Ratgeber

Akku-Staubsauger im Test Drei machen einen guten Job

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Die Stiftung Warentest hat 10 Akku-Staubsauger unter die Lupe genommen.

(Foto: imago/BE&W)

Es soll ja Leute geben, die sich beim Saubermachen entspannen können. Beim Staubsaugen zum Beispiel. Denen kommt dann kein Saug-Roboter ins Haus, vielleicht aber ein Akku-Staubsauger. Denn hier wird kein Kabel zur Stolperfalle. Drei von ihnen können im Warentest überzeugen.

Hin und wieder muss die eigene Hütte auf Vordermann gebracht werden. Teil der Pflicht ist dann auch das Staubsaugen. Wer gerne in Bewegung ist oder der künstlichen Intelligenz nicht traut, lässt den Saugroboter links liegen und legt selber Hand an Staub und Krümel. Was aber bisweilen erschwert wird, wenn man sich auch noch im Kabel verheddert. Doch die Geräte gibt es auch ohne Stolperfallen.

Grundsätzlich kann ein Staubsauger ohne Kabelage eine bequeme Sache sein. Zum Beispiel dann, wenn die Wohnung über wenig Steckdosen verfügt und das Kabel über die Küche, durch den Flur bis ins Wohnzimmer gespannt werden muss, um das Gerät mit Strom zu versorgen. Gerne wird bei solchen Konstruktionen auch schon mal der eine oder andere Tisch abgeräumt. Wer derlei Ungemach aus dem Weg gehen möchte, muss umstöpseln, ansonsten wird zumindest riskiert, dass durch den Zug auf der Leitung dauernd der Stecker aus der Dose gerissen und der Reinigungsvorgang abrupt unterbrochen wird. Dann vielleicht doch besser ohne Kabel saugen?

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Die Stiftung Warentest hat 10 Akku-Staubsauger unter die Lupe genommen. Ergebnis: Es wird. In vorherigen Tests hatte es noch keiner dieser kabellosen Sauger geschafft, ein gutes Qualitäts­urteil zu erzielen. Das hat sich nun geändert: Drei der zehn getesteten Geräte saugen gut und bekamen auch eine gute Gesamtnote. Trotzdem weist jeder der getesteten Sauger in einzelnen Disziplinen Schwächen auf.

Krach mit Musik übertönen

Zum Beispiel beim Akku. Bei voller Leistung macht der schnell schlapp. Die Mehr­zahl der Modelle im Test hielt bei voller Leistung nur etwa eine Viertel­stunde durch. Der Maximalwert liegt hier bei knapp einer halben Stunde. Ein Sauger wird mit einem Ersatz­akku geliefert, was die Zeit durch einen Akkutausch auf gut eine halbe Stunde erweitert. Weiterer Schwach­punkt der Akkus­auger: Sie sind tendenziell deutlich lauter als Sauger mit Kabel. Wer will, kann den Krach aber auch einfach mit schöner Musik übertönen.

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Auch das Entleeren der Staubboxen ist bei den meisten Akkusaugern nach wie vor umständlich, wie Warentest bemängelt. Bei den Geräten wirbelt meist viel Staub durch die Luft, das ist unhygienisch und für Allergiker belastend.

Fazit: Gute Akkusauger sind vor allem für kleine Wohnungen und fürs schnelle Saugen zwischendurch geeignet, zudem sind sie etwas wendiger als verkabelte Boden­staubsauger. Hier kann dann beispielsweise zu den Testsiegern gegriffen werden - dem "Dyson V11 Absolute" ("gut", 2,4, 515 Euro), dem "Vorwerk Kobold VB100" ("gut", 2,4, 850 Euro) oder dem "Bosch BBH7SIL Athlet" ("gut", 2,4, 475 Euro).

Quelle: ntv.de, awi