Politik

"Dinge in Ruhe besprechen" Spahn zeigt sich offen für Kanzlerkandidatur

Wer folgt auf AKK? Nach dem angekündigten Rückzug der CDU-Chefin steckt die Partei mitten in einer großen Personaldebatte. Nun bringt sich Gesundheitsminister Jens Spahn als möglicher Kandidat ins Spiel. Er sei bereit, "Verantwortung zu übernehmen".

Im Rennen um CDU-Vorsitz und Kanzlerkandidatur hat sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erstmals zu seinen Ambitionen geäußert. Er habe "immer gesagt" und dies in der vergangenen Zeit auch dokumentiert, "dass ich bereit bin, Verantwortung zu übernehmen", sagte er am Rande einer Sitzung des Bundestagsgesundheitsausschusses in Berlin.

In welcher Konstellation dies geschehen könne, "darüber reden wir jetzt eben in den nächsten Tagen". Es gehe nun darum, dass "man einfach in Ruhe die Dinge besprechen kann", sagte Spahn weiter. Er wolle vor allem seine Arbeit als Gesundheitsminister machen, betonte er.

Spahn zählt neben dem früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz und dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet zu den drei am häufigsten genannten Anwärtern auf die Nachfolge von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, die am Montag ihren Rückzug ankündigte. Merz und Spahn waren Kramp-Karrenbauer bei der Wahl zum CDU-Vorsitz im Dezember 2018 unterlegen - Merz nur knapp, Spahn aber mit deutlichem Rückstand.

Quelle: ntv.de, ibu/AFP