Der Tag
21. Januar 2026
6d612840-d481-4c7d-9138-8a2e83199fdbmit Uladzimir Zhyhachou
Zum Archiv
00:33 Uhr

Das war Mittwoch, der 21. Januar 2026

Sunset-over-Nuuk-Wednesday-January-21-2026
Sonnenuntergang in Nuuk. (Foto: picture alliance / Ritzau Scanpix)

Liebe Leserinnen und Leser, "Der Tag" verabschiedet sich für heute. Und der "endet besser, als er begonnen hat", sagt Dänemarks Außenminister Lars Lokke Rasmussen. Wo er recht hat, hat er recht: US-Präsident Trump hatte vor wenigen Stunden angekündigt, dass ein Rahmenabkommen zu einer zukünftigen Vereinbarung zu Grönland erzielt worden sei. Heißt das, dass der Konflikt um die Arktis-Insel gelöst ist? Das ist noch unklar. Aber zumindest scheint der Handelsstreit mit Europa beigelegt. Das ist doch eine gute Nachricht.

In diesem Sinne: einen schönen Restabend und eine ruhige Nacht Ihnen!

Das war Mittwoch, der 21. Januar 2026
22:12 Uhr

Frau will ausparken und verursacht Millionenschaden

Beim Ausparken hat eine 22-Jährige in Wertheim einen Schaden von 1,2 Millionen Euro verursacht. Die Frau wollte in einem Elektro-Ladepark vorwärts aus ihrer Parklücke fahren und fuhr dabei einem anderen Wagen auf, der ebenfalls gerade ausparkte.

Mutmaßlich aus Schreck stieg sie wieder auf das Gaspedal - und fuhr gegen eine Ladesäule, über einen Zaun und schließlich gegen einen Container. Das wurde teuer. Denn in dem Container war ein hochwertiger Stromspeicher verbaut. Allein am Container entstand ein Schaden von rund einer Million Euro. Die weiteren Schäden an Säule, Zaun und Autos belaufen sich auf etwa 200.000 Euro.

Frau will ausparken und verursacht Millionenschaden
21:44 Uhr

Macrons Luxus-Brille wird zum Verkaufsschlager - zu stolzem Preis

Mit seiner Sonnenbrille beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron einen regelrechten Hype ausgelöst. Der kleine französische Hersteller Henry Jullien kann sich vor Anfragen kaum noch retten, der Online-Shop war zeitweise nicht mehr erreichbar.

"Hunderte an Mails und Anfragen sind bereits eingegangen", sagte Stefano Fulchir, Chef der italienischen Muttergesellschaft iVision Tech, dem französischen Sender RTL. Normalerweise produziere man jährlich 100 Stück des Modells "Pacific", das Macron wegen einer Augenentzündung trug. "Aber angesichts der großen Aufmerksamkeit müssen wir dieses Jahr vielleicht 1.000 Stück herstellen." Auf Instagram wirbt die Marke bereits mit einem Foto von Macron für das Modell - zum Preis von 659 Euro.

Macrons Luxus-Brille wird zum Verkaufsschlager - zu stolzem Preis
20:50 Uhr

Zu viel Schnee: Dach-Einsturz in Einkaufszentrum begräbt zwei Frauen

Im russischen Nowosibirsk stürzt das Dach eines Einkaufszentrums ein und begräbt zwei Frauen unter sich. Erkenntnissen zufolge hängt der Einbruch mit der schweren Schneelast auf dem Dach zusammen. Ermittler prüfen, ob die Betreiber gegen Sicherheitsauflagen verstoßen haben.

Zu viel Schnee: Dach-Einsturz in Einkaufszentrum begräbt zwei Frauen
20:06 Uhr

Schweden trauert um Prinzessin Désirée

Princess-Dsire-Prince-Carl-Philips-and-Sofia-Hellqvists-wedding-Stockholm-Sweden-arrivals-2015-06-13-c-Karin-Toernblom-IBL-Stockholm-Sverige-kungahus-Sverige-x2377x-Princess-Dsire-Prince-Carl-Philips-and-Sofia-Hellqvists-wedding-Stockholm-Sweden-arrivals-2015-06-13-c-Karin-Toernblom-IBL-Stockholm-Sverige-kungahus-Sverige-x2377x-PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY-Copyright-xKarinxToernblom-TTx-Prince-Carl-Philips-and-Sofia-Hellqvists-wedding-Stockholm-Swe
Prinzessin Désirée wurde 87 Jahre alt. (Foto: imago images/TT)

Die schwedische Prinzessin Désirée ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das tielt das schwedische Königshaus mit. Désirée war ältere Schwester von König Carl XVI. Gustaf.

Ihre Hochzeit mit Freiherr Niclas Silfverschiöld in Stockholm hätten 1964 rund vier Millionen Menschen im Fernsehen verfolgt. Mit Silfverschiöld bekam Prinzessin Désirée drei Kinder, denen sie den Großteil ihrer Zeit gewidmet habe, so das Königshaus. 2017 wurde sie Witwe. Désirée hatte ein enges Verhältnis zu ihrer älteren Schwester Prinzessin Birgitta, die Ende 2024 gestorben war.

Schwedens König Carl XVI. Gustaf wuchs mit vier älteren Schwestern auf. Seine älteste Schwester Prinzessin Margaretha sowie die Jüngste der Schwestern, Prinzessin Christina, leben noch.

Schweden trauert um Prinzessin Désirée
19:17 Uhr

"Unverzügliche" Verhandlungen? Dänemark erteilt Trump klare Absage

Dänemark wird nicht über eine Übergabe Grönlands an die USA verhandeln. Das stellte Außenminister Lars Løkke Rasmussen im dänischen Fernsehen klar, nachdem US-Präsident Donald Trump in Davos "unverzügliche" Gespräche gefordert hatte. "Wir gehen in keine Verhandlungen, die darauf basieren, dass wir grundlegende Prinzipien aufgeben", sagte Rasmussen dem Sender DR. "Das werden wir niemals tun."

Trump hatte beim Weltwirtschaftsforum seine Ansprüche auf das zum Königreich Dänemark gehörende Grönland bekräftigt. Nur die USA könnten "dieses riesige Stück Land" verteidigen. Militärische Gewalt werde er nicht anwenden, versicherte der US-Präsident.

Rasmussen kommentierte: "Das ist an und für sich positiv, dass er sagt, er werde keine militärische Gewalt anwenden, aber es löst das Problem nicht." Trumps Ambition, Grönland zu annektieren, sei offensichtlich "intakt".

"Unverzügliche" Verhandlungen? Dänemark erteilt Trump klare Absage
18:37 Uhr

USA verlegen Tausende IS-Gefangene von Syrien in den Irak

Die USA haben eine groß angelegte Verlegung von IS-Gefangenen aus Nordostsyrien in den Irak gestartet. Zunächst brachten US-Streitkräfte 150 IS-Kämpfer aus einem Lager in Hasaka an einen gesicherten Ort im Irak. Insgesamt könnten bis zu 7.000 IS-Häftlinge verlegt werden, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom mit. Ziel sei es, Ausbrüche zu verhindern und die sichere Inhaftierung dauerhaft zu gewährleisten.

Hintergrund ist die Offensive der syrischen Übergangsregierung in den kurdisch kontrollierten Nordosten des Landes. Die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die bisher die IS-Lager und -Gefängnisse bewachten, mussten sich zurückziehen - unter anderem aus dem al-Hol-Lager, dem größten Lager für IS-Angehörige in Syrien. Einige Gefangene konnten entkommen, wurden aber größtenteils wieder eingefangen.

Die USA setzen nun auf Damaskus statt auf die SDF. US-Gesandter Tom Barrack sagte, die syrische Übergangsregierung sei "bereit und in der Lage", die Sicherheitsverantwortung zu übernehmen - einschließlich der Kontrolle über IS-Haftanstalten.

USA verlegen Tausende IS-Gefangene von Syrien in den Irak
17:49 Uhr

Mann filmt mit Drohne fremde Wohnungen - Polizei findet Kinderpornos

Mit einer Drohne soll ein 41-Jähriger in der Oberpfalz heimlich durch Wohnungsfenster gefilmt haben. Ein Zeuge meldete die verdächtig umherfliegende Drohne und ein Auto. Die Polizei kontrollierte den Wagen in Bad Neualbenreuth - darin der 41-Jährige und eine Drohne mit abgeklebten Lichtern.

Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung im Landkreis Bamberg fanden Beamte mehrere Speichermedien mit kinder- und jugendpornografischem Material. Nach Angaben der Polizei soll der Mann auch selbst kinderpornografische Inhalte angefertigt haben. Drohnenaufnahmen waren laut Staatsanwaltschaft nicht darunter.

Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl gegen den Mann, unter anderem wegen mutmaßlichen Herstellens und Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Inhalten. Der 41-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Mann filmt mit Drohne fremde Wohnungen - Polizei findet Kinderpornos
17:06 Uhr

EU-Parlament stoppt Arbeit zu Umsetzung von Zoll-Deal mit USA

Das Europäische Parlament hat die Arbeiten zur Umsetzung des im vergangenen Jahr vereinbarten Zollabkommens zwischen den USA und der EU formell auf Eis gelegt. "Mit der Androhung von Extrazöllen im Zusammenhang mit Grönland hat der US-Präsident den Bogen endgültig überspannt", teilte der Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange, in Straßburg mit.

EU-Parlament stoppt Arbeit zu Umsetzung von Zoll-Deal mit USA
16:46 Uhr

Bas fordert Bleiberecht für Geflüchtete nach der Ausbildung

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas will jungen Geflüchteten nach der Ausbildung bessere Bleibechancen geben. "Es dürfen nicht die falschen abgeschoben werden", sagte sie bei einem Besuch im ABB Ausbildungszentrum Berlin/Brandenburg. Wer einen Ausbildungsplatz gefunden habe und integriert sei, müsse auch eine Perspektive haben.

Ohne Bleiberecht hätten Geflüchtete kaum Chancen auf einen Ausbildungsplatz, so Bas. Für Unternehmen fehle die Planbarkeit: "Ich investiere hier in eine teure Ausbildung, in den jungen Menschen, und übermorgen ist er weg." Gespräche in der Koalition zu einem solchen Bleiberecht liefen bereits.

Bas fordert Bleiberecht für Geflüchtete nach der Ausbildung
16:12 Uhr

Ikea steigt in den deutschen Strommarkt ein

"Der Tag" ist in der vergangenen Stunde zu einem "Trump-Tag" mutiert, aber damit ist jetzt Schluss! Es geht weiter mit normalen Nachrichten:

Der schwedische Möbelriese Ikea steigt in den deutschen Energiemarkt ein - mit einem dynamischen Stromtarif namens "Svea Strom". Das Besondere: Kunden zahlen die aktuellen Börsenstrompreise, die sich alle 15 Minuten ändern. Wer seinen Verbrauch in günstige Zeiten legt, etwa wenn viel Wind- oder Sonnenenergie im Netz ist, kann sparen.

Zum Angebot gehört ein Smart Meter und eine App, über die sich Preise und Verbrauch in Echtzeit verfolgen lassen. Die Grundgebühr liegt bei 6,99 Euro im Monat, der Vertrag ist monatlich kündbar. Der Strom kommt komplett aus erneuerbaren Quellen.

Ikea verspricht Preistransparenz ohne Risikoaufschlag. Allerdings: Wenn die Börsenpreise steigen, wird's auch für Kunden teurer - wie zuletzt 2022 in der Energiekrise. Ikea betont trotzdem, dass die Vorteile überwiegen. Technisch umgesetzt wird das Ganze von Svea Solar aus Köln, Ikea fungiert als Vermittler.

Ikea steigt in den deutschen Strommarkt ein
15:31 Uhr

Trump: Europa "nicht wiederzuerkennen", Klimaschutz "größter Betrug der Geschichte"

US-Präsident Trump wiederholt in Davos seine Fundamentalkritik an Europa. Der Kontinent bewege "sich nicht in die richtige Richtung", sagte er. Dies liege unter anderem an "unkontrollierter Massenmigration und endlosen Importen aus dem Ausland", so Trump. Europa sei "nicht mehr wiederzuerkennen".

Trump bescheinigte Europa zudem einen "katastrophalen Zusammenbruch" der Energieversorgung. Dafür machte er allerdings nicht den russischen Angriffskrieg in der Ukraine verantwortlich, sondern den Ausbau der Windkraft und anderer grüner Energieträger.

Deutschland etwa produziere dadurch deutlich weniger Strom als noch 2017, und die Energiepreise seien massiv gestiegen, sagte Trump weiter. Der Klimaschutz sei der "größte Betrug der Geschichte", bekräftigte der US-Präsident.

Trump: Europa "nicht wiederzuerkennen", Klimaschutz "größter Betrug der Geschichte"
15:13 Uhr

Trump: Venezuela wird mehr Geld machen denn je

In seiner Rede in Davos hat Donald Trump seinen angeordneten Eingriff in Venezuela gerechtfertigt und goldene Zeiten für das südamerikanische Land angekündigt. Die 50 Millionen Barrel Öl (je 159 Liter), die die USA aus Venezuela erhalten würden, würden zwischen beiden Ländern aufgeteilt, sagte Trump.

"Vor 20 Jahren war (Venezuela) ein großartiges Land, aber jetzt haben sie Probleme", so Trump. Aber die USA würden nun helfen. "Venezuela wird in den nächsten sechs Monaten mehr Geld verdienen als in den vergangenen 20 Jahren, alle großen Ölkonzerne kommen ins Land. Es ist unglaublich", sagte Trump. Dem Land werde es großartig gehen.

Auch die US-Gasproduktion sei unter seiner Führung gestiegen und jetzt auf einem Allzeithoch, sagte der Staatschef.

Trump: Venezuela wird mehr Geld machen denn je
15:10 Uhr

Trump fordert "sofortige Verhandlungen" über Grönland

US-Präsident Trump hat sein Ziel bekräftigt, Grönland den USA einzuverleiben. Außer den USA könne niemand die Sicherheit von Grönland garantieren, sagte Trump bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Er strebe "sofortige Verhandlungen" über den Kauf der Insel an.

Trump fordert "sofortige Verhandlungen" über Grönland
15:03 Uhr

Trump lobt sich selbst: USA "angesagtestes Land der Welt"

US-Präsident Donald Trump hat sich zu Beginn seiner mit Spannung erwarteten Rede vor dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos selbst gelobt. Bis zum Beginn seiner zweiten Amtszeit vor einem Jahr seien die USA ein "totes Land" gewesen, sagte er. "Jetzt sind wir das angesagteste Land der Welt", fügte er hinzu. Trump war am 20. Januar 2025 als 47. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt worden.

Trump zeigte sich in Davos zuversichtlich, dass sich die US-Wirtschaft positiv entwickeln werde. "Die USA sind der Wirtschaftsmotor der Welt", sagte er. "Und wenn Amerika boomt, boomt die ganze Welt."

Trump lobt sich selbst: USA "angesagtestes Land der Welt"
14:51 Uhr

Tag der Jogginghose - da scheiden sich die Geister

Heute, am 21. Januar, wird der Tag der Jogginghose gefeiert. Berühmt wurde Karl Lagerfelds Satz, dass Jogginghosenträger die Kontrolle über ihr Leben verloren hätten - dabei hat das legere Kleidungsstück bereits Einzug in alle modischen Schichten gehalten.

Tag der Jogginghose - da scheiden sich die Geister
14:33 Uhr

Schichtwechsel

Besseres Wetter zum Feierabend kann man sich kaum wünschen - bei strahlendem Sonnenschein sage ich meiner Kollegin Friederike Zörner tschüss und übernehme den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, weiter geht's mit mir an dieser Stelle. Haben Sie einen schönen Nachmittag!

Schichtwechsel
14:24 Uhr

Bushido gewinnt Millionenstreit gegen Ex-Manager

Nach jahrelangem Gerichtsstreit ist klar: Bushidos Ex-Manager muss dem Rapper Einnahmen in Millionenhöhe zahlen. Das Kammergericht Berlin hat eine Berufung von Arafat Abou-Chaker gegen ein Urteil des Landgerichts Berlin vom September 2023 zurückgewiesen und damit dessen Entscheidung bestätigt, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Nach dem Urteil muss der 49-Jährige knapp 1,8 Millionen Euro plus Zinsen an Bushido zahlen. Hintergrund ist, dass es aus Sicht des Gerichts keinen Managementvertrag zwischen den beiden gegeben hat. Der Rapper hätte deshalb seinem damaligen Geschäftspartner, der als Berliner Clan-Chef gilt, die Summe nicht zahlen müssen. Nach dem Gerichtsbeschluss muss Abou-Chaker die Kosten des Prozesses bezahlen. Der 2. Zivilsenat hat den Streitwert für das Berufungsverfahren auf etwas über 3 Millionen Euro festgesetzt, wie der Sprecher sagte.

Bushido gewinnt Millionenstreit gegen Ex-Manager
13:40 Uhr

ZDF-Kriegsreporterin Eigendorf berichtet von Demütigungen durch männliche Chefs

Sie berichtet aus den Regionen, wo es sehr gefährlich ist und sich andere nicht hin trauen. Und sie ist für das, was sie macht, bereits mehrfach ausgezeichnet worden: ZDF-Kriegsreporterin Katrin Eigendorf. Im Gespräch mit der Zeitschrift "Bunte" machte die 63-Jährige nun wiederkehrende Übergriffe und Demütigungen im beruflichen Umfeld publik. "Ich habe vor allem verbale Übergriffe erlebt, in erster Linie von männlichen Vorgesetzten." Dabei sei es etwa um "anzügliche Bemerkungen über mein Aussehen" gegangen.

Außerdem sei immer wieder auch ihre Kompetenz als Frau angezweifelt worden. "Als ich beispielsweise meinen Vorgesetzten fragte, ob ich in einem Kriegsgebiet eingesetzt werden könne, sagte er wörtlich, da haben Frauen nichts zu suchen, spiel du lieber mal zu Hause mit deinem Plastikpanzer", berichtete die Journalistin. Von solchen Schmähungen ließ sie sich glücklicherweise nicht entmutigen. Eigendorf ist seit 2023 internationale Sonderkorrespondentin des ZDF. Bereits zuvor berichtete sie unter anderem aus der Ukraine sowie aus Afghanistan, dem Libanon und dem Irak.

Station-Digitalmesse-Re-publica-Katrin-Eigendorf
Katrin Eigendorf wurde unter anderem mit dem Augsburger Friedenspreis und dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ausgezeichnet. (Foto: picture alliance / dts-Agentur)
ZDF-Kriegsreporterin Eigendorf berichtet von Demütigungen durch männliche Chefs
13:07 Uhr

Merz und Trump treffen sich doch nicht heute in Davos

Kleine Panne, große Wirkung: Ein von Bundeskanzler Friedrich Merz erhofftes Treffen mit US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos kommt voraussichtlich nicht zustande. Grund dafür sei die "verspätete Ankunft des US-Präsidenten", erfuhr ntv aus deutschen Regierungskreisen. Die Regierungsmaschine des US-Präsidenten hatte aufgrund technischer Probleme am späten Dienstagabend (Ortszeit) kurz nach dem Start in Richtung der Schweiz kehrt gemacht und zurück zum Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington fliegen müssen. Die Besatzung der Air Force One habe ein "kleines elektrisches Problem" festgestellt, teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt den mitreisenden Journalisten mit.

Merz und Trump treffen sich doch nicht heute in Davos
12:52 Uhr

EU-Parlament ruft wegen Mercosur-Abkommen den EuGH an

Das Europaparlament ruft wegen des Handelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten den Europäischen Gerichtshof (EuGH) an. Damit setzten sich die Gegner des Abkommens in einer Abstimmung in Straßburg mit knapper Mehrheit von 334 zu 324 Gegenstimmen durch. Die Überprüfung durch den EuGH dürfte die Ratifizierung des Abkommens um Monate verzögern.

EU-Parlament ruft wegen Mercosur-Abkommen den EuGH an
12:28 Uhr

Mann ohne Führerschein fährt neun Kinder im Auto zur Schule

Alles fing an mit einem defekten Rücklicht: Die Polizei hat einen jungen Autofahrer in Neustadt in Schleswig-Holstein aus dem Verkehr gezogen und dabei festgestellt, dass er mit neun ungesicherten Kindern in seinem BMW-Kombi auf dem Weg zur Schule gewesen war. Bei der Überprüfung des Mannes stellten die Beamten dazu fest, dass der 21-Jährige keinen gültigen Führerschein besitzt, wie die Polizei mitteilte.

Die Schulkinder im Alter von 6 bis 14 Jahren waren weder angeschnallt noch waren die zum Teil erforderlichen Sitzerhöhungen vorhanden. Einige Kinder saßen im Fußraum und im Rückraum des Kombis. Die Polizisten stellten den Autoschlüssel sicher und untersagten dem Mann die Nutzung führerscheinpflichtiger Fahrzeuge. Die Kinder mussten ihren Weg zur Schule zu Fuß fortsetzen. Ermittelt wird nun wegen einer Straftat und einer Ordnungswidrigkeit.

Mann ohne Führerschein fährt neun Kinder im Auto zur Schule
11:51 Uhr

Harvard-Ökonom: In 100 Jahren gehört Grönland zu den USA

"Die Welt verändert sich und damit auch Landesgrenzen." Der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff geht davon aus, dass Grönland langfristig in den Besitz der USA gelangen wird. "In 100 Jahren wird Grönland zu den USA gehören", sagte er im Interview mit der "Zeit". Wenn die USA die zu Dänemark gehörende Insel haben wollten, dann werde Europa es nicht schaffen, sie 100 Jahre lang bei sich zu behalten.

Rogoff betonte, dass er den Besitzanspruch von US-Präsident Donald Trump nicht unterstütze, weil dies gegen internationales Recht verstoße. Der Ökonom empfahl der EU, auf Trumps jüngste Zolldrohungen gezielt und auf Augenhöhe zu reagieren. "Europas Antwort muss nicht allumfassend sein, sondern smart. Es muss Amerika da treffen, wo es verletzlich ist." Das könnten etwa Handelsbeschränkungen für Maschinen oder Zulieferteile für Halbleiter sein. Deutschland sei außerdem führend bei der Herstellung von Industrieklebern, die in fast allen Produkten vorhanden seien. "Come on, es wird doch nicht so schwer sein, etwas zu finden, auf das die US-Industrie wirklich nicht verzichten kann", sagte Rogoff.

Harvard-Ökonom: In 100 Jahren gehört Grönland zu den USA
11:26 Uhr

Robert De Niro hat berüchtigten Schmähpreis in Aussicht

Pünktlich einen Tag vor den prestigeträchtigen Oscar-Nominierungen machen die Verantwortlichen der "Goldenen Himbeere" ihre Anwärterinnen und Anwärter für den Spottpreis bekannt. Gleich mehrere Oscar-Preisträger haben die sogenannten "Razzies" in Aussicht: Michelle Yeoh, Robert De Niro, Nicolas Cage und Jared Leto. Yeoh ist für ihre Rolle als Anti-Heldin in "Star Trek: Section 31" als "Schlechteste Schauspielerin" nominiert. In dieser Sparte trifft es zudem Ariana DeBose ("Love Hurts"), Milla Jovovich ("In The Lost Lands"), Natalie Portman ("Fountain Of Youth") und Rebel Wilson ("Bride Hard").

In der Männerriege wurden neben Leto ("Tron: Ares") Scott Eastwood ("Alarum"), Dave Bautista ("In The Lost Lands"), Ice Cube ("Krieg der Welten") und The Weeknd ("Hurry Up Tomorrow") aufgestellt. Hollywood-Star De Niro ist einer von fünf Anwärtern in der Sparte "Schlechtestes Leinwandpaar" für seine Doppelrolle als zwei verfeindete Mafiabosse in dem Thriller "The Alto Knights". Als schlechteste Nebendarsteller sind unter anderem Nicolas Cage und Scarlet Rose Stallone aus dem Western "Gunslingers" nominiert. Auch der Vater der Schauspielerin, "Rocky"-Ikone Sylvester Stallone, ist als Nebendarsteller in dem Agenten-Thriller "Alarum" im Rennen. Die Verkündung der "Gewinnerinnen" und "Gewinner" erfolgt traditionell am Vortag der Oscar-Gala, die in diesem Jahr am 15. März über die Bühne gehen soll.

Robert De Niro hat berüchtigten Schmähpreis in Aussicht
10:58 Uhr

Meterhohe Wellen brechen an Siziliens Küste

Das sonst so sonnenverwöhnte Sizilien kämpft dieser Tage mit einer ungewöhnlichen Wetterlage: Ein Sturmtief bringt schwere Orkanböen, riesige Wellen fluten die Hafenstadt Catania. Aufnahmen halten die Wucht der Wassermassen fest.

Meterhohe Wellen brechen an Siziliens Küste
10:28 Uhr

US-Finanzminister warnt Europäer vor "Wutreflex"

Bevor sein Chef verspätet in der Schweiz eintrifft, ergreift US-Finanzminister Scott Bessent in Davos das Wort. Und er nutzt die Gelegenheit sogleich, um die Europäer im Streit um Grönland von wütenden Reaktionen abzuraten und zu Gesprächen aufzurufen. "Ich werde allen sagen: Atmen Sie tief durch", sagte Bessent. Die Europäer dürften sich nicht von Bitterkeit und "diesem Wutreflex, den wir gesehen haben", leiten lassen. "Warum setzen sie sich nicht hin, warten, bis Präsident Trump hier ankommt, und hören sich seine Argumente an?"

Trumps Rede bei der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos wird vor dem Hintergrund der Grönland-Krise viel Aufmerksamkeit zuteil. Vor seinem Abflug hatte der US-Präsident erklärt, er habe "keine Ahnung", wie sein Besuch in Davos verlaufen werde. Trumps Rede war ursprünglich für 14.30 Uhr geplant gewesen. Seine Abreise verzögerte sich jedoch. Wegen eines technischen Problems musste seine Präsidentenmaschine Air Force One umkehren. Trump startete dann an Bord eines anderen Flugzeugs in Richtung Schweiz. Nach Angaben Bessents wird der US-Präsident rund drei Stunden später als geplant in Davos eintreffen.

US-Finanzminister warnt Europäer vor "Wutreflex"
10:01 Uhr

Verkehrsminister äußert sich zu Gerüchten um Kabinettsumbildung

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat Spekulationen über eine mögliche Umbildung des Bundeskabinetts nach der rheinland-pfälzischen Landtagswahl zurückgewiesen. Der "Spiegel" hatte berichtet, es sei denkbar, dass Unionsfraktionschef Jens Spahn Patrick Schnieder als Verkehrsminister ersetzen könnte. "Der Bundeskanzler hat dazu klare Ausführungen gemacht. Er denkt nicht an eine Kabinettsumbildung. Und damit ist das Thema erledigt", sagte Schnieder im RTL/ntv Frühstart. Danach gefragt, ob er schon einen Plan B habe, erwiderte der Verkehrsminister: "Mein Plan ist, die Verkehrsinfrastruktur in diesem Land auf Vordermann zu bringen. Daran arbeite ich auch weiterhin."

Verkehrsminister äußert sich zu Gerüchten um Kabinettsumbildung
09:37 Uhr

Das ist die "Mogelpackung" des Jahres 2025

Hersteller-reduziert-Gewicht-mehrerer-Milka-Tafeln-auf-90-Gramm-Milka-bleibt-im-Regal-liegen-Hohe-Preise-vergraulen-Kunden
Bei der Wahl der Milka-Schokolade waren sich die Verbraucherinnen und Verbraucher ungewohnt einig. (Foto: picture alliance / SvenSimon)

Weniger Inhalt, höherer Preis: Die "Mogelpackung" des Jahres aus Verbrauchersicht ist die Milka Alpenmilch Schokolade. In einer Online-Abstimmung fielen zwei Drittel der Stimmen auf das Produkt aus dem Hause Mondelez, wie die Verbraucherzentrale Hamburg mitteilte. Die Schokoladentafel wurde Anfang des Jahres 2025 dünner und gleichzeitig teurer: Die Füllmenge pro Tafel sank von 100 auf 90 Gramm, der Preis stieg von 1,49 auf 1,99 Euro.

An der Abstimmung beteiligten sich laut Verbraucherzentrale so viele Verbraucherinnen und Verbraucher wie seit sechs Jahren nicht mehr - 34.731 Menschen gaben ihre Stimme ab. Noch nie in der zwölfjährigen Geschichte der Wahl habe ein Produkt einen derart hohen Stimmenanteil erreicht. "Das Abstimmungsergebnis ist ein Denkzettel, wie man ihn deutlicher kaum geben kann", erklärte Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Das ist die "Mogelpackung" des Jahres 2025
09:24 Uhr

Verband fordert neuen Koalitionsvertrag von Union und SPD

Angesichts der Spannungen um Grönland fordert der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) die Spitzen von Union und SPD auf, einen neuen Koalitionsvertrag auszuhandeln. Der bestehende Koalitionsvertrag sei "völlig überholt", sagte BGA-Präsident Dirk Jandura der "Bild"-Zeitung. Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, "Grönland muss amerikanisch werden, ändert alles". Deutschland brauche mehr denn je eine starke Wirtschaft, um zusätzliche Ausgaben beispielsweise für Verteidigung finanzieren zu können.

Ein neuer Koalitionsvertrag müsse "voll auf Wirtschaftswachstum" setzen, betonte Jandura. Im Gegenzug müssten alle Vorhaben auf Eis gelegt werden, die Wachstum behinderten. "Unser Wirtschaftswachstum ist viel zu gering. Wir bräuchten eher 1,5 bis zwei Prozent pro Jahr. Das muss unser Anspruch sein." Der BGA-Präsident schlug ein dreijähriges Moratorium für Gesetze vor, die zu mehr Bürokratie führen. Die Ampel-Regierung habe den Fehler gemacht, nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs am Koalitionsvertrag festzuhalten. Das dürfe kein zweites Mal passieren.

Verband fordert neuen Koalitionsvertrag von Union und SPD
08:56 Uhr

Trump denkt laut über zukünftige Rolle Machados in Venezuela nach

Nach der gewaltsamen Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro erwägt US-Präsident Donald Trump eine Einbindung der Oppositionsführerin María Corina Machado in die politische Zukunft ihres Landes. Er denke darüber nach, sie in irgendeiner Form zu beteiligen, sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) im Weißen Haus. Eine konkrete Rolle nannte er jedoch nicht. "Wir sprechen mit ihr, und vielleicht können wir sie irgendwie einbinden", sagte Trump. "Ich würde das gerne tun."

Der US-Präsident scheint damit einen Kurswechsel einzuleiten. Zuvor hatte er die Popularität Machados und ihre Führungsqualitäten infrage gestellt. Die Oppositionsführerin hatte Trump in der vergangenen Woche getroffen und ihm dabei in einer beispiellosen Charmeoffensive ihren Friedensnobelpreis überreicht. Ihre Partei hatte für sich beansprucht, die Präsidentschaftswahl 2024 mit 70 Prozent der Stimmen gewonnen zu haben.

Trump denkt laut über zukünftige Rolle Machados in Venezuela nach
08:19 Uhr

Kaliforniens Gouverneur Newsom legt nochmal gegen EU nach

Nach seiner Schimpftirade über Europas Staats- und Regierungschefs wegen der aus seiner Sicht unterwürfigen Haltung gegenüber US-Präsident Donald Trump ("erbärmlich") meldet sich der Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien, Gavin Newsom, erneut zu Wort. Im Streit um Grönland müssten die EU-Regierungschefs ihre Position sehr klar deutlich machen, sagte Newsom der "Bild"-Zeitung. "Denn wenn Ihr es nicht macht, muss Euch klar sein: Dieser Typ versteht nur Stärke." Newsom forderte das europäische Staatenbündnis zudem zu Einigkeit und Standhaftigkeit auf. "Sprecht mit einer gemeinsamen Stimme", sagte der Demokrat. Sonst werde es in den nächsten Jahren immer mehr Fälle wie den in Grönland geben.

Trump blühe auf, "wenn er Schwäche ausnutzen kann", sagte Newsom. "Wenn Staatenlenker ihm schmeicheln, wenn er einen Nobelpreis bekommt, wenn man ihm 'Kronen' anbietet, ist das Schwäche." Dann werde Trump damit weitermachen. "Er liest Textnachrichten von großen Staatenlenkern vor, er hat keine Höflichkeit, keinen Anstand, er spielt nach keinen Regeln, nur nach einer Regel: Donald Trump."

Kaliforniens Gouverneur Newsom legt nochmal gegen EU nach
07:37 Uhr

Dschungelcamp droht Hitzewelle

Am Freitag ist es wieder so weit: "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" tönt es dann durch den australischen Dschungel, wenn die nunmehr 19. Staffel der beliebten RTL-Show startet. Doch nach einer kurzen wettermäßigen Schonfrist wird es für die Dschungelcamper an der australischen Ostküste schnell ernst. Nach anfänglicher Sonne und vereinzelten Schauern bei angenehmen Höchstwerten um 29 Grad und sogar noch etwas niedrigeren Temperaturen zeigt der australische Sommer sein unerbittliches Gesicht. Bereits am Sonntag soll das Thermometer laut australischer Wetterbehörde auf 34 Grad steigen, am Montag werden sogar tropische 36 Grad erwartet. Dabei wird in der rund 850 Kilometer nordöstlich von Sydney gelegenen Region den Prognosen zufolge die Sonne bei nur wenig Wolken scheinen.

Down Under ist für sein Extremwetter bekannt. Hitzewellen, Dürren und schwere Überschwemmungen treten regelmäßig auf, Buschbrände sind vor allem im Sommer weit verbreitet. Der menschengemachte Klimawandel trägt nach Angaben von Experten dazu bei, dass diese Wetterphänomene häufiger und intensiver werden.

Das Dschungelcamp startet am Freitag um 20.15 Uhr bei RTL und ist natürlich auch auf RTL+ abrufbar. Der Dschungelkönig oder die Dschungelkönigin wird im großen Finale am 8. Februar gekürt.

Dschungelcamp droht Hitzewelle
07:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Mit großer Spannung blickt die Weltöffentlichkeit heute auf einen kleinen schweizerischen Skiort. Im Laufe des Tages wird Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos eine Rede halten. Wann genau ist nach seinem verspäteten Flug aus Washington (wir berichteten) noch unklar. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz reist heute zum WEF. Er würde sich dort gern mit Trump treffen - auch um die jüngst angekündigten Strafzölle wegen der Grönland-Erkundungsmission zu besprechen und das "Problem gemeinsam zu lösen", wie Merz sagte. Wir behalten die Lage vor Ort natürlich für Sie im Blick.

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:

  • Außenminister Johann Wadephul beginnt heute in Kenia einen zweitägigen Besuch in Afrika. In der Hauptstadt Nairobi will der CDU-Politiker unter anderem Präsident William Ruto sowie Premierminister und Außenminister Musalia Mudavadi zu Gesprächen treffen.

  • Kostenloses Handgepäck für Fluggäste, Entschädigung bei Verspätungen, nebeneinanderliegende Plätze für Kinder und Eltern - die EU überarbeitet die Regeln für Flugpassagiere. Heute gibt es dazu eine wichtige Abstimmung. Bevor neue Regeln in Kraft treten könnten, müsste noch ein Kompromiss mit den EU-Staaten gefunden werden.

  • Der Bericht zur Entwicklung der Atomenergie weltweit (World Nuclear Industry Status Report) wird um 10 Uhr vorgestellt.

  • Die Nominierungen für die Film-Spottpreise "Goldene Himbeere" (Razzie Awards) werden bekannt gegeben.

  • In Nürnberg beginnt der Mordprozess gegen einen 27-Jährigen wegen tödlicher Schüsse auf einen Mann bei einer Hochzeitsfeier.

  • Der FC Bayern hat den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale der Champions League im Blick. Mit einem Sieg gegen Union St. Gilloise ab 21 Uhr dürfte den Münchnern ein Platz unter den besten Acht der Königsklasse kaum mehr zu nehmen sein.

  • Sportlich umgekehrte Vorzeichen herrschen indes bei Eintracht Frankfurt: Bei Karabach Agdam (18.45 Uhr) in Aserbaidschan ist ein Sieg Pflicht, ansonsten ist der Einzug in die Playoffs nur noch schwer zu realisieren.

  • Alexander Zverev hat bei den Australian Open heute seinen zweiten Auftritt - er spielt ab 8.30 Uhr deutscher Zeit gegen den Franzosen Alexandre Müller.

Es steht ein nachrichtenreicher Tag bevor, durch den ich Sie bis zum frühen Nachmittag begleiten werde. Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen oder Kritik erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:58 Uhr

Kaulitz-Brüder plaudern über ihre "Wetten, dass.. ?"-Sendung

Ende der Gerüchteküche um das Comeback von "Wetten, dass..?": Die Zwillinge Bill und Tom Kaulitz bringen den ZDF-Klassiker nach eigenen Worten zurück auf die Bildschirme. "Wir werden 'Wetten, dass..?' zurückbringen" sagte Tom im gemeinsamen Podcast "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood". Es geht dabei allerdings nur um eine Ausgabe des Fernseh-Dauerbrenners, die Ende des Jahres ausgestrahlt werden soll, wie die 36 Jahre alten Brüder deutlich machten. Sie bezeichneten die ihnen angetragene Aufgabe als Traum und Riesenehre, zu der man nicht nein sagen könne.

Sie hätten sich vorgenommen, den größtmöglichen Spaß zu haben, sagten die beiden Musiker der Band Tokio Hotel nun in der Podcastfolge, die sie mit dem ohrwurmartigen Intro von "Wetten, dass..?" eröffneten. Bill sprach augenzwinkernd von "mega großen" Stars, die man zu Besuch haben werde. "Das wird Hollywood, Leute", versprach er. Sie freuten sich sehr darauf. "Und wir wollen natürlich die coolsten Wetten haben." Den Zwillingen zufolge kann man sich jetzt schon mit Wetten bewerben. Das Ganze begann nach ihren Worten mit einem Witz von Tom vor drei Jahren. Bei der Preisverleihung der "1LIVE-Krone" 2023 sagte er im Scherz, dass die beiden die ZDF-Sendung übernehmen würden. Damit hätten sie sich ins Spiel gebracht, sagte Tom nun. Bill erklärte, man habe dann langsam angefangen, mit dem ZDF zu sprechen. Es habe diverse geheime Treffen mit dem Sender gegeben.

Kaulitz-Brüder plaudern über ihre "Wetten, dass.. ?"-Sendung
06:42 Uhr

Hausärzteverband kämpft für die telefonische Krankschreibung

Am Wochenende macht Bundeskanzler Friedrich Merz mit einer Kritik des angeblich zu hohen Krankenstands in Deutschland von sich reden. Im Schnitt kämen die Beschäftigten in Deutschland auf drei Wochen Krankschreibung. Als Ursache hierfür sieht Merz auch die Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Am Montag kündigte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken an, eine Überprüfung der telefonischen Krankschreibung vorzunehmen.

In die Debatte schalten sich nun die Hausärzte ein, die die Bundesregierung vor einer Abschaffung der telefonischen Krankschreibung entschieden warnen. "Alle bisherigen Auswertungen der Krankenkassen bestätigen, dass die telefonische Krankschreibung nicht zu einem höheren Missbrauch bei Krankschreibungen führt", sagte der Vorsitzende des Hausärzteverbandes, Markus Beier, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Wer die telefonische Krankschreibung abschafft, der trägt die Verantwortung dafür, dass sich in Zukunft wieder unzählige Patientinnen und Patienten ohne Not in die Praxen schleppen müssen", mahnte der Mediziner. Beier sprach von einem bewährten Instrument zum Bürokratieabbau. Die telefonische Krankschreibung "entlastet unsere Praxen und schützt unsere Patientinnen und Patienten vor Ansteckungen im Wartezimmer", sagte er und versicherte: "Sie ist kein regelfreier Raum, wie gerne behauptet wird."

Hausärzteverband kämpft für die telefonische Krankschreibung
05:54 Uhr

Trumps Flugzeug muss auf dem Weg nach Davos umkehren

Die Maschine von US-Präsident Donald Trump und seinem Team hat auf dem Flug zum Weltwirtschaftsforum (WEF) nach Davos kehrt gemacht und sich auf den Rückweg Richtung Washington begeben. Kurz nach dem Start am späten Abend (Ortszeit) habe die Besatzung an Bord der Air Force One ein "kleines elektrisches Problem" festgestellt, teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt mitreisenden Journalisten mit. Aus Vorsicht kehre man daher um, lande auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington und steige in ein anderes Flugzeug um, hieß es.

Die Nachricht von der unplanmäßigen Umkehr des Flugzeugs wurde etwa eine Stunde nach dem Start der Maschine publik. Trumps Ankunft in Davos, wo er am frühen Nachmittag (Ortszeit) eine Rede halten soll, dürfte sich damit verzögern.

Trumps Flugzeug muss auf dem Weg nach Davos umkehren