Freitag, 24. Januar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:28 Uhr

Das war Freitag, der 24. Januar 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

das neuartige Coronavirus aus China hat nun auch Europa erreicht - in Frankreich wurden zwei Fälle der dadurch verursachten Lungenkrankheit bestätigt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

22:21 Uhr

Habeck legt gegen Trump nach

Robert Habeck kritisiert Donald Trump und wird dafür selbst kritisiert. Im Deutschlandfunk sagt der Grünen-Chef heute Vormittag, er habe mit seinen Äußerungen nicht die USA angesprochen, "sondern Donald Trump".

Und jetzt legt Habeck nochmal nach: Trump "zerstört den multilateralen Ansatz, für den die USA immer standen", sagte Habeck der Nachrichtenagentur AFP am Rande eines Washington-Besuchs. "Und in dem Sinne ist er ein politischer Gegner."

Für eine stabile transatlantische Beziehung zu sein, verlange auch "die Bereitschaft, die kontroverse Debatte mit der Regierung von Donald Trump zu führen", so Habeck. Auch in den USA würden Transatlantiker erwarten, "dass man eine kritische Auseinandersetzung mit Donald Trump sucht".

21:53 Uhr

Listerien in Schinken: Hersteller ruft gesamtes Sortiment zurück

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Vorsicht vor diesem Schinken.

(Foto: Lebensmittelwarnung.de)

Die Firma Waldenserhof Wilfried Fröhlich ruft das gesamte Produktsortiment zurück.

  • Grund des Rückrufes ist der Nachweis von Listeria monocytogenes in Nuss-Schinken aus eigener Herstellung.
  • Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Bei Schwangeren kann, sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden.
  • Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen.
  • Schwangere, die dieses Lebensmittel gegessen haben, sollten sich auch ohne Symptome in ärztliche Behandlung begeben und sich beraten lassen.
21:07 Uhr

Busfahrer stirbt am Steuer

Im niedersächsischen Seevetal ist ein 72-jähriger Mann am Steuer eines Busses mutmaßlich an einer Herzattacke gestorben. 

  • Der Mann war unterwegs, um eine Reisegruppe abzuholen. Er fuhr in eine Sackgasse - wahrscheinlich, um dort eine Pause zu machen. Als er den Gelenkbus drehen wollte, überfuhr er ein Verkehrsschild. "Vermutlich erlitt der 72-Jährige in dieser Situation einen Herzinfarkt", so die Polizei.
  • Mit Schrittgeschwindigkeit rollte der Bus in den Grünbereich und rutschte in einen kleinen Graben.
  • Ein Zeuge des Unfalls rief die Polizei. Als die Beamten wenige Minuten später eintrafen, war der Fahrer nicht mehr ansprechbar. Die Reanimation blieb ohne Erfolg. Ein Notarzt stellte den Tod des Mannes fest.
20:34 Uhr

Dieser Dreijährige ist schlauer als 99,8 Prozent der Welt

Im alter von zwei Jahren hat sich Haryz Nadzim schon selbst Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen. Heute ist er drei Jahre alt und hat einen IQ von 142 - damit ist er jetzt schon intelligenter als 99,8 Prozent der Weltbevölkerung. Nun wird ihm eine besondere Ehre zuteil.

20:33 Uhr
Breaking News

Zwei Coronavirus-Fälle in Frankreich bestätigt

Erstmals sind Fälle des Coronavirus aus China auch in Europa bestätigt worden. In Frankreich seien zwei Verdachtsfälle "bestätigt" worden, sagte die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn bei einer Pressekonferenz in Paris. Einer der beiden Patienten wird demnach in einem Krankenhaus in Bordeaux behandelt, der andere in Paris.

19:58 Uhr

Starkes Erdbeben erschüttert Türkei

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Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat die Provinz Elazig in der Osttürkei erschüttert.

  • Das Zentrum habe im Bezirk Sivrice gelegen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Der Zeitung "Daily Sabah" zufolge war das Beben auch in zahlreichen angrenzenden Provinzen zu spüren.
  • Zu möglichen Schäden oder Opfern gab es zunächst keine Informationen.
  • Die Türkei ist besonders bebengefährdet. Eines der tödlichsten Beben war eines der Stärke 7,6 im Jahr 1999. Das Epizentrum lag damals in Gölcük südöstlich von Istanbul. Es gab zehntausende Verletzte und Tote.
19:25 Uhr

Deutlich mehr US-Soldaten bei Iran-Angriff verletzt

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Bei dem Angriff auf den Stützpunkt Ain al-Asad im Irak in der Nacht zum 8. Januar wurden mindestens 34 US-Soldaten verletzt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem iranischen Raketenangriff auf einen international genutzten Stützpunkt im Irak in der Nacht zum 8. Januar erklärte Donald Trump, es sei kein einziger US-Soldat zu Schaden gekommen. Später teilten die US-Streitkräfte mit, mindestens elf Soldaten seien verletzt worden.

  • Doch offenbar gab es deutlich mehr Verletzte als bislang angegeben. Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums sagte nun, 34 Soldaten hätten Gehirnerschütterungen und Hirnschäden erlitten.
  • Die Hälfte von ihnen kehrte demnach inzwischen in ihre Einheit zurück.
  • Acht Soldaten wurden nach einer ersten Behandlung in Deutschland zurück in die USA geflogen und neun weitere weiterhin in einem US-Militärkrankenhaus in Deutschland behandelt.
Mehr dazu lesen Sie hier.
19:11 Uhr

Johnson unterzeichnet Brexit-Abkommen

Der britische Premierminister Boris Johnson hat das Abkommen über den EU-Austritt seines Landes unterzeichnet.

  • Zuvor hatten bereits EU-Ratspräsident Charles Michel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre Unterschrift unter den Brexit-Deal gesetzt. Das Dokument wurde anschließend nach London gebracht.
  • "Die Unterzeichnung des Austrittsabkommens ist ein fantastischer Moment, der endlich das Ergebnis des Referendums von 2016 umsetzt und viel zu viele Jahre des Streits und der Spaltung beendet", sagte Johnson einer Mitteilung zufolge.
  • Jetzt fehlen nur noch die Zustimmung des Europäischen Parlaments und der 27 verbleibenden Mitgliedsstaaten, doch die gelten als sicher. Großbritannien wird die Staatengemeinschaft am 31. Januar um 24.00 Uhr verlassen.
18:42 Uhr

Deutscher Geschäftsmann in Liberia brutal ermordet

Ein deutscher Geschäftsmann soll in der Stadt Buchanan im westafrikanischen Liberia getötet worden sein.

  • "Der Fall ist uns bekannt. Unsere Botschaft in Monrovia steht in engem Kontakt zu den Angehörigen und den zuständigen Behörden vor Ort", teilte das Auswärtige Amt mit. Nähere Angaben zur Tat und zum Opfer wollte die Behörde nicht nennen.
  • Liberias Präsident George Weah sprach in einer im Internet veröffentlichten Mitteilung von einem brutalen Mord. Demnach geschah die Tat am Mittwochmorgen im Haus des deutschen Managers. Die Polizei und Behörden arbeiten an der Aufklärung des Falls und der Strafverfolgung der Täter, hieß es.
  • Örtlichen Medienberichten zufolge arbeitete der Mann als Manager bei einer Holzfirma.
18:18 Uhr

Bundespolizei trainiert wieder saudische Grenzschützer

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Bin Salman steht in Verdacht, den Khashoggi-Mord beauftragt zu haben. Doch offenbar kommt er ungeschoren davon.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Bundesregierung nimmt nach mehr als einem Jahr Unterbrechung ihre Ausbildungsmission für Sicherheitskräfte im autoritär regierten Saudi-Arabien wieder auf.

  • Ende Januar sollten acht Trainer der Bundespolizei in das Land zurückkehren, um dort Grenzschützer auszubilden, erklärte das Bundesinnenministerium. Fünf weitere deutsche Beamte sollten den Einsatz aus einem Projektbüro in Riad koordinieren.
  • Die Ausbildungsmission "ist und bleibt fortlaufend Gegenstand von Beratungen innerhalb der Bundesregierung", erklärte das Ministerium.
  • Nach dem Mord an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi im Oktober 2018 hatte Berlin den Einsatz ausgesetzt. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman steht im Verdacht, den Mord an dem Regierungskritiker beauftragt zu haben.
17:36 Uhr

Verbrannte Leiche russischer Bloggerin in Wald entdeckt

In einem Wald bei St. Petersburg ist die verbrannte Leiche einer jungen Frau gefunden worden. Dabei soll es sich nach Angaben mehrerer lokaler Medien um eine 20 Jahre alte Bloggerin handeln. Sie habe in ihrem Youtube-Kanal unter anderem über angebliche Treffen mit reichen Männern und übers Trampen berichtet. Auch ihre Erfahrungen mit Drogen habe sie geschildert. Die Leiche wird etwa 100 Meter von einer Straße entfernt entdeckt. Die Polizei ermittelt.

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17:15 Uhr

Rot am See: 26-Jähriger erschoss Eltern und vier weitere Verwandte

Der mutmaßliche Schütze von Rot am See ist ein 26-jähriger Deutscher. Das teilte die Polizei mit.

  • Demnach soll der Mann sechs Menschen erschossen haben - drei Männer und drei Frauen. Unter den Opfern sind auch seine Eltern. Bei den weiteren Opfern handelt es sich auch um seine Verwandte.
  • Zwei weitere Menschen wurden verletzt, eine Person schwebt noch in Lebensgefahr.
  • Nach der Tat hat der Schütze selbst die Polizei gerufen.
  • Der junge Mann besaß einen Waffenschein.
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16:50 Uhr

Zweiter Coronavirus-Fall in den USA

In den USA ist ein zweiter Fall der neuen Lungenkrankheit aus China aufgetreten. Es handele sich um eine Frau in Chicago, die vor Kurzem aus der am stärksten betroffenen chinesischen Stadt Wuhan zurückgekehrt sei, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC mit.

Zudem würden mehr als 50 Verdachtsfälle in 22 verschiedenen Bundesstaaten beobachtet. "CDC geht davon aus, dass das Risiko für die Menschen in den USA momentan gering ist, aber die Situation verändert sich schnell."

Wegen der Ausbreitung des Virus ziehen die USA das Personal ihres Generalkonsulats und deren Familien aus Wuhan ab.

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16:11 Uhr

Merkel: Berlin will für türkische Flüchtlingshilfe in Syrien zahlen

Kanzlerin Merkel hat der Türkei Hilfen für den Bau von Unterkünften für Flüchtlinge in Nordsyrien in Aussicht gestellt.

Angesichts der Lage der Flüchtlinge im Winter werde die Bundesregierung prüfen, ob man dies finanziell fördern könne, sagte Merkel in Istanbul nach einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. "Ich kann mir vorstellen, dass wir für diese humanitäre Aktion deutsche Mittel geben können."

Dies wäre das erste Mal, dass Geld für türkische Maßnahmen in Nordsyrien fließen würde. Dort hat die Türkei eine umstrittene Sicherheitszone eingerichtet. Alle Umsiedlungen in der Sicherheitszone müssten mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk geklärt werden, sagte Merkel.

15:43 Uhr

Erotiksammlung aus Beate Uhse Museum wird versteigert

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Beate Uhse gründete 1962 in Flensburg den ersten Sexshop der Welt.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Wer sein Geld nicht für Nazi-Bier ausgibt, kann in erotische Kunst investieren. Wie wär's mit Dildos aus Elfenbein oder fein bedruckten Kondomen?

Mehr als 500 Exponate aus dem ehemaligen Beate Uhse Museum werden am Samstag versteigert. Interessierte können Skulpturen, Zeichnungen und andere erotische Kunstobjekte erwerben, wie das Auktionshaus Historia Auctionata auf seiner Internetseite mitteilte. 

  • Die Gegenstände stammen aus verschiedenen Epochen und Kulturen, vor allem aus dem asiatischen und afrikanischen Raum.
  • Dazu zählen etwa Zeichnungen von Künstlern wie George Grosz oder Willy Jaeckel. Oder ein Dionysus Becher mit erotischen Motiven, der rund um das Jahr 1600 gefertigt worden sein soll.
  • Das Museum in Berlin-Charlottenburg wurde im Jahr 1995 eröffnet, 2014 wurde es geschlossen. Der Erotikhandel Beate Uhse meldete im vergangenen Jahr zum zweiten Mal Insolvenz an.
15:02 Uhr

Getränkemarkt verkauft Nazi-Bier für 18,88 Euro

"Deutsches Reichsbräu" - Kastenpreis 18,88 Euro - gab's noch vor wenigen Tagen in einem Getränkemarkt in Sachsen-Anhalt zu kaufen.

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  • Hinter der geschmacklosen Geschäftsidee steht der neonazistische Aktivist Tommy Frenck, er hatte den Verkaufsstart des Bieres bereits Anfang Januar auf seiner Internetseite angekündigt.
  • Die Polizei ermittelt. Der Verdacht laute Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen, sagte eine Polizeisprecherin.
  • Die Zahl "18" ist ein Szenecode für den ersten und den achten Buchstaben im Alphabet, die Initialen Adolf Hitlers. Die 88 steht in der Szene für "Heil Hitler".
  • Der Landrat des Burgenlandkreises, Götz Ulrich, der extra den Laden aufgesucht hatte, teilte ein Bild von den Kästen und dem Bier auf Facebook und empörte sich. Er behauptet, das Bier sei nun nicht mehr erhältlich.
14:17 Uhr

Vierjähriger findet 1000 Jahre alte Münze beim Kicken

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Um diese Münze geht es.

(Foto: dpa)

Der Vierjährige wollte eigentlich nur Fußball spielen, doch dann wurde er zum Schatzsucher beziehungsweise Schatzfinder. Fachleute vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege sprechen schon von einem "Sensationsfund". Der Junge fand eine 1000 Jahre alte Münze beim Spielen. Sie wurde demnach im 11. Jahrhundert in Byzanz (das in der Neuzeit zum heutigen Istanbul heranwuchs) hergestellt.

Das passierte bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres. Der kleine Mann entdeckte Münze in Burglengenfeld in der Oberpfalz. Die Experten glauben, es sei ein Einzelstück - möglicherweise habe sie ein Belagerer der Burg Lengenfeld verloren. Viel wert ist sie nicht - nur etwa 10 Euro. Daher darf der Junge sie auch behalten.

14:16 Uhr
Breaking News

Schüsse in Rot am See - Mehrere Tote

Nach Schüssen in Rot am See im Nordosten Baden-Württembergs sind nach Polizeiangaben wohl mehrere Menschen gestorben. Zu möglichen Hintergründen äußerten sich die Ermittler zunächst nicht. Ein Tatverdächtiger sei festgenommen worden.

Update: Die Polizei bestätigt, dass sechs Menschen ums Leben gekommen sind.

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14:11 Uhr

Schichtwechsel

Kollege Volker Petersen verabschiedet sich ins Wochenende. Ich übernehme seinen Platz in der Redaktion und begleite Sie bis zum späten Abend durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou. Los geht's!

13:38 Uhr

Häusliche Gewalt - Berliner Polizei erschießt Frau

Wegen häuslicher Gewalt ist die Berliner Polizei oft im Einsatz, doch diesmal ist am Ende eine Frau tot - was war geschehen? Im Stadtteil Friedrichshain treffen die Beamten auf eine Dame, die ihren Mann mit einem Messer bedrohte, wie der "Tagesspiegel" berichtet. Sie sei wegen Drogendelikten bereits polizeibekannt gewesen, heißt es dort. Erst habe sie sich verschanzt, dann sei sie mit dem Messer auf einen Polizisten zugerannt - dann habe einer der Beamten geschossen. Die Polizei äußerte sich noch nicht dazu, sie verwies auf ein Statement der Staatsanwaltschaft um 14 Uhr.

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13:12 Uhr

Heftige Explosion in Houston

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In der texanischen Metropole Houston hat sich US-Medien zufolge eine heftige Explosion ereignet. Die Explosion habe am frühen Morgen (Ortszeit) viele Menschen aus dem Schlaf gerissen, hieß es in den Berichten. Die Polizei rief die Bevölkerung laut "Houston Chronicle" auf, den Explosionsort im Westen der Millionenstadt zu meiden.

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12:59 Uhr

ISS-Astronauten backen Kekse, dürfen sie aber nicht essen

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Erstmals in der Geschichte der Internationalen Raumstation ISS haben Raumfahrer Kekse im Weltall gebacken. Sie brauchten allerdings in der Schwerelosigkeit deutlich länger als im Backofen auf der Erde.

  • Am besten sahen die Schokoladenkekse nach zwei Stunden Backzeit aus, wie das private US-Raumfahrtunternehmen Nanoracks bei Facebook mitteilte.
  • Essen konnten die Raumfahrer die Kekse allerdings nicht. Sie sollen auf der Erde untersucht werden, um herauszufinden, wie gut der Backofen tatsächlich funktioniert.
12:36 Uhr

In diesen 13 Städten macht C&A dicht

Kommen Sie aus einer der folgenden Städte, müssen Sie bald auf C&A verzichten. Der Textilhändler will Filialen schließen. Es geht um die Häuser in Dessau, Rottenburg, Witten, Stadthagen, Neustadt an der Weinstraße, Emden, Tuttlingen, Mülheim Forum, München-Nordheide, Forchheim, Berlin-Wilmersdorf, Lemgo und Potsdam. Doch es gibt noch einen Funken Hoffnung: "Wir überprüfen ständig unser Filialnetz und entscheiden auf der Basis von standortabhängigen Marktanalysen, ob wir eine Filiale modernisieren, schließen oder neu eröffnen", sagte ein C&A-Sprecher. Die Zahl der betroffenen Filialen könnte sich im Laufe des Jahres deshalb noch geringfügig verringern oder erhöhen.

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12:15 Uhr

Sarrazin bei ntv: Das sagt er zum Ausschlussverfahren

Gestern hat die SPD die Erlaubnis bekommen, Thilo Sarrazin auszuschließen - das will der nicht auf sich sitzen lassen. Warum eigentlich nicht, fragte ihn ntv-Reporter Christian Wilp heute. Er sei 1973 in eine Partei mit 800.000 Mitgliedern eingetreten, die tief im Volk verankert gewesen sei, sagte Sarrazin. "Ich möchte, dass die Partei breit aufgestellt bleibt", fügte er hinzu. "Der Versuch, mich auszuschließen ist Teil einer Verengung eines ganz engen Spektrums. Mit meinem Widerstand leiste ich einen Beitrag dazu, dass sie wieder zu einer breit aufgestellten Volkspartei wird." Diejenigen, die jetzt das Sagen hätten, wären 1973 unter Bundeskanzler Willy Brandt am linken Rand gewesen, "und manche hätten sie vielleicht auch Chaoten genannt".  "Unter Bundeskanzler Brandt wurde der Gastarbeiter-Zuzugstopp beschlossen. Da sehen Sie, was wir für einen weiten Weg gekommen sind."

 

12:06 Uhr
Breaking News

Wende im Fall Starnberg - jetzt Mordverdacht

Nach dem gewaltsamen Tod einer Familie in Starnberg zeichnet sich eine überraschende Wendung ab: Die Polizei hat zwei Tatverdächtige festgenommen und mehrere Waffen sowie Munition sichergestellt. Zunächst waren die Ermittler davon ausgegangen, dass der 21-jährige Sohn vor knapp zwei Wochen seine Eltern und sich selbst erschossen hatte. Nun hätten intensive Ermittlungen zur Waffenherkunft allerdings einen neuen Tatverdacht ergeben, teilte die Polizei mit.

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11:30 Uhr

Einziges T-Rex-Skelett Europas verlässt Deutschland

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Ob Tristan Otto noch einen Koffer in Berlin hat? Eher nicht.

(Foto: imago/McPHOTO)

Er heißt Tristan Otto, ist 65 Millionen Jahre alt und hängt im Berliner Naturkundemuseum ab: ein Tyrannosaurus Rex, beziehungsweise dessen Skelett. Als dieses Ende 2015 in der Hauptstadt ankam, war das eine kleine Sensation: Es war das einzige Knochengerüst seiner Art in ganz Europa. Ein US-Unternehmerpaar hatte es gestiftet. Doch nun verlässt Tristan Otto nicht nur Berlin, sondern auch Deutschland. Der Saurier soll künftig in Kopenhagen ausgestellt werden, berichtet der RBB. Eine Rückkehr nach Berlin ist aber angedacht.

11:19 Uhr

Islamist aus Amri-Umfeld muss fünf Jahre in Haft

Weil er einen Anschlag auf ein Einkaufszentrum plante, muss ein Mann aus Dagestan fünf Jahre in Haft. Das Berliner Kammergericht verurteilte den 32-jährigen Magomed-Ali C. wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie eines Explosionsverbrechens. Die Anklage hatte im Prozess sechs Jahre und zehn Monate Haft gefordert, die Verteidigung einen Freispruch. C. stammte aus dem Umfeld des Breitscheid-Platz-Attentäters Anis Amri und bewegte sich im mittlerweile verbotenen Moscheeverein Fussilet 33.

10:50 Uhr

So bittet VW rauchende Dienstwagen-Fahrer zur Kasse

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Sparen, sparen, sparen - das strahlt Herbert Diess aus.

(Foto: dpa)

Sich im Auto eine Zigarette anstecken, das ist bestimmt nicht jedermanns Sache. In einem VW-Dienstwagen könnte das teuer werden, wie das "Handelsblatt" berichtet. Demnach hat der Vorstand den Preis für die Raucher-Reinigung stark erhöht - die wird fällig, wenn ein Dienstwagen zurückgegeben wird. Bislang habe diese 58 Euro gekostet, nach der Erhöhung 100 Euro. Das sei der Mittelwert der Kosten, die zwischen 60 und 100 Euro betrüge. Die Maßnahme sei Teil eines Sparprogramms, das Vorstandschef Herbert Diess dem ganzen Konzern verordnet habe - dazu gehöre auch, dass Farbkopien verboten wurden und Kekse für Meetings auf eigene Kosten beschafft werden müssen.

10:28 Uhr

Neue Zahlen zu Falschgeld vorgelegt

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(Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa/Archivbild)

Euro-Banknoten sind immer schwerer zu fälschen - das macht sich nun bemerkbar. Es ist so wenig Falschgeld in Umlauf wie zuletzt 2013.

559.000 falsche Euro-Scheine zogen Polizei, Handel und Banken nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) 2019 aus dem Verkehr. Sie simulierten einen Wert von 29,2 Millionen Euro. Damit sank die Zahl der Blüten zum Vorjahr um 4000 Stück und auf den niedrigsten Stand seit 2013 (670.000 Fälschungen).  Fünfziger und Zwanziger machen europaweit drei Viertel aller Fälschungen aus, in Deutschland sogar 80 Prozent.

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10:24 Uhr
Breaking News

Gabriel für Aufsichtsrat der Deutschen Bank nominiert

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Gabriel.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sigmar Gabriel war einst SPD-Vorsitzender zu glorreichen Zeiten, als die Partei noch auf 25 Prozent in Umfragen kam. Außerdem war er Wirtschafts- und Außenminister. Nun könnte er in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank wechseln, dafür wurde er nun nominiert. Das dürfte ähnlich viel Wirbel machen wie vor einigen Monaten, als er im Gespräch für den Vorsitz des Verbandes der Autoindustrie war.

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10:20 Uhr
Breaking News

Gudrun Pausewang gestorben

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Pausewang.

(Foto: picture alliance / Arne Dedert/d)

Sie kennen Sie womöglich als Autorin des Romans "Die Wolke" - nun ist Gudrun Pausewang gestorben. Die Schriftstellerin wurde 91 Jahre alt. Sie starb bereits gestern Abend in der Nähe von Bamberg.  "Solange ich lebe, werde ich warnen", schrieb sie mal in einem Beitrag für den "Spiegel".

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10:01 Uhr

Zwei Leichen in Mecklenburg-Vorpommern gefunden

Bei Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Leichen gefunden worden. Es handle sich um einen Mann und eine Frau, so die Polizei. Ein Zeuge fand die Toten in einem bewaldeten weitläufigen Gewerbegebiet außerhalb der Stadt. Was passiert ist? Das muss nun ermittelt werden. Auch die Identität der Toten ist noch unklar.

09:36 Uhr

Mexiko stoppt Hunderte Migranten

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Die Menschen wateten durch den Grenzfluss.

(Foto: dpa)

Dass Menschen aus Mittel- und Südamerika durch Mexiko ziehen, um in die USA zu kommen, sorgt seit Langem für Streit zwischen beiden Ländern. Für Trump hat das Thema Priorität - da dürfte ihm gefallen, dass mexikanische Kräfte nun rund 800 Migranten gestoppt haben, die den Grenzfluss zwischen Guatemala und ihrem Land überquert hatten. Die Menschen fliehen vor schwerwiegender Kriminalität, daraus resultierender wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit - zumindest Letzteres also ein Grund, warum Leute schon immer in die USA wollten.

09:15 Uhr

Liverpool siegt und siegt - Klopp könnte "kotzen"

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Vor allem die zweite Halbzeit des Premier-League-Spiels bei den Wolverhampton Wanderers war eine Qual für den FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp. Der souveräne Tabellenführer in Fußball-England litt wie noch in keinem Ligaspiel in dieser Saison, hing nach dem verdienten Ausgleich der Wolves kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit phasenweise wie ein Boxer in den Seilen und drohte zwei, wenn nicht sogar alle drei Punkte zu verlieren - und damit den Nimbus der Unbesiegbarkeit in dieser Saison.

Und dann? Legte Liverpool-Kapitän Jordan Henderson in der 84. Minute auf Sturmstar Roberto Firmino ab, der im Strafraum seine Gegenspieler abschüttelte - und cool zum 2:1-Siegtreffer für die Klopp-Truppe verwandelte. Die wahrte mit dem unglaublichen 22. Ligasieg im 23. Spiel ihren unglaublichen 16-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze auf Meister Manchester City und hat außerdem noch ein Spiel weniger absolviert.

Weshalb Fußball-Rechenkünstler bereits ermittelt haben, dass Klopps Liverpooler nach dem 14. Sieg in Folge in den verbleibenden 15 Saisonspielen noch sechsmal verlieren könnten und - gegeben die übrigen neun Partien würden gewonnen - trotzdem noch die erste Meisterschaft seit 1990 einfahren würden, egal was die Konkurrenz macht. Eine Rechnung, von der ganz offensichtlich auch Klopp schon gehört hat - und die dem Prediger des Das-nächste-Spiel-ist-immer-das-wichtigste-und-schwerste-Mantras trotz einer einzigen Liverpooler Niederlage in den vergangenen 52 Ligapartien eher mittelgut gefällt.

Sein Meistertitel-Rechnung-Kommentar nach der Qual in Wolverhampton lautete den Kollegen des "Guardian" zufolge: "Es ist entschieden, wenn es entschieden ist. Nicht vorher. Warum sollten wir also ernsthaft darüber nachdenken? Wenn ich die Botschaft höre 'Ihr könnt sechs Spiele verlieren', dann könnte ich kotzen, um ehrlich zu sein." Tobias Nordmann

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09:13 Uhr

Habeck verteidigt heftige Trump-Kritik

Grünen-Chef Robert Habeck hat mit seiner scharfen Kritik an Donald Trump mächtig auf den Putz gehauen - fast schon im Stile des US-Präsidenten. Erst gestern kritisierte ihn dafür CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Nun verteidigt Habeck sich, auch gegen Vorwürfe, er sei antiamerikanisch. Er habe mit seinen Äußerungen nicht die USA angesprochen, "sondern Donald Trump", sagte Habeck im Deutschlandfunk. Ein Mensch wie dieser "muss auch die Widerrede aushalten".

09:02 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:52 Uhr

Von der Leyen unterzeichnet Brexit-Vertrag

*Datenschutz

Es ist ein weiterer Schritt im Brexit-Prozess - eine Woche vor dem Austritt Großbritanniens aus der EU unterzeichnet deren Kommissionschefin Ursula von der Leyen gemeinsam mit Ratspräsident Charles Michel das entsprechende Abkommen. Bereits am Donnerstag hatte in London Königin Elizabeth II. das Brexit-Gesetz unterzeichnet. Am 29. Januar soll das Brexit-Abkommen vom EU-Parlament ratifiziert werden. Großbritannien tritt am 31. Januar aus der EU aus. Dann beginnt aber erst einmal eine Übergangsphase, in der sich nicht viel ändert.

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08:44 Uhr
Breaking News

Es gibt einen Käufer für Condor

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(Foto: imago images/Reichwein)

Der angeschlagene Ferienflieger Condor hat einen Käufer gefunden. Die Airline, die in den Sog der Thomas-Cook-Insolvenz geraten war, lud am Freitag in Frankfurt zu einer Pressekonferenz ein. Es gehe darum, gemeinsam "mit dem neuen Eigentümer" über die Zukunft von Condor zu informieren, so die Airline. Der Name des Käufers wurde in der Mitteilung nicht genannt. Weitere Details will Condor um 11.00 Uhr bekannt geben.

Zuletzt waren im Bieterverfahren um Condor drei ernsthafte Interessenten in Medienberichten genannt worden: Die polnische Fluggesellschaft LOT, der US-Finanzinvestor Apollo gemeinsam mit deutschen Reiseveranstaltern und einem Co-Investor sowie als dritter Bieter die britische Investmentgesellschaft Greybull. Wolfram Neidhard

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08:27 Uhr

Serena Williams sauer auf sich selbst

Was macht Champions aus? Vielleicht, dass sie gelegentlich Selbstkritik üben - so kann man das nun bei Tennis-Legende Serena Williams beobachten. Sie ist gerade bei den Australian Open schon in der dritten Runde gegen Wang Qiang aus China in drei Sätzen ausgeschieden.

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Serena Williams

Es lag alles an mir. Ich habe das Match verloren. Ich kann so nicht spielen. Das ist unprofessionell. Das ist nicht cool.

(Foto: imago images/AAP)
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08:08 Uhr

Disneyland Schanghai schließt wegen Virus

Nun muss auch Mickey Maus in Deckung gehen: Das Disneyland in Schanghai wird wegen der Gefahr durch die Lungenkrankheit geschlossen - ab morgen. Laut eines Statements sei das ein vorsorglicher Schritt.

07:50 Uhr

Captain Picard wird zum Twitter-Hit

Captain Jean-Luc Picard, das ist eine Figur der Vergangenheit und der Zukunft - der fiktive Kapitän des Raumschiffs Enterprise versammelte vor 20 bis 30 Jahren seine Fans vor dem Röhrenfernseher. Die Serie spielte aber in einer fernen Zukunft - nun ist er wieder da: in der Gegenwart. Allerdings nicht mehr auf dem Röhrenfernseher, sondern auf Smart-TV, Laptop und Telefon. Kurzum: Die neue Serie "Picard" startet heute auf Amazon Prime und das Netz freut sich schon. Von uns kommt heute auch noch eine Besprechung dazu.

*Datenschutz

 

07:34 Uhr

China schottet weitere Städte ab

In China weitet sich der Kampf gegen die Verbreitung der Lungenkrankheit aus - in der Provinz Hubei werden weitere drei Großstädte abgeriegelt. Insgesamt 37 Millionen Menschen erhielten "strikte Bewegungsbeschränkungen". Mittlerweile sind 876 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

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07:10 Uhr

Scheuer: Keine Fehler gemacht - Empörung

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Scheuer bei Lanz.

(Foto: imago images/Future Image)

Kein Bundesminister steht so in der Kritik wie Andreas Scheuer - der Verkehrsminister hat sogar einen Untersuchungsausschuss wegen der Pkw-Maut am Hals. Gestern Abend war er bei Markus Lanz, wo der ihn fragte, ob er Fehler gemacht habe. Scheuer sagte, er habe sich das zwar zum Jahreswechsel selbstkritisch gefragt, habe aber keine entdecken können.

Seine Kritiker sagen, er hätte nicht Maut-Verträge abschließen dürfen, bevor endgültige Rechtsicherheit herrschte - als der EuGH die Maut stoppte, blieb der Bund auf den Verträgen sitzen und muss womöglich trotzdem zahlen.

Scheuer hatte schon im Dezember die Unterzeichnung der Verträge mit dem politischen Auftrag und der positiven Rechtseinschätzung zahlreicher Experten begründet. Bei Twitter trendet der Hashtag #Lanz an diesem Morgen - meist geht es in den Tweets um den Verkehrsminister. Und der Ton ist höchst kritisch.

*Datenschutz

07:01 Uhr

Intel-Aktie steht womöglich ein großer Tag bevor

Mit einem unerwartet guten Ausblick sorgt der US-Chiphersteller Intel für Begeisterung an der Börse - die Intel-Aktie legte nachbörslich zunächst um mehr als sieben Prozent zu und könnte damit heute auf dem höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten eröffnen. Intel sagte gestern nach Börsenschluss einen Umsatz für das Geschäftsjahr 2020 von etwa 73,5 Milliarden Dollar voraus. Analysten gehen dem Datenanbieter Refinitiv zufolge von 72,25 Milliarden Dollar aus.

Im vierten Quartal stieg der Umsatz zudem um acht Prozent auf 20,2 Milliarden Dollar, angetrieben vom Geschäft mit Chips für den Einsatz in Datenzentren sowie PCs. Dies lag über den Erwartungen von 19,2 Milliarden Dollar. Auch der Gewinn je Aktie von 1,52 Dollar schlug die vorhergesagten 1,25 Dollar. In absoluten Zahlen lag der Quartalsgewinn bei 6,9 Milliarden Dollar.

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06:40 Uhr

Guido Maria Kretschmer staffiert Bahn-Personal aus

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Dass die Haarfarbe der Dame mit der Sakkofarbe des Herren weitgehend übereinstimmt, ...

(Foto: dpa)

Falls Sie Bahn-Fahrer sind, erwartet Sie etwas Neues: Uniformen, die von Guido Maria Kretschmer gestaltet wurden. Der bekannte Fernsehstar hat sich für die auf den Fotos zu sehenden Farben und Schnitte konzentriert. Ich finde, die Dame hat es besser getroffen - aber das kann natürlich jeder anders sehen. Zuletzt war die Unternehmensbekleidung vor 17 Jahren ausgetauscht worden.

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... ist sicher kein Zufall. Aber vermutlich keine Pflicht für die Angestellten.

(Foto: dpa)

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06:30 Uhr

ADAC nicht mehr gegen Tempolimit auf Autobahnen

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(Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild)

Bislang wirkte der ADAC wie eine Bastion derjenigen, die ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen ablehnen - doch the times, they are a-changing: Der Autofahrer-Verein sieht das jetzt anders. "Nicht mehr grundsätzlich" sei man dagegen, hieß es nun von Gerhard Hillebrand, dem Vizepräsidenten Verkehr. Auch unter den Mitgliedern werde kontrovers diskutiert, daher lege man sich nicht fest. Er forderte eine Versachlichung der "emotionalen" Debatte, etwa mithilfe einer Studie.

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06:23 Uhr

Das wird heute wichtig

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So ein Bild dürfte auch heute wieder entstehen - nur ohne Bundesadler im Hintergrund.

(Foto: REUTERS)

Auf geht's in den Schlussspurt, es ist Freitag und das Wochenende steht bevor. Vielleicht könnte man ja mal wieder zu einer Grillparty laden, das Wetter gibt es jedenfalls her. Aber reißen wir uns von Steak-, Frost- und Marinade-Fragen los und schauen auf den Tag:

  • Kanzlerin Merkel ist in der Türkei und trifft Erdogan. Es geht um Libyen, Syrien und die gemeinsamen Beziehungen.
  • In Berlin beginnt der Kongress "Pflege 2020" mit Familienministerin Giffey und Arbeitsminister Heil.
  • Ebenfalls in der Hauptstadt wird ein Urteil gegen einen Islamisten aus dem Umfeld des Weihnachtsmarktattentäters Anis Amri erwartet. Er soll einen Anschlag geplant, ihn aber nicht ausgeführt haben.
  • In der Fußball-Bundesliga empfängt Borussia Dortmund den 1. FC Köln.

Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de. Gehen wir es an!

06:10 Uhr

Örtliche Glättegefahr, Sonne im Süden

ntv-Meteorologe Björn Alexander

Björn Alexander.

Bei den Nordlichtern startet der Tag am ehesten frostfrei bei Frühwerten zwischen 1 uns 5 Grad. Ansonsten gibt es verbreitet Frost oder Bodenfrost mit örtlicher Glättegefahr durch Reif oder gefrierende Nässe. Am kältesten ist es in Richtung Erzgebirge, Schwäbische Alb und Alpenrand. Hier sind in Tallagen auch schon mal zweistellige Minusgrade um die minus 10 bis minus 12 Grad dabei. Außerdem wabern teilweise dichte Nebenfelder mit Sichtweiten unter 50 Meter.Tagsüber bleibt es zum Teil wieder lange trüb mit Nebel oder Hochnebel. Generell am sonnigsten ist es auf den Bergen im Süden sowie im Osten. Im Tagesverlauf gibt es dann auch im Süden in tieferen Lagen immer mehr Sonne. Im Osten dagegen eher wieder mehr Nebel oder Hochnebel. Dazu meistens 0 bis 7, im Süden 8 bis 12 Grad.Die weiteren Aussichten: von unserer Hochdruckwetterlage müssen wir nun langsam Abschied nehmen. Dafür lebt der Tiefdruckeinfluss vom Atlantik her auf. Selbst eine richtige Sturmlage ist nicht auszuschließen. Hier die Einzelheiten. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag sowie ein entspanntes Wochenende. Ihr Björn Alexander

05:59 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht