Ratgeber

Metall in der Wurst 100.000 BiFis zurückgerufen

Weil ein Verbraucher Metallteilchen in seiner BiFi gefunden hat, ruft Unilever100.000 Packungen der Mini-Salami zurück. Wer sein Geld zurück möchte, muss die Verpackung einsenden.

bifiii.jpg

BiFi muss nicht mit, sondern in den Müll. Die Verpackung nimmt Unilever entgegen.

Unilever hat rund 100.000 Packungen seiner "BiFi"-Würstchen zurückgerufen. Ein Verbraucher habe millimetergroße Metallteilchen in der Salami gefunden, sagte Konzernsprecher Merlin Koene. Es werde noch geprüft, wie das Metall in die Wurst gekommen sei. Von dem Rückruf sind "BiFi Original 5er Multipacks" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22. Juli 2010 betroffen.

 

Die betreffende Charge ist am 15. Februar 2010 in den Handel gekommen. Andere "BiFi"-Produkte sind nicht betroffen. Die Kunden sollten auf den Verzehr verzichten und die leere Verpackung für eine Erstattung an den Unilever-Verbraucherservice senden.

 

"Es sind keine Verletzungsgefahren da", so Koene. Seit Bekanntwerden des Falls habe Unilever mit den Behörden zusammen die Qualitätskontrolle überprüft. "Wir können ausschließen, dass so etwas noch mal passiert." Die Wurst wird mit verschiedenen Tests auf Fremdkörper kontrolliert. Dabei hilft auch ein Metalldetektor.

 

Nach Einschätzung der Verbraucherzentrale Hamburg gibt es bei der Lebensmittelherstellung sehr gute Überwachungsmechanismen. Trotzdem könne es passieren, dass Fremdkörper in die Produktionskette gelangen, etwa weil Verpackungsmaterial falsch verwendet werde, sagte Ernährungsexpertin Claudia Michehl. "Eine hundertprozentige Sicherheit kann es nicht geben."

Quelle: ntv.de, dpa