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+ Fußball, News, Transfergerüchte + Podolskis Tor verhindert totale Blamage

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Für Lukas Podolski war es das zweite Saisontor in der türkischen Süper Lig.

(Foto: imago/Seskim Photo)

VfL-Manager Allofs träumt von einem Team, das sich nur aus Nationalspielern zusammensetzt. Unterdessen kommt es noch dicker für Gladbach, personell und prophetisch. FC Chelsea kassiert den nächsten Tiefschlag, Dresden brilliert weiter.

Lukas Podolski hat den türkischen Fußball-Meister Galatasaray Istanbul mit seinem zweiten Saisontor vor einer riesigen Blamage bewahrt. Der 126-malige deutsche Nationalspieler erzielte in der 50. Minute den Ausgleichstreffer zum 1:1 (0:0) gegen den bis dato punktlosen Tabellenletzten Mersin Idmanyurdu. Galatasaray liegt mit fünf Zählern aus vier Spielen nur im Mittelfeld der Tabelle. (cwo)

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Ronaldo brilliert mit Fünferpack für Real

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Cristiano Ronaldo erzielte beim 6:0 von Real Madrid bei Espanyol Barcelona fünf Treffer. Den sechsten Real-Treffer bereitete er vor.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Ein alles überragender Cristiano Ronaldo hat den spanischen Rekordmeister Real Madrid zum zweiten Saisonsieg geführt und sich in den Rekordbüchern seines Clubs verewigt. Der Weltfußballer erzielte am Samstag beim 6:0 (4:0) im Auswärtsspiel gegen Espanyol Barcelona fünf Tore und löste damit Raul als Vereins-Rekordschützen in der Liga ab. Ronaldo, der in den ersten beiden Spielen noch ohne Tor geblieben war, hat nun 230 Ligatore in 202 Spielen für Real erzielt. Ronaldo bereitete auch noch den Treffer des Franzosen Karim Benzema vor. Damit weisen die Madrilenen nach drei Spielen insgesamt sieben Punkte und 11:0 Tore auf. (cwo)

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Kircher: Elfmeter für FC Bayern ein Fehler

Es dürfte der Aufreger des Spieltags gewesen sein. Die 88. Minute läuft in München zwischen dem FC Bayern und dem FC Augsburg, es steht 1:1, als Münchens Douglas Costa in den Gästestrafraum dribbelt. Nach einem Haken läuft er in Augsburgs Markus Feulner - und Schiedsrichter Knut Kircher entscheidet nach einem Signal seines Linienrichters auf Elfmeter für den FC Bayern und damit das Spiel, denn Thomas Müller trifft zum 2:1-Sieg für die Bayern.

Nach dem Spiel räumte Kircher seine Fehlentscheidung ein. Er habe die Szene im Spiel "nur aus dem Augenwinkel" gesehen und sich deshalb auf das Urteil seines Assistenten verlassen. Nach Auswertung der TV-Bilder müsse er allerdings sagen: "Da lag er falsch, da lag ich falsch, weil ich der Chef auf dem Feld bin, mit dieser Entscheidung, die letztendlich von mir übernommen wurde", sagte der Schiedsrichter dem Bezahlsender Sky: "Das bringt dem FC Augsburg leider keine Punkte mehr, sorry, tut uns leid. Da war die Auslegung und die Wahrnehmung einfach eine falsche." (cwo)

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Rüdiger debütiert, AS Rom siegt

Antonio Rüdiger hat ein gelungenes Debüt beim AS Rom gefeiert. Der sechsmalige deutsche Fußball-Nationalspieler durfte mit dem Hauptstadt-Club ein 2:0 (1:0) im Ligaspiel beim Tabellenletzten Frosinone Calcio bejubeln. Der Spanier Iago Falque (44.) und Juan Manuel Iturbe (90.) stellten mit ihren Treffern den Pflichterfolg des Champions-League-Teilnehmers sicher. Der aus Stuttgart gekommene Verteidiger Rüdiger spielte durch. Mit sieben Punkten aus drei Spielen festigte die Roma ihren Spitzenplatz in der Serie A. Am Mittwoch empfangen die Italiener zum Auftakt der Champions League in der Leverkusen-Gruppe den Titelverteidiger FC Barcelona. (cwo)

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Dynamo Dresden dominiert die 3. Liga

Dynamo Dresden marschiert scheinbar unbeirrt an der Tabellenspitze der 3. Fußball-Liga. Die Sachsen gewannen auch das Auswärtsspiel des 8. Spieltages bei Fortuna Köln verdient mit 5:1 (2:0) und haben nunmehr bereits 20 Punkte, die drei unmittelbaren Verfolger jeweils 15 Punkte auf dem Konto. Platz zwei belegt die Reserve des FSV Mainz 05 nach dem 1:0 (0:0) gegen Aufsteiger Würzburger Kickers, vor Preußen Münster, das mit 1:0 (0:0) beim Chemnitzer FC gewann und den Stuttgarter Kickers nach dem 1:0 (1:0) am Freitagabend gegen den 1. FC Magdeburg. (cwo)

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Everton verschärft Krise des FC Chelsea

Die Krise beim englischen Fußball-Meister FC Chelsea hat sich verschärft. Die Mannschaft von Trainer José Mourinho verlor 1:3 (1:2) beim FC Everton. Steven Naismith sorgte mit einem Dreierpack fast im Alleingang für die Niederlage der "Blues" und den schlechtesten Saisonstart unter dem portugiesischen Coach. Der Titelverteidiger bleibt mit vier Punkten aus fünf Premier-League-Spielen weiterhin in der unteren Tabellenhälfte.

Mann des Tages war der eingewechselte Naismith. Der schottische Nationalspieler kam in der neunten Minute für den angeschlagenen früheren Hamburger Muhamed Besic und erzielte alle drei Treffer (17./22./81. ) für seinen Verein. (cwo)

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"Effe" prophezeit Gladbach schwere Zeiten

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Bezahlfernseh-Experte Experte Stefan Effenberg sieht ein BVB-Szenario in Gladbach.

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Stefan Effenberg prognostiziert seinem Ex-Verein Borussia Mönchengladbach eine schwere Zukunft. "Ein Szenario wie bei Dortmund vergangenes Jahr ist zu befürchten. Denn jetzt kommen erst die Hammerspiele in der Champions League", sagte Sky-Experte Effenberg nach dem blamablen 0:3 (0:2) gegen den Hamburger SV zum Auftakt des vierten Spieltages: "Das war wirklich erschütternd."

Nach vier Niederlagen mit 2:11 Toren kritisiert Effenberg besonders das Defensivverhalten. "Ein Spiel gewinnst du nur mit einer sicheren Abwehr. Und da haben sie schon ab dem ersten Spieltag gezeigt, dass sie nur schwimmen", sagte Effenberg. (cwo)

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Watzke nervt absurder "Hype" um seinen BVB

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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke tritt kräftig auf die Euphoriebremse.

(Foto: picture alliance / dpa)

Acht Pflichtspiele, acht Siege, dazu Tabellenführer der Fußball-Bundesliga. Borussia Dortmund ist wieder wer und im Moment das meistgefeierte Team im deutschen Fußball. Ein Umstand, den Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nur bedingt nachvollziehen kann. Er hält "den Hype" um den neuen BVB-Fußball unter Trainer Thomas Tuchel für übertrieben. "Vor drei Monaten noch wurde die ganze Zeit von allen Medien geschrieben: Die Dortmunder Zeit ist vorbei, Wolfsburg und Gladbach sind die neuen Bayern-Jäger. Und jetzt - es ist noch gar nicht viel passiert - soll alles schon wieder anders sein", sagte Watzke in einem Interview der Funke Mediengruppe.

Watzke findet es "völlig absurd", dass nun Dortmund wieder als Jäger des Rekordmeisters Bayern München gelte. "Das geht mir alles viel zu schnell", sagte er. Die Basis von drei Bundesligaspielen könne kein Maßstab sein. Dauerhaft könne zudem kein Verein in der Liga den Münchnern Paroli bieten. "Die Bayern kann auf Strecke niemand jagen. Die haben so eine unfassbare Qualität", sagte Watzke. n-tv Tippgott Rainer Holzschuh findet bei seiner Vorschau auf den Spieltag dennoch: "Dortmund ist neben den Bayern die Topmannschaft." (cwo)

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Geplatzter De-Gea-Transfer kostet 16,5 Mio

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Für David de Gea geht es letztlich nicht wie eigentlich geplant von Manchester United zu Real Madrid.

(Foto: imago/UPI Photo)

Lange wurde verhandelt, am Ende ist der Deal dann doch geplatzt. Eigentlich sollte Torwart David de Gea von Real Madrid zu Manchester United wechseln, doch die Transferunterlagen sollen zu spät eingegangen sein - beide Vereine schieben sich dafür die Verantwortung zu. Nun klafft allerdings ein Loch im Geldbeutel der "Königlichen". Laut "AS" sollen durch Ausgaben, die durch den gescheiterten Transfer von de Gea nicht abgedeckt werden konnten, ganze 16,5 Millionen Euro im Budget fehlen. Fünf Millionen Euro stehen dem Keeper für die Nicht-Verpflichtung bei Real zu. Zudem mussten die Spanier das Gehalt von Keylor Navas anheben, da er nicht wie geplant im Austausch für de Gea nach England gehen konnte. Hinzu kommen Neuverpflichtungen wie etwa Kiko Casilla (6 Mio. Euro) und der Transfer von Klublegende Iker Casillas an den FC Porto, für den Real aber noch Salär zahlt.

Kurios zudem: Am Freitag unterschrieb de Gea bei Man United einen neuen Vier-Jahres-Vertrag. Zuvor habe er laut englischen Medien akzeptiert, dass Real die Schuld am geplatzten Wechsel trage. Ob der neue Kontrakt eine Ausstiegsklausel enthält, ist nicht bekannt. (lsc)

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Gladbach muss auf Stranzl verzichten

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Mit einer gebrochenen Augenhöhle fällt Gladbach-Kapitän Martin Stranzl in den kommenden sechs bis acht Wochen aus.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Für Borussia Mönchengladbach kommt es derzeit knüppeldick. Nach vier Niederlagen zum Start in die Bundesliga muss der Champions-League-Teilnehmer erneut längere Zeit auf Kapitän Martin Stranzl verzichten. Der Abwehrchef zog sich bei der 0:3 (0:2)-Blamage gegen den Hamburger SV am Freitagabend einen Bruch des Augenhöhlenbodens zu und fehlt seinem Team in den kommenden sechs bis acht Wochen, teilten die Gladbacher mit. Stranzl, der bereits erfolgreich operiert wurde, hatte gegen den HSV nach über fünfmonatiger Verletzungspause sein Comeback gegeben. Der 35-Jährige hatte sich die Verletzung bei einem Zusammenprall mit Mitspieler Havard Nordtveit zugezogen und musste in der 65. Minute ausgewechselt werden. (lsc)

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Wolfsburg räubert im Nationalteam

VfL Wolfsburg-Manager Klaus Allofs hat sich mit Julian Draxler einen weiteren Spieler der deutschen Nationalmannschaft ins Team geholt, doch damit nicht genug: "Am liebsten hätte ich alle elf", gestand Allofs bei der Präsentation des Neuzugangs. Auch Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz gab zu, dass die Doppelverpflichtung des 21-Jährigen ein ausschlaggebender Faktor war: "Es war mit ein Grund, dass er deutscher Nationalspieler ist." Neben Draxler gehören auch Max Kruse und André Schürrle nicht nur dem VfL Wolfsburg, sondern auch der DFB-Elf an. Darüber hinaus spielen die U21-Nationalspieler Robin Knoche und Maximilian Arnold im VfL-Kader. Diese Strategie verfolgte auch schon der FC Bayern München. In ihren Reihen befinden sich derzeit auch die meisten die Nationalspieler, gefolgt von Borussia Dortmund. Wolfsburg platziert sich auf dem dritten Rang - allerdings nicht mehr lange, wenn es nach Allofs geht. (lsc)

Quelle: n-tv.de

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