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+ Fußball, Transfers, Gerüchte + RB Leipzig: Kein Angebot an Hasenhüttl

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Zwei Daumen hoch für Ralph Hasenhüttl. Vereine dürfen jetzt um den Trainer buhlen.

(Foto: imago/Zink)

Tottenham könnte kurz vor Saisonende seinen Youngster verlieren. Der HSV borgt sich Millionen von "wohlhabenden Unterstützern". Bayer Leverkusens Bernd Leno trotzt den Angeboten von Topklubs. Und Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl wird umworben.

Noch-Zweitligist RB Leipzig lässt offen, ob Ralph Hasenhüttl vom FC Ingolstadt in der kommenden Saison Trainer des Aufstiegsanwärters wird. "Ich habe kein Angebot abgegeben", sagte Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf. Damit reagierte er auf eine Mitteilung des Bundesligisten, wonach ein Verein sein Interesse für Hasenhüttl bei den Oberbayern hinterlegt hat. "Wir werden rechtzeitig bei Feststehen der Liga-Zugehörigkeit bekanntgeben, wer unser Trainer wird", erklärte Rangnick. "Ich kann ausschließen, dass ich es bin." Im günstigsten Fall kann Leipzig am Wochenende aufsteigen. Dafür wären am Freitag ein Heimsieg gegen Arminia Bielefeld sowie eine Niederlage des 1. FC Nürnberg am Samstag bei Eintracht Braunschweig nötig. Das Fachmagazin "Kicker" hatte zuvor berichtet, dass sich der Tabellenzweite und der Österreicher "handelseinig" seien und RB Leipzig noch in dieser Woche ein Angebot beim FC Ingolstadt vorlegen wolle. Hasenhüttl hatte eine Vertragsverlängerung bei den Oberbayern über 2017 hinaus abgelehnt und eine Vertragsauflösung zum Sommer gewünscht. Seit einem Treffen von Rangnick und Hasenhüttl gilt der 48-Jährige als Top-Kandidat auf den Trainerposten in Leipzig. (sgi)

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Ingolstadt erhält Angebot für Hasenhüttl

Ralph Hasenhüttl macht kein Geheimnis mehr daraus, dass er einen neuen Verein sucht. Für den wechselwilligen Trainer vom FC Ingolstadt ist nun das erste Angebot eingegangen. Das bestätigte der Verein, ohne den Namen des Interessenten zu nennen. Am Dienstag hatten die Oberbayern verkündet, dass der Österreicher Hasenhüttl seinen bis 2017 laufenden Vertrag nicht verlängern und im Sommer den Kontrakt auflösen möchte. Hasenhüttl wurde zuletzt mit RB Leipzig in Verbindung gebracht. Vor gut zwei Wochen wurde ein Treffen mit Leipzigs Trainer Ralf Rangnick öffentlich. "Ich vertraue den Verantwortlichen, dass sie eine Lösung finden und dass es drei Gewinner geben wird", sagte Hasenhüttl. (lsc)

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Leno bleibt fest bei Bayer verankert

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Die verstehen sich: Bernd Leno und Jonathan Tah.

(Foto: imago/Moritz Müller)

Torhüter Bernd Leno wird von allen Seiten umworben, doch seine Entscheidung steht fest: Er bleibt bei Bayer Leverkusen. Laut dem "Express" hat sich der 24-Jährige entschieden, Bayer nicht zu verlassen und sogar einen um zwei Jahre verlängerten Vertrag bis 2020 zu unterschreiben. Sein Gehalt soll von 2,5 auf 4 Millionen angehoben werden, Bayer will ihm dafür dem Blatt zufolge die Ausstiegsklausel in Höhe von 18 Millionen Euro abkaufen. "Ich werde am Freitag nach Leverkusen kommen, um die Dinge zu besprechen", sagte Lenos Berater Uli Ferber: "Es ist legitim, dass Bernd sich Gedanken über seine Zukunft gemacht hat. Aber klar ist auch: Er fühlt sich in Leverkusen sehr wohl, ist die Nummer eins beim Klub. Berichten zufolge sollen RB Leipzig, Tottenham Hotspur und Real Madrid ein Auge auf Leno geworfen haben. (lsc)

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HSV setzt auf "wohlhabende Unterstützer"

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Loyal sind die Fans des HSV allemal. Sie helfen dem angeschlagenen Verein finanziell aus.

(Foto: imago/Nordphoto)

Der Hamburger SV bekommt wohlhabende Unterstützung: Mit der Hilfe privater Investoren hat sich der Klub vorläufig aus seiner finanziellen Drucksituation befreit. Wie "Die Zeit" berichtet, konnten die noch ausstehenden 25 Millionen Euro Stadionschulden bei vier Banken beglichen werden. "Vermögende Privatpersonen" gewähren dem HSV demnach eine Zwischenfinanzierung, die bis Mitte kommenden Jahres laufen soll. Bis dahin will HSV-Finanzvorstand Frank Wettstein eine dauerhafte Lösung gefunden haben. Eine mögliche Option dürfte die Emission einer weiteren Anleihe sein. Sie könnte dem Bericht zufolge ein Volumen von 40 Millionen Euro und eine Laufzeit von fünf oder gar zehn Jahren haben. Zusätzlich lasten insgesamt noch Verbindlichkeiten von rund 90 Millionen Euro auf dem HSV. (lsc)

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Tottenhams Alli droht Sperre

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Ja, beim Fußball kann es teilweise recht ruppig zugehen. Das bekommt auch Alli zu spüren.

(Foto: REUTERS)

Jungstar Dele Alli von Tottenham Hotspur droht wegen einer Sperre das vorzeitige Saisonaus in der Premier League. Der 20 Jahre alte Nationalspieler wurde nachträglich wegen einer Tätlichkeit angeklagt. TV-Bilder hatten bewiesen, dass er seinem Gegenspieler Claudio Yacob von West Bromwich Albion in den Magen geschlagen hat. Der Schiedsrichter hatte den Zwischenfall nicht gesehen. Die übliche Sperre in solchen Fällen beträgt drei Spiele, in der englischen Liga sind allerdings nur noch drei Spiele zu absolvieren. Mit sieben Punkten Rückstand auf Leicester City hat der Tabellenzweite Tottenham nur noch theoretische Chancen auf den Meistertitel. (lsc)

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Mexikaner holen sich Concacaf-Pokal

Der mexikanische Klub CF America hat zum siebten Mal die Champions League in der Concacaf-Region gewonnen und damit zu Rekordgewinner Cruz Azul aufgeschlossen. Nach dem 2:0 im Final-Hinspiel gewann America auch das Rückspiel gegen den mexikanischen Rivalen Tigres de Monterrey 2:1 (0:1). Der Verein wiederholte damit den Gewinn der Königsklasse des Verbandes für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik aus dem Vorjahr. America nimmt auch an der Klub-WM im Dezember in Japan teil. (lsc)

Quelle: ntv.de