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Studie vergleicht mit Delta Hospitalisierungs-Risiko bei Omikron deutlich geringer

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Für die Studie wurden 528.176 Omikron-Fälle und 573.012 Delta-Fälle untersucht.

(Foto: imago images/Bihlmayerfotografie)

Omikron verbreitet sich in Europa mit rasender Geschwindigkeit. Doch es gibt erste Zeichen der Hoffnung. Der Krankheitsverlauf bei der neuen Corona-Variante soll deutlich milder sein. Eine Studie aus Großbritannien stützt diese Annahme.

Bei einer Omikron-Infektion ist britischen Daten zufolge das statistische Risiko, im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, ein Drittel des der Delta-Variante. Dies bestätige die bereits vorliegenden "ermutigenden Zeichen", sagte die Chefberaterin der UK Health Security Agency (UKHSA), Susan Hopkins. Allerdings könne die höhere Ansteckungsrate bei Omikron trotzdem zu einer massiven Belastung des Gesundheitssystems führen. Grundlage der britischen Analyse waren mehr als eine Million Fälle.

Großbritannien erlebt einen rasanten Anstieg der Covid-19-Fälle, der durch die hochübertragbare Omikron-Variante verursacht wird, wobei täglich Rekordzahlen bei den Neuinfektionen gemeldet werden. Während die Krankenhauseinweisungen zu steigen begonnen haben, glaubt die Regierung, dass die neue Variante milder ist als die Delta-Variante. Ein Anzeichen dafür soll die gleichbleibende Zahl der Patienten, die Betten mit künstlicher Beatmung benötigen, sein.

In der Studie stellte sich zudem heraus, dass Impfstoffe gut gegen Omikron wirken. "In dieser Analyse ist das Risiko einer Krankenhauseinweisung bei Omikron-Fällen mit symptomatischer oder asymptomatischer Infektion nach zwei und drei Impfstoffdosen um bis zu 81 Prozent geringer", teilte die UKHSA mit.

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Für eine endgültige Schlussforderung sei es laut Hopkins aber noch zu früh. "Die erhöhte Übertragbarkeit von Omikron und die steigenden Fallzahlen bei der Bevölkerung über 60 Jahre in England bedeuten, dass es in den kommenden Wochen sehr wahrscheinlich ist, dass das nationale Gesundheitssystem unter erheblichen Druck geraten wird."

Die Zahl der verzeichneten Neuinfektionen in Großbritannien hatte am Donnerstag mit 189.213 einen neuen Rekord erreicht. Das teilen die Behörden mit. Es wurden 332 weitere Todesfälle gemeldet.

Quelle: ntv.de, mba/rts

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