Wissen

WWF-Studie schlägt Alarm Tierbestand in Wäldern sinkt drastisch

90040847.jpg

Die Umweltpolizei in Brasilien hat es auf illegale Holzhändler abgesehen. Das Bild dürfte bald der Vergangenheit angehören, denn Brasiliens Präsident Bolsonaro lockert die Umweltschutzrichtlinien.

(Foto: picture alliance / Heriberto Ara)

Die Abholzung der Wälder und die Nutzung der Waldflächen für die Landwirtschaft: Der WWF sieht darin die Gründe für einen drastischen Rückgang des Tierbestands. Eine Studie der Umweltschutzorganisation belegt dramatische Ausmaße.

Die weltweiten Bestände der in Wäldern lebenden Tiere sind in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Seit 1970 sanken diese im Schnitt um mehr als die Hälfte, wie aus einer Studie der Umweltschutzorganisation WWF hervorgeht, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. Besonders betroffen sind demnach Amphibien wie Frösche, aber auch Säugetiere wie Affen oder Waldelefanten.

Hauptursachen dafür, dass immer weniger Tiere in den Wäldern leben, sind laut WWF die Abholzung und die Nutzung von Wäldern für die Landwirtschaft. "Der Rückgang der Artenvielfalt in den Wäldern der Welt ist erschreckend und ein deutliches Alarmzeichen", sagte Christoph Heinrich, der im WWF-Vorstand für den Naturschutz zuständig ist, dem Redaktionsnetzwerk.

Für die Studie untersuchte der WWF die Daten von 268 Wirbeltierarten und 455 Tierpopulationen. Die Organisation will die Untersuchung im Lauf des Tages vorstellen.

Quelle: n-tv.de, bad/AFP

Mehr zum Thema