Fußball

"150 Millionen"-Wechsel? Haaland verhandelt über BVB-Barça-"Bombazo"

470abbc8a3babbdf7d6d5e23ac432fc7.jpg

Jubelt Haaland schon nächste Saison für den FC Barcelona?

(Foto: imago images/Uwe Kraft)

Erling Haaland von Borussia Dortmund ist einer der begehrtesten Spieler der Welt. Sein Vater und sein Berater befinden sich nun zu Gesprächen mit dem Klub-Boss des FC Barcelona in Spanien. Haaland soll schon "ein Haus in Spanien haben", ein 150-Millionen-Euro-Deal steht im Raum.

Die wichtigste Aufgabe des Nachfolgers von Josep Bartomeu, der Ende Oktober als Präsident des FC Barcelona zurücktrat, stand von Anfang an fest: Lionel Messi halten. Nach der 2:8-Pleite im Vorjahr gegen den FC Bayern im Viertelfinale der Champions League wollte Messi die Katalanen ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages verlassen - vor allem wegen Bartomeu, von dem er sich hintergangen fühlte. Der neue Präsident Joan Laporta, ab März im Amt, will den argentinischen Superstar zum Bleiben überreden, indem er ihm einen der begehrtesten Spieler der Welt an die Seite stellt: Erlinga Haaland von Borussia Dortmund.

Alf-Inge Haaland, Vater des Torjägers, und dessen Berater Mino Raiola trafen sich nun in Katalonien mit Vertretern des spanischen Spitzenklubs. Am Flughafen in Barcelona wurden beide gesichtet, wie sie vom Fahrer des neuen Klubpräsidenten Laporta, der eine enge Verbindung zu Raiola pflegt, abgeholt wurden. Die Zeitung "Sport" berichtete zuerst über die Ankunft des Duos in Katalonien und schrieb von einer "Bombazo" (Bombe). Die gute Beziehung zwischen Raiola und Laporta mache den Klub laut des Blattes optimistisch. Barça befinde sich bezüglich eines Wechsels in der "Pole Position".

"Ich habe bereits ein Haus in Spanien"

Haaland besitzt beim BVB einen Vertrag bis Juni 2024, der aber eine Ausstiegsklausel enthalten soll (wohl um die 75 Millionen Euro). Diese soll angeblich aber erst 2022 greifen. "Es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, wenn die beiden Herren ein bisschen Sonne am Mittelmeer tanken wollen", sagte Dortmunds Manager Michael Zorc nun zu Sport1: "Wir haben uns gestern ausgetauscht. Unser Standpunkt ist sehr klar. Ich bin in dieser Angelegenheit sehr, sehr entspannt, weil ich weiß, was wir wollen."

Die spanische Zeitung "Sport" will erfahren haben, dass der BVB 180 Millionen Euro in diesem Sommer haben möchte und Barcelona bereit wäre, um die 150 Millionen zu zahlen. Wie die hoch verschuldeten und sportlich und institutionell krisenerschütterten Katalanen sich den Stürmer leisten sollten, ist allerdings noch unklar. Noch im Dezember 2020 hatte der Norweger immer wieder betont, dass er sich in Dortmund sehr wohlfühle und mit dem Team noch einiges vorhabe. Dann allerdings begann eine sportliche Talfahrt, die Schwarz-Gelben müssen sogar um den Einzug in die Europa-League bangen. Spanische Medien berichten aber, Haaland hätte beim BVB bereits klar seinen Wechselwunsch für diesen Sommer geäußert und dem Klub mitgeteilt: "Ich habe bereits ein Haus in Spanien."

Besonders gut käme der Deal nicht nur bei Messi, sondern auch bei den Fans in Barcelona an, weil auch Erzrivale Real Madrid schon länger und intensiv die Fühler nach dem 20-Jährigen ausgestreckt haben soll. Laut spanischen Medien trafen Haalands Vater und Berater auch die Verantwortlichen des Hauptstadtklubs auf ihrer Reise nach Spanien. Wenig überraschend sollen Manchester City und Paris Saint-Germain ebenfalls ihr Interesse am Norweger angemeldet haben.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.