Der Tag
25. April 2024
imagemit Lukas Märkle
Zum Archiv
22:15 Uhr

Das war Donnerstag, der 25. April 2024

Liebe Leserinnen und Leser,

die Union ist mit ihrem Versuch, die morgige Abstimmung über die Reform des Klimaschutzgesetzes in Karlsruhe zu verhindern, gescheitert. Gleichzeitig hat die Ampel heute eine Debatte wieder eingeholt, die eigentlich schon abgeschlossen schien: der Atomausstieg. Inmitten der schweren Energiekrise 2022 sollen die Ministerien der Grünen-Politiker Habeck und Lemke die Öffentlichkeit getäuscht haben, so zumindest der Vorwurf. Mein Kollege Sebastian Huld hat sich den Sachverhalt näher angeschaut.

Ansonsten möchte ich Ihnen heute Abend noch folgende Geschichten mitgeben:

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend!

Das war Donnerstag, der 25. April 2024
21:50 Uhr

Extremwetter bringt schlechteste Weinernte seit 62 Jahren

Die weltweite Weinproduktion ist im vergangenen Jahr um zehn Prozent zurückgegangen. "Extreme Umweltverhältnisse" wie Dürren, Brände und andere klimabezogene Probleme seien hauptsächlich für den größten Rückgang der letzten sechs Jahrzehnte verantwortlich, erklärte die Internationale Organisation für Rebe und Wein (OIV). Demnach war es die weltweit schlechteste Weinernte seit 1961 und sogar noch schlechter als erste Schätzungen im November hatten vermuten lassen.

Am schlimmsten waren demnach Italien und Australien betroffen, wo die Produktion um 23, beziehungsweise 26 Prozent fiel. Spanien verlor mehr als fünf Prozent seiner Produktion, Chile und Südafrika mehr als zehn Prozent. In Frankreich entwickelte sich die Weinproduktion entgegen dem Trend positiv und wuchs um vier Prozent.

Extremwetter bringt schlechteste Weinernte seit 62 Jahren
21:31 Uhr

China schickt Astronauten zur eigenen Raumstation

Drei chinesische Astronauten sind zur Raumstation Tiangong ins All gestartet. Ihre Raumkapsel Shenzhou-18 hob vom Weltraumzentrum Jiuquan am Rande der Wüste Gobi im Nordwesten des Landes ab. Die Crew soll das Shenzhou-17-Team ablösen, das sich seit Oktober an Bord der Tiangong aufhält. Ihre Ankunft an Bord der Raumstation wurde rund sechseinhalb Stunden nach dem Start erwartet.

China baute seine eigene Raumstation, nachdem es vom Projekt der Internationalen Raumstation ausgeschlossen worden war. Diese Entscheidung war vor allem auf die Bedenken der USA zurückzuführen, die eine Beteiligung der Volksbefreiungsarmee – des militärischen Arms der Kommunistischen Partei Chinas – an dem Programm ablehnten.

China schickt Astronauten zur eigenen Raumstation
20:52 Uhr

Autofahrerin stirbt bei Frontalzusammenstoß mit Laster

Bei einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Lastwagen bei Basdahl im Landkreis Rotenburg in Niedersachsen ist eine Frau ums Leben gekommen. Den ersten Erkenntnissen der Ermittler nach, sei die 58-Jährige mit ihrem Wagen aus bisher unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten, teilte die Polizei mit.

Dort prallte ihr Auto frontal gegen einen dort fahrenden Lastwagen. Die 58-jährige Autofahrerin starb noch vor Ort, der Fahrer des Lastwagens wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Autofahrerin stirbt bei Frontalzusammenstoß mit Laster
20:19 Uhr

Testfahrt neuer Achterbahn im Europa-Park muss abgebrochen werden

Einen Tag vor Eröffnung der neuen Achterbahn "Voltron Nevera" im Europa-Park im badischen Rust ist eine Testfahrt mit einem unbemannten Zug abgebrochen worden. Der Zug habe eine Kurve nicht geschafft, sagte ein Park-Sprecher auf Anfrage. Er sei dann auf den Schienen zurückgerollt und mit einem Kran geborgen worden.

Die offizielle Eröffnung der neuen Achterbahn soll aber wie geplant an diesem Freitag stattfinden, sagte der Sprecher. Wenige Minuten nach der Panne sollten eigentlich ausgewählte Jahreskarten-Gäste erstmals noch vor dem offiziellen Start mit der Achterbahn fahren dürfen. Diese Aktion sei dann aus technischen Gründen kurzfristig abgesagt worden, teilte der Sprecher mit.

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Der Bau der Anlage dauerte mehrere Jahre. (Foto: picture alliance/dpa)
Testfahrt neuer Achterbahn im Europa-Park muss abgebrochen werden
19:56 Uhr

Nach Masken-Deals: Schärfere Regeln für Abgeordnete gegen Bestechung

Der Bundestag hat die Regelungen gegen Abgeordnetenbestechung verschärft. Bislang konnte ein Parlamentarier nur strafrechtlich belangt werden, wenn er sich für Tätigkeiten bezahlen ließ, die zum Kernbereich der Abgeordnetentätigkeit gehören, also zum Beispiel für eine bestimmte Rede oder eine Abstimmung im Bundestag. Künftig ist es auch strafbar, wenn Abgeordnete ihr Mandat ausnutzen, um außerhalb des Parlaments Geschäfte zu machen.

In der sogenannten Masken-Affäre im Zuge der Corona-Pandemie kassierten die ehemaligen CSU-Abgeordneten Georg Nüßlein und Alfred Sauter Millionen Euro für die Vermittlung von Maskengeschäften, mussten aber freigesprochen werden und durften ihre Millionenprovisionen behalten - der Tatbestand der Abgeordnetenbestechung war nicht erfüllt, da sie die Gewinne neben ihrem Mandat einnahmen.

Nach Masken-Deals: Schärfere Regeln für Abgeordnete gegen Bestechung
19:40 Uhr

Kokain in elf Supermärkten entdeckt - unter Früchten versteckt

In verschiedenen Supermärkten in Berlin und Brandenburg hat die Polizei mehrere Pakete mit Kokain entdeckt. Insgesamt waren vier Märkte in unterschiedlichen Landkreisen Brandenburgs und sieben Märkte in Berlin betroffen, wie eine Sprecherin der Polizei in Potsdam mitteilte. Ein Schnelltest bestätigte am Nachmittag den Kokain-Verdacht. Genauere Angaben zum Standort der Supermärkte machte die Polizei zunächst nicht. Auch die Menge des Betäubungsmittels ließen die Beamten offen.

Morgen von Mitarbeitern der Filialen benachrichtigt. Demnach befanden sich die Pakete in Bananenkisten unter den Früchten. Nach Medienberichten waren vor allem Lidl-Märkte betroffen. Lidl in Deutschland stehe "bezüglich des Vorfalls im Austausch mit den zuständigen Behörden", erklärte eine Lidl-Sprecherin auf Anfrage.

Kokain in elf Supermärkten entdeckt - unter Früchten versteckt
19:05 Uhr

Fürstenfamilie eröffnet Mini-Monaco in Hamburg

Monaco ist ein Zwergstaat. Aber in noch einmal kleinerer Form ist das Fürstentum jetzt in Hamburg zu sehen. Fürst Albert II. und seine Familie haben im dortigen Miniatur Wunderland den Monaco-Abschnitt eröffnet. Der Regent, seine Ehefrau Fürstin Charlène und die neunjährigen Zwillinge Jacques und Gabriella starteten das erste Formel-1-Rennen in der Mini-Version des Zwergstaates.

Auch der Fürstenpalast, der Hafen mit luxuriösen Jachten und das Casino sind in der detailgetreuen, 36 Quadratmeter großen Ausstellung zu sehen. Jahrelang hatten die Betreiber an der Umsetzung ihrer Ideen getüftelt.

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Die Fürstenfamilie zu Besuch in der Hansestadt. (Foto: picture alliance/dpa)
Fürstenfamilie eröffnet Mini-Monaco in Hamburg
18:34 Uhr

Mehr als 700 Erkrankte nach Stuttgarter Frühlingsfest

Die Zahl der bekannt gewordenen Erkrankungen rund um das Stuttgarter Frühlingsfest ist inzwischen auf 727 Fälle gestiegen. Das teilte die Stadt Stuttgart mit. Zuletzt waren mehr als 500 Fälle gemeldet worden. Zuvor hatte ein Sprecher der Kommune gesagt, man gehe bei den Betroffenen von einer hohen Dunkelziffer aus, weil die Infektion sicherlich innerhalb der Familie weitergegeben werde.

Die Lebensmittel, die in dem Festzelt serviert wurden, haben das Virus wohl nicht verbreitet. Denn: Bei Proben von Essen, Besteck oder auch von Tellern wurde das Virus demnach nicht gefunden. Es werde davon ausgegangen, dass die Ansteckung von Mensch zu Mensch erfolgt sei.

Mehr als 700 Erkrankte nach Stuttgarter Frühlingsfest
18:03 Uhr

Massenausbruch aus Gefängnis nach Unwetter

Nach heftigem Unwetter sind in Nigeria mehr als 100 Häftlinge aus einem Gefängnis ausgebrochen. Starker Regen habe Teile der Haftanstalt in Suleja nahe der Hauptstadt Abuja zerstört, informierte der Gefängnissprecher Adamu Duza . Zehn der Geflüchteten seien wieder eingefangen worden. Nach den anderen werde gesucht.

Das Unwetter hielt am Mittwochabend mehrere Stunden an. Laut Duza wurde dabei der äußere Zaun des Gefängnisses zerstört, wodurch 118 Häftlinge fliehen konnten. Es wurde befürchtet, dass sich die noch flüchtigen Personen in einem großen Waldgebiet in der Gegend verstecken könnten.

Massenausbruch aus Gefängnis nach Unwetter
17:40 Uhr

Die Lufthansa will Passagiere mit Neuerung überzeugen

Flugausfälle durch Streiks, Verspätungen und verlorenes Gepäck sind keine Seltenheit beim Fliegen. Auch die deutsche Airline Lufthansa hat mit einem angekratzten Ruf zu kämpfen. Doch jetzt soll gegengesteuert werden. Die Lufthansa will mit 27.000 neuen Sitzen für Langstreckenflüge und besserem Service das eigene Image verbessern. Das Unternehmen wolle den Fluggästen mit den bereits vor Jahren angekündigten "Allegris"-Sitzen mehr Komfort bieten, sagte Lufthansa Airlines-Chef Jens Ritter.

Auch auf der Kurzstrecke soll man zukünftig profitieren: Kurzstreckenmaschinen sollen mit neuen Internetantennen ausgestattet werden, sodass die Passagiere während des Flugs ohne Aufpreis mit der Außenwelt kommunizieren können.

Die Lufthansa will Passagiere mit Neuerung überzeugen
17:20 Uhr

Witze-Automat in Nürnberg gestohlen

Da bleibt einem doch glatt das Lachen im Halse stecken: Unbekannte klauen in Nürnberg einen Witze-Automaten. Den umgebauten Kaugummi-Automaten hatte der Kabarettist Oliver Tissot im Jahr 2018 an seine Hauswand geschraubt. Für 20 Cent konnten Menschen dort Kapseln mit lustigen Sprüchen ziehen. In einer Nacht- und Nebelaktion habe jemand diesen nun mit Werkzeug abmontiert und entwendet, teilte Tissot mit.

Der Nürnberger Witze-Automat war seinen Angaben zufolge der erste dieser Art - und fand bald Nachahmer bundesweit, zum Beispiel in Dortmund. Auch in Krankenhäusern wurden mehrere Witze-Automaten montiert.

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Nachahmer-Automaten gibt es in mehreren Städten. (Foto: picture alliance/dpa)
Witze-Automat in Nürnberg gestohlen
17:06 Uhr

17-Jähriger nach Messerangriff an Schule angeklagt

Gut zwei Monate nach einem Messerangriff mit mehreren Verletzten an einem Wuppertaler Gymnasium hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 17-Jährigen erhoben. Ihm wird vierfacher versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Wuppertal mitteilte. Ob es zu einem Prozess kommt, entscheidet nun die Jugendkammer des Wuppertaler Landgerichts.

Nach früheren Angaben waren an dem Gymnasium am 22. Februar dieses Jahres vier Schüler durch Messerstiche verletzt worden, als der 17-Jähriger in einem Pausenraum plötzlich auf seine Mitschüler losgegangen sein soll. Drei weitere Schüler erlitten einen Schock. Der Verdächtige soll sich danach selbst mit dem Messer schwere Verletzungen zugefügt haben. Drei Schüler, darunter auch der 17-Jährige, lagen auf der Intensivstation.

17-Jähriger nach Messerangriff an Schule angeklagt
17:01 Uhr

Deutsche Botschafterin in Peking muss zum Rapport

Die in Deutschland aufgeflogenen mutmaßlich für China agierenden Spione sorgen für einen Austausch diplomatischer Gepflogenheiten. Nachdem das deutsche Außenministerium den chinesischen Geschäftsträger am Dienstag zu einem Gespräch gebeten hatte, wurde nun die deutsche Botschafterin in Peking einbestellt.

In den vergangenen Tagen waren in Deutschland vier Personen unter dem Verdacht der Spionage für China verhaftet worden. Einer von ihnen ist ein Mitarbeiter des AfD-Europaabgeordneten Maximilian Krah. Die chinesische Botschaft hatte die Vorwürfe der Spionage gegen Deutschland zurückgewiesen.

Deutsche Botschafterin in Peking muss zum Rapport
16:38 Uhr

Polizei findet Mumien-Hand in Hessen

Auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks in Gelnhausen ist eine teilweise mumifizierte Hand gefunden worden. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hanau bestätigte, wurde der verweste menschliche Körperteil am 16. März entdeckt. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Nach dem Fund wurden der Sprecherin zufolge auf dem Gelände im Main-Kinzig-Kreis in Hessen Leichenspurhunde eingesetzt. Diese seien nicht fündig geworden. Die Hand sei obduziert worden. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen liefen noch. So sei bislang unklar, ob es sich um eine männliche oder weibliche Hand handele. Die Staatsanwaltschaft führt der Sprecherin zufolge ein Todesermittlungsverfahren. "Wir gehen davon aus, dass der Inhaber der Hand verstorben ist, haben aber zum aktuellen Zeitpunkt keine Anhaltspunkte für ein irgendwie geartetes Gewaltverbrechen", sagte sie.

Die Sprecherin bestätigte, dass der Hand mehrere obere Fingerglieder fehlten. Das könne auch eine Verwesungserscheinung sein. "Wenn sich die Verbindung zwischen den Fingergliedern durch Muskeln und Sehnen et cetera fäulnisbedingt auflöst, dann verliert man auch den obersten Fingerteil. Das macht uns zunächst keine Bauchschmerzen", erläuterte sie. Alles Weitere müssten die rechtsmedizinischen Ermittlungen und Untersuchungen ergeben.

Polizei findet Mumien-Hand in Hessen
16:15 Uhr

Neuer Anlauf bei Suche nach vermisstem Arian

Bei der Suche nach dem sechs Jahre alten Arian aus dem niedersächsischen Bremervörde wollen die Einsatzkräfte erneut den Ortsteil, in dem der Junge wohnt, durchsuchen. Es sollen alle Schuppen und Garagen geöffnet und kontrolliert werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Demnach sollen auch Mülltonnen durchsucht werden. Die Müllabfuhr für diesen Freitag sei abgesagt worden. Zudem sollten Gullydeckel geöffnet werden.

Nach Angaben der Polizei ist Arian Autist und reagiert nicht auf Ansprachen. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass er sich nicht melden wird, wenn er Menschen in der Nähe bemerkt. Nach mehreren kalten Nächten hatte der Polizeisprecher von einer sehr ernsten Lage gesprochen. Die Polizei geht davon aus, dass der Junge sein Zuhause selbstständig verließ.

Neuer Anlauf bei Suche nach vermisstem Arian
16:01 Uhr

Prozess gegen Erdogan-Rivalen vertagt

Der Prozess wegen Betrugs gegen den Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu ist auf Ende Mai vertagt worden. In dem Verfahren, das die Opposition als politisch motiviert kritisiert, drohen dem Politiker eine Haftstrafe und ein politisches Betätigungsverbot. Eine Entscheidung fiel nicht, der Prozess werde am 31. Mai fortgesetzt, wie eine Sprecherin Imamoglus mitteilte.

Dem Rivalen des amtierenden türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan wird Betrug bei Ausschreibungen während seiner Zeit als Bezirksbürgermeister in Istanbul vorgeworfen.

Prozess gegen Erdogan-Rivalen vertagt
15:46 Uhr

Mit gleich drei Haftbefehlen gesucht - 20-Jähriger am Flughafen verhaftet

Die Schulpflicht hat ein 20-Jähriger aus Niedersachsen wohl nicht wirklich ernst genommen. Wegen zwei Verstößen gegen das niedersächsische Schulgesetz und wegen einer gefährlichen Körperverletzung wurde er per Haftbefehl gesucht. Und gefunden: Am Flughafen Hannover, von wo aus er in Richtung Türkei starten wollte.

Statt ans Mittelmeer geht es nun hinter Gitter: Denn die Ersatzgeldstrafe für die angeordneten elf Tage Arrest, in Höhe von 650 Euro, konnte der junge Mann nicht bezahlen und muss die Zeit nun absitzen. Neben seiner Strafe erfüllte er auch eine weitere Auflage seiner Verurteilung nicht. Einen dreiseitigen Aufsatz über den "Sinn und Zweck der Schulpflicht" gab er nie bei Gericht ab.

Mit gleich drei Haftbefehlen gesucht - 20-Jähriger am Flughafen verhaftet
15:35 Uhr

Urteil wegen Vergewaltigung gegen Harvey Weinstein aufgehoben

Der Oberste Gerichtshof von New York hat das Vergewaltigungs-Urteil gegen den früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein aufgehoben und eine Neuverhandlung angeordnet. Zur Begründung verwiesen die Richter auf Verfahrensfehler während des Prozesses.

Der 72-jährige Weinstein verbüßt derzeit eine 23-jährige Haftstrafe in einem New Yorker Gefängnis. Er bleibt in Haft, weil er 2022 in Los Angeles wegen einer anderen Vergewaltigung zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Weinstein wurde in Los Angeles vom Vorwurf einer der Frauen, die in New York ausgesagt hatten, freigesprochen.

Urteil wegen Vergewaltigung gegen Harvey Weinstein aufgehoben
15:13 Uhr

Nach langem Verfahren: Boris Becker kann auftamen

Wegen Steuerhinterziehung musste Boris Becker in Großbritannien sogar ins Gefängnis. Seine finanzielle Situation war auch vorher bereits nicht gerade rosig - ein Verfahren zur Privatinsolvenz war die Folge. Doch das ist jetzt abgeschlossen und Becker kann jetzt wieder freier über Gelder verfügen.

"In Folge einer Einigung mit seinen Insolvenzverwaltern wurde die in 2017 eröffnete, private Insolvenz von Boris Becker durch eine gestrige Entscheidung des High Court in London rechtskräftig beendet". Einen Teil seiner Einnahmen musste Becker während des Verfahrens an die Insolvenzverwalter abtreten. In diesem Punkt hat er sich nun nach Angaben seines Anwalts geeinigt. Die Bedingungen der Einigung mit den Insolvenzverwaltern seien vertraulich, hieß es in der Mitteilung von Anwalt Moser weiter. Becker werde sich "zu diesem Zeitpunkt nicht weiter zu diesem Verfahren und anderen Details äußern".

Nach langem Verfahren: Boris Becker kann auftamen
15:05 Uhr

Kindergelderhöhung könnte 2025 kommen

Bundesfinanzminister Christian Lindner hat eine Erhöhung des Kindergelds im kommenden Jahr in Aussicht gestellt. Wie viel Geld Eltern künftig mehr erhalten könnten, steht aber noch nicht fest. "Für die genaue Höhe müssen wir den Existenzminimumbericht im Herbst abwarten", sagte der FDP-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Aktuell bekommen Eltern pro Kind monatlich 250 Euro Kindergeld überwiesen - mindestens bis zum 18. Geburtstag, für Kinder in Ausbildung oder Studium auch länger.

Die von Lindner ins Gespräch gebrachte Erhöhung ist im Grunde eine logische Folge aus seiner Ankündigung, im kommenden Jahr erneut die kalte Progression ausgleichen zu wollen. Darunter versteht man die Auswirkung einer hohen Inflation auf die Einkommensteuer. Zum Ausgleich wird unter anderem der steuerliche Grundfreibetrag angepasst, also das Einkommen, bis zu dem keine Steuer gezahlt werden muss.

Kindergelderhöhung könnte 2025 kommen
14:55 Uhr

Müllwagenfahrer fliegt bei Crash durch Frontscheibe

In Brasilien kippt ein Müllwagen in der Kurve um. Der Fahrer fliegt durch die Windschutzscheibe. Ein Mitarbeiter, der hinten auf dem LKW steht, wird vom Fahrzeug geschleudert. Sie und zwei andere, die sich im Auto befinden, werden wie durch ein Glück nur leicht verletzt. Nun wird geprüft, ob Alkohol im Spiel war.

Müllwagenfahrer fliegt bei Crash durch Frontscheibe
14:31 Uhr

Karatekämpfer treibt Bären mit Tritten in die Flucht

Schade, dass es davon kein Videomaterial gibt ... In Japan hat ein 50-jähriger Karatesportler zwei Bären mit gezielten Karate-Tritten in die Flucht geschlagen, wie Polizei und Medien berichteten. Der Tourist Masato Fukuda aus der zentraljapanischen Region Aichi besuchte am Morgen einen Aussichtspunkt an einem Wasserfall auf der Insel Hokkaido, als plötzlich zwei Braunbären aus dem Gebüsch kamen, wie die Zeitung "Mainichi" berichtete.

Eines der Tiere kam bedrohlich auf Fukuda zu - dieser zögerte nicht lange und setzte seine Kampfsportkünste ein: "Ich dachte mir, ich sollte besser meine Karatetechnik nutzen, um nicht getötet zu werden", sagte der 50-Jährige einem Radiosender. Fukuda versetzte dem Bären zwei gezielte Tritte ins Gesicht. Zwar verrenkte er sich dabei das Bein, doch die Raubtiere ergriffen die Flucht.

Karatekämpfer treibt Bären mit Tritten in die Flucht
14:07 Uhr

Schichtwechsel

Einen schönen guten Nachmittag, liebe Leserinnen und Leser!

Meine Kollegin Friederike Zörner hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Mein Name ist Lukas Märkle und ich begleite Sie weiter durch den Tag, mit allen aktuellen, informativen und unterhaltsamen Aspekten, die dieser Donnerstag noch für uns bietet. Für Hinweise, Fragen und Kritik gibt es meine Mailadresse: lukas.maerkle@ntv.de

Schichtwechsel
14:01 Uhr

Sechsjähriger in Fluss ertrunken - Mordanklage gegen Vater

Im Falle eines ertrunkenen Sechsjährigen hat die Staatsanwaltschaft Innsbruck den Vater wegen Mordverdachts angeklagt. Der 39-jährige Deutsche müsse sich zudem wegen des Verdachts der Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung verantworten, teilte die österreichische Anklagebehörde mit. Der Mann saß zuletzt wegen dringenden Tatverdachts in Untersuchungshaft. Er kann binnen zwei Wochen Einspruch gegen die Anklage erheben. Ein Gerichtstermin steht noch nicht fest.

Was war passiert? Das Kind war im August 2022 tot in dem Fluss Kitzbüheler Ache in St. Johann in Tirol gefunden worden. Nach der Aussage des Vaters war er beim Spaziergang mit dem Sohn von einem Unbekannten niedergeschlagen worden und hatte das Bewusstsein verloren. Der gesundheitlich beeinträchtigte Sechsjährige sei dann aus dem Kinderwagen gestiegen und in den Fluss gefallen. Im Februar 2023 wurde der Vater aufgrund neuer Erkenntnisse der Ermittler wegen Mordverdachts verhaftet. Der Verdächtige bestreitet die Vorwürfe.

Sechsjähriger in Fluss ertrunken - Mordanklage gegen Vater
13:30 Uhr

Böhmermann und Pocher reagieren auf Schweiger-Schelte

Til Schweiger nimmt kein Blatt vor den Mund. Im Gespräch mit der "Zeit" zog er über ZDF-Moderator Jan Böhmermann und Komiker Oliver Pocher her. Es fielen dabei Sätze wie: "Wenn ein Joke mal auf ihre Kosten geht, ziehen sie eine Flunsch und kommen sofort mit einem Anwalt um die Ecke." Und eine Anekdote gab er zum Besten, wie er Böhmermann einst in einer Lufthansa-Lounge gesehen hätte. Dieser habe ihn hinter einem Exemplar der "Süddeutschen Zeitung" versteckt immer wieder angeschaut. Schweiger habe damals seinem Impuls widerstanden, ihm eine "fette Schelle" zu geben.

Der Satiriker veröffentlichte in einer Instagram Story inzwischen eine "Gegendarstellung" und erklärte über die angebliche Begegnung süffisant: "Ich bin Til Schweiger niemals in einer Lufthansa Lounge begegnet. Die 'Süddeutsche Zeitung' habe ich ebenfalls noch nie gelesen." Was tatsächlich schon einmal passiert sei, wie er vor Jahren bereits in seinem Podcast "Fest & Flauschig" erzählt habe, sei Folgendes: "Ich saß mal hinter Til Schweiger in der Economy Class auf einem Eurowings Flug nach Berlin, er vorne in Business." Comedian Oliver Pocher reagierte ebenfalls in einer Instagram Story auf Schweigers Kritik. Zu einem gemeinsamen Bild der beiden bei einer Veranstaltung schrieb er kurz und knapp: "Ich mag Til Schweiger." Zudem fügte er einige Kuss-Emojis hinzu.

Böhmermann und Pocher reagieren auf Schweiger-Schelte
13:09 Uhr

Mit diesen Passwörtern tun Sie sich keinen Gefallen

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wie steht es um Ihre Passwörter? Denken Sie sich wirklich komplizierte Buchstaben-Zahlen-Sonderzeichen-Kombinationen aus oder wählen Sie nicht doch lieber eine bequeme Ein-Wort-eine-Zahl-Variante? Die Deutsche Telekom hat eine Liste mit simplen Codes von Telekom-Kunden veröffentlicht, die Cyberkriminelle illegal abgegriffen und in dunklen Kanälen zum Kauf angeboten hatten. Der Magenta-Konzern hat ein spezielles Sicherheitsteam, das solche dunklen Kanäle im Blick hat und ihre Kunden informiert, wenn deren Passwörter dort auftauchen.

Unter den unsicheren Zugangsdaten ist nach Erkenntnissen der Telekom noch immer der Klassiker "Passwort1" verbreitet, auf Platz 2 folgt "Schalke04". Auf Platz 8 folgt "Borussia", auf 18 "Dortmund09", auf 20 "Fussball" und auf Platz 26 "Ronaldo1".

Der Verlauf der aktuellen Bundesliga-Saison hat auch Auswirkungen auf das Passwort-Negativranking: "'Bayer04Lev' ist auf dem aufsteigenden Ast, 'FCBayern' ist hingegen aus den Top 40 geflogen", sagte ein Telekom-Sprecher und mahnt kompliziertere und damit sicherere Passwörter an. Sollten Sie sich jetzt ertappt fühlen: Denken Sie doch mal über ein neues Passwort nach ...

Mit diesen Passwörtern tun Sie sich keinen Gefallen
12:40 Uhr

Aufruf zum "Vergewaltigungstag"? Tiktok wehrt sich

Ein Brief der Berliner Bildungssenatorin sorgt für Zündstoff. Am Dienstag war bekannt geworden, dass die CDU-Politikerin Katharina Günther-Wünsch darin an die rund 800 Berliner Schulen gerichtet vor kursierenden Fake News zum Thema sexuelle Belästigung von Mädchen und Jugendlichen warnt. In dem Brief war die Rede von einem "verstörenden Tiktok-Trend".

Die Kurzvideoplattform wehrt sich nun gegen die Darstellung, es gebe rund um einen angeblichen "Vergewaltigungstag" einen speziellen "Trend" auf der Plattform. Tiktok teilte in einem Statement mit: "Es gibt keine Beweise dafür, dass die Förderung dieses verabscheuungswürdigen Verhaltens ein 'Trend' auf unserer Plattform ist, und solche Inhalte würden wegen Verstoßes gegen unsere Community-Richtlinien entfernt werden."

Aufruf zum "Vergewaltigungstag"? Tiktok wehrt sich
12:18 Uhr

LNG-Pipeline: Klagen von Umweltschützern gegen Bergamt Stralsund abgewiesen

Im Streit um die Gaspipeline vom Hafen Mukran auf der Insel Rügen nach Lubmin hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Klagen zweier Umweltorganisationen gegen das Bergamt Stralsund abgewiesen. Das Projekt sei angesichts der Gasmangellage gerechtfertigt und verstoße nicht gegen Bundesrecht, teilte das Gericht zur Begründung mit. Geklagt hatten die Deutsche Umwelthilfe und der Naturschutzbund Mecklenburg-Vorpommern.

LNG-Pipeline: Klagen von Umweltschützern gegen Bergamt Stralsund abgewiesen
12:08 Uhr

Rasende Gisele Bündchen weint, als Polizei sie stoppt

Supermodel Gisele Bündchen brettert mit ihrer G-Klasse durch Miami - offenbar zu schnell, denn die Polizei stoppt die Fahrt. Als der Beamte ihr den Strafzettel durchs Fenster reicht, ist die 43-Jährige sichtlich aufgewühlt und bricht augenscheinlich in Tränen aus.

Rasende Gisele Bündchen weint, als Polizei sie stoppt

Rasende Gisele Bündchen weint, als Polizei sie stoppt
11:34 Uhr

Zahl der Erkrankten nach Stuttgarter Frühlingsfest steigt

Wer sich selbst einmal den Norovirus eingefangen hat, kann mit den Hunderten Betroffenen in Stuttgart gut mitfühlen. Nach neuesten Angaben haben sich bisher 430 Besucherinnen und Besucher des Frühlingsfests mit Magen-Darm-Beschwerden gemeldet. Dies teilte ein Sprecher der Kommune mit. Am vergangenen Samstag habe es 400 und am Sonntag 30 Fälle gegeben. Alle Betroffenen hätten am Wochenende dasselbe Festzelt besucht und danach über Erbrechen, Übelkeit und Durchfall geklagt. Der Sprecher sagte, man gehe bei den Betroffenen von einer hohen Dunkelziffer aus, weil die Infektion sicherlich innerhalb der Familie weitergegeben werde. Bislang wurde bei drei Erkrankten das Norovirus nachgewiesen.

Bei Proben vom Essen, vom Besteck oder auch von Tellern wurde das Virus nicht gefunden. Es werde davon ausgegangen, dass es von Mensch zu Mensch übertragen worden sei. Das sofortige Einschreiten der Lebensmittelüberwachung und des Gesundheitsamtes habe eine weitere Ausbreitung verhindert. Der Betreiber des betroffenen Festzeltes tue alles, um die Hygiene zu gewährleisten. Es gebe eine tägliche Grundreinigung und es werde alles unternommen, um ein Wiederauftreten des Virus zu verhindern.

Update 12.30 Uhr: Inzwischen gibt es mehr als 500 Betroffene. Bislang seien von der Stadtverwaltung rund 520 Erkrankungsfälle registriert worden, sagte eine Sprecherin.

Zahl der Erkrankten nach Stuttgarter Frühlingsfest steigt
11:07 Uhr

Vermisster Arian: Einsatzkräfte folgen möglicher Spur

Hoffnungsschimmer in Niedersachsen: Bei der Suche nach dem sechs Jahre alten Arian aus Bremervörde haben die Einsatzkräfte möglicherweise eine Spur des Kindes gefunden. "Wir haben gestern im Verlauf des Abends Fußspuren gefunden, die zu Arian gehören könnten", sagte ein Polizeisprecher am Morgen. "Daraus ergibt sich eine mögliche Richtung, in die Arian unterwegs sein könnte. Die Hunde haben eine Fährte aufgenommen." Die Spur führe entlang des Flusses Oste in nördliche Richtung. Da der Junge Wasser möge, sei es möglich, dass er am Fluss entlanggelaufen sei. In der Nähe des Flusses liegt ein Tümpel. Polizeitaucher haben inzwischen damit begonnen, diesen Tümpel abzusuchen, wie der Polizeisprecher mitteilte.

Vermisster Arian: Einsatzkräfte folgen möglicher Spur
10:38 Uhr

AfD-Politiker gehen mit eigener Parteispitze hart ins Gericht

Mehrere AfD-Politiker sehen eine Mitverantwortung der Parteispitze für die Debatte um den Europawahl-Spitzenkandidaten Maximilian Krah. Sie hätte von einer Parteiführung eine Entscheidung und nicht nach langer Wartezeit "ein Mäuslein" erwartet, sagte die scheidende AfD-Europaabgeordnete Sylvia Limmer im Deutschlandfunk. "Man duckt sich weg und übernimmt nicht die politische Verantwortung. Und das ist insoweit verstörend, weil die Vorwürfe oder die Ungereimtheiten um die Person Maximilian Krah dem Bundesvorstand in Gänze bekannt waren", fügte sie hinzu.

Bereits am Mittwochabend hatte der AfD-Europaabgeordneten Nicolaus Fest erklärt, dass er die Hauptverantwortung bei den Parteichefs Alice Weidel und Tino Chrupalla sehe. "Sie wurden mehrfach darauf hingewiesen, dass dies ein, ich sag mal: Blindgänger ist, der jederzeit hochgehen kann", sagte er RTL. Die beiden Parteivorsitzenden hätten sich aber über alle Warnungen hinweggesetzt.

AfD-Politiker gehen mit eigener Parteispitze hart ins Gericht
10:20 Uhr

BASF vermeldet Ergebnisrückgang - "Die Situation ist ernst" - Chefwechsel steht an

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF ist wegen deutlich gesunkener Preise schwächer in das neue Jahr gestartet. Zudem belasteten negative Währungseffekte. Der Umsatz in den ersten drei Monaten schrumpfte im Jahresvergleich um 12,2 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro, wie der DAX-Konzern in Ludwigshafen mitteilte. Unter dem Strich fiel ein Gewinn von knapp 1,4 Milliarden Euro an, nach fast 1,6 Milliarden ein Jahr zuvor.

Heute findet die letzte Hauptversammlung mit Unternehmenschef Martin Brudermüller statt. Er wird das Ruder Markus Kamieth übergeben. Brudermüller hatte im Februar ein weiteres milliardenschweres Sparprogramm und einen erneuten Stellenabbau im Stammwerk Ludwigshafen angekündigt. Der größte Produktionsstandort im Konzern soll neu aufgestellt werden. Konkret sollen dort bis Ende 2026 zusätzlich jährlich Kosten von einer Milliarde Euro gespart werden. "Die Situation ist ernst, daher schließen wir explizit keine Maßnahmen aus", hatte Brudermüller die Lage skizziert.

Dieser Eintrag stammt von meinen Kollegen aus dem Börsen-Tag.

BASF vermeldet Ergebnisrückgang - "Die Situation ist ernst" - Chefwechsel steht an
10:12 Uhr

Lindner: "Frau von der Leyen hat nicht als Deutsche gewirkt, sondern als eine Grüne"

Der FDP-Chef und Bundesfinanzminister Christian Lindner lässt eine erneute Unterstützung von Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin offen. "Frau von der Leyen hat nicht als Deutsche gewirkt, sondern als eine Grüne", sagte Lindner dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Für den Wirtschafts- und Technologiestandort Europa waren es verlorene Jahre." Ohnehin sei offen, ob sich die Möglichkeit einer weiteren Amtszeit von der Leyens, die bei der Europawahl als Spitzenkandidatin der CDU und der Europäischen Volkspartei antritt, überhaupt stelle.

Als Wahlziel der FDP für die Europawahl gab Lindner ein Ergebnis über 5,4 Prozent aus. "Für uns ist ein starkes Ergebnis wichtig, das uns erlaubt, im Parlament eine starke Rolle für Freiheit und deutsche Interessen zu spielen", sagte Lindner. Es müsse "besser als beim letzten Mal" ausfallen. Bei der Europawahl 2019 hatte die FDP 5,4 Prozent erreicht.

Lindner: "Frau von der Leyen hat nicht als Deutsche gewirkt, sondern als eine Grüne"
09:58 Uhr

Weltverband verweigert 291-Meter-Flugshow den Rekord

Japans Weltklasse-Athlet Ryoyu Kobayashi hat auch offiziell für den weitesten Flug in der Geschichte des Skispringens gesorgt. Wie der Ski-Weltverband Fis bestätigte, landete der 27-Jährige am Mittwoch auf einer eigens dafür errichteten Schanze im isländischen Skigebiet Hlidarfjall bei 291 Metern. Als Weltrekord wird die sensationelle Weite aufgrund der irregulären Bedingungen allerdings nicht gewertet.Irrer Sprung: Ski-Star Kobayashi fliegt 291 Meter weit

Die aktuellen Weltrekordhalter im Skifliegen sind weiterhin Silje Opseth aus Norwegen mit 230,5 Metern bei den Frauen und der Österreicher Stefan Kraft mit 253,5 Metern bei den Männern. Anerkannt werden Weltrekordversuche üblicherweise nur in Weltcup-Wettbewerben. Der Weltverband wies unter anderem darauf hin, dass das Material der Springer von einem von der Fis zertifizierten Kontrolleur geprüft werden muss.

Dieser Eintrag stammt von meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Sport-Tag.

Weltverband verweigert 291-Meter-Flugshow den Rekord
09:30 Uhr

Einsatzkräfte zündeten Feuerwerk, um vermissten Arian anzulocken

Die Einsatzkräfte im niedersächsischen Bremervörde lassen nichts unversucht, den kleinen Arian zu finden. Der vermisste Sechsjährige, der als Autist nicht auf Ansprache reagiert, sollte in der Nacht durch ein Feuerwerk angelockt werden. Die Helfer hofften, auf diese Weise eine Spur zu dem Jungen zu bekommen, da er Feuerwerk möge, sagte ein Polizeisprecher. Leider war auch dieser Versuch nicht von Erfolg gekrönt. Die Suche geht weiter. Um über ein Ende der Suchaktion zu sprechen, sei es noch zu früh, betonte der Sprecher. "Darüber ist noch nicht gesprochen worden."

Einsatzkräfte zündeten Feuerwerk, um vermissten Arian anzulocken
09:17 Uhr

Bis zu 160 Grindwale an Australiens Westküste gestrandet

Das Phänomen ist nicht neu. Dennoch ist es immer wieder aufs Neue traurig, wenn Dutzende Grindwale stranden. Derzeit sitzen bis zu 160 der Tiere an der Küste Westaustraliens fest. Sie befänden sich in der Nähe der Touristenstadt Dunsborough, teilte die regionale Naturschutzbehörde Parks and Wildlife Service mit. Mitarbeiter des Naturschutzministeriums des Bundesstaats Western Australia (DBCA) sowie Tierärzte des Zoos von Perth versuchten, sie zu retten. Mindestens 26 Individuen seien jedoch bereits gestorben, bevor die Helfer an dem Strand eintrafen.

Die regionale Naturschutzbeauftragte Pia Courtis sagte, die Langflossen-Grindwale seien vermutlich am frühen Donnerstag gestrandet. In solchen Fällen sei die Prognose "im Allgemeinen nicht gut. Wir haben eine hohe Anzahl von Tieren, die am Ende sterben", mahnte sie in einer Videoerklärung.

Update 12.48 Uhr: Es gibt entgegen aller Befürchtungen gute Nachrichten. Rund 100 Wale haben es dank des unermüdlichen Einsatzes zahlreicher Helfer, die die Tiere regelmäßig mit Wasser überschüttet hatten, wieder hinaus auf offene See geschafft. Das teilte die Behörde für Artenvielfalt und Naturschutz (DBCA) mit.

Bis zu 160 Grindwale an Australiens Westküste gestrandet
08:41 Uhr

Wagenknecht über AfD: "Wenn wir Wählern sagen, das sind alles Nazis, ist das unglaubwürdig"

"Wir sollten der AfD nicht den Gefallen tun, unsachlich mit ihr umzugehen." Die Co-Vorsitzende des "Bündnis Sahra Wagenknecht" (BSW), Sahra Wagenknecht, kritisiert den derzeitigen Umgang mit der AfD im politischen Diskurs. Politiker wie Björn Höcke und Maximilian Krah dominierten mittlerweile die Partei, viele Wähler würden aber auch Kommunalvertreter, die ehemals in der CDU waren, nun in der AfD wiederfinden. "Wenn wir diesen Wählern sagen, das sind alles Nazis, ist das unglaubwürdig", so Wagenknecht im Gespräch mit dem "Tagesspiegel".

Das BSW wird bei den anstehenden Wahlen im Osten und bei der Europawahl erstmals seit Abspaltung von der Partei "Die Linke" auf den Wahlzetteln stehen. Hauptmotivation sei dabei die fehlgeleitete Regierungspolitik. Wagenknecht sagte: "Vor allem die Ampel führt unser Land in eine massive Krise und Polarisierung. Wir wollen diese Politik stoppen." Um das zu schaffen, "sind wir auch bereit zu regieren, zunächst vor allem in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Dann schauen wir, wo wir stehen."

Wagenknecht über AfD: "Wenn wir Wählern sagen, das sind alles Nazis, ist das unglaubwürdig"
08:21 Uhr

Flügel der Mühle des Moulin Rouge in Paris abgestürzt

In Paris sind in der Nacht die Flügel der Mühle des Moulin Rouge, eines der Wahrzeichen der französischen Hauptstadt, abgestürzt. Die Pariser Feuerwehr erklärte, dass bei dem Unglück an dem berühmten Pariser Varieté-Theater niemand zu Schaden gekommen sei. Wie es zu dem Einsturz kam, ist demnach noch unklar. Weiter hieß es, dass keine weitere Einsturzgefahr mehr bestehe. Auf in sozialen Medien verbreiteten Bildern waren die Mühlenräder zu sehen, die als Ganzes auf dem Bürgersteig vor dem Theater lagen. Mehrere Mühlenräder waren demnach leicht gekrümmt.

Das Revue-Theater ist ein Touristenmagnet. Es wurde 1889 eröffnet - im selben Jahr, in dem auch der Eiffelturm in der französischen Hauptstadt fertiggestellt wurde. Unter anderem gilt das Moulin Rouge als Geburtsort des Cancan-Tanzes.

Flügel der Mühle des Moulin Rouge in Paris abgestürzt
07:59 Uhr

Steinschlag rauscht knapp an Autofahrer vorbei

Dieser Autofahrer im chinesischen Zhaotong ist womöglich knapp dem Tod entronnen: Aufnahmen aus dem Inneren eines Wagens auf der Gegenfahrbahn zeigen, wie Steine an dem danebenliegenden Hang abgehen und auf die Straße stürzen.

Steinschlag rauscht knapp an Autofahrer vorbei
07:29 Uhr

Auto stößt auf A60 frontal mit LKW zusammen

Ein 56-jähriger Autofahrer ist bei einem Frontalzusammenstoß mit einem LKW auf der Autobahn 60 in der Eifel ums Leben gekommen. Der LKW-Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Der PKW-Fahrer war demnach am Mittwochabend zwischen den Anschlussstellen Prüm und Bleialf aus noch ungeklärten Gründen links von der Fahrbahn abgekommen und kollidierte auf der Gegenspur mit dem entgegenkommenden Lastwagen. Der Autofahrer starb noch an der Unfallstelle.

Auto stößt auf A60 frontal mit LKW zusammen
07:07 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

vor wenigen Tagen kündigt Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu "weitere schmerzhafte Schläge" gegen die islamistische Hamas an. "Und dies wird in Kürze geschehen". Passend dazu veröffentlichte das "Wall Street Journal" am späten Mittwochabend einen Bericht, wonach Israel seine angekündigte Bodenoffensive auf die Stadt Rafah im Süden des abgeriegelten Gazastreifens schrittweise durchführen wolle. Ägyptischen Beamte und ehemaligen israelischen Offizieren zufolge habe Israel auf Druck der USA und anderer Länder seine anfänglichen Pläne für einen großangelegten Angriff auf die derzeit mit Hunderttausenden von Binnenflüchtlingen überfüllte Stadt an der Grenze zu Ägypten geändert. Durch ein stattdessen eher graduelles Vorgehen solle die Zahl ziviler Opfer begrenzt werden, hieß es.

Israels Militär äußert sich zu seinen Einsatzplänen nicht. Die UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe im Gazastreifen, Sigrid Kaag, warnte vor einem möglichen Angriff Israels auf Rafah. "Eine solche Aktion würde eine anhaltende humanitäre Katastrophe verschlimmern, mit Folgen für die Menschen, die bereits vertrieben sind und große Nöte und Leid ertragen müssen", sagte die Niederländerin. Wir behalten die Ereignisse im Nahen Osten im Blick.

Diese Themen stehen heute auf der Agenda:

  • Das Oberste Gericht der USA befasst sich mit der Frage, ob der frühere US-Präsident Donald Trump für seine Handlungen im Amt Schutz vor Strafverfolgung genießt.

  • Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich um 10 Uhr damit, ob der Deutschen Fußball Liga Polizeikosten für Hochrisikospiele in Rechnung gestellt werden dürfen.

  • In Berlin kommen um 10 Uhr Vertreter von rund 40 Staaten zum Petersberger Klimadialog zusammen.

  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will um 11 Uhr in einer Grundsatzrede seine Vorstellung für ein unabhängiges und starkes Europa darlegen.

  • BASF-Chef Martin Brudermüller hat bei der Hauptversammlung des weltgrößten Chemiekonzerns um 10 Uhr in Mannheim seinen letzten Auftritt als Vorstandsvorsitzender.

  • Die Deutsche Bank veröffentlicht um 7 Uhr Ergebnisse für die ersten drei Monate des laufenden Jahres.

  • Hunderte Ärztinnen und Ärzte der Berliner Charité wollen für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld streiken.

  • In Venedig, einem der meistbesuchten Reiseziele der Welt, müssen Touristen von heute an erstmals Eintritt bezahlen.

  • Fürst Albert II. von Monaco und seine Ehefrau Fürstin Charlène kommen nach Hamburg. Grund des Besuchs ist die Eröffnung des Monaco-Abschnitts in der bekannten Modellbau-Landschaft.

Kommen Sie gut in diesen Donnerstag. Mein Name ist Friederike Zörner. Ich begleite Sie bis zum Nachmittag durch den Nachrichten-Tag. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:40 Uhr

Suche nach sechsjährigem Arian - Ballons und Süßigkeiten in Waldgebiet

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Mit Ballons und Süßigkeiten soll der kleine Arian angelockt werden. (Foto: Markus Hibbeler/dpa)

Der kleine Arian aus dem niedersächsischen Bremervörde wird noch immer vermisst. Die Suche nach dem Sechsjährigen wurde auch in der Nacht fortgesetzt - ergebnislos. Es gebe nichts Neues, die Suche gehe weiter, sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen. In einem Waldgebiet, das an das Wohnhaus der Familie des Jungen angrenzt, hängte die Feuerwehr auf Wunsch der Eltern Luftballons und Süßigkeiten auf. "Die haben es dem Jungen angetan", sagte ein Polizeisprecher. Im Wald positionierten die Helfer Wildkameras, die den Jungen entdecken sollen. Arian ist den Angaben nach Autist. Er soll nicht auf Ansprachen reagieren.

Der Junge wird seit Montagabend vermisst. Hunderte Einsatzkräfte und Helfer durchsuchen seitdem die Gegend rund um das Wohngebiet. Aufgrund der niedrigen Temperaturen und der vergleichsweise leichten Bekleidung Arians - er trug einen Pullover, aber keine Jacke - beschrieb die Polizei die Lage als sehr ernst.

Suche nach sechsjährigem Arian - Ballons und Süßigkeiten in Waldgebiet
06:16 Uhr

Vertraute von Donald Trump wegen Wahlbetrugs angeklagt

Die elf Wahlmännerstimmen des US-Bundesstaats Arizona gingen bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2020 an den Demokraten Joe Biden. Dem damaligen Amtsinhaber Donald Trump gefiel das gar nicht. Arizona wurde zu einem von sieben Bundesstaaten, in denen Trumps Verbündete versuchten, die Wahlmännerstimmen für den Republikaner zu sichern. Das hat jetzt ein juristisches Nachspiel. Vertraute Trumps müssen sich wegen möglichen Wahlbetrugs vor Gericht verantworten. Sie sollen sich der Verschwörung zur Wahlmanipulation schuldig gemacht haben, indem sie sich unter anderem als Wähler ausgaben, um Trumps Wiederwahl 2020 zu ermöglichen, heißt es in der Anklageschrift.

Unter den Angeklagten sei auch Trumps Anwalt Rudy Giuliani, räumte dessen Sprecher Ted Goodman ein. Sein Name sowie die Namen von sieben weiteren Angeklagten seien bis zur Zustellung der Anklageschrift geschwärzt, erklärte der Generalstaatsanwalt von Arizona. Einer der Angeklagten wird in den Gerichtsdokumenten als Stabschef im Jahr 2020 aufgeführt - eine Position, die zu diesem Zeitpunkt Mark Meadows im Weißen Haus innehatte. In den Gerichtsdokumenten wird auch ein "ehemaliger US-Präsident", Trump, als nicht angeklagter Mitverschwörer der insgesamt 18 Angeklagten aufgeführt.

Vertraute von Donald Trump wegen Wahlbetrugs angeklagt
05:52 Uhr

Bericht: Bahn sperrt wichtige ICE-Strecke im Sommer

Die wichtige ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt am Main soll einem Medienbericht zufolge im Sommer einen Monat lang gesperrt werden. Vom 16. Juli bis zum 16. August würden dort keine Züge fahren, berichtete der "Kölner Stadt-Anzeiger" am Mittwochabend unter Berufung auf eine Bahnsprecherin. Die Bahn erneuere auf dem Teilstück zwischen Siegburg/Bonn und Frankfurt am Main Stadion die Schienen. Daher werde es zu Umleitungen und Anpassungen im Personenverkehr kommen - auch Zugausfälle werde es geben.

Bericht: Bahn sperrt wichtige ICE-Strecke im Sommer