Panorama

Auf ein frohes neues Jahr 2020! Hunderttausende feiern am Brandenburger Tor

Nicht nur politisch, sondern auch silvestermäßig ist Berlin der Mittelpunkt Deutschlands. Die Partymeile am Brandenburger Tor feiert das neue Jahr. Zahlreiche Künstler treten auf. In einigen Bereichen der Hauptstadt herrscht in diesem Jahr Böllerverbot.

Das neue Jahr hat begonnen. In ganz Deutschland haben die Menschen ausgelassen den Jahreswechsel gefeiert und um Mitternacht das Jahr 2020 begrüßt.

Die größte Silvesterparty des Landes fand traditionell wieder in Berlin am Brandenburger Tor statt: Zu der Partymeile kamen Hunderttausende und bejubelten das enorme Feuerwerk, das den Nachthimmel über der Hauptstadt erleuchtete. Zuvor hatten unter anderem Kerstin Ott, die schwedische Rockband Mando Diao und The Rasmus für ausgelassene Stimmung gesorgt. Der Andrang zu der Party war dabei erneut so groß, dass die Zugänge bereits gegen 20 Uhr geschlossen wurden.

Den Angaben zufolge waren bereits kurze Zeit nach Einlassbeginn am Nachmittag mehrere Tausend Menschen zum Brandenburger Tor gekommen, um gemeinsam den Übergang in das Jahr 2020 zu feiern. Für den Abend haben sich unter anderem Kerstin Ott, die Boygroup East 17, Schlagerstar Frank Zander und die schwedische Rockband Mando Diao angekündigt. Mit vielen anderen Musikern und Künstlern wollen sie die letzten Stunden des Jahres 2019 feiern.

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Reger Andrang auf der Partymeile.

(Foto: dpa)

In der deutschen Hauptstadt sind zum ersten Mal Raketen und Böller nicht nur auf der dortigen Partymeile verboten, sondern auch in einigen Bereichen darüber hinaus. Weil in den vergangenen Jahren in einigen Stadtteilen Gruppen junger Männer Böller auf Polizisten und Feuerwehrleute warfen, legte der Senat zwei zusätzliche Verbotszonen fest. Auf dem Alexanderplatz und in mehreren Straßen an der Pallasstraße in Berlin-Schöneberg darf niemand Feuerwerk dabei haben oder abfeuern. Rund 140 Beamte sollen in den beiden Zonen kontrollieren, ob sich alle daran halten.

Bundesweit entspannte sich bereits zuvor eine Debatte über den Sinn und Unsinn der Böllerei angesichts von Klimaschutz sowie Lärm und Aggressionen rund um die Nacht zum Jahreswechsel. Schon Stunden vor Mitternacht gab es aus vielen Regionen Deutschlands zahlreiche Berichte über Verletzte und Brände.

Quelle: ntv.de, wne/dpa