Politik

Regierungs-Airbus ist kaputt Merkels Indien-Reise beginnt mit Panne

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Merkel bleibt bis Dienstag in Indien.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Reise der Kanzlerin nach Indien beginnt mit einem Missgeschick. Der Regierungs-Airbus muss wegen technischer Probleme am Boden bleiben. Für die Lösung des Problems müssen Kanzlerin, Minister und die Mitreisenden zusammenrücken.

Indien ist nicht nur ein schönes Reiseziel für sinnsuchende Yoga-Freunde, sondern auch ein schöner Absatzmarkt für deutsche Unternehmen. Das ist einer der Gründe, warum Kanzlerin Merkel für ein paar Tage dem Flüchtlings-Wirrwarr zu Hause entflieht, um ganz alltägliche Außenpolitik zu machen.

Dem indischen Regierungschef die Hand schütteln, die gemeinsamen Beziehungen loben und die mitgereisten Unternehmer mit möglichen Geschäftspartnern in dem riesigen Land mit mehr als einer Milliarde Einwohner zusammenzubringen - das ist der Plan.

Doch die Reise beginnt mit einem Missgeschick. Merkel und ihre Delegation müssen das Flugzeug wechseln. Der schöne, große Airbus A340 der Flugbereitschaft kann nicht vom Berliner Boden abheben - technische Probleme verhinderten dies, wie Korrespondent Lothar Keller berichtet, der die Kanzlerin für n-tv begleitet.

Doch die Haltung der Kanzlerin ist auch in dieser Frage optimistisch. Wir schaffen das! Die Lösung: Ein alternatives Flugzeug rollt heran und öffnet seine Türen, um Merkel, Entourage, Journalisten und Unternehmer an Bord zu nehmen. Im Inneren der Maschine sieht es allerdings deutlich anders aus, als es die Komfort gewohnten Politiker und Unternehmer gewohnt sein dürften. Der Truppentransporter namens "Kurt Schumacher" befördert normalerweise Bundeswehrsoldaten.

Daher gibt es keine Abteile, sondern nur einen großen Raum. Die Sitzordnung ergibt sich dennoch wie von selbst. Vorne sitzt die Kanzlerin, hinter ihr die fünf mitreisenden Minister, dann Staatssekretäre und ganz hinten die Journalisten. Wäre auch zu dumm gewesen, wenn die peniblen und pünktlichen Deutschen in mit Verspätung in Neu Dehli eingetroffen werden. 

Quelle: ntv.de, vpe