Dienstag, 15. September 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:20 Uhr

Madonna dreht Film über sich selbst

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Madonna stellt sich vor und hinter die Kamera.

(Foto: picture alliance/dpa)

Popstar Madonna will ihr eigenes Leben verfilmen und dabei selbst Regie führen und auch am Drehbuch mitwirken. Das noch titellose Projekt gab das Hollywood-Studio Universal Pictures heute bekannt.

Demnach sind die Oscar-Preisträgerin Diablo Cody als Drehbuchautorin und Amy Pascal als Produzentin an Bord. "Ich möchte meinen unglaublichen Lebensweg als Künstlerin, Musikerin, Tänzerin - und als Mensch, der versucht hat, sich in dieser Welt zu behaupten, vermitteln", sagte Madonna in einer Mitteilung. Der Fokus des Films sei ihre Musik.

21:55 Uhr

Notlandung in München - Frau bringt Baby im Flugzeug zur Welt

Eine 18-jährige Frau aus dem Jemen hat an Bord eines ägyptischen Flugzeugs ein Baby zur Welt gebracht. Während des Flugs von Kairo nach London setzten bei der Frau die Wehen ein, und das Kind kam in rund zehntausend Metern Flughöhe zur Welt. Der Pilot entschied sich daraufhin zur Zwischenlandung in München.

  • Laut Bundespolizei war die Frau mit ihrer 38-jährigen Mutter zum Vater der neugeborenen Tochter in London unterwegs. "Dass die Maschine einen Passagier mehr ausspuckt, als zugestiegen sind, kommt wohl nicht so häufig vor", befand die Bundespolizei.
  • Die Beamten drückten demnach "bei der Passkontrolle ob des fehlenden Reisedokuments der kleinen Dame natürlich ein Auge zu".
  • Mutter und Kind waren nach der Geburt wohlauf und wurden in ein Krankenhaus in der Nähe des Flughafens gebracht.
21:37 Uhr

Feuer nahe Flüchtlingscamp auf griechischer Insel Samos

Eine Woche nach dem Moria-Brand auf Lesbos ist nun auf der nächsten griechischen Insel nahe eines Flüchtlingslagers ein Feuer ausgebrochen. "Es brennt am Rande des Registrierzentrums", sagte der Bürgermeister der Ortschaft Vathy auf der Insel Samos, Giorgos Stantzos. "Noch brennen keine Zelte, aber ich bin besorgt." In sozialen Medien wurden entsprechende Bilder und Videos eines großen Brandherds veröffentlicht. Griechischen Medien zufolge ist das Feuer 200 bis 300 Meter oberhalb des Flüchtlingslagers ausgebrochen.

Im Flüchtlingslager Vathy nahe des gleichnamigen Ortes leben laut dem griechischen Migrationsministerium rund 4600 Migranten, das Lager hat jedoch nur eine Kapazität von rund 650 Plätzen.

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21:15 Uhr

Mick Schumachers Einstieg in die Formel 1 "ist nicht gegeben"

Mick Schumacher baut seine Gesamtführung in der Formel 2 weiter aus, der Titel scheint in greifbarer Nähe zu sein. Zwar weiß der 21-Jährige, dass Formel-2-Meister gute Chancen auf einen Einstieg in die Königsklasse haben. Für "gegeben" hält er jedoch nichts.

Sie sind gespannt, wie es für Mick Schumacher weitergeht? Freuen Sie sich schon mal auf morgen Früh! Denn wir haben gerade einen Text zu Mick Schumacher für Sie in Vorbereitung.

Mehr Sport-Meldungen finden Sie im Sport-Tag

20:45 Uhr

Motorradfahrer schnallt sich Tochter auf den Rücken und fährt 120 km/h

Am Samstag beobachteten mehrere Menschen auf der Bundesstraße 9 bei Koblenz einen Motorradfahrer, der ein Mädchen gegen die Fahrtrichtung sitzend transportierte. Nach Polizeiangaben war der Mann teils mit mehr als 120 Stundenkilometern unterwegs. Das vierjährige Kind steckte demnach in einer rucksackartigen, vom Fahrer getragenen Riemenkonstruktion und konnte sich kaum bewegen. Die Hände des Mädchens seien in dieser Konstruktion so fixiert gewesen, dass es sie nicht herausnehmen konnte. Auf dem Kopf trug das Kind einen Motorradhelm, der sich als viel zu groß und zu schwer erwies.

Dem Vater droht der Verlust des Führerscheins für alle Klassen. Zudem werde das Jugendamt überprüfen, ob weitere Maßnahmen im Hinblick auf das Kindeswohl erforderlich seien, teilte die Polizei mit.

20:10 Uhr

Jude Law: "Ach ja, und ich bin Vater geworden"

Still und leise ist der britische Schauspieler Jude Law zum nunmehr sechsten Mal Vater geworden. Die frohe Kunde verriet er im Video-Interview mit Late-Night-Talker Jimmy Fallon. Auf die Frage, womit Law zuletzt seine Zeit verbracht habe, schwärmt dieser erst minutenlang von seinem neuen Hobby als Gärtner, nur um dann beiläufig zu erwähnen: "Ach ja, und ich bin Vater geworden!"

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Leidenschaftlicher Gärtner und Sechsfach-Vater: Jude Law.

(Foto: imago/ZUMA Press)

  • "Wir fühlen uns gesegnet", schlug Law daraufhin ernstere Töne an. Durch die Corona-Krise sei er umso enger mit seiner Familie zusammengerückt, die inzwischen um ein weiteres Kind größer geworden ist.
  • Das Geschlecht und den Namen von Nachwuchs Nummer sechs hat Law im Gespräch mit Fallon allerdings nicht verraten. Und auch der genaue Geburtstermin bleibt sein Geheimnis.
  • Mutter ist Laws Ehefrau Phillipa Coan, mit der er seit 2019 verheiratet ist. Es handelt sich dabei um das erste gemeinsame Kind des Paares. Die drei Kinder Rafferty (23), Iris (19) und Rudy (18) stammen aus Laws Ehe mit Sadie Frost. Tochter Sophia (10) hat er mit Ex-Partnerin Samantha Burke (35), die fünfjährige Ada mit Ex-Freundin Catherine Harding.
20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:52 Uhr

Emirate und Bahrain besiegeln Normalisierung der Beziehungen mit Israel

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"Ein unglaublicher Tag für die Welt".

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Bahrain haben im Beisein von US-Präsident Donald Trump die Normalisierung der Beziehungen mit Israel besiegelt.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und die Außenminister der VAE und Bahrains, Abdullah bin Sajid und Abdullatif al-Sajani, unterzeichneten im Garten des Weißen Hauses verschiedene Abkommen, mit denen der Frieden, die Aufnahme diplomatischer Beziehungen und die "volle Normalisierung" der Beziehungen vereinbart wurden. "Dies ist ein unglaublicher Tag für die Welt", hatte Trump kurz vor der Unterzeichnung gesagt.

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19:42 Uhr

Wien hält trotz Nawalny-Falls an Nord Stream 2

Österreich hält trotz des Giftanschlags auf den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny an der umstrittenen Gas-Pipeline Nord Stream 2 fest. Er sehe "keinen Zusammenhang zwischen dem Fall Nawalny und Nord Stream 2", sagte der österreichische Präsident Alexander Van der Bellen nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Wien.

Auch Kanzler Sebastian Kurz erklärte, die Pipeline sei ein "wirtschaftliches, ein positives Projekt". Sie ermögliche eine "Diversifikation" der Routen in der Energieproduktion, fügte Kurz hinzu. Das österreichische Unternehmen OMV ist als Finanzpartner an dem zehn Milliarden Euro umfassenden Projekt beteiligt.

Selenskyj äußerte Verständnis für die österreichische Sicht. Er wünsche sich jedoch, dass das Projekt auch "aus unserer Perspektive" gesehen werde, erklärte der ukrainische Präsident. Der Bau einer zusätzlichen direkten Gasleitung von Russland nach Deutschland schwächt die Position traditioneller Transitländer wie Polen und der Ukraine.

19:09 Uhr

Lebendige Schlange gilt nicht als Mund-Nasen-Schutz

Große Enttäuschung für Tierfreunde: Eine um Hals und Kopf gewickelte Schlange ist kein ordentlicher Mund-Nasen-Schutz gegen das Coronavirus. Zu dieser Klarstellung sahen sich öffentliche Nahverkehrsbetriebe in Nordwestengland veranlasst, nachdem ein Mann in einem Bus mit einer lebendigen Schlange um den Hals und um den Mund gesichtet worden war. Mitreisende in dem Bus auf dem Weg nach Manchester hätten erst gedacht, der Mann trage einen besonders farbenprächtigen Mund-Nasen-Schutz, berichtete die Zeitung "Manchester Evening News".

Fotos von dem Mann zeigen ihn mit einer Schlange um seinen Mund und seinen Hals, die wie eine Python-Würgeschlange aussah. Eine Atemschutzmaske, wie sie vorgeschrieben ist, trug er nicht.

Ein Sprecher der Nahverkehrsbetriebe für den Großraum Manchester rief in Erinnerung, dass Masken, Schals oder Halstücher als Masken akzeptiert seien. Es gebe zwar etwas Interpretationsspielraum: "Wir denken aber nicht, dass dies die Nutzung von Schlangenhaut umfasst, vor allem wenn die noch an der Schlange dran ist."

18:35 Uhr

Betrunkener baut drei Unfälle und flieht ohne Kleidung

Ein betrunkener Autofahrer hat in Nürnberg drei Unfälle hintereinander verursacht und ist danach in Unterwäsche geflohen.

  • Der 38-Jährige hatte nach Angaben der Polizei eine rote Ampel überfahren und war beim Abbiegen mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Der Fahrer des anderen Autos blieb unverletzt.
  • Danach fuhr der Mann einfach weiter und rammte kurz darauf ein Verkehrszeichen.
  • Die Fahrt endete schließlich, als er beim Abbiegen ins Schleudern geriet und gegen ein parkendes Auto prallte.

Mehrere Zeugen meldeten den Unfall bei der Polizei - auch weil der Mann danach seine Kleidung auszog und sich zu Fuß von der Unfallstelle entfernte. Eine Streife nahm ihn fest. Ein Atemalkoholtest ergab rund zwei Promille.

17:46 Uhr

Spanien will Zehntausende Leichen exhumieren

Zehntausende Opfer des spanischen Bürgerkrieges und der Franco-Diktatur sollen aus Massengräbern exhumiert und ihnen ein würdevolles Gedenken verschafft werden. Die sozialistische Regierung verabschiedete einen Gesetzentwurf, der die staatliche Finanzierung der Exhumierungen vorsieht. Nach Schätzungen von Historikern und Opferverbänden liegen noch mehr als 100.000 Vermisste in Sammelgräbern.

Es soll eine Karte mit allen Massengräbern erstellt und eine DNA-Datenbank der Opfer angelegt werden, um deren Identifizierung zu ermöglichen. "Das Gedenken, die Gerechtigkeit und die Wiedergutmachung müssen Aufgaben des Staates sein", erklärte Regierungschef Pedro Sánchez.

Der Gesetzentwurf sieht auch vor, dass das monumentale Mausoleum für Franco in der Nähe von Madrid zu einer neuen Gedenkstätte umgewandelt wird, die nicht mehr der Verherrlichung der Franco-Zeit dient.

17:27 Uhr
Breaking News

Bundesliga findet wieder vor Zuschauern statt

Die Bundesländer haben sich rechtzeitig zum Start der Fußball-Bundesliga auf einheitliche Regeln zur Fan-Rückkehr geeinigt. Nach Informationen der dpa aus Teilnehmerkreisen der Beratungen der Chefs der Staatskanzleien verständigten sich beide Seiten auf einen sechswöchigen Testbetrieb unter Corona-Bedingungen mit Zuschauern. Die Grenze liegt demnach oberhalb einer Zahl von 1000 Zuschauern bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität.

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17:25 Uhr
Breaking News

Einigung in GroKo: Deutschland nimmt 1550 Flüchtlinge aus Griechenland auf

Die Große Koalition hat sich auf die Aufnahme von zusätzlich rund 1550 Flüchtlingen aus Griechenland verständigt. Dies teilte Vizekanzler Olaf Scholz in Berlin mit. Seine Partei habe sich mit dem Koalitionspartner Union auf eine entsprechende Regelung geeinigt.

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17:07 Uhr

Autofahrer fährt vor Zug - tot

Ein 70-jähriger Autofahrer ist bei einem Unfall mit einem Regionalzug im schleswig-holsteinischen Heide ums Leben gekommen. Der Mann fuhr trotz guter Sichtverhältnisse auf einen Bahnübergang, obwohl sich der Zug näherte.

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Das Auto wurde bei dem Unfall völlig zerstört.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Wagen wurde durch die Wucht des Aufpralls bis auf ein Feld geschleudert, der Fahrer starb noch am Unglücksort. In dem Zug befanden sich 17 Fahrgäste und der Lokführer. Sie blieben unverletzt. Für die Evakuierung des Zuges, die Bergungsarbeiten und die anschließende Unfallaufnahme war die Strecke lange gesperrt.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:27 Uhr

Polizei fahndet 29 Jahre nach Mörder - und schnappt ihn jetzt

Vor 29 Jahren entdeckte die Polizei in einer Duisburger Wohnung eine Leiche. Der gewaltsame Tod des Mannes steht nun möglicherweise vor der Aufklärung.

  • Am Wochenende hat die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen den mutmaßlichen Täter festgenommen. Es handele sich um einen 59-Jährigen aus Montenegro. Er stehe unter Mordverdacht, teilte die Bundespolizei mit. Der Mann war aus der albanischen Hauptstadt Tirana gekommen. Laut Bundespolizei soll er 1991 den Mann in Duisburg erschlagen haben, um mit dessen Bankkarte 8000 Deutsche Mark abzuheben.
  • Bei dem damals Erschlagenen handelte es sich um einen 32 Jahre alten Franzosen. Die Leiche habe massive Kopfverletzungen aufgewiesen, hatte der Leiter der damaligen Mordkommission gesagt. Beim Abheben des Geldes wurde der mutmaßliche Täter von einer automatischen Kamera aufgenommen. Mit dem Foto wurde anschließend nach ihm gefahndet.
  • In der Einzimmerwohnung des Franzosen hatten zwei Kaffeetassen auf dem Tisch gestanden, als die Polizei die Leiche entdeckte. Die Kripo-Beamten vermuteten daher seinerzeit, dass das Opfer den Mörder kannte. Bewohner des Hauses waren durch den Leichengeruch aufmerksam geworden und hatten die Polizei informiert.
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16:01 Uhr
Breaking News

Schweinepest: Weitere Wildschweine positiv getestet

Nach dem ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest sind in Brandenburg möglicherweise weitere Wildschweine von der Seuche betroffen. Das teilte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) mit. Tests im Landeslabor seien positiv gewesen und würden nun vom nationalen Labor weiter untersucht.

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15:50 Uhr

Hunderte ultraorthodoxe Juden stecken im Niemandsland fest

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Kiew lässt Hunderte ultraorthodoxe Juden nicht einreisen - die Grenzen sind seit Ende August dicht.

(Foto: Sergej Komkow, Stanislaw Korschunow / TUT.BY)

Wie jeden September wollten auch in diesem Jahr viele ultraorthodoxe jüdische Pilger zum Neujahrsfest Rosch Haschana in die zentralukrainische Kleinstadt Uman reisen, um am Grab des Rabbi Nachman zu beten. Doch jetzt sitzen mehr als 700 von ihnen mitten im Nirgendwo fest - zwischen den Grenzübergängen von Belarus und der Ukraine.

Weil die Ukraine wegen des Coronavirus Ende August ein Einreiseverbot für Ausländer verhängte, strömten Tausende Pilger nach Belarus, wohl in der Hoffnung, von dort aus die ukrainische Grenze passieren zu können. Nach Angaben des Nachrichtenportals "Tut.by", befinden sich derzeit rund vier Tausend ausländische Pilger in Belarus, mehr als 700 verließen bereits das Land, konnten jedoch nicht in die Ukraine einreisen.

Der ukrainische Grenzschutz habe seine Einheiten verstärkt, um einen illegalen Grenzübertritt zu verhindern, teilte die Behörde in Kiew mit. Das Rote Kreuz hilft den Menschen mit Lebensmitteln und Zelten. Das Außenministerium in Kiew rief die Behörden im Nachbarland auf, keine Pilger mehr den Grenzübergang passieren zu lassen.

15:23 Uhr

Nawalny will kein Asyl in Deutschland

Der vergiftete Kremlkritiker Alexej Nawalny will seiner Sprecherin zufolge nach einer Genesung in seine Heimat Russland zurückkehren.

"Es wurden noch nie andere Möglichkeiten in Betracht gezogen", betonte Kira Jarmysch auf Twitter. Es sei seltsam, wenn jemand etwas anderes annehmen würde.

Zuvor hatte die "New York Times" berichtet, dass Nawalny seine Rückkehrpläne den deutschen Behörden mitgeteilt habe. Ein FDP-Politiker hatte Anfang des Monats dafür plädiert, dem russischen Oppositionellen Asyl in Deutschland zu gewähren. Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte Asyl für Nawalny ins Gespräch gebracht.

14:36 Uhr

Polizei fasst mutmaßliche Brandstifter von Moria

Die griechischen Sicherheitskräfte haben fünf mutmaßliche Brandstifter festgenommen, die vergangene Woche das Registrierlager auf Moria in Brand gesetzt haben sollen. Dies teilte der griechische Minister für Bürgerschutz, Michalis Chrysochoidis, mit. "Die Brandstifter sind festgenommen. Es sind junge Migranten. Ein weiterer wird noch gesucht", sagte er im Staatsradio (ERT). Aus Kreisen der Polizei hieß es, die fünf mutmaßlichen Brandstifter seien Afghanen, deren Asylanträge abgelehnt worden waren.

Das Lager von Moria war bei mehreren zeitgleichen Bränden fast vollständig zerstört worden. Mehr als 12.500 Migranten blieben obdachlos. Zur Unterbringung dieser Menschen hat Athen ein Zeltlager unweit des alten von Moria eingerichtet.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Vivian Micks verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ich übernehme den "Tag" und versorge Sie noch bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Nachmittag!

14:05 Uhr

Priester in Norditalien auf offener Straße getötet

Eine tragische Geschichte hat sich in der norditalienischen Stadt Como abgespielt. Dort wurde ein Priester auf offener Straße attackiert und getötet. Der Angreifer sei "ein Obdachloser mit psychischen Problemen", teilte die Diözese in Como mit. Italienischen Medien zufolge tötete er den Geistlichen mit einem Messer. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa stellte sich der mutmaßliche Täter nach dem Vorfall der Polizei. Besonders tragisch: Der obdachlose Mann und der Priester hätten sich gut gekannt, schrieb die italienische Zeitung "Corriere della Sera". Der 51 Jahre alte Geistliche war wegen seines Einsatzes für Arme sowie Migranten in Como stadtbekannt. Er habe Essen an Bedürftige ausgeteilt.

13:38 Uhr

Merkel schämt sich für Antisemitismus und Rassismus im Land

Bundeskanzlerin Angela Merkel findet deutliche Worte gegen Angriffe auf jüdisches Leben in Deutschland. "Es ist eine Schande und beschämt mich zutiefst, wie sich Rassismus und Antisemitismus in unserem Land in diesen Zeiten äußern", sagte die CDU-Politikerin in Berlin während einer Feierstunde zur Gründung des Zentralrats der Juden in Deutschland vor 70 Jahren. Rassismus und Antisemitismus seien nie verschwunden gewesen. "Doch seit geraumer Zeit treten sie sichtbarer und enthemmter auf", sagte Merkel. Beleidigungen, Drohungen oder Verschwörungstheorien richteten sich offen gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger. "In den sozialen Medien triefen viele Äußerungen geradezu vor Hass und Hetze. Dazu dürfen wir niemals schweigen." In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland auch zunehmend antisemitische Vorfälle registriert, zuletzt etwa bei den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen.

13:08 Uhr

Mehrheit der Franzosen will Todesstrafe wieder einführen

Ein europäisches Land, dessen Einwohner die Todesstrafe vermissen? Offensichtlich Frankreich. Einer Umfrage zufolge ist die Mehrheit der Französinnen und Franzosen für die Wiedereinführung der Todesstrafe, wie das Meinungsforschungsinstitut Ipsos schreibt. 55 Prozent der Befragten gaben an, mit der Aussage "Die Todesstrafe sollte in Frankreich wieder eingeführt werden" einverstanden zu sein. Besonders hoch war die Zustimmung bei Anhängern von Marine Le Pens rechter Partei Rassemblement National (85 Prozent) und der konservativen Partei Les Républicains (71 Prozent). Die Todesstrafe wurde in Frankreich 1981 vom damaligen sozialistischen Präsidenten François Mitterrand abgeschafft. Die letzte Hinrichtung erfolgte 1977. "Die wirkliche politische Bedeutung der Todesstrafe liegt darin, dass sie auf der Idee beruht, dass der Staat das Recht hat, über seine Bürger zu verfügen - bis hin zum Tod", sagte der damalige Justizminister Robert Badinter 1981 vor dem Parlament.

12:34 Uhr

Ehemaliges "Traumschiff" wechselt Besitzer und soll zur "Megayacht" werden

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Die Tage des legendären Kreuzfahrtschiffes sind gezählt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Kreuzfahrtschiff MS Berlin - besser bekannt als ehemaliges ZDF-"Traumschiff" - wechselt den Besitzer und soll zu einer "Megayacht" umgebaut werden. Die zu Royalton Investment gehörende Dreamliner Cruises übernehme das Schiff ab sofort und plane einen Komplettumbau, erklärte der bisherige Eigner FTI Cruises aus München. Damit enden die Tage des ehemaligen "Traumschiffs" als klassisches Kreuzfahrtschiff. Es solle "in eine moderne, luxuriöse Megayacht verwandelt werden". Zuletzt war es mit maximal 412 Passagieren an Bord auf Routen in der Karibik, im Mittelmeer sowie in der Nord- und Ostsee unterwegs. Das Schiff wurde 1980 gebaut und war von 1986 bis 1998 als "Das Traumschiff" in der gleichnamigen ZDF-Fernsehserie unterwegs.

12:14 Uhr

Nawalny meldet sich erstmals mit Foto aus Krankenhaus

Nach wochenlanger Behandlung in der Berliner Charité hat sich der vergiftete Kreml-Kritiker Alexej Nawalny erstmals wieder zu Wort gemeldet. In einem Instagram-Post lädt er ein Foto von sich hoch, in dem er ohne Beatmungsgerät und sitzend in die Kamera lächelt. "Hallo, hier ist Nawalny. Ich habe euch vermisst", schreibt der russische Oppositionelle zu dem Post. "Ich kann fast noch nichts machen, aber gestern konnte ich den ganzen Tag eigenständig atmen". Es fühle sich wunderbar an. Er könne es jedem nur empfehlen, fügt er ironisch hinzu. Der russische Oppositionelle war am 22. August in die Charité eingeliefert worden, nachdem er zwei Tage zuvor auf einem Inlandsflug in Sibirien zusammengebrochen und ins Koma gefallen war. Die Bundesregierung sowie zwei weitere Speziallabore in Frankreich und Schweden haben einen Nervengift-Kampfstoff aus der Nowitschok-Gruppe als Ursache für Nawalnys Vergiftung festgestellt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte von einem "versuchten Giftmord" an dem russischen Oppositionspolitiker gesprochen und Russland zur Klärung aufgefordert.

*Datenschutz

11:25 Uhr

Mann saß 37 Jahre unschuldig im Knast

Unglaublich, was diesem Mann widerfahren ist - und bewundernswert, wie er damit umgeht. Ein 55-Jähriger saß 37 Jahre lang unschuldig in US-Gefängnissen bis jetzt ein Gericht im Bundesstaat Florida die Verurteilung zu lebenslanger Haft gegen ihn aufgehoben hat. "Dieses Gericht hat Sie 37 Jahre lang im Stich gelassen", räumte der Richter ein. Jetzt habe die Justiz endlich das Richtige getan. Als damals 18-Jähriger war er 1983 nach der Vergewaltigung und Ermordung einer 19-Jährigen in Tampa festgenommen worden. Neue DNA-Spuren haben ihn jetzt entlastet. Der Richter hob hervor: "Sie zeigen eine ungewöhnliche Würde und Fähigkeit zur Vergebung. Ich bewundere Sie für diese Qualitäten und wünsche Ihnen viel Glück für die Zukunft." Der Freigelassene müsse sich noch an sein Leben in Freiheit gewöhnen, sagte er der Zeitung "Tampa Bay Times": "Alles ist brandneu für mich. Es ist so, als käme ich von einem anderen Planeten." Auf eine staatliche Entschädigung habe er keinen Anspruch, weil er als Teenager wegen eines kleineren Einbruchs verurteilt worden sei, hieß es. Die wahren Mörder sind noch immer auf freiem Fuß.

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Kurz nach seiner Freilassung habe sich sein größter Wunsch erfüllt: "Ich habe meine Mutter umarmt".

(Foto: AP)

10:42 Uhr

Vater von Halle-Terroropfer sah Sohn in Video sterben

Es ist kaum vorzustellen, was der Vater des ermordeten 20-Jährigen im Prozess zum Terroranschlag in Halle durchgemacht hat. Vor Gericht sagt er aus, er habe vom Tod seines Sohnes durch das Ansehen des Tätervideos erfahren. Am Tatabend im Oktober 2019 habe er eine Vermisstenanzeige bei Facebook eingestellt, weil er seinen Sohn seit den Mittagsstunden nicht habe erreichen können, sagte der 44 Jahre alte Mann in Magdeburg als Zeuge im Terror-Prozess. Ein Bekannter habe gesagt, er werde ihm etwas schicken. Beim Ansehen des Videos habe er gesehen, wie sein Sohn erschossen wurde. Der Vater brach bei seiner Aussage in Tränen aus, zitterte am ganzen Körper und war vor Schluchzen nicht mehr zu verstehen. Die Vorsitzende Richterin unterbrach deswegen die Verhandlung für eine Viertelstunde. Zuvor hatte der Vater rund 20 Minuten ausgesagt. Er berichtete, wie sein Sohn wegen eines epileptischen Anfalls kurz nach der Geburt geistig behindert gewesen sei. Er beschrieb ihn als fleißig und freundlich. Durch jahrelange Praktika habe es der Sohn geschafft, eine Malerlehre anfangen zu können. "Er war megastolz", wiederholte der Vater immer wieder.

Am 9. Oktober 2019 hatte ein schwer bewaffneter Attentäter versucht, in die Synagoge in Halle einzudringen. Als er nicht in das Gotteshaus gelangte, erschoss der Mann eine 40 Jahre alte Passantin und griff einen nahe gelegenen Dönerladen an. Dort erschoss er den 20-Jährigen.

10:08 Uhr

Paris Hilton will Zwillinge bekommen und verrät Namen

Ja, richtig gelesen. Hotelerbin Paris Hilton ist bereit, das Partyleben hinter sich zu lassen und ein Familienleben zu starten. Sie möchte nach eigenen Angaben nun Kinder bekommen - aber nicht nur eins, sondern direkt Zwillinge. "Das erste, wir planen es bereits, werden Zwillinge - ein Junge und ein Mädchen. Wenn man seine Eier einfriert, kann man sich aussuchen, ob man einen Jungen, ein Mädchen oder Zwillinge bekommt", sagte Hilton im Podcast "Ladygang". Einen Namen für eines der Kinder habe sie auch schon ausgesucht: "Ich habe "London", das ist das Mädchen, und ich versuche, einen Namen für den Jungen zu finden", fügte sie hinzu. Hilton ist seit April letzten Jahres mit dem Geschäftsmann und Freund der Familie Carter Reum zusammen. Vor einigen Jahren hatte sie bereits über ihre Entscheidung gesprochen, Eizellen einzufrieren zu lassen.

*Datenschutz

09:54 Uhr
Breaking News

Merkel und Seehofer planen Aufnahme von 1500 Geflüchteten

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer haben sich darauf verständigt, zusätzlich rund 1500 weitere Migranten von den griechischen Inseln aufzunehmen. Wie die Deutsche Presse-Agentur von Innenpolitikern erfuhr, handelt es sich dabei um Familien mit Kindern. Nach dem Feuer im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos waren mehr als 12.000 Migranten obdachlos geworden.

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09:25 Uhr

Auch zweiter Räuber stirbt nach Überfall auf Juwelier

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Die Fußgängerzone rund um das Geschäft in Celle wurde abgesperrt.

(Foto: dpa)

Gestern berichteten wir bereits über einen Raubüberfall, bei dem der Ladenbesitzer eines Juweliergeschäfts in Celle zur Waffe griff und einen der beiden mutmaßlichen Täter erschoss. Der zweite Räuber wurde zunächst schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Dort starb jedoch auch er kurze Zeit später, wie die Polizei jetzt mitteilte. Der genaue Tatablauf sei nach wie vor unklar, erklärte eine Sprecherin. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. Die Ermittler hoffen vor allem auf touristische Fotos, die zufällig am Ort des Geschehens in der Altstadt entstanden sein könnten.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:46 Uhr

Youtube droht Milliardenklage wegen Datensammlung von Kindern

Millionen von Eltern sind stinksauer: Youtube soll von mehr als fünf Millionen britischen Kindern unter 13 Jahren routinemäßig gegen Datenschutzrechte verstoßen haben. Der Google-Tochter droht deshalb nun eine Klage in Höhe von 3,2 Milliarden Dollar. Die Beschwerde, die der Forscher und Datenschutz-Experte Duncan McCann beim Obersten Gerichtshof Großbritanniens eingereicht hat, wird von der Kampagnengruppe Foxglove unterstützt. Die Videoplattform habe unrechtmäßig die Daten von "Millionen von Kindern" gesammelt, um Werbung gezielt zu steuern. "Wir halten es für ungesetzlich, weil Youtube die Daten jedes Kindes verarbeitet, das den Dienst nutzt - einschließlich der Kinder unter 13 Jahren", teilte Foxglove mit. "Sie profitieren von diesen Daten, da sie von Werbetreibenden dafür bezahlt werden, gezielte Werbung auf ihrer Youtube-Webseite zu platzieren. Sie tun dies alles, ohne die ausdrückliche Zustimmung der Eltern der Kinder einzuholen". Ein Youtube-Sprecher lehnte einen Kommentar ab, sagte aber, die Videoplattform sei nicht für Nutzer unter 13 Jahren gedacht. Das ist mehr als verwunderlich, da sich Millionen von Zeichentrickserien und Kinderliedern - selbst für Kleinkinder - auf Youtube tummeln.

08:13 Uhr

Spätsommer-Hitze bringt teilweise bis zu 34 Grad

Die September-Sonne lässt Deutschland noch einmal schwitzen. Tageshöchstwerte von 29 bis 34 Grad sagte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach voraus. Die höchsten Temperaturen prognostizierte der DWD für das Rheinland und den Südwesten Deutschlands, auch im Osten soll die 30-Grad-Marke locker geknackt werden. Ganz so hohe Temperaturen werden am Mittwoch nicht mehr erreicht: Dann sind noch Höchstwerte von 24 bis 31 Grad möglich. Für Mitte September ist es nicht nur in Deutschland sehr warm: Wie der Wetterdienst Météo-France mitteilte, war es in Orthez im Südwesten Frankreichs am Montag 37,9 Grad heiß. Damit wurde der September-Rekord der Kommune unweit der Atlantikküste von 37,5 Grad gebrochen. In Nevers im Zentralfrankreich waren es 35,3 Grad, damit wurde der frühere Monatsrekord aus dem Jahr 1947 geknackt.

07:47 Uhr

Schüsse auf offener Straße in Berlin: Mann schwer verletzt

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Polizei in der Goebenstraße in Berlin-Schöneberg.

(Foto: dpa)

Mitten am Tag sind am Montag in Berlin-Schöneberg Schüsse gefallen. Kurz darauf, gegen 17.30 Uhr, hat die Polizei einen schwer verletzten 24-Jährigen auf dem Gehweg gefunden. Der Mann habe laut Polizei schwere Kopfverletzungen erlitten, die aber nicht von einem Schuss herrühren, berichtet der RBB. Ein Hubschrauber brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.

Auslöser soll ein Streit unter Bekannten gewesen sein. Zeugen berichten, dass ein Mann mit einem Baseballschläger auf das Opfer losgegangen sein soll. Dabei sollen auch Schüsse gefallen sein. Der mutmaßliche Täter konnte von der Polizei nach Zeugenhinweisen bereits festgenommen werden.

07:32 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist ein Hin und Her. Politiker streiten nach wie vor darüber, was mit den Tausenden obdachlosen Flüchtlingen aus dem abgebrannten Lager Moria geschehen soll. Spätestens morgen will Kanzlerin Merkel das Schicksal der Asylsuchenden bekannt geben, bis dahin diskutiert Deutschland weiter. Das Jahr 2015 schwebt dabei wie eine dunkle Wolke über den Verhandlungen und treibt die Parteien und EU-Länder auseinander. Was sonst heute noch wichtig wird:

  • EU-Parlament debattiert über Lage im östlichen Mittelmeer und das Verhältnis mit der Türkei: EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell werden erwartet. Auf der Agenda stehen zudem ein Austausch zur Situation in Belarus und im Libanon sowie zu den Folgen des Giftanschlags auf den russischen Oppositionellen Alexej Nawalny.

  • Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Bahrain unterzeichnen eine Vereinbarung zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Israel: US-Präsident Donald Trump empfängt dafür Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und die Außenminister der VAE und Bahrains, Abdullah bin Sajid und Abdullatif al-Sajani im Weißen Haus.

  • Fortsetzung des Prozesses nach dem rechtsterroristischen Anschlag von Halle am 9.10.2019: Der Attentäter hatte am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur versucht, in der Synagoge in Halle ein Blutbad anzurichten. Danach tötete er zwei Menschen. Erstmals kommt ein Angehöriger eines Todesopfers zu Wort.

  • Festakt zum 70-jährigen Bestehen des Zentralrats der Juden mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, sowie Außenminister Heiko Maas, Familienministerin Franziska Giffey, Justizministerin Christine Lambrecht und Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller.

  • Auftakt Mordprozess nach illegalem Autorennen: Im Februar 2020 soll der damals 20-jährige Angeklagte bei einem illegalen Autorennen einen Fußgänger erfasst haben. Der Schüler starb noch an der Unfallstelle.

  • Fußball: Die Chefs der Staatskanzleien der Länder beraten nach dpa-Informationen erneut über die Rückkehr von Fans in Stadien.

Viel los also an diesem heißen Spätsommer-Tag! Mein Name ist Vivian Micks und ich begleite Sie heute bis zum frühen Nachmittag durch "der Tag". Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir doch an vivian.micks[at]nama.de. Genießen Sie die Sonne!

07:02 Uhr

Bill Gates wundert sich über Verschwörungstheorien

Er will den Menschen Mikrochips einpflanzen lassen, um die gesamte Menschheit zu überwachen und stecke zudem hinter der Verbreitung des Coronavirus - die Verschwörungstheorien über Microsoft-Gründer Bill Gates sind wild und es sind viele. Über die Lügen und Desinformationen im Netz zeigt sich der 64-Jährige verwundert und tief besorgt: "Diese verrückten Ideen verbreiten sich irgendwie schneller in den sozialen Medien als die Wahrheit. Ich bin überrascht, dass mein Name in diesen Verschwörungstheorien auftaucht", sagte Gates bei "Bild Live". "Ich finde, dass es irgendwie ironisch ist, dass ich anmahnte, auf diese Pandemie vorbereitet zu sein - und jetzt gibt es Leute, die sagen, ich sei dafür verantwortlich." Der Multimilliardär appellierte an die Vernunft der Menschen: "Wir befinden uns inmitten einer Pandemie, und es ist wichtiger als je zuvor, sich mit den Tatsachen und der Wahrheit auseinanderzusetzen." Gemeinsam mit seiner Frau Melinda setzt sich Gates seit Jahren mit einer Stiftung im Kampf gegen Krankheiten weltweit ein, auch in der Corona-Pandemie.

06:31 Uhr

Mann randaliert mit Samurai-Schwert

Mehrere Anwohner wählten am Montagnachmittag den Notruf in Essen: Sie hätten einen Mann gesehen, der mit einem Samurai-Schwert durch die Straßen lief. Die Polizei rückte daraufhin mit einem Großaufgebot im Stadtteil Huttrop an. Demzufolge schlug er damit auf mehrere Autos ein, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Der ältere Mann soll zudem einen verwirrten Eindruck gemacht haben. Er konnte von der Polizei schnell überwältigt und festgenommen werden.