Panorama

Traum in Schwarz-Weiß Berliner Panda-Zwillinge sind zwei Jungen

Das Warten hat ein Ende: Der Berliner Zoo macht Namen und Geschlecht seines wertvollen Nachwuchses öffentlich. Die 100 Tage alten Panda-Bären sind männlich und heißen auf Deutsch "Ersehnter Traum" und "Erfüllter Traum". Besucher werden sich aber noch gedulden müssen, verrät Zoo-Direktor Knieriem.

Die Panda-Zwillinge des Berliner Zoos hören auf die Namen Meng Xiang und Meng Yuan - zu Deutsch "Ersehnter Traum" und "Erfüllter Traum". Dies gaben die Verantwortlichen im Rahmen einer feierlichen Zeremonie bekannt - nach chinesischer Tradition am 100. Lebenstag der Tiere. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Chinas Botschafter Wu Ken hielten die Namen auf Schildern in die Höhe, mit chinesischen und lateinischen Buchstaben beschriftet.

Bei den Tieren handelt es sich um zwei Jungen. Nach der Bekanntgabe der Namen trugen Tierpfleger Meng Xiang und Meng Yuan heran und legten sie in von Glaswänden geschützte Bettchen. "Die beiden Panda-Babys entwickeln sich gesund und prächtig", hieß es. Mittlerweile wiegen sie demnach sechs Kilo.

Eine echte Seltenheit

Meng Xiang und Meng Yuan wurden am 31. August 2019 von Bären-Mama Meng Meng auf die Welt gebracht. Für den Berliner Zoo war das eine Premiere. Es war nach früheren erfolglosen Versuchen mit anderen Paaren die erste Panda-Geburt überhaupt in Berlin. Zusammen mit ihrem Artgenossen Jiao Qing ("Schätzchen") kam Meng Meng 2017 nach Berlin. Die Volksrepublik China verleiht die beiden Bären für 15 Jahre an die Stadt.

Für Zoo-Besucher sollen "die Buben", wie Direktor Andreas Knieriem sie nannte, erst 2020 zu sehen sein. Weltweit wurden demnach in diesem Jahr nur 60 Pandas geboren, von denen 57 überlebten. Panda-Jungtiere werden nur spärlich behaart und blind geboren. Für die erwachsenen Tiere zahlt der Zoo rund eine Million US-Dollar pro Jahr (rund 900.000 Euro), die nach chinesischen Angaben wieder in die Panda-Zucht fließen. Über die Summe für die Jungtiere machte der Zoo keine Angaben.

Quelle: ntv.de, vmi