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Bürgerkrieg im Jemen Luftangriffe töten 50 Rebellen und Zivilisten

Bei Luftangriffen im Jemen sind nach Angaben von Rettungskräften der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition fast 50 Rebellenkämpfer und Zivilisten getötet worden. Die neun Luftangriffe in der Nacht und hätten sich gegen Stellungen der Huthi-Rebellen in der Provinz Hodeida am Roten Meer gerichtet, teilten Vertreter von vier Krankenhäusern in der gleichnamiger Provinzhauptstadt mit.

Neben 36 Rebellenkämpfern seien auch zwölf Zivilisten getötet worden. Im Jemen kämpfen die Truppen des nach Saudi-Arabien geflohenen sunnitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi gegen die vom Iran unterstützten schiitischen Huthi-Rebellen. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition unterstützt Hadis Truppen. Seit dem Eintritt der von Riad angeführten Koalition in den Krieg im Jahr 2015 wurden nach Angaben der UNO mehr als 8750 Menschen getötet.

Am Donnerstag vergangener Woche hatte der UN-Hilfskoordinator im Jemen, Jamie McGoldrick, der Militärkoalition vorgeworfen, bei zwei Luftangriffen 68 Zivilisten getötet zu haben. Rund 8,4 Millionen Menschen sind nach UN-Angaben im Jemen vom Hunger bedroht. Außerdem herrscht in dem Land eine Cholera-Epidemie.

Quelle: ntv.de, AFP

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