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Weitere Vorwürfe öffentlich Gab Depp Ellen Barkin vor dem Sex Drogen?

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Was lief damals wirklich zwischen Johnny Depp und Ellen Barkin?

(Foto: picture alliance / abaca | Owen Cliff/CNP/ABACA | Pacific Press | Lev Radin)

Zwar hat Johnny Depp den Prozess gegen seine Ex Amber Heard gewonnen, doch die entsiegelten Dokumente zum Rechtsstreit schlagen jetzt hohe Wellen. Darin behauptet Schauspielerin Ellen Barkin, Depp habe ihr während einer früheren Beziehung vor dem Sex Drogen gegeben.

Die 6000 Seiten entsiegelter Gerichtsdokumente zum Rechtsstreit zwischen Johnny Depp und Amber Heard enthüllen zahlreiche pikante Details, die im Prozess nicht zur Sprache kamen. In einem vorab aufgezeichneten Videobeitrag hatte Ellen Barkin, eine Ex-Freundin von Depp, im Mai zu ihrer Beziehung mit dem Schauspieler ausgesagt. Vor Gericht wurde jedoch nicht alles gezeigt: Die entsiegelten Vorverhandlungsdokumente enthalten nun weitere Aussagen der heute 68-jährigen Barkin, die ein schlechtes Licht auf den "Fluch der Karibik"-Star werfen. Davon berichten mehrere US-Medien, unter anderem die "New York Post".

Beim ersten Sex habe Johnny Depp ihr Drogen gegeben, wirft die Schauspielerin ihm vor. Wörtlich sagte sie, er habe ihr "Quaaludes" gegeben und sie gefragt, ob sie Sex mit ihm haben wolle. Quaaludes ist ein anderer Begriff für den Arzneistoff Methaqualon, der als Rauschmittel verwendet wird. Depps Anwaltsteam bat das Gericht im Vorfeld des Verleumdungsprozesses darum, bestimmte Beweismittel auszuschließen, darunter auch die Aussage von Barkin.

Betrunken, aber nicht handgreiflich

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Ellen Barkin sagte per Video aus.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Auch ohne diese Aussage kam Johnny Depp im Prozess bei Ellen Barkin nicht gut weg. Die Darstellerin hatte 1998 während der Dreharbeiten zum Kultfilm "Fear and Loathing in Las Vegas" eine Liaison mit dem heute 59-jährigen Depp begonnen. Der Schauspieler sei zu dieser Zeit ständig betrunken gewesen, sagte sie vor Gericht. Die beiden hätten sich ungefähr viermal die Woche gesehen. Dabei habe er oft unter Drogeneinfluss gestanden.

Konsumiert habe er vor allem Rotwein, Marihuana, Kokain und Halluzinogene. "Er hat immer getrunken und Joints geraucht!", sagte Barkin. Handgreiflich sei Depp nicht geworden. Er sei aber ein eifersüchtiger Mann, der immer alles kontrollieren wolle, behauptete sie weiter. "Wohin gehst du? Mit wem triffst du dich? Was machst du?", habe Depp ständig von ihr wissen wollen. Einmal habe er vor Wut eine Weinflasche durch ein Hotelzimmer geworfen. Diese habe aber niemanden getroffen.

Heard hat Berufung eingelegt

Anfang Juni gewann Depp nach rund sechs Prozesswochen die Verleumdungsklage gegen Heard. Er hatte sie wegen eines Beitrags, den sie 2018 in der "Washington Post" veröffentlichte, auf 50 Millionen Dollar verklagt. Darin behauptete sie, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Ihren Ex-Mann hatte sie nicht namentlich erwähnt. Depp erklärte, der Beitrag habe dennoch seine Karriere ruiniert, seinen Ruf beschädigt und ihn viel Geld gekostet. Heard hatte daraufhin eine Gegenklage gegen ihren Ex in Höhe von 100 Millionen Dollar eingereicht.

Amber Heard wurde im Prozess zu einer Schadenersatzzahlung von mehr als zehn Millionen Dollar verurteilt. Johnny Depp muss ihr wiederum zwei Millionen zahlen. Verblieben sind somit 8,35 Millionen Dollar. Amber Heard und ihr Anwaltsteam haben Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Quelle: ntv.de, nan/spot

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