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"Sommerhaus" - Folge 6Die Stoeckel plaudert brisantes RTL-Geheimnis aus

01.10.2026, 22:38 Uhr Bildschirmfoto 2026-02-21 um 21.32.44Von Verena Maria Dittrich
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Sind offensichtlich nicht auf einem Boot in St. Tropez: Aber wo sind Julian und Marcell denn nun wirklich? (Foto: RTL)

"Mo" bechert wie ein Schluckspecht, Ginger Wollersheim bringt die Krawallchargen auf Betriebstemperatur und wir wissen jetzt endlich: Alles im "Sommerhaus" ist eine Frage des Mindsets. Wichtigste Erkenntnis aus Folge 6: Wer nicht von vornherein im Startcast gebucht wurde, fährt selbst in der C-Prominenz nur Holzklasse.

Ha, jetzt ist es raus! Und RTL kann absolut nichts dagegen tun! Endlich kommt alles ans Licht: Der treue "Sommerhaus"-Fan ist verhohnepiepelt worden. In Wahrheit nämlich spielt sich das ganze TV-Drama überhaupt nicht in Bocholt-Barlo ab, sondern, wie es unserer Stoeckel in einem unbedachten Moment rausrutscht: "in Göttingen".

Aber von vorn.

Wie sangen Deichkind einst? "Die Stimmung ist beschissen, wir tanzen auf den Tischen." Auch in Folge sechs herrscht im "Sommerhaus" ordentlich Remmidemmi. Die Krawallchargen haben einfach keine Lust mehr, "miteinander zu chillen", und überhaupt kommen inzwischen viele an ihre mentalen und körperlichen Grenzen.

Alex, der zum Beispiel angeblich privat nicht trinkt, bechert im Haus wie ein Schluckspecht, angeblich auch, weil seine bessere Hälfte ihn ständig beleidige. Hallo, Hati, beruhige dich: "Ein Bier ist doch nichts!" Wo ist Heidi Klum, wenn man sie dringend braucht? Die hätte eigentlich noch eines der Bierfässer ihres Heidi-Fests spendieren und Schwager Bill persönlich hätte es "in Göttingen" ausliefern und anstechen können.

"Hör auf zu heulen"

Nun aber erst einmal zu einem neuen Spiel. Zum Glück hat MC Ferry dieses schon in seinem "Mindset gewonnen". Bei der Paar-Challenge "Die Stimmung kippt" müssen die nervlich vorbelasteten Flitzpiepen einen Ball durch einen Parcours bugsieren. Nico hat allerdings schon "innerlichen Hass", weil er bereits "so lange in dem Scheiß-'Sommerhaus'" sitzt. Leider bekommt seine arme Laura die schlechte Stimmung gleich mit ab. Oder wie Ferry sagt: "Ein Teil der Beziehung kippt."

Der Legat-Spross zu seiner Perle: "Hör auf zu heulen! Du hast kein bisschen Ehrgeiz." Auch Hati flennt wieder. Ey, komm: "Atme mal!" Die Frau dreht regelrecht am Rad. Doch ausgerechnet diese beiden Stressmöpse, die außerhalb der Spiele kaum noch fünf Minuten miteinander verbringen können, ohne emotional freizudrehen, machen ihre Sache am besten und holen sich den Nominierungsschutz. Oder wie Plaudertasche Julian sagt: "Hach, wir könnten jetzt in St. Tropez sein auf einem Boot, stattdessen sitzen wir hier in Göttingen!" Ha! Na bitte! Göttingen!

Was für ein Fiebertraum. Die meisten der Bewohner laufen auch ohne Spiele auf dem Zahnfleisch. Besonders "das Tier" Mo hat seins längst freigelegt. "Voll peinlich", wie sich "der Typ" unter eine Dusche im Garten stellt und brüllt. Oder wie Sandro sagt: "Der hat 'nen Dachschaden!" Mo indes sagt Chuck-Norris-angehaucht: "Ich hatte keinen Körper, ich war das Wasser." Ja ja, is' klar.

Und dann öffnet sich erneut das kleine Gartentürchen. Nach Julian und Marcell stehen nun Ginger Costello-Wollersheim und ihr Partner Lukas auf der Matte. Die Begeisterung ist ungefähr so groß wie der Andrang bei einem alkoholfreien Sektempfang der Kreissparkasse Göttingen-Grone.

"Ich kann die Alte nicht ab"

Was für den Zuschauer übrigens durchaus schwierig nachzuvollziehen ist, wenn man in diesem Reality-TV-Game nicht so richtig drinsteckt: Man kann vielen Dingen nicht folgen, auch den gegenseitigen Animositäten nicht, weil die Kandidaten sich teilweise schon aus vielen anderen Formaten kennen und ihre inszeniert anmutenden Fehden dann ins "Sommerhaus" mit reintragen.

Hati schreit jedenfalls wie am Spieß vor Freude, als der "Wirbelwind" Ginger kommt. Und schon gibt es Stress mit Michelle, die ihr angeblich irgendetwas nicht gönnen würde. Indes zeigt die sich allerdings "absolut schockiert".

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Der Einzug von Ginger Costello-Wollersheim und ihrem Partner Lukas sorgt nur bedingt für Begeisterung in Bocholt-Barlo. (Foto: RTL)

Nico meint nur: "Ich kann die Alte nicht ab." Gleichzeitig macht er sich über den 75-jährigen Bert Wollersheim lustig, nennt Ginger "die Alte von dem Alten" und äfft ihn nach. Nun muss man an dieser Stelle nicht gleich die Age-Shaming-Keule auspacken, aber die feine englische Art ist es natürlich auch nicht, sich über einen alten Mann so derart frech zu amüsieren.

Nach Einschätzung von Nico sei Ginger Wollersheim ohnehin "strohdumm", jemand, der "absolut nichts könne" und versuchen würde, "auf jeden Zug aufzuspringen". Außerdem habe sie schon seinen Vater angebaggert. Oder wie Hati meint: "Welcome to the schlimmsten Alptraum." Deshalb an dieser Stelle besonders wichtig: immer schön taktisch bleiben!

Ginger braucht jedenfalls keine lange Eingewöhnungsphase und gerät ziemlich schnell mit Nico aneinander. Später disst sie ihn damit, dass er in einer Entzugsklinik gewesen sei. Wer sich allerdings so benimmt und derart austeilt, muss auch einstecken können.

Man sieht derweil, wie unangenehm der Stoeckel und ihrem Partner Marcell das ganze Geschrei um sie herum ist. Währenddessen wird überlegt, wer bei der nächsten Nominierung auf wen losgehen könnte.

"Mein Gehirn hat nicht mehr gearbeitet"

Beim zweiten Spiel "Auf dem Kreuzweg" müssen unter Zeitdruck Buchstabenrätsel gelöst werden. "Wand-Urinal?" Kennt Ginger nicht. Pissoir hingegen schon. Verständlich, wenn es anschließend heißt: "Das ist alles viel zu viel, mein Gehirn hat nicht mehr gearbeitet."

Kathy und Ferry gewinnen und sind damit nicht nur selbst geschützt, sondern bekommen noch ein kleines Geschenk: Sie dürfen einem bereits geschützten Paar den Schutz wieder wegnehmen. Ihre Wahl fällt auf Hati und den Bierdurstigen.

Und dann steht die Nominierung an. Auch immer wieder herrlich, wie die Bocholter, pardon, Göttinger Hautevolee sich dafür rausputzt, als würden sie allesamt ins Theater gehen. Da wird der beste Fummel rausgesucht und die Gesichter bepinselt, nur um sich anschließend gegenseitig nieder zu plärren.

Das "Sommerhaus" in TV und Stream

"Das Sommerhaus der Stars - Kampf der Promipaare" ist immer dienstags um 20.15 Uhr bei RTL zu sehen. Auf RTL+ stehen die neuesten Folgen schon eine Woche vorab im Stream bereit.

Und so passiert, was passieren muss: Bei der Nominierung geht es abermals ordentlich rund. Nicht minder absurd ist, dass inzwischen sogar beim Promi-Status unterschieden wird. So fängt Michelle an, zu erklären, wer im "Sommerhaus" schon für den "Startcast" gebucht worden sei und wer erst später hinzugekommen ist. Wer im Startcast gebucht wurde, ist offensichtlich irgendwie der größere Star. Wir merken uns: Startcast gleich Prominenz erster Klasse, Nachrücker sind zweite Klasse. Selbst in der C-Prominenz gibt es offenbar noch eine Holzklasse.

Am Ende bekommen Anita und Fabrice die meisten Stimmen, Julian und Marcell landen dahinter und Ginger und Lukas sind als Neuankömmlinge geschützt - noch. Anita und Fabrice stehen damit für die Exit-Challenge fest. Gegen wen sie antreten müssen, entscheidet sich in Folge sieben.

Hach ja, und dann ist da eben noch unsere Hati, die wirklich dachte, sie sei mit ihrem Alex das "Dream Couple" im "Sommerhaus", nur um inzwischen feststellen zu müssen, dass sie "das toxischste Pärchen" überhaupt sind. Aber vielleicht ist auch das nur eine Frage des Mindsets.

Quelle: ntv.de

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