Unterhaltung

"Das Nachspiel" hat es in sich Tränen und Zank bei der Dschungelshow

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Einige der diesjährigen Dschungel-Stars werden keine Freunde mehr.

(Foto: RTL / Stefan Menne)

Rund zwei Wochen ist es her, dass das Finale der 15. Dschungelcamp-Staffel über die Bühne ging. Nun treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal zum großen "Nachspiel" bei RTL. Dabei fliegen regelrecht die Fetzen. Doch es geht auch emotional zu.

Neues Land, neues Camp, neue Prüfungen und ein neuer Dschungelkönig: Am Sonntagabend haben die Stars der 15. Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" bei RTL (auch auf RTL+ abrufbar) auf ihre Zeit im südafrikanischen Dschungel zurückgeblickt.

Nicht grundlos war die Reunion mit der Überschrift "Das Nachspiel" versehen. Denn wie Dschungelkönig Filip Pavlovic kurz nach seinem Sieg schon angekündigt hatte, würde es beim Wiedersehen in Köln "noch Gesprächsbedarf geben". Und den gab es.

"Es reicht jetzt"

Anouschka Renzi sorgte in der Jubiläumsstaffel für reichlich Aufruhr im Camp. Die Schauspielerin ist mit nahezu jeder Bewohnerin und jedem Bewohner mindestens einmal aneinandergeraten. Viel Stress gab es vor allem mit Jasmin Herren, die auch bei der Reunion in Köln noch einmal klarstellte: "Das, was du gesagt hast, hast du gesagt." Renzi habe immer wieder hinter ihrem Rücken gelästert. "Du hast mich Asi-Braut genannt. (...) Scheiß Drecksmenschen hast du gesagt", so die Anschuldigungen von Herren.

Das wollte sich Renzi - wie eh und je - nicht sagen lassen: "Jasmin, ich glaube, es reicht jetzt." Aus ihrer Sicht sei in der Produktion alles "auseinandergerissen" worden. Doch die Schlagersängerin ging darauf nicht ein: "Du verbietest mir den Mund nicht." Das Ende vom Lied: Die beiden werden offenbar keine Freundinnen mehr.

Eine Romanze, zwei Sichtweisen

Im Dschungelcamp waren sie das vermeintliche Traumpaar - trotz einiger Höhen und Tiefen vor laufender Kamera. Im "Nachspiel" sah es zwischen Filip Pavlovic und Tara Tabitha jedoch völlig anders aus. Zunächst klärte Pavlovic auf, dass die beiden sich bereits vor dem Einzug ins Camp im Hotel kennengelernt hätten. Während er abstritt, dass sie sich dabei körperlich nähergekommen seien, behauptete Tabitha, es habe einen Kuss im Schlafzimmer gegeben.

"Bleib bei deiner Geschichte Filip, ich weiß, was war. Erzähl den Leuten, was du willst", wetterte die 29-Jährige gegen den Ex-"Bachelorette"-Kandidaten. "Dass eine Frau lügt, dass wir uns geküsst haben, kann ich nicht verstehen", sagte hingegen Pavlovic. Am Ende stand Aussage gegen Aussage - eine Versöhnung gab es zwischen den beiden nicht.

Die große "Eric-Show"

Die Prüfungsverweigerung von Eric Stehfest ging zweifellos in die Dschungelcamp-Geschichte ein. Der ehemalige "Gute Zeiten, schlechte Zeiten"-Star hatte die Prüfung bewusst abgelehnt, da es im "Camp Menschen gibt, die ganz frei heraus sagen, dass sie mich richtig scheiße finden, meine Persönlichkeit scheiße finden. Und deshalb bin ich nicht bereit, für diese Menschen Essen zu erspielen".

Das sorgte auch im "Nachspiel" noch für Aufsehen. Eine, die diesbezüglich noch einiges loszuwerden hatte, war Linda Nobat: "Er hat im Camp, meines Erachtens nach, eine riesen Showeinlage hingelegt und im Nachgang hat er mit keinem mehr von uns auch nur ein Wort gewechselt." Im Camp sei Stehfest sehr "einfühlsam und nett" gewesen, dass es dann zu einem "Cut" gekommen sei, habe sie als "komisch" empfunden. Nobats Eindruck: "Alles im Camp war gespielt."

Stehfest begründete sein Verhalten wie folgt: Seine Frau Edith sei nach seinem Auszug direkt zu ihm gegangen und habe behauptet, er solle bei Tabitha, Nobat und Herren aufpassen, da sie über ihn gelästert hätten. Nobat streitet das ab: "Keiner hat so über dich geredet, Eric." Sie blieb bei der Meinung, dass der Schauspieler seine "Eric-Show" abziehe. Nachdem Edith Stehfest, die beim "Nachspiel" im Publikum saß, aufklärte, Nobat habe ihren Mann im Dschungeltelefon als "rattig" bezeichnet, kochte die Situation hoch. Am Ende waren sich Nobat und Eric Stehfest einig: "Wir werden keine Freunde mehr."

Sonja Zietlow ist gerührt

Zu guter Letzt nahm "Das Nachspiel" noch ein emotionales Ende. Es war die letzte Dschungelshow für und mit Daniel Hartwich. Anfang Februar war bekannt geworden, dass er nach der 15. Staffel seinen Hut nehmen würde. Seit 2013 hatte er mit Sonja Zietlow für das Format vor der Kamera gestanden.

Der Abschied von Hartwich sorgte bei der sonst so humorvollen und gut gelaunten Moderatorin für Tränen. "Mein allergrößter Dank geht an Sonja, die es mir 2013 - obwohl es so schwer war - so leicht gemacht hat. Es war eine irre Zeit, es war ein irres Abenteuer. Ich kann mir niemanden vorstellen, mit dem ich das lieber gemacht hätte", so die letzten Worte von Hartwich. "Was anderes als meine Tränen brauche ich nicht zu sagen. Danke für neun unvergessliche Jahre", sagte die sichtlich gerührte Zietlow, ehe sie ihren Kollegen in die Arme nahm.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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