Politik

"Produkt feindseliger Kräfte" Nordkorea will UN-Kritik nicht hören

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Ziel Nordkoreas ist es, Raketen mit Atomsprengkopf zu entwickeln.

(Foto: dpa)

Die Raketentests von Kim Jong Un werden vom UN-Sicherheitsrat scharf verurteilt. Doch die verhängten Sanktionen helfen nicht viel. Nicht nur, dass Kim weitere Raketen zünden lässt, nun droht er auch noch mit weiteren "folgenschweren" Schritten.

Nordkorea hat als Antwort auf die Verurteilung seiner jüngsten Raketentests durch den UN-Sicherheitsrat mit neuen militärischen Schritten gedroht. Das kommunistische Regime in Pjöngjang bezeichnete die UN-Erklärung als Produkt "räuberischer Handlungen der USA und anderer feindseliger Kräfte". Den USA wurde vorgeworfen, das Existenzrecht der Volksrepublik zu bedrohen. Nordkorea werde daher weiter "eine Serie folgenschwerer Schritte vornehmen", wurde ein Sprecher von den Staatsmedien zitiert.

Die 15 Mitglieder des Sicherheitsrats einschließlich Chinas hatten den zuvor erfolgten Start einer nordkoreanischen Rakete von einem U-Boot aus sowie drei weitere Tests ballistischer Raketen im Juli und August als "gravierende Verletzungen" von UN-Resolutionen verurteilt. Diese verbieten Pjöngjang Tests unter Nutzung ballistischer Raketen.

Ziel Nordkoreas ist es, Raketen mit Atomsprengkopf zu entwickeln. Der jüngste Test erfolgte nur zwei Tage nach dem Beginn jährlicher Militärübungen der USA mit Südkorea. Der Sicherheitsrat rief alle UN-Mitglieder auf, ihre Anstrengungen zu verdoppeln, die Sanktionen gegen Pjöngjang umzusetzen. Zudem kündigte das Gremium weitere "bedeutende Maßnahmen" an, ohne jedoch Details zu nennen.

Quelle: n-tv.de, kpi/dpa