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+ Fußball, Transfers, Gerüchte + Frankfurt-Profi will nicht gedopt haben

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Ein Snap von Ben-Hatira aus einer Arztpraxis sorgt für Wirbel.

(Foto: picture alliance / dpa)

Pizarro und Totti können das Kicken nicht lassen. Für Bayern gibt es schlechte Nachrichten, für Daniel Stendel äußerst gute. Uli Hoeneß äußert sich indes zu einem möglichen Wechsel von Mats Hummels und Eintracht Frankfurt nimmt Ben-Hatira in Schutz.

Fußball-Profi Änis Ben-Hatira vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat mit einem Foto aus einer Arztpraxis für viel Wirbel gesorgt. Der Club bestritt bei der Pressekonferenz zum Spiel bei Darmstadt 98 jedoch ausdrücklich, dass der 27-Jährige ein verbotenes Doping-Mittel eingenommen hat, das auf diesem Bild zu sehen ist.

Ben-Hatira hatte am Donnerstag in dem sozialen Netzwerk Snapchat ein Foto gepostet, das neben einer Spritze, Kanülen und Ampullen auch einen Behälter mit der Aufschrift "Lipotalon" zeigt. Dieses Medikament hat eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung. Es enthält aber auch einen Wirkstoff, der nach Angaben der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA von Profisportlern nur mit einer Ausnahmegenehmigung eingenommen werden darf. Eintracht-Mediendirektor Markus Jestaedt betonte, dass Ben-Hatira dieses Mittel nicht eingenommen habe: "Das hat uns der Arzt bestätigt."

Der Mittelfeldspieler wurde vor der Entstehung des Fotos jedoch nicht vom Mannschaftsarzt der Eintracht behandelt, sondern bei einem anderen Mediziner. Den hatte er nach Club-Angaben zur Behandlung einer Sprunggelenksverletzung aufgesucht. Trainer Niko Kovac kritisierte Ben-Hatira ausdrücklich - für dieses Foto und auch für die Aussage, das Bundesliga-Derby am Samstag bei Darmstadt 98 sei "wie Krieg". "Das ist sicherlich sehr unglücklich gelaufen - beide Sachen", meinte Kovac bei der Pressekonferenz. "Da muss er noch sehr viel lernen." (jki)

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FC Bayern öffnet Hummels die Tür

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Der FC Bayern mache "Transfers nicht nach dem Kriterium, ob man die anderen schwächt, sondern ob man sich selbst stärkt", sagte Hoeneß.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ex-Präsident Uli Hoeneß hat den FC Bayern München gegen Vorwürfe verteidigt, mit der angestrebten Verpflichtung von Fußball-Weltmeister Mats Hummels vor allem Borussia Dortmund ein weiteres Mal schwächen zu wollen. "Offensichtlich ist es im Falle von Mats so, dass es sein Wunsch ist, nach München zu kommen. Ich meine, wenn einer an die Tür klopft, dann wird der FC Bayern schlecht beraten sein, die Tür nicht aufzumachen", sagte Hoeneß bei der Eröffnung einer Sonderausstellung in der Stadion-Erlebniswelt des FC Bayern ("Fußballprofi - Traum und Wirklichkeit").

Der FC Bayern mache "Transfers nicht nach dem Kriterium, ob man die anderen schwächt, sondern ob man sich selbst stärkt", sagte Hoeneß. Der 27 Jahre alte Innenverteidiger hatte den BVB am Donnerstag darüber unterrichtet, dass er im Sommer zum FC Bayern zurückkehren wolle. Für den Rekordmeister spielte Hummels bis Anfang 2008. Man habe das Hummels-Votum pro FC Bayern "zur Kenntnis genommen", sagte Karl Hopfner, Bayerns Aufsichtsratsvorsitzender und aktueller Präsident: "Jetzt warten wir mal ab, wie die Verhandlungen ausgehen."

Hummels steht noch bis 2017 in Dortmund unter Vertrag. Der BVB soll angeblich eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro anstreben. "Wenn es klappen sollte, was noch offen ist, dann freuen wir uns darüber", sagte Hopfner zum Poker um Hummels. In den vergangenen Jahren hatte der FC Bayern schon Nationalspieler Mario Götze (2013) und Torjäger Robert Lewandowski (2014) aus Dortmund nach München gelockt. (jki)

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Darmstadt hält an Innenstadtverbot fest

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In Darmstadt ist man sich sicher: Die Polizei wird mit dem "nötigen Fingerspitzengefühl" vorgehen.

(Foto: dpa)

Die Stadt Darmstadt hält an ihrem umstrittenen Innenstadt-Verbot für Fans von Eintracht Frankfurt fest. Diese Entscheidung gab Bürgermeister Rafael Reißer bekannt. Insgesamt hätten sich sieben Personen vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt gegen die Verfügung gewandt, sechs davon hätten Recht bekommen. Nur in diesen sechs namentlich bekannten Fällen gelte das Verbot nun nicht mehr. Die Verfügung sei keineswegs gekippt und gelte "in Bezug auf alle anderen potenziellen Adressaten" weiterhin uneingeschränkt.

Reißer bezeichnete das Aufenthaltsverbot als "nach wie vor geeignet, den legitimen Zweck der Gefahrenabwehr zu erreichen". Die Stadt werde nicht vor Gericht ziehen. Er sei sich sicher, dass die Polizei mit dem "nötigen Fingerspitzengefühl" vorgehen werde. Aus Angst vor Fanausschreitungen beim Hessenderby zwischen dem SV Darmstadt 98 und der Eintracht am Samstag hatte die Stadt Darmstadt entschieden, das Zentrum von Freitagabend bis Sonntagmorgen für Frankfurter Fans zu sperren. (cwo)

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Hannover 96 geht mit Stendel in die 2. Liga

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Für Hannover 96 ist Daniel Stendel auch in der 2. Liga ein erstklassiger Trainer.

(Foto: imago/Eibner)

Erst runter, dann wieder rauf? Daniel Stendel bleibt jedenfalls auch in der 2. Liga Trainer des Bundesliga-Absteigers Hannover 96 und soll die Niedersachsen zum direkten Wiederaufstieg führen. Stendel erhielt überraschend einen Vertrag bis 2018, gab Hannover bekannt. Eigentlich hätte der Ex-Profi nach der Saison wieder die U19 des Klubs übernehmen sollen. Stendel hatte den gescheiterten Thomas Schaaf am 4. April in Hannover abgelöst. In drei Spielen unter Stendel holte Hannover fünf Punkte und blieb unbesiegt. Den vorzeitigen Abstieg konnte aber auch Stendel nicht abwenden. (cwo)

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Medien: Robben fällt bis zum Saisonende aus

Laut einem Bericht von "Sport1" wird der FC Bayern München auch weiterhin auf Arjen Robben verzichten müssen. Der 32-Jährige soll sich erneut eine schwere Muskelverletzung zugezogen haben und damit für den Rest der Saison ausfallen. Dabei sollte Robben eigentlich nach seinen bisherigen Muskelproblemen erst wieder richtig ins Training der Bayern einsteigen. Der "Bild"-Zeitung zufolge kann der Niederländer die kommenden drei Monate aber nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Sogar der Saisonauftakt unter dem neuen Trainer Carlo Ancelotti soll in Gefahr sein. In der bisherigen Spielzeit stand Robben verletzungsbedingt lediglich in 22 Spielen auf dem Platz und erzielte sieben Tore für den FCB. (lsc)

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Rom behält Vereinsikone Totti

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Küsse für die Fans: Francesco Totti wird auch weiterhin für den AS Rom auf dem Platz stehen.

(Foto: dpa)

Vereinsikone Francesco Totti verlängert seinen Vertrag bei AS Rom Medienberichten zufolge nun doch noch um ein Jahr bis Sommer 2017. Klub-Präsident James Pallotta habe dem neuen Kontrakt zugestimmt, berichteten mehrere italienische Sport-Tageszeitungen übereinstimmend. Die Vertragsverlängerung mit der Vereinlegende soll demnach in der kommenden Woche bekannt gegeben werden. Ursprünglich wäre Tottis Vertrag im Sommer nach mehr als 20 Jahren bei der Roma ausgelaufen. Der 39 Jahre alte Totti kam in dieser Saison auch wegen mehrerer Verletzungen bislang nur auf zehn Ligaeinsätze. Weil Trainer Luciano Spalletti den Weltmeister von 2006 kaum noch einsetzte, forderte dieser öffentlich mehr Respekt. Ein Abschied Tottis im Sommer schien lange wahrscheinlich, doch zuletzt rettete der Mittelfeldspieler seiner Mannschaft als Joker mit drei späten Toren in zwei Partien ein Remis bei Atalanta Bergamo und einen Sieg gegen den FC Turin. (lsc)

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Pizarros Pferd namens "Klassenerhalt"

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Pizarros Herz schlägt für Bremen.

(Foto: dpa)

Claudio Pizarro hat offenbar noch nicht genug vom Fußball: Der 37-jährige Profi von Werder Bremen will seine Karriere über den Sommer hinaus fortsetzen. "Ich höre nicht auf - noch nicht", sagte der Peruaner bei Sky. Ob der Rekordtorschütze des Klubs weiter für die Hanseaten auf Torejagd geht, ließ Pizarro allerdings offen: "Ich will mich jetzt auf die Situation konzentrieren, die wir haben. Ich will in der Liga bleiben." Nach der bisher schlechtesten Bilanz der Vereinsgeschichte mit 31 Punkte nach 31 Spielen kämpfen die Bremer als Tabellen-16. gegen den zweiten Abstieg nach 1980. Sollte Werder den Absturz in die Zweitklassigkeit verhindern, will Pferdeliebhaber Pizarro seinem nächsten Vierbeiner einen ganz besonderen Namen geben: Klassenerhalt. "Ja, das ist nicht schlecht, das ist ein guter Name", so Pizarro. (lsc)

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Watzke rudert im Fall Hummels zurück

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Bayern oder nicht Bayern: Macht Mats Hummels es wie Mario Götze oder bleibt er beim BVB?

(Foto: imago/Michael Weber)

Borussia Dortmund hat den Kampf um den wechselwilligen Mats Hummels noch nicht aufgegeben. Mit der öffentlichen Bestätigung des Freigabe-Wunsches des Weltmeisters für einen Transfer zum FC Bayern sei "überhaupt nicht gesagt, dass Mats nicht im nächsten Jahr weiterhin in unserem Trikot spielt", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der "Süddeutschen Zeitung". Der Vertrag von Hummels beim Bundesligisten läuft noch bis 2017. Dortmund hatte die Erlaubnis für den Wechsel nach München an eine hohe Ablöse geknüpft. Spekuliert wird, dass die Borussen bis zu 40 Millionen Euro verlangen könnten. (lsc)

Mehr zu den Gerüchten um Hummels lesen Sie hier.

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Fritz verschiebt Karriereende

Clemens Fritz hat sein für Mai geplantes Karriereende überraschend verschoben. Der Kapitän von Werder Bremen kündigte eine Vertragsverlängerung für ein weiteres Jahr an. "Ich bin so weit, dass ich sage: Ich kann nach so einer Saison den Verein nicht verlassen", verkündete der 35-Jährige auf der klubeigenen Internetseite. Der neue Vertrag soll für die 1. und 2. Liga gelten. Kurz vor dem wichtigen Spiel gegen den VfB Stuttgart will Fritz mit seiner Entscheidung ein Zeichen im Abstiegskampf setzen. "Grundsätzlich bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir in der ersten Liga bleiben", sagte Fritz weiter. "Wenn wir aber mit diesem Team nicht drin bleiben, werde ich die Konsequenzen mittragen." (lsc)

Quelle: ntv.de