Bei ungünstigem VerlaufGrippewelle könnte Wirtschaft über 40 Milliarden Euro kostenVieles deutet darauf hin, dass die aktuelle Grippe-Epidemie in Deutschland schwerer verlaufen dürfte als die vergangenen Influenza-Wellen. Allein durch den zu erwartenden Arbeitsausfall könnte ein Milliardenschaden entstehen, errechnet ein Ökonom. Die Behandlungskosten dürften sich dagegen in Grenzen halten, was keine gute Nachricht ist.24.12.2022
Soldaten fahren KrankenwagenKaum Platz in Kliniken: Briten sollen Risiken minimierenDie Situation im britischen Gesundheitswesen verschärft sich durch die aktuellen Streiks. Der medizinische Direktor des Gesundheitsdienstes mahnt die Briten nun, Risiken zu reduzieren, um weniger Notfälle zu erzeugen. Sie sollen Medikamente kaufen, auf Angehörige achten und weniger Alkohol trinken.21.12.2022
Abkehr von Null-Covid-PolitikChina schickt Corona-Infizierte zur ArbeitVor rund zwei Wochen verkündet China das Ende seiner Null-Covid-Politik. Während die Infektionszahlen nach oben schnellen, fordert das Land Infizierte ohne schwere Symptome nun auf, ihren Arbeitsplatz weiterhin aufzusuchen. Derweil sind viele Kliniken dem Ansturm Infizierter kaum gewachsen.21.12.2022
Ausland in Sorge vor MutationenChina drohen Millionen Corona-ToteNach der plötzlichen Abkehr von der Null-Covid-Politik steht China ein Infektions-Tsunami ins Haus. Fachleute rechnen mit zwei Millionen Toten. Peking meldet fünf und verbirgt den regen Betrieb an den Krematorien. Das Ausland fürchtet vor allem Mutationen. 20.12.2022
Fehler nicht wiederholenDänemark macht Krankenhausreform vorDer deutsche Krankenhaussektor soll gründlich reformiert werden. Ein Vorhaben, das Dänemark in ähnlicher Weise schon seit Jahren vorantreibt. Dort hat sich die Gesundheitsversorgung erheblich verbessert. Einen Fehler sollte Deutschland jedoch nicht nachahmen.10.12.2022Von Marc Dimpfel
Medizin statt Geld im Fokus Lauterbach verspricht Krankenhaus-"Revolution"In deutschen Krankenhäusern richtet sich die Bezahlung nach behandelten Diagnosen, egal "wie aufwendig der Fall behandelt wird", sagt Gesundheitsminister Lauterbach. In seinen Augen ein falscher Anreiz. Der SPD-Politiker will mit einer Reform wieder die Medizin in den Vordergrund stellen.06.12.2022
Pflegebudget deckt Kosten abLauterbach will Finanzierung von Hebammen sichernDie Bundesregierung könnte die Sorge um ausreichende Ausstattung der Krankenhäuser mit Hebammen womöglich zerstreuen. Gesundheitsminister Lauterbach will sie ab 2025 vollständig im Pflegebudget berücksichtigen. 28.11.2022
Besonders bei KleinkindernZahl der RSV-Infektionen schießt nach obenFast jedes Kind hat in seinen ersten beiden Lebensjahren Kontakt mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus - normalerweise. Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen gab es in den letzten beiden Jahren viel weniger Infektionen. Dafür baut sich jetzt eine Welle auf, die einen Notfallmediziner schon jetzt von "Katastrophenzuständen" sprechen lässt.25.11.2022
Sorge vor DatenmissbrauchE-Rezept soll nur mit Verifizierung einlösbar seinDas E-Rezept sollte dem Papierkram bei Verschreibungen ein Ende setzen. Doch aus Sorge vor Missbrauch durch Kriminelle ist der Datenschutzbeauftragte Kelber weiter dagegen, dass E-Rezepte ohne Authentifizierung einlösbar sein sollen. Das E-Rezept erfreut sich jedoch ohnehin keiner großen Beliebtheit.07.11.2022
"Mehr Schaden als Nutzen"Länder drängen auf Ende der Pflege-ImpfpflichtZum Jahresende läuft die Corona-Impfpflicht für Pflegepersonal aus, parteiübergreifend appellieren mehrere Bundesländer in einem Brief an Gesundheitsminister Lauterbach, es dabei zu belassen. Grund ist die Sorge, dass sich der Personalnotstand in der Branche noch verschlimmert. 20.10.2022