Panorama

Trump twittert missverständlich "EASY D" lässt LGBT-Szene jubeln

Seinen Einreisebann verteidigt US-Präsident Trump mit allem, was er hat. Doch nicht alles, was er dazu zu sagen hat, ist ganz eindeutig. Bei Twitter sorgt eine etwas missglückte Abkürzung für Furore.

Dass er noch immer auf eine endgültige juristische Entscheidung über den Einreisebann für Menschen aus sieben Staaten warten muss, macht Donald Trump ganz offensichtlich fuchsig. Am Mittwoch bedachte er das Thema mit einer weiteren Salve von Tweets, in denen er die Beliebtheit der Maßnahme pries. Eines seiner Postings findet besonders viel Widerhall:

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"EASY D"? Dem US-Präsidenten sind hier ganz offenbar die Zeichen ausgegangen, Tweets dürfen lediglich 140 davon haben. "EASY D", das meint in diesem Kontext vermutlich "easy decision", also: leichte Entscheidung. Aber weil es so herrlich offen für Deutungen ist, trat Trump mit der Formulierung eine wahre Lawine der Häme los.

Manchen ließ "EASY D" vermuten, Trump habe sich der Hip-Hop-Szene zugewandt:

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Andere schlugen flugs im Urban Dictionary nach:

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Besonders groß auch das Hallo in der LGBT-Szene. Schließlich lässt sich das große D auch als Abkürzung für einen gebräuchlichen Terminus für das männliche Geschlechtsteil ("dick") verstehen. Hat der Mann also doch etwas für die Rechte Homosexueller übrig?

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Empfehlungen, wo Trump rasch an "EASY D" kommen kann, sind schnell bei der Hand - nämlich bei einer Dating-Plattform für Homosexuelle:

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Gespannt wartet dieser Nutzer auf die Erklärungsversuche des Sprechers des Weißen Hauses, Sean Spicer:

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Am Ende spendet "EASY D" einfach viel Hoffnung in unsicheren Zeiten:

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Mehr, wirklich sehr viel mehr Späße über Trumps missglückte Abkürzung gibt es unter #EasyD bei Twitter.

Quelle: n-tv.de, jog