Donnerstag, 29. April 2021Der Tag

Heute mit Max Raudszus und Sarah Platz
23:01 Uhr

Das war Donnerstag, der 29. April 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

Impfrekord, Klimaschutz- und Metzelder-Urteil: Meine allererste "Tag"-Schicht ging bereits turbulent los. Ich hoffe, ich konnte Sie gut informiert und unterhalten durch den Nachmittag bringen. Vielleicht sind Sie ja auch dem Tipp meines Kollegen Max Raudszus zum Welttag des Tanzes gefolgt und haben dem nasskalten Wetter mit einem kleinen Hüftschwung getrotzt - im Homoffice oder der Büroküche. Vielleicht haben Sie es sich aber auch einfach mit einem Tee gemütlich gemacht. Das werde ich nun auch tun. Zum späten Feierabend möchte ich Ihnen noch ein paar Lesetipps geben:

Lockerungswelle in Europa: Alle verrückt, nur Deutschland nicht?

"Werte bald deutlich unter 50": Forscher rechnen mit stark rückläufiger Inzidenz

Urteil aus Karlsruhe: "Klimaskeptiker haben keinen Raum mehr"

Bidens Kampf mit Einwanderung: Wenn der Präsident zur "Schande" wird

Ciao Bella: 75 Jahre Vespa

Wenn Sie rund um das Thema Corona nichts verpassen möchten, empfehle ich Ihnen unseren Corona-Ticker.

Bis bald im "Tag"! Haben Sie noch einen schönen Abend.

Ihre Sarah Platz

22:16 Uhr

Nawalny-Mitstreiter wegen Rammstein-Video verurteilt - Vorwurf: Verbreitung von Pornografie

Ein Mitstreiter des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny nach dem Teilen eines Rammstein-Musikvideos im Netz für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. So urteilte ein Gericht im russischen Archangelsk. Andrej Borowikow werde Verbreitung von Pornografie vorgeworfen, erklärte sein Anwalt. Der 32-Jährige, der früher ein Büro von Nawalny leitete, will gegen das Urteil in Berufung gehen.

Borowikow soll laut einem Medienbericht 2014 das Musikvideo zu dem Song "Pussy" der deutschen Metal-Band Rammstein auf dem russischen Onlinenetzwerk VKontakte veröffentlicht haben. Eine Version des Musikvideos enthält Sexszenen, in einer weiteren sind spärlich bekleidete Frauen zu sehen. Welche Version Borowikow postete, ist unklar. Amnesty International hatte das Verfahren gegen Borowikow am Mittwoch als "völlig absurd" bezeichnet. Es sei offensichtlich, "dass er nur für seinen Aktivismus bestraft wird, nicht für seinen Musikgeschmack", teilte die Menschenrechtsorganisation mit.

21:50 Uhr

Mutter stößt zwei Kinder aus Fenster - beide verletzt

Zwei kleine Kinder sind bisherigen Erkenntnissen zufolge in Weiden in Bayern von ihrer Mutter aus einem Fenster im ersten Stock gestoßen worden. Ein 20 Monate und ein acht Jahre altes Kind wurden mit "teils mittelschweren Verletzungen" ins Krankenhaus gebracht, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte. Die Frau befand sich demnach bei Eintreffen der Einsatzkräfte noch mit einem weiteren Kind, einem Säugling, am Fenster. Sie wurde festgenommen. Das Baby wurde auch in einem Krankenhaus versorgt. Die Mutter habe sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden, hieß es.

21:18 Uhr

Jan Josef Liefers auf Intensivstation nicht willkommen - Deutliche Abfuhr von Klinik

Der "Tatort"-Schauspieler Jan Josef Liefers wird keine Schicht auf der Intensivstation der Essener Universitätsklinikum mitarbeiten. Vom Klinikchef Professor Jochen A. Werner (62) erhielt er dafür eine deutliche Abfuhr. "Für uns definitiv kein Thema", sagte der im Podcast "19 - die DUB Chefvisite". "Wer bis heute nicht begriffen hat, was in Krankenhäusern geleistet wird, der begreift es auch in einer Schicht nicht", so Werner. Er halte eine Inszenierung wie "Bergdoktor im Ruhrgebiet" für "undenkbar".

Die Essener Medizinerin Carola Holzner hatte via Social Media alle Teilnehmer der Künstleraktion #allesdichtmachen aufgefordert, einen Tag auf einer Intensivstation zu verbringen. Liefers gab in einem "Zeit"-Interview bekannt, er habe sich "schon angemeldet". Für den Professor sei die Bereitschaft von Liefers zwar eine "löbliche Geste", es gehöre sich aber nicht, die Kranken in diese Diskussion hineinzuziehen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:57 Uhr

Suche nach knapp 24 Stunden geglückt: Sea-Watch rettet über 40 Bootsmigranten

Die freiwilligen Helfer der Organisation Sea-Watch haben mehr als 40 Menschen im zentralen Mittelmeer aus Seenot gerettet. Nach knapp 24 Stunden in der Such- und Rettungszone sei die Crew der "Sea-Watch 4" auf das Schlauchboot mit 44 Menschen gestoßen, teilte die Organisation mit. Die Geretteten wurden an Bord gebracht und dort medizinisch versorgt.

Vor knapp einer Woche war die "Sea-Watch 4" aus dem Hafen der spanischen Stadt Burriana ausgelaufen. Zuvor war das Schiff monatelang von den Behörden der sizilianischen Stadt Palermo wegen eines Rechtsstreits festgehalten worden. Unterdessen sucht die "Ocean Viking" der Hilfsorganisation SOS Mediterranee mit 236 geretteten Bootsmigranten an Bord nach einem sicheren Hafen, um sie an Land zu bringen.

20:38 Uhr

Schwede findet zufällig Schatz aus Bronze-Zeit - Schmuck über 2500 Jahre alt

Ein Hobby-Kartograph hat in Schweden zufällig einen über 2500 Jahre alten Schatz aus der Bronze-Zeit gefunden. Bei den etwa 50 Schmuckstücken und anderen Relikten handle es sich um einen der "spektakulärsten und größten" derartigen Funde aus der Bronzezeit, die jemals in dem nordeuropäischen Land gemacht wurden, heißt es von den Behörden in der Stadt Alingsas im Südwesten Schwedens.

Die Objekte hätten vor einigen Felsen in einem Wald gelegen, teilten die Behörde mit. Wahrscheinlich hätten Tiere sie zwischen den Felsen ausgegraben. Tomas Karlsson, der den Schatz entdeckte, hielt die Stücke zunächst für Müll. "Das sah aus wie Metall-Schrott", sagte er der Zeitung "Dagens Nyheter". Unter den Fundstücken befinden sich einige "sehr gut erhaltene Halsketten und Spangen" aus Bronze aus der Zeit zwischen 750 und 500 vor Christus. "Die meisten Funde können einer Frau von hoher Stellung in der Gesellschaft zugerechnet werden", sagte Professor Johan Ling von der Universität Göteborg.

20:20 Uhr

Illegal Lippen und Wangen aufgespritzt - Gericht verurteilt angebliche Heilpraktikerin

Kunden hielten sie für eine Heilpraktikerin und ließen sich mit Botox oder Hyaloron behandeln: Weil sie illegal Schönheitseingriffe vorgenommen hatte, ist eine 40-Jährige zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten sprach die Frau der gefährlichen Körperverletzung sowie der unerlaubten Ausübung der Heilkunde schuldig. Sie habe Lippen oder Wangen aufgespritzt, ohne über eine Erlaubnis zur Durchführung solcher Behandlungen zu verfügen. "Es ist in mehreren Fällen schief gegangen", hieß es weiter im Urteil. Es sei zu Entzündungen, Hämatomen, Schwellungen, Verhärtungen oder Rötungen gekommen.

Die Angeklagte hatte ein kurzes Geständnis abgelegt. Es tue ihr leid, erklärte die 40-Jährige, die nach ihren Angaben derzeit als Krankenpflegehelferin arbeitet.

19:52 Uhr

Video veröffentlicht: US-Polizei drückt Mann minutenlang zu Boden - 26-Jähriger stirbt

Nach dem Tod eines 26-jährigen Latino bei einer Festnahme im kalifornischen Alameda sind Videoaufnahmen von der Bodycam der Polizisten veröffentlicht worden. Die Bilder von dem Vorfall am 19. April zeigen, wie Beamte den bäuchlings auf dem Boden liegenden Mann minutenlang hinunterdrücken. Nach Angaben der Behörden sind drei Polizisten beurlaubt worden, während der Fall untersucht wird. Angehörige des Opfers haben einen Vergleich mit der tödlichen Festnahme von George Floyd gezogen. Der Afroamerikaner war im Mai 2020 gestorben, nachdem Polizisten den unbewaffneten Mann zu Boden drückten.

In einer ersten Mitteilung am 19. April sprachen die Behörden von Hinweisen von Anwohnern auf einen möglicherweise betrunkenen Mann in einem Park und dem Verdacht von Alkohol-Diebstahl. Bei der versuchten Festnahme sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung eingekommen, dann sei ein "medizinischer Notfall" eingetreten. Die Beamten hätten lebensrettende Maßnahmen durchgeführt. Der 26-Jährige sei später im Krankenhaus gestorben. Die nun veröffentlichte Videoaufzeichnung zeigt, wie die Beamten mit dem Mann, der leicht benommen wirkt, zunächst länger sprechen. Als sie versuchen, Handschellen anzulegen, fällt der 26-Jährige hin. Mehr als vier Minuten lang liegt er teilweise schreiend auf seinem Bauch. Die Polizisten reden auf ihn ein, dabei drücken sie ihn zu Boden, dann reagiert der Mann nicht mehr.

19:35 Uhr

Lama schlendert über ICE-Strecke - Ausgebüxte Tiere stören Verkehr bei Karlsruhe

Zwei Lamas sind aus ihrem Gehege in Baden-Württemberg ausgebüxt und haben für Aufregung gesorgt. Eines der Tiere hielt sich zwischen Wiesental und Hambrücken bei Karlsruhe zeitweise im Gleisbereich und nahe einer Bundesstraße auf, so dass Sperrungen erforderlich waren, wie die Bundespolizei mitteilte. Der Besitzerin gelang es schließlich, beide Tiere wieder sicher in ihr Gehege zu bringen.

Während sich ein Tier unweit des Geheges aufhielt und schnell eingefangen werden konnte, sorgte das zweite Lama für mehr Wirbel. Mehrere Beamte von Landes- und Bundespolizei, Mitarbeiter der Deutschen Bahn sowie der Straßenmeisterei halfen, das Tier einzufangen. Bei den Einfangversuchen verletzte sich eine Beamtin leicht.

19:10 Uhr

Flughafen BER schreibt tiefrote Zahlen - Milliardenverlust im Krisenjahr 2020

Weil in der Corona-Krise kaum noch jemand fliegt, hat die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg den Wert des neuen Hauptstadtflughafens BER stark nach unten korrigieren müssen. Das führte zu einem Jahresverlust der Gesellschaft von insgesamt rund einer Milliarde Euro im vergangenen Jahr, wie Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup mitteilte. "Das ist eine sehr große Zahl", sagte er. Die Zahl der Passagiere sei auf 9,1 Millionen eingebrochen, nach knapp 36 Millionen im Rekordjahr 2019. Die Umsätze sanken um 239 Millionen Euro.

Das Eigenkapital sei "weitgehend aufgebraucht", hieß es. Die Eigentümer Bund, Berlin und Brandenburg haben bereits signalisiert, dass sie den Airport weiter finanziell stützen wollen und im März eine Patronatserklärung dazu unterzeichnet.

18:45 Uhr

"Ist zu teuer, schmeckt nicht": Ritter Sport erklärt Bio-Linie für gescheitert

Der Schokoladenhersteller investiert nach eigenen Angaben in eine Kakaoplantage in Nicaragua.

Der Schokoladenhersteller investiert nach eigenen Angaben in eine Kakaoplantage in Nicaragua.

(Foto: picture alliance / NurPhoto)

Die Versuche einer Bio-Linie bei beim Schokoladen-Hersteller Ritter Sport sind gescheitert. Das erklärte der Fabrikant Alfred Theodor Ritter. "Ich habe es jahrelang versucht, das Marketing immer wieder gequält", sagte Ritter dem "Spiegel". "Am Ende haben wir aufgegeben. Die Leute haben einfach gesagt: Bio ist zu teuer, schmeckt nicht, ist was für Menschen mit kratzigen Pullis und Birkenstock-Sandalen."

Damit brauche er der Firma nicht noch einmal zu kommen, sagte Ritter weiter. Ein konsequentes Umstellen der Ritter-Sport-Produktion hätte ihm zufolge bedeutet, "die Hälfte der Belegschaft zu entlassen", weil der Absatz dann gesunken wäre. Das Familienunternehmen will stattdessen einen "Zwischenweg" gehen, wie Ritter sagte.

18:12 Uhr

Eine Wiesn in der Wüste? - Dubai plant eigenes Oktoberfest

Es soll das "größte Volksfest der Welt" werden: Zeitgleich zur Expo-Weltausstellung von Dubai im Herbst plant die Golf-Metropole eine eigene Ausgabe des Oktoberfests. Ähnlich wie beim traditionsreichen Münchner Vorbild wollen die Veranstalter Bierzelte, Fahrbetriebe und Verkaufsstände aufbauen lassen - deutsche Schlager und Volksmusik inklusive. Geplant seien 620 Betriebe auf einer Fläche von 400.000 Quadratmetern, sagte ein Sprecher.

Die Pläne seien vorläufig, offiziell bestätigt sei das Event noch nicht. Mit Superlativen, wie sie auch in dem schwerreichen Emirat üblich sind, werben die Veranstalter schon jetzt. Es handele sich mit Blick auf Fläche und Dauer um das "größte Volksfest der Welt", heißt es auf einer eigenen Webseite zu dem Event, das vom 7. Oktober bis 31. März laufen soll.

17:45 Uhr
Breaking News

Deutschland befürchtet Chaos: Afghanistan-Abzug der Nato hat begonnen

Nach den USA ist Deutschland der größte Truppensteller nach den USA in Afghanistan. Während die Nato mit dem Abzug beginnt, verrät ein vertraulicher Bericht der Bundesregierung, dass Experten einen Bürgerkrieg in dem Land nach dem Ende der Mission nicht ausschließen.

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17:38 Uhr
Breaking News

Nach Bluttat in Potsdam - Tatverdächtige in Psychiatrie eingewiesen

Nach dem Tod von vier Pflegeheimbewohnern in Potsdam sind die Motive der mutmaßlichen Täterin unklar. Die Staatsanwaltschaft beantragt Haftbefehl wegen Totschlags und nicht wegen Mordes. Nun ist die Frau in die Psychiatrie eingewiesen worden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:17 Uhr

Schatzsucher planen Ausgrabung von Hitlers Gold - im Wert von über einer halben Milliarde Euro

Schatzsucher planen, 48 Kisten von Hitlers Gold im Wert von einer halben Milliarde Pfund (574.868.000 Euro) auszugraben. Der Schatz soll unter dem Bordell des Nazipalastes im südpolnischen Minkowskie vergraben sein. Hinweise auf das Versteck soll das geheime Tagebuch eines SS-Offiziers gegeben haben. Der Schatz wurde auf Befehl von SS-Chef Heinrich Himmler gegen Ende des Zweiten Weltkriegs gestohlen, um ein Viertes Reich zu errichten. Es wird vermutet, dass es sich um das sogenannte "Gold von Breslau" handelt, das aus dem Polizeipräsidium in Wrocław verschwunden ist.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:35 Uhr

"Sleepy Cruz": Ted Cruz kämpft bei Bidens Rede gegen den Schlaf

Im US-Wahlkampf war es noch Joe Biden, der von seinen Konkurrenten "Sleepy Joe" - "Schläfriger Joe" genannt wurde: Nun trifft es auch die Republikaner. Der texanische Senator Ted Cruz kämpft gegen den Schlaf, während der US-Präsident seine erste Rede vor dem Kongress hält. Auf Twitter kursieren Videos, in denen es Cruz nur mit viel Mühe gelingt, die Augen offenzuhalten. Unter eines der Videos kommentierte der Senator selbst: #BoringButRadical - langweilig, aber radikal.

16:13 Uhr

Tat aus rassistischem Hass: Attentäter von Hanau suchte im Netz nach SS-Orden und Uniformen

Der Attentäter von Hanau hat sich bereits längere Zeit vor der Tat im Internet nach SS-Orden und Uniformen umgeschaut. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor. Nach einer Auswertung seines Computers soll er zumindest ab April 2019 auf Internetseiten nach den Orden und Uniformen gesucht habe. "Eine konkrete Beschäftigung mit rassistischem Gedankengut wurde erst ab dem Jahr 2019 aufgrund der vom Tatverdächtigen erstellten Texte und Videos, die der 'Tatbegründung' dienen sollten, dokumentiert", hieß es in der Antwort der Bundesregierung.

Der 43-jährige Deutsche Tobias R. hatte am 19. Februar vergangenen Jahres in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen. Vor der Tat veröffentlichte er Pamphlete und Videos mit Verschwörungstheorien und rassistischen Ansichten im Internet.

15:50 Uhr
Breaking News

Geständnis zu Kinderpornografie: Metzelder zu Haft auf Bewährung verurteilt

Das Amtsgericht Düsseldorf verurteilt den ehemaligen Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder für die Weitergabe von kinderpornografischen Dateien zu einer zehnmonatigen Haftstrafe auf Bewährung. Zuvor räumte der 40-Jährige die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft in Teilen ein.

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15:52 Uhr

"Dschungelcamp"-Gewinner Joey Heindle ist jetzt Rettungssanitäter

"Dschungelcamp"-Gewinner Joey Heindle arbeitet nun als Rettungssanitäter. "Ich habe die Corona-Zeit jetzt genutzt. Ich finde es einfach toll, Menschen zu helfen. Das habe ich schon seit meiner Kindheit in mir. Das ist einfach was Großartiges. Die Dankbarkeit der Menschen gibt mir ein super Gefühl", sagte der 27-jährige gebürtige Münchner der "Bild"-Zeitung. Allerdings will Heindle, der durch die Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" bekannt geworden war, seine Show-Karriere nicht an den Nagel hängen: "Das ist ja auch ein wichtiger Teil meines Einkommens. Mir schwebt eine Kombination aus beidem vor."

Vor einigen Tagen hatte Heindle bei Instagram ein Bild veröffentlicht, das ihn mit einem Zeugnis des Deutschen Roten Kreuzes zur bestandenen Prüfung zum Rettungssanitäter in der Hand zeigt.

15:30 Uhr

Nur mal kurz zur Tanke: Mann kauft während Ausgangssperre Zigaretten und wird verhaftet

Eigentlich wollte er nur kurz zur Tankstelle: Nach dem nächtlichen Kauf von Zigaretten ist ein von der Polizei gesuchter 23-Jähriger in Bremen verhaftet worden. Wie die Beamten mitteilten, verstieß der Mann in der Nacht zum Donnerstag gegen die Corona-Ausgangssperre und ging zu einer Tankstelle in der Nähe des Polizeipräsidiums. Dort kaufte er Zigaretten und wurde wegen der Ausgangssperre von Polizisten kontrolliert. Dabei stellten sie fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Er wurde wegen Körperverletzung gesucht. Die Beamten legten dem jungen Mann Handschellen an und brachten ihn in Untersuchungshaft.

15:05 Uhr

Skurriles Video: US-Amerikaner sind mit Kreisverkehr heillos überfordert

Nicht nur, aber auch in Deutschland gehören sie seit Langem selbstverständlich zum Straßenbild und zum absoluten Standardrepertoire jeder Fahrschulausbildung: Kreisverkehre. In den USA scheint das Konzept aber noch nicht so recht angekommen zu sein. Das jedenfalls legt ein Video aus dem Bundesstaat Kentucky nahe, das im Netz für einige Belustigung sorgt. Im ländlichen Örtchen Morehead in Rowan County wurde erstmals eine Kreuzung als Kreisverkehr ausgebaut, statt den Verkehr mit Ampeln zu regeln. Luftaufnahmen zeigen, dass die örtlichen Autofahrer mit der Straßenführung einigermaßen überfordert sind. Wer schon einmal einen Kreisverkehr durchfahren hat, wird schnell erkennen, was hier alles schief läuft. Aber sehen Sie selbst:

14:51 Uhr

Vierfachtötung in Potsdamer Behinderteneinrichtung - Staatsanwaltschaft beantragt Haftbefehl

Nach der Tötung von vier Bewohnern einer Potsdamer Behinderteneinrichtung hat die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Totschlags beantragt. "Mordmerkmale liegen nicht vor", sagt die Sprecherin der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Hanna Urban. Warum dies so ist, wollte sie jedoch nicht sagen. Die tatverdächtige 51-jährige Mitarbeiterin des Oberlinhauses solle noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Ebenfalls keine Angaben machten die Ermittler zunächst dazu, ob und in welcher Form sich die Verdächtige äußerte. Eine Unterbringung der Mitarbeiterin in der Psychiatrie sei nicht beantragt worden. Dies deutet darauf hin, dass den Ermittlern bisher keine Hinweise auf eine psychische Erkrankung der Frau vorliegen. Das Motiv für die Gewalttat bleibt vorerst weiter unklar.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:30 Uhr

Tauchübung mal anders: Soldaten entdecken Skelett im Starnberger See

Bundeswehrsoldaten haben bei einer Tauchübung im Starnberger See einen menschlichen Schädel entdeckt. Zudem wurden bei dem Fund in rund 40 Metern Tiefe auf dem Seegrund helle Turnschuhe gefunden, die noch aus dem Schlick ragten, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt berichtet. Im Zuge eines Bergungseinsatzes von Tauchern der Bereitschaftspolizei seien das Skelett des Toten und weitere Kleidungsstücke geborgen worden.

Der Polizei zufolge gibt es bisher weder Hinweise auf die Identität des Verstorbenen, noch lasse sich die Liegezeit der Knochen genauer eingrenzen. Eine Untersuchung in der Rechtsmedizin habe aber keine Anzeichen einer äußeren Gewalteinwirkung ergeben.

14:18 Uhr

Schichtwechsel

Max Raudszus hat mir den Staffelstab übergeben und geht in seinen wohlverdienten Feierabend. Ab sofort übernehme ich den "Tag" und versorge Sie mit allem, was heute noch wichtig, spannend und interessant wird. Mein Name ist Sarah Platz, ich wünsche Ihnen einen entspannten Donnerstagnachmittag! Bei Fragen und Anregungen freue ich mich von Ihnen zu lesen: sarah.platz@nachrichtenmanufaktur.de

14:07 Uhr

Mann frisiert sich 100-km/h-Fahrrad zusammen und rast damit durch München

Auf einem "frisierten" Fahrrad ist ein junger Mann in München unterwegs gewesen - und das auch noch unter Drogeneinfluss. Streifenbeamten fiel im Stadtteil Schwabing auf, dass der Radler deutlich schneller unterwegs war als die Autos, teilte die Polizei mit. Die Beamten stoppten den 21-Jährigen und stellten das aufgerüstete Fahrrad sicher. Wie sich herausstellte, konnte das akkubetriebene Gefährt bis zu 100 Kilometer pro Stunde erreichen. Deshalb hätte der 21-Jährige eine Fahrerlaubnis und eine Versicherung dafür gebraucht - Fehlanzeige. Ein Urintest ergab zudem, dass der junge Mann Rauschgift konsumiert hatte.

13:37 Uhr

Mann zapft illegal Strom und ruft selbst die Polizei

Ein Mann hat in seiner Wohnung im bayerischen Coburg unberechtigt Strom angezapft und sich dann selbst verraten. Der 36-Jährige habe die Polizei gerufen, nachdem ein bisher Unbekannter seine illegale Leitung durchtrennt habe, teilte die Polizei mit. Bei den Ermittlungen stellten die Beamten dann fest, dass der Energieversorger dem Mann den Strom abgestellt hatte, nachdem dieser mehrere Rechnungen nicht bezahlt hatte. Deshalb hatte der Mieter ein Verlängerungskabel vom Keller des Hauses in seine Wohnung gelegt, um weiterhin Strom zu haben. Gegen den Unbekannten, der das Verlängerungskabel gekappt hatte, ermittelt die Polizei nun wegen Sachbeschädigung. Der 36-jährige Mieter muss sich wegen Entziehung elektrischer Energie verantworten.

13:14 Uhr

Seniorin lüftet vorbildlich - Diebe steigen durch offenes Fenster ein

Beim Lüften im Schlafzimmer haben Diebe einem Ehepaar in Rostock Schmuck und Geld im Wert von 10.000 Euro gestohlen, wie die Polizei mitteilte. Die 79-jährige Frau hatte das Fenster in der Erdgeschosswohnung weit geöffnet und ging dann frühstücken. Als sie zurückkam, war eine Tasche ausgekippt, zudem waren Kassetten mit Gold- und Silberschmuck und Geld verschwunden. Die Polizei warnte in dem Zusammenhang vor solchen für Diebe günstigen Gelegenheiten.

13:15 Uhr
Breaking News

Prozess um Kinderpornografie: Metzelder legt Teilgeständnis ab

Er war gefeierter Nationalspieler und für sein soziales Engagement hoch angesehen: Fußballstar Metzelder. Seit heute muss er sich vor Gericht wegen Kinderpornografie verantworten. Dort legt er am ersten Prozesstag ein Teilgeständnis ab.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:13 Uhr
Breaking News

Neuer Impfrekord: Erstmals mehr als eine Million Menschen geimpft

Die Impfkampagne in Deutschland nimmt Fahrt auf. Laut Ministerium sind allein gestern mehr als eine Million Dosen verabreicht worden. Damit ist an einem einzigen Tag ein Prozent der Bevölkerung geimpft worden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:55 Uhr

Zehn Kilo Gold: Britische "Royal Mint" prägt größte Münze ihrer Geschichte

Die britische Münzprägeanstalt Royal Mint hat die größte Goldmünze ihrer Geschichte hergestellt. Die goldene Münze mit dem Profil von Queen Elizabeth II. in ihrer Mitte hat einen Durchmesser von 20 Zentimeter und wiegt zehn Kilogramm, wie Royal Mint mitteilte. Laut der Münzprägeanstalt, die im Vereinigten Königreich auch die ganz normalen Pounds und Pence herstellt, sind in die Herstellung der Sondermünze insgesamt 400 Arbeitsstunden geflossen - ganze vier Tage ist die Münze beispielsweise nach ihrer Fertigung poliert worden. Sie ist Teil der mehrteiligen "Queen's Beast"-Kollektion - einer Reihe von Gedenkmünzen in verschiedenen Größen und Ausführungen.

12:29 Uhr

Abgemagerter Nawalny erstmals nach Hungerstreik öffentlich zu sehen

Der inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist erstmals nach der Beendigung seines mehr als dreiwöchigen Hungerstreiks wieder in der Öffentlichkeit zu sehen gewesen. Per Videoverbindung wurde der 44-jährige Oppositionspolitiker zu einer Gerichtsanhörung zugeschaltet. Er war kahlgeschoren und schien merklich an Gewicht verloren zu haben. Nach ARD-Informationen sagte Nawalny, er wiege nur noch 72 Kilo. Er habe sich demnach selbst erschrocken, als er jüngst erstmals wieder in einen Spiegel geschaut habe. Als die Richterin ihn aufforderte, sich zu erheben, soll er weiterhin gesagt haben, dass er das nicht könne. Die Reporter schlossen aus den Bildern der Videoschalte außerdem zunächst, Nawalny würde eine dunkle Brille tragen - dabei handelte es sich allerdings offenbar um große schwarze Augenringe. Allerdings war die Videoqualität schlecht und das Bild unscharf.

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Keine dunkle Brille, sondern heftige Augenringe: Alexej Nawalny.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Nawalnys Unterstützerteam erklärte zudem in einem Youtube-Video, dass es sein Netzwerk regionaler Mitstreiter-Gruppen aufgelöst habe, nachdem die Staatsanwaltschaft Anfang der Woche ihnen alle Aktivitäten verboten hatte. Das Verbot soll bis zum Abschluss eines Gerichtsverfahrens gelten, in dem es um die Einstufung der Nawalny-Unterstützer als extremistisch gehe.

12:04 Uhr

Viel früher als gedacht: Deutschlands letzter Gletscher ist wohl bald verschwunden

Deutschlands Gletscher verschwinden: Schon in zehn Jahren könnte auch das letzte "ewige" Eis geschmolzen sein. "Die Tage unserer bayerischen Gletscher sind gezählt, und das früher als gedacht", sagte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber von den Freien Wählern bei der Vorstellung des zweiten Bayerischen Gletscherberichts in München. Bislang waren die Forscher davon ausgegangen, dass sich das Sterben der derzeit noch fünf verbliebenen Gletscher bis 2050 hinziehen könnte.

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Soviel zum Thema "ewiges Eis".

(Foto: imago images/imagebroker)

Das Schmelzen der Gletscher hat überall in den Alpen weitreichende Folgen, etwa für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung. Zudem leben im alpinen Raum etwa 60 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten in Deutschland, wie Glauber erläuterte. Viele davon seien durch den Klimawandel gefährdet. Die Erwärmung setzt auch dem Permafrost zu: Ohne dieses "Klebemittel" der hohen Berge nehmen Felsstürze und Murenabgänge zu. In Deutschland gibt es derzeit noch fünf kleine Gletscher, allesamt in Bayern gelegen.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:12 Uhr

#allesdichtmachen: Thomas Gottschalk springt Jan Josef Liefers bei

Thomas Gottschalk zeigt Verständnis für die #allesdichtmachen-Videoaktion, an der zahlreiche Künstlerinnen und Künstler teilgenommen hatten. In der Talksendung "maischberger. die woche" verteidigte der Moderator und Entertainer insbesondere "Tatort"-Star Jan Josef Liefers: "Das sind alles ernsthafte Menschen. Da gehört Jan Josef dazu. Dieser Mann wollte das Beste. Der wollte einen Beitrag leisten, dass die Dinge besser werden", so Gottschalk.

Der Entertainer beklagte zudem die Art und Weise, wie in Deutschland öffentliche Diskussionen geführt werden. "Es ist in diesem Lande jede Diskursfähigkeit verloren gegangen. Das ist eine gewisse Tragik", sagte er. Im Hinblick auf die satirisch gemeinte Videoaktion der Künstler ergänzte er: "Ich habe auch in jungen Jahren stets gewusst, ob ich das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' oder die Satirezeitschrift 'Titanic' lese."

10:51 Uhr

Trump plant neue Massenevents ab Mai - und nennt Zeit für Kandidatur-Entscheidung

Grade einmal 100 Tage ist Donald Trump nicht mehr Präsident der USA, nun drängt er wieder mit aller Macht in die Öffentlichkeit. Bereits im Mai will er US-Medienberichten zufolge seine berühmt-berüchtigten "MAGA rallies", also seine großen (Wahlkampf-)Veranstaltungen vor Tausenden Anhängern, wieder aufnehmen. Nach CNN-Informationen habe Trump die Wiederaufnahme dieser Publikum-Events bei seinen Beratern angestoßen, um ihm nahestehende republikanische Kandidaten zu unterstützen - obwohl noch immer die Pandemie in den USA umgeht. In einem Podcast kündigte Trump außerdem an, im nächsten Jahr zu verkünden, ob er bei der Präsidentschaftswahl 2024 erneut antreten wolle. Nach den Midterm-Wahlen 2022 sei für diese Entscheidung ein guter Zeitpunkt. Die Umfragen zu ihm seien "sehr positiv", erklärte Trump - "niemand hat je etwas Positiveres gesehen."

10:41 Uhr

Amokfahrt in Trier: Anklage wegen fünffachen Mordes erhoben

Knapp fünf Monate nach der Amokfahrt in der Trierer Fußgängerzone hat die Staatsanwaltschaft der rheinland-pfälzischen Stadt Anklage wegen fünffachen Mordes gegen den 51-jährigen Tatverdächtigen erhoben. Das Motiv sei weiterhin unklar, teilte die Behörde mit. Die Ermittler gehen von einem persönlichen Hintergrund der Tat aus.

10:08 Uhr

Kondom-Verkäufe schießen nach Corona-Lockerungen in die Höhe

Länder, in denen Corona-Maßnahmen gelockert werden, erleben offenbar einen regelrechten Boom sexueller Aktivitäten. Der britische Hygieneartikel-Hersteller Reckitt etwa vermeldet gegenüber dem Vorjahr insgesamt einen zweistelligen Anstieg der Verkäufe von Durex-Kondomen im ersten Quartal 2021, insbesondere getrieben von Ländern, deren Lockdowns enden, wie die BBC berichtet. Die Firma stellt selbst fest, Menschen hätten zu Beginn der Pandemie vor einem Jahr weniger Sex gehabt, in Teilen aufgrund der "Manifestation von Ängsten" in Verbindung mit der Krise. Schon im vergangenen Sommer habe sich der gegenteilige Effekt gezeigt: Werden Abstandsregeln gelockert, steigt die Kondom-Nachfrage sprunghaft. Ähnliches gelte für Produkte für "sexuelle Wellness" insgesamt. Unternehmen erwarten, dass sich der Trend in weiteren Ländern fortsetzt, wenn Menschen "mehr Gelegenheit bekommen, ihre Produkte zu nutzen."

09:32 Uhr

William und Kate feiern Rosenhochzeit mit neuen Pärchenfotos

Nach dem Ablauf der Trauerzeit für Prinz Philip ist bei den Royals wieder das Lächeln zurückgekehrt. Strahlend haben sich Prinz William und seine Frau Herzogin Kate auf Fotos zu ihrem zehnten Hochzeitstag präsentiert. Auf einem der Bilder ist das Paar eng umschlungen im Hof eines Gebäudes zu sehen - womöglich auf dem Gelände des Kensington-Palasts. William schaut lachend in die Kamera, während Kate, ebenso vergnügt, ihren Kopf auf seine Schulter legt.

Auf einem weiteren Foto sieht man die beiden auf einem Baumstamm sitzend. Sie blickt keck in die Ferne - seine Augen sind ganz auf seine Frau gerichtet. Das Paar hatte am 29. April 2011 in der Westminster Abbey in London unter den Augen der Welt geheiratet.

09:12 Uhr

Opfer in Potsdam sollen mit Messer getötet worden sein

Die vier Menschen, die in einer Pflegeeinrichtung in Potsdam tot aufgefunden wurden, sind offenbar mit einem Messer getötet worden. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Die Polizei hatte bereits angegeben, die Opfer seien durch "schwere, äußere Gewaltanwendung" gestorben. Es soll sich um zwei Frauen und zwei Männer handeln, die Patienten in der Einrichtung waren.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:39 Uhr

Polizei sucht eine vermisste 14-Jährige - und findet zwei

Bei der großangelegten Suche nach einer vermissten 14-Jährigen in Bayern hat die Polizei in der Nacht auch eine andere, ebenfalls vermisste 14-Jährige gefunden. Die Eltern der ersten Jugendlichen aus Gstadt am Chiemsee hatten diese nach Auskunft der Beamten am Abend als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht wie vereinbart nach Hause gekommen war. Da ein Unglück nicht ausgeschlossen war, suchte die Polizei unter anderem mit einem Hubschrauber im Bereich Prien und am westlichen Chiemseeufer. Dort fanden die Beamten auch relativ bald eine 14-Jährige. Allerdings handelte es sich dabei um eine Jugendliche aus München, deren Eltern sie ebenfalls vermissten. Sie wurde in die Obhut des Jugendamts gegeben. Die Gstadter 14-Jährige suchte die Polizei bis in die frühen Morgenstunden. Gegen 6.15 Uhr wurde sie wohlbehalten in Prien gefunden.

07:54 Uhr

AfD wirbt auf Telegram offensiv um Querdenker und Radikale

Die AfD verfolgt offenbar mit einigem Erfolg die Strategie, im Messengerdienst Telegram die dort sehr aktive Querdenker-Szene als Wähler für sich zu gewinnen. Der "Spiegel" und "ZDF Zoom" haben dort in einer großangelegten, gemeinsamen Recherche Tausende Chatgruppen von radikalen Rechten, Corona-Leugnern und AfD-Funktionären ausgewertet. Die AfD wolle offenbar das "große Wachstumspotenzial und die Öffentlichkeit nutzen sowie versuchen, neue Wähler im esoterischen Milieu zu erschließen", sagt Josef Holnburger, Geschäftsführer der Denkfabrik Cemas, der die Datenanalyse begleitet hat. So betreibt etwa Peter Boehringer den größten Telegram-Kanal unter allen AfD-Bundestagsabgeordneten. Seine Verschwörungserzählungen zum Thema Corona werden der Untersuchung zufolge tausendfach geteilt, nicht zuletzt von dem extrem rechten Verschwörungsideologen Oliver Janich. Er betreibt mit über 162.000 Abonnenten den drittgrößten deutschsprachigen Telegram-Kanal und veröffentlicht dort Sätze wie: "Viele der Leute, die da heute an der Macht sind, gehören eigentlich aufgehängt. Kann man ja sonst nirgends sagen, hier kann man es sagen".

07:36 Uhr

Das wird heute wichtig

Einen wunderschönen guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser und herzlich willkommen zum "Tag" bei ntv.de.

Heute ist der Welttag des Tanzes. Das wollte ich Ihnen gleich zum Start einmal mit auf den Weg geben. Auch wenn Klubs, Bars und so ziemlich alle betanzbaren Innenräume weiter geschlossen sind - vielleicht schwingen wir ja heute einfach alle auf der Straße einmal kurz die Hüfte. Einfach nur für die gute Laune.

So. Nun aber zurück zu den Ereignissen des Tages.

  • Zunächst blicken wir noch ein wenig über den großen Teich - in die USA. Dort ist heute Präsident Joe Biden seit genau 100 Tagen im Amt. Was er in der Zeit erreicht hat und wie er selbst und die übrigen US-Amerikaner das so finden, das wird uns heute noch ein wenig beschäftigen.
  • Im EU-Parlament wird heute erwartet, dass es erste Abstimmungsergebnisse zu den Plänen für ein gemeinsames, europäisches Impf-Zertifikat gibt. Daran hängt also unter anderem die Frage, ob und wie in diesem Sommer Reisen in der EU möglich werden.
  • Über die aktuelle Corona-Situation in Deutschland informieren heute Gesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler auf ihrer Pressekonferenz. Die PK sehen Sie ab 11.30 Uhr live hier bei ntv.de und im Fernsehen bei ntv. Alle weiteren Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie können Sie außerdem wie immer in unserem Liveticker nachlesen.
  • In Düsseldorf beginnt heute außerdem der Prozess gegen den früheren Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder, der laut Anklage kinderpornografische Inhalte besessen und verbreitet haben soll.
  • Das Bundesverfassungsgericht verkündet heute außerdem seine Entscheidung zu Verfassungsklagen gegen verschiedene Vorschriften des deutschen Klima- und Umweltschutzes. Mehrere Verbände hatten geklagt, weil sie die deutschen Maßnahmen für nicht ausreichend halten.
  • So und zu guter Letzt geht noch ein Glückwunsch raus nach England: Das königliche Traumpaar William und Kate begeht heute seinen zehnten Hochzeitstag. Da wird uns bestimmt noch das eine oder andere Foto unterkommen, das ich Ihnen nicht vorenthalten will.

Nun aber erst einmal frisch rein in diesen Donnerstag. Mein Name ist Max Raudszus und ich werde Sie bis in den Nachmittag mit allerlei Wichtigem, Spannendem, Kuriosem und hoffentlich auch Unterhaltendem versorgen. Wenn Sie Vorschläge, Kritik oder Anregungen haben, erreichen Sie mich per Mail an max.raudszus[at]nama.de. Ich freue mich, dass Sie da sind!

07:01 Uhr

Republikaner lobt US-Impferfolg - als angeblichen Trump-Triumph

Die jüngsten Impf-Erfolge in den Vereinigten Staaten sind dem republikanischen Senator Tim Scott zufolge nicht der aktuellen US-Regierung, sondern dem Ex-Präsidenten Donald Trump zuzurechnen. "Das Coronavirus ist auf der Flucht. Dank Operation Warp Speed der Trump-Regierung ist unser Land mit sicheren und wirksamen Impfstoffen überflutet", sagte Scott als Antwort für die Republikaner auf die erste Rede von US-Präsident Joe Biden vor dem Kongress. Die Erfolge am Arbeitsmarkt seien zudem auf die Arbeit der Abgeordneten der beiden Parteien im vergangenen Jahr zurückzuführen.

06:34 Uhr

700 Stufen für nichts: Feuerwehr sucht stundenlang nach mysteriösem Rauch in Ulm

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Letztlich eine gute Nachricht: Im Ulmer Münster hat es offenbar doch nicht gebrannt.

(Foto: imago images/Arnulf Hettrich)

Völlig umsonst haben Einsatzkräfte der Feuerwehr die mehr als 700 Stufen des Hauptturms des Ulmer Münsters erklommen, um angeblichen Rauchschwaden auf die Spur zu kommen. Wie die Polizei mitteilte, hatten Zeugen am Abend Qualm in dem Kirchturm gemeldet. Auch eine Streife des Ordnungsamts meinte laut Feuerwehr Rauch an der Spitze des Gotik-Baus bemerkt zu haben. Vor Ort machten die Einsatzkräfte ebenfalls vermeintliche Rauchentwicklung an der Turmspitze aus. Doch im Inneren der Kirche angekommen konnten die Feuerwehrleute letztlich ebenso wenig Rauchentwicklung feststellen wie auf der über 140 Meter hohen Aussichtsplattform. Auch im Kirchenschiff war kein Rauch zu sehen. Selbst eine Drohne mit Wärmebildkamera vermochte das Rätsel nicht aufzulösen, versteckte Hitzequellen wurden nicht entdeckt. Knapp zwei Stunden später beendete die Feuerwehr ihren Einsatz unverrichteter Dinge.

06:15 Uhr

Biden: Rechter Terror größere Gefahr für USA als Al-Kaida und Co.

US-Präsident Joe Biden hat rechtsextremistischen Terrorismus als größte terroristische Bedrohung für die USA bezeichnet. Zu dieser Einschätzung kämen die US-Geheimdienste, sagte Biden in seiner ersten Rede als US-Präsident vor beiden Kammern des US-Kongresses. Die Terror-Bedrohung habe sich seit den Anschlägen vom 11. September 2001 weit über Afghanistan hinaus entwickelt. Als Beispiele nannte Biden neben dem heimischen Rechtsextremismus auch Terroristen im Nahen Osten und in Afrika. In Afghanistan sei das Ziel erreicht worden, die Bedrohung durch das Terrornetz Al-Kaida zu verringern, sagte er. Mit Blick auf den Abzug der US-Streitkräfte aus Afghanistan betonte Biden: "Nach 20 Jahren amerikanischer Tapferkeit und Aufopferung ist es an der Zeit, unsere Truppen nach Hause zu bringen." Der "ewige Krieg" in Afghanistan müsse beendet werden. Der Einsatz sei nie als "generationenübergreifendes Unterfangen" gedacht gewesen.

06:00 Uhr

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