Freitag, 23. März 2018Der Tag

Heute mit Christoph Rieke und Uladzimir Zhyhachou
22:38 Uhr

Das war Freitag, der 23. März 2018

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"Earth Hour" 2017 in Frankfurt.

(Foto: dpa)

Liebe Leser, was machen Sie morgen um 20:30 Uhr? Ich habe hier einen Tipp für Sie: Im Rahmen der alljährlichen Klimaschutzaktion "Earth Hour" wollen morgen Abend rund um den Globus Millionen von Menschen für eine Stunde das Licht ausschalten. An der Aktion beteiligen sich mehr als 7000 Städte und lassen jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit wichtige Bauwerke im Dunkeln versinken. In Berlin geht am Brandenburger Tor die Beleuchtung aus, in Paris am Eiffelturm und in Sydney an der berühmten Oper. Auch Privathaushalte sind zur Teilnahme aufgerufen.

Doch was war heute wichtig? Das sind die meistgeklickten Artikel des Tages:

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

22:15 Uhr

AfD-Politiker wirft Noah Becker Rassismus vor

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Jens Maier (l.) wirft Noah Becker Rassismus vor. Noah Becker wirft Jens Maier Rassismus vor.

(Foto: picture alliance / Kappeler/Kala)

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Maier bezeichnete Anfang Januar Noah Becker auf Twitter als "kleinen Halbneger". Der Sohn von Tennislegende Boris Becker stellte Strafanzeige und forderte 15.000 Euro Schmerzensgeld. Der AfD-Politiker lehnte eine Zahlung ab, berichtet der "Spiegel". Auch auf das Angebot, 7500 Euro an eine karitative Organisation zu spenden und so den Streit beizulegen, ging Maier nicht ein.

Seine Begründung: Noah Becker habe "sich selbst zunächst rassistisch geäußert". Wer austeile, müsse auch einstecken können. Becker hatte in einem Interview gesagt, Berlin sei im Vergleich zu London oder Paris eine "weiße Stadt".

21:52 Uhr

E-Zigarette für Waffe gehalten: SEK-Einsatz

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(Foto: picture alliance / Friso Gentsch)

E-Zigaretten sind also doch gefährlicher als Tabak! Sondereinsatzkräfte haben in Saarlouis stundenlang ein Bürogebäude abgeriegelt - wegen einer Verwechslung. Eine Mitarbeiterin des Jobcenters habe eine E-Zigarette für eine Waffe gehalten.

  • Ein 24 Jahre alter Mann hatte das längliche Gerät am Hosenbund getragen.
  • Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtete, habe "die Polizei in Saarlouis am Freitagnachmittag die Arbeitsagentur zu einer Festung gemacht".
  • Nach Informationen des Blattes zog die örtliche Polizei Spezialkräfte aus dem gesamten Saarland zusammen, darunter auch das Spezialeinsatzkommando. Zusätzlich seien zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz gewesen.
21:27 Uhr

Deutscher Brandstifter muss 33 Jahre in US-Haft

Wegen schwerer Brandstiftung ist in Los Angeles ein Deutscher zu 33 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung des Gerichts hatte der 30-Jährige zum Jahreswechsel 2011/2012 mehr als 40 Feuer in verschiedenen Stadtteilen von Los Angeles gelegt.

  • Der Mann, der an Autismus erkrankt ist, hatte vor allem Autos in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand, der Schaden wurde auf rund drei Millionen Dollar beziffert.
  • Als Motiv für die Taten des 30-Jährigen gilt die Behandlung seiner Mutter, die mehrfach vorbestraft war und nach der Flucht in die USA im Dezember 2011 nach Deutschland ausgeliefert wurde. Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte sie 2013 wegen Betrugs in mehreren Fällen zu drei Jahren Haft.
  • Die US-Staatsanwaltschaft warf dem Sohn in der Anklageschrift deshalb vor, er habe aus Wut und Rache die USA "zum Brennen" bringen wollen.
20:49 Uhr

Streit um angeblichen Ekel-Döner beigelegt

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Tote Tiere sind ja sowieso im Döner drin.

(Foto: imago/Schöning)

In einem Streit um einen Döner, in dem sich allerlei Tiere befunden haben sollen, haben sich ein Dönerbudenbesitzer und sein Kunde gütlich geeinigt. Die Parteien hätten sich verglichen, teilte ein Sprecher des Landgerichts Offenburg am Freitag mit. Demnach wird der Kunde seine Behauptungen, tote und lebende Tiere hätten sich in seinem Essen befunden, nicht mehr wiederholen.

  • Der Mann hatte auf Facebook ein Video veröffentlicht, in dem in einer Warmhaltebox Tiere in Essenresten zu sehen waren. Daneben hatte er den Namen des Dönerimbisses gestellt und dies mit der Warnung verknüpft, dort nie wieder etwas zu holen.
  • Der Betreiber des Imbisses wehrte sich vor Gericht und beantragte, dass der Kunde solche Äußerungen unterlässt. Sein Betrieb sei überprüft und die Hygiene nicht beanstandet worden. Sein Umsatz sei seit der Veröffentlichung des Videos drastisch eingebrochen.
  • Die Parteien vereinbarten nun, auch auf Schmerzensgeldklagen beziehungsweise Klagen etwa wegen Rufschädigung zu verzichten. Der Fall sei damit erledigt, erklärte der Gerichtssprecher.
20:16 Uhr

Tesla und SpaceX sind nicht mehr auf Facebook

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Elon Musk hat angeblich nicht gewusst, dass es eine SpaceX-Seite auf Facebook gibt.

(Foto: picture alliance / John Raoux/AP)

Schlechte Nachrichten für Mark Zuckerberg: Inmitten des Datenskandals bei Facebook haben das Raumfahrt-Unternehmen SpaceX und der Elektroauto-Hersteller Tesla ihre Accounts bei dem Netzwerk stillgelegt.

  • Der Milliardär Elon Musk, der bei SpaceX und Tesla die Fäden zieht, hatte dies vorher angekündigt.
  • Auf Twitter war er von einem Nutzer aufgefordert worden, die SpaceX-Seite auf Facebook zu löschen. Der Unternehmer hatte darauf geantwortet: "Ich wusste gar nicht, dass es eine gibt. Werde es machen."
  • SpaceX hatte auf Facebook ebenso wie Tesla rund 2,6 Millionen Follower.

Mehr dazu lesen Sie hier. Oder auf Facebook.

19:27 Uhr

Siemens und Alstom besiegeln Fusionspläne

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(Foto: picture alliance / Marijan Murat)

Der Elektrokonzern Siemens und der französische Konkurrent Alstom haben ihre geplante Allianz im Zuggeschäft besiegelt.

  • Die Unternehmen unterzeichneten das sogenannte Business Combination Agreement, in dem die Details der im Herbst vergangenen Jahres bekanntgegebenen Pläne geregelt werden. Die Kartellbehörden müssen dem Zusammenschluss allerdings noch zustimmen.
  • Darüber hinaus wurde die Spitze des künftigen Verwaltungsrates von Siemens Alstom nominiert: Vorsitzender des Gremiums soll der für die Mobilitätssparte zuständige Siemens-Vorstand Roland Busch werden.
  • Als sein Stellvertreter wurde der französische Industriemanager Yann Delabrière nominiert, der dem Alstom-Verwaltungsrat bereits angehört.
18:52 Uhr

Manipulationsverdacht bei "Schlag den Hennsler"

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Steffen Henssler

(Foto: picture alliance / Christina Sab)

ProSieben hat das Online-Voting für den nächsten Herausforderer bei "Schlag den Henssler" an diesem Samstag ausgesetzt. "Wir haben berechtigten Grund zur Annahme, dass das Voting manipuliert wird", sagte Sendersprecher Christoph Körfer. Laut einer Mitteilung kehrt der Sender für diese Ausgabe der Nachfolge-Show von "Schlag den Raab" zum Telefonvoting zurück. "Das ist eine Frage des Fair Play", sagte Körfer. Im Jackpot ist dieses Mal ein Preisgeld von einer Million Euro.

18:41 Uhr

Trump unterzeichnet Haushaltsgesetz

Trotz seiner Androhung eines Vetos hat US-Präsident Donald Trump das vom Kongress verabschiedete Haushaltsgesetz doch unterzeichnet. Damit wird ein drohender Regierungsstillstand abgewendet.

Vorher hat Trump gedroht, sein Veto gegen ein Haushaltsgesetz über 1,3 Billionen US-Dollar einzulegen, weil das Gesetz keine Lösung für das Daca-Programm und keine Gelder für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko vorsieht.

18:22 Uhr

Fünffache Baby-Mörderin muss acht Jahre in Haft

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In diesem Haus in der Gemeinde Louchats fand die Polizei fünf eingefrorene Säuglingleichen.

(Foto: imago/PanoramiC)

Wegen fünffachen Säuglingsmordes ist in Frankreich eine Mutter zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden.

  • Ein Gericht in Bordeaux sprach die 37-Jährige schuldig, fünf ihrer Neugeborenen ertränkt und die Leichen in einer Tiefkühltruhe versteckt zu haben.
  • Zudem muss sie sich nach Absitzen der Gefängnisstrafe einer fünfjährigen psychiatrischen Behandlung unterziehen.
  • Die Frau lebte gemeinsam mit ihrem Ehemann, einem Landarbeiter, in der Gemeinde Louchats, rund 40 Kilometer südlich von Bordeaux. Im Haus der Eheleute fanden die Ermittler im März 2015 fünf Säuglingsleichen, nachdem der Ehemann die Polizei verständigt hatte. Eine der zwei Töchter des Paares hatte zuvor die erste der fünf Leichen entdeckt und ihren Vater verständigt.
17:57 Uhr

Mindestens 20 Tote bei Anschlag in Afghanistan

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Nauros ist ein beliebtes Familienfest. Familien gehen picknicken, zu Festtagsgebeten und besuchen einander. Islamisten halten es als vorislamisches Ritual aber für heidnisch und gotteslästerlich.

(Foto: dpa)

Es ist schon der zweite Anschlag während der Neujahrsfeierlichkeiten in Afghanistan - einer Zeit der Freude, eigentlich. Diesmal sind vor einem Sportstadion in der südafghanischen Provinz Helmand mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte Provinzratsmitglied Mohammad Karim Atal. Mindestens 55 weitere Menschen seien verletzt worden. Die Zahl könne noch steigen, "denn die Explosion war riesig". Unter den Opfern seien auch Kinder, sagte Atal, der angab, nur 30 Meter von der Detonation entfernt gewesen zu sein.

Im Stadion ist gerade ein Wrestling-Turnier mit Ringern aus vielen Provinzen und vielen Zuschauern zu Ende gegangen. Die Bombe ist gezündet worden, als die Menschen nach Hause gehen wollten.

17:37 Uhr

"Flixtrain" verbindet Hamburg und Köln

Bahn-Reisende zwischen Köln und Hamburg können nun auch Züge des Fernbus-Anbieters Flixbus nutzen. Der "Flixtrain" soll täglich außer mittwochs zwischen der Hansestadt und der Rheinmetropole pendeln. Insgesamt erhofft sich das Unternehmen rund 500.000 Reisende pro Jahr auf ihren Bahnstrecken. Neben Hamburg-Köln will das Unternehmen Mitte April auch die Strecke Stuttgart-Berlin eröffnen.

17:11 Uhr

Forscher filmen erstmals Fächerflossen-Seeteufel

Sensation in der Tiefseeforschung: Zum ersten Mal überhaupt haben Tierfilmer einen lebenden, selbstleuchtenden Fächerflossen-Seeteufel beobachtet und vor die Kamera bekommen.

  • Die Aufnahmen gelangen dem deutschen Ehepaar Kirsten und Joachim Jakobsen von der Rebikoff-Niggeler Stiftung in 800 Metern Tiefe während einer Tauchfahrt südlich der Azoreninsel São Jorge. Auf Fotos und einem Video ist ein schwangeres Weibchen zu sehen, an dem ein Zwergmännchen angewachsen ist.
  • Die Weibchen sind bis zu 60 Mal größer als die Männchen. Nachdem sich das Männchen angedockt hat, verschmelzen beide Körper für die Befruchtung. Anschließend ist es möglich, dass das Weibchen das Männchen komplett verdaut.
  • Auf den Aufnahmen der Jakobsens ist zu sehen, dass der Kopf des Männchens schon absorbiert wurde.
17:14 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:36 Uhr

Sängerin am Holocaust-Denkmal: "Ist es nicht schön hier?"

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas erinnert an sechs Millionen Juden, die unter der Herrschaft Adolf Hitlers ermordet worden sind. Eine in Indonesien berühmte Sängerin findet es anscheinend lustig. Mit einem Video vom Berliner Holocaust-Mahnmal hat sie große Empörung ausgelöst. In den auf Instagram geposteten und nach der Kritik gelöschten Aufnahmen war Syahrini zu sehen und hören, wie sie lacht und unter anderem sagt: "Ist es nicht schön hier? Das ist der Ort, an dem Hitler die Morde beging."

  • Twitter-Nutzer Riyan Wahyudi schrieb: "Leute, seid nicht wie Syahrini. Seid so reich und erfolgreich wie sie, aber nicht so ungebildet."
  • Die Sängerin, die auch als Model arbeitet, hat auf Instagram fast 21 Millionen Follower.
  • Syahrini befand sich eigenen Worten zufolge in Deutschland, um ihre Stimme von einem Kehlkopfspezialisten untersuchen zu lassen. Sie selbst äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen.
  • Syahrini ist im muslimisch geprägten Indonesien nicht nur wegen ihres Gesangs, sondern auch wegen ihres extravaganten Lebensstils ein Begriff. Sie postet regelmäßig Fotos, auf denen sie an schicken Orten zu sehen ist und Luxusartikel trägt.
16:14 Uhr

IS reklamiert Geiselnahme für sich

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat die Geiselnahme in Frankreich für sich reklamiert. Der Angreifer sei ein "Soldat des Islamischen Staates", meldete das IS-Sprachrohr Amak.

Ein Mann, der sich auf den islamischen Staat berief, hatte in dem südfranzösischen Ort Trèbes in einem Supermarkt Geiseln genommen. Er tötete drei Menschen. Er wurde schließlich am Nachmittag von Sicherheitskräften erschossen.

15:39 Uhr

Polizei macht riesigen Cannabisfund in Lagerhalle

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In Bremen hat sich offenbar eine riesige Drogenplantage befunden.

(Foto: REUTERS)

In einer Bremer Lagerhalle haben Polizisten eine riesige professionelle Drogenplantage entdeckt. Sie stießen dort auf 800 Cannabispflanzen sowie mehr als 20.000 Setzlinge, wie die Beamten in der Hansestadt mitteilten. Zwei mutmaßliche Betreiber im Alter von 33 und 40 Jahren wurden bei der Durchsuchung angetroffen und festgenommen. Inzwischen sitzen beide Männer in Untersuchungshaft. Auf die Spur der Plantage kamen Zivilpolizisten bei nicht näher bezeichneten Ermittlungen.

15:13 Uhr

AfD-Mann droht Plenarsaal-Verbot

Während der Vereidigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde er als Störer von der Besuchertribüne verwiesen - nun droht dem AfD-Mitarbeiter Matthias Vogler die dauerhafte Verbannung aus dem Plenarsaal des Bundestages.

In der Mitarbeiterkommission des parlamentarischen Ältestenrats, der sich mit dem Fall befasst, sei vorgeschlagen worden, dass Vogler seinen Hausausweis für den Bundestag behalten dürfe, aber künftig keinen Zugang mehr zum Plenarsaal erhalten solle, hieß es aus dem Fraktionsvorstand der AfD. Der Ältestenrat müsse dem Vorschlag aber noch zustimmen.

Das Zeigen von Plakaten im Bundestag ist ein Verstoß gegen die Hausordnung und kann als Ordnungswidrigkeit gewertet werden.

14:51 Uhr

Tschechien erwägt Ausweisung russischer Diplomaten

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Andrej Babis

(Foto: REUTERS)

Tschechien erwägt wegen des Giftanschlags in Großbritannien die Ausweisung russischer Diplomaten, sagte Premierminister Andrej Babis am Rande des EU-Gipfels. Die Diskussion laufe aber noch.

Alle EU-Länder hatten sich solidarisch mit Großbritannien erklärt und sich der Einschätzung angeschlossen, dass sehr wahrscheinlich Russland hinter der Giftattacke steht.

Mehr zu Skripal-Affäre lesen Sie hier.

14:49 Uhr

Geiselnehmer ist tot

Der Geiselnehmer in Südfrankreich hat nach Angaben der Ermittler drei Menschen getötet und zwei weitere verletzt.

Der bekennende Islamist habe zunächst in Carcassonne ein Auto gestohlen und dabei einen Insassen getötet und den Fahrer verletzt, hieß es am Freitag. Kurze Zeit später habe er einen Polizisten mit Schüssen verletzt und danach zwei weitere Menschen bei der Geiselnahme in dem Supermarkt in Trèbes getötet.

Update: Der Geiselnehmer ist nach Medienberichten tot. Er sei von den Einsatzkräften getötet worden, meldeten die französische Nachrichtenagentur AFP und der Sender bfmtv unter Berufung auf Ermittlerkreise.

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14:20 Uhr

Trump droht mit Veto gegen Haushaltsgesetz

US-Präsident Donald Trump erwägt, sein Veto gegen ein Haushaltsgesetz über 1,3 Billionen US-Dollar einzulegen. Trump schrieb auf Twitter, er ziehe diesen Schritt in Betracht, weil das Gesetz keine Lösung für das Daca-Programm und keine Gelder für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko vorsieht.

Das Gesetz ist bereits von beiden Kammern des Kongresses verabschiedet worden. Unterzeichnet Trump das Paket nicht, droht in der Nacht zu Samstag ein "Shutdown" der Regierung, also ein Stillstand der Regierungsgeschäfte wegen Geldmangels.

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13:57 Uhr

Volltrunkener Bordbistro-Mitarbeiter hält ICE-Fahrt auf

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So könnte es um die Sehschärfe des ICE-Kellners bestellt gewesen sein.

(Foto: dpa)

In einem ICE hat ein Bordbistro-Mitarbeiter offenbar seine Position an der Quelle genutzt und sich tüchtig selbst eingeschenkt. Wie die Polizei mitteilte, war der 33-Jährige auf der Fahrt von Basel Richtung Berlin volltrunken im Bistrowagen und vernachlässigte seinen Job. Als Reisende sich beschwerten, stellte er die Bedienung ganz ein und der Zugchef forderte ihn auf, in Braunschweig den Zug zu verlassen. Der Trunkenbold weigerte sich jedoch und wurde aggressiv. Als die daraufhin alarmierten Beamten eintrafen, verließ der Mitarbeiter in Braunschweig freiwillig den Zug. Einen Alkoholtest verweigerte er. Das Bordbistro blieb bis Berlin geschlossen.

13:33 Uhr

Hacker fordern Bitcoin-Lösegeld von US-Stadt Atlanta

Es ist am frühen Morgen, als die Regierung der US-Stadt Atlanta auf den Ausfall diverser Anwendungen aufmerksam gemacht wird. Kurz nach dem Angriff verlangen Hacker Lösegeld in der Kryptowährung Bitcoin.

  • Mittels Erpressersoftware sei es ihnen gelungen, Teile der Daten zu verschlüsseln und sowohl interne als auch externe Anwendungen lahmzulegen, teilten die Behörden mit.
  • Betroffen seien demnach auch Apps, mit denen Anwohner Rechnungen zahlen können.
  • Zu der Höhe des geforderten Lösegelds und den genauen Hintergründen war zunächst nichts bekannt.
  • "Das ist eine sehr ernste Situation", sagte Bürgermeisterin Keisha Lance Bottoms.
  • Das Heimatschutzministerium und das FBI seien an der Untersuchung beteiligt, hieß es.
13:15 Uhr

US-Justiz zeigt sich gegen Erdogan-Leibwächter milde

Die US-Justiz hat stillschweigend die Anklagen gegen elf Leibwächter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan fallen gelassen.

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(Foto: imago/Rainer Unkel)

  • Vier Verfahren seien im November und sieben im Februar eingestellt worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft in Washington, Bill Miller.
  • Insgesamt waren 19 Sicherheitsbeamte Erdogans in den USA angeklagt worden, darunter 15 Leibwächter.
  • Die Leibwächter waren verdächtigt worden, während Erdogans Besuch in Washington im Mai gewaltsam gegen friedliche kurdische Demonstranten vorgegangen zu sein.
  • Gründe für die Einstellung der Verfahren nannte Miller nicht.

Die Anklagen wurden im Februar einen Tag vor einer Reise des damaligen US-Außenministers Rex Tillerson in die Türkei fallen gelassen - obwohl die Justiz nach eigenen Angaben über zahlreiche Beweise verfügt hatte. Das US-Außenministerium erklärte, es habe keinen Einfluss auf die Verfahren genommen.

12:30 Uhr

Namibia fordert hohe Reparationen für Völkermord

Vor mehr als 100 Jahren töteten deutsche Kolonialherrscher Zehntausende Menschen im heutigen Namibia. Nach deutschen Angaben fordert der südwestafrikanische Staat für den Völkermord eine überzogen hohe Summe als Wiedergutmachung.

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Die Herero begannen 1904 einen Aufstand, daraufhin ordnete General Lothar von Trotha die Vernichtung des Stammes an.

(Foto: AP)

  • "Die namibischen Erwartungen sind deutlich höher, als das was Deutschland tun kann", sagte der deutsche Verhandlungsführer Ruprecht Polenz.
  • Demnach hat die Bundesregierung zusätzlich zur laufenden Entwicklungshilfe ein "sehr substanzielles materielles Engagement" angeboten.
  • Um welche Summen es bei den Verhandlungen genau geht, hat bislang keine Seite preisgegeben.

Die Verhandlungen gehen bereits ins dritte Jahr. Deutschland und Namibia wollen dabei unter anderem eine gemeinsame Sprachregelung für das zwischen 1904 und 1908 geschehene Unrecht finden, das die Bundesregierung seit 2015 offiziell als Völkermord bezeichnet.

12:07 Uhr

Grippe treibt Krankenstand auf Zehnjahreshoch

Bestimmt kennen Sie auch mindestens eine Person, die von der aktuellen Grippewelle erfasst worden ist - oder Sie hat es gar selbst erwischt. Dann sei an dieser Stelle eine schnelle Genesung gewünscht. Besonders heftig hat es viele Arbeitnehmer im vergangenen Monat getroffen:

  • Der Krankenstand erreichte im Februar den höchsten Wert seit zehn Jahren, wie der Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) mitteilte.
  • Demnach lag der Anteil der Krankgemeldeten an allen Beschäftigten in dem Monat bei 6,2 Prozent.
  • Jeder Dritte davon blieb wegen einer Grippe oder anderer Atemwegsinfekte zuhause.
  • Eine gute Nachricht hat das Robert-Koch-Institut: Demzufolge scheint der Höhepunkt der Grippewelle inzwischen überschritten.

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12:02 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:56 Uhr

Geiselnehmer in Frankreich bekennt sich wohl zum IS

Nach Zeugenaussagen über Schüsse geht die Polizei von einer Geiselnahme in einem Supermarkt in Südfrankreich aus. Nach ersten Informationen sei eine Person gegen elf Uhr in das Geschäft eingedrungen, hieß es von der Gendarmerie. Noch ist demnach aber unklar, was genau passiert ist. Der Täter halte die Geiseln in der Stadt Trèbes östlich von Carcassonne fest und habe sich zur Terrormiliz IS bekannt, erklärte die Staatsanwaltschaft. Zudem soll Behördenangaben zufolge bei einer Schießerei in der Stadt Carcassonne ein Polizist verletzt worden sein. Das Pariser Innenministerium meldete auf Twitter einen laufenden Polizeieinsatz und kündigte weitere Informationen an.

Update: Bei der Geiselnahme sind zwei Menschen getötet worden. Das bestätigte das Pariser Innenministerium der dpa. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, hieß es aus Sicherheitskreisen. Die Bilanz sei vorläufig und könne sich leider noch verschlimmern. Der Polizeieinsatz sei nicht abgeschlossen.

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11:34 Uhr

Ost-Ghuta: Russland soll "Napalmwaffen" einsetzen

Es sind wieder einmal schwere Vorwürfe, die Aktivisten und Rettungshelfer in Syrien gegen Russland erheben: Über dem syrischen Rebellengebiet Ost-Ghuta werfen russische Kampfjets angeblich Brandbomben ab.

  • Bei einem Angriff auf den Ort Irbin seien 37 Zivilisten verbrannt, erklärte die Rettungsorganisation Weißhelme auf Twitter. Dabei seien "Napalmwaffen" abgeworfen worden.
  • Bei den meisten Opfern handele es sich um Frauen und Kinder.
  • Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete, Russlands Luftwaffe habe einen Schutzraum mit dem Brennstoff "Thermit" bombardiert. Fotos zeigten verbrannte Leichen.
  • Die Vorwürfe ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen.
11:20 Uhr

EU verabschiedet rote Linien für Brexit-Gespräche

Bei diesem Termin musste Theresa May draußen bleiben: Auf ihrem Gipfel in Brüssel haben die EU-Staats- und Regierungschefs rote Linien für die Verhandlungen mit Großbritannien über die künftigen Beziehungen gezogen.

  • Die Staats- und Regierungschefs der verbleibenden 27 EU-Staaten verabschiedeten "Leitlinien" für die Gespräche, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter mitteilte.
  • Die Verhandlungen können damit voraussichtlich wie geplant im April beginnen.
  • Außerdem wurde bekannt, dass die EU den Briten nach dem Brexit ein umfassendes Freihandelsabkommen anbieten will. Dieses könnte aber erst nach dem EU-Austritt im März 2019 geschlossen werden.

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11:00 Uhr

Karlsruhe ermittelt gegen mutmaßlichen Taliban-Kopf

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Am Anschlag auf das Diplomatenviertel in Kabul Ende Mai 2017 soll der mutmaßliche Taliban-Berater beteiligt gewesen sein. Auch die deutsche Botschaft wurde dabei beschädigt.

(Foto: picture alliance / DB Merey/dpa)

Ende Februar verhaftet die Polizei in Afghanistan einen Deutschen. Wenig später keimt der Verdacht, dass dieser eine bedeutende Figur innerhalb der radikalislamischen Taliban-Miliz ist. Nun hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Militärberater der Taliban übernommen. Dies bestätigte die Behörde dem SWR. Ermittelt wird demnach wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung. Dem SWR zufolge hätten sich die Hinweise verdichtet, dass der festgenommene 36-Jährige aus Worms ein aktives Mitglied der Taliban gewesen sein könnte. Nach afghanischen Armeeangaben soll er Militärberater des Kommandeurs der Taliban-Elitetruppe "Rote Einheit" in Helmand, Mullah Nasir, gewesen sein.

10:35 Uhr

Feuerwehrmann stirbt am Set von neuem Norton-Film

Der US-Regisseur Edward Norton dreht aktuell in New York seinen neuen Film "Motherless Brooklyn". Bei einem Brand am Set ist nun ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Mehrere Medien berichten zudem unter Berufung auf örtliche Behörden, dass weitere Feuerwehrleute bei dem Einsatz verletzt worden sind. Demnach brach das Feuer im Kellergeschoss des Wohnblocks aus. Die Brandursache blieb zunächst unklar. Unbestätigten Medienberichten zufolge soll Norton, der auch als Schauspieler bekannt ist, zum Zeitpunkt des Brandes am Set gewesen sein. In "Motherless Brooklyn" spielen unter anderem Bruce Willis, Alec Baldwin und Willem Dafoe mit.

10:00 Uhr

Bericht legt Blutskandal in afghanischer Armee offen

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Die medizinischen Daten von Soldaten der afghanischen Armee sind einem Bericht zufolge nur selten vollständig erfasst.

(Foto: AP)

Das afghanische Militär weiß für mindestens neun Prozent seiner Soldaten nicht, welche Blutgruppe sie haben. Einem Bericht des Generalinspekteurs des US-Senats für den Wiederaufbau in Afghanistan (Sigar) zufolge hatte es schon im Januar 2017 aufgehört, die Blutgruppe neuer Rekruten festzustellen. Grund sei, dass die Rekrutierungszentrale nicht die nötige Ausrüstung habe. Sigar zufolge sind allein zwischen Januar und Juli 2017 etwa 15.400 neue Rekruten ohne Bluttests in das Militär eingetreten. Dabei seien das Wissen um den Typ sowie die Untersuchung auf ansteckende Krankheiten wichtig für den Erhalt der zunehmend in scharfe Gefechte verwickelten Streitkräfte, warnt Sigar. Demnach sind bereits Soldaten gestorben, weil ihnen nach Verwundungen Blut der falschen Blutgruppe gegeben worden sei.

09:56 Uhr

Seehofer erklärt "Null-Toleranz"-Sicherheitsverständnis

Im Bundestag hat nun auch der neue Bundesinnenminister Horst Seehofer seine Regierungserklärung gehalten. In der Rede hat er unter anderem sein Credo für die künftige Sicherheitspolitik erläutert.

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Seehofer bezeichnete die gesellschaftliche Spaltung als ideologischen Teilchenbeschleuniger".

(Foto: dpa)

  • "Dort, wo Grenzen überschritten, Regeln missachtet oder Gesetze gebrochen werden, gilt für mich: Null Toleranz", sagte Seehofer.
  • Dann ergänzte der CSU-Politiker: "Null Toleranz gibt es für mich auch bei Hassparolen und Gewalt gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen."
  • Außerdem bezeichnete er Spaltung und Polarisierung als "ideologische Teilchenbeschleuniger". Deshalb sei es sein Ziel, "gesellschaftlicher Polarisierung entgegenzuwirken, Gruppen zusammenzuführen" und "Politik für die Menschen in unserem Land" zu machen.

Er wolle noch vor der Sommerpause Kabinettsbeschlüsse zu den wichtigsten Vorhaben herbeiführen, kündigte Seehofer an. Thematisch nannte er flächendeckende Sicherheit, gesteuerte und begrenzte Migration sowie einen integrativen sozialen Frieden.

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09:37 Uhr

Sarkozys Anwalt will gerichtliche Auflagen anfechten

In den Ermittlungen zu angeblichen Wahlkampf-Millionen aus Libyen hatte die Justiz Auflagen gegen den französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy verhängt. Diese will dessen Anwalt nun anfechten.

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Nach Ansicht von Thierry Herzog soll sein Mandant Nicolas Sarkozy mit der Justizaufsicht gedemütigt werden.

(Foto: dpa)

  • "Ich werde Berufung gegen diese Justizaufsicht einlegen", sagte Verteidiger Thierry Herzog dem französischen Radiosender RTL.
  • Sarkozy ist es insbesondere verboten, sich mit bestimmten Personen zu treffen - darunter zwei Vertraute des ehemaligen Staatschefs, die Ex-Minister Brice Hortefeux und Claude Guéant.
  • Sein Anwalt versicherte nun: "Ich werde die Unschuld von Präsident Sarkozy beweisen."
  • Auf die Frage der Journalistin, ob Sarkozy mit der Justizaufsicht gedemütigt werden solle, sagte er: "Natürlich."
  • Sarkozy hatte sich nach der Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens gegen ihn empört gezeigt, die Korruptionsvorwürfe zurückgewiesen und von Verleumdung gesprochen.
09:12 Uhr

Unbekannte stellen Grabkerzen vor Merkels Büro

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Nach einer mutmaßlichen Protestaktion gegen die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel vor ihrem Wahlkreisbüro in Stralsund hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

(Foto: imago/Arnulf Hettrich)

Offenbar aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel haben Unbekannte 14 Grabkerzen mit der Aufschrift "Identitäre Bewegung" und rote Rosen vor ihrem Wahlkreisbüro in Stralsund abgelegt. Darüber hinaus fand die Polizei eigenen Angaben zufolge Bilder von jungen Frauen, die vor kurzem Opfer von Gewalttaten geworden waren, für die unter anderem Geflüchtete verantwortlich gemacht wurden. Die Kerzen wurden sichergestellt, um die Herkunft zu klären", sagte eine Polizeisprecherin. Nach der Aktion hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Zunächst gab es aber - im Gegensatz zu früheren Vorfällen - keine Anhaltspunkte für eine Straftat, erklärte die Sprecherin.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:41 Uhr

Zeitungsbotin findet neugeborenes Baby in Schwerin

Bei eiskalten Temperaturen liegt ein neugeborener Säugling vor einer Haustür in Schwerin - zu seinem Glück hat eine Zeitungsbotin den Jungen rechtzeitig gefunden. Rettungskräfte kümmerten sich noch vor Ort um das Baby, wie die Polizei mitteilte. "Der Säugling war unterkühlt und wird weiter medizinisch versorgt", berichtete ein Sprecher. Wer die Mutter des Jungen ist, ist bislang unklar.

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08:13 Uhr

Protest nach tödlichen Polizeischüssen auf Schwarzen

Die Debatte um Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA erhält neuen Zündstoff. Nachdem Polizisten im US-Bundesstaat Kalifornien einen unbewaffneten Afroamerikaner erschossen haben, gingen Hunderte Menschen aus Protest auf die Straße.

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Die Demonstranten blockierten unter anderem die Interstate 5 in Sacramento.

(Foto: AP)

  • Die Demonstranten versammelten sich laut US-Medienberichten zunächst im Rathaus der Stadt Sacramento. Danach blockierten sie eine Schnellstraße und den Eingang zu einem Stadion, wo ein NBA-Basketballspiel stattfand.
  • Anlass waren die tödlichen Schüsse auf einen 22-jährigen Familienvater in dessen Garten.
  • "Zum Zeitpunkt der Schussabgabe glaubten die Polizisten, dass der Verdächtige eine Waffe auf sie richtete", teilte die Polizei Sacramento mit. Bei dem Toten sei jedoch lediglich ein Smartphone gefunden worden.
  • Das Material der Körperkameras der Polizisten sowie die Luftaufnahmen eines Helikopters zeigen demnach, wie die Beamten das Feuer auf den jungen Mann eröffnen, ohne sich als Polizisten erkennen zu geben.
07:52 Uhr

Mehr als 150 Wale stranden in Australien - Haialarm

Immer wieder verirren sich Wale an die Küsten von Australien und Neuseeland. Nun haben Fischer mehr als 150 gestrandete Wale in der australischen Hamelin Bay entdeckt. Bei den Tieren handelt es sich laut Fischereibehörden größtenteils um Kurzflossen-Grindwale, die auch Indische Grindwale genannt werden. Diese werden in der Regel etwa fünf bis sieben Meter lang und können bis zu drei Tonnen wiegen. Als sie entdeckt wurden, war mehr als die Hälfte von ihnen bereits tot.

Aus Sorge, dass die Kadaver Haie anlocken könnten, erklärten die Behörden den Strand zum Sperrgebiet. Zudem wurde entlang der Küste, die etwa 300 Kilometer südlich der Großstadt Perth liegt, Hai-Alarm ausgelöst.

07:17 Uhr

Abgelehnte Geflüchtete siegen häufig vor Gericht

Viele Geflüchtete erhalten als Antwort auf ihren Asylantrag einen Ablehnungsbescheid des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Viele von ihnen klagen dagegen - oft erfolgreich.

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Die Zahl der beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) gestellten Asylanträge (Erst- und Folgeanträge) lag im Februar bei 12.490.

(Foto: imago/Future Image)

  • Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, siegt fast jeder zweite abgelehnte Asylbewerber vor Gericht gegen die Entscheidung des Bamf.
  • Demnach wurde im vergangenen Jahr in durchschnittlich gut 40 Prozent der Fälle, in denen Verwaltungsgerichte inhaltlich und nicht nur formal über Asylklagen entschieden hätten, der Bamf-Bescheid zugunsten der Geflüchteten korrigiert.
  • Bei Syrern und Afghanen, zwei Hauptgruppen, seien es sogar jeweils mehr als 60 Prozent gewesen.
  • Die Zeitung beruft sich auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion.

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06:46 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

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Wer Meteorologe ist, versteht eine Menge von Physik - und solchen Karten.

(Foto: imago/UIG)

Nach meinem Geschmack sind die heutigen Wetteraussichten von Björn Alexander zwar nicht. Dennoch spreche ich hiermit mal einen kräftigen Dank an den Herrn in Köln aus, weil er uns stets mit seinem meteorologischen Rat zur Seite steht - und weil heute Welttag der Meteorologie ist. Genug der warmen Worte. Derlei werden heute in der Politik wohl spärlich ausgesprochen.

  • Ab 9 Uhr muss Horst Seehofer im Bundestag erläutern, wie seine Politik als Bundesinnenminister mit zusätzlicher Zuständigkeit für Heimat und Bau aussehen soll. Nach ihm werden Justizministerin Katarina Barley, Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, Umweltministerin Svenja Schulze und schließlich Gesundheitsminister Jens Spahn reden. Im Anschluss an die jeweiligen Reden müssen sich die neuen Ministerinnen und Minister den Fragen der Abgeordneten stellen.
  • Ebenfalls ab 9 Uhr beraten die EU-Staats- und Regierungschefs zum Abschluss ihres zweitägigen Gipfels über den Brexit und über langfristige Reformen für die Eurozone.
  • Im Bundesrat geht es ab 9.30 Uhr unter anderem um eine Verschärfung des Waffenrechts.
  • In Frankfurt startet die Deutsche-Bank-Tochter DWS an der Börse. 22,25 Prozent der Fondstochter-Anteile wirft das Geldhaus auf den Markt.
  • Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft startet am Abend in Düsseldorf mit einem hochkarätigen Testspiel ins WM-Jahr. Ab 20.45 Uhr duelliert sich das DFB-Team mit der Furia Roja aus Spanien.

So sieht also der Freitag aus. Starten Sie noch einmal ordentlich durch auf dem Weg ins Wochenende! Wenn Sie mich etwas fragen möchten, schreiben Sie mir doch an christoph.rieke(at)nama.de.

06:16 Uhr

Winter startet seine matschige Abschiedstour

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Der Schneeschirm muss heute vielerorts wohl noch einmal zum Einsatz kommen.

(Foto: dpa)

Heute ist es verbreitet stark bewölkt, teils auch neblig-trüb und vor allem vom Erzgebirge bis zu den Alpen fällt mitunter noch etwas Schnee, Schneeregen oder Regen. Sonst ist nur örtlich noch etwas Sprühregen oder im höheren Bergland Schneegriesel mit dabei. In den westlichen Landesteilen gibt es vor allem zum Nachmittag hin ein paar Auflockerungen, für nennenswerten Sonnenschein reicht es aber höchstens stellenweise im Südwesten. Mit frühlingshaften Temperaturen ist weiterhin nicht zu rechnen. Die Höchstwerte liegen bei 3 Grad im Hofer Land, 4 Grad auf Rügen, 7 Grad in Osnabrück bis 10 Grad im Breisgau sowie zwischen Bonn und Kleve.

Am Wochenende wird es dann definitiv milder. Hier finden Sie die Details.

Ihr Björn Alexander

05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht