Donnerstag, 16. September 2021Der Tag

Heute mit Susanna Bloß und Michael Bauer
22:25 Uhr

Das war Donnerstag, der 16. September 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

noch zehn Tage bis zur Bundestagswahl. Es geht in die letzte heiße Phase des Wahlkampfs. Die SPD - zumindest im ARD-"Deutschlandtrend" - steht weiter auf Platz eins. Doch das Rennen ist noch nicht entschieden: Armin Laschet kann in der ARD-Wahlarena punkten und auch Grünen-Kandidatin Baerbock zielt trotz Platz drei in den Umfragen weiter aufs Kanzleramt.

Natürlich hat uns auch heute weiter die Corona-Pandemie beschäftigt. In Wien rollt die erste Ischgl-Prozesswelle an und Facebook löscht Kanäle der "Querdenken"-Bewegung. Die Plattform stuft die Aktivitäten als "schädlich" ein. Weiter aktuell bleiben Sie in unserem Corona-Ticker.

Damit verabschiede ich mich den Feierabend. Ich wünsche Ihnen eine angenehme und ruhige Nacht.

22:08 Uhr

Bei Roadtrip verschwunden: Fieberhafte Suche nach 22-Jähriger

Die US-Behörden haben eine fieberhafte Suche nach einer jungen Frau eingeleitet, die während eines Roadtrip mit ihrem Freund verschwunden ist. Die Bundespolizei FBI richtete eine landesweite Telefon-Hotline ein und bat die Bevölkerung um Hinweise zum möglichen Verbleib der 22-jährigen Gabrielle "Gabby" Petito. Ihr Freund Brian Laundrie wird von der Polizei als "Person von Interesse" geführt, er verweigert aber die Aussage.

Petito und Laundrie, die gemeinsam in North Port lebten, waren im Juli mit einem umgebauten Lieferwagen zu einer Reise in den Westen der USA aufgebrochen. Ihre Erlebnisse bei dem für vier Monate geplanten Abenteuer teilten sie auf Instagram und Youtube, auf Aufnahmen waren ein lächelndes Paar und beeindruckende Landschaften zu sehen. Laundrie kehrte laut der Polizei aber schon am 1. September mit dem Fahrzeug nach North Port zurück - ohne Petito. Deren Familie meldete die 22-Jährige schließlich am 11. September vermisst. Den letzten Kontakt mit ihrer Familie hatte Petito Ende August, als sie sich mutmaßlich im Grand Teton National Park im Bundesstaat Wyoming aufhielt.

21:51 Uhr

WHO erklärt Ausbruch des hochgefährlichen Marburg-Virus für beendet

Gute Nachrichten: Die Weltgesundheitsorganisation gibt rund einen Monat nach dem erstmaligen Nachweis des Marburg-Virus in Westafrika Entwarnung. Sie erklärt den Ausbruch für beendet. Anfang August hatten die Gesundheitsbehörden in Guinea das hochgefährliche Virus, das ein hämorrhagisches Fieber auslösen kann, bei einem bereits verstorbenen Mann nachgewiesen. Daraufhin waren mehr als 170 Personen als Hochrisikokontakte unter Quarantäne gestellt worden, eine weitere Infektion wurde jedoch nicht gefunden.

Das Marburg-Virus, das zur gleichen Familie wie Ebola gehört, wird von Flughunden auf den Menschen übertragen und verbreitet sich unter Menschen durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten, Oberflächen und infiziertem Material. Es gibt keine zugelassenen Impfstoffe oder direkte Behandlungen dafür.

21:29 Uhr

Graffitikünstler erweckt ehemaliges Filmtheater zum Leben

In Braunschweig entsteht eine neue Urban Art Gallery mit Kunstwerken im öffentlichen Raum. Die Fassade des ehemaligen Filmtheaters im Bunker am Kalenwall wird durch den Graffitikünstler N.O. Madski zum Leben erweckt, wie Art Braunschweig mitteilt. Das Pilotprojekt sei Teil der Braunschweiger Urban Art Gallery "Gross Form Art". "Es ist aufregend, dass Gross Form Art nun endlich mit einem Pilotprojekt starten kann. Gleichzeitig ist der ehemalige Bunker natürlich ein besonders spannendes Objekt, das nicht nur wichtiger Teil der Szene im Kultviertel ist, sondern auch viel Geschichte in sich trägt", sagt die Geschäftsführerin von Art Braunschweig, Christiane Nagel.

Das Filmtheater hat der Urban Art Gallery zufolge im Jahr 1957 eröffnet. 530 Zuschauer hätten in dem Lichtspielhaus Platz gehabt. Durch die besondere Gebäudestruktur des früheren Bunkers sei es eines der wenigen Kinos mit einer Galerie gewesen. Heute werde der Bunker vorrangig als Diskothek genutzt.

21:00 Uhr

Videos des Tages

20:33 Uhr

Spenden sammeln: Briten bleiben 120 Stunden auf dem Dixi-Klo

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Bis Sonntag müssen sie noch durchhalten.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Es ist eine echte Herausforderung, aber es geht um die gute Sache. Mit 120 Stunden am Stück im Dixi-Klo wollen vier Briten Spenden für eine Wohltätigkeitsorganisation sammeln. "Es ist hart", sagt Ian Baillie aus Liverpool nach der ersten Nacht. "Tagsüber ist es nicht so schlimm, wenn die Menschen mit uns reden, aber nachts hat man keinen Platz, es ist unkomfortabel und man kann froh sein über zwei Stunden Schlaf." Noch bis Sonntag um 17 Uhr müssen Baillie sowie seine ehemaligen Kameraden Mike Hewlett, Gary Sprakes und Chris Nicholls durchhalten. "Die Klos sind neu, deshalb riechen sie nicht", sagte Hewlett.

Die ehemaligen Soldaten haben die tragbaren Toiletten - eine für jeden - im südenglischen Portsmouth mit Blick auf die Meerenge Solent ausgerichtet. Sprakes sagt, die Hilfsorganisation Forgotten Veterans UK habe ihm das Leben gerettet. Nun wolle er etwas zurückgeben. "Wir sind ein Team, wir haben die richtige Einstellung, dass dies das ist, was wir uns vorgenommen haben, und wir werden es gemeinsam beenden."

20:07 Uhr

Netto ruft rote Grütze wegen Pflanzenschutzmittel zurück

Vorsicht an alle Verbraucher: Bestimmte Packungen von "Beste Ernte Rote-Grütze" und "Beste Ernte Kirsch-Grütze" sind aus dem Sortiment der Handelskette Netto Marken-Discount zurückgerufen worden. Es sei ein Abbauprodukt des Pflanzenschutzmittels Ethylenoxid nachgewiesen worden, teilt der Hersteller Wernsing Feinkost mit. Die Produkte wurden nur in den Netto-Filialen angeboten.

Nach Angaben des amtlichen Portals lebensmittelwarnung.de hat das Unternehmen mit Sitz in Maxhütte-Haidhof in Bayern die Grützen in fast allen Bundesländern verkauft: in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen. Betroffenen sind die 1000-Gramm-Packungen des Produkts "Beste Ernte Rote Grütze" mit Mindesthaltbarkeitsdaten bis 5. November 2021. Bei den 1000-Gramm-Packungen "Beste Ernte Kirsch Grütze" sind die Produkte mit Mindesthaltbarkeit 19. November betroffen. Die Kunden können die Packungen in die Supermärkte zurückbringen und erhalten auch ohne Kassenbon das Geld zurück.

19:42 Uhr

Neu entdeckte Van-Gogh-Zeichnung erstmals ausgestellt

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Die Zeichnung ist Teil einer Privatsammlung.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Eine erst kürzlich entdeckte Zeichnung des niederländischen Künstlers Vincent van Gogh ist erstmals in einem Amsterdamer Museum der Öffentlichkeit präsentiert worden. "Diese Zeichnung wurde noch nie zuvor irgendwo gezeigt", sagt Teio Meedendorp vom Van Gogh Museum. Die Skizze eines alten Mannes, der auf einem Stuhl sitzt und den Kopf in die Hände stützt, war mehr als ein Jahrhundert lang unentdeckt Teil einer Privatsammlung.

Van Gogh fertigte sie nach Angaben des Museums zu Beginn seiner Laufbahn im November 1882 an. Bis zum 2. Januar wird sie im Van Gogh Museum ausgestellt, im Anschluss wird sie an die Besitzer zurückgegeben. Eine niederländische Familie hatte die Zeichnung demnach um das Jahr 1910 erworben. Vergangenes Jahr baten die Besitzer das Museum, ihre Echtheit zu überprüfen.

19:08 Uhr

Promis und Aktivisten fordern in Video-Aktion bessere Klimapolitik

Es ist ein dringender Appell: In einer gemeinsamen Video-Botschaft rufen 42 Prominente aus Kultur und Gesellschaft zu einer ambitionierteren Klimapolitik auf. Zu sehen sind in dem dreieinhalbminütigen Film bekannte Persönlichkeiten wie Schauspielerin Iris Berben, Comedian Carolin Kebekus, Autor Frank Schätzing oder der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Initiiert haben die Aktion die Fridays-For-Future-Aktivistin Luisa Neubauer und die Filmregisseurin Laura Fischer.

Die Beteiligten kritisieren, dass der Klimaschutz im politischen Handeln nicht den Raum einnehme, der ihm angesichts der Dringlichkeit zustehen würde. Sie fordern mit Blick auf die kommende Bundesregierung ein sofortiges Umsteuern.

18:44 Uhr

Wiesbaden will als Modellstadt das Zufußgehen fördern

"Nur wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen" - das sagte schon Johann Wolfgang von Goethe. Jetzt will Wiesbaden als eine von fünf Modellstädten das Zufußgehen fördern. Dabei arbeitet die hessische Landeshauptstadt mit dem Fachverband Fußverkehr Deutschland, Fuss e.V., zusammen. Es wird Workshops, Aktionen auf der Straße und Termine mit Kommunalpolitikern geben. Ehrenamtliche sollen sich in ihrem Stadtteil für bessere Gehwege engagieren. Ein zentrales Anliegen ist es, Stadtverwaltungen, Kommunalpolitik und Gesellschaft für die Belange von Fußgängern zu sensibilisieren. Das Projekt läuft über zwei Jahre und wird vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt gefördert. Bei den anderen Städten handelt es sich um Braunschweig, Erfurt, Flensburg und Meißen.

18:19 Uhr

Proteste von Klima-Aktivisten begleiten Laschet-Auftritt

Laschet steht vor der Bundestagswahl angesichts der schlechten Werte für die CDU/CSU stark unter Druck. Sein heutiger Wahlkampfauftritt auf dem Bremer Marktplatz ist von Protesten von Klima-Aktivisten begleitet. Laute Sprechchöre und Buh-Rufe störten teilweise die Rede des CDU-Politikers. Auf den Schildern der Aktivisten waren Slogans wie "Klimakrise tötet" und "Hungerstreik für Klimagerechtigkeit" zu lesen. In der Nähe des Reichstags in Berlin befinden sich derzeit mehrere Menschen in einem Hungerstreik für eine radikale Klimawende. "Ich kann dazu gleich sagen, dass Annalena Baerbock, Olaf Scholz und ich gestern denen, die den Hungerstreik machen, angeboten haben, in ruhigen Zeiten (...) nach der Wahl mit ihnen zu reden", sagt Laschet. "Und wir würden alle drei (...) sie bitten, den Hungerstreik zu beenden und zu sachlichen Gesprächen zurückzukehren. "

Laschet betont, dass es bei dieser Bundestagswahl um eine Richtungsentscheidung gehe und warnt erneut vor einer rot-rot-grünen Koalition im Bund. "Das ist ein Schaden für Deutschland, wenn Rot-Rot-Grün in Deutschland regiert", sagt er. Bei den großen Fragen, auch bei der Klimapolitik, müsse Deutschland nach der Pandemie zuerst zu wirtschaftlicher Stärke zurückkommen.

17:53 Uhr

Immer noch radioaktiv belastete Pilze in süddeutschen Wäldern

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Der Semmelstoppelpilz gehört zu den belasteten Sorten.

(Foto: picture alliance / imageBROKER)

Pilzsucher aufgepasst: Auch Jahrzehnte nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl weisen einige Arten in Deutschland stark erhöhte Mengen an radioaktivem Cäsium auf. Laut dem Pilzbericht des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) ist das vor allem bei Pilzen in Wäldern Süddeutschlands der Fall. "Anders als in landwirtschaftlichen Böden ist es in Waldböden in einer Form vorhanden, in der Pflanzen und Pilze es aufnehmen können - und einige Pilzarten sind besonders gut darin", erklärt BfS-Präsidentin Inge Paulini.

Pilze im Handel dürfen höchstens 600 Becquerel pro Kilogramm Frischmasse aufweisen. Besonders hohe Cäsium-Werte von mehr als 1000 Becquerel pro Kilo Frischmasse fand das BfS in den vergangenen Jahren unter anderem bei:

  • Semmelstoppelpilzen
  • Maronenröhrlingen
  • Gelbstieligen Trompetenpfifferlingen
  • Ockertäublingen.

Niedrig belastet und daher für den Verzehr unbedenklich sind demnach folgende Sorten:

  • Blutender Waldchampion
  • Mönchskopf
  • Riesenporling
17:30 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:46 Uhr

US-Polizist zerrt halbnackten Reiter vom Pferd

Im US-amerikanischem St. Louis hält eine Kamera eine bizarre Situation fest: Ein halbnackter Mann reitet auf einem Pferd durch ein örtliches Vergnügungsviertel. Das scheint einem Polizisten sehr zu missfallen. Der zieht seine Waffe, die Situation droht zu eskalieren.

16:22 Uhr

Gefährliche Droge: Größter Crystal-Meth-Fund in Berlin

Die Zeichen sind alarmierend. Dass das gefährliche Rauschgift Crystal Meth seit Jahren auf dem Vormarsch ist, sagen Polizei und Drogenexperten schon länger. Bisher kam die synthetische Droge aus Tschechien und war ein Problem vor allem in Sachsen, Südbrandenburg, Thüringen und Bayern. Inzwischen erreicht Crystal Meth in größeren Mengen auch Berlin. Am Dienstag beschlagnahmte die Zollfahndung 18,1 Kilogramm des synthetischen Rauschgifts - der bislang größte Einzelfund in der Hauptstadt und Brandenburg. Außerdem fanden die Fahnder bei Durchsuchungen von Wohnungen und Autos knapp 29,6 Kilo Kokain, 47,3 Kilo Ecstasy, 2 Kilo Marihuana und 30.000 Euro Bargeld.

Drei mutmaßliche Drogenhändler wurden festgenommen und sitzen in Untersuchungshaft. Vertreter von Zoll und Staatsanwaltschaft sprechen von einem empfindlichen Schlag gegen den Rauschgifthandel sowie einem herausragenden Drogenfund mit einem Straßenverkaufswert von 4,2 Millionen Euro.

15:58 Uhr

Schmerzen nach Sturz: Elton John verschiebt Abschiedstournee

Fans der britischen Pop-Legende Elton John müssen sich noch länger auf dessen Abschiedstournee gedulden. Wie der 74-Jährige mitteilt, leidet er seit einem Sturz unter Schmerzen in der Hüfte und muss sich nun einer Operation unterziehen. Die Europa-Konzerte seiner "Farewell Yellow Brick Road"-Tournee könnten daher erst 2023 stattfinden.

"Ich bin am Ende meiner Sommerpause ungeschickt auf eine harte Oberfläche gefallen und habe seitdem erhebliche Schmerzen in meiner Hüfte", schreibt der Star. Trotz intensiver Physiotherapie und Behandlung durch Spezialisten sei der Schmerz immer schlimmer geworden und hindere ihn zunehmend daran, sich zu bewegen. Von einer Operation erhoffe er sich nun "eine vollständige Heilung und Rückkehr zu voller Mobilität ohne Schmerzen".

15:31 Uhr

Verhüllter Triumphbogen wird am Wochenende eröffnet

Rund 60 Jahre ist die Idee alt - nun ist der Pariser Triumphbogen verhüllt. Für den Neffen des verstorbenen Künstlers Christo ist die Verhüllung mit viel Emotionen verbunden. Christo habe ihm sehr gefehlt - nicht, was die Technik und Logistik betroffen habe, sondern vielmehr Erinnerungen und Gefühle, sagt Vladimir Yavachev. Man habe das Versprechen gehalten und alles im Sinne von Christo ausgeführt, erklärt der 48-Jährige. Christo hatte alle Pläne und Zeichnungen noch vor seinem Tod am 31. Mai 2020 fertiggestellt, denn ursprünglich sollte die Aktion 2020 stattfinden.

Der Triumphbogen soll nach rund zweimonatigen Installationsarbeiten ab Samstag fertig umhüllt sein. Dann werden 25.000 Quadratmeter silbern-bläulich glänzender Stoff die imposante Architektur des Wahrzeichens der französischen Hauptstadt hervorheben. Mehr als 1000 Arbeiter, Ingenieure und Gebäudekletterer haben mitgewirkt. Die Kosten von rund 14 Millionen Euro wurden mit Eigenmitteln finanziert - unter anderem durch den Verkauf von Skizzen, Collagen und Plänen.

15:07 Uhr

Getötete 16-Jährige in Ostsachsen: Polizei sucht nach dem Täter

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Die Jugendliche wurde vor einer Garage gefunden.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Nach dem gewaltsamen Tod einer 16-Jährigen in der Kleinstadt Großröhrsdorf im Landkreis Bautzen konzentriert sich die Fahndung auf das Umfeld der Getöteten. Kräfte der Mordkommission, der Einsatzpolizei und Kriminaltechniker sind am Tatort und suchen diesen auf mögliche Spuren ab. "Wir fahnden im Moment im Nahbereich der Getöteten nach dem Tatverdächtigen", sagt ein Polizeisprecher. Auch Nachbarn würden befragt.

Seit Mittwoch wird nach einem männlichen Tatverdächtigen gesucht. Zum möglichen Täter macht die Polizei derzeit keine Angaben. Der genaue Tathergang und ein mögliches Motiv sind weiter unklar. Bislang hat die Polizei nur mitgeteilt, dass ein Zeuge am Mittwochnachmittag eine schwer verletzte junge Frau im Bereich eines Garagenkomplexes in Großröhrsdorf gemeldet haben soll. Dort hätten die Beamten die Jugendliche gefunden. Sanitäter und Notarzt reanimierten die 16-Jährige und brachten sie ins Krankenhaus, wo sie später starb.

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14:42 Uhr

Das Internet bestimmt die Freizeit der Deutschen

Das Ergebnis dürfte wohl die wenigsten verwundern: Einer neuen Umfrage zufolge ist die beliebteste Freizeitaktivität der Bundesbürger das Internet. Das Fernsehen rangiert zwar nach wie vor unter den ersten Plätzen, aber das Internet sei das neue Leitmedium, sagt der wissenschaftliche Leiter der Hamburger BAT-Stiftung für Zukunftsfragen, Prof. Ulrich Reinhardt, bei der Vorstellung des "Freizeit-Monitors 2021". Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) im Auftrag der Stiftung nutzen 97 Prozent der Befragten mindestens einmal pro Woche das Internet.

Die beliebteste Aktivität außer Haus ist das Spazierengehen, das mit 55 Prozent aber erst auf Platz 17 von 100 genannten Aktivitäten steht. "Wenn wir über Freizeitaktivitäten sprechen, stellen wir fest, dass die meisten Freizeitbeschäftigungen mittlerweile Freizeitpassivitäten sind", resümiert Reinhardt. Die Corona-Pandemie verstärke diesen Trend.

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14:19 Uhr

Frankfurt statt Chicago: Panne zwingt Flugzeug zur Umkehr

Das haben sich die Passagiere sicherlich anders vorgestellt, aber Sicherheit geht natürlich vor. Wegen eines defekten Reifens bricht eine in München gestartete Lufthansa-Maschine ihren Flug ins US-amerikanische Chicago ab und landet auf dem Frankfurter Flughafen. Der Airbus 350 sei auf dem Weg dorthin zwischenzeitlich tief über dem Flughafen in Köln geflogen, damit vom Boden aus der Reifen inspiziert werden konnte, teilt eine Lufthansa-Sprecherin mit. Das sei ein in solchen Fällen übliches Verfahren. Der Flieger mit rund 190 Menschen an Bord setzte demnach sicher in Frankfurt auf.

Eigentlich hätte die Maschine wieder in München landen sollen. Der Sprecherin zufolge ging es nach Frankfurt wegen schlechten Wetters in der bayerischen Landeshauptstadt und weil dort zu dem Zeitpunkt nur eine Landebahn zur Verfügung stand. Die wäre für die Suche nach möglicherweise erneut gelösten Reifenteilen blockiert gewesen.

14:09 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Michael Bauer verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme den "Tag" und halte Sie mit aktuellen Meldungen bis in die späten Abendstunden auf dem Laufenden. Mein Name ist Susanna Bloß, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:56 Uhr

Kanareninsel La Palma befürchtet Vulkanausbruch

Auf der zu den Kanaren gehörenden Insel La Palma wird nach Tausenden kleinen Erdstößen während der vergangenen Tage ein Vulkanausbruch nicht mehr ausgeschlossen. Die Behörden der zu Spanien gehörenden Insel aktivierten die Alarmstufe gelb eines Notfallplans und damit die zweite von vier Stufen, wie die Zeitung "El País" berichtete.

  • Die Menschen im Süden der kleinen Insel mit rund 83.000 Einwohnern sollten leichtes Gepäck mit ihrem Handy, wichtigen Dokumenten und eventuell benötigten Medikamenten vorbereiten und auf die Mitteilungen der Behörden achten.
  • Seit vergangenem Samstag seien im Bereich der Vulkankette Cumbre Vieja im Süden der Insel mehr als 4200 Erdstöße registriert worden, die immer stärker würden und dichter an der Oberfläche seien, teilte das Nationale Geografische Institut (IGN) mit.
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13:37 Uhr

EU-Behörde: Meiste Asylanträge seit Corona-Ausbruch

In der Europäischen Union sowie in Norwegen und der Schweiz wurden im Juli rund 45.000 Asylanträge gestellt und damit so viele wie noch nie seit dem Ausbruch der Corona-Krise. Diese vorläufigen Daten teilte die EU-Asylagentur Easo mit.

  • Im Juni hatten noch rund 40.600 Menschen Schutzstatus beantragt. Die in Malta ansässige Behörde rechnete vor, dass vor allem Anträge aus Afghanistan zunahmen. In dem Monat schon vor dem Fall des Landes an die radikal-islamistischen Taliban und den dramatischen Wochen mit den Evakuierungen waren es demnach rund 7300; im Juni hatten 6000 Afghanen in der EU, Norwegen und der Schweiz Anträge auf Asyl gestellt.
  • Die meisten Anträge kommen weiterhin aus Syrien (rund 8500), wie Easo mitteilte.
13:04 Uhr

Weißes Haus lädt Rapperin Nicki Minaj zur Corona-Nachhilfe ein

Nach einer viel diskutierten Twitter-Botschaft der US-Rapperin Nicki Minaj über angebliche Nebenwirkungen der Corona-Impfung hat das Weiße Haus ihr ein Telefongespräch mit einem Experten angeboten. Wie mehrere US-Medien unter Berufung auf einen Regierungsbeamten berichteten, wurde Minaj ein Gespräch zur Aufklärung über die Sicherheit und Wirksamkeit der Vakzine vorgeschlagen.

  • Die Musikerin hatte am Montag bei Twitter geschrieben, ein Bekannter in ihrer Heimat Trinidad und Tobago sei nach der Impfung impotent geworden. Minaj teilte mit, sie sei aufgrund des Tweets ins Weiße Haus eingeladen worden und habe diese Einladung auch angenommen. Der US-Beamte widersprach dieser Darstellung jedoch laut Medienberichten und erklärte, es handele sich lediglich um ein Telefongespräch mit einem Arzt.
  • Die 38-Jährige hatte am Montag bei ihren rund 22,6 Millionen Twitter-Followern für Aufsehen gesorgt, indem sie erklärte, sie nehme nicht an der New Yorker Met Gala teil, weil dafür eine Impfung erforderlich sei. Sie wolle zuerst "ausreichend recherchieren", bevor sie sich impfen lasse.
12:31 Uhr

Arbeiter in Sachsen-Anhalt von Heuballen erschlagen

In Sachsen-Anhalt ist ein Arbeiter von Strohballen erschlagen worden. Der tödliche Arbeitsunfall ereignete sich am Mittwochabend in einer Firma in Schortewitz im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, wie die Polizei in Dessau am Donnerstag mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen fielen in einer Lagerhalle mehrere Strohballen auf einen 31-Jährigen. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Weitere Hintergründe zu dem Unglück waren zunächst unklar. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

12:04 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:15 Uhr

Laschet: FDP macht sich in Ampelkoalition erpressbar

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet erwartet von FDP-Chef Christian Lindner nicht, dass dieser eine Ampelkoalition ausschließt. Er fordere eine entsprechende Aussage allerdings von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz für ein Bündnis mit der Linkspartei, sagt Laschet beim Norddeutschen Unternehmensverband. Lindner sei in einer schwierigen Lage. Er könne sich nicht vorstellen, wie der FDP-Chef angesichts der inhaltlichen Differenzen mit SPD und Grünen eine Ampelkoalition rechtfertigen wolle. Die FDP werde in einem solchen Bündnis zudem erpressbar, wenn gleichzeitig ein rot-grün-rotes Bündnis möglich sei. "Ich habe ihm erklärt, dass er mit seiner Zweitstimme CDU wählen soll", fügt Laschet scherzend hinzu.

10:46 Uhr

Haseloff fällt im ersten Wahlgang bei Minsterpräsidenten-Wahl durch

Der CDU-Politiker Reiner Haseloff hat bei der Wahl des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt die nötige Mehrheit von 49 Stimmen verfehlt. Damit folgt ein weiterer Wahlgang.

Update 13:22 Uhr: Im zweiten Wahlgang erhielt der CDU-Politiker 53 von 97 Abgeordnetenstimmen und erreichte damit die notwendige Mehrheit.

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10:44 Uhr

Mehrere Festnahmen nach Polizeieinsatz an Hagener Synagoge

Nach dem Polizeieinsatz an der Synagoge in Hagen hat es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mehrere Festnahmen gegeben. NRW-Innenminister Herbert Reul hatte der dpa zunächst nur die Festnahme eines Jugendlichen bestätigt. Über mehrere Festnahmen hatte zuvor der WDR berichtet.

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10:32 Uhr

Taliban beschlagnahmen Bargeld und Gold in Millionenhöhe

In Afghanistan hat die neue Führung der militant-islamistischen Taliban nach offiziellen Angaben mehr als zwölf Millionen US-Dollar (etwa 10,2 Millionen Euro) in Form von Bargeld und Goldbarren beschlagnahmt. Dies teilte die Zentralbank in der Hauptstadt Kabul mit.

  • Das Geld und das Gold sei in Häusern von Mitgliedern der früheren Regierung und ehemaliger hochrangiger Beamter gefunden worden, hieß es. Namentlich genannt wurde der ehemalige Vizepräsident Amrullah Saleh. Saleh hatte sich im vergangenen Monat nach der Flucht des ehemaligen Präsidenten Aschraf Ghani zum amtierenden Präsidenten des zentralasiatischen Landes erklärt.
  • Seit der Machtübernahme der Taliban Mitte August baut er in der Provinz Pandschir Widerstand auf. Die genaue Summe, die in Salehs Haus beschlagnahmt worden sein soll, wurde nicht mitgeteilt.
09:57 Uhr

Von Alge bis Schmelzgesicht - das sind die neuen Emojis

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(Foto: Emojipedia)

Nach einer pandemiebedingten Verzögerung kommen mit dem Update von Unicode 14.0 wieder neue Emojis auf unsere Smartphones. Vor Ende des Jahres und im Laufe des Jahres 2022 sollen dann 37 neue Piktogramme durch unsere Textnachrichten flattern können.

Die Auswahl umfasst alle Emojis, die das Unicode-Konsortium bereits im Juli in seine endgültige Kandidatenliste aufgenommen hat. Das heißt, Charaktere wie "Bohnen", "Troll", "Spiegelkugel" und "Schmelzgesicht" haben es geschafft.

Was ist ihr Favorit?

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09:26 Uhr

RWE-Chef bereit für früheren Kohleausstieg

RWE-Chef Markus Krebber ist unter bestimmten Voraussetzungen bereit, früher als geplant und ohne weitere Milliardenzahlungen aus der Verstromung von Kohle auszusteigen. Dazu müssten aber regenerative Energien schneller und konsequenter ausgebaut werden, sagte Krebber im Interview mit dem "Spiegel".

  • "Wenn wir genügend Grünstromkapazitäten in Deutschland aufbauen können, muss man nicht über Kompensation nachdenken", sagte Krebber. "Dann erledigt sich das Thema Kohlestrom von allein." Krebber forderte die neue Bundesregierung auf, das Thema Energiewende nach dem Regierungswechsel schnell und entschlossen anzugehen.
  • Die Zeit dränge, wenn die verschärften Klimaziele erreicht werden sollten. "Alle wichtigen Beschlüsse in Sachen Klima- und Energiepolitik müssen in der ersten Hälfte der Legislaturperiode durchgesetzt werden", sagte er. "Alles, was wir jetzt nicht anpacken, wird 2045 nicht zur CO2-Minderung beitragen."
09:18 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:56 Uhr

Pietro Lombardi meldet sich mit emotionalem Statement zurück

Mit einem emotionalen Video hat sich Pietro Lombardi nach wochenlanger Funkstille zurückgemeldet. In einem fast halbstündigen Clip auf Instagram berichtet der Sänger davon, wie er trotz seines Erfolgs in ein Loch gefallen sei.

  • "Ich hab' mich komplett selber verloren", erzählt der 29-Jährige. Deshalb habe er eine Auszeit gebraucht. "Ich war leer". Er habe ein Gefühl der Traurigkeit verspürt, ohne den Grund dafür zu kennen: "Ich hab' geweint, ich hab' gar nicht gewusst, warum ich geweint hab'."
  • In dem Video berichtet Lombardi unter anderem auch von den Schwierigkeiten bei der Geburt seines Sohns Alessio, von seiner Familie und von seinem aktuellen Leben als Single.
  • Anfang Juli hatte der Sänger seinen vorübergehenden Rückzug aus der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Ihm fehle die Kraft und Energie, er breche viele seiner Projekte ab, hatte er damals geschrieben. "Ich könnte niemals in die Kamera lachen und euch sagen, dass alles mega ist, wenn es nicht so ist!" Künftig will der 29-Jährige zu seinen Gefühlen stehen.
08:25 Uhr

Woher kommen die geheimen AfD-Millionen?

Mehr als drei Millionen Euro Wahlkampfhilfe soll die AfD von unbekannten Spendern bekommen haben - das legen Recherchen von "Correctiv", dem "Spiegel" und dem ZDF nahe. Jetzt steht der Vorwurf der illegalen Parteienfinanzierung im Raum. Der Chefredakteur von "Correctiv", Justus von Daniels, erklärt im Podcast "heute wichtig" die Hintergründe: "Jeder, der eine Parteispende macht mit hohen Summen, muss angeben, wer er ist. In diesem Fall war es aber anscheinend ein großes Interesse der Gönner, anonym zu bleiben."

Auf die AfD könnte eine saftige Strafe zukommen, ein Parteispendenverfahren könnte jedenfalls "ziemlich reinhauen", sagt Justus von Daniels. "Es geht um Plakate im Wert von drei Millionen Euro. Das ist das, was wir bisher nachvollziehen können. Es kann auch mehr sein. Und wenn es so ein Verfahren gäbe, dann gibt es die Möglichkeit, dass das Doppelte oder Dreifache der Summe als Strafzahlung fällig wird. Also sechs oder neun Millionen oder sogar mehr."

08:00 Uhr

Merz kritisiert hohe Zahl an Berufspolitikern im Bundestag

Friedrich Merz, Millionär der Mittelschicht und Teil des "Zukunftsteams" von Armin Laschet, findet die Zahl der Berufspolitiker im Bundestag ohne jegliche Erfahrung in der Arbeitswelt viel zu hoch. "Ich bedauere in der Tat sehr, dass es im Bundestag einen immer größeren Teil von Abgeordneten gibt, die ohne jede Berufserfahrung, zum Teil ohne jeden Berufsabschluss, in die Politik gegangen sind", sagte Merz der "Augsburger Allgemeinen". Die Union stehe im Vergleich zu anderen Fraktionen noch vergleichsweise gut da.

"Wenn ich darauf Einfluss haben könnte, das weiter zu verbessern, dann würde ich es tun", sagte Merz der Zeitung und schlug vor, die "Rekrutierungsmechanismen einer Partei" zu überprüfen. "Die Frage muss doch sein: Welche Ansprüche und Anforderungen haben wir an politische Karrieren?", sagte Merz weiter. Deutschland habe einen Anspruch darauf, "von einer wirklich gut ausgebildeten und so oft wie möglich auch beruflich erfahrenen politischen Klasse geführt zu werden".

07:27 Uhr

Laschet warnt vor "kaltem Krieg" mit China

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet warnt vor einem Konfrontationskurs gegen China. "Ein neuer kalter Krieg würde uns sehr schaden", sagte Laschet dem "Handelsblatt". China stehe aber im Systemwettbewerb mit Europa, verletze die Menschenrechte und sei keine Demokratie. "Das müssen und werden wir immer kritisieren", bekräftigt der CDU-Chef. Europa müsse sich dem Wettbewerb stellen. Anstatt das chinesische Handelsprojekt einer neuen Seidenstraße zu kritisieren, solle die Europäische Union selbst eine Seidenstraße erfinden. "Sie muss Wege schaffen, wie wir aktiv unseren Weg in die Welt finden: rund um das Mittelmeer hin nach Afrika. Das nutzt Deutschland als Exportnation."

07:23 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

wie die Woche steuert auch der Wahlkampf auf den Endspurt zu. Unionskanzlerkandidat Armin Laschet stellte sich gestern Abend in der "ARD Wahlarena" den Fragen der Bevölkerung. Wie er sich geschlagen hat, können sie hier lesen. In den Umfragen liegt die SPD mit Olaf Scholz vorne und der Vize-Kanzler scheint bereits Koalitionsoptionen auszuloten - dieses Mal mit der FDP. Die bevorstehende Bundestagswahl wird uns auch heute sicherlich beschäftigen.

Und diese Themen werden sonst noch wichtig:

  • Nach dem Großeinsatz der Polizei vor der Hagener Synagoge gehen die Ermittlungen zu den Hintergründen heute weiter. Gestern am späten Nachmittag hatten starke Polizeikräfte die Synagoge abgeriegelt, nachdem es Hinweise auf eine "mögliche Gefährdungslage" gegeben hatte.
  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) heute im Elyséepalast in Paris. Bei einem Abendessen soll es auch um die Situation in Afghanistan gehen.
  • Im monatelangen Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn scheinen die Verhandlungen Fortschritte gemacht zu haben. Bahn und Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) luden heute am frühen Morgen zu einer kurzfristig anberaumten gemeinsamen Pressekonferenz (10.30 Uhr) am selben Tag in Berlin ein, um über den aktuellen Stand zu informieren.
  • Der Betrugsprozess zur Dieselaffäre gegen vier Ex-Manager und -Ingenieure des VW-Konzerns beginnt um 9.30 Uhr in Braunschweig. Den Angeklagten wird unter anderem gewerbs- und bandenmäßiger Betrug mit manipulierter Software in Millionen Autos vorgeworfen. Diese stießen auf der Straße ein Vielfaches der erlaubten Werte für schädliche Stickoxide aus. Die Strafkammer des Landgerichts hatte den Verfahrensteil gegen Ex-Konzernchef Martin Winterkorn abgetrennt.
  • Seit Montag steht die neue Koalition in Sachsen-Anhalt - heute um 10.00 Uhr soll das schwarz-rot-gelbe Bündnis im Landtag Reiner Haseloff als Ministerpräsidenten wiederwählen. Der 67-Jährige steht als erster Regierungschef in der Landesgeschichte vor seiner dritten Amtszeit.
  • Für Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen beginnt die Gruppenphase der Europa League. Bayer empfängt um 18.45 Uhr (TVNow) in der Gruppe G Ferencvaros Budapest. Anschließend um 21.00 Uhr (TVNow) erwarten die Frankfurter in der Staffel D Fenerbahce Istanbul.
  • Die TV-Branche zeichnet heute um 18.45 Uhr die besten Filme, Serien, Schauspieler und Journalisten des vergangenen Jahres mit dem Deutschen Fernsehpreis aus. Schauplatz ist der Tanzbrunnen in Köln.

Der Tag ist also vollgepackt mit spannenden Themen, bei ntv.de verpassen Sie nichts. Mein Name ist Michael Bauer und ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Donnerstag.

07:12 Uhr

Drei Tote bei Erdbeben in chinesischer Provinz Sichuan

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,4 in China sind am Donnerstag drei Menschen ums Leben gekommen und Dutzende verletzt worden. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Epizentrum in der Region Sichuan im Südwesten des Landes in rund zehn Kilometern Tiefe und etwa 120 Kilometer südwestlich der Millionenstadt Chongqing, in deren Umkreis rund 30 Millionen Menschen leben. Den lokalen Behörden zufolge wurden drei Menschen schwer und 57 leicht verletzt.

06:39 Uhr

Ed Sheeran kritisiert US-Awards: Dort herrschen "Missgunst und Hass"

Noch am vergangenen Wochenende hat er selbst auf der Bühne der MTV Video Music Awards in New York City gestanden. Ein großer Fan von Award-Shows in den USA wird der britische Singer-Songwriter Ed Sheeran in diesem Leben aber nicht mehr. Das geht aus einem neuen Interview hervor, das der Star laut "New York Post" in der "The Julia Show" gegeben hat.

  • Darin bemängelte er demnach die toxische Atmosphäre, die bei solchen US-Veranstaltungen herrsche. "Der Raum ist mit gegenseitiger Missgunst und Hass gefüllt und es ist eine ziemlich unangenehme Stimmung", wird Sheeran zitiert.
  • Er stelle aber umgehend klar, dass dieses Verhalten nicht von den Stars ausgehe: "Alle Künstler sind liebenswerte Menschen, aber sie sind umgeben von einer Entourage, die sie gewinnen sehen wollen." So sei jeder Promi von jeweils "zehn Leuten umgeben, die sich alle gegenseitig schief anschauen."

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06:08 Uhr

Verwaltungsrechtler: "Hängt die Grünen"-Plakate sind doppeldeutig

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Die rechtsextreme Partei "Der dritte Weg" macht mit ihren Wahlplakaten Schlagzeilen.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Die juristische Entscheidung über die "Hängt die Grünen"-Plakate des rechtsextremen "III. Wegs" wird sich nach Ansicht des Staatsrechtlers Jochen Rozek noch hinziehen. Das Kernproblem sei die Mehrdeutigkeit des Motivs, das die Splitterpartei zuerst in Zwickau plakatiert hatte, sagte der Professor der Universität Leipzig.

  • Die Plakate seien mit Bedacht gemacht. Wer immer dieses Motiv entworfen habe, kenne die Rechtsprechung. Die Doppeldeutigkeit ergebe sich aus dem zweiten Satz, der in kleinerer Schrift unter dem Aufruf "Hängt die Grünen!" zu lesen ist. Er lautet "Macht unsere nationalrevolutionäre Bewegung durch Plakatwerbung in unseren Parteifarben in Stadt und Land bekannt!"
  • Der erste Satz lasse sich als Aufforderung verstehen, die Mitglieder oder Anhänger der Grünen zu hängen. Man könne darin also einen Mordaufruf sehen, sagte Rozek. Der zweite Satz besage jedoch, dass damit das Aufhängen von Plakaten des "III. Wegs" gemeint sei, der tatsächlich auch grün als Parteifarbe hat. Ohne diesen zweiten Satz wäre die Angelegenheit eindeutig, sagte Rozek.
05:47 Uhr

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