Dienstag, 22. Juni 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:28 Uhr

Das war Dienstag, der 22. Juni 2021

Ein Stadion in Regenbogenfarben? Die UEFA hat ein Problem damit. Heute hat es die Europäische Fußball-Union verboten, die Münchner EM-Arena während des Spiels des DFB-Teams gegen Ungarn in Farben der Pride-Flagge erstrahlen zu lassen. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter findet das Verbot "beschämend" - viele stimmen ihm zu.

Was war heute sonst wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

21:57 Uhr

"Neuer Krieg?": Lukaschenko macht Deutschland skurrile Vorwürfe

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Deutschland wegen der neuen Sanktionen des Westens scharf angegriffen. "Was wir nicht erwartet haben ist, dass auch Deutschland an dieser kollektiven Verschwörung teilnimmt", sagte Lukaschenko auf einer Gedenkfeier anlässlich des 80. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. "Das haben wir nicht von jenen erwartet, deren Vorfahren jeden dritten Belarussen umgebracht haben", fügte er hinzu. "Achtzig Jahre sind vergangen, und jetzt? Was ist das? Ein neuer heißer Krieg?"

Die EU, die USA, Kanada und Großbritannien hatten am Montag wegen der erzwungenen Landung eines Ryanair-Flugzeugs unter anderem Einreise- und Vermögenssperren gegen den Verteidigungs- und den Verkehrsminister von Belarus verhängt. Zudem brachten die EU-Außenminister weitreichende Wirtschaftssanktionen auf den Weg.

21:14 Uhr

Deutschlands First Lady Büdenbender hat sich den Fuß gebrochen

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Elke Büdenbender ist vorerst auf Krücken angewiesen.

(Foto: picture alliance / Hauke-Christian Dittrich)

Pech für Elke Büdenbender: Die Frau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich den Mittelfuß gebrochen und muss vorerst an Krücken gehen. Die 59-Jährige ist am vergangenen Wochenende gestürzt und hat sich dabei die Verletzung zugezogen, wie das Bundespräsidialamt am Dienstag mitteilte. Büdenbender werde auch in den kommenden Wochen versuchen, Termine wahrzunehmen, auf einige aber verzichten müssen, hieß es aus dem Schloss Bellevue.

20:44 Uhr

Laschet spricht nach 23 Jahren wieder im Bundestag

23 Jahre ist es her, dass Armin Laschet letztes Mal eine Rede im Bundestag hielt. An diesem Donnerstag geht es für den Unions-Kanzlerkandidaten zurück ins Plenum.

Laschet werde für die Union als Bundesratsmitglied in der Aussprache zur Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel das Wort ergreifen, erfuhr die dpa aus Teilnehmerkreisen der letzten regulären Sitzung der Unionsfraktion vor der Sommerpause. Dies habe die Fraktionsführung vor den Abgeordneten angekündigt.

Laschet, der von 1994 bis 1998 Bundestagsabgeordneter war, hatte zuletzt am 23. April 1998 im Plenum gesprochen.

20:17 Uhr

Billie Eilish reagiert auf Rassismus-Vorwürfe

Vor wenigen Tagen tauchte im Internet ein Video auf, auf dem zu sehen ist, wie US-Sängerin Billie Eilish zu einem Lied die Lippen bewegt, in dem das anti-asiatische Schmähwort "Chink" vorkommt. In einem anderen Video scheint sie einen Akzent nachzumachen.

Nach Rassismus-Vorwürfen hat sich die 19-Jährige nun entschuldigt. "Ich werde als etwas dargestellt, was ich nicht bin", schrieb Eilish bei Instagram. "Ich bin entsetzt und mir ist es peinlich und ich will mich übergeben", kommentierte sie.

Sie erklärte auch, sie sei zu der Zeit 13 oder 14 Jahre alt gewesen und habe ein Wort in einem Lied mitgesungen. "Ungeachtet meiner Ignoranz und meines Alters zu dem Zeitpunkt gibt es keine Entschuldigung dafür, dass es verletzend war. Und das tut mir leid."

19:47 Uhr

Mann bricht im Polizeigewahrsam zusammen und stirbt

In Münster ist ein Mann im Polizeigewahrsam zusammengebrochen und später im Krankenhaus gestorben.

Der 34-Jährige sei am Montagabend in einem Mehrfamilienhaus als Randalierer aufgefallen und von Polizeibeamten mit auf die Wache genommen worden, teilte die Polizei mit. Gegen 22.00 Uhr habe der Mann in der Zelle über Unwohlsein geklagt. Daraufhin sei eine Ärztin geholt und ein Rettungswagen alarmiert worden. Während der Untersuchung habe der 34-jährige Mann einen Herzstillstand erlitten. Nach Einleitung von Reanimationsmaßnahmen sei er ins Krankenhaus gebracht worden, wo er kurz nach Mitternacht starb.

19:05 Uhr

Lukaschenko-Herausforderer Babariko drohen 15 Jahre Haft

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Lukaschenkos wichtigster Gegner Babariko sitzt seit mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft - ihm drohen 15 weitere Jahre hinter Gittern.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Wer in Belarus eine Gefahr für das Regime des Diktators Alexander Lukaschenko darstellt, wird weggesperrt. Und je gefährlicher der Herausforderer ist, desto länger bleibt er hinter Gittern. Im Prozess gegen den Oppositionellen Viktor Babariko fordert die Staatsanwaltschaft 15 Jahre Haft - angeblich wegen Korruption. Er wird beschuldigt, in seiner Zeit als Chef der Belgazprombank Bestechungsgelder angenommen zu haben.

Der 57-jährige Babariko hatte bei der Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr kandidiert und galt als wichtigster Gegenkandidat von Amtsinhaber Lukaschenko. Wenige Wochen vor der Abstimmung wurde er festgenommen. Babarikos Verhaftung führte dazu, dass sich mehrere Lager von Regierungskritikern zusammenschlossen und die Kandidatur der inzwischen im Exil lebenden Swetlana Tichanowskaja unterstützten.

18:18 Uhr

Fliege stört Pressekonferenz - Biden-Sprecherin zeigt Zunge

In Washington sorgen gerade Massen von Zikaden mit ihrem lauten Brummen für angespannte Nerven. Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus macht es sich ein anderes Insekt auf dem Kopf von Biden-Sprecherin Psakis gemütlich. Von einer Reporterin darauf angesprochen, löst ihre Reaktion Lacher aus.

18:06 Uhr

Schlagzeilen am Abend

17:34 Uhr

Kind stirbt in Thüringer Kita

In einer Kita im thüringischen Ilmenau ist am Vormittag ein Kind gestorben. Wie genau es dazu kam, sei nun Gegenstand der aufgenommenen Ermittlungen, wie die Polizei mitteilte. Wie alt das Kind war und wie es starb, ist unklar. Derzeit würden keine näheren Informationen herausgegeben, um die Angehörigen des Kindes zu schützen, sagte ein Sprecher der Polizei.

16:53 Uhr

Macrons empfangen Biebers - Hailey in bauchfreiem Kleid

Der kanadische Popsänger Justin Bieber und seine Ehefrau, US-Model Hailey Bieber, wurden am Montag von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dessen Frau Brigitte Macron im Élysée-Palast in Paris empfangen.

Berichten französischer Medien zufolge soll der Musiker um ein persönliches Treffen mit dem Frankreich-Präsidenten gebeten haben, um Themen besprechen zu können, "die mit der Jugend zu tun haben". Worum es bei dem Vierer-Meeting in der französischen Metropole genau ging, ist nicht bekannt. Laut "BMFTV" sollen die Biebers nur "auf der Durchreise" gewesen sein.

Besonders auffällig war der Style der Biebers: Während Justin salopp ohne Krawatte und mit hellblau-weißen Turnschuhen erschien, zeigte Gattin Hailey in ihrem beigen und bauchfreien Neckholder-Kleid sehr viel Haut. Die Macrons waren dagegen klassisch elegant zu dem Treffen erschienen.

16:12 Uhr

Tanklaster und Auto brennen nach Unfall auf A1 in Norditalien

Zwei Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 in Norditalien ums Leben gekommen. Medienberichten zufolge sollen auch zwei deutsche Frauen in die Kollision südlich von Piacenza verwickelt gewesen sein. Ein Lastwagen, ein Tanklaster und ein Auto waren nach Angaben der Betreibergesellschaft Autostrade per l'Italia am Vormittag zusammengestoßen. In der Folge brach ein Feuer aus.

Auf einem Video der Einsatzkräfte sind der brennende Tanklaster und ein Auto in Flammen zu sehen. Für die Fahrer der beiden Laster kam jede Hilfe zu spät. Zwei deutsche Frauen konnten sich laut Nachrichtenagentur ANSA aus ihrem Auto retten, ehe es Feuer fing.

15:28 Uhr

Frühchen stirbt in Klinik durch Keim in Milchnahrung

Ein frühgeborenes Baby ist im Klinikum Oldenburg an verunreinigter Milchpulvernahrung gestorben. Ein weiteres Frühchen ist deshalb schwer erkrankt, sagte eine Sprecherin des Krankenhauses.

  • Untersuchungen ergaben, dass die Nahrung, die das Baby am 3. Juni bekam, mit einem Keim belastet war. Der Zustand des schwer erkrankten Babys habe sich inzwischen stabilisiert, so die Sprecherin.
  • Drei weitere Kinder, bei denen der Umweltkeim nachgewiesen wurde, zeigen demnach keinerlei Krankheitszeichen.
  • Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannt. Noch sei unklar, wie der Keim in die Milch gelangte, sagte ein Sprecher.
14:42 Uhr

Mann ertrinkt bei Flucht vor Polizei im Rhein

Bei der Flucht vor der Polizei ist ein Mann in den Rhein gelaufen und ertrunken. Seine Leiche wurde in Köln gefunden, wie die Polizei heute mitteilte. Am Freitag war der Mann im rheinland-pfälzischen Brohl-Lützing im Landkreis Ahrweiler in den Rhein gelaufen, nachdem er ein Auto aufgebrochen hatte.

Ein Zeuge hatte ihn beobachtet und die Beamten gerufen. Der Verdächtige flüchtete mit dem Auto und verursachte auf der Bundesstraße 9 einen Unfall, bei dem eine Autofahrerin leicht verletzt wurde. Anschließend flüchtete der Unbekannte zu Fuß weiter. Ohne zu zögern, lief er ins Wasser und wurde sofort von der Strömung erfasst.

Mehrere Zeugen sahen ihn hilflos und offensichtlich in erheblichen Schwierigkeiten im Rhein treiben. Trotz einer umfangreichen Suche der Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei mit zwei Hubschraubern fehlte zunächst jede Spur von dem Mann. Am Sonntagmorgen wurde in Köln seine Leiche geborgen.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Max Perseke verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ich übernehme ab sofort den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou und ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

13:53 Uhr

LKA warnt vor Telefonbetrügern mit Corona-Masche

Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein warnt vor einer neuen Betrugsmasche mit vorgetäuschten Corona-Erkrankungen am Telefon, bei denen Verbrecher die Sorge alter Menschen um ihre Angehörigen ausnutzen. In einer aktuellen Anrufwelle geben sich die Täter laut LKA als Ärzte oder Krankenhausmitarbeiter aus. Sie gaukelten den Angerufenen eindringlich vor, dass ein naher Angehöriger schwer, zum Beispiel an Covid-19, erkrankt sei und nur ein teures Medikament ihn retten könne, das noch gar nicht zugelassen und deshalb nur für sehr viel Geld zu beschaffen sei. Dabei werden den Angaben zufolge bis zu 40.000 Euro gefordert.

Am vergangenen Wochenende erhielt die Polizei in Schleswig-Holstein Kenntnis von einer Vielzahl solcher Schockanrufe bei vorwiegend Seniorinnen und Senioren. Viele von ihnen reagierten vorbildlich und kontaktierten ihren vermeintlich todkranken Angehörigen, um so den Schwindel aufzudecken. Anschließend informierten sie die Polizei. In drei Fällen allerdings sind die Täter erfolgreich gewesen und die Geschädigten haben Bargeldbeträge an Abholer ausgehändigt.

13:35 Uhr

Diese alten Bahnstrecken will die Deutsche Bahn reaktivieren

Da fahren, wo lange keiner mehr auf Gleisen unterwegs war: Die Deutsche Bahn will 20 stillgelegte Strecken mit einer Länge von insgesamt 245 Kilometern in den kommenden Jahren wieder in Betrieb nehmen. "Wir wollen mehr Menschen für die Bahn gewinnen, mehr Güter auf die Schiene bringen", sagt Jens Bergmann, Planungschef der Konzernsparte DB Netz. "Jeder Kilometer Gleis ist aktiver Klimaschutz." Später sollen noch mehr Strecken reaktiviert werden. Stillgelegten Strecken mit rund 1300 Kilometern Länge rechnet die Bahn hierfür Potenzial zu.

Reaktiviert werden etwa die Darßbahn zwischen Barth und Prerow, die Dresdner Bahn zwischen dem Bahnhof Südkreuz in Berlin und Blankenfelde, die Weststrecke bei Trier zwischen Ehrang und Igel sowie die Strecke zwischen Homburg und Zweibrücken, wie die Bahn mitteilte. In der Planung sind Strecken wie die zwischen Wrist und Kellinghusen in Schleswig-Holstein, zwischen Duisburg und Düsseldorf Rath in Nordrhein-Westfalen, zwischen Breisach in Baden-Württemberg und Colmar in Frankreich oder der Güternordring in München.

12:50 Uhr

Große Mehrheit nimmt Rechtsextremismus als Bedrohung wahr

Von den Todesopfern in Hanau bis zur Ermordung Walter Lübckes: Rund 70 Prozent der Menschen in Deutschland halten Rechtsextremismus aktuell für eine große Bedrohung. Als fast genauso bedrohlich empfindet die Bevölkerung den Klimawandel. Das geht aus der neuen "Mitte-Studie" hervor, für die im Januar und Februar dieses Jahres 1750 Menschen im gesamten Bundesgebiet befragt worden waren.

Die Studie, die alle zwei Jahre im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt wird, zeigt auch, dass das zwischen 2015 und 2018 sehr kontrovers diskutierte Thema Zuwanderung heute nur noch von etwa jedem Vierten als Bedrohung wahrgenommen wird.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:34 Uhr

Lidl warnt vor dem Verzehr mehrerer Nudelsoßen

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Eines der betroffenen Produkte: die Bolognesesauce.

(Foto: Lidl)

Erste heute Morgen wurde vermeldet, wie die Beziehung der Deutschen zu Nudeln derart intensiv geworden ist, dass sich der Pasta-Konsum hierzulande innerhalb von 30 Jahren verdoppelt hat. Nun gibt es zur Mittagszeit, wo die ersten Töpfe mit Nudelsoße schon auf dem Herd stehen, direkt eine relevante Lebensmittelwarnung:

Lidl warnt vor dem Verzehr mehrerer Soßenprodukte des Herstellers Haco wegen zu hoher Bleiwerte. Betroffen sind Nudelsoßen der Marke Kania Fix, wie der Discounter am Dienstag mitteilte. Analysen der Firma Haco im schweizerischen Gümligen hätten ergeben, dass verarbeitete Zwiebeln mit Blei belastet waren. Das Schwermetall kann gesundheitsgefährdend sein. Die Kania-Fix-Produkte "Nudel-Schinken Gratin", "Bolognese" und "Lasagne" sollten deshalb nicht gegessen werden, warnte Haco. Lidl hat die Produkte aus den Regalen entfernt.

Wer noch einmal etwas zur Geschichte von Nudelprodukten in Deutschland und der Entstehung der "Pasta-Republik" Deutschland nachlesen will, kann das hier tun.

11:28 Uhr

Schnurgerade Wüstenstadt: "Selbst für Saudi-Arabien ambitioniert"

Die Arabische Halbinsel ist für Gigantisches bekannt. Dubai, Abu Dhabi und Katar sind nur einige Beispiele. Doch was Saudi-Arabien plant, soll alles in den Schatten stellen. Das erzkonservative Königreich will im Rahmen seines Vorzeigeprojekts "Vision 2030" eine schnurgerade Planstadt in der Wüste bauen. Eine Art arabisches Silicon Valley im Westen des Landes, in unmittelbarer Nähe zu Ägypten, Israel und Jordanien.

Es ist der "Versuch, Saudi-Arabien als das Technologiezentrum in der Region aufzubauen", sagt Sebastian Sons vom Forschungsinstitut Carpo im ntv-Podcast "Wieder was gelernt". Kostenpunkt: 500 Milliarden Dollar. "Das ist selbst für saudische Verhältnisse sehr ambitioniert."

Sie wollen den Podcast lieber lesen? Kein Problem, klicken Sie einfach hier.

"Wieder was gelernt"-Podcast

"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Bekommt die Deutsche Bank ihr Geld von Donald Trump zurück? Warum bezahlen manche Berufspiloten Geld für ihren Job? Warum ziehen Piraten von Ost- nach Westafrika? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, bei Audio Now, Apple Podcasts und Spotify. "Wieder was gelernt" ist auch bei Amazon Music und Google Podcasts verfügbar. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

11:09 Uhr

Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Werkstatt-Brand in Offenburg

Auf dem Gelände einer Autowerkstatt in Offenburg bricht ein Feuer aus. Fahrzeuge und mehrere Containerhallen stehen in Flammen. Die Feuerwehr ist mit 70 Einsatzkräften vor Ort und kämpft stundenlang gegen den Brand an. Die Rauchsäule ist Medienberichten zufolge indessen bis zur A5 zu sehen.

10:40 Uhr

"Bushido widerspricht sich alle paar Tage selbst"

Die Rap-Szene steht aktuell Kopf. Auslöser sind Vergewaltigungsvorwürfe einer jungen Frau gegen einen berühmten Rapper. Aus denen hat sich in den vergangenen Tagen eine riesige Debatte darüber entwickelt, wie die Szene mit mutmaßlichen Opfern sexualisierter Gewalt umgeht. "Wir haben ein Problem mit Homophobie, wir haben ein Sexismus-Problem", sagt Journalist, Rap-Experte und DJ Roozbeh Farhangmehr, alias Rooz Lee, im Podcast "heute wichtig". "Aber ich sag' auch immer: Das kommt nicht vom Hip-Hop. Das ist überall in der Gesellschaft. Wir sind immer auch ein Spiegelbild der Gesellschaft."

Außerdem spricht er über den Prozess gegen den mutmaßlichen Clanchef Arafat Abou Chaker: "Der einzige Zeuge ist Bushido selbst. Da ist es sehr, sehr wichtig, dass er glaubwürdig ist. Aber alle paar Tage widerspricht er sich selbst."

"heute wichtig"

"heute wichtig" ist der neue Morgen-Podcast des "Stern" in Kooperation mit RTL und ntv. Mit einem Mix aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung steht der Podcast von Montag bis Freitag immer ab 6 Uhr zum Abruf bereit - auf Audio Now und auf allen anderen gängigen Podcast-Plattformen.

10:06 Uhr
Breaking News

UEFA: Keine Regenbogenfarben bei EM-Spiel in München

Das Münchner Stadion darf beim EM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen Ungarn am Mittwoch nicht in Regenbogen-Farben beleuchtet werden. Die Europäische Fußball-Union UEFA lehnte einen entsprechenden Antrag des Münchner Stadtrats ab, der das Signal für Vielfalt und selbstbestimmte Lebensformen sexueller Orientierung gefordert hatte.

09:51 Uhr

Avril Lavigne und Tony Hawk mit "perfektem" Tiktok-Video

Dass man mit Mitte 30 und gar mit Anfang 50 nicht zu alt für Tiktok ist, beweisen derzeit Avril Lavigne und Tony Hawk: Für ihr Debüt auf der Video-Plattform hat sich die 36-jährige kanadische Sängerin nämlich Unterstützung von Tony Hawk geholt, der mittlerweile 53 Jahre alten Skater-Legende. In dem kurzen Videoclip sitzt die Sängerin auf einer Halfpipe und performt einen Ausschnitt aus ihrem Hit "Sk8er Boi". Dabei trägt sie ihr Markenzeichen aus den Musikvideos der 2000er, eine locker um den Hals gebundene Krawatte.

*Datenschutz

Im zweiten Teil des Videos ist dann "Skater Boy" Hawk ebenfalls mit Krawatte zu sehen, während er ein paar Tricks auf der Halfpipe zeigt. Das Video erreichte innerhalb weniger Stunden mehr als zwei Millionen Likes und Zehntausende Kommentare. DJ Steve Aoki kommentierte: "Alles an diesem Video ist perfekt!" Und Influencer Jack Martin schrieb: "Das ist der Höhepunkt dieser App."

09:20 Uhr

Bär greift Touristengruppe in Russland an und tötet Jugendlichen

Ein wegen des langen Winters hungriger Bär ist einer Touristengruppe in Russland zum Verhängnis geworden: Das wilde Tier griff in einem Nationalpark in Sibirien die Gruppe an und tötete einen 16-Jährigen. Ein weiterer Mensch wurde verletzt, wie der Park in der Region Krasnojarsk mitteilte. Demnach kamen die Touristen von einem Campingplatz und waren weit abseits der offiziellen Wanderwege durch den Wald gelaufen.

Das aggressive Verhalten des Bären sei auch darauf zurückzuführen, dass er im langen Winter nicht genug zu fressen bekommen habe, sagte der Parkdirektor. Mitarbeiter hätten nach dem Unglück stundenlang nach dem Bären gesucht und ihn schließlich erschossen. Laut Staatsagentur Tass wurden einige Wege vorübergehend für Touristen gesperrt. Die regionale Zivilschutzbehörde kündigte an, den Vorfall zu untersuchen.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:27 Uhr

Unwetterartige Gewitter haben Süden im Griff

Nach der extremen Hitze der vergangenen Tage darf man sich deutschlandweit auf etwas mildere Temperaturen freuen. Nur im Südosten und Osten bleibt es sommerlich warm bei bis zu 29 Grad, ansonsten liegen die Werte zwischen 17 und 24 Grad.

08:24 Uhr

Chip-Problem für Autobauer immer dramatischer

Der Chipmangel macht den deutschen Autobauern immer stärker zu schaffen. Wegen dieses Umstands müssen vorübergehend ganze Betriebsstätten geschlossen werden. Das Wirtschaftsportal Business Insider zitierte in diesem Zusammenhang aus internen Zahlen von Volkswagen, die eine neue Dimension der Krise dokumentieren. Demnach rechnet der Dax-Konzern mittlerweile mit einem Produktionsausfall von mehr als 800.000 Fahrzeugen in diesem Jahr.

Nun brach auch die Chip-Herstellung von Infineon in Malaysia aufgrund einer neuen Corona-Welle zusammen. Laut Business Insider führten strengere Hygienebestimmungen in Malaysia und Taiwan dazu, dass nun auch der deutsche Chiphersteller seine dortige Produktion herunterfahren muss. Welche Folgen dieser neue Rückschlag für die Autobauer haben wird, sei noch nicht absehbar. Wolfram Neidhard

Mehr börsenrelevante Meldungen lesen Sie im Börsen-Tag

07:46 Uhr

Doppelt gechippte Landwirtin hat keine Berührungsängste

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Und auf die Tür!

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Vorbilder waren ihre Haustiere: Mit einem Reiskorn großen Chip im Handgelenk öffnet die 60 Jahre alte Bäuerin und CDU-Politikerin Juliane von der Ohe aus Haarstorf bei Uelzen die Haustür, mit der anderen Hand entsperrt sie ihren Computer und mit einem dritten Datenträger bezahlt sie im Supermarkt. Dabei hat sie keine Vorbehalte gegen Implantate unter der Haut für die Erleichterung des Alltags.

"Ein Landwirt liebt seine Technik und ich kenne das von meinen Haustieren. Ich habe noch nie erlebt, dass eins gestorben ist, deshalb habe ich überhaupt keine Berührungsängste", sagt von der Ohe. Sie berichtet von einem Parteitag, als sie Kanzlerin Angela Merkel ihre technischen Errungenschaften zeigte. Ängste wegen Datenklaus hat sie keine.

07:26 Uhr

Widerstand gegen UNESCO-Herabstufung des Great Barrier Reef

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Für viele ein Ziel, das man einmal im Leben gesehen haben muss: das Great Barrier Reef.

(Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

Einen Tag nachdem die UN-Kulturorganisation UNESCO wegen des dramatischen Korallensterbens am Great Barrier Reef die Herabstufung des Weltnaturerbestatus angekündigt hatte, zeigt sich Australiens Umweltministerin Sussan Ley kampfbereit: Das Welterbekomitee habe nicht die Milliarden von Dollar berücksichtigt, die Australien bereits zum Schutz des weltgrößten Korallenriffs ausgegeben habe, sagte Ley.

Es sei zudem "erschreckend", dass die Mitglieder des Welterbekomitees ihre Entscheidung im Vorfeld nicht angekündigt hätten, sagte Ley. Sie habe UNESCO-Generalsekretärin Audrey Azoulay in einem Telefonat ihre "große Enttäuschung und Fassungslosigkeit" mitgeteilt.

07:06 Uhr

Der Nudelkonsum steigt

Penne rigate, Ravioli, Makkaroni, Fettuccine, Ditalini und wie sie nicht alle heißen ...: Pasta wird in Deutschland immer populärer. Aktuell liegt der Pro-Kopf-Verbrauch laut Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft bei fast zehn Kilogramm im Jahr. Vor zehn Jahren waren es demnach erst acht Kilo gewesen, vor 30 Jahren um die fünf Kilo.

"Nudeln erfreuen sich kontinuierlich einer steigenden Nachfrage. Im Corona-Jahr 2020 gab es sicherlich eine außergewöhnliche Nachfragesteigerung. 2021 erwarten wir ein Wachstum im Normalbereich, wie in den Jahren zuvor auch", heißt es von dem Verband. Insgesamt verzehrten die Deutschen zuletzt fast 800.000 Tonnen Nudeln im Jahr. Die Hälfte davon wird importiert, vorwiegend aus Italien.

06:47 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

das Wetter ist wieder (ein bisschen) kühler - die EM bleibt. Während in der Außengastronomie die Plätze unter Schirmen bisher vor allem wegen der Sonne beim Fußballschauen begehrt waren, könnten sie es in dieser Woche wegen Regenschauern hier und da werden. Die EM begeistert bisher, gestern vor allem noch einmal die Dänen mit ihrem Weiterkommen. Bis es heute Abend weitergeht, bekommen Sie hier schon einmal einen Überblick über die wichtigsten Themen des Tages - (fast ganz) abseits des Sports mit dem runden Leder:

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU und die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen werden beim "Tag der Industrie" erwartet. Das Hauptthema dürfte sein, welche Schwerpunkte sie etwa beim Klimaschutz und in der Steuer- und Finanzpolitik setzen wollen.
  • Im Vorrundenfinale der Gruppe D dürfen bei der EM noch alle vier Mannschaften auf das Weiterkommen hoffen. Die beste Ausgangsposition haben Tschechien und England, die um 21 Uhr aufeinandertreffen. Zeitgleich kommt es zum Duell zwischen Vize-Weltmeister Kroatien und Gastgeber Schottland.
  • Knapp ein Jahr nach dem EU-Beschluss für ein großes Corona-Hilfsprogramm überbringt Kommissionschefin Ursula von der Leyen heute Kanzlerin Angela Merkel den Bewilligungsbescheid für den deutschen Aufbauplan.
  • Die Friedrich-Ebert-Stiftung stellt heute in Berlin die Studie "Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2020/21" vor.
  • Auch ist heute ein wichtiger Gedenktag: In Russland, der Ukraine, Belarus und anderen früheren Sowjetrepubliken wird an den Überfall Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion vor 80 Jahren erinnert. In Berlin legt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Vormittag einen Kranz am Sowjetischen Ehrenmal nieder.

Mein Name ist Max Perseke und ich versorge Sie bis in den Nachmittag mit allen Nachrichten und Geschichten aus Deutschland und der Welt. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, erreichen Sie mich per E-Mail an maximilian.perseke[at]nama.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Start in den Dienstag!

06:10 Uhr

Australisches Gefängnis wegen Mäuseplage geräumt

Wegen einer Mäuseplage ist ein Gefängnis mit Hunderten Insassen in Australien geräumt worden - ob sich die Insassen da gefreut haben? Horden der Nagetiere hatten sich der Gefängnisverwaltung von New South Wales zufolge durch Deckenverkleidungen und Kabel gebissen. Bis Ende des Monats sollen nun bis zu 420 Häftlinge und 200 Mitarbeiter des Gefängnisses in Wellington in andere Einrichtungen verlegt werden.

Australien leidet derzeit unter einer extremen Mäuseplage. Es ist die jüngste in einer Reihe von Plagen, die der Landwirtschaft des Landes in letzter Zeit schweren Schaden zugefügt haben. Auf jahrelange Hitze folgten Ende 2019 und Anfang 2020 verheerende Buschfeuer. Anschließend führten heftige Regenfälle zu Überschwemmungen.

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