Formel1

Ferrari rutscht bis ans Ende Vettel fährt zwei lange Sekunden hinterher

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Vettel landete beim Freien Training in Spa nur auf Platz 17.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Verbremser, Rückstand, Frust: Für Sebastian Vettel wird das Freie Training zum Großen Preis von Belgien zum nächsten Offenbarungseid. Fast zwei Sekunden langsamer als der Gewinner Max Verstappen fährt der Ferrari-Pilot. Formel-1-Spitzenreiter Hamilton wird überraschend nur dritter.

Max Verstappen hat die Tagesbestzeit beim Training zum Großen Preis von Belgien aufgestellt. Der 22 Jahre alte Niederländer, der im belgischen Hasselt geboren wurde, verwies am Freitagnachmittag in der schnelleren der beiden anderthalbstündigen Trainingseinheiten Daniel Ricciardo im Renault um 48 Tausendstelsekunden auf den zweiten Platz.

Dritter wurde Formel-1-Spitzenreiter Lewis Hamilton. Dem Sieger von vier der bisher sechs Saisonrennen fehlten 98 Tausendstelsekunden auf Verstappen, der im Klassement wiederum Zweiter mit 37 Punkten Rückstand auf Hamilton ist. "Es geht sehr eng zu. Ich glaube, Red Bull ist im Moment ein kleines bisschen schneller", kommentierte Hamilton. Er hat auch noch andere auf der Rechnung: "Das macht es spannend."

Einen Auftakt zum Vergessen erlebte Sebastian Vettel. 48 Stunden vor dem Rennen am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und im Liveticker auf ntv.de) landete der viermalige Weltmeister nur auf dem 17. Platz. Vettel hatte immer wieder mit dem Ferrari zu kämpfen und leistete sich einige Verbremser. Sein Rückstand auf Verstappen betrug fast zwei Sekunden.

"Wir probieren alles, was wir können", sagte Vettel: "Heute war, was die Ergebnisse angeht, kein guter Tag." Hinter ihm lagen lediglich Nicholas Latifi (Kanada) vom Hinterbänkler-Team Williams sowie Romain Grosjean (Frankreich) und Kevin Magnussen (Dänemark) vom Ferrari-Kunden Haas. Das Duo konnte wegen Motoren-Problemen aber nur wenige Runden drehen. "Sowohl im Trockenen als auch im Nassen ist es für uns hart und schwer. Wir versuchen trotzdem, das Beste draus zu machen", meinte Vettel. Sein Teamkollege Charles Leclerc wurde 15.

Vettel schon im ersten Training langsam

Im ersten Training bahnte sich am Mittag ein enger Dreikampf zwischen den Mercedes-Silberpfeilen und Red-Bull-Star Max Verstappen an - für Ferrari wurde der Auftakt des Formel-1-Wochenendes in Spa schon da zum nächsten Offenbarungseid. Leclerc und Vettel landeten im ersten Lauf nur auf den Plätzen 14 und 15. Dahinter lagen lediglich das Hinterbänkler-Team Williams - und drei Piloten, die wegen technischer Probleme keine gezeitete Runde drehen konnten.

Im in dieser Saison ohnehin schwachen Ferrari war Vettel mit 1,6 Sekunden Rückstand auf die Spitze zudem mal wieder deutlich langsamer als sein Teamkollege Leclerc (+1,2). Im zweiten Training vergrößerte sich der Rückstand auf die Spitze sogar noch.

Ganz vorne schöpfte Vize-Weltmeister Valtteri Bottas am Mittag Hoffnung im Mercedes-Duell mit Titelverteidiger Lewis Hamilton. An seinem 31. Geburtstag verwies der Finne den Engländer um 69 Tausendstelsekunden auf Rang zwei. Im zweiten Training reichte es dann aber nur noch für Platz sechs.

Quelle: ntv.de, dbe/dpa

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