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+ Fußball, Transfers, Gerüchte + Traditionsklub schuldet Spielern Gehalt

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Die Bolton Wanderers durchleben eine finanzielle Flaute.

(Foto: imago/BPI)

Rekord-Torjäger Robert Lewandowski schafft es vier Mal ins Buch der Rekorde. Bei der Wahl zum Weltfußballer grüßt das Murmeltier und Christian Ziege hat offenbar einen neuen Job. Derweil stecken die Bolton Wanderers finanziell in der Patsche.

Der englische Traditionsklub Bolton Wanderers befindet sich offenbar in akuten finanziellen Nöten. Wie  der Klub am Montag bekannt gab, schuldet er den Spielern noch die  Gehälter für November. Nach Klubangaben handelt es sich dabei um ein  "kurzfristiges Finanzierungsproblem", das mit den unklaren Besitzerverhältnissen zusammenhänge. Der viermalige FA-Cup-Sieger Bolton (zuletzt 1958) spielte von  2001 bis 2012 ununterbrochen in der Premier League und stand 2008  noch im Achtelfinale des UEFA-Cups. Berühmtester aktueller Profi des  Tabellenletzten der zweiten englischen Liga ist der 62-malige Nationalspieler Emile Heskey. (kbe)

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Medien: Ziege zieht's in Spaniens dritte Liga

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Bald Trainer auf Mallorca? Spanische Medien wollen erfahren haben, dass Christian Ziege bei Atlético Baleares anheuern wird.

Der frühere Nationalspieler Christian Ziege steht offenbar vor einem Trainer-Engagement beim spanischen Drittligisten Atlético Baleares auf Mallorca. Dies berichten mehrere Medien auf der Baleareninsel übereinstimmend. Co-Trainer soll der ehemalige Bundesligaprofi Francisco Copado werden, mit dem Ziege schon bei der SpVgg Unterhaching in der 3. Liga zusammengearbeitet hatte. Atlético Baleares gehört dem deutschen Hotelunternehmer Ingo Volckmann. Einer von vier deutschen Profis im Kader der Spanier ist der frühere Berliner und Mainzer Malik Fathi. (tno)

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Weltfußballer 2015: Neymar, Messi oder Ronaldo?

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Alle wieder dabei - bis auf Thomas Müller. Der Weltfußballer 2015 heißt entweder Neymar, Messi oder Ronaldo.

(Foto: imago/China Foto Press)

Na, guck mal an: Der kommende Weltfußballer wird wieder kein deutscher Weltmeister sein. Unter den Top-3 der Auszeichnung des Weltverbands Fifa stehen Real Madrids Titelverteidiger Cristiano Ronaldo, der viermalige Gewinner Lionel Messi und dessen Teamkollege vom FC Barcelona, Neymar. Der Sieger wird am 11. Januar 2016 in Zürich bekannt gegeben. Gewählt wurde der Weltfußballer 2015 von den Kapitänen und Trainern der 209 Fifa-Mitgliedsverbände sowie vom Fachmagazin France Football ausgewählten Medienvertretern. Bester Trainer des Jahres ist entweder Pep Guardiola von Rekordmeister Bayern München, Triple-Gewinner Luis Enrique vom FC Barcelona oder Chiles Nationaltrainer Jorge Sampaoli. Bei den Frauen darf die inzwischen zurückgetretene Ex-Nationalspielerin Sasic Celia auf die Ehrung hoffen, ihre Konkurrentinnen sind Carli Lloyd und Aya Miyama. (tno)

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"Lewi" kommt vier Mal ins Guinness Buch

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Fünf Tore, vier Einträge ins Guinness-Buch der Rekorde: Robert Lewandowski hat Geschichte geschrieben.

(Foto: dpa)

Fünf Tore in 8:59 Minuten sind gleich vier Einträge ins Guinness Buch der Rekorde: Bayern Münchens Torjäger Robert Lewandowski wurde diese einmalige Ehre nun zwei Monate nach seiner unglaublichen Tor-Gala beim 5:1 (0:1) des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg zuteil. Der 27-Jährige hatte sich am 22. September in die Fußball-Geschichtsbücher eingetragen. Lewandowski gelangen drei Treffer in 3:22 Minuten, vier in 5:42 und fünf in 8:59 - von der 51. bis zur 60. Minute. 

Dies war noch nie einem Profi, schon gar nicht einem Einwechselspieler, in der 52-jährigen Bundesliga-Historie gelungen. Den Spielball hatte Lewandowski nach dem 5:1 gleich mit nach Hause genommen. Die Schuhe plant er noch als Spende für eine Stiftung. Nur einen Rekord stellte "Lewangoalski" an jenem denkwürdigen Abend nicht ein: Dieter Müller hatte vor 38 Jahren für den 1. FC Köln sechs Tore im Spiel gegen Werder Bremen (7:2) erzielt. "Jemand von oben wollte, dass fünf Tore für dieses Spiel reichen", sagte der Bayern-Star. (tno)

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Kreml verbietet Transfer türkischer Fußballer

Der politische Konflikt zwischen Russland und der Türkei hat auch schwere Auswirkungen auf den Fußball. Der russische Sportminister Witali Mutko habe russischen Vereinen die Verpflichtung türkischer Spieler vorläufig verboten, berichtete die Moskauer Zeitung "Sport Express". Grundlage seien die am Wochenende von Präsident Wladimir Putin gegen die Führung in Ankara erlassenen Sanktionen nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei.

Derzeit ist Offensivakteur Gökdeniz Karadeniz von Rubin Kasan der einzige türkische Spieler in der ersten russischen Liga. Auf Druck des Kremls hätten mehrere Fußballvereine ihr geplantes Wintertrainingslager in der Türkei abgesagt, berichteten russische Medien. Darunter seien etwa der FK Rostow und Rekordmeister Spartak Moskau. (tno)

Quelle: ntv.de