Mittwoch, 25. November 2020Der Tag

mit Hedviga Nyarsik
Hedviga Nyarsik
22:37 Uhr

Das war Mittwoch, der 25. November 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

es war ja leider abzusehen: Angesichts der unverändert hohen Corona-Infektionszahlen verlängern Bund und Länder die Beschränkungen. Der Lockdown light geht in die nächste Runde und könnte sogar etwas weniger "light" ausfallen. Und was wird aus Weihnachten und Silvester? Alles zu den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz erfahren Sie hier.

Bevor ich mich nun verabschiede, möchte ich Ihnen noch folgende Lektüre ans Herz legen. Stichwort: lesenswert!

Das war's von mir. Ich wünsche Ihnen allen eine erholsame Nacht!

22:07 Uhr

In Mexiko verschwanden seit 2006 fast 80.000 Menschen

14 Jahre nach dem Beginn des sogenannten Drogenkrieges in Mexiko gelten inzwischen fast 80.000 Menschen als verschwunden. Die Zahl liegt nach Angaben der Regierung bei rund 79.500. Bis auf rund 1500 Menschen verschwanden sie alle seit 2006, als der damalige Präsident Felipe Calderón den Drogenbanden den Krieg erklärte. Es war der Beginn einer blutigen Ära der mexikanischen Geschichte. Mehr als 350.000 Menschen wurden seitdem getötet, derzeit gibt es knapp 100 Morde am Tag. Nicht mitgezählt sind dabei die Verschwundenen. Oft wird ein Zusammenhang mit dem organisierten Verbrechen vermutet, nicht selten auch eine Beteiligung der Polizei. Die meisten Verbrechen in dem nordamerikanischen Land werden nie aufgeklärt.

21:28 Uhr

Herabstürzende Felsbrocken erschlagen Familie am Strand

Es hatte ein schöner Tag am Strand werden sollen. Doch für eine Familie in Brasilien endet der Ausflug ans Meer tödlich: Mutter, Vater, Kind und ihr Hund kamen im Nordosten des Landes ums Leben, als Felsbrocken aus der Steilküste brachen und auf sie hinabstürzten. Als Helfer am Strand Pipa im Bundesstaat Rio Grande do Norte zu den Verschütteten vorgedrungen waren, fanden die 33-jährige Mutter und den 32 Jahre alten Vater sowie den Familienhund tot auf. Ihr sieben Monate alter Sohn wurde ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht, wo er schließlich seinen schweren Verletzungen erlag.

In einem Video, das von einer lokalen Fernsehstation getwittert wurde, sieht man, wie aufgeregte Menschen sich an der Unfallstelle sammeln und versuchen zu helfen - leider vergebens. Sie hätten davon wissen können, sagte ein Sprecher der Gemeinde laut der "Bild"-Zeitung. Es sei bekannt gewesen, dass die von Wind und Wetter gebeutelte Steilküste instabil war. Mehrere Schilder am Strand würden die Besucher auf einen möglichen Steinschlag aufmerksam machen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang liefen, so der Sprecher.

20:49 Uhr

Thüringens Innenminister in "Querdenken"-Chatgruppe bedroht

Der Chef der Innenministerkonferenz, Georg Maier, ist nach Angaben des Thüringer Innenministeriums in einer "Querdenken"-Chatgruppe bedroht worden. Eine Sprecherin bestätigte Informationen des MDR, wonach in einem Eintrag in einer Telegram-Chatgruppe Bezug zu Maiers Vorschlag genommen wurde, ein Verbot der AfD zu prüfen, falls diese sich weiter radikalisiere. Demnach sei unter anderem auch ein Bild von Thüringens Innenminister Maier mit einem Aufruf gepostet worden. Details wollte die Sprecherin nicht nennen.

Vor knapp drei Wochen war in einer "Querdenken"-Chatgruppe dazu aufgerufen worden, Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow Dinge vor die Tür zu stellen. Kurze Zeit später entdeckte Ramelow eine Grabkerze vor der Haustür seiner privaten Wohnadresse und einen Aufruf zur Teilnahme an einer "Querdenken"-Demonstration. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. "Querdenken"-Initiator Michael Ballweg hatte sich von dem Chat und dem Aufruf distanziert.

20:24 Uhr

Zukunftspreis geht an Entwickler von Fertigungstechnik für Mikrochips

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Das Gewinnerteam des Deutschen Zukunftspreises 2020: Michael Kösters (l-r), Peter Kürz und Sergiy Yulin.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mit dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten wird in diesem Jahr eine Fertigungstechnik für leistungsfähige Mikrochips gewürdigt, die etwa in Smartphones stecken können. Staatsoberhaupt Frank-Walter Steinmeier verlieh die mit 250.000 Euro dotierte Auszeichnung für Technik und Innovation an ein Team aus Baden-Württemberg und Thüringen. Die Entwickler um Sprecher Peter Kürz kommen von den Unternehmen Zeiss (Oberkochen) und Trumpf (Ditzingen) sowie dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF (Jena).

Kürz und seine Mitstreiter Michael Kösters und Sergiy Yulin hätten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der sogenannten EUV-Lithografie geleistet, mit der sich mikroelektronische Bauteile mit äußerst feinen Strukturen fertigen ließen, hieß es. Auch eine niederländische Firma war daran beteiligt. Zu finden sind die Mikrochips laut Kürz etwa in neuesten Smartphones. Bei der Fertigung wird ein bestimmtes ultraviolettes (EUV-)Licht eingesetzt.

20:08 Uhr

40 Menschen sterben bei schwerem Busunglück

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Das Wrack des Busses liegt am Rande einer Straße, nachdem es mit einem Lastwagen zusammengestoßen ist.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem schweren Busunglück sind in Brasilien mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. 37 Menschen starben direkt an der Unfallstelle, drei weitere erlagen später ihren Verletzungen, wie die Feuerwehr mitteilte. Elf Verletzte wurden in den umliegenden Krankenhäusern behandelt, wie das Nachrichtenportal G1 unter Berufung auf die Militärpolizei berichtete. Der Bus war auf einer Landstraße im Bundesstaat São Paulo aus zunächst ungeklärter Ursache mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Medienberichten zufolge transportierte der Bus Mitarbeiter eines Textilunternehmens. Einige Opfer waren zunächst noch in dem Wrack des Busses gefangen. Noch gegen Mittag retteten Feuerwehr und Polizei Menschen aus den Trümmern.

19:33 Uhr

TV-Koch wird als "Hutträger des Jahres" geehrt

Horst Lichter. Foto: Henning Kaiser/Archivbild

Hut ab!

(Foto: Henning Kaiser/dpa)

Fernsehkoch und Moderator Horst Lichter ist "Hutträger des Jahres 2020". Er liebe neben alten Autos, Motorrädern, Antiquitäten, Essen und Trinken auch Hüte und Mützen, teilte die Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte (GDH) mit.

  • So trage der in Nettesheim bei Köln geborene Lichter zum Beispiel gerne Fedoras und Panamas.
  • "Es hat was von Stil, es hat was von Klasse. Es zieht einen Mann an - auch die Jungen", zitierte der Hutverband seinen Preisträger. "Ich bin froh, dass mein Sohn ebenso gerne Hut und Caps trägt", sagte Lichter demnach.
  • Der 58-Jährige wurde unter anderem mit ZDF-Sendungen wie "Lafer! Lichter! Lecker!" und "Die Küchenschlacht" bekannt. Seit 2013 präsentiert er im ZDF die Trödel-Show "Bares für Rares".
  • Die Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte kürt nach eigenen Angaben seit 2013 immer am 25. November, dem internationalen Tag des Hutes, eine prominente Persönlichkeit zum beziehungsweise zur "Hutträger*in des Jahres".
18:56 Uhr

Er würgte und verbrannte seinen dreijährigen Sohn: Vater gesteht vor Gericht

Gut ein halbes Jahr nach dem gewaltsamen Tod eines dreijährigen Jungen im nordrhein-westfälischen Lennestadt hat dessen Vater die Tat gestanden. In dem Mordprozess vor dem Landgericht in Siegen sagte der 34-jährige Marokkaner, er habe seinen schlafenden Sohn erdrosselt, auf eine Matratze gelegt und diese angezündet. Die Tat sei nicht geplant gewesen. Am dem Tag im Mai habe er Alkohol und Drogen konsumiert. Nach der Trennung von der Mutters Kindes habe er unter Druck gestanden.

Die Staatsanwaltschaft geht von heimtückischem Mord aus. Sie wirft dem Mann vor, er habe den Jungen bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt, ihn dann auf eine Matratze gelegt und diese mit Brandbeschleuniger angezündet. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Junge erst durch die Verbrennung auf grausamste Weise gestorben ist. Das zu klären, sei ebenfalls Gegenstand der Hauptverhandlung, erläuterte eine Gerichtssprecherin. Das Kind war zu Besuch bei seinem Vater. Er und die Mutter des Dreijährigen hatten sich zuvor getrennt. Die Frau lebte in einer neuen Beziehung und war schwanger.

18:42 Uhr

Hirsch entwaffnet Jäger - und flieht mit Gewehr

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Unterschätze nie einen Gegner – insbesondere, wenn er ein geübter Stirnwaffenkämpfer ist. Diese Erfahrung hat nun eine Gruppe von Jägern in Tschechien machen müssen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Diesmal ging die Jagdtrophäe an den Hirsch: In Tschechien hat ein Rothirsch offenbar einen Jäger entwaffnet. Eine Gruppe von Jägern habe den Wald auf der Suche nach Kleinwild durchstreift, als ihr Hund das Tier aufgeschreckt habe, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Budweis (Ceske Budejovice) mit. Der Hirsch sei direkt auf einen der Männer zugelaufen, habe ihn an der Schulter gestreift, den Ärmel zerrissen und das umhängende Gewehr mit dem Geweih aufgenommen.

Der Vorfall ereignete sich demnach bei Horni Plana (Oberplan) im Böhmerwald, unweit des Dreiländerecks zwischen Bayern, Österreich und Tschechien. Das Tier sei noch einen Kilometer weiter mit der Waffe am Geweih hängend gesichtet worden, hieß es. "Den Jägern blieb nichts anderes übrig, als den Vorgang der Polizei zu melden", erläuterte der Sprecher. Etwaige Finder wurden aufgerufen, die Jagdbüchse bei der nächsten Polizeidienststelle abzugeben.

18:08 Uhr

Zwölfjähriger rast auf Drogen mit Auto durch Duisburger Innenstadt

In Duisburg hat ein zwölfjähriger Autofahrer die Polizei in Atem gehalten: Mit einem Auto, das dem Vater seines 13-jährigen Beifahrers gehören soll, fuhr der Junge laut Polizeibericht "rücksichtslos" durch die Innenstadt. Bei der späteren Befragung habe sich herausgestellt, dass der junge Fahrer auch noch Marihuana geraucht hatte.

Aufgefallen sei das Auto zunächst wegen eines ungültigen Kennzeichens. Als die Beamten das Fahrzeug anhalten wollten, ergriff der Fahrer demnach die Flucht. Dabei habe er rote Ampeln überfahren. Eine Frau habe ein etwa achtjähriges Mädchen "gerade noch von der Straße ziehen" können, hieß es im Polizeibericht.

Ein Schaltfehler habe vermutlich dazu geführt, dass die beiden Jungen gestoppt werden konnten. Das Auto wurde beschlagnahmt. Die Polizisten erstatteten Anzeige und informierten das Jugendamt. Verletzt wurde bei der gefährlichen Fahrt niemand.

17:31 Uhr

Schiffsunglück auf der Elbe: Tanker kracht gegen Kaimauer

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picture alliance/dpa

In Hamburg hat ein Tanker im wahrsten Sinne die Kurve nicht gekriegt: Bei einem missglückten Wendemanöver auf der Elbe rammte das Schiff am Morgen die Kaimauer am Museumshafen. Nach ersten Erkenntnissen wurde dabei niemand verletzt und auch die Ladung blieb an Bord, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die Feuerwehr rückte mit vier Booten, mehreren Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften aus.

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(Foto: picture alliance/dpa)

16:12 Uhr

Mann stoppt Rettungswagen und schlägt Sanitäter nieder

Unglaublich: Ein Unbekannter hat einen Rettungswagen angehalten und den Fahrer niedergeschlagen. Bei dem Vorfall in Ratingen bei Düsseldorf in der Nacht zum Mittwoch hatte der Täter nahe einer Bushaltestelle winkend auf sich aufmerksam gemacht. Der 42-Jährige nahm an, dass der junge Mann Hilfe brauche, hielt an und kam mit seinem Notfallkoffer zu ihm, wie die Polizei berichtete. Überraschend habe der vermeintlich Hilfesuchende dann den Sanitäter mit einem noch unbekannten Gegenstand niedergeschlagen und anschließend dessen Koffer durchsucht. Ob er daraus etwas mitnahm, blieb zunächst unklar.

Der Sanitäter klagte über Kopf- und Nackenschmerzen und wurde in ein Krankenhaus gebracht, der Unbekannte entkam trotz Suche der Polizei mit einem Mountainbike. Die Beamten ermitteln und hoffen auf Zeugenhinweise. Laut einer ersten Beschreibung ist der Täter 20 bis 25 Jahre alt.

15:46 Uhr

Schottischer Kilt-Träger beklagt sexuelle Belästigung durch Frauen

Auch Frauen überschreiten im Umgang mit dem anderen Geschlecht immer wieder Grenzen - und werden zum Teil sogar übergriffig: Einer der bekanntesten Dudelsackspieler in Großbritannien hat sich über sexistisches Verhalten von Frauen beschwert. Regelmäßig fotografierten ihn Frauen unter dem Kilt, berichtete Willie Armstrong am Mittwoch in einem BBC-Interview. Seit seiner Kindheit erlebe er dieses unangemessene Verhalten. "Das ist nicht akzeptabel", sagte der Musiker der Band Red Hot Chilli Pipers. Im Grunde ginge es immer um die Frage, ob er unter dem Kilt Unterwäsche trage oder nicht. Ein solches Benehmen würden Frauen sich auch nicht gefallen lassen, sagte Armstrong. Das Fotografieren unter Röcken und Kleidern steht in Schottland seit elf Jahren unter Strafe. Die traditionellen Schottenröcke der Männer gehen etwa bis zum Knie.

15:09 Uhr

Nerz-Kadaver tauchen wieder an der Oberfläche auf

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Der Sender DR warf dem dänischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium vor, die Kadaver nicht tief genug begraben zu haben.

(Foto: via REUTERS)

Es klingt wie aus einem Horrorfilm: Millionen Nerze in Dänemark wurden in aller Eile gekeult, weil sie potenziell ein mutiertes Coronavirus in sich trugen. Doch nun tauchen einige von ihnen wieder aus ihrem provisorisch angelegten Massengrab auf. Der Grund: Wegen Fäulnisgasen werden die Leichen der Pelztiere wieder an die Erdoberfläche getrieben, wie Bilder des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders DR zeigen.

Nach Angaben der Polizei im westdänischen Holstebro sind die gekeulten Nerze nur noch mit einer dünnen Sand-Kalkschicht bedeckt. Ein Internetnutzer sprach bereits ironisch vom "Jahr der mutierten Zombie-Nerze".

14:41 Uhr

Berliner Bezirk plant Weihnachtsmarkt to go

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Ist der Weihnachts-Spirit noch zu retten? Der Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf versucht es zumindest.

(Foto: picture alliance/dpa)

Glühwein schlürfen, Pilzpfanne futtern und eine Runde mit der Wilden Maus fahren: Mein persönliches 'Best of' auf Weihnachtsmärkten. Doch all das wird es dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht geben. Wie soll man so in Weihnachtsstimmung kommen? Ein Berliner Bezirk hat da eine Idee: Charlottenburg-Wilmersdorf will eine kleine Alternative zum traditionellen Weihnachtsmarkt. Über den Bezirk verteilt werden 25 Weihnachtsbuden aufgestellt, wie RBB-Inforadio berichtete.

Standorte sind demnach der Kurfürstendamm, der Breitscheidplatz und die Wilmersdorfer Straße. Die Stände sollen laut dem Bericht an diesem Wochenende aufgebaut werden, am Montag gehe es los. Allerdings gibt es alles nur zum Mitnehmen. Die Besucher dürfen nicht vor der Bude in Gruppen Glühwein trinken. "Die Leute müssen sich an die Verordnung halten", sagte Bezirksstadtrat Arne Herz laut RBB. Dafür gibt es neben der Beleuchtung zumindest ein bisschen Weihnachtsstimmung im Stadtbild.

14:18 Uhr

Ladendieb gefasst. Beute: 140 Tuben Haftcreme

Es gibt Meldungen, da habe ich ganz viele Fragen. So wie bei dieser hier - gibt es in Seniorenheimen etwa einen geheimen, illegalen Tauschhandel? Spaß beiseite: Gleich 140 Tuben Haftcreme soll ein Ladendieb im nordrhein-westfälischen Hagen gestohlen haben. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Zeuge in einem Geschäft einen Verdächtigen beobachtet, der an der Kasse nur wenige Teile bezahlte - obwohl sein zuvor leerer Rucksack nun prall gefüllt war.

Der Zeuge alarmierte die Polizei und verfolgte den Mann, der mit einem Kastenwagen davonfuhr. Als die Beamten den Wagen am Dienstagabend anhielten, entdeckten sie darin die Tuben, die aus mindestens zwei Diebstählen in Discountern stammten. Außerdem stellten sie fest, dass der Führerschein des 31-Jährigen gefälscht war. Der Mann wurde festgenommen.

14:14 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Anja Rau verabschiedet sich für heute. Dafür übernehme ich und begleite Sie mit den wichtigsten Nachrichten aus aller Welt bis in den späten Abend. Mein Name ist Hedviga Nyarsik. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir gerne unter hedviga.nyarsik@nama.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:53 Uhr

Studie: Mehr tödliche Schlaganfälle während Corona-Lockdown

Eine AOK-Studie hat einen Anstieg tödlich verlaufener Schlaganfälle während des Corona-Lockdowns belegt. Die Zahl der in diesem Frühjahr innerhalb von 30 Tagen nach einem Hirninfarkt oder einer Hirnblutung verstorbenen AOK-Patienten lag bei 740, wie die Krankenkasse mitteilte.

  • Dies waren demnach 26 Todesfälle mehr als im Frühjahr 2019.
  • Demnach kamen während des Lockdowns zwar weniger Schlaganfallpatienten in die Kliniken, die Sterblichkeitsrate stieg aber deutlich von zwölf auf 15 Prozent.
  • Die AOK nimmt als Grund für die erhöhte Sterblichkeit an, dass die Patienten zu spät ins Krankenhaus kamen. Jürgen Klauber, Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK, erklärte, "die Angst vor einer Covid-19-Infektion könnte gerade Patienten mit leichteren Beschwerden davon abgehalten haben, sich ins Krankenhaus zu begeben". Diese Sorge müsse "den Patienten genommen werden, denn bei der Behandlung von Herzinfarkt und Schlaganfall zählt wirklich jede Minute".
13:23 Uhr

"Widerlicher Drecksack": Aufhebung der Immunität von Ramelow beantragt

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) spricht bei einer Videokonferenz. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Ramelow hatte bei dem Vorfall auch den Mittelfinger gezeigt.

(Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild)

Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat die Aufhebung der Immunität von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow beantragt. Es geht um den Vorwurf der Beleidigung, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte.

  • Hintergrund ist ein Vorfall im Thüringer Landtag Mitte Juli, als der Linken-Politiker dem AfD-Abgeordneten Stefan Möller von der Regierungsbank aus den Mittelfinger zeigte. Außerdem hatte er ihn als "widerlichen Drecksack" bezeichnet und dies später vor laufender Kamera wiederholt. Möller erstattete daraufhin Anzeige.
  • Der Antrag auf Immunitätsaufhebung Ramelows ist nach Angaben des Thüringer Landtags bereits eingegangen. Ramelow genießt Immunität, weil er auch Abgeordneter des Parlaments ist.
  • In Thüringen muss der Justizausschuss die Aufhebung der Immunität eines Abgeordneten beschließen. Vorsitzender dieses Ausschusses ist Möller selbst.
13:01 Uhr

Pastor wird wegen Volksverhetzung verurteilt

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Beim Urteil half Latzel die Bibel nicht.

(Foto: dpa)

Das Amtsgericht Bremen hat einen evangelischen Pastor wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 8100 Euro verurteilt. Damit folgte Richterin Ellen Best im Grundsatz dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Diese hatte allerdings eine höhere Geldstrafe gefordert, nämlich 10.800 Euro.

Pastor Olaf Latzel hatte sich im Oktober 2019 in einem Ehe-Seminar abwertend über Homosexualität geäußert. Eine Audiodatei des Seminars war kurzzeitig auch auf Youtube eingestellt worden. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

12:34 Uhr

Zeugungsunfähiger Löwe Subali muss doch nicht sterben

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Subali wird seinen Lebensabend in Südafrika verbringen.

Vor einigen Wochen schlägt eine Meldung des Nürnberger Tiergartens hohe Wellen: Es gibt Diskussionen darüber, ob Löwe Subali eingeschläfert werden soll. Der Grund: Er ist zeugungsunfähig. Nun gibt es eine gute Wendung: Subali muss nicht sterben.

  • Stattdessen muss er jetzt den Zoo verlassen, wird künftig im "Drakenstein Lion Park" in Südafrika leben. Der Radiosender Antenne Bayern meldet, er übernehme die Transportkosten für das Tier.
  • Zoodirektor Dag Encke war die Debatte zuvor befremdlich, aber auch wichtig: Er sehe "keinen qualitativen Unterschied, was das Leben von einem Schwein und das Leben von einem Löwen betrifft", hatte er der "Süddeutschen Zeitung" gesagt. In Nürnberg gebe es nun einmal nur Platz für zwei Löwen, die sich dort vermehren sollen.
12:13 Uhr

Chinesische Performancekünstler tricksen Überwachungskameras aus

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Alles im Blick.

(Foto: imago images / UPI Photo)

Ich selbst war noch nicht in China, Freunde aber haben mir im vergangenen Jahr eindrücklich geschildert, wie stark man auf den Straßen der Städte überwacht wird. So fanden sie sich etwa als digitales Foto an einer Ampel wieder, weil sie es gewagt hatten, eine Sekunde nach dem Sprung auf Rot die Straße überqueren zu wollen. Öffentliche Zurschaustellung als Strafe ... Für Urlauber nur vorübergehend, für chinesische Staatsbürger Alltag.

  • In Peking haben Performancekünstler nun gezeigt, wie schwierig es ist, den Überwachungskameras zu entwischen. Sie reihten sich in eine Schlange, bewegten sich langsam, hielten den Kopf gesenkt, kauerten teilweise am Boden.
  • Für eine zuvor vermessene 1,1 Kilometer lange Strecke die "Happiness Avenue" entlang brauchten die Freiwilligen, die dem Künstler Deng Yufeng halfen, mehr als zwei Stunden. Ihr Erfolg: Gesichter konnten offenbar nicht aufgenommen werden.
  • Mit der Performance, die Ende Oktober stattfand, will Yufeng auf die ständige Überwachung aufmerksam machen. Bereits 2018 gab es in China etwa 200 Millionen Überwachungskameras, im kommenden Jahr sollen es laut "Wall Street Journal" wohl 560 Millionen sein. Chinas Begründung: Die Kameras würden Verbrechen verhindern.
12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:56 Uhr

Video von Kaminfeuer sorgt für Feuerwehreinsatz

Ein Kaminfeuervideo auf einem Fernseher hat im nordrhein-westfälischen Schwelm für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Am frühen Morgen bemerkte eine Frau in der Wohnung eines Nachbarhauses einen Feuerschein und wählte den Notruf, wie die örtliche Feuerwehr mitteilte.

  • Weil in der vermeintlich brennenden Wohnung des Mehrfamilienhauses Menschen vermutet wurden, rückten Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot an.
  • Vor Ort flackerte laut Feuerwehr jedoch nur ein Kaminfeuer über den Fernsehbildschirm, den die Bewohner schließlich ausschalteten.
  • Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 44 Einsatzkräften vor Ort. Ein zweiter Drehleiterwagen aus einem Nachbarort kehrte noch auf dem Hinweg wieder um.
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Die Tücken der modernen Technik ...

(Foto: imago images/F. Anthea Schaap)

11:30 Uhr

Netflix kassiert Boykottaufrufe wegen eines Kusses

Kleinlich und verschämt oder nachvollziehbar? Ein Kuss in einer auf Netflix ausgestrahlten Serie hat in Indien eine Kontroverse ausgelöst. In der Serie "A Suitable Boy" ("Eine gute Partie") küssen sich eine hinduistische Frau und ein muslimischer Mann in einem hinduistischen Tempel.

  • Bei der Polizei ging eine Beschwerde gegen zwei Führungskräfte von Netflix in Indien ein, wie der Innenminister des Bundesstaates Madhya Pradesh, Narottam Mishra, auf Twitter mitteilte. Es gebe in der Serie fragwürdige Szenen, die religiöse Gefühle verletzten.
  • In Indien sind Ehen zwischen der hinduistischen Mehrheitsbevölkerung und Muslimen - der größten Minderheit im Land - eine Seltenheit. Halten sich Liebende nicht an diese Konventionen, kommt es ab und zu sogar zu Morden, vermeintlich im Namen der Ehre.
  • Die Beschwerde bei der Polizei stammt von einem Jugendanführer der hindunationalistischen Partei, wie der Minister mitteilte. Der Jugendanführer schrieb auf Twitter, dass Netflix "Love Jihad" fördere. Das ist die Vorstellung radikaler Hindus, dass muslimische Männer hinduistische Frauen heiraten, diese dann zum Islam konvertieren und damit die Demografie des Landes ändern.
11:14 Uhr

Los entscheidet über hessischen Bürgermeister

In Nordhessen ist ein Bürgermeister durch einen Losentscheid bestimmt worden. Bei einer Sitzung des Gemeindewahlausschusses in Ahnatal bei Kassel wurde Herausforderer Stephan Hänes (SPD) zum neuen Bürgermeister ernannt, wie die Gemeinde mitteilte. Hänes und der bisherige Bürgermeister Michael Aufenanger (CDU) hatten bei einer Stichwahl am Sonntag exakt gleich viele Stimmen erhalten.

  • Beide konnten jeweils 2106 Stimmen auf sich vereinen. Die hessische Gemeindeordnung sieht in diesem seltenen Fall eine Entscheidung per Los vor.
  • In Hessen sei dieser Fall einzigartig, berichtete der Hessische Rundfunk unter Berufung auf das Landesinnenministerium.
  • Aufenanger war seit 2009 Bürgermeister von Ahnatal. Die Gemeinde hat rund 8000 Einwohner.
10:46 Uhr

Meghan Markle spricht über Fehlgeburt

Meghan Markle hat nach eigenen Angaben im Juli eine Fehlgeburt erlitten. "Während ich mein erstgeborenes Kind im Arm hielt, wusste ich, dass ich mein zweites verlieren würde", schrieb die Frau von Prinz Harry in der Mittwochsausgabe der "New York Times". "Ich fühlte einen starken Krampf." Harry und Meghan haben einen einjährigen Sohn, Archie.

Im März hatten sie sich offiziell aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurückgezogen. Inzwischen lebt die kleine Familie hauptsächlich in Meghans US-Heimat Kalifornien.

Mehr zum Verlust der Herzogin lesen Sie hier.

10:12 Uhr

"Querdenken" muss sich Markenstreit stellen

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Michael Ballweg ist der Initiator der "Querdenken"-Bewegung.

(Foto: dpa)

Seit Monaten kämpft die "Querdenken"-Bewegung gegen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. In vielen deutschen Städten gab es bereits Demonstrationen mit zum Teil riesigem Zulauf. Eine echte Marke also - oder? Dachte sich auch Initiator Michael Ballweg und meldete "Querdenken 711" bereits im Juni beim Deutschen Patent- und Markenamt an. Im September zog er mit 18 weiteren Marken für andere Städte nach gleichem Muster - 0711 ist die Vorwahl Stuttgarts - nach.

  • Doch jetzt wurde gegen die Marke "Querdenken 711" Widerspruch erhoben. Nämlich von einem Münchner Unternehmen namens "Querdenker United", wie Geschäftsführer Ansgar Oschwald der "FAZ" bestätigte. Seine Marke ist schon seit 2011 eingetragen.
  • Oschwald veranstaltet einmal im Jahr einen Kongress, beschäftigt sich mit "Innovation und Ethik in Wirtschaft und Gesellschaft".
  • Seine Begründung für den Widerspruch erläuterte er der "FAZ": "Querdenker ist historisch in Deutschland positiv besetzt gewesen. Das hatte etwas mit Kreativität und Lösungen zu tun, nicht mit Gegen-Etwas-Sein und Demonstrationen. Dass der Begriff so veruntreut wird, das schmerzt."

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:51 Uhr

3,6 Millionen Deutsche sind unzufrieden mit ihrer Arbeitszeit

Zu wenig oder zu viel - rund 3,6 Millionen Erwerbstätige waren im vergangenen Jahr in Deutschland unzufrieden mit ihrer jeweiligen Arbeitszeit. 2,1 Millionen Menschen äußerten den Wunsch nach längeren Jobs mit entsprechend höherer Bezahlung, wie das Statistische Bundesamt auf der Grundlage des Mikrozensus 2019 berichtete. Im Schnitt wollten sie ihre Wochenarbeitszeit von 29,3 Stunden um 10,3 Stunden verlängern.

  • Dem standen knapp 1,5 Millionen Menschen gegenüber, die beruflich kürzertreten wollen. Ihre Zahl ist im Vergleich zum Jahr davor um 48.000 gestiegen, während die Zahl der sogenannten Unterbeschäftigten leicht um 109.000 zurückging. Sie arbeiten durchschnittlich 41,5 Stunden in der Woche und wollten um 10,7 Stunden verkürzen.
  • Mehr arbeiten wollen überwiegend Teilzeitbeschäftigte. Hier sind Frauen stärker vertreten als Männer.
  • Auf kürzere Arbeitszeiten setzen hingegen vor allem Menschen mit Vollzeitjobs.
09:32 Uhr

Bis zu 15 Jahre Haft: Thailand geht gegen Kritiker des Königshauses vor

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Kritik an König Maha Vajiralongkorn ist unerwünscht.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Seit Monaten gibt es harsche Kritik an der thailändischen Königsfamilie. Um die Proteste einzudämmen, hat das Land jetzt ein umstrittenes Gesetz wiederbelebt, nach dem regierungsfeindliche Aktivisten heftig bestraft werden können, berihtet die BBC.

  • Kritikern des Königshauses droht nun eine Gefängnisstrafe von bis zu 15 Jahren. Mehrere Aktivisten wurden bereits zu Anhörungen vorgeladen.
  • Das Gesetz wurde mehr als zwei Jahre lang nicht angewandt.
  • Demonstranten fordern Veränderungen in der Monarchie, Verfassungsreformen und auch eine Absetzung des Premierministers.
09:01 Uhr

Außerirdische? Kunst? USA rätseln über mysteriöse Metallsäule

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Der Metallmonolith gehört da sicherlich nicht zur Natur.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Das Auftauchen einer mysteriösen Metallsäule im Westen der USA hat für vielfältige Spekulationen gesorgt. Die Säule wurde vergangene Woche im Süden des Bundesstaats Utah zufällig aus der Luft entdeckt. Die Beamten, die eigentlich vom Hubschrauber aus Schafe zählen sollten, landeten nahe der mehr als dreieinhalb Meter hohen Säule, um sie genauer zu untersuchen. Klarheit über ihre mögliche Herkunft brachte dies aber nicht.

  • Die Behörde für öffentliche Sicherheit erklärte mit einem Augenzwinkern: "Es ist illegal, Strukturen oder Kunst ohne Genehmigung auf staatlich verwaltetem öffentlichem Land zu installieren, egal von welchem Planeten Sie kommen."
  • Den genauen Standort der Säule teilte die Behörde nicht mit, um Schaulustige fernzuhalten. Denn die Entdeckung führte im Internet bereits zu vielfältigen Spekulationen über Urheber und Sinn des Objekts - vom Werk Außerirdischer über Fans von Science-Fiction-Filmen bis hin zu einem Reset-Knopf für das Corona-Jahr 2020.
  • Unter dem #utahmonolith werden übrigens herrlich-absurde Vorschläge gesammelt, was die Säule bedeutet.

Mehr zur mysteriösen Säule lesen Sie hier.

09:00 Uhr
08:35 Uhr

Flüchtender raubt Auto und Lkw und verursacht Unfälle

Das klingt irgendwie nach einem Plot aus "Alarm für Cobra 11", ist leider aber ernst: Nach einem offenbar von ihm verursachten Unfall hat ein Autofahrer in Baden-Württemberg auf der Flucht erst ein anderes Auto geraubt und danach einen Lkw. Den Pkw brachte er in seine Gewalt, indem er die Fahrerin mit einem Messer bedrohte, wie die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidium mitteilten.

  • Auf seiner Flucht - wohl über die Autobahn A5 Richtung Basel - soll der Mann mehrere weitere Unfälle verursacht - dabei Personen verletzt - und wahrscheinlich versucht haben, auf Parkplätzen weitere Fahrzeuge in seine Gewalt zu bringen.
  • Nach einem Unfall im Raum Freiburg wurde der 48-Jährige schließlich festgenommen. Der SUV hatte sich überschlagen und war in Brand geraten.
08:17 Uhr

Umfrage: Briten haben den verführerischsten Akzent

Gehören Sie auch zu denjenigen, die Filme am liebsten im Original gucken? Weil die Dialoge so viel schöner sind und der Akzent so toll klingt. Haben Sie denn auch ein Lieblingsland, aus dem die Filme dann kommen? Womöglich können Sie den neuen "James Bond", dessen Start verschoben wurde, kaum erwarten? Das "Time Out"-Magazin hat nämlich herausgefunden, dass der weltweit sexieste Akzent der britische ist. Dabei wurden mehr als 37.000 Menschen in mehr als 30 Ländern befragt.

  • Etwa 25 Prozent stimmten demnach für den britischen Akzent, der etwa in Schweden, China Indien und den USA besonders beliebt ist.
  • Französische Akzente belegen mit 16 Prozent der Stimmen in der Umfrage den zweiten Platz, gefolgt vom italienischen Akzent (15 Prozent).
  • Geht es nur nach den deutschen Befragten, steht der französische Akzent übrigens ganz oben, wir ähneln damit den Italienern, Niederländern, Russen und Türken.
07:53 Uhr

Liebescomeback bei Christian und Bettina Wulff

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Bettina und Christian Wulff sind offenbar wieder ein Paar.

(Foto: imago/localpic)

Der frühere Bundespräsident und seine geschiedene Frau sind offenbar wieder ein Paar: Christian und Bettina Wulff haben erneut zusammengefunden, meldet die "Bunte". Nach der Trennung von Jan-Henrik Behnken, die Mitte Oktober bekannt wurde, soll die 47-Jährige wieder im Haus ihres Ex-Mannes ein und aus gehen, hätten Nachbarn beobachtet.

Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn. 2008 hatten sie geheiratet, sich 2013 getrennt, waren 2015 wieder zusammengekommen und heirateten im selben Jahr sogar kirchlich. 2018 erfolgte dann die nächste Trennung - offenbar bis jetzt.

07:26 Uhr

Ungarns Regierung stichelt gegen George Clooney

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Nicht nur ein Schauspieler.

(Foto: picture alliance/dpa)

Diese Meldung könnte auch unter der Überschrift funktionieren: "Wie du mir, so ich dir." Die ungarische Regierung hat Hollywoodstar George Clooney "begrenzte" Geschichts- und Politikkenntnisse vorgeworfen, nachdem dieser Ministerpräsident Viktor Orbán kritisiert hatte. "Wir mögen George Clooney als Schauspieler", schrieb Ungarns Außenminister Peter Szijjarto bei Facebook. Von Geschichte und Politik verstehe er offenbar jedoch nur wenig. Zuvor hatte ein Regierungssprecher in Budapest bereits gesagt, Clooney werde von dem ungarischstämmigen US-Investor George Soros gesteuert.

Clooney, der für sein humanitäres Engagement bekannt ist, hatte in einem Interview mit dem Magazin "GQ" vergangene Woche den rechtskonservativen Orbán und Ungarn als Beispiel für "Hass und Wut" in der Welt genannt. Gegen das EU-Mitglied Ungarn, das sich auch gegen Flüchtlinge abschottet, laufen wegen Rechtsstaatsverstößen bereits Strafverfahren.

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07:06 Uhr

Nebliger Start in den Tag - Aussicht auf Sonne

Hoch "Valentin" bestimmt das Wetter in Deutschland, allerdings bedeutet das für die tieferen Lagen oft neblig-kaltes, für die Berglagen dagegen sonniges und mildes Wetter. In weiten Teilen des Landes ist es heute zunächst neblig oder trüb, im Laufe des Tages kann sich die Sonne aber doch etwas häufiger als gestern gegen Nebel und Hochnebel durchsetzen. Vor allem im Südwesten sowie zwischen Nordrhein-Westfalen und Sachsen gibt es gute Chancen auf längere sonnige Abschnitte. Strahlend schönes Wetter gibt es erneut in den Alpen und auf den Höhen des Schwarzwaldes und des Bayerischen Waldes. Die Höchstwerte erreichen 7 bis 12 Grad, im Dauergrau nur 0 bis 6 Grad.

Am morgigen Donnerstag startet der Tag in der Mitte und im Süden wieder mit Nebel oder Hochnebel, der sich im Bereich der Mittelgebirge sowie in weiten Teilen Bayerns den ganzen Tag halten dürfte. Auf den Bergen im Süden wird es erneut sonnig. Im Norden ziehen dagegen dichte Wolken auf und stellenweise kann daraus auch mal etwas Regen fallen. Später lockert es dann in Schleswig-Holstein allmählich wieder auf. Die Temperaturen erreichen 7 bis 13 Grad, im Dauergrau nur 0 bis 6 Grad.

06:55 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

in den vergangenen Tagen sind schon einige Informationen durchgesickert, mit welchen verschärften Maßnahmen Bund und Länder in den nächsten Wochen die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen wollen. Dazu gehören etwa ein früherer Ferienbeginn, eine Ausweitung der Maskenpflicht und strengere Kontaktbeschränkungen. Worauf sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsident_innen schließlich einigen und was das für Weihnachten und Silvester bedeuten wird, erfahren wir in der zweiten Tageshälfte.

Aktuelles rund um das Themenfeld Coronavirus können Sie wie gewohnt in unserem Liveticker lesen.

Diese Termine stehen außerdem auf der Agenda:

  • Das Bundeskabinett legt heute den Termin für die nächste Bundestagswahl fest. Innenminister Horst Seehofer hatte nach Beratungen mit Ländern und Fraktionen den 26. September 2021 vorgeschlagen. Neben der regulären Kabinettssitzung will der Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus einen umfangreichen Katalog geplanter Maßnahmen vorlegen.
  • Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt heute über eine Klage zu bewaffneten US-Drohneneinsätzen im Jemen. Dabei geht es um die Frage, welche Verantwortung die Bundesregierung trägt.
  • Immer wieder sorgen terroristische Angriffe für Trauer und Schock in aller Welt. Doch insgesamt nimmt die Zahl der Terroropfer seit Jahren ab. Ob es bei diesem Trend bleibt, wird der neue Global Terrorism Index zeigen, den das Institute for Economics and Peace heute in London vorstellen will.
  • Urteilsverkündung im Prozess gegen einen Bremer Pastor wegen Volksverhetzung: Pastor Olaf Latzel wird vorgeworfen, in einem auch auf Youtube verbreiteten Ehe-Seminar mit abwertenden Äußerungen über Homosexualität zum Hass angestachelt zu haben.
  • Auch im Prozess wegen eines verbotenen Fahrzeugrennens mit Todesfolge wird ein Urteil erwartet. Die beiden Angeklagten sollen sich am 13.10.2019 gegen 1.30 Uhr in Hamburg ein Autorennen mit Geschwindigkeiten bis 104 Kilometer pro Stunde geliefert haben, bei dem es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge kam. Dabei wurde ein Pkw gegen einen Baum geschleudert, wodurch der Beifahrer kurz darauf starb.
  • Titelverteidiger FC Bayern München kann mit einem Sieg gegen RB Salzburg (ab 21 Uhr im Liveticker auf ntv.de) den vorzeitigen Achtelfinal-Einzug in der Champions League perfekt machen. So weit ist Borussia Mönchengladbach noch nicht. Aber mit einem Erfolg gegen den ukrainischen Meister Schachtjor Donezk wäre das Weiterkommen zum Greifen nah.

Zum Glück ist meine Tasse Kaffee auch zum Greifen nah. Mein Name ist Anja Rau. Ich versorge Sie bis zum Nachmittag mit Meldungen aus aller Welt. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an anja.rau[at]nama.de

06:39 Uhr

Studie deckt Hintergründe zu gefährlichem Borna-Virus auf

Zuerst die beruhigende Nachricht: Das Borna-Virus tritt sehr selten auf. In Deutschland stirbt eine einstellige Zahl Menschen infolge einer Infektion pro Jahr. Einziger bekannter Reservoirwirt des Erregers ist die Feldspitzmaus (Crocidura leucodon), bei der die Infektion keine Symptome verursacht. Die Spitzmäuse scheiden das Virus in Urin, Kot und Speichel aus - darüber können sich dann andere Säugetiere und in seltenen Fällen auch der Mensch anstecken.

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Die undatierte Aufnahme zeigt einen Anitkörpernachweis zum Borna-Virus im Gewebe.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine neue Studie des Robert-Koch-Instituts legt nahe, dass in erster Linie Menschen aus sehr ländlichen Regionen an der seltenen Infektion erkranken. Die Ärztin und Epidemiologin Kirsten Pörtner hat für die Studie die Angehörigen von acht an dem Virus gestorbenen Patienten befragt. Das Ergebnis: Alle wohnten auf dem Land, sieben von acht hatten eine Katze. "Möglicherweise bringen Katzen durch ihr Jagdverhalten ihre Besitzer mit Spitzmäusen und dem Virus in Kontakt - die Katzen selbst waren unauffällig", so Pörtner.

Borna-Viren lösen eine Hirnentzündung aus, die in nahezu allen Fällen tödlich endet. Pro Jahr werden im Schnitt zwei Infektionen in Deutschland bekannt, Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass die Dunkelziffer höher liegt, bei bis zu sechs Fällen pro Jahr. Ein Schwerpunkt der Infektionen liegt in Bayern.

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06:22 Uhr

Bahn macht wohl Rekordverlust von 5,6 Milliarden Euro

Die zweite Corona-Welle verschärft die wirtschaftlichen Probleme der Deutschen Bahn. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, steuert der bundeseigene Konzern deshalb dieses Jahr auf einen Rekordverlust von 5,6 Milliarden Euro zu. Das geht aus den Unterlagen für die Aufsichtsratssitzung am 9. Dezember hervor, die dem Blatt vorliegen. Zum Halbjahr hatte die Bahn ein Minus von 3,7 Milliarden Euro ausgewiesen. Um die Verluste auszugleichen, hat die Bundesregierung der Bahn im Konjunkturpaket vom Juni eine Aufstockung des Eigenkapitals um fünf Milliarden Euro zugesagt. Bis 2024 rechnet das Unternehmen mit Einbußen zwischen elf und im schlechteren Szenario von 13,5 Milliarden Euro.

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06:09 Uhr