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Menschenaffe in deutschem Zirkus Gericht kündigt Entscheidung zu Robby an

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Die Tierrechtsorganisation Peta hatte die Kampagne "Rettet Robby" gestartet.

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Schimpanse Robby ist der Star im "Circus Belly", doch Tierrechtler sehen in seiner isolierten Haltung eine traurige Rechtsverletzung. Ein Gericht soll nun final entscheiden, ob der 47-jährige Primat zu Artgenossen umgesiedelt werden muss.

Der Rechtsstreit um den wohl letzten Menschenaffen in einem deutschen Zirkus geht in eine neue Runde: Am 8. November wird vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg verhandelt, ob der Schimpanse Robby aus dem "Circus Belly" geholt werden soll. Das Verwaltungsgericht der Stadt hatte im Frühjahr 2017 entschieden, dass Robby in einer Auffangstation für gequälte Primaten das Leben unter Artgenossen lernen soll. Dagegen legte der Zirkusdirektor Klaus Köhler Berufung ein.

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Zirkusdirektor Klaus Köhler beschreibt Robby als sein siebtes Kind: "Er gehört zur Familie."

(Foto: picture alliance/dpa)

"Robby ist mein siebtes Kind, er gehört zur Familie", sagte Köhler im niedersächsischen Visselhövede. "Wir beschäftigen uns vier Stunden am Tag mit ihm." Nach Überzeugung des 70-Jährigen würde eine Umsiedlung des betagten Affen seinen Tod bedeuten - ein Urteil, das auch der Wildtierspezialist und Leiter des Zoos Osnabrück teilt. Mit einem Eilantrag hatte Köhler erreicht, dass der etwa 47-jährige Schimpanse so lange im Zirkus bleiben darf, bis das Berufungsverfahren entschieden ist. Seine Auftritte im Anzug auf einem Roller und als Bällewerfer aber sind Geschichte.

Die Tierrechtsorganisation Peta hatte 2011 eine Kampagne mit dem Motto "Rettet Robby" gestartet. Der Affe habe ein trauriges Leben und nie adäquate Sozialpartner gehabt, sagte Yvonne Würz, Peta-Fachreferentin für Zoo und Zirkus. "Wir hoffen, dass das Urteil des Verwaltungsgerichts am 8. November bestätigt wird." Zur Klärung des Falls muss festgestellt werden, ob Robby vernachlässigt wurde oder Verhaltensstörungen aufweist.

Quelle: n-tv.de, fhe/dpa

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