Ratgeber

Verbraucher aufgepasstDas ändert sich im Februar

30.01.2026, 05:57 Uhr
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Auch im Februar muss wieder einiges beachtet werden. (Foto: imago/CHROMORANGE)

Die Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt, der Fastenmonat Ramadan beginnt, der Euro löst den Lew in Bulgarien ab und es gibt mal wieder Ferien. Dies und anderes erwartet Sie im neuen Monat.

Bundesländer starten in die Winterferien

Für Millionen Schüler und Lehrer geht es diesen Monat in die Winterferien. Als erstes Bundesland startet bereits Sachsen-Anhalt am 31. Januar. Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein haben gar keine Winterferien. Hamburger sind erst im März am Zug.

Übersicht über die Winterferien

  • Bayern: 16.-20. Februar

  • Berlin: 2.-7. Februar

  • Brandenburg: 2.-7. Februar

  • Bremen: 2./3. Februar

  • Hamburg: 2.-13. März

  • Mecklenburg-Vorpommern: 9.-20. Februar

  • Niedersachsen: 2./3. Februar

  • Saarland: 16.-20. Februar

  • Sachsen: 9.-21. Februar

  • Sachsen-Anhalt: 31. Januar-6. Februar

  • Thüringen: 16.-21. Februar

Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt

Wer sich eine neue Photovoltaikanlage anschafft, muss mit einer geringeren Vergütung rechnen: Die sogenannte Einspeisevergütung - also der Betrag, den man für ins Netz eingespeisten Solarstrom erhält - wird halbjährlich um ein Prozent gesenkt. Die nächste Kürzung erfolgt zum 1. Februar.

Beginn des Fastenmonats

Für rund fünfeinhalb Millionen Muslime in Deutschland beginnt um den 18. Februar die mehrwöchige Fastenzeit des Ramadan. Der Beginn des muslimischen Fastenmonats wird traditionell durch das Erscheinen der Neumondsichel bestimmt, was je nach Region zu leichten Abweichungen führen kann. Während des Ramadans verzichten gläubige Muslime jeden Tag bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und sexuelle Aktivitäten. Abends kommen die Menschen traditionell zusammen, um das Fasten zu brechen. Nach dem Fastenmonat schließt sich das Fest des Fastenbrechens oder Zuckerfest an.

Euro löst Lew in Bulgarien endgültig ab

Ab dem 1. Februar wird der Euro einziges Zahlungsmittel in Bulgarien sein. Der Euro ersetzte zwar seit Anfang 2026 die Landeswährung Lew, doch die alte Währung war im Januar noch weiter im Umlauf. Die parallele Nutzung des Lews zum Euro endet am 31. Januar.

Der feste Wechselkurs liegt bei 1,95583 Lew pro Euro - exakt derselbe, zu dem einst die D-Mark in den Euro überging. Für Urlauber wird damit vieles einfacher: Geldwechsel und die damit verbundenen Gebühren entfallen, Preise lassen sich einfacher vergleichen und Kartenzahlungen werden unkomplizierter.

Kurzer Februar – weniger Arbeitstage

2026 ist kein Schaltjahr, entsprechend gibt es keinen 29. Februar. Damit hat der Monat rechnerisch rund 20 Arbeitstage. Allerdings gibt es schlechte Nachrichten für Arbeitnehmer: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes müssen Beschäftigte 2026 im bundesweiten Schnitt 250,5 Tage arbeiten. Das sind 2,4 Tage mehr als im zu Ende gehenden Jahr, als es mit durchschnittlich 248,1 Arbeitstagen den niedrigsten Wert seit 2019 gab.

Verpflichtende Einreisegenehmigung für Großbritannien

Wer nach Großbritannien reist, ist verpflichtet, vorher eine elektronische Reisegenehmigung (Electronic travel authorisation/ ETA) zu beantragen. Das gilt bereits seit April 2025, aber ab dem 25. Februar wird das strikt umgesetzt, das heißt, dass Beförderungsunternehmen wie Airlines Passagiere nicht mitnehmen sollen, wenn sie keine gültige ETA vorzeigen können. Eine ETA kostet 16 Pfund, das sind umgerechnet 18 bis 19 Euro.

Radikalschnitte im Garten noch möglich

Nur noch bis 28. Februar ist es erlaubt, Hecken, Gebüsche oder Laub- oder Nadelgehölze stark zurückzuschneiden oder ganz zu entfernen. Denn zwischen dem 1. März und dem 30. September gilt das Schnittverbot im Garten. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist damit das Heckenschneiden und Bäumefällen verboten. So möchte der Gesetzgeber Tiere und Pflanzen schützen. Erlaubt sind dann nur noch "schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen".

Quelle: ntv.de, awi/dpa

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