit einem Messer aus dem Kunstunterricht einen etwa 16 Zentimeter langen Schnitt im Gesicht zugefügt haben. Der Elfjährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Polizisten begleiteten den Zehnjährigen zu einer kinderpsychiatrischen Klinik, wo der Junge seiner Mutter übergeben wurde. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die beiden Fünftklässler nach einer Sachbeschädigung in einen Streit geraten sein. Die Polizei informierte das Jugendamt über den Vorfall.

Zehnjähriger greift Elfjährigen mit Cuttermesser an – schwer verletzt
14:44 Uhr

Schüsse in Mercedes-Werk: Tote sind von Fremdfirma

Bei den Toten in einem Werk von Mercedes-Benz in Sindelfingen handelt es sich um Mitarbeiter der Firma Rhenus. Dies sagte eine Sprecherin des Logistikdienstleisters. In den Vorfall seien drei festangestellte Rhenus-Mitarbeiter verwickelt gewesen. Der mutmaßliche Schütze sei nach der Tat vom Werksschutz widerstandslos überwältigt worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Beamte nahmen den 53-Jährigen kurze Zeit später fest. Erschossen wurden zwei 44 Jahre alte Männer.

Schüsse in Mercedes-Werk: Tote sind von Fremdfirma
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Alexander Schultze verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. "Der Tag" geht weiter mit mir, Uladzimir Zhyhachou. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

Schichtwechsel
14:22 Uhr

Geburtsurkunde geleakt: So soll Rihannas Sohn heißen

Nur wenige Tage vor dem ersten Geburtstag des Sohns der beiden Musik-Stars Rihanna und A$AP Rocky scheint das Rätselraten um seinen Namen ein Ende zu haben. Bisher wurde vermutet, dass ihr Junior auf den Namen Noah oder Fine hören könnte. Nun veröffentlichte die "Daily Mail" eine angeblich authentische Geburtsurkunde, aus der Name und Geburtsdatum des Kleinen hervorgehen sollen. Dem geleakten Dokument zufolge lautet der bürgerliche Name des Kindes RZA Athelston Mayers, als Geburtsdatum ist der 13. Mai 2022 angegeben. Sollte dies der Wahrheit entsprechen, haben sich Rihanna und A$AP Rocky bei der Auswahl des Namens von einer bekannten Rap-Ikone inspirieren lassen. RZA ist der Künstlername des Musikers und Schauspielers Robert Fitzgerald Diggs, der vor allem als Mitglied der legendären Hip-Hop-Band Wu-Tang Clan bekannt ist. Die weiteren Bestandteile des Namens ergeben sich aus dem Mittel- und Nachnamen des Vaters, der bürgerlich Rakim Athelaston Mayers heißt - wobei das A bei Athelaston fallengelassen wurde.

Geburtsurkunde geleakt: So soll Rihannas Sohn heißen
13:59 Uhr

So viele wie nie zuvor: Millionen Briten warten auf Routine-Operation

In England warten so viele Menschen auf eine Routineoperation wie noch nie. Ende März standen 7,3 Millionen Menschen auf den Wartelisten, etwas mehr als noch einen Monat zuvor, wie der staatliche Gesundheitsdienst NHS England mitteilte. Der NHS ist seit Jahren unterfinanziert, viele Fachkräfte haben den Dienst wegen niedriger Gehälter verlassen. Die Statistik reicht bis August 2007 zurück. Der größte britische Landesteil hat etwa 56,5 Millionen Einwohner. Premierminister Rishi Sunak hat dem NHS mehr Geld versprochen und angekündigt, die Wartezeiten deutlich zu reduzieren.

So viele wie nie zuvor: Millionen Briten warten auf Routine-Operation
13:34 Uhr

Hochhaus-Kran bricht ab und stürzt aus 30. Stock auf Zug

Ein beschädigter Kran auf einem Hochhausdach verursacht in Taiwan einen verheerenden Unfall. Als die Maschine abgebaut wird, bricht plötzlich der Arm ab. Er rauscht 30 Stockwerke in die Tiefe und trifft einen Zug auf einer Bahnbrücke. Eine Passagierin kommt ums Leben, viele weitere Menschen werden verletzt.

Hochhaus-Kran bricht ab und stürzt aus 30. Stock auf Zug
13:15 Uhr

Zwölf Einsatzkräfte bei Explosion in Ratingen teils schwer verletzt

Bei einer Explosion in einem Hochhaus im nordrhein-westfälischen Ratingen sind mehrere Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten seien zwei Polizeibeamte und zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr, sagte eine Polizeisprecherin in Mettmann. Sie seien teilweise schwer verletzt. Zu der Explosion kam es aus zunächst unbekannter Ursache in einer Wohnung. Polizei und Rettungskräfte waren demnach wegen einer hilflosen Person nach Ratingen-West gerufen worden. Es habe zudem Hinweise auf einen Brand gegeben. Als die Beamten an der betreffenden Wohnung eingetroffen seien, habe es eine Explosion gegeben, sagte die Sprecherin.

Zwölf Einsatzkräfte bei Explosion in Ratingen teils schwer verletzt
13:12 Uhr

Höchstwert seit 39 Jahren: DLRG rettet 2022 Hunderte vor dem Ertrinken

Die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben im vergangenen Jahr so viele Menschen wie seit fast 40 Jahren nicht vor dem Ertrinken gerettet. 2022 seien 836 Menschen aus dem Wasser gerettet worden - ein Jahr zuvor seien es 775 gewesen, teilte die DLRG mit. Mehr Ertrinkende wurden zuletzt 1983 gerettet, damals waren es 1100. Im vergangenen Jahr ertranken 355 Menschen in Deutschland, 56 mehr als 2021. "Nach Einsätzen im Wasser zeigt sich immer wieder, dass die in Not geratenen Personen keine guten Schwimmerinnen und Schwimmer sind oder gar nicht schwimmen können", sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt.

Höchstwert seit 39 Jahren: DLRG rettet 2022 Hunderte vor dem Ertrinken
12:54 Uhr

Linke sauer über Flüchtlingsdeal: "Spielt Rechten in die Hände"

Linken-Chef Martin Schirdewan kritisiert das Ergebnis des Flüchtlingsgipfels und fürchtet eine Stärkung der politischen Rechten. "Die Kommunen sind mit knapp 300 Milliarden Euro verschuldet und werden nun mit einer Milliarde vertröstet", kommentierte Schirdewan. "In Anbetracht der Tatsache, dass das Militär ein Sondervermögen von 100 Milliarden bekommen hat, ist die Zusage ein Witz." Kosten, die vom Bund oder Ländern verursacht werden, müssten auch von dort finanziert werden. "Statt soziale Sicherheiten zu schaffen, spielt die Ampel Konservativen und Rechten in die Hände", warnte der Linken-Vorsitzende. Der angekündigte Wechsel zu einer fortschrittlichen Migrationspolitik falle aus. Vielmehr gebe es nun Unterstützung für "die massive Aufrüstung der EU-Außengrenzen und eine Forcierung von Abschiebungen".

Linke sauer über Flüchtlingsdeal: "Spielt Rechten in die Hände"
12:32 Uhr

Explosion in Mailand - Mehrere Autos in Flammen

Gewaltige Explosion erschüttert Mailands InnenstadtIn Mailand hat es einem Bericht des Fernsehsenders Sky TG24 eine Explosion gegeben. Mehrere Fahrzeuge stünden im Zentrum der norditalienischen Stadt in Flammen, berichtete der Sender. Möglicherweise sei die Detonation von einem Lieferwagen ausgegangen. Es seien schwarze Rauchwolken zu sehen.

Explosion in Mailand - Mehrere Autos in Flammen
12:11 Uhr

"Känguru-Chroniken von Erfurt": Hopsender "Flüchtling" narrt Polizei

Ein ausgebüxtes Känguru hat in Erfurt für einen Polizeieinsatz gesorgt. Ein Zeuge hatte das hopsende Tier auf einer Hauptverkehrsachse der Landeshauptstadt gemeldet, teilten die Beamten mit. Sie konnten es am Mittwochabend schließlich auf dem Gelände eines Reifenhändlers ausfindig machen. Es ließ sich jedoch nicht einfangen und verschwand im Unterholz eines angrenzenden Gebüsches. Der Erfurter Zoo prüfte nach dem Hinweis der Polizei, ob noch alle Bennett-Kängurus aus dem Tierbestand da sind. Dieser war jedoch vollzählig. Durch Ermittlungen konnte der Halter ausfindig gemacht werden, der sich selbst auf die Suche nach dem ausgebüxten Känguru machte. Nach Angaben der Polizei konnte es bislang noch nicht gefunden werden.

"Känguru-Chroniken von Erfurt": Hopsender "Flüchtling" narrt Polizei
11:37 Uhr

Verdiente privat Millionen - Für "Partygate"-Affäre nutzt Ex-Premier Johnson aber Steuergeld

Die öffentlichen Ausgaben für die Verteidigung des britischen Ex-Premierministers Boris Johnson in der "Partygate"-Affäre steigen. Mittlerweile betragen die Kosten für sein Team um Star-Anwalt David Pannick rund 245.000 Pfund (282.000 Euro), wie die BBC in der meldete. Experten zeigten sich verwundert, dass Johnson überhaupt Steuergeld nutzen darf, und sprachen von einem beispiellosen Fall. Die Opposition fordert, dass der konservative Politiker die Ausgaben zurückzahlt. Johnson hat seit seinem Rücktritt als Regierungschef im September 2022 rund 5,5 Millionen Pfund mit Vorschüssen für Manuskripte sowie Reden verdient. Ein Parlamentsausschuss soll klären, ob Johnson das Unterhaus in der "Partygate"-Affäre belogen hat. In diesem Fall droht ihm eine Suspendierung aus dem Parlament, die zu einem Verlust seines Mandats führen könnte.

Verdiente privat Millionen - Für "Partygate"-Affäre nutzt Ex-Premier Johnson aber Steuergeld
11:16 Uhr

Fußgängerbrücke in Finnland stürzt ein - 27 Schulkinder verletzt

Beim Einsturz einer provisorischen Fußgängerbrücke in Finnland sind 27 Menschen verletzt worden. 15 Personen kamen in ein Krankenhaus. Das Unglück soll sich in Espoo ereignet haben, nur wenige Kilometer vor den Toren der Hauptstadt Helsinki. Bei den Opfern soll es sich um Kinder handeln, die einen Schulausflug gemacht haben. Zum Zeitpunkt des Unglücks sollen sich etwa 40 Kinder auf der Brücke befunden haben. Bei der Brücke handelt es sich um eine Sperrholzkonstruktion, die neben einer Baustelle errichtet worden war.

Fußgängerbrücke in Finnland stürzt ein - 27 Schulkinder verletzt
10:59 Uhr

Ursache unklar - Dritte Explosion nahe Goldenem Tempel in Indien binnen kurzer Zeit

In Indien hat es innerhalb einer Woche eine dritte Explosion rund um den Goldenen Tempel in Amritsar gegeben. Nach Angaben der Polizei wurde jedoch niemand verletzt. "Das Gebiet ist komplett abgesperrt und ein forensisches Team ermittelt", sagte ein Polizeivertreter. Fünf Verdächtige wurden demnach bereits festgenommen. Nähere Details gaben die Beamten zunächst nicht bekannt. Die Explosion in der Nähe des für die religiöse Minderheit der Sikhs heiligen Tempels im nördlichen Bundesstaat Punjab sei gegen Mitternacht aufgetreten und relativ schwach gewesen, hieß es weiter. Die Ursache war zunächst unklar. Bei den letzten beiden Explosionen am Montag und am vergangenen Wochenende war jeweils ein Mensch verletzt worden. Die Polizei fand auch für diese Vorfälle bislang keine Ursache. Der Goldene Tempel in Amritsar gilt als höchstes Heiligtum der Sikhs. Er war in der Vergangenheit aber auch immer wieder Schauplatz von Gewalt.

Ursache unklar - Dritte Explosion nahe Goldenem Tempel in Indien binnen kurzer Zeit
10:38 Uhr

Brücke stürzt nur sechs Jahre nach Eröffnung ein

Im italienischen Kalabrien wird ganze 30 Jahre an einer Autobrücke gebaut. 2016 wird die Konstruktion endlich für den Verkehr freigegeben. Nur wenige Jahre später bringt ein Unwetter die Brücke zum Einsturz. Ein Augenzeugenvideo zeigt das unrühmliche Ende des Viadukts Ortiano 2.

Brücke stürzt nur sechs Jahre nach Eröffnung ein
10:19 Uhr

Streit um zehn Euro endet mit Stich in den Hals

Bei einem Streit um zehn Euro hat ein 81-Jähriger in Saarbrücken einen Mann mit einem Küchenmesser am Hals verletzt. Der 39-Jährige musste operiert werden, Lebensgefahr bestand jedoch nicht, wie die Polizei mitteilte. Er hatte sich am Mittwoch vor ein Wohnungsfenster des Mannes gestellt und das Geld gefordert. Dabei habe er auch mit dem Tode gedroht, hieß es weiter. Der 81-Jährige stach ihm schließlich mit dem Messer aus dem Fenster seiner Erdgeschosswohnung heraus in den Hals. Polizisten nahmen den Angreifer fest, der am heutigen Donnerstag einem Richter vorgeführt werden sollte.

Streit um zehn Euro endet mit Stich in den Hals
10:00 Uhr

Zahl der Drogentoten in Deutschland binnen zehn Jahren verdoppelt

Die Zahl der Drogentoten ist weiter gestiegen. Im vergangenen Jahr starben nach Angaben des Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Burkhard Blienert, 1990 Menschen an den Folgen des Missbrauchs illegaler Drogen. Das waren 164 mehr als im Jahr davor. Der SPD-Politiker gab die Zahlen in Berlin bekannt und nannte sie "schockierend und alarmierend". "Sucht ist eine Krankheit, kein Stigma. Suchtkranke Menschen dürfen nicht länger ausgegrenzt werden. Deshalb müssen wir über Drogenkonsum, über eine bessere Suchthilfe und mehr Prävention sprechen", sagte Blienert. Den Angaben zufolge gab es in den vergangenen Jahren einen kontinuierlichen Anstieg. 2012 waren es demnach noch 944 Menschen, die an den Folgen des Konsums illegaler Substanzen gestorben sind. Haupttodesursachen waren demnach 2022 weiterhin Opioide (1194 Todesfälle) - dazu zählen Heroin, Morphin, Methadon oder etwa das Schmerzmittel Fentanyl. Todesursächlich seien vielfach auch die Langzeitfolgen des Drogenkonsums (663 Fälle). Einen Anstieg der Todesfälle gab es auch durch sogenannte polyvalente Vergiftungen, also durch Mischkonsum verschiedener Drogen. Hier werden vor allem Kokain, Crack, Amphetamine und psychoaktive Medikamente genannt.

Zahl der Drogentoten in Deutschland binnen zehn Jahren verdoppelt
09:56 Uhr

"Augstein & Blome" - der neue Podcast ab 12. Mai

Seit mehr als zehn Jahren schon befinden sich Jakob Augstein und Nikolaus Blome im politischen Dauerstreit. Ab 12. Mai sind die hitzigen Diskussionen der beiden Journalisten endlich auch als Podcast verfügbar: "Wer A hört, muss auch B hören", lautet das Motto von Publizist und ntv-Politikchef. Schöner streiten und lauter lachen mit "Augstein & Blome" - ab Freitag immer wöchentlich auf RTL+ Musik und überall da, wo es Podcasts gibt.

"Augstein & Blome" - der neue Podcast ab 12. Mai
09:41 Uhr

Schüsse in Mercedes-Werk - Ein Toter in Sindelfingen

Im Mercedes-Werk in Sindelfingen sind Schüsse gefallen. Eine Person soll dabei getötet worden sein, eine schwer verletzt. Eine Polizei-Sprecherin bestätigte dies gegenüber der "Bild"-Zeitung. Mitarbeiter berichteten, dass es sich beim Tatort um die Factory 56 des Autoherstellers handeln solle. Dort wird etwa die S-Klasse des Autobauers produziert. Ein Sondereinsatzkommando riegelte das Gelände ab. Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort.

Schüsse in Mercedes-Werk - Ein Toter in Sindelfingen
09:15 Uhr

Oscarpreisträgerin bei Protesten für Mindestlohn festgenommen

Die Oscarpreisträgerin Susan Sarandon wurde am vergangenen Montag im New York State Capitol in der US-amerikanischen Stadt Albony festgenommen. Wie unter anderem der TV-Sender WNYT-TV berichtet, protestierte sie dort gemeinsam mit anderen Aktivisten für faire Löhne von Restaurant-Angestellten. Insgesamt seien acht Menschen in Gewahrsam genommen, später aber wieder freigelassen worden. Im Kern des Streits geht es um den Punkt, ob Restaurant-Angestellte den zukünftigen Mindestlohn von 17 US-Dollar plus Trinkgeld ausgezahlt bekommen. Derzeit soll es den Gastronomen freigestellt werden, ob sie ihren Mitarbeiter den Mindestlohn bezahlen, wenn sie das Trinkgeld ihren Angestellten überlassen. Susan Sarandon ist seit Jahren politisch aktiv. Erst in der vergangenen Woche unterstützte sie in New York den Autorenstreik. 2018 wurde sie ebenfalls festgenommen, als sie gegen die Einwanderungspolitik des damaligen US-Präsidenten Donald Trump demonstrierte.

Oscarpreisträgerin bei Protesten für Mindestlohn festgenommen
09:08 Uhr

Ab Sonntag kommt der Bahnverkehr für 50 Stunden zum Erliegen

Im Tarifkonflikt mit der Eisenbahngewerkschaft EVG stehen weitere Warnstreiks bevor. Pendlern und Reisenden drohen damit deutliche Einschränkungen bei der Bahn.

Ab Sonntag kommt der Bahnverkehr für 50 Stunden zum Erliegen
08:33 Uhr

Nicht genug gespart: Deutschland bleibt weiter ohne Haushaltsplan für 2024

Im festgefahrenen Haushaltsstreit der Bundesregierung muss Finanzminister Christian Lindner einen weiteren Termin verschieben. Er werde den Regierungsentwurf für den Etat 2024 erst nach dem 21. Juni dem Kabinett vorlegen, sagte der FDP-Chef auf dem Weg zum Treffen der G7-Finanzminister im japanischen Niigata. Ursprünglich sollte das Kabinett den Entwurf am heutigen Donnerstag billigen. Die Bundesregierung ringt jedoch seit Monaten um die Haushaltspläne für das kommende Jahr. Lindner hat eine Finanzierungslücke von rund 20 Milliarden Euro ausgemacht. Unter anderem müssen Mehrkosten durch den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst und höhere Zinsen kompensiert werden. Das erwartete Plus bei der Steuerschätzung dürfte nicht ausreichen, um das aufzufangen. Der Finanzminister hat die Ministerien deshalb zum Sparen aufgerufen.

Nicht genug gespart: Deutschland bleibt weiter ohne Haushaltsplan für 2024
08:13 Uhr

Was heute wichtig wird

Liebe Leserinnen und Leser,

der heutige Donnerstag wird interessant, vor allem für Menschen, die auf Bus und Bahn angewiesen sind. Um 9 Uhr will die Bahngewerkschaft EVG mögliche neue Warnstreik-Termine ankündigen. Vor Ihrer Urlaubsplanung warten Sie also besser noch die Pressekonferenz ab.

Gerade im Zusammenhang mit dem Sommerurlaub ist sicherlich auch die Jahresbilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft wichtig. Die wird um 11 Uhr vorgestellt. Immer wieder kommt es in Deutschland nämlich zu zahlreichen tödlichen Badeunfällen.

Deutlich weniger dramatisch, so bleibt zu hoffen, wird die Steuerschätzung für Deutschland ausfallen. Die präsentiert Bundesfinanzminister Christian Lindner um 15 Uhr in Berlin.

Bleiben wir fix bei der Wirtschaft. Dort präsentieren heute einige Großkonzerne ihre Quartalszahlen, darunter die Deutsche Telekom, RWE, Thyssenkrupp und Bayer. Das können Sie alles in unserem Börsen-Tag verfolgen.

Weniger um Geld als vielmehr um Ruhm und Ehre geht es am Abend. Zunächst wird in Berlin (20 Uhr) der Deutsche Computerspielepreis vergeben. Eine Stunde später dann erfahren wir, wer am Wochenende im Finale des Eurovision Song Contest (ESC) um die Krone Europas mitstreiten wird. Heute Abend findet nämlich das zweite Halbfinale mit 16 Ländern statt.

Bis dahin ist aber noch ein wenig Zeit. Ich begleite Sie zunächst bis 14 Uhr durch den Tag. Mein Name ist Alexander Schultze. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@n-tv.de. Auf geht's!

Was heute wichtig wird
07:56 Uhr

Belastung zu hoch: Arbeitsbedingungen in der Pflege haben sich verschlechtert

Die Arbeitsbedingungen in der Krankenpflege haben sich einer Befragung zufolge weiter verschlechtert. Trotz bereits hoher Arbeitsbelastung hätten viele Befragte den Eindruck, dass die Arbeitsmenge, die sie in ihrer Arbeitszeit bewältigen müssen, noch größer geworden ist, hieß es in dem Bericht des Deutschen Gewerkschaftsbunds. Demnach gaben in den Jahren 2018 bis 2022 30 Prozent der Beschäftigten in der Krankenpflege an, in sehr hohem Maß von großen Arbeitsmengen betroffen zu sein. In den Jahren 2012 bis 2017 waren es nur 19 Prozent. Die andauernde Belastung hinterlässt der Befragung nach ihre Spuren: 75 Prozent der Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger gingen 2018 bis 2022 davon aus, ihre Arbeit nicht bis zur Rente ausüben zu können.

Der DGB-Vorstand sieht in der Befragung einen Weckruf für das Gesundheitsministerium. "Schon jetzt stimmen überlastete Beschäftigte zunehmend mit den Füßen ab und verlassen ihren Beruf. Wenn man weiteres Abwandern verhindern will, müssen aus gesellschaftlicher Wertschätzung bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen werden", sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel.

Belastung zu hoch: Arbeitsbedingungen in der Pflege haben sich verschlechtert
07:38 Uhr

Rettungskräfte in Frankreich bringen 400-Kilo-Patientin in Klinik

Um eine 391 Kilogramm schwere Frau aus ihrem Haus in eine Klinik zu transportieren, ist die Feuerwehr in Frankreich mit 40 Einsatzkräften angerückt und hat sogar Wände aufgebrochen. Die US-Amerikanerin wurde am Mittwoch von der Ortschaft Stenay in Ostfrankreich in eine Klinik nach Nancy gebracht, wie der Sender France 3 berichtete. Zum Einsatz kam dabei ein in Belgien ausgeliehener Krankenwagen für schwergewichtige Menschen. Der Einsatz war seit Monaten vorbereitet worden. Die seit rund 20 Jahren in dem Ort unweit der Grenze zu Belgien und Luxemburg wohnende Frau hatte zuvor medizinische Hilfe verweigert, wie der Sender berichtete. Eine Wand im ersten Stock des Hauses musste abgerissen werden, zudem wurden Löcher in die Decke gestemmt. Die Patientin wurde schließlich durch das Fenster im Erdgeschoss der alten Töpferei ins Freie gehievt.

Rettungskräfte in Frankreich bringen 400-Kilo-Patientin in Klinik
07:16 Uhr

Gewitter im Anmarsch - Nur eine Region bleibt heute trocken

Das Wetter im Nordosten dürfte den Rest Deutschland am Donnerstag vor Neid erblassen lassen, denn nur dort lässt sich die Sonne blicken. Über dem Rest des Landes liegen dicke Regenwolken. Im Verlaufe des Tages gehen die Niederschläge zudem in Gewitter über.

Gewitter im Anmarsch - Nur eine Region bleibt heute trocken
06:59 Uhr

60.000 Fans jubeln: Beyoncé startet Mega-Tour in Stockholm

US-Superstar Beyonce hat vor begeisterten Fans in Stockholm am Mittwoch ihre erste Solo-Tournee seit sieben Jahren gestartet. Im bis auf den letzten Platz ausverkauften Stadion jubelten 60.000 Menschen der Sängerin zu, die eine futuristische Show rund um die Themen Weltraum und Science-Fiction lieferte. Im Rahmen der "Renaissance World Tour" sind 57 Auftritte in rund 40 Ländern geplant. In Deutschland tritt sie in Köln, Hamburg und Frankfurt/Main auf. Sie sehe "bekannte Gesichter, Menschen, die von sehr, sehr weit hergekommen sind, um heute die erste Show zu sehen", begrüßte die 41-jährige "Queen B" ihr Publikum, bevor sie eine dreistündige Show ablieferte und immer wieder ihre Kostüme wechselte. Die Europa- und Nordeuropa-Tournee könnte laut dem Wirtschaftsmagazin "Forbes" fast 2,1 Milliarden Dollar in die Kassen spülen.

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06:43 Uhr

Deutsche shoppen mehr im Internet - so zahlen sie am liebsten

Beim Online-Shopping bezahlt die deutsche Kundschaft meist mit Paypal. Der Online-Bezahldienst hat den Kauf auf Rechnung - die hierzulande seit Jahren führende Zahlungsart - im Jahr 2022 bei den Umsatzanteilen im E-Commerce erstmalig überholt, wie aus einer Studie des Handelsforschungsinstituts EHI in Köln hervorgeht. Paypal werde mittlerweile im Handel fast überall angeboten, sagte Studienautor Radoslav Raychev zu den Ergebnissen der EHI-Studie "Online-Payment 2023". "Das Bezahlen mit Paypal ist für die Kundschaft schnell und bequem, für Händler allerdings nicht ganz preiswert."

Insgesamt betrug der E-Commerce-Nettoumsatz im Jahr 2022 nach Schätzungen des EHI rund 85 Milliarden Euro und lag damit nicht zuletzt aufgrund der nach dem Höhepunkt der Corona-Pandemie wieder geöffneten Geschäfte um rund eine Milliarde Euro unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt 29,6 Prozent der Online-Käufe wurden laut EHI mit Paypal bezahlt, eine weitere Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als der Anteil des Online-Bezahldienstes bei 28,2 Prozent lag. Der Kauf auf Rechnung, der im Vorjahr noch mit einem Anteil von 28,3 Prozent den Spitzenplatz im Ranking behauptet hatte, verlor dagegen deutlich an Bedeutung und fiel mit einem Anteil von 23,8 Prozent auf Rang zwei zurück.

Deutsche shoppen mehr im Internet - so zahlen sie am liebsten
06:20 Uhr

"Don't drink and ride" - Betrunkener Radfahrer lässt sich von Polizei nach Hause fahren

Ein betrunkener Radfahrer hat die Polizei in Sanitz im Landkreis Rostock um Hilfe bei seinem Weg nach Hause gebeten. Der 53-Jährige hatte laut Angaben der Polizei am Mittwochabend im Revier angerufen, weil er ständig vom Fahrrad falle, aber nach Hause wolle. Beamte kamen ihm zu Hilfe und begleiteten ihn auf dem Heimweg, während er sein Fahrrad schob. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 2,5 Promille. Trotz Hilfsbereitschaft der Polizei: Um ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr kam der Mann nicht herum.

"Don't drink and ride" - Betrunkener Radfahrer lässt sich von Polizei nach Hause fahren