Freitag, 22. November 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:37 Uhr

Das war Freitag, der 22. November 2019

Die angeschlagene CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer überrumpelt beim Parteitag in Leipzig ihre Kritiker und stellt die Vertrauensfrage. Merz und Co. geben sich loyal. Doch "das Problem wurde nur vertagt", sagen CDU-Delegierte. Die entscheidende Frage wird erst noch gestellt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig? Hier eine kurze Übersicht:

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! Tschüss!

22:20 Uhr

CDU will Minijobgrenze auf 550 Euro anheben

Die CDU setzt sich für eine Anhebung der Minijobgrenze auf 550 Euro ein. Zudem soll künftig in einem Fünf-Jahres-Rhythmus überprüft werden, ob die Einkommensgrenze erneut angepasst werden muss. Entsprechenden Anträgen stimmte eine große Mehrheit der Delegierten auf dem Bundesparteitag in Leipzig zu.

Derzeit liegt die Minijobgrenze bei 450 Euro. Rund 8 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten als geringfügig Beschäftigte.

21:44 Uhr

90-Millionen-Eurojackpot geknackt

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Mindestens drei Menschen sind heute superreich geworden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der mit 90 Millionen Euro maximal gefüllte Eurojackpot ist geknackt. Er geht nach Bayern, Hessen und Ungarn. Ob Tippgemeinschaften oder Einzelgewinner die jeweils 30 Millionen Euro bekommen, ist noch nicht bekannt.  

Die Gewinnzahlen lauteten 3, 12, 24, 37, 38 und die beiden Eurozahlen 3 und 7.

Beim Eurojackpot liegt die Chance auf den Hauptgewinn bei 1 zu 95 Millionen. Noch wesentlich geringer sind die Chancen beim klassischen Lotto am Mittwoch und Samstag ("6 aus 49"). Hier steht die Aussicht auf den Jackpot bei nur 1 zu 140 Millionen.

21:17 Uhr

Mehrere Unternehmen rufen Lebensmittel zurück

Gleich drei Unternehmen rufen ihre Produkte zurück:

  • Nach dem Nachweis von Listerien ruft die Natur Fleischhandels GmbH ihre Streichmettwurst mit Knoblauch zurück. Betroffen ist die in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern als lose Ware an Fleischtheken verkaufte Wurst mit Haltbarkeitsdatum 29. November.
  • Wegen einer möglichen Kontamination mit Salmonellen ruft die Willms Weißwasser GmbH Schweinefleischknacker zurück. Betroffen sind die Produkte Lecker Lausitz Schweinefleischknacker mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 27.11.2019, 28.11.2019 und 1.12.2019. Auch vor einem Verzehr der Olaf Lausitzer Schweinefleischknacker mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22.11.2019 und 23.11.2019 wurde gewarnt. Ebenso vor Knackern, die zwischen dem 7.11. und dem 22.11. an einer Bedientheke gekauft wurden. Verkauft wurden die Schweinefleischknacker bei Norma, Rewe, Edeka und Kaufland in den Bundesländern Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sowie über einen Direktvertrieb in Sachsen.
  • Dennree GmbH ruft zwei Eissorten zurück, weil Spuren von Gluten darin enthalten sein könnten. Betroffen sind Abbot Kinney's Kokosmilcheis Schokolade 500 ml sowie Abbot Kinney's Coco Frost - cocoa 500 ml mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17.04.2021 beziehungsweise der Chargennummer L9108. Die Ware ist bei denn`s Biomarkt und in Naturkostfachmärkten erhältlich.
20:39 Uhr

Wachmann schließt jeden Tag freistehendes Tor ab

*Datenschutz

Seit einigen Tagen steht vor einer Klinik in der russischen Stadt Tscherepowez ein Zauntor. Einfach nur ein Zauntor, ohne Zaun. Okay, das sieht komisch aus, doch dafür gibt es wenigstens eine Erklärung: Der Zaun ist schon fertig, man wartet nun auf grünes Licht der Stadtverwaltung, dann wird er auch installiert.

Wofür es aber keine Erklärung gibt, ist Folgendes: Ein Wachmann der Klinik schließt jeden Abend das freistehende Tor ab. Nur um es nächsten Morgen wieder aufzumachen.

Was machen Sie bei der Arbeit, wenn Ihnen langweilig ist?

20:01 Uhr

Hunderte ICE-Passagiere sitzen stundenlang fest

Fahrgäste mit dem Ziel Freiburg waren bestimmt besonders verärgert. Kurz vor dem Hauptbahnhof der Stadt im Breisgau hat eine abgerissene Oberleitung einen ICE Basel-Berlin gestoppt. Der Zug musste von einer Diesellok in den Bahnhof geschleppt werden. Nach knapp zwei Stunden konnten die rund 400 Fahrgäste den Zug in dem Bahnhof in Baden-Württemberg verlassen. Warum die Oberleitung abgerissen und auf den Zug gefallen war, war zunächst nicht bekannt.

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:25 Uhr

Frontalcrash: Geisterfahrerin fährt sechs Kilometer auf Autobahn

Eine 81-Jährige ist mit ihrem Auto auf der A33 bei Steinhagen in Nordrhein-Westfalen etwa sechs Kilometer in die falsche Richtung gefahren und dann mit einem entgegenkommenden Wagen kollidiert.

Die Frau und der 26 Jahre alte Autofahrer im anderen Wagen wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht.

Ein weiterer Autofahrer konnte noch ausweichen, stieß dann aber gegen die Sicherungseinrichtungen an der Autobahn.

19:04 Uhr

Assads Onkel droht Geldwäsche-Prozess in Spanien

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Rifaad al-Assad soll in Syrien öffentliche Gelder unterschlagen und Hunderte Immobilien in Spanien gekauft haben.

(Foto: AP)

Ein Onkel des syrischen Machthabers Baschar al-Assad muss sich voraussichtlich wegen Geldwäsche vor einem spanischen Gericht verantworten. Ein Ermittlungsrichter empfahl der Staatsanwaltschaft, ein Strafverfahren gegen Rifaat al-Assad wegen Geldwäsche in Höhe von "mehr als 600 Millionen Euro" einzuleiten.

Der 82-jährige Rifaat al-Assad wird verdächtigt, der Anführer einer seit den 80er Jahren tätigen "kriminellen Gruppe" zu sein, der auch acht seiner Söhne und zwei seiner vier Frauen angehören sollen. Ziel der Gruppe sei es gewesen, in Syrien unterschlagene öffentliche Gelder "zu verschleiern, umzuwandeln und zu waschen", heißt es in den Gerichtsunterlagen.

Demnach soll Assad Gelder in Höhe von rund 300 Millionen Dollar (272 Millionen Euro) aus der syrischen Staatskasse nach Spanien gebracht und damit 507 Immobilien im Wert von knapp 700 Millionen Euro in der Region Costa del Sol in Andalusien erworben haben.

18:36 Uhr

Tel Aviv startet Busverkehr am Sabbat

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Seit heute bietet Tel Aviv öffentlichen Nahverkehr auch am Sabbat an.

(Foto: imago images/robertharding)

Das ist ungefähr so, wie wenn der Aldi um die Ecke jeden Sonntag geöffnet hätte. In Tel Aviv gibt es am jüdischen Ruhetag Sabbat erstmals ein städtisches Bus-Angebot.

  • Seit Freitag 18:00 Uhr verbinden sechs Buslinien während des Sabbats Tel Aviv und drei Vororte, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Sie stellt sich damit gegen Teile der rechts-religiösen Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.
  • Nach jüdischem Religionsgesetz ist am Sabbat, der von Freitagabend bis Samstagabend dauert, unter anderem das Benutzen von Autos und Bussen verboten. In den meisten Gegenden in Israel gibt es daher an jenem Tag keinen öffentlichen Verkehr.
  • Die Fahrt mit den städtischen Bussen soll zunächst kostenlos sein. Tel Aviv geht davon aus, dass der Betrieb der Sabbat-Busse pro Jahr rund 3,2 Millionen Euro kosten wird.
17:54 Uhr

Regionalbahn entgleist in München

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Die Regionalbahn nach Kufstein sprang in München aus den Schienen.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der Münchner Innenstadt ist eine Regionalbahn entgleist. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.

  • Der Meridian-Zug mit etwa 100 Fahrgästen war auf dem Weg von München nach Kufstein, als er nahe der Hackerbrücke im Stadtzentrum entgleiste.
  • Der Zug wurde von der Feuerwehr evakuiert.
  • Über die Ursache des Unfalls ist noch nichts bekannt.
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Der Zug blockierte mehrere Gleise.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

17:51 Uhr

Verdrängen Startups den Friedhof?

Der eigene Tod ist ein schwieriges Thema, über das nur wenige Menschen reden wollen. Aber auch wenn das Thema in der Öffentlichkeit gemieden wird, sind auch dort Veränderungen sichtbar. Nur noch 25 Prozent der Deutschen wünschen sich ein klassisches Grab auf einem Friedhof, hat zum Beispiel eine Umfrage der Verbraucherinitiative Aeternitas ergeben. Viele Menschen entscheiden sich für alternative Bestattungsformen.

In dieser Folge von "Wieder was gelernt" haben wir mit Stephan Neuser vom Bundesverband deutscher Bestatter und mit Alexander Burtscher von Österreichs erstem digitalen Bestattungsunternehmen Benu gesprochen und nachgefragt, welche Neuerungen es gibt und welche davon für Friedhöfe infrage kommen. 

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Wieder was gelernt

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17:31 Uhr

Berlusconi nach Sturz im Krankenhaus

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Berlusconi wird wohl das Wochenende im Krankenhaus verbringen müssen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am Ende eines Treffens der Europäischen Volkspartei (EVP) in Zagreb ist Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi im Gedränge hingefallen. Nach dem Sturz wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Der 83-Jährige müsse jetzt mehrere Tage in einer Klinik in Mailand bleiben, berichtet "Corriere della Sera".

Berlusconi war zwischen 1994 und 2011 insgesamt viermal italienischer Regierungschef und machte mit zahlreichen Skandalen Schlagzeilen. Derzeit ist der Politiker der konservativen Forza Italia (FI) Abgeordneter im EU-Parlament.

17:09 Uhr

Vereinigung Nazi-Verfolgter verliert Gemeinnützigkeit

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Der VVN-BdA wurde von Überlebenden der deutschen Konzentrationslager nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet.

(Foto: imago/Eckehard Schulz)

Der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) steht eine saftige Steuernachzahlung bevor. Dem Verein wurde die Gemeinnützigkeit aberkannt, teilten die Vorsitzenden Cornelia Kerth und Axel Holz mit.

  • Folge: In diesem Jahr seien Steuernachforderungen in fünfstelliger Höhe fällig, so die Vereinigung. Dadurch könnte die Existenz des Vereins gefährdet sein, sagt Bundesgeschäftsführer Thomas Willms.
  • In einem Finanzamtschreiben wird die Entscheidung damit begründet, dass der Verein in den Verfassungsschutzberichten Bayerns seit Jahren als linksextreme Vereinigung geführt wird. Das reiche aus, um ihm die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Der volle Beweis des Gegenteils sei nicht erbracht worden. Der Verein weist das zurück.
16:39 Uhr

Greenpeace lässt CDU keine Ruhe

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Das am Vortag in Berlin geklaute C der CDU ist wieder da - zumindest als Kopie: Zu Beginn des Parteitags erschien ein als überdimensionales rotes C verkleideter Aktivist auf dem Leipziger Messegelände und bat um Akkreditierung für das Delegiertentreffen - allerdings vergeblich.

Zugleich rollte Greenpeace über dem Eingang ein riesiges Transparent aus mit der Aufschrift: "CDU sollst das Klima schützen". Dann ließen die Aktivisten das C fallen, sodass der Schriftzug "DU sollst das Klima schützen" entstand.

Gestern hatten die Umweltschützer das C aus dem CDU-Schriftzug an der Parteizentrale in Berlin geklaut. Die Parteispitze hatte diesmal schnell reagiert und den C-Diebstahl mit einem Schmunzeln hingenommen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:11 Uhr

Trump: "Ohne mich wäre Hongkong vernichtet worden"

Die Demonstranten in Hongkong sollten Donald Trump dankbar sein: Denn nach seiner Ansicht ist es ihm zu verdanken, dass die chinesische Regierung bisher nicht hart gegen die Demonstranten in Hongkong durchgegriffen hat.

  • "Ohne mich wäre Hongkong innerhalb von 14 Minuten vernichtet worden", sagte Trump in einem Telefoninterview mit Fox News.
  • Ohne ihn hätte China Soldaten in die Sonderverwaltungsregion geschickt und wohl Tausende Menschen getötet, sagte Trump. Peking halte sich zurück wegen der laufenden Verhandlungen mit den USA über ein Handelsabkommen beider Länder.
  • Der einzige Grund, warum der chinesische Präsident Xi Jinping nicht in Hongkong einschreite, sei dessen Sorge über die Auswirkungen auf die Handelsgespräche.
Mehr dazu lesen Sie hier.
15:37 Uhr

Mann darf wegen Suizid-Gefahr in Mietwohnung bleiben

Eigentlich muss ein 89-jähriger Münchner raus aus seiner Mietwohnung – Eigenbedarf. Doch nun darf der Senior trotz Kündigung bleiben.

Das Amtsgericht München wies eine Räumungsklage der Vermieterin ab. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Gerichts war der psychische Gesundheitszustand des 89-Jährigen. Dieser sei infolge der Kündigung enorm beeinträchtigt, teilte das Gericht mit. Deshalb könne ein Suizid ausgelöst durch einen Umzug nicht ausgeschlossen werden.

Der Senior war vor mehr als 40 Jahren gemeinsam mit seiner damals noch lebenden Ehefrau in die Drei-Zimmer-Wohnung gezogen. Nach der Kündigung hatte er erfolglos nach einer neuen Wohnung gesucht. Die Vermieterin hatte dem fast 90-Jährigen Anfang vergangenen Jahres wegen Eigenbedarfs gekündigt.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

15:03 Uhr

Gericht hebt Verbot von NPD-Aufmarsch auf

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NPD-Anhänger dürfen nun doch demonstrieren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Verwaltungsgericht Hannover hat das polizeiliche Verbot einer für Samstag geplanten NPD-Demonstration in der niedersächsischen Hauptstadt gekippt. Das Gericht gab einem von der rechtsextremen Partei eingereichten Eilantrag gegen das von der Polizei verhängte Verbot statt. Es sei keine unmittelbare Gefährdung der Pressefreiheit erkennbar, hieß es zur Begründung.

Anhänger der NPD wollen am Samstagnachmittag in der Innenstadt demonstrieren. Im Fokus soll dabei der Protest gegen Journalisten stehen, die schwerpunktmäßig über das rechtsextreme Milieu in Deutschland schreiben. Im Demonstrationsaufruf auf ihrer Internetseite führt die NPD Niedersachsen dazu zehn Journalisten namentlich auf.

14:54 Uhr

Merz ist loyal zur CDU - und AKK

Er stellt der CDU-geführten Regierung ein "grottenschlechtes" Zeugnis aus und dennoch hält er nach eigenem Bekunden zu seiner Partei: Friedrich Merz nutzt den Leipziger Parteitag für eine kämpferische, aber auch versöhnliche Rede.

14:49 Uhr
Breaking News

Clan-Chef Miri darf abgeschoben werden

Der illegal nach Deutschland eingereiste libanesische Clan-Chef Ibrahim Miri darf abgeschoben werden. Das Bremer Verwaltungsgericht lehnte einen Eilantrag des Inhaftierten ab und machte den Weg für eine Abschiebung Miris frei.

14:46 Uhr

Dutzende Leichen in Massengrab in Mexiko entdeckt

Grausiger Fund in Mexiko: Im Bundesstaat Jalisco haben Ermittler die Leichen von 31 Menschen entdeckt.

  • Bei den Opfern auf einem Grundstück in einem Vorort der zweitgrößten mexikanischen Stadt Guadalajara handelt es sich um 25 Männer und 6 Frauen. Laut der Staatsanwaltschaft konnten zehn der geborgenen Leichen identifiziert werden, neun von ihnen ließen sich Vermisstenanzeigen zuordnen.
  • Untersucht werden nun noch zwei weitere Grundstücke in der Umgebung, wo die Ermittler weitere Leichen vermuten.
  • Im Mai hatten Ermittler in einem Vorort von Guadalajara ein Massengrab mit 30 Leichen entdeckt, im September fanden sie dort ein weiteres Grab mit 34 Toten.
14:17 Uhr

Schichtwechsel

Ach, liebe Leserinnen und liebe Leser, "hier und heute" steht uns ein spannender Nachmittag bevor. Meine Kollegin Juliane Kipper startet jetzt in das Wochenende, Sie hoffentlich auch bald. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich begleite Sie noch bis zum späten Abend durch den "Tag".

14:00 Uhr

Stalker zu Haftstrafe verurteilt

Nachrichten im Minutentakt, GPS-Sender am Auto und nicht das kleinste Anzeichen von Reue: Weil er seiner Ex-Freundin nachgestellt und ihr und ihren Kindern mit dem Tod gedroht hat, muss ein 31-Jähriger dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Zwickau sieht es als erwiesen an, dass der Mann unter anderem in das Haus seiner ehemaligen Lebensgefährtin einbrach und das Auto der Grundschullehrerin überwachte.

"Sie wollten die absolute Kontrolle haben", sagte der Vorsitzende Richter an den Täter gerichtet und fügte hinzu: "Wir halten Sie unverändert für gefährlich." Der Angeklagte habe nichts begriffen, sondern das Berufungsverfahren viel mehr als Bühne für seinen "Auftritt" benutzt, um die Familie des Opfers durch den Dreck zu ziehen. Der Deutsche schüttelte während der Urteilsbegründung des Richters immer wieder mit dem Kopf und lachte einmal sogar laut auf.

13:48 Uhr
Breaking News

Kramp-Karrenbauer stellt die Machtfrage in der CDU

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Zum Abschluss ihrer Rede bietet Kramp-Karrenbauer dem Parteitag indirekt den Rücktritt an.

(Foto: picture alliance/dpa)

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer bietet auf dem Bundesparteitag in Leipzig ihren Rückzug vom Parteivorsitz an.

Wenn die Delegierten ihre Vorstellung von der Zukunft Deutschlands und dem Weg dorthin nicht teilten, "dann lasst es uns heute auch beenden, hier und heute", sagte sie am Freitag. Die Delegierten reagierten mit stehenden Ovationen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:24 Uhr

Polizist berichtet von Überfall auf von Weizsäcker

Der Kriminalpolizist, der die tödliche Gewalttat am Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker verhindern wollte, hat tiefe Schnittwunden an den Händen sowie Verletzungen an Hals und Brust erlitten, sagte er der "Bild"-Zeitung zu den Ereignissen vom Dienstagabend in einem Krankenhaus in Berlin-Charlottenburg. Nach dem Vortrag des Mediziners habe er kurz mit Weizsäcker gesprochen, berichtete der noch im Krankenhaus liegende Polizist.

  • "Der Täter erschien urplötzlich und griff gezielt und mit klarer Tötungsabsicht den Doktor an. Von Weizsäcker bewegte sich fluchtartig links an mir vorbei." Ihm sei klar gewesen, dass er als Polizist und Mensch handeln musste.
  • Der Polizist beschrieb die Szene weiter: "Ich stellte mich vor den Angreifer, packte ihn an den Armen und griff in die Messerklinge hinein, um zu verhindern, dass er weiter auf den Arzt einstechen kann. Ich erlitt dabei tiefe Schnittwunden."
  • Der Angreifer habe sich losgerissen und ihn mit dem Messer an Hals und Brustkorb getroffen. "Ich nahm meine zweite Hand, um ins Messer zu greifen, um es ihm aus der Hand zu reißen. Bei dem Gerangel fielen wir beide über die Stühle der ersten Sitzreihe auf den Boden."
  • Und: "Er hatte so enorme Kraft entwickelt, dass ich zunächst dachte, dass ich es nicht schaffen werde." Schließlich habe er dem Täter aber die Waffe entreißen können. Weitere Besucher des Vortrags griffen ein und überwältigten den Mörder
12:53 Uhr

Venedig bereitet sich auf nächstes Hochwasser vor

Der Mittelmeer-Raum kommt einfach nicht zur Ruhe. Denn mit "Luis" zieht nun das nächste Unwettertief vom Atlantik nach Südeuropa. Zuerst wird es damit auf der Iberischen Halbinsel und im Süden Frankreichs gefährlich. Doch auch Mallorca und Teile Italiens stehen kurz vor der nächsten brisanten Wetterlage mit Sturm- bis hin zu Orkanböen sowie Regenmengen, die teils über 400 Liter pro Quadratmeter liegen könnten.

Gleichzeitig bereitet man sich in Venedig auf das nächste Hochwasser vor. Am Sonntag dürfte das Acqua alta rund 1,25 Meter über Normal erreichen. Gleich mehr.

11:58 Uhr

FPÖ nach Goldschatz-Fund in Erklärungsnot

Die FPÖ wird immer wieder von Vorwürfen der illegalen Parteienfinanzierung umwittert. In einem 2015 erschienenen Buch über den langjährigen FPÖ-Chef Jörg Haider hatte ein früherer Vertrauter des Rechtspopulisten die Existenz einer geheimen Kasse in Liechtenstein enthüllt. Das Geld sollte demnach zur Finanzierung von politischen Aktivitäten Haiders verwendet werden.

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Die Pension "Enzian".

(Foto: imago images / Eibner Europa)

Im Mai setzte die "Ibiza-Affäre" um illegale Parteispenden der Beteiligung der FPÖ an der Regierung in Wien ein Ende. Jetzt bringt der Fund mehrerer Goldbarren in einem von der rechtspopulistischen FPÖ genutzten Bauernhaus in Tirol die skandalumwitterte Partei in Erklärungsnot.

  • Die liberalen Neos forderten "Transparenz" und beantragten eine Sondersitzung des Wiener Landtags, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtet. "Dass sich Politiker vor dem Weltuntergang fürchten und für Krisenzeiten in Osttirol Gold lagern, ist genauso skurril wie hinterfragenswert", teilten die Neos demnach mit.
  • Das Wochenmagazin "Profil" hatte den heimlichen Goldbesitz der FPÖ aufgedeckt. Demnach fand die Polizei im Sommer in der Pension "Enzian" in dem bei Skifahrern und Wanderern beliebten Ort St. Jakob drei Kassetten mit Goldbarren.
  • In dem ehemaligen Bauernhaus mit Blick auf die Tiroler Berge befindet sich ein "Bildungsinstitut" der FPÖ. Ihr geheimer "Goldschatz" sorgte für riesige Schlagzeilen in österreichischen Zeitungen und sozialen Netzwerken.

Welchen Wert das gefundene Gold hat, ist bislang nicht bekannt. Berichten zufolge hatten die Barren in den Kassetten ein Gewicht von je 500 Gramm. Jeder von ihnen hätte zum aktuellen Goldkurs einen Wert von mehr als 21.000 Euro.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:18 Uhr

Zollfahnder beschlagnahmen zehn Millionen Zigaretten

In Nordrhein-Westfalen entdecken Zollfahnder zehn Millionen Schmuggelzigaretten. Die unversteuerten Tabakwaren wurden im Rahmen eines Schlags gegen eine internationale Bande in einem Lager in Bad Salzuflen beschlagnahmt, teilt der Zoll mit. Zudem wurden parallel dazu sowie in den folgenden Tagen insgesamt elf Beschuldigte in Untersuchungshaft genommen.

Die Ermittlungen gegen die Bande liefen demnach schon seit 2017. Der Zugriff in dem Lager in Bad Salzuflen erfolgte am Freitag vergangener Woche, dabei wurden sieben Verdächtige festgenommen und kamen später in Untersuchungshaft. Am Montag wurden dann vier weitere Haftbefehle vollstreckt. In Bielefeld stießen die Beamten im Zuge der Ermittlungen zudem auf einen Container mit weiteren rund 280.000 Zigaretten aus Weißrussland.

10:25 Uhr

Victoria's Secret verzichtet auf berühmte Modenschau

Die US-Dessous-Marke Victoria's Secret will ihre berühmte Modenschau in diesem Jahr streichen. Nach Berichten mehrerer US-Medien teilte der Mutterkonzern L Brands die Entscheidung mit Analysten mit. Die Show kämpft demnach seit Jahren mit sinkenden Zuschauerzahlen, 2018 hätten diese einen Tiefpunkt erreicht.

  • Erstmals war die Schau, bei der Frauen in High-Heels, glitzernder Unterwäsche und riesigen Flügeln über den Laufsteg ziehen, 1995 ausgestrahlt worden.
  • In den Vorjahren fand das Mode-Event im November/Dezember statt.
  • Victoria's Secret habe zuletzt Kunden an die Konkurrenz verloren, hieß es beim US-Fernsehsender CNN.

Die Dessous-Schau war häufig als sexistisch und anti-feministisch bezeichnet worden. Die Marke kämpfe darüber hinaus mit den Nachwehen des Epstein-Skandals. Demnach hatte der Gründer des Mutterkonzerns enge Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter und Multimillionär Jeffrey Epstein, der sich im August in der Haft das Leben nahm.

09:36 Uhr

Yahoo-Mitgründer warnt vor Rückfall ins Mittelalter durch Handelsstreit

Angesichts des Handelsstreits zwischen China und den USA warnt Yahoo-Mitgründer Jerry Yang vor den Folgen für Innovation und technologischen Fortschritt. "Wir laufen Gefahr, ins tiefe Mittelalter zurückzufallen, wenn wir nicht standardisieren, wenn wir in kleine (...) Märkte aufbrechen, die sich nicht selbst aufrechterhalten können", sagte der 51-Jährige auf einem Wirtschaftsforum in Peking.

Sollten Washington und Peking sich von ihrer durch Zusammenarbeit geprägten Beziehung der vergangenen drei Jahrzehnte abwenden, könne das "unbeabsichtigte Folgen" haben. "Ich denke, der Kern der Innovation wird durch den aktuellen Trend sehr stark in Frage gestellt", sagte Yang.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:58 Uhr

Ehrlicher Finder gibt Brieftasche mit 1000 Euro ab

Jetzt mal unter uns: Würden Sie eine Brieftasche mit einer beachtlichen Summe Bargeld abgeben? Oder vielleicht doch unbeobachtet einstecken? Im rheinland-pfälzischen Bitburg gibt ein ehrlicher Finder bei der Polizei eine Geldbörse mit weit über 1000 Euro Bargeld ab. Der 56-Jährige hatte die Brieftasche mit dem Geld und Ausweispapieren des Eigentümers am Eingang eines Supermarkts gefunden, wie die Ordnungshüter mitteilten.

Die Polizisten fanden schnell heraus, dass der Eigentümer der Börse nach deren Verlust am Donnerstagabend wieder zu dem Supermarkt zurückgekehrt war, um sie zu suchen. Der 59-jährige Mann konnte sein Eigentum wenig später bei der Polizei abholen. Der ehrliche 56-Jährige erhält nun einen Finderlohn.

08:09 Uhr

Ex-Monsanto-Mitarbeiter soll spioniert haben

Ein früherer Angestellter des US-Chemiekonzerns Monsanto ist wegen Vorwürfen der Industriespionage für China und des Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen in den USA angeklagt worden. Der chinesische Staatsbürger soll Software, an der er für Monsanto gearbeitet hatte, gestohlen haben, wie das US-Justizministerium mitteilt.

Der 42-Jährige arbeitete von 2008 bis 2017 für den US-Konzern und dessen Tochtergesellschaft The Climate Corporation. Im Juni 2017 wurde er am Flughafen mit einem One-Way-Flugticket nach China und Kopien der Software festgenommen.

Im Falle einer Verurteilung drohen dem Chinesen für jeden einzelnen Anklagepunkt der Spionage bis zu 15 Jahre Haft und fünf Millionen Dollar (4,5 Millionen Euro) Strafe. Auf die drei Anklagepunkte des Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen stehen jeweils zehn Jahre Haft und 250.000 Dollar Strafe.

07:44 Uhr

Als "Unser Sandmännchen" sein erstes Abenteuer erlebte

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Wussten Sie, dass … ein kleines landesbekanntes Wesen heute vor 60 Jahren erstmals deutsche Kinder in den Schlaf geschickt hat? Am 22. November 1959 feiert "Unser Sandmännchen" seine Premierensendung im DDR-Fernsehen, ganz drogenfrei. Seitdem begeistert es ganze Generationen mit seinem Abendgruß.

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Winzling mit famosem Schlafsand: Wer "Unser Sandmännchen" nicht kennt, hat einiges verpasst.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu oder schauen Sie hier in unsere Bilderserie.

Das passierte außerdem am 22. November:

  • Vor 29 Jahren erklärt Margaret Thatcher ihren Rücktritt als britische Premierministerin und als Vorsitzende der Konservativen Partei. Damit endet die berüchtigte Thatcher-Ära im Vereinigten Königreich nach elf Jahren.
  • Vor 51 Jahren veröffentlichen die Beatles ihr sogenanntes Weißes Album mit dem offiziellen Titel "The BEATLES". Die Platte mit Hits wie "Ob-La-Di, Ob-La-Da" hält sich insgesamt 60 Wochen lang in den deutschen Charts.
  • Vor 56 Jahren stirbt US-Präsident John F. Kennedy nach einem Attentat. Nach offizieller Version ist Lee Harvey Oswald der alleinige Täter. Es ist der bislang vierte Anschlag auf einen US-Präsidenten, der tödlich endet.

Wir gratulieren …

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    Startet bestimmt mit einer zünftigen Sause ins Wochenende: Scarlett Johansson.

    (Foto: imago images/UPI Photo)

    Scarlett Johansson, US-dänische Schauspielerin mit musikalischen Anwandlungen, zum 35. Geburtstag.
  • Boris Becker, einstige Tennis-Ikone mit berühmter Faust und unglücklichem Finanzhändchen, zum 52. Geburtstag.
  • Jamie Lee Curtis, US-amerikanische Scream-Queen und Halloween-begeisterte Schauspielerin, zum 61. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

07:12 Uhr

Flammen schlagen aus Triebwerk einer Boeing 777

Schreckmomente für 347 Passagiere und die 18-köpfige Besatzung eines Jets nach dem Start in Los Angeles: Kurz nach dem Abheben schlagen Flammen aus dem rechten Triebwerk der Boeing 777 der Philippine Airlines.

Wie örtliche Sender berichten, kehrt das Flugzeug, das ursprünglich nach Manila unterwegs war, nach kurzer Zeit zum Los Angeles International Airport zurück und landet ohne Zwischenfälle. Passagiere berichteten von Geräuschen, die an Fehlzündungen erinnerten. Vertreter der Fluggesellschaft sprachen von "technischen Problemen".

06:43 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

um zu zeigen, wie robust die Karosserie aus besonders hartem rostfreiem Stahl ist, schlägt Tesla-Chefdesigner Franz von Holzhausen bei der Vorstellung des futuristisch aussehenden Elektro-Pick-ups mit einem Vorschlaghammer auf die Wagentür ein, ohne eine sichtbare Delle zu hinterlassen.

Die Demonstration der Festigkeit der Fenster ging allerdings schief: Das Glas zeigte Risse, als von Holzhausen eine Metallkugel dagegenwarf. Das Fahrzeug mit dem Namen "Cybertruck" hat die ungewöhnliche dreieckige Form, die eher an einen Kampfjet als einen klassischen Pick-up erinnert. Das neue Modell stellt eine seit Langem erwartete Erweiterung der Produktpalette von Tesla dar, die den großen Autobauern in Detroit direkte Konkurrenz machen will.

Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Auf dem heute beginnenden CDU-Parteitag dürfte es ein öffentliches Schaulaufen zwischen Annegret Kramp-Karrenbauer und ihrem bei der Wahl zum Parteivorsitz unterlegenen damaligen Kontrahenten Friedrich Merz geben.
  • Ex-Spion und Oligarch Alexander Lebedew stellt sich in Moskau Fragen. Der 59-jährige Lebedew, der einst die Londoner Zeitungen "Evening Standard" und "Independent" kaufte, reagierte in Moskau auf Vorwürfe, Russland mische sich in die britische Politik ein.
  • Statistisches Bundesamt veröffentlicht Bruttoinlandsprodukt für das 3. Quartal 2019.
  •  Ein Jahr nach dem Anschlag eröffnet in Straßburg der 450. Weihnachtsmarkt.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie heute wieder bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Haben Sie Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter juliane.kipper@nama.de.

06:33 Uhr

Erster Marvel-Comic für Rekordsumme versteigert

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der allererste Comic des berühmten US-Verlags Marvel ist für die Rekordsumme von 1,26 Millionen Dollar (1,14 Millionen Euro) versteigert worden. Es handelt sich um die erste Ausgabe der 1939 ins Leben gerufenen Comicreihe von Timely Comics, das bald darauf in Marvel umbenannt wurde. Das Heft sei der "Großvater aller Marvel-Comics", sagte Ed Jaster vom Auktionshaus Heritage Auctions.

Der Comic ist in sehr gutem Zustand und kostete bei seinem Erscheinen 1939 gerade einmal zehn Cent. Es ist der bislang teuerste versteigerte Marvel-Comic. "Amazing Fantasy", die Ausgabe, in der erstmals Spiderman auftauchte, erzielte bei einer Auktion 2011 den Preis von 1,1 Millionen Dollar.

06:24 Uhr

Sonne kämpft gegen dichten Nebel

Während wir auf ein ruhiges Wochenende hinsteuern, drohen am Mittelmeer bereits die nächsten Unwetter. Denn Sturmtief "Luis" zieht Richtung Iberische Halbinsel und westliches Mittelmeer und sorgt dort zum Teil für Spitzenböen um 100km/h. Noch heftiger stürmt es auf den Bergen mit Orkanböen jenseits von Tempo 120.

Gleichzeitig ziehen kräftige Schauer und Gewitter auf, die in den Staulagen der Gebirge teils über 150 Liter Regen pro Quadratmeter bringen können. Das betrifft insbesondere das Zentralmassiv und die französischen Alpen bis runter an den Golf von Genua. Anschließend verlagert sich "Luis" - voraussichtlich unter leichter Abschwächung ans zentrale und weiter ans östliche Mittelmeer.

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Der Tag startet östlich der Elbe recht mild mit 6 bis knapp 10 Grad. Auch an Rhein und Ruhr und am Oberrhein sind es Werte um die 5 oder 6 Grad. Ansonsten liegen die Frühwerte vielerorts zwischen minus 2 und plus 4 Grad und gebietsweise gesellt sich außerdem Bodenfrost hinzu. Stellenweise mit der Gefahr von Glätte durch Reif oder gefrorene Nässe.

Zudem wabert bevorzugt in der Südhälfte bis nach Mitteldeutschland örtlich dichter Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern. Tagsüber hat es die Sonne nach wie vor schwer, sich gegen Nebel, Hochnebel und Wolken durchzusetzen und zu Beginn fällt gelegentlich auch noch etwas Regen oder Nieselregen. Später bleibt es dann aber mehrheitlich trocken und teilweise lockert es auf. Das gilt besonders Richtung Schwarzwald und Alpenrand sowie an den Nordrändern der Mittelgebirge von Sachsen bis herüber nach Nordrhein-Westfalen.

Die Temperaturen erreichen zwischen 4 Grad im Dauernebel und bis zu 12 Grad an der Neiße. Es wird also schon mal etwas milder als zuletzt. Und dieser Trend setzt sich auch anschließend fort und bringt uns am Wochenende sogar bis zu 15 Grad und einen deutlichen Zuwachs an Sonnenschein. Hier die Details dafür sowie den Trend zum Monatswechsel, der auch wieder häufiger mit Schneeregen und Schnee um die Ecke kommen dürfte. Damit wünsche ich Ihnen ein entspanntes Wochenende und einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

 

06:06 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht