Der Tag
5. März 2026
imageHeute mit Johannes Graf und Robin Grützmacher
Zum Archiv
22:17 Uhr

Das war Donnerstag, der 5. März 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

auch heute stand wieder das Kriegsgeschehen im Nahen Osten im Zentrum der Weltaufmerksamkeit. Eben teilte die Nato mit, die Einsatzbereitschaft ihrer Raketenabwehr erhöhen zu wollen. Alle aktuellen Entwicklungen können Sie in unserem Liveticker nachlesen.

Was war sonst noch wichtig?

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Der Tag von ntv.de ist morgen wieder für Sie da.

Das war Donnerstag, der 5. März 2026
21:41 Uhr

Erfolg für Roche: So viel nahmen Patienten mit neuem Abnehmprodukt ab

Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat mit seinem experimentellen Abnehmmedikament Petrelintide in einer Studie der mittleren Phase Erfolge erzielt. Patienten hätten innerhalb von 42 Wochen bis zu 10,7 Prozent ihres Körpergewichts verloren, teilte das Unternehmen mit. In der Vergleichsgruppe, die ein Placebo erhielt, sei das Gewicht um 1,7 Prozent zurückgegangen. Roche entwickelt den Wirkstoff gemeinsam mit der dänischen Zealand Pharma.

Mit dem Mittel wollen die Unternehmen in den boomenden Markt für Abnehmmedikamente vorstoßen, der derzeit von Novo Nordisk und Eli Lilly beherrscht wird. Anders als deren Bestseller Wegovy und Zepbound, die das Hormon GLP-1 nachahmen, basiert Petrelintide auf Amylin. Dieser Ansatz aktiviert Rezeptoren im Gehirn und verlangsamt die Magenentleerung, was potenziell weniger Nebenwirkungen verursacht und dem Muskelabbau entgegenwirkt. Analysten hatten die Messlatte für die Wettbewerbsfähigkeit des Mittels zuvor allerdings etwas höher gelegt, da Lillys vergleichbarer Kandidat Eloralintide in einer Studie zuletzt einen Gewichtsverlust von rund 20 Prozent gezeigt hatte.

Erfolg für Roche: So viel nahmen Patienten mit neuem Abnehmprodukt ab
20:55 Uhr

Sprecher reagiert auf Festnahme von Britney Spears

Die Festnahme von Britney Spears wegen Trunkenheit am Steuer schlägt hohe Wellen. Es ist einer von vielen Vorfällen um die Sängerin in den vergangenen Jahren. Und Angehörige und Fans sind wieder einmal in Sorge. Unmittelbar nach der Festnahme wurde Spears laut des "People"-Magazins kurzzeitig in ein Krankenhaus gebracht, wo ein Blutalkoholtest durchgeführt wurde. In der Zwischenzeit soll sie sich wieder in ihrem eigenen Zuhause aufhalten.

Britney Spears auf RTL+

Auf der Suche nach Musik von Britney Spears? Songs, Alben und Infos von ihr gibt es auf RTL+

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(Foto: IMAGO/APress)

Ein Sprecher der Sängerin hat zu dem Vorfall in einem Statement, das "People" vorliegt, erklärt: "Das war ein bedauerlicher Vorfall, der völlig unentschuldbar ist. Britney wird die richtigen Schritte unternehmen, sich an die Gesetze halten und hoffentlich kann dies der erste Schritt zu einer längst überfälligen Veränderung in Britneys Leben sein. Hoffentlich bekommt sie die Hilfe und Unterstützung, die sie in dieser schwierigen Zeit braucht."

Sprecher reagiert auf Festnahme von Britney Spears
20:02 Uhr

Münchens Oberbürgermeister leistet sich üblen Fehltritt

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat im Stadtrat das N-Wort verwendet. In der Vollversammlung sagte er beim Blättern in Unterlagen: "So, wo samma, sagen die N...", wie auf der Aufzeichnung der Sitzung zu sehen und hören ist. Mit dem Begriff "N-Wort" wird heute eine früher gebräuchliche rassistische Bezeichnung für Schwarze umschrieben. Reiter bat in einem schriftlichen Statement um Entschuldigung: "Bei der Äußerung handelt es sich um ein Zitat aus einem Stück des Künstlers Fredl Fesl, das mir spontan über die Lippen kam bei der Frage, wo wir uns in der Tagesordnung befinden." Alfred Raimund "Fredl" Fesl (1947-2024) war ein niederbayerischer Musiker, Sänger und Kabarettist.

Weiter schrieb Reiter: "Es lag mir in keiner Weise daran, Menschen zu verletzen oder abzuwerten. Wenn sich durch meine Worte jemand verletzt oder herabgesetzt gefühlt hat, bedaure ich das ausdrücklich und bitte dafür um Entschuldigung." Ihm sei bewusst, dass der Münchner Stadtrat im Jahr 2022 mit dem Beschluss "N-Wort ächten" deutlich gemacht habe, dass die Verwendung dieses Begriffs als rassistisch einzuordnen und abzulehnen ist, so der Oberbürgermeister.

Münchens Oberbürgermeister leistet sich üblen Fehltritt
19:29 Uhr

US-Regierung um 46 Millionen Dollar bestohlen? Festnahme auf Insel

Er soll die US-Regierung um Kryptogeld im Wert von über 46 Millionen US-Dollar bestohlen haben – nun ist der Verdächtigte in der Karibik festgenommen worden. Die Gendarmerie habe ihn auf dem französischen Teil der Insel St. Martin in einer gemeinsamen Operation in Gewahrsam genommen, teilte FBI-Direktor Kash Patel auf der Plattform X mit. Dem Mann wird vorgeworfen, das Geld vom U.S. Marshals Service gestohlen zu haben. Die Behörde verwahrt unter anderem digitale Vermögenswerte, die von anderen Behörden konfisziert werden.

Patel teilte dazu das Foto eines jungen Mannes in Handschellen, auch ein Koffer mit mehreren Bündeln Bargeld ist zu sehen. Dem FBI-Chef zufolge handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen Auftragnehmer der US-Regierung.

US-Regierung um 46 Millionen Dollar bestohlen? Festnahme auf Insel
19:09 Uhr

Großbritannien will Flüchtlingsfamilien bis zu 40.000 Pfund für Rückkehr zahlen

Großbritannien will Asylbewerbern künftig die Unterkunft und finanzielle Unterstützung entziehen, wenn diese gegen Gesetze verstoßen, illegal arbeiten oder für sich selbst sorgen können. Die von Innenministerin Shabana Mahmood vorgestellten Pläne sehen zudem ein Pilotprogramm vor, das abgelehnten Asylbewerbern 10.000 Pfund pro Familienmitglied und bis zu 40.000 Pfund pro Familie anbietet, damit sie das Land freiwillig verlassen. Andernfalls droht ihnen die Abschiebung.

Ferner soll die gesetzliche Verpflichtung zur Unterstützung von Flüchtlingen abgeschafft und die anfängliche Aufenthaltserlaubnis auf zweieinhalb Jahre halbiert werden. Die neuen Maßnahmen orientieren sich den Angaben zufolge am Vorgehen Dänemarks.

Großbritannien will Flüchtlingsfamilien bis zu 40.000 Pfund für Rückkehr zahlen
18:25 Uhr

"Abzock"-Benzinpreise führen zu heftigen Reaktionen

E-Autofahrer lachen sich derzeit ins Fäustchen. Wer mit einem Verbrenner unterwegs ist, würde beim Blick auf die Preise an den Tankstellen wohl am liebsten ins Lenkrad beißen. Die massiven Preiserhöhungen in Deutschland führen auch zu heftigen Reaktionen aus der Politik. Wenn es ums Autofahren geht, ist plötzlich viel Dampf in der Sache. "Gegen dieses Abzocken gibt es rechtliche Mittel", sagte beispielsweise der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, der rheinland-pfälzische Regierungschef Alexander Schweitzer, in Berlin.

Die Firmen hätten "übertrieben", kritisierte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer. Man müsse denen "auf die Finger schlagen", die jetzt Zusatzgewinne auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher machten. Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche hatte zuvor eine Kartellamtsprüfung der jüngsten Preissprünge an Tankstellen infolge des Iran-Kriegs angekündigt. Das Bundeskartellamt dämpfte Hoffnungen auf rasche Abhilfe bei den Preissteigerungen. Die Preisentwicklung werde fortlaufend analysiert, betonte dessen Präsident Andreas Mundt. Es gebe aber kein Instrumentarium, "um geopolitisch getriebene Preissteigerungen quasi auf Knopfdruck zu verhindern".

Mehr zum Ölpreis können Sie hier in unserem Börsen-Tag lesen.

"Abzock"-Benzinpreise führen zu heftigen Reaktionen
17:29 Uhr

Neue Umfrage wird der AfD überhaupt nicht gefallen

Wirkt sich der Familien-Filz bei der AfD immer mehr aus? Die Union baut einer neuen Umfrage zufolge ihren Vorsprung vor der AfD deutlich aus. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU/CSU auf 28 Prozent, wie der neue ARD-"Deutschlandtrend" von Infratest dimap ergab. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als Anfang Februar. Die AfD büßt einen Punkt ein und erreicht 23 Prozent. Der Abstand wächst somit von 2 auf 5 Prozentpunkte, so hoch wie zuletzt im Sommer vergangenen Jahres. Im Oktober 2025 lagen beide im ARD-"Deutschlandtrend" noch gleichauf. 

Die SPD verschlechtert sich um einen Punkt und würde nun von 14 Prozent gewählt. Die Grünen legen einen Punkt auf 13 Prozent zu. Die Linke verliert einen Punkt auf 9 Prozent. Im RTL/ntv-Trendbarometer beträgt der Abstand zwischen CDU und AfD zwei Prozent:

Neue Umfrage wird der AfD überhaupt nicht gefallen
16:54 Uhr

Bundestag fällt weitreichende Entscheidung zu Wölfen

Zum Schutz von Weidetieren hat der Bundestag einen erleichterten Abschuss von Wölfen beschlossen. Mit den Stimmen der schwarz-roten Koalition und der AfD wurde das Tier ins Jagdrecht aufgenommen. Unter anderem können damit sogenannte Problemwölfe einfacher getötet werden - etwa wenn sie Zäune überwunden und Schafe gerissen haben. Allerdings muss nach dem Bundestag auch noch der Bundesrat zustimmen, bevor die Neuregelung in Kraft treten kann.

Die Zahl der Wölfe in Europa hat sich binnen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Im Jahr 2023 sollen es 20.300 Tiere gewesen sein. Allein in Deutschland wurden zuletzt nach Behördenangaben mehr als 1.600 Wölfe gezählt. Während Tierschützer diese Entwicklung begrüßen, sorgen sich Weidetierhalter um die Sicherheit ihrer Schafe, Ziegen und Kälber.

Bundestag fällt weitreichende Entscheidung zu Wölfen
16:31 Uhr

Reporterin berichtet von Undercover-Einsatz bei Neonazis

Angelique Geray hat monatelang undercover in dem jugendlichen Neonazi-Netzwerk "Letzte Verteidigungswelle" recherchiert und damit zu deren Enttarnung beigetragen. Sie blickt mit Erleichterung auf den Prozessbeginn und erläutert, was unsichere Eltern unternehmen können.

Reporterin berichtet von Undercover-Einsatz bei Neonazis
15:56 Uhr

Mann soll seine Schwester getötet haben

 In Niedersachsen ist eine Frau offenbar von ihrem Bruder getötet worden. Eine Zeugin alarmierte den Rettungsdienst zum Wohnhaus der 58-Jährigen in Osterode, wie die Polizei in Göttingen mitteilte. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen.

Eine Obduktion ergab, dass die Frau eines gewaltsamen Todes gestorben war. Als dringend tatverdächtig wurde der jüngere Bruder der Getöteten festgenommen. Der 54-Jährige wohnte mit seiner Schwester unter einem Dach. Er wurde einem Haftrichter vorgeführt und kam in Untersuchungshaft.

Mann soll seine Schwester getötet haben
15:19 Uhr

84-Jährige baut bizarren Unfall - Mann muss sich retten

Ärgerliche Entdeckung für eine 84-Jährige in Kressbronn in Baden-Württemberg: Ihr Wagen wurde auf der Fahrerseite zugeparkt. Die Frau wollte sich selbst helfen und entschloss sich, ihn von der Beifahrerseite aus zu steuern. Doch das ging gehörig schief.

Sie blieb nach eigenen Angaben zunächst mit dem Fuß am Gaspedal hängen und fuhr rückwärts gegen einen geparkten Wagen. Anschließend beschleunigte sie laut Polizei nach vorn und prallte gegen ein weiteres Fahrzeug. Dessen Fahrer, der neben seinem Auto stand, konnte sich nur durch einen Sprung über ein Mäuerchen retten. Dabei verletzte er sich leicht. Auch die 84-Jährige erlitt durch die Kollisionen leichte Blessuren. Beide wurden von einem Rettungsdienst versorgt. Gegen die Frau wurden Ermittlungen eingeleitet.

84-Jährige baut bizarren Unfall - Mann muss sich retten
14:55 Uhr

Billig-Modehändler Shein verkauft Kleidung mit gefährlichen Chemikalien

Der asiatische Billig-Modehändler Shein bietet auf seiner Plattform nach Recherchen von Greenpeace weiterhin Kleidung an, die mit gefährlichen Chemikalien belastet ist. Eine Untersuchung des Bremer Umweltinstituts im Januar habe ergeben, dass viele der auf der Online-Plattform angebotenen Kleidungsstücke nach wie vor die Grenzwerte der europäische Chemikalienverordnung überschritten, erklärten die Umweltschützer am Donnerstag.

Greenpeace hatte den Angaben nach bereits im November eine Reihe von mit gefährlichen Chemikalien belasteten Produkten von Shein gefunden. Das Unternehmen habe daraufhin angekündigt, die betroffenen Artikel vom Markt zu nehmen. Im Januar seien dann identische oder sehr ähnliche Produkte wie im November untersucht worden - mit sehr ähnlichen Ergebnissen, erklärte Greenpeace. Tatsächlich habe Shein lediglich beanstandete Produktnummern entfernt.

Billig-Modehändler Shein verkauft Kleidung mit gefährlichen Chemikalien
14:25 Uhr

Bürgermeister gesucht - keiner will's machen

In immer mehr Regionen haben Gemeinden Schwierigkeiten, Kandidaten für das Bürgermeisteramt zu finden. Das Ehrenamt erfordert einen großen Aufwand und wird durch bürokratische Hürden oft unnötig verkompliziert. Bei vielen Wahlen bleibt die Liste daher leer - so auch im bayerischen Idyll.

Bürgermeister gesucht - keiner will's machen
14:06 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Johannes Graf ist in den Feierabend verschwunden. Die Spätschicht ist nun da. Mein Name ist Robin Grützmacher und bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de.

Schichtwechsel
13:54 Uhr

Touristen müssen für Eintritt in Kölner Dom künftig bezahlen

Der Kölner Dom wird Touristen in Zukunft Eintritt kosten. Damit sollen die gestiegenen finanziellen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb des Doms gedeckt werden, wie das Domkapitel auf einer Pressekonferenz mitteilt. Die Gebühr soll ab der zweiten Jahreshälfte erhoben werden.

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Wer hier noch kostenlos rein will, muss sich beeilen. (Foto: picture alliance / Bonn.digital)
Touristen müssen für Eintritt in Kölner Dom künftig bezahlen
13:36 Uhr

Buchhandlungen klagen gegen Ausschluss von Preis

Nach ihrem Ausschluss vom Deutschen Buchhandlungspreis planen drei Buchhandlungen dagegen zu klagen. Kulturstaatsminister Weimer hatte die drei Buchhandlungen aus dem linken Spektrum wegen "verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse" von der Liste der Läden gestrichen, die für den Preis vorgesehen waren. Bei den Buchhandlungen handelt es sich um "Golden Shop" aus Bremen, "Rote Straße" aus Göttingen sowie "Zur schwankenden Weltkugel" aus Berlin

In einem Schreiben des Göttinger Anwalts Sven Adam kündigen die drei Buchhandlungen sowohl gegen den Kulturstaatsminister als auch gegen den Verfassungsschutz juristische Schritte an. Ziel sei es, dass die Preise so vergeben werden könnten, wie von der Jury beabsichtigt. Die Streichung der Läden von der Nominiertenliste sei ein Eingriff in eine Entscheidung einer unabhängigen Jury ohne belastbare Begründung. Weiter teilen die Anwältinnen und Anwälte mit, es müsse geklärt werden, "wer genau wann und warum auf die Preisvergabe diesen bislang beispiellosen Einfluss genommen hat". Die Klagen sollen Anfang kommender Woche erhoben werden.

Buchhandlungen klagen gegen Ausschluss von Preis
13:36 Uhr

Bundestag beschließt Umbau von Bürgergeld zu Grundsicherung

Das Bürgergeld wird zu einer Grundsicherung umgebaut. Der Bundestag billigte mehrheitlich den entsprechenden Gesetzentwurf, der nun in den nächsten Monaten in Kraft treten soll. Der Druck auf Bürgergeldempfänger soll steigen, einen Job anzunehmen, um die Sozialkassen zu entlasten.

Bundestag beschließt Umbau von Bürgergeld zu Grundsicherung
13:05 Uhr

Renten steigen ab Juli um 4,24 Prozent

Die rund 23 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland erhalten vom 1. Juli 2026 an deutlich mehr Geld. Ihre Bezüge steigen um 4,24 Prozent, wie Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas ankündigt. "Die gute Lohnentwicklung führt erneut zu einer spürbaren Rentenanpassung, mit der die Verlässlichkeit der gesetzlichen Rente zum Ausdruck kommt", sagt die SPD-Co-Chefin. Die Renten steigen damit erneut stärker als die Inflation. Die Bundesregierung erwartet bislang für dieses Jahr eine allgemeine Preissteigerung von 2,1 Prozent.

Renten steigen ab Juli um 4,24 Prozent
12:48 Uhr

Mann rast in Rettungsgasse, baut Unfall und schlägt Helferin

Im Stau auf der A81 bei Möglingen im Kreis Ludwigsburg rast ein mutmaßlich betrunkener 27-Jähriger in die Rettungsgasse. Doch damit nicht genug: Er streift zwei Autos und kracht dann in das Heck eines weiteren Fahrzeugs. Anstatt sich nach dem Unfall behandeln zu lassen, läuft der Mann zunächst davon. "Als eine Rettungssanitäterin ihn in einen sicheren Bereich zurückbringen wollte, holte der 27-Jährige aus und schlug der jungen Frau gegen den Kopf", so die Polizei. Die Sanitäterin wird leicht verletzt und muss sich selbst behandeln lassen. 

Polizisten bringen den Mann schließlich zu Boden und legen ihm Handschellen an. Dabei versucht er, auch die Polizisten zu schlagen und beleidigt diese. Weil die Polizisten vermuteten, dass der Mann alkoholisiert war, wurde ihm Blut abgenommen. Dabei geriet der Mann laut Polizei in einen psychischen Ausnahmezustand. Er wurde schließlich in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Mann rast in Rettungsgasse, baut Unfall und schlägt Helferin
12:25 Uhr

Japanische Weltraumrakete zerstört sich nach 69 Sekunden selbst

Die japanische Weltraumfirma Space One scheitert erneut mit dem ersten komplett kommerziellen Satellitenstart. Die Rakete "Kairos" löst 69 Sekunden nach dem Abheben die Selbstzerstörung aus. Es habe zuvor keine Anzeichen für Fehlfunktionen gegeben, sagt Space-One-Manager Nobuhiro Sekino auf einer Pressekonferenz. In Live-Aufnahmen war zu sehen, wie "Kairos" vor der Selbstzerstörung ins Trudeln geriet.

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Im vergangenen Jahr waren zwei Starts dieser 18 Meter hohen Rakete mit Feststoff-Antrieb missglückt. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)
Japanische Weltraumrakete zerstört sich nach 69 Sekunden selbst
11:53 Uhr

Räuber überfallen Juweliergeschäft mit Kettensäge

In England überfallen zwei Männer einen Juwelier mitten am Tag mithilfe einer Kettensäge. Die Aktion dauert nur wenige Sekunden. Einer der Täter schneidet das Schaufenster mithilfe der Säge und schnappt sich schnell mehrere Schmuckstücke. Die Diebe können entkommen und werden weiterhin gesucht. 

Räuber überfallen Juweliergeschäft mit Kettensäge
11:20 Uhr

Schrottimmobilien für 42 Euro pro Quadratmeter: NRW nimmt Betrüger hoch

Das System ist perfide - und lebensgefährdend: Mithilfe schwer durchschaubarer Vermietergeflechte ergaunern die Täter mit Schrottimmobilien Sozialleistungen. Zuwanderern wird gezielt minderwertiger Wohnbestand vermietet, die Zeche zahlt das Jobcenter. Dabei erzielen die Täter Mondpreise. Bei einer Razzia in zwölf Städten in NRW stoßen die Behörden auf schlimme Zustände. So seien für üble Bruchbuden bis zu 42 Euro pro Quadratmeter kassiert worden, erklärt die nordrhein-westfälische Heimatministerin Ina Scharrenbach bei einer ersten Bilanz der Aktion in Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Krefeld, Langenfeld, Leverkusen, Remscheid, Solingen, Velbert und Wuppertal.

Es seien 265 Wohneinheiten geprüft worden, neun Mal seien in den Häusern lebensbedrohende Mängel beim Brandschutz vorgefunden worden. Die kontrollierten Gebäudekomplexe hatten als Mängel eine defekte Haustür, 14 defekte Fenster, 15 Wohneinheiten mit Schimmelbefall und vier defekte Elektroanlagen. Weiterhin festgestellt wurden laut Ministerium fünf defekte Heizungsanlagen inklusive Warmwasserversorgung und acht Fälle von Vermüllung. In 42 Fällen bestehe ein Anfangsverdacht auf Mietwucher.

Schrottimmobilien für 42 Euro pro Quadratmeter: NRW nimmt Betrüger hoch
10:53 Uhr

Asyl: Italien kann Dublin-Regeln aussitzen - nach Frist ist Deutschland zuständig

Deutschland kann nach Ablauf einer Frist für Asylverfahren zuständig werden, weil der eigentlich verantwortliche Staat die Aufnahme Schutzsuchender verweigert. Das stellt der Europäische Gerichtshof in einem Urteil klar. Hintergrund ist die Klage eines Syrers, der in Deutschland Asyl beantragte. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lehnte den Antrag ab - mit der Begründung, dass Italien zuständig sei. Denn die sogenannte Dublin-Verordnung regelt, dass grundsätzlich der erste EU-Staat, in dem ein Antragsteller registriert wird, das Verfahren führen muss.

Der Gerichtshof stellte klar, dass Italien trotz seiner Haltung zunächst zuständig bleibe - das würde sonst das System gefährden. Allerdings wies der Gerichtshof darauf hin, dass Überstellungen nach der Dublin-III-Verordnung nur innerhalb von grundsätzlich sechs Monaten möglich seien, nachdem der zuständige Staat der Aufnahme zustimme oder seine Zustimmung angenommen werde, weil er nicht reagiere. Danach gehe die Zuständigkeit automatisch wieder auf den anderen Staat, in diesem Fall Deutschland, über. „Dieser Automatismus stellt sicher, dass die betreffende Person einen effektiven Zugang zum Asylverfahren hat», so der EuGH.

Asyl: Italien kann Dublin-Regeln aussitzen - nach Frist ist Deutschland zuständig
10:28 Uhr

SPD-Politiker fordert Übergewinnsteuer für Benzin-Konzerne

Eigentlich hat Wirtschaftsministerin Reiche das Thema Spritpreisbremse schon abgeräumt, doch die Diskussion darüber geht weiter. Jetzt bringt ein erster Politiker eine Übergewinnsteuer für die Mineralölkonzerne ins Spiel. Bremens Regierungschef Bovenschulte von der SPD sagt der "Welt": "Wenn man sieht, wie die Ölkonzerne in Windeseile die Preise erhöht haben, dann besteht schon der Verdacht, dass sie den Krieg ausnutzen, um sich die Taschen vollzumachen."

Und weiter: "Was wir jetzt brauchen, ist eine Spritpreisbremse. Allerdings nicht auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Sondern indem wir diejenigen, die diese neue Krise für sich ausnutzen, mit kartell- und steuerrechtlichen Mitteln zur Verantwortung ziehen", sagt Bovenschulte. "Eine Übergewinnsteuer könnte in diesem Fall gute Dienste leisten."  Eine Übergewinnsteuer hatte die Linke zuvor bereits gefordert. Eine solche Steuer auf übermäßige Gewinne hatte es in der Energiekrise nach Russlands Angriff auf die Ukraine 2022 gegeben. Eingeführt worden war sie auf EU-Ebene als "befristete Solidaritätsabgabe".

SPD-Politiker fordert Übergewinnsteuer für Benzin-Konzerne
10:11 Uhr

Millionen Kubaner sind tagelang ohne Strom

Auf Kuba sind erneut Millionen Menschen ohne Strom. Ursache sei eine Störung im größten Wärmekraftwerk des Landes östlich der Hauptstadt Havanna, teilt der Stromversorger der sozialistischen Karibikinsel mit. Dadurch sei die Versorgung zwischen den Provinzen Pinar del Río im Westen und Camagüey im Osten nahezu komplett zusammengebrochen.

Auch die Hauptstadt Havanna ist demnach betroffen. Die Reparaturarbeiten könnten drei Tage dauern, hieß es weiter. Die Störung sei im unteren Teil eines Kessels festgestellt worden, dort sei ein Rohr geborsten. 

Millionen Kubaner sind tagelang ohne Strom
09:46 Uhr

Helene Fischer gibt es jetzt als Barbie-Puppe

Helene Fischer bekommt ihre eigene Barbie-Puppe. Die Puppe wird Fischer anlässlich des Weltfrauentags am Sonntag gewidmet, wie der Hersteller Mattel mitteilt. Die 41-Jährige teilt auf Instagram ein Foto, auf dem sie eine Barbie mit langen blonden Haaren in den Händen hält und anlächelt:

"Es ist eine unglaublich besondere Anerkennung und erfüllt mich mit großem Stolz, dass mir eine Barbie gewidmet wird", schrieb Fischer dazu. Fischer wolle jedem jungen Mädchen sagen: "Hört auf euer Herz und vertraut eurem Bauchgefühl, denn die Antworten liegen bereits in euch. Glaubt an euch selbst, bleibt euch treu und geht euren eigenen Weg", schreibt Fischer auf Instagram. Daran habe sie sich auch selbst immer gehalten. 

Helene Fischer gibt es jetzt als Barbie-Puppe
09:31 Uhr

Messerangriff am Holocaust-Mahnmal: Attentäter muss 13 Jahre in Haft

Im Prozess um einen brutalen Messerangriff durch einen IS-Anhänger am Berliner Holocaust-Mahnmal ist das Urteil gesprochen worden. Der damals 19-jährige Attentäter muss für 13 Jahre ins Gefängnis. Die Bundesanwaltschaft hatte eine lebenslange Haftstrafe und die Anwendung von Erwachsenenstrafrecht beantragt, die Verteidigung eine Jugendstrafe von sieben Jahren.

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Der Angeklagte bei Prozessbeginn im Kriminalgericht Moabit (Foto: picture alliance/dpa)

Der Syrer hatte am 21. Februar 2025 einen spanischen Touristen attackiert, der das Mahnmal besuchte. Laut Anklage packte er sein Opfer inmitten des Stelenfelds unvermittelt von hinten und fügte ihm eine 14 Zentimeter lange klaffende Wunde am Hals zu. Aus Sicht der Bundesanwaltschaft hatte sich der Angeklagte zuvor im Sinn der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) radikalisiert.

Messerangriff am Holocaust-Mahnmal: Attentäter muss 13 Jahre in Haft
09:16 Uhr

Ostern naht - und es herrscht Eier-Knappheit

Es sind nur noch wenige Wochen bis Ostern. Und wer beim Einkaufen mal darauf achtet: Die Eier-Regale in Supermärkten und Discountern sind teils nicht so gut gefüllt wie gewohnt; einzelne Sorten fehlen. Marktexperten sehen noch keine Krise. "Es gibt keinen Notstand, aber eine Eierknappheit", sagt etwa Margit Beck vom Informationsdienst Marktinfo Eier und Geflügel (MEG). "Die Regale sind nicht leer, man sieht aber Lücken. Teilweise ist die Auswahl kleiner". Zu Ostern könne es schwieriger werden, weil mehr Eier gekauft werden. 

Wegen der Vogelgrippe mussten vergangenes Jahr mehrere Hunderttausend Tiere gekeult werden. Der Wiederaufbau der Bestände braucht Zeit. Und der Eier-Hunger der Deutschen nimmt stetig zu. Der wachsende Bedarf kann nur teilweise aus heimischer Produktion gedeckt werden. Schon 2024 lag der Selbstversorgungsgrad bei 72 Prozent. Mehr als ein Viertel der Eier wird importiert. Wichtigstes Lieferland für Schaleneier waren im vorvergangenen Jahr die Niederlande mit einem Anteil von 76 Prozent. 

Ostern naht - und es herrscht Eier-Knappheit
08:48 Uhr

Jetzt kostet auch Super E10 im Schnitt mehr als 2 Euro pro Liter

Die Spritpreise steigen immer weiter: Einen Tag nach Dieselkraftstoff hat auch die günstigste gängige Benzinsorte Super E10 die Marke von zwei Euro pro Liter im bundesweiten Durchschnittspreis überschritten. In der Preisspitze am Morgen kostet sie 2,003 Euro, wie der ADAC mitteilt. Noch am Mittwoch war sie mit 1,995 Euro am Morgen knapp darunter geblieben. 

Auch Diesel verteuert sich weiter: Am Morgen erreicht der Kraftstoff im bundesweiten Durchschnitt 2,086. Am Mittwoch waren es noch 2,054 Euro. Dabei ist Diesel normalerweise billiger als E10, weil er deutlich niedriger besteuert wird. Sein Preis ist aber krisenanfälliger; auch in der Anfangsphase des Ukrainekrieges hatte er stärker reagiert als Benzin. Einer der Gründe ist, dass Diesel auch als Ersatz für Gas verwendet wird und für die Industrie eine größere Rolle spielt.

Jetzt kostet auch Super E10 im Schnitt mehr als 2 Euro pro Liter
08:00 Uhr

China beschwört "entschiedenen Kampf" um Taiwan

Chinas Regierung verschärft den Ton gegenüber der von Peking beanspruchten demokratischen Inselrepublik Taiwan. Die Volksrepublik werde "separatistische Kräfte entschieden bekämpfen" und sich äußerer Einmischung widersetzen. Das geht aus dem Arbeitsbericht der Regierung hervor, den Ministerpräsident Li Qiang zu Beginn des jährlich tagenden Nationalen Volkskongresses vorstellt. Man werde die "Sache der nationalen Wiedervereinigung vorantreiben".

Vor einem Jahr war an der gleichen Stelle noch nicht von "bekämpfen" die Rede gewesen. Damals hieß es, man werde sich "separatistischen Aktivitäten, die auf die Unabhängigkeit Taiwans abzielen, sowie Einmischungen von außen entschlossen widersetzen". China zählt Taiwan zu seinem Staatsgebiet und will die seit Jahrzehnten unabhängig regierte Insel an sich binden - notfalls mit Gewalt. In Taipeh regiert die Demokratische Fortschrittspartei, die Peking als Separatisten betrachtet, weil eine staatliche Unabhängigkeit Taiwans Teil ihres Programms ist.

China beschwört "entschiedenen Kampf" um Taiwan
07:32 Uhr

Abnehmspritze wird nach Absetzen zur Jojo-Spritze

Nach dem Absetzen von Abnehmspritzen nehmen Patienten schnell wieder zu - bewahren aber einer Studie zufolge womöglich etwa ein Viertel des Gewichtsverlusts längerfristig, berichtet ein Forschungsteam in der Fachzeitschrift "EClinicalMedicine". Das Team von der University of Cambridge hatte sechs Untersuchungen zu Medikamenten mit sogenannten GLP-1-Rezeptor-Agonisten mit insgesamt 3.236 Teilnehmern einbezogen. In drei der berücksichtigten Studien wurde der Wirkstoff Semaglutid getestet, der in den Präparaten Ozempic und Wegovy enthalten ist. In zwei Studien kam der Wirkstoff Tirzepatid und in einer der Wirkstoff Liraglutid zum Einsatz.

Patienten, die solche Präparate absetzen, legen demnach zunächst schnell und dann immer langsamer wieder an Gewicht zu. Der Endpunkt liege vielleicht bei etwa 75 Prozent - allerdings nur nach theoretischer Berechnung. Reale Langfrist-Werte gibt es bisher nicht. Studien hatten gezeigt, dass etwa die Hälfte derjenigen, die eine Therapie mit Abnehmspritzen beginnen, diese vorzeitig beenden - theoretisch müsste sie wohl lebenslang fortgesetzt werden, um den Erfolg zu bewahren, vermuten Experten. Viele brechen die Therapie aber ab, weil sie die Mittel nicht vertragen. Womöglich ist es laut den Forschern aber ausreichend, eine geringere Dosis zu nehmen, um das reduzierte Gewicht zu halten.

Abnehmspritze wird nach Absetzen zur Jojo-Spritze
07:13 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

wir blicken einmal auf das, was uns heute besonders beschäftigen wird – neben den Entwicklungen rund um den Nahen Osten (alles dazu finden Sie in unserem Liveticker) und der Ukraine (auch hierzu sei Ihnen unser Liveticker ans Herz gelegt).

  • Der Bundestag verabschiedet heute die Umgestaltung des Bürgergelds zu einer Grundsicherung. Künftig sollen mehr Mitwirkungspflichten und härtere Sanktionsandrohungen gelten.

  • Ebenfalls im Bundestag geht es heute um die Frage, ob der Wolf in Deutschland künftig wieder als jagdbare Tierart gilt. Dazu soll der Wolf in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden.

  • Der EuGH entscheidet über eine Migrationsfrage, die in Deutschland viele Gerichte beschäftigt. Es geht darum, ob Deutschland für ein Asylverfahren zuständig wird, wenn das eigentlich zuständige Italien keine Dublin-Rückkehrer aufnimmt. 

  • Heute um 11 Uhr gibt es eine Videoschalte zwischen den Außenministern der EU und Kollegen aus den Golfstaaten. Sie beraten über den Irankrieg.

  • In Berlin fällt das Urteil gegen einen damals 19-jährigen IS-Anhänger, der vor rund einem Jahr am Berliner Holocaust-Mahnmal einen spanischen Touristen mit einem Messer attackierte.

Wenn Sie Anmerkungen haben, dann gerne unter dertag(at)ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:55 Uhr

AfD-Spitzenkandidat reist wenige Tage vor der Wahl nach Washington

Gerade war Kanzler Merz in Washington. Und schon wieder gibt es deutschen Besuch in der US-Hauptstadt - dieses Mal aber niemand aus der Regierung. Die "Allianz Souveräner Nationen" trifft sich - eine Konferenz von Rechtsaußenpolitikern, organisiert von der Jugendorganisation Turning Point (das ist die Organisation, die der im vergangenen Jahr ermordete Charlie Kirk gegründet hatte).

Und als einen der Hauptteilnehmer haben die Veranstalter den AfD-Politiker Markus Frohnmaier angekündigt. Der außenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion ist zugleich Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am Sonntag. Weitere AfD-Politiker werden erwartet. Die Trump-Regierung unterhält enge Beziehungen zur AfD und anderen Rechtsaußen-Parteien in Europa.

AfD-Spitzenkandidat reist wenige Tage vor der Wahl nach Washington
06:26 Uhr

Reiche verspricht: Hohe Spritpreise werden Fall fürs Kartellamt

Die Benzinpreise sind im Zuge des Irankriegs sprunghaft gestiegen. Geht das mit rechten Dingen zu? Bundeswirtschaftsministerin Reiche kündigt jetzt an, die Preissprünge an den deutschen Tankstellen kartellrechtlich zu prüfen. "Wir werden prüfen, dass nicht eine Situation ausgenutzt wird, die sich an den Märkten abbildet, aber nicht in dieser Höhe", sagt Reiche im Podcast von "Table.Briefings". Darüber sei sie mit dem Bundeskartellamt im intensiven Austausch. 

Bundesfinanzminister Klingbeil droht Mineralölkonzernen mit Konsequenzen, sollten sie versuchen, aus dem Iran-Krieg und der aktuellen Lage Kapital zu schlagen. "Also es darf da jetzt keine Abzocke geben und da muss Politik natürlich auch handeln und muss da klar und konsequent vorgehen", sagte der SPD-Chef im ZDF.

Reiche verspricht: Hohe Spritpreise werden Fall fürs Kartellamt
06:00 Uhr

Hai-Attacke am Great Barrier Reef - Schnorchler verletzt

Der Great Barrier Reef vor Australiens Küste ist die Traum-Destination für Taucher und Schnorchler. Doch diese Geschichte liest sich eher wie ein Alptraum: Ein etwa 50 Jahre alter Mann ist zusammen mit zwei anderen Männern nahe Lady Elliot Island im Meer zum Schnorcheln unterwegs, als ein Hai ihn attackiert, berichten australische Medien unter Berufung auf Augenzeugen und Helfer. Der Mann habe Verletzungen am Arm und am Bauch, sagt ein Sprecher der Einsatzkräfte dem Sender ABC.

Mit Hilfe seiner Freunde schafft er es noch, zu der Insel zu schwimmen, auf der sich ein Hotel befindet. Mitarbeiter fordern Hilfe an, und der Verletzte wird mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Bundaberg auf dem Festland geflogen. Er soll in stabilem Zustand sein. Um welche Haiart es geht ist unklar. In den vergangenen Monaten hatten sich Attacken vor allem im Bundesstaat New South Wales und speziell rund um Sydney gehäuft. Im Januar kam es dort innerhalb weniger Tage gleich zu mehreren Zwischenfällen.

Hai-Attacke am Great Barrier Reef - Schnorchler verletzt