Donnerstag, 06. Oktober 2022Der Tag

mit Lea Verstl
Lea Verstl
22:31 Uhr

Das war Donnerstag, der 6. Oktober 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

wir Deutschen verbrauchen momentan zu viel Gas, um die Füllstände der Speicher auf das angestrebte Niveau von 95 Prozent zu bringen. Da hilft es vielleicht, sich vor Augen zu führen, dass viele von uns noch gar nicht wissen, wie hoch die nächste Gasrechnung ausfallen wird. Timm Kehler ist der Überzeugung, dass Verbraucher trotz Plänen für einen Gaspreisdeckel tief in die Tasche greifen müssen. Wann und wie sich die Preise stabilisieren werden, erklärt der Geschäftsführer des Verbands "Zukunft Gas" im Interview mit meiner Kollegin Juliane Kipper.

Ansonsten möchte ich Ihnen diese Geschichten ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen einen friedlichen Abend und eine gute Nacht.

22:10 Uhr

Spezialisten entschärfen 250-Kilo-Bombe in Dresden

In Dresden ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die Spezialisten der Kampfmittelbeseitigung gaben am Nachmittag Entwarnung, wie die Polizei in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Die 250 Kilogramm schwere Bombe war nach Behördenangaben am Vortag bei Bauarbeiten in einem Wohngebiet in der Dresdner Friedrichstadt gefunden worden. Polizeibeamte sperrten daraufhin den unmittelbaren Bereich ab. Vor der Entschärfung mussten etwa 3300 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Polizeibeamte wiesen die Anwohner auch mit Lautsprecherdurchsagen auf die Evakuierung hin. Bei ersten Untersuchgen hatte sich herausgestellt, dass der Kopfzünder der Bombe erheblich deformiert war, was den Einsatz erschwerte. Nach der Entschärfung wurde die US-Bombe zur Entsorgung in eine Sammelstelle gebracht.

21:47 Uhr

Anstieg schwerer Corona-Fälle deutet sich laut RKI an

Im Zuge der beginnenden Corona-Herbstwelle hat das Robert Koch-Institut (RKI) auf die schwierige Interpretation bestimmter Daten zur Krankheitsschwere hingewiesen. Bei den schwer verlaufenden Atemwegsinfektionen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, deute sich zwar ein Anstieg der Fallzahlen an, heißt es im Wochenbericht des RKI zu Covid-19. Die Autoren schränken allerdings ein, dass "hier auch Fälle mit aufgeführt werden, die aufgrund einer anderen Erkrankung ins Krankenhaus kommen oder intensivmedizinisch behandelt werden müssen und bei denen die Sars-CoV-2-Diagnose nicht im Vordergrund der Erkrankung bzw. Behandlung steht".

Unter anderem führt das RKI einen starken Anstieg der Zahl der Intensivpatienten im Zusammenhang mit Covid-19 an, von rund 860 in der vorvergangenen Woche auf rund 1310 am Mittwoch. Die Problematik ist lange bekannt, dass diese Daten ebenso wie die Hospitalisierungsinzidenz keine Unterscheidung zwischen Patienten erlauben, die wegen Covid-19 oder mit einem Sars-CoV-2-Nachweis behandelt werden. Verbesserungen sind seit Monaten angekündigt. Kliniken argumentierten aber zum Beispiel auch, dass der Aufwand für die Isolierung bei allen positiv getesteten Patienten gleich hoch sei.

21:12 Uhr

NGO: Genitalien von 100.000 Frauen in Deutschland verstümmelt

Nach Schätzungen der Frauenrechtsorganisation "Terre des Femmes" (TDF) sind mehr als 100.000 in Deutschland lebende Frauen und Mädchen von Genitalverstümmelung betroffen. Potenziell gefährdet sind laut der Dunkelzifferschätzung zudem bis zu rund 17.300 Mädchen, teilte die Organisation mit. Wie in den vorherigen Jahren sei die Zahl betroffener Frauen enorm gestiegen. Bei der letzten Dunkelzifferstatistik war TDF von rund 75.000 Betroffenen ausgegangen.

Bei der weiblichen Genitalverstümmelung werden die äußeren Geschlechtsorgane von jungen Mädchen teilweise oder ganz abgeschnitten. Die Prozedur wird meist ohne Betäubung und mit nicht sterilen Gegenständen wie Rasierklingen oder Glasscherben durchgeführt. Laut Weltgesundheitsorganisation sind weltweit rund 200 Millionen Frauen davon betroffen.

20:52 Uhr

Türkei sendet nach vier Jahren wieder Botschafter nach Israel

Im Zuge der Wiederannäherung mit Israel hat nun auch die Türkei einen Botschafter für ihre Auslandsvertretung ernannt. Sakir Özkan Torunlar werde als erster türkischer Botschafter seit vier Jahren das Land in Tel Aviv vertreten, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Nach der Ankündigung, die diplomatischen Beziehungen vollständig wieder aufnehmen zu wollen, hatte Israel bereits im September Irit Lillian zur neuen Botschafterin in der Türkei ernannt.

Zwischen den einst engen Bündnispartnern Türkei und Israel war es 2010 zum Zerwürfnis gekommen. Auslöser war die Erstürmung eines Gaza-Solidaritätsschiffs durch die israelische Marine - zehn türkische Staatsbürger waren dabei getötet worden. 2016 kam es zu einer ersten Wiederannäherung.

20:18 Uhr

Kommt Charlotte York ins Gefängnis?

Die "Sex and the City"-Fortsetzung "And Just Like That..." soll im Sommer 2023 mit einer zweiten Staffel zurückkehren. Zwar ist über die Handlung noch nichts bekannt, dafür gibt es nun einen ersten Blick in die Garderobe der Stars. Die für ihre Modestatements bekannte Serie hat sogar einen eigenen Instagram-Account für ihre Kostüme: "And Just Like That... Costumes".

Dort posteten die Kostümdesigner Molly Rogers und Danny Santiago nun die ersten Looks der neuen Staffel. Unter anderem trägt Sarah Jessica Parker, die die Hauptfigur Carrie Bradshaw verkörpert, darin wieder die Schlangenleder-Heels von Dior, die sie auch im ersten "SATC"-Film 2008 und in der ersten Staffel von "And Just Like That..." getragen hat.

Wie der Instagram-Account der Kostümdesigner verrät, lernen die Zuschauer in der zweiten Staffel aber auch eine neue Seite an Charlotte kennen. Auf einem Foto posiert die Schauspielerin in einem olivgrünen Jumpsuit. Das ungewohnte entspannte Outfit kommentieren die Stylisten mit den Worten: "Irgendeine Idee, wo Charlotte das hier tragen könnte?" Die meisten Fans tippen auf Freiwilligenarbeit - einige aber auch auf Gefängnis.

20:01 Uhr

Videos des Tages

19:39 Uhr

Seoul sieht nordkoreanische Kampfjets "im Formationsflug"

Zum sechsten Mal innerhalb weniger Tage hat Nordkorea ballistische Raketen gestartet. Nach Angaben Südkoreas feuerte Pjöngjang zwei Kurzstrecken-Raketen ins Meer vor der Ostküste Nordkoreas. Das wegen seines Raketenprogramms bereits mit massiven Sanktionen belegte Pjöngjang bezeichnete die Tests als Antwort auf die gemeinsamen Militärübungen Südkoreas und der USA.

Südkoreas Armee meldeten derweil, eine Staffel von zwölf nordkoreanischen Kampfflugzeugen sei "im Formationsflug" nördlich der innerkoreanischen Grenze geflogen und habe Angriffsübungen gemacht. Daraufhin seien 30 südkoreanische Kampfjets aufgestiegen.

19:12 Uhr

Hakle hat "zwei Dutzend potenzielle Investoren"

Das Interesse am insolventen Toilettenpapierhersteller Hakle ist nach Angaben von Geschäftsführer Volker Jung groß. Rund einen Monat nach dem Antrag auf Insolvenzverfahren hätten "fast zwei Dutzend potenzielle Investoren ihr Interesse signalisiert und Geheimhaltungserklärungen abgegeben", sagte Jung der "Wirtschaftswoche". Sie würden nun die Geschäftszahlen und Planungen des Unternehmens im Detail analysieren.

Ein idealer Käufer wäre für Jung ein markenaffiner Familienunternehmer, der an der Produktion in Düsseldorf festhält. "Ich halte nichts davon, den Standort zu zerschlagen oder nur die Markenrechte zu verkaufen", sagte der Unternehmenschef dem Magazin. Hakle-Sanierungsberater Matthias Kampshoff berichtete von einem "breiten Interesse verschiedener Investoren".

18:38 Uhr

Inhaftierter Deutscher soll als 14-Jähriger für IS gekämpft haben

Drei mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) sind auf Antrag der Bundesanwaltschaft in Untersuchungshaft gekommen. Ein Mann soll laut Mitteilung seit seinem 14. Lebensjahr an Kampfhandlungen des IS teilgenommen und später in einer Einrichtung zur Deradikalisierung eine Gruppe Jugendlicher angeführt haben, die Mitinsassen und vermeintlich Ungläubige unter anderem mit körperlicher Gewalt drangsaliert habe.

Seine Mutter habe den damals Elfjährigen im Juni 2013 mit nach Syrien genommen, sich mit ihrem Lebensgefährten dem IS angeschlossen und das Kind im Sinne der IS-Ideologie aufgezogen. Die drei Deutschen waren am Mittwochabend im Zuge einer Rückholaktion der Bundesregierung aus dem Gefangenenlager Roj in Nordostsyrien nach Frankfurt am Main geflogen worden. Noch am Flughafen nahmen Beamte der Bundespolizei und des Bundeskriminalamtes die Beschuldigten fest.

18:07 Uhr

Joanne K. Rowling wettert gegen Gesetz für Trans-Menschen

"Nein zur Selbst-Identifizierung", schrieb Joanne K. Rowling auf Twitter. In der Debatte um die Rechte von Transmenschen sorgte die Harry-Potter-Autorin erneut für Aufsehen. Dabei geht es um eine Gesetzesänderung, nach der Transmenschen in Schottland künftig ohne medizinisches Gutachten ihren Geschlechtseintrag ändern können. Auch die Beantragungsfrist dafür soll deutlich verkürzt werden.

Zu ihrem Statement, in dem sie den gegen die Änderung protestierenden Demonstranten vor dem schottischen Parlament ihre Solidarität aussprach, veröffentlichte Rowling ein Foto von sich. Sie trägt darauf ein T-Shirt, auf dem die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon als "Zerstörerin von Frauenrechten" bezeichnet wird. Das Wort "Frauen" ist auf dem von Rowling geteilten Foto abgeschnitten, allerdings findet sich auf anderen Bildern von Demonstrationen das gleiche Shirt-Motiv mit diesem Text.

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17:32 Uhr

Möglicher Kurzschluss: Belgischer Atomreaktor schaltet sich ab

Der belgische Atomreaktor Doel 2 nahe Antwerpen ist wegen eines möglichen Kurzschlusses unerwartet vom Netz gegangen. Der Reaktor habe sich am Morgen automatisch abgeschaltet, berichtete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den Betreiber Engie. Grund sei wahrscheinlich ein Kurzschluss im Kontrollsystem eines Steuerstabs. "Es handelt sich um ein rein operatives Problem. Es gibt keinerlei Gefahr für die Sicherheit", sagte ein Engie-Sprecher. Auswirkungen auf den Strommarkt gab es Belga zufolge bislang nicht.

Am Montag musste bereits der Atomreaktor Tihange 3, etwa 60 Kilometer von Aachen in Nordrhein-Westfalen, ungeplant vom Netz genommen werden. Grund war dem Betreiber zufolge ein Druckabfall in einem der Dampfgeneratoren. Frühestens am 15. Oktober soll der Reaktor wieder eingeschaltet werden.

17:03 Uhr

Iran führt französisches Paar als Geiseln im Fernsehen vor

Das französische Außenministerium hat dem Iran vorgeworfen, ein im Mai festgesetztes französisches Paar als "staatliche Geiseln" zu halten und auf inakzeptable Weise im Fernsehen vorzuführen. "Diese Maskerade offenbart die Missachtung der Menschenwürde, die die iranischen Behörden kennzeichnet", erklärte das Ministerium in Paris, wie der Sender Franceinfo berichtete. Paris pocht demnach auf eine sofortige Freilassung der beiden Landsleute.

Ein iranischer Fernsehsender strahlte am heutigen Donnerstag ein angebliches Spionagegeständnis des Paares aus. Die beiden Franzosen sollen gestanden haben, dass sie Proteste im Iran provozieren wollten. Sie seien Agenten des französischen Geheimdienstes. Nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens reisten die beiden im Mai diesen Jahres mit einem Touristenvisum ein, aber für den Geheimdienst waren sie keine normalen Touristen. Sie trafen sich mit Mitgliedern der iranischen Lehrergemeinschaft, die einige Tage später auch an den Protestversammlungen von Lehrern teilnahmen. Vor ihrer Abreise am Flughafen von Teheran waren die beiden vom Geheimdienst verhaftet worden.

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:44 Uhr

Kartellrecht fürs Klima lockern? "Wettbewerb bringt hier nicht unbedingt das beste Ergebnis"

Auch bei vielen Unternehmen spielen Klimaschutz und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle für den künftigen Erfolg. Doch neue Regeln wie die strenge Kontrolle von Lieferketten können hohe Kosten verursachen. Viele Unternehmen würden sich deshalb gerne zusammenschließen, denn "gemeinsam können oftmals größere Skaleneffekte oder eine höhere Wirksamkeit erreicht werden", erzählt Maria Dreher im "Klima-Labor" von ntv.

Ähnlich wie die EU-Kommission plädiert die Wettbewerbs- und Kartellrechtlerin der internationalen Wirtschaftskanzlei Freshfields dafür, die Kooperation von Unternehmen zu erleichtern, wenn sie der Nachhaltigkeit dient - auch dann, wenn für Verbraucher auf den ersten Blick Nachteile wie höhere Kosten entstehen. Als Beispiele nennt die Juristin Einwegplastik in Kantinen, teurere, aber nachhaltige Textilien oder höhere Löhne für Bananenbauern. Kann der Markt sich nicht selbst regulieren? Der Staat nicht nachhaltige Standards per Gesetz vorschreiben? Doch, sagt Dreher. Aber oftmals hätten Unternehmen mehr Wissen und Potenzial als Nationalstaaten - und könnten entsprechende Vereinbarungen auch viel schneller umsetzen.

Klima-Labor von ntv

Was hilft gegen den Klimawandel? "Klima-Labor "ist der ntv Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen und Behauptungen prüfen, die toll klingen, es aber selten sind. Klimaneutrale Unternehmen? Gelogen. Klimakiller Kuh? Irreführend. Aufforsten? Verschärft Probleme. CO2-Preise für Verbraucher? Unausweichlich. Windräder? Werden systematisch verhindert.

Das Klima-Labor - jeden Donnerstag eine halbe Stunde, die informiert und aufräumt. Bei ntv und überall, wo es Podcasts gibt: RTL+ Musik, Apple Podcasts, Amazon Music, Google Podcasts, Spotify, RSS-Feed

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16:21 Uhr

Finanzämter gewähren Aufschub bei Steuerschulden

Steuerzahler und Unternehmen können bei ihren Finanzämtern Aufschub bei der Zahlung fälliger Steuern und eine Anpassung von Vorauszahlungen beantragen. Das Bundesfinanzministerium forderte die Finanzämter in einem Schreiben auf, bis Ende März keine strengen Anforderungen an solche Anträge zu stellen und schnell zu entscheiden. Besonders relevant wird das für Unternehmen sein, doch auch Privatleute können Stundungen beantragen. Auch eine rückwirkende Herabsetzung von Vorauszahlungen für 2022 sei möglich, heißt es in dem Brief.

15:56 Uhr

Helene Fischer verrät niedliches Detail über ihre Tochter

Helene Fischer hält ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. In der Sendung "Willkommen Österreich" des Österreichischen Rundfunks (ORF) hat die Schlagerqueen nun jedoch darüber gesprochen, wie sie ihre kommende "Rausch"-Tour und ihre Rolle als Mutter unter einen Hut bekommen möchte. Seit mehr als zwei Jahren hätten sie und ihr Team die angekündigten 70 Konzerte im nächsten Jahr geplant, sagt Fischer.

"Natürlich haben mich junge Mütter gewarnt und gesagt: 'Bist du denn wahnsinnig, dir das vorzunehmen?' Jetzt rückt das Ganze näher und jetzt merke ich auch allmählich: Huppala." Mutter zu sein, sei für sie "ein komplett neuer Lebensabschnitt". Der Aufgabe fühle sie sich aber gewachsen. Darüber hinaus verrät Fischer ein süßes Detail über ihre kleine Tochter: "Sie singt jetzt schon. Es ist schon ein lautes Stimmchen da."

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15:26 Uhr

Polen wirft Deutschland Bevormundung bei Energie vor

Ihr Gipfel soll ein klares Signal an den russischen Präsidenten Putin senden. Mit der neuen Europäischen Politischen Gemeinschaft wollen Staats- und Regierungschefs von mehr als 40 Ländern gemeinsam Antworten auf die Fragen der Sicherheits- und Energiepolitik finden. Trotz der viel beschworenen Kooperation prallen wieder einmal nationale Eigeninteressen aufeinander. Bereits zu Beginn des Gipfels wurden die Konfliktlinien zwischen den EU-Ländern erneut deutlich. Der polnische Regierungschef Mateusz Morawiecki kritisierte die Bundesregierung scharf: "Es kann nicht sein, dass die Energiepolitik der EU von Deutschland diktiert wird", sagte er in Prag.

Berlin hat Vorbehalte gegen die Forderung Polens und 14 weiterer EU-Ländern nach einem Preisdeckel für Gasimporte etwa aus Norwegen oder den USA. Scholz verteidigte die deutsche Haltung gegen Kritik. Es gehe der Bundesregierung darum, dass "die Energieversorgungssicherheit für alle Länder gewährleistet bleibt und dass die Preise für Energie dramatisch sinken", sagte er in Prag weiter. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hatte gewarnt, es drohe eine Gasknappheit, wenn Länder wie Norwegen, die USA oder Algerien ihr Gas wegen eines EU-Preisdeckels teurer an Asien verkauften.

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14:55 Uhr

Polizisten in Zivil ertappen Kollegen bei Drogenkauf im Dienst

In Berlin haben Zivilpolizisten einen Kollegen während dessen Dienstzeit auf frischer Tat bei einem Drogenkauf erwischt. Nach Polizeiangaben fiel der 47-jährige Beamte den Fahndern am Mittwochabend bei der Observation eines Autos auf, aus dem eine Frau in der Straße Unter den Linden in Berlin-Mitte Rauschgift verkaufte. Als sie den mutmaßlichen Käufer überprüften, stellten sie fest, dass es sich ebenfalls um einen Polizeibeamten handelte.

Der zivil eingesetzte Polizist des Berliner Landeskriminalamts (LKA) räumte den Drogenkauf ein und übergab seinen Kollegen ein Gefäß, das mutmaßlich Kokain enthielt. Unmittelbar im Anschluss wurden die von dem Verdächtigen genutzten Diensträume durchsucht, wobei allerdings nichts gefunden wurde. Wie die Polizei mitteilte, ermittelt jetzt eine spezielle LKA-Abteilung für Amtsdelikte gegen den Beamten. Parallel wurden dienstrechtliche Maßnahmen eingeleitet.

14:29 Uhr

Kanye West spottet über Aufruhr um "White Lives Matter"-Shirt

Stellen Sie sich vor, in Paris ist Fashion Week und alle interessieren sich nur für Kanye West. Genau das passiert gerade tatsächlich, denn der Musiker und Modedesigner hat vor Ort mal wieder für einen handfesten Skandal gesorgt. Der 45-Jährige trug ein Shirt mit dem Slogan "White Lives Matter". An seiner Seite war das schwarze Model Selah Marley, 23-jährige Enkelin von Reggae-Ikone Bob Marley und Tochter der Sängerin Lauryn Hill, deren Familie selbst unter Rassismus zu leiden hatte.

Was er mit diesem Auftritt ausdrücken wollte, ließ West bislang offen. Die Anti-Rassismus-Organisation "Anti-Defamation League" stufte den Satz als rassistische Reaktion auf die "Black Lives Matter"-Bewegung ein. Die Umkehrung deren Mottos zu "White Lives Matter" ist in der rechten Szene schon länger weit verbreitet. Und so teilte unter anderem die schwarze rechtskonservative Aktivistin Candace Owens ein Bild von West und Marley in ihren diskussionswürdigen Klamotten.

Jetzt äußert sich der Ex-Mann von Kim Kardashian bei Instagram selbst zu dem Eklat und feiert sich dafür, dass es ihm gelungen sei, mit seiner Aktion die Menschen zu entlarven. Denn statt sich der übrigen, selbst seiner Meinung nach "verrückten, überteuerten Mode" vor Ort zu widmen und darüber zu schreiben, ginge es in der Berichterstattung zur Fashion Week nun lediglich um ihn und seine Shirts, schreibt er in dem Post. Ihm sei es um einen "Paradigmenwechsel" gegangen, so West weiter. Dass jetzt sein Shirt die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht, läge daran, dass wir alle "programmierte Schafe" seien.

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14:13 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

ich weiß nicht, wie es bei Ihnen aussieht, wenn Sie aus dem Fenster schauen, aber hier in Berlin verwöhnt uns der Herbst mit angenehmen Temperaturen und Sonnenschein. Das Wetter kann meine Kollegin Vivian Micks nun während ihres Feierabends genießen. Mein Name ist Lea Verstl und ich darf Sie bis zum späten Abend durch diesen Donnerstag begleiten. Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gerne: dertag@n-tv.de.

13:50 Uhr

Nächster Scotland-Yard-Skandal: Ex-Beamter wegen rassistischer Chats entlassen

Und noch eine Meldung aus London: Die krisengeplagte Metropolitan Police ist erneut von einem Rassismus-Skandal erschüttert worden. Ein früherer Polizist, der später als Grenzbeamter beim Innenministerium arbeitete, ist entlassen worden, weil er rassistische Nachrichten in Whatsapp-Gruppen geteilt haben soll, wie die BBC berichtete. Die Vorfälle waren durch Recherchen der BBC-Sendung "Newsnight" ans Licht der Öffentlichkeit gekommen. Das Innenministerium bezeichnete die Nachrichten als "erbärmlich" und teilte mit, man verfolge in Fällen von Rassismus und Diskriminierung eine Null-Toleranz-Politik.

Ein Mitglied der Belegschaft sei nach Bekanntwerden der Vorwürfe umgehend entlassen worden. Dem Bericht zufolge soll der Beschuldigte die Whatsapp-Gruppe, in der auch weitere frühere und aktuelle Polizisten von Scotland Yard Mitglied waren, gegründet und darin etwa rassistische Witze über die Flutkatastrophe in Pakistan geteilt haben. Auch das Vorhaben der britischen Regierung, Asylsuchende nach Ruanda zu schicken, soll Thema gewesen sein - genauso wie Prinz Harry und seine Frau Meghan.

13:16 Uhr

Drei Menschen in London niedergestochen

In der Londoner City sind drei Menschen niedergestochen worden. Der Vorgang sei nicht abgeschlossen, es bestehe aber kein Terrorverdacht, teilt die Polizei mit. Den Angaben zufolge ereignete sich der Vorfall am Morgen im Viertel Bishopsgate nahe dem Bahnhof Liverpool Street Station. Die drei Opfer seien zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es weiter. In sozialen Medien war zuvor von vier Opfern die Rede gewesen. Die Polizei stellte jedoch klar, dass eine vierte Person lediglich zu Boden gestoßen wurde. Die Londoner Altstadt, in der sich auch ein großer Teil des Finanzdistrikts befindet, hat ihre eigene Verwaltung und Polizeibehörde, die City of London Police.

12:52 Uhr

Türkei bestellt schwedischen Botschafter wegen Satire-TV-Show ein

Das Geschehen erinnert etwas an das Schmähgedicht des deutschen Satirikers Jan Böhmermann, das 2016 zu politischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei geführt hatte: Das türkische Außenministerium hat den Botschafter Schwedens wegen einer Sendung im schwedischen Fernsehen einbestellt - der Satirebeitrag enthalte Inhalte, die Präsident Recep Tayyip Erdogan und die Türkei beleidigten, schrieb die türkische staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

In der politischen Satire-Sendung "Svenska Nyheter" (Schwedische Nachrichten) war der schwedisch-kurdische Komiker Kadir Meral am Freitag über Erdogan hergezogen, indem er einige Minuten lang auf Kurdisch Witze über ihn machte.

12:06 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:53 Uhr

Star-Koch Jamie Oliver: "Ich wurde verfolgt und verprügelt"

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Jamie Oliver wurde 1999 mit der Sendung "The Naked Chef" sprunghaft bekannt und kämpft gegen ungesunde Lebensmittel und für besseres Schulessen.

(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

An die Zeit seines ersten TV-Formats hat der britische Starkoch Jamie Oliver nicht nur gute Erinnerungen. "Als meine Show 'The Naked Chef' durch die Decke ging, wurde ich zum Feind Nummer eins bei den Männern in England. Ich war Konkurrenz. Deshalb hatte ich ziemlich schlimme eineinhalb Jahre. Ich wurde verfolgt und auch ein paarmal von Typen verprügelt. Denn ihre Freundinnen sagten: 'Warum koche ich sieben Tage die Woche? Warum kannst du nicht wie Jamie sein?'", erzählte der 47-Jährige der "Gala". Auf die Frage, was so ein Verhalten über Männer aussage, antwortete Oliver: "Männer haben ein bisschen lange gebraucht, um zu kapieren: Kochen ist nicht nur etwas für Mädchen, sondern mit Kochen kommt man an die Mädchen ran!"

11:05 Uhr

Familie nach Entführung tot aufgefunden

Eine Familie mit einem acht Monate alten Baby ist im US-Westküstenstaat Kalifornien wenige Tage nach ihrer Entführung tot aufgefunden worden. Die Leichen der drei Erwachsenen und des Säuglings seien am Mittwoch in einer Obstplantage im Bezirk Merced County südöstlich von San Francisco entdeckt worden, sagte Sheriff Vern Warnke Medien zufolge auf einer Pressekonferenz. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest. Das Motiv ist bisher völlig unklar.

10:08 Uhr

Ex-Polizist stürmt Kindergarten in Thailand und tötet mehr als 30 Menschen

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Noch sind die Hintergründe der Tat unklar, doch in Thailand haben sich schreckliche Szenen abgespielt. Ein ehemaliger Polizist hat mit einem Messer und einer Schusswaffe bewaffnet eine Kindertagesstätte in der nördlichen Provinz Nong Bua Lam Phu gestürmt. Er tötete nach Polizeiangaben mehr als 30 Menschen, darunter mindestens 23 Kinder. Der Täter ergriff anschließend die Flucht, bevor er sich selbst und seine Familie tötete.

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09:54 Uhr

Heftiger Sturm reißt Flüchtlingsboote unter Wasser - 16 Frauen tot

Beim Untergang zweier Flüchtlingsboote vor der griechischen Küste sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Rund 30 Menschen würden noch vermisst, wie die griechische Küstenwache mitteilte. Die Unglücke ereigneten sich bei stürmischem Wetter vor den Inseln Kythira und Lesbos.

Östlich von Lesbos wurden die Leichen von 16 Frauen mutmaßlich afrikanischer Herkunft geborgen, wie der Sprecher der Küstenwache, Nikos Kokkalas, dem Fernsehsender ERT sagte. Neun weitere Frauen konnten nach seinen Worten gerettet werden, etwa 15 weitere würden vermisst. Zum Zeitpunkt des Unglücks seien rund 40 Menschen an Bord gewesen. Genauere Informationen seien schwierig zu erhalten, da die Überlebenden "völlig panisch" seien.

09:08 Uhr

Tragischer Unfall: Kleinkind stürzt aus Fenster und stirbt

In Hagen kam es am Mittwochabend zu einem furchtbaren Unglück. Ein 17 Monate altes Kleinkind ist im vierten Stock aus einem geöffneten Fenster gestürzt. Ein Rettungshubschrauber brachte das lebensgefährlich verletzte Kind in eine Spezialklinik, wo es trotz aller medizinischen Bemühungen wenige Stunden später an seinen Verletzungen starb. Die Polizei nahm Ermittlungen zu den Umständen des Unglücks auf.

09:06 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:27 Uhr

Mila Kunis ließ dank Serien-Kollegen Finger von Drogen

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Kunis ist heute mit ihrem damaligen Serien-Kollegen Ashton Kutcher verheiratet und hat mit ihm einen Sohn und eine Tochter.

(Foto: picture alliance / Hasan Bratic)

Dass sie sich nie Drogen zugewandt hat, verdankt Hollywood-Star Mila Kunis nach eigenen Worten ihren Kollegen aus der Sitcom "Die wilden Siebziger". "Der Grund, aus dem ich keine Drogen nehme, der Grund, aus dem ich da nicht reingeraten bin, ist der, dass das niemand am Set gemacht hat", sagte die 39-Jährige der US-Zeitschrift "Vanity Fair". In ihrer beeinflussbaren Teenager-Zeit hätten die etwas älteren Kollegen sie leicht auch zu schlechten Entscheidungen bewegen können: "Ich blickte zu ihnen auf, als ich 14 war, und deshalb hätte der Verlauf meiner Karriere, meines Lebens, jede mögliche Richtung einschlagen können - aber das hat er nicht."

08:01 Uhr

Piloten-Streik bei Eurowings trifft etwa 30.000 Passagiere

Schlechte Nachrichten für alle Reisenden: Der Piloten-Streik bei Eurowings könnte im Lauf des Tages etwa 30.000 Passagiere treffen und den Flugbetrieb in Deutschland zur Hälfte lahmlegen. An den Airports Düsseldorf, Köln, Berlin, Hamburg und Stuttgart fielen am frühen Morgen bereits Verbindungen aus.

  • Die Billigflugtochter der Lufthansa ging zuletzt davon aus, dass nur rund die Hälfte des normalen Programms von gut 500 Flügen stattfinden könne.
  • Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hatte zum Arbeitskampf von 00.00 bis 23.59 Uhr aufgerufen.
  • Die Verhandlungen über den Manteltarifvertrag bei Eurowings seien gescheitert, auch zehn Gesprächsrunden hätten zu keiner nennenswerten Annäherung geführt, argumentiert die Vereinigung Cockpit (VC).
07:32 Uhr

Banden töten Bürgermeister und 17 weitere Menschen in Mexiko

Die Gewalt in Mexiko reißt nicht ab: Bei einem bewaffneten Angriff wurden am Mittwoch im Ort San Miguel Totolapan im Süden des Landes mindestens 18 Menschen getötet, darunter der Bürgermeister, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Der Angriff ereignete sich am helllichten Tag im Rathaus von San Miguel Totolapan im Bundesstaat Guerrero. Dieser ist besonders stark von der Gewalt durch Bandenkriminalität betroffen, die Mexiko seit Jahren erschüttert. Die Täter erschossen unter anderem den Bürgermeister Conrado Mendoza von der linksgerichteten Partei der Demokratischen Revolution (PRD). Er ist bereits der 94. Bürgermeister, der seit dem Jahr 2000 in Mexiko ermordet wurde. Auch der Vater des Bürgermeisters, Polizeichefs und andere Uniformierte sollen unter den Opfern sein.

Nach Medienberichten soll es sich bei den Angreifern um Mitglieder der Bande "Los Tequileros" aus dem westlichen Bundesstaat Jalisco handeln, die mit dem mächtigen Kartell "Jalisco Nueva Generación" verbunden sind.

07:26 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

wir starten heute gemütlich in den Donnerstag, das Wochenende naht. Heute steht das erste Treffen der neuen europäischen politischen Gemeinschaft an: Eingeladen wurden die Staats- und Regierungschefs von 44 Staaten. Ziel der neuen europäischen politischen Gemeinschaft ist es, einen engeren Austausch der EU-Länder mit Partnern außerhalb der EU zu ermöglichen. Deswegen wurden neben den 27 EU-Ländern auch die Ukraine, die Türkei, Großbritannien, die Schweiz, Norwegen, Island, Liechtenstein, Moldau, Georgien, Armenien, Aserbaidschan sowie die sechs Westbalkanstaaten Serbien, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien, Bosnien-Herzegowina und das Kosovo eingeladen. Es soll unter anderem um Russlands Krieg gegen die Ukraine sowie die Energiekrise und die Wirtschaftslage gehen.

Was sonst heute noch ansteht:

  • Ukraine: IAEA-Chef Rafael Grossi zu Gesprächen in Kiew erwartet.
  • Das RKI stellt seinen Wochenbericht vor.

  • Ex-Kanzlerin Angela Merkel hält eine Festrede bei der Veranstaltung "77 Jahre Süddeutsche Zeitung".

  • Vorstellung des "Zivilgesellschaftlichen Lagebilds Antisemitismus" durch die Amadeu-Antonio-Stiftung.

  • 9. Deutscher Pflegetag (bis 7. Oktober): Vertreter aus der Pflegebranche und Experten beraten bei dem jährlichen Verbandstreffen über die aktuellen Herausforderungen im Pflegebereich.

  • Europäisches Parlament debattiert künftige Reaktionen der EU auf Covid. Zudem stehen Abstimmungen über Entschließungen zum Krieg gegen die Ukraine und zu den Protesten im Iran an.

  • Fortsetzung im Prozess zu islamistischem Terroranschlag von Nizza mit 86 Toten.

Alle weiteren Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine können Sie wie immer in unserem Ukraine-Ticker nachlesen.

Mein Name ist Vivian Micks und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@n-tv.de.

06:48 Uhr

Serienmörder sorgt für Angst in Kalifornien

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US-Ermittler veröffentlichten Bilder von dem Gesuchten.

(Foto: Stockton Police Department)

In Kalifornien sucht die Polizei nach einem mutmaßlichen Serienmörder, der zwischen Juli und Ende September mindestens fünf Morde in der Stadt Stockton begangen haben soll. "Es entspricht auf jeden Fall der Definition eines Serienmörders", sagte Joe Silva von der Polizei Stockton.

Demnach sei der Täter immer nach einem ähnlichen Muster vorgegangen: Mit einer Schusswaffe tötete er zwischen dem 8. Juli und dem 27. September jeweils abends oder in den frühen Morgenstunden in einer Gegend von Stockton. Mindestens drei Opfer waren Obdachlose. Unklar ist noch, ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt. Stockton mit rund 350.000 Einwohnern liegt südlich von Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien.

06:19 Uhr

"Scrubs"-Produzent Eric Weinberg soll mehrere Frauen missbraucht haben

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Bereits 2014 war Eric Weinberg festgenommen worden, aber aus Mangel an Beweisen sei es damals nicht zu einer Anklage gekommen.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Wir starten mit einer unschönen Meldung in den "Tag" heute. Der Hollywood-Produzent Eric Weinberg, der an Hit-Serien wie "Scrubs" und "Californication" mitwirkte, ist wegen Vergewaltigung und anderen sexuellen Übergriffen angeklagt worden. Der 62-Jährigen soll fünf Frauen zwischen 2014 und 2019 missbraucht haben, teilte die Staatsanwaltschaft in Los Angeles mit. Weinberg habe seinen Hollywood-Status benutzt, um junge Frauen unter dem Vorwand von Fotoshootings in sein Haus zu locken, wo er sie angeblich missbraucht habe.

  • Die Vorwürfe umfassen Vergewaltigung, erzwungenen Oralverkehr und Körperverletzung.
  • Weinberg soll Ende Oktober vor dem Haftrichter erscheinen. Gegen Zahlung einer Kaution von fünf Millionen Dollar (rund fünf Millionen Euro) kam er zunächst auf freien Fuß.
  • Mehr als zwei Dutzend Frauen hätten Übergriffe von Weinberg geschildert, die ersten Fälle würden bis ins Jahr 2000 zurückgehen.
06:02 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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