Humor schlägt hohes EinkommenUmfrage: Frauen setzen bei der Partnerwahl neue Prioritäten

Was zählt bei der Partnerwahl am meisten - Geld, Erfolg oder Humor? Eine neue Umfrage zeigt deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Vor allem bei Frauen haben sich die Prioritäten verschoben. Das Ergebnis dürfte manchen überraschen.
Geld und Erfolg bei Männern sind einer Umfrage zufolge nicht mehr so attraktiv wie früher. Mehr als die Hälfte der befragten Frauen gab an, beides bei einem potenziellen Partner sexy zu finden, wie aus einer Befragung des Instituts Norstat für die Illustrierte "Playboy" laut Mitteilung hervorging. Gleichzeitig bewerteten 61 Prozent immaterielle Eigenschaften höher.
Laut Umfrage punkten Männer bei der Partnersuche am meisten mit Humor, Zeit für Familie und Freunde sowie Intelligenz und Bildung. Erst auf dem sechsten Platz folgt mit einem eigenen Haus das erste materielle Statussymbol. Bei der Frage, ob sie Männer mit Humor oder hohem Einkommen bevorzugen, entschieden sich 92 Prozent für den Humor. Handwerkliches Geschick steht ebenfalls hoch im Kurs. 88 Prozent würden einen begabten Heimwerker einem Mann mit viel Geld vorziehen.
Nur noch 15 Prozent der Frauen finden klassische Statussymbole attraktiver als immateriellen Luxus wie eine gute Work-Life-Balance. Mehr als die Hälfte der Frauen würde eine Beziehung mit einem Mann eingehen, der deutlich weniger verdient als sie selbst. Ist einem Mann seine berufliche Karriere das Wichtigste, lehnen 86 Prozent der Frauen eine Partnerschaft mit ihm ab.
Nur 9 Prozent der Frauen sind der Meinung, dass vor allem der Mann in einer Beziehung das Geld verdienen sollte. Fast ein Drittel findet, Mann und Frau sollten gleich viel verdienen. Für 60 Prozent spielt diese Frage bei der Partnerwahl keine Rolle.
45 Prozent der Männer nehmen hingegen an, Geld und Erfolg seien bei der Partnersuche heute wichtiger denn je. 29 Prozent meinen, beides sei gleich wichtig geblieben. Nur 16 Prozent finden, dass Geld und Erfolg bei der Partnerwahl keine so große Rolle mehr spielen. Für die Erhebung wurden 1037 Frauen und Männer befragt.