Fußball

Der FC Chelsea quält sich Paris St. Germain wird spät ernüchtert

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Sie konnten keinen entscheidenden Impuls für Chelsea geben: Kai Havertz und Timo Werner.

(Foto: dpa)

Nach der Finalniederlage vor zwei Monaten muss sich Paris Saint-Germain auch in der neuen Saison der Champions League erst einmal geschlagen geben. Der FC Chelsea verliert derweil zwar nicht, kann aber dennoch nicht überzeugen - im Gegensatz zur italienischen und spanischen Konkurrenz.

Champions-League-Finalist Paris Saint-Germain hat zum Start der neuen Saison in Europas Fußball-Königsklasse einen Dämpfer hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Thomas Tuchel unterlag im Topspiel der Leipziger Vorrunden-Gruppe H gegen Manchester United daheim mit 1:2 (0:1). Zwei Monate nach der Finalniederlage gegen den FC Bayern sorgte ein spätes Tor von Marcus Rashford in der 87. Minute für die Heimpleite des französischen Meisters, der zuvor noch durch ein Eigentor von Anthony Martial (55.) zum Ausgleich gekommen war. Bruno Fernandes hatte United im zweiten Versuch per Strafstoß in der 23. Minute erstmals in Führung gebracht.

Enttäuschend verlief der Auftakt auch für den FC Chelsea. Gegen den Europa-League-Sieger FC Sevilla kamen die Londoner mit ihren beiden Top-Neuzugängen Kai Havertz und Timo Werner nicht über ein 0:0 hinaus. Im zweiten Spiel der Gruppe E erkämpfte FK Krasnodar ein 1:1 (0:0) bei Stade Rennes. Erstaunlich dabei waren vor allem die Szenen auf den trotz hoher Corona-Infektionszahlen ziemlich vollen Rängen in der Bretagne mit gemeinsamem Fan-Jubel ohne Maske.

Einen gelungenen Einstand als Trainer in der Königsklasse durfte Andrea Pirlo mit Juventus Turin bejubeln. Der italienische Serienmeister fuhr bei Dynamo Kiew ein schmuckloses 2:0 (0:0) ein. Matchwinner vor gut gefüllten Zuschauerrängen war Álvaro Morata mit seinen beiden Toren in der 46. und 84. Minute. Juve musste dabei auf den fünfmaligen Weltfußballer Cristiano Ronaldo verzichten, der in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

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Die Führung in Gruppe G übernahm derweil der FC Barcelona, der trotz einer wenig überzeugenden Vorstellung mit 5:1 (2:0) gegen Ferencvaros Budapest gewann. Lionel Messi per Elfmeter (27.), Supertalent Ansu Fati (42.) und der frühere Bayern-Profi Philippe Coutinho (52.) trafen zunächst für die Katalanen. Nach einer Notbremse und Roten Karte für Abwehrchef Gerard Piqué (68.) verkürzte Igor Kharatin per Strafstoß für die Gäste (70.), ehe Pedri (82.) und Ousmane Dembelé (89.) in Unterzahl den Endstand herstellten.

In der Dortmunder Gruppe F gelang dem FC Brügge zum Start ein etwas glückliches 2:1 (0:0) bei Zenit St. Petersburg. Der 19 Jahre alte Charles de Ketelaere sorgte in der Nachspielzeit für den Erfolg der Belgier.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa