Freitag, 31. Juli 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Freitag, der 31. Juli 2020

Ja, liebe Leserinnen und liebe Leser, der Juli ist schon vorbei, doch der Sommer geht - so wie es aussieht - jetzt erst richtig los. Morgen steigen die Temperaturen vielerorts deutlich über die 30-Grad-Marke. Wie das Wetter in der ersten August-Woche sein wird, lesen Sie hier.  

Ab morgen ändert sich auch Einiges für Verbraucher. Hier finden Sie eine Übersicht.

Was war heute wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und einen guten Start in den August!

21:57 Uhr

Mega-Hack auf Twitter: Verdächtiger ist 17 Jahre alt

Obama, Gates, Musk, Buffet… Die Liste von Prominenten, deren Twitter-Accounts vor rund zwei Wochen gekapert wurden, ist lang. Noch nie werden so viele Accounts auf einmal missbraucht. Wer ist der geniale Hacker, der dahinter steckt?

Die Polizei in Florida hat nun einen Verdächtigen festgenommen - das ist ein 17-jähriger Teenager.

  • Gegen den "Drahtzieher" des Hacks lägen 30 Anklagepunkte vor, erklärte Staatsanwalt Andrew Warren in Tampa. Graham Ivan C. werde von der Justiz angesichts der Schwere der Vergehen als Erwachsener behandelt, weswegen ihm eine längere Haftstrafe drohen könnte, sagte er.
  • Die gekaperten Accounts riefen Nutzer in Tweets dazu auf, Kryptowährung Bitcoin auf ein bestimmtes Konto zu schicken - verbunden mit dem Versprechen, den Betrag doppelt zurückzuzahlen. Dabei kamen nach Angaben der Ermittler mehr als 100.000 US-Dollar zusammen.
  • Der Staatsanwalt wollte sich mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht zur Frage äußern, ob der 17-Jährige allein gehandelt hat.
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21:13 Uhr

Trump erwägt TikTok-Verbot

Donald Trump teilt wieder gegen soziale Netzwerke aus. Diesmal nimmt der US-Präsident TikTok aufs Korn. Nach eigenen Angaben erwägt er Maßnahmen gegen die chinesische Online-Videoplattform zu ergreifen - bis hin zum Verbot.

"Wir sehen uns TikTok an. Vielleicht verbieten wir TikTok. Vielleicht tun wir ein paar andere Dinge", sagte Trump in Washington. Es gebe mehrere Optionen. "Aber viele Dinge passieren. Also werden wir sehen, was passiert."

Insidern zufolge ist das Netzwerk ins Visier der USA geraten wegen Bedenken, dass die persönlichen Daten, die über die App gesammelt werden, nicht sicher sein könnten.

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20:38 Uhr

Zwei Leichen aus Rhein in Duisburg geborgen

In Duisburg sind an einem Tag gleich zwei Menschen tot aus dem Rhein geborgen worden.

  • Im ersten Fall war am Morgen ein lebloser Körper im Rhein treibend entdeckt worden.
  • Im zweiten Fall am Nachmittag entdeckten Passanten eine Leiche, die sich in der Ankerkette eines festgemachten Schiffes verfangen hatte.
  • Über die näheren Umstände und die Identität der beiden Personen wurde noch nichts bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt in beiden Fällen.
20:24 Uhr

Polizei nimmt Geldwäscher fest: 1,3 Millionen Euro Bargeld gefunden

Nach monatelangen Ermittlungen hat die Hamburger Polizei mehrere mutmaßliche Geldwäscher festgenommen und bei Durchsuchungen mehr als 1,3 Millionen Euro Bargeld sichergestellt. Bei den Zugriffen am Wochenende und am Donnerstag wurden fünf Tatverdächtige festgenommen, sie sitzen nun in Untersuchungshaft.

  • Insgesamt standen vier Hauptverdächtige und 13 mutmaßliche Komplizen im Fokus der Ermittlungen. Bei den mutmaßlichen Drahtziehern der Geldwäsche-Geschäfte handelt es sich um ein Ehepaar und dessen 35 und 42 Jahre alten Söhne.
  • Der Familie wird vorgeworfen, illegal erwirtschaftete Gelder durch Geldwäsche ins Ausland gebracht zu haben. Das Geld sollen sie vor allem durch Drogenhandel erwirtschaftet haben. Komplizen hatten es den Erkenntnissen zufolge schließlich über die Grenzen gebracht, meist nach Spanien. Insgesamt sollen bei den mindestens 50 Bargeldtransporten fast fünf Millionen Euro ins Ausland geschmuggelt worden sein.
  • Insgesamt hatte die Staatsanwaltschaft sogenannte Arrestbeschlüsse über 15 Millionen Euro erwirkt.
19:41 Uhr

Gericht stellt Teil des Mietendeckels in Frage

Das Berliner Landgericht hat einen Teil des umstrittenen Mietendeckels in der Hauptstadt in Frage gestellt. In einem Urteil stufte das Gericht das bundesweit bisher einmalige Gesetz mit staatlichen Obergrenzen für Mieten zwar als verfassungsgemäß ein. Allerdings könnten diese Grenzen nicht rückwirkend seit 18. Juni 2019, sondern erst seit Inkrafttreten des Mietendeckelgesetzes am 23. Februar 2020 gelten, so die Richter. Mieterhöhungen über die Obergrenzen hinaus wären demnach erst ab März 2020 verboten.

Der im Gesetz enthaltene Stichtag im Vorjahr stelle zwar einen materiell maßgeblichen Bezugspunkt für die Ermittlung der absolut zulässigen Miethöhe dar, so das Gericht. Das ändere aber nichts daran, dass das gesetzliche Verbot höherer Mieten am 18. Juni 2019 noch nicht existiert habe.

19:11 Uhr

Regisseur Alan Parker ist tot

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Er schaffte Meisterwerke der Filmkunst. Regisseur Alan Parker ist tot.

(Foto: REUTERS)

Der britische Regisseur Alan Parker ist tot. Er starb im Alter von 76 Jahren nach einer langen Krankheit.

Zu seinen Meisterwerken gehören Klassiker wie "Fame", "Evita", "Midnight Express", "The Commitments" und "Das Leben des David Gale".

Seine Filme waren vielfach ausgezeichnet worden: Sie bekamen insgesamt 19 Baftas, 10 Golden Globes und 10 Oscars. Für seine Leistungen in der Filmbranche wurde er auch zum Ritter geschlagen.

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18:35 Uhr

Kölner "Kofferbomber" nach 14 Jahren Haft abgeschoben

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Während des Prozesses vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf im Jahr 2008 begrüßte der "Kofferbomber" die Journalisten mit Mittelfingern.

Der sogenannte Kölner "Kofferbomber" ist nach 14 Jahren Haft in den Libanon abgeschoben worden.

  • 2006 hatten zwei junge Libanesen Sprengsätze in Regionalzügen nach Hamm und Koblenz deponiert. Die Zeitzünder der beiden Kofferbomben lösten wie vorgesehen aus, aber es passierte nichts. Ein Konstruktionsfehler verhinderte, dass das Gas-Benzin-Gemisch explodiert.
  • Einer der Attentäter, ein damals 21-jähriger Student, wurde knapp drei Wochen nach dem Anschlagsversuch am Kieler Bahnhof festgenommen. Sein damals 20 Jahre alter Komplize stellte sich einige Tage später in seinem Heimatland der Polizei. Er wurde 2007 in Beirut zu zwölf Jahren Haft verurteilt.
  • Der als Haupttäter geltende andere Mann wurde vom Oberlandesgericht Düsseldorf 2008 wegen vielfachen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
18:31 Uhr

Deutschland setzt Auslieferungsabkommen mit Hongkong aus

Nach der Verschiebung der Parlamentswahl in Hongkong setzt Deutschland das Auslieferungsabkommen mit Hongkong aus. Das teilte Bundesaußenminister Heiko Maas in Berlin mit.

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18:11 Uhr

Zugunglück in Portugal: Ein Toter, Dutzende Verletzte

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Ein Alfa-Hochgeschwindigkeitszug krachte nahe Coimbra mit einem Wartungswagen zusammen.

(Foto: imago/ecomedia/robert fishman)

In der Nähe der portugiesischen Stadt Coimbra ist bei einem Zugunglück mindestens eine Person gestorben, mindestens 35 weitere wurden verletzt. Wie die Zeitung "Diario de Noticias" berichtet, kollidierte ein Hochgeschwindigkeitszug vom Typ Alfa mit einem Wartungswagen.

Ein Sprecher der nationalen Hilfskräfte sagte, es seien zwei Rettungshubschrauber und mehr als 160 Hilfskräfte, darunter Feuerwehrleute, vor Ort. An Bord des Zuges seien 240 Passagiere gewesen. Von den Verletzten hätten 30 leichtere Blessuren erlitten, fünf seien schwer verletzt worden.

17:44 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:41 Uhr

Mann entdeckt Leiche in seinem Auto

Einen grausigen Fund hat heute morgen ein Hamburger in seinem eigenen Auto gemacht - eine männliche Leiche.

Nach bisherigen Ermittlungen kannte der Autobesitzer der Toten nicht. Angaben zur Identität konnte die Polizei bislang nicht machen, die Rechtsmedizin soll nun die Todesursache klären.

Der Tote muss laut Polizei schon einige Zeit in dem Fahrzeug gelegen haben. Der Halter hatte seinen Wagen länger nicht bewegt.

17:14 Uhr

Riesige Rauchsäule über Berlin-Kreuzberg

Eine riesige Rauchwolke über Berlin-Kreuzberg ist in weiten Teilen der Stadt zu sehen. In der Köpenicker Straße soll ein Papierlager brennen, schreibt die Feuerwehr auf Twitter. 80 Einsatzkräfte sind vor Ort.

Update 18:40 Uhr: Die Feuerwehrleute haben den Brand unter Kontrolle.

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Die Rauchsäle war vom Alexanderplatz gut zu sehen.

(Foto: uzh)

 

16:34 Uhr

Erster Corona-kranker Hund in USA ist tot

Trauer um Buddy: Der erste Hund, bei dem in den USA eine Coronavirus-Infektion bestätigt wurde, ist tot. Die Besitzer des sieben Jahre alten Deutschen Schäferhundes sagten dem Magazin "National Geographic", sie hätten das schwer kranke Tier Mitte Juli einschläfern lassen. Buddy hatte demnach Blutgerinnsel ausgespuckt, Blut im Urin und konnte nicht mehr laufen.

Buddy war im April erkrankt - etwa zur gleichen Zeit, als sich sein Herrchen Robert Mahoney von einer Covid-19-Erkrankung erholte. Der Schäferhund hatte eine verstopfte Nase und Schwierigkeiten zu atmen. Sein Zustand verschlechterte sich im Laufe der Wochen.

Tierärzte fanden später heraus, dass der Hund auch an Krebs erkrankt war. Das führt zu der Frage, ob Tiere - wie Menschen - mit Vorerkrankungen anfälliger für das Virus sind.

16:10 Uhr
Breaking News

Oberstes SPD-Gericht bestätigt Parteiausschluss Sarrazins

Das oberste Parteischiedsgericht der SPD bestätigt den Parteiausschluss des umstrittenen Autors Thilo Sarrazin. Der Parteiausschluss sei damit wirksam, teilt die Bundesschiedskommission mit.

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16:06 Uhr

Amphibienfahrzeug verunglückt: Acht US-Soldaten vermisst, einer tot

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Was genau mit dem Amphibienfahrzeug passierte, ist noch unklar.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Bei einem Unglück mit einem Amphibienfahrzeug vor der Küste Kaliforniens ist mindestens ein US-Soldat ums Leben gekommen. Acht weitere Soldaten werden noch vermisst.

  • 16 Soldaten - 15 Marineinfanteristen und ein Marinesoldat - befanden sich bei einer Übung nahe der Insel San Clemente an Bord des Amphibienfahrzeugs, als Wasser eindrang.
  • Acht Soldaten wurden geborgen. Einer von ihnen wurde später für tot erklärt, zwei weitere werden in Krankenhäusern behandelt. Einer der Soldaten schwebt in Lebensgefahr.
  • Nach den anderen acht Soldaten wird weiter gesucht. An der Rettungs- und Suchaktion sind zahlreiche Schiffe und Helikopter von US-Armee und Küstenwache beteiligt.
15:32 Uhr

Mehr als 20 Dorfbewohner sterben wegen vergiftetem Alkohol

Mindestens 21 Menschen sind nach dem Trinken von illegal gebrautem und wohl giftigem Alkohol im indischen Bundesstaat Punjab gestorben. Bei den Toten handelt es sich um Dorfbewohner - hauptsächlich arme Bauern und Arbeiter.

In Indien floriert das Geschäft mit illegal gebranntem Alkohol, weil er deutlich günstiger ist als der kommerziell produzierte. Er enthält aber oft Methanol, eine Chemikalie, die beispielsweise in Frostschutzmittel verwendet wird.

Jährlich sterben im 1,3-Milliarden-Einwohnerland laut Regierungsangaben rund Tausend Menschen nach dem Genuss solchen Alkohols.

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15:11 Uhr

Mehrere Verletzte bei Raubüberfall in Berlin

In Berlin-Neukölln ist die Polizei wegen eines Raubüberfalls am Hermannplatz im Einsatz. Man sei aktuell mit vielen Kollegen vor Ort, twitterte die Behörde.

  • Eine Sprecherin konnte zunächst keine Details nennen. Die Zeitung "B.Z." berichtete, ein Geldtransporter sei überfallen worden. Dies konnte die Polizeisprecherin zunächst nicht bestätigen.
  • Die Berliner Feuerwehr teilte mit, sie sei nach einem Reizgasangriff im Warenhaus am Hermannplatz zu einem größeren Einsatz ausgerückt. Es gebe mehrere verletzte Personen, teilte ein Sprecher mit.
  • Nähere Informationen gab es bislang nicht.
*Datenschutz

 

15:02 Uhr

Heimliche Aufnahmen aus Sauna tauchen auf Pornoseite auf

Heimliche Aufnahmen von ahnungslosen Saunabesuchern in Halle sind im Netz auf einer Pornoseite aufgetaucht. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen. Dem Verursacher drohten bis zu zwei Jahre Haft oder eine Geldstrafe.

Die Spannervideos wurden im Saunabereich eines Freizeitbades gemacht, das von den Stadtwerken betrieben wird. Das Unternehmen hat Anzeige erstattet. Der Betreiber der Internetseite wurde aufgefordert, die Videos zu löschen, wie eine Sprecherin mitteilte. Dies sei geschehen.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Für Christian Herrmann beginnt das Wochenende, für mich der Arbeitstag. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Und wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:25 Uhr

Australier klettert in Zoo-Aquarium und lässt sich filmen

Wenn man in ein Aquarium klettert, um mit den Fischen zu schwimmen, ist der Zoo ziemlich sicher verärgert, kann aber nicht viel machen, wenn man sich rechtzeitig aus dem Staub macht. Wenn man sich aber dabei filmen lässt und das Andenken anschließend für ein paar Klicks im Internet veröffentlicht, muss man vor Gericht erscheinen.

  • Ein 30-Jähriger ist in einem Zoo in Sydney für einen Schwimmausflug in Aquarium geklettert. Seine Freunde haben den Schwimmausflug lachend gefilmt.
  • Auf dem Video ist zu sehen, wie der Mann in Unterhose mehrmals durch das riesige Becken taucht, in dem zahlreiche kleine bis mittelgroße tropische Fische ihre Bahnen ziehen.
  • Die Polizei hat ihn ausfindig gemacht: Sie wirft ihm unter anderem beleidigendes Verhalten, die Störung des Geschäftsbetriebs und das unrechtmäßige Betreten eines Tiergeheges vor.

13:52 Uhr

Mann bekämpft Wespen mit Deo, steckt Dach in Brand

Das wird ein teurer Spaß: Im nordrhein-westfälischen Pulheim hat ein 36-Jähriger versucht, mit Deospray und Feuerzeug ein Wespennest loszuwerden, stattdessen aber seinen Dachstuhl in Brand gesetzt.

  • Der Mann habe den kolossal gescheiterten Plan nach eigenen Angaben am Donnerstag in Angriff genommen, sagt die Polizei.
  • "Da er den Brand nicht selbstständig löschen konnte, rief er die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude",
  • Der Brandschaden schätzt die Polizei auf rund 500.000 Euro. Außerdem stehen Wespen unter Naturschutz. Wer sie fängt, tötet oder verletzt, muss je nach Schwere der Tat ein Bußgeld von 5000 bis 50.000 Euro zahlen.
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Wespen sind nervig, aber wichtig für unser Ökosystem.

(Foto: imago images/McPHOTO)

13:16 Uhr

Rattengift landet über Kanalisation in Speisefischen

Viele Städte und Kommunen bekämpfen Ratten in der Kanalisation mithilfe von Fraßködern. Die Mittel hemmen die Blutgerinnung und führen erst nach mehreren Tagen durch inneres Verbluten zum Tod. In Kläranlagen werden die Wirkstoffe aber oft nicht vollständig abgebaut, gelangen über das Abwasser in unsere Flüsse und reichern sich in den Lebern von Speisefischen an, wie das Umweltbundesamt (UBA) mitteilt.

  • Die Umweltexperten haben für das Projekt ein halbes Jahr lang Leberproben von Karpfen untersucht, die in Teichen mit gereinigtem kommunalem Abwasser gehalten wurden.
  • Zudem wurden Umweltproben, die im Verlauf kommunaler Rattenbekämpfungsmaßnahmen in Kläranlagen und Flüssen gesammelt wurden, analysiert.
  • In nahezu allen analysierten Leberproben von Fischen wie Flussbarsch, Zander, Bachforelle, Döbel und Gründling wurde das Forscherteam fündig.
  • Ob für Menschen gesundheitliche Risiken durch den Verzehr von belasteten Fischen bestehen, wurde in dem Projekt nicht erforscht.

13:03 Uhr

Warschau: Mindestens 1000 US-Soldaten kommen nach Polen

Des einen Leid ist des anderen Freud: Der polnische Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak hat im Radiosender Jedynka angekündigt, dass nach dem US-Truppenabzug aus Deutschland "mindestens eintausend" zusätzliche US-Soldaten in Polen stationiert werden. Zudem werde ein US-Kommando eingerichtet, das für die an der gesamten Ostflanke der Nato eingesetzten Truppen zuständig sein werde.

  • Die US-Regierung hatte am Mittwoch den Abzug von rund 12.000 Soldaten aus Deutschland angekündigt.
  • Ein Teil soll in die USA zurückkehren, ein Teil in andere europäische Länder wie Italien verlegt werden.
  • Das US-Hauptquartier für Europa soll von Stuttgart nach Belgien verlegt werden.
  • US-Präsident Trump begründete seinen Schritt unter anderem mit zu geringen finanziellen Beiträgen Deutschlands im Militärbereich.

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12:37 Uhr

Gewalttäter verschanzt sich auf Bremer Uni-Gebäude

Auch in Bremen gibt es derzeit einen Großeinsatz: Ein Mann ist nach einer Gewalttat auf das Dach eines Gebäudes der Universität Bremen geflüchtet. Ein Mensch sei verletzt worden, allerdings nicht schwer, schreibt die Polizei auf Twitter.

  • Die Polizei bittet darum, keine Gerüchte zu verbreiten und keine Bilder des laufenden Einsatzes zu veröffentlichen.
  • "Aktuell können wir nicht bestätigen, dass der Tatverdächtige eine Axt bei sich trägt", heißt es weiter. "Wir wollen nun versuchen, dass er freiwillig vom Dach runterkommt", hat ein Sprecher vor Ort ergänzt.
  • Das fünfgeschossige Uni-Gebäude wurde weiträumig abgesperrt, mehr als ein Dutzend Einsatzwagen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sind vor Ort.

Update 14:47 Uhr: Die Polizei hat den Gewalttäter in Gewahrsam genommen. Bei dem Einsatz am Freitag habe es keine Verletzten gegeben, teilte die Polizei mit.

12:19 Uhr

Kindergartengruppe findet kiloweise Marihuana im Wald

Diese Kinder haben feine Nasen: Eine Thüringer Kindergartengruppe hat bei einem Waldspaziergang drei Kilogramm Marihuana entdeckt. Die Drogen seien in einer verwitterten Tasche in einem Waldstück in Gebesee im Landkreis Sömmerda versteckt gewesen, sagt die Polizei. Die Kinder hätten die Tasche in einem Gebüsch entdeckt. Darin befanden sich mehrere Tüten mit getrockneten Pflanzenteilen.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:52 Uhr

Mehrheit wünscht Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen

Nach den jüngsten Ausschreitungen gilt es als wahrscheinlich, dass die Stadt Stuttgart ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen erlassen wird. Die Deutsche Polizeigewerkschaft hatte den Vorschlag nach den Krawallen gemacht. Auch die Bevölkerung scheint ihn zu unterstützen.

  • Zwei Drittel der Befragten - 66 Prozent - haben sich in einer Umfrage für das ZDF-"Politbarometer" für das Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ausgesprochen. Nur 32 Prozent der Befragten waren dagegen.
  • Besonders Befragte ab 60 Jahren sind für das Verbot: 82 Prozent sprachen sich in der Altersgruppe dafür aus. Bei den unter 35-Jährigen waren es dagegen nur 32 Prozent.

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11:17 Uhr

Surfer überlebt Haiangriff vor australischer Westküste

18 Haiangriffe gab es dieses Jahr bereits in Australien, sechs davon endeten tödlich. Ein Surfer ist anscheinend das nächste Opfer: Er wurde vor der australischen Westküste angegriffen und am Bein verletzt.

  • Lokale Medien berichten, dass der junge Mann in Bunker Bay etwa 260 Kilometer südlich von Perth von einem vier Meter langen Weißen Hai angegriffen worden sei - vor den Augen von 15 anderen Surfern.
  • Die Webseite "WAtoday" hat ein Bild seines durchgebissenen Surfbretts veröffentlicht.
  • Erst kurz zuvor hatte der Verein "Surf Life Saving WA" gewarnt, dass in der Region ein Hai gesichtet worden sei.
  • Der Surfer wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, der Strand zunächst geschlossen.

11:02 Uhr

Nordkoreas Wirtschaft wächst erstmals seit 2016

Keine Corona-Fälle und eine "boomende" Wirtschaft? Das ist womöglich die neue Realität in Nordkorea. Südkorea meldet unter Berufung auf eigene Schätzungen, dass die Wirtschaft des nördlichen Nachbarn 2019 erstmals seit drei Jahren wieder leicht gewachsen ist.

  • Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe um 0,4 Prozent zugelegt, schreibt die südkoreanische Zentralbank in einem Bericht.
  • Grund waren demnach stärkere Bauaktivitäten und eine Zunahme der Dienstleistungen.
  • 2017 war den Schätzungen zufolge das BIP um 3,5 Prozent, 2018 um 4,2 Prozent geschrumpft.
  • Die Berechnungen gelten als unsicher, da aus dem abgeschotteten Land so gut wie keine aktuellen Daten zur Wirtschaftsleistung veröffentlicht werden.

Mehr über aktuelle Wirtschaftsdaten erfahren Sie im Börsen-Tag mit meinem Kollegen Wolfram Neidhard.

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Hat alles im Griff: Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un.

(Foto: picture alliance/dpa)

10:39 Uhr

Berlin erwartet 10.000 Corona-Leugner

Der Berliner Polizei droht ein langes Wochenende: Es sind mehrere kleine Demonstrationen geplant, außerdem muss sie die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen kontrollieren und ausufernde Partys in Parks und Grünanlagen im Zaum halten. Die größte Herausforderung wird aber voraussichtlich eine Demo auf der Straße des 17. Juni im Zentrum der Stadt zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule werden.

  • Innensenator Andreas Geisel erwartet, dass am Wochenende rund 22.000 Demonstranten in Berlin unterwegs sein werden. Allein für die Versammlung auf der Straße des 17. Juni rechne er mit etwa 10.000 Menschen, sagte er heute früh im RBB.
  • Dort will die Initiative "Querdenken 711" aus Stuttgart gegen die Auflagen der Corona-Krise demonstrieren. Das Motto lautet: "Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit".
  • Es werde bundesweit mobilisiert, auch verschiedenste Neonazi-Organisationen hätten zur Teilnahme aufgerufen, sagte Geisel. Man werde sehen, inwieweit es gelinge, die Corona-Auflagen wie Abstandsregeln und die Maskenpflicht durchzusetzen.
  • Der Innensenator kritisierte auch das Anliegen des Protests: Es sei kein Akt der Freiheit, in einer Pandemie sich und andere in Gefahr zu bringen.

10:12 Uhr

Brandstiftung: Polizei räumt Düsseldorfer Hauptbahnhof

Die Polizei hat den Düsseldorfer Hauptbahnhof gesperrt. Den Angaben zufolge wird ein Vorfall versuchter Brandstiftung untersucht. Alle Reisenden mussten das Gebäude verlassen. Die Züge dürfen den Hauptbahnhof durchfahren, aber nicht anhalten, teilt die Deutsche Bahn mit. Die Sperrung könne mehrere Stunden dauern.

Die Nachtenagentur AFP liefert Einzelheiten: Demnach hat sich gegen 05.15 Uhr ein bislang Unbekannter Zugang zu einem Laden im Hauptbahnhof verschafft und dort mehrere Brandsätze gelegt. Ein Zeuge habe dies beobachtet und die bereits brennenden kleinen Brandsätze in die Hauptpassage des Bahnhofs geworfen. Die Tat sei von einer Überwachungskamera aufgezeichnet worden.

Update: Die Polizei hat den Verkehr nach Angaben der Bahn wieder freigegeben. Die Züge dürfen wieder im Düsseldorfer Hauptbahnhof halten.

09:43 Uhr

Feuer in Reitstall tötet mindestens sieben Pferde

Auf einem Reiterhof im ostwestfälischen Bad Oeynhausen ist vergangene Nacht ein tödliches Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz und auch am Morgen noch vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen sind mindestens sieben Pferde gestorben, Menschen wurden nicht verletzt. Weitere Details sind nicht bekannt.

09:19 Uhr

Deutsche decken sich tonnenweise mit Gold ein

Da wollte sich offensichtlich jemand absichern: Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, dass die Deutschen im ersten Halbjahr 83,5 Tonnen Gold gekauft haben. Das sei ein Plus von mehr als 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, heißt es.

  • International ging die Nachfrage nach Gold in Form von Barren und Münzen dagegen zurück: Sie sank um 17 Prozent auf knapp 400 Tonnen.
  • Dabei gab es nach Angaben des Weltgoldrates eine "klare Ost-West-Teilung": In den meisten Ländern Asiens und in Nahost sank der Absatz, im Westen stieg er.
  • Gold gilt in der Corona-Pandemie an den Märkten als sichere Wertanlage. Der Preis ist vor wenigen Tagen auf ein Allzeithoch von 1944,71 Dollar pro Unze gestiegen, das sind rund 1658 Euro. Eine Unze wiegt gut 31 Gramm.

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09:03 Uhr

US-Heimatschutzministerium sammelt Daten über Journalisten

Sind wir ehrlich, US-Präsident Donald Trump wäre gerne Autokrat. Er schickt vermummte "Polizisten" nach Portland, um für "Ruhe und Ordnung" zu sorgen. Er faselt dauernd von möglichem Wahlbetrug und davon, die Abstimmung im November zu verschieben. Und die Presse hält er für den "Feind des Volkes". Vermutlich lässt er kritische Journalisten deshalb überwachen.

  • Die "Washington Post" berichtet, dass das US-Heimatschutzministerium "geheimdienstliche Berichte" über Journalisten zusammenträgt, die über die Proteste in Portland schreiben.
  • Weiter heißt es, dass die zuständige Abteilung in der vergangenen Woche drei Berichte über zwei Journalisten, einen von der "New York Times" und den Betreiber des Justiz-Blogs Lawfare, an Ermittlungsbehörden weitergeleitet habe. Der Vorwurf: Sie hätten geheime Informationen über den Einsatz in Portland öffentlich gemacht.
  • Der amtierende Chef des Heimatschutzministeriums, Chad Wolf, hat die Abteilung nach dem Bericht der "Washington Post" angewiesen, die Datensammlung einzustellen und eine Untersuchung angekündigt.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:37 Uhr

So erhielt Tom Cruise 200 Millionen Dollar für ISS-Filmdreh

Gemeinsam mit der Nasa will Tom Cruise einen Film an Bord der Internationalen Raumstation ISS drehen. Viel Überzeugungsarbeit war für das verrückte Projekt anscheinend nicht nötig. Das Branchenportal Deadline berichtet, dass Universal das Projekt nach nur einer längeren Video-Konferenz mit Tom Cruise, Regisseur Doug Litman und Produzent Christopher McQuarrie abgenickt hat.

  • Dem Bericht zufolge hatten Cruise und sein Team noch nicht einmal ein Drehbruch für den Film dabei, es wird derzeit noch geschrieben.
  • Dennoch hat Universal anscheinend 200 Millionen Dollar für das Projekt zugesagt.
  • Womöglich auch, weil Milliardär und SpaceX-Gründer Elon Musk beratend an dem Film mitarbeiten soll.
  • Ob das Geld auch nur annähernd ausreicht, ist unklar. Die Nasa zahlt Russland etwa 90 Millionen Dollar, um einen Astronauten zur ISS zu bringen. Bei SpaceX sollen es 55 Millionen Dollar sein.

08:02 Uhr

Betrunkener Vater baut Unfall mit Kindern im Auto und zeigt Hitlergruß

In Mecklenburg-Vorpommern hat sich ein 37-Jähriger gleich doppelt als Vater disqualifiziert: Laut Polizei hat er erst betrunken mit zwei Kindern an Bord einen Autounfall verursacht und später im Krankenhaus auch noch den Hitlergruß gezeigt.

  • Der Mann war gestern Abend mit seinem Auto zwischen den Ortschaften Basepohl und Demmin unterwegs, als er in einer Kurve einen anderen Wagen überholen wollte und mit diesem zusammenstieß.
  • Er kam von der Straße ab, das Auto überschlug sich mehrfach und blieb auf dem Dach liegen.
  • Der 37-Jährige und seine vier- und fünfjährigen Kinder wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Er hatte 1,83 Promille im Blut.
07:42 Uhr

"Breaking Bad"-Star spendet nach Corona-Infektion Blutplasma

Bryan Cranston hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Auf Instagram gab der "Breaking Bad"-Star in einem Video bekannt, dass er nur leichte Beschwerden gehabt habe. "Ich bin einer der Glücklichen", sagt der 64-Jährige. Jetzt hilft er anderen.

  • In dem Video trägt Cranston eine weiße Schutzmaske und spendet in Los Angeles Blutplasma für andere Corona-Patienten.
  • Menschen, die die Infektion überstanden haben, haben Antikörper gegen das Coronavirus im Blut. Die können schwerkranken Covid-19-Patienten helfen, da noch keine wirksamen Medikamente gegen die Lungenkrankheit verfügbar sind.
  • Auch in Deutschland rufen Gesundheitseinrichtungen Corona-Patienten deshalb dazu auf, Blutplasma zu spenden.
*Datenschutz

07:22 Uhr

Heute Sonne satt mit ein paar Schönwetterwolken

Heute scheint meist von früh bis spät die Sonne, vom Südwesten bis nach Franken und zur Donau hin sogar von einem wolkenlosen Himmel. Aber auch sonst sind nur Schönwetterwolken als Dekoration dabei. Vom Kölner Raum bis in den Südwesten wird es mit 35 bis 39 Grad sehr heiß mit entsprechender Hitzebelastung. Im Norden und Osten ist es bei maximal 22 bis 27 Grad angenehmer. Gebietsweise besteht hohe Waldbrandgefahr. Der Wind weht nur schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

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07:05 Uhr

Neue iPhones kommen dieses Jahr später

Apple bringt seine neuen iPhones seit Jahren im September heraus. Dieses Jahr nicht: Wegen der Corona-Krise verzögert sich die Markteinführung "um einige Wochen". Das hat der Finanzchef des Unternehmens, Luca Maestri, bei der Vorstellung der Quartalszahlen angekündigt.

  • Über die Verzögerung wird schon seit dem Frühjahr spekuliert. Damals hatte China viele Fabriken geschlossen, um den Ausbruch des Coronavirus unter Kontrolle zu bekommen. Die Produktion der iPhones geriet dadurch ins Stocken.
  • Auch dieses Jahr werden mehrere neue iPhone-Modelle erwartet. Medienberichten zufolge werden sie erstmals den superschnellen 5G-Datenfunk unterstützen.

Sie wollen über Unternehmen, Aktien und Finanzmärkte lesen? Schauen Sie vorbei in unserem Börsen-Tag.

06:55 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit einem fantastischen Sonnenaufgang hat heute früh unser Tag begonnen. Blutrot war der Himmel auf dem Weg in die Redaktion am Berliner Alexanderplatz. Ob die SPD den Start in den Tag genauso genossen hat? Sie muss sich nämlich erneut mit dem Parteiausschluss von Thilo Sarrazin beschäftigen:

Die Bundesschiedskommission berät ab 10 Uhr über den Antrag des SPD-Vorstands, Sarrazin wegen seiner islamkritischen Äußerungen aus der Partei auszuschließen. Die Landesschiedskommission unterstützt den Antrag, aber der frühere Berliner Finanzsenator wehrt sich. Die SPD liegt seit über zehn Jahren mit Sarrazin im Clinch. Frühere Versuche, den ungeliebten Politiker loszuwerden, sind bisher immer gescheitert. Auslöser für das aktuelle Ausschlussverfahren war sein Buch "Feindliche Übernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht", das er 2018 veröffentlicht hat.

Das sind die anderen wichtigen Themen des Tages:

  • In Berlin beginnt ein Prozess gegen zwei 42- bis 45-Jährige, die eine obdachlose Frau zu Tode geprügelt haben sollen. Sie war tot in einem Schlafsack auf einem Gehweg in Berlin-Mitte entdeckt worden.
  • Thyssenkrupp will den Verkauf seiner hochprofitablen Aufzugsparte abschließen. Der finanziell schwer angeschlagene Konzern erhält für den Verkauf an Finanzinvestoren 17,2 Milliarden Euro.
  • In der slowakischen Hauptstadt Bratislava nähert sich der Prozess um den Mord an dem Investigativ-Journalisten Jan Kuciak und seiner Verlobten Martina Kusnirova im Februar 2018 dem Ende. Zum Abschluss wird das Plädoyer der Verteidigung erwartet. Die Staatsanwaltschaft fordert 25 Jahre für alle drei Angeklagten.

Soweit der kurze Überblick. Kommen Sie gut in den Tag!

06:47 Uhr

Dutzende Franzosen flüchten vor Waldbrand

Im Südwesten Frankreichs herrschen derzeit hohe Temperaturen. Vermutlich deshalb bricht gestern Abend gegen 18 Uhr in der Gemeinde Anglet bei Biarritz ein Feuer aus. Mehrere Dutzend Menschen müssen aus ihren Häusern flüchten.

  • Das Feuer hat den Behörden zufolge mindestens sieben Häuser beschädigt, drei wurden komplett zerstört.
  • Die Feuerwehr habe den Brand in der Nacht weitgehend unter Kontrolle gebracht, sagt Bürgermeister Claude Olive. Allerdings gebe es weiterhin punktuelle Neuausbrüche der Flammen in der Nähe von Häusern.
  • Die genaue Brandursache ist unklar.
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Der Waldbrand hat schwere Schäden angerichtet.

(Foto: picture alliance/dpa)

06:04 Uhr

Deutsche Bahn wechselt ihre Farben

Bei der Deutschen Bahn steht ein Farbenwechsel an: Zum letzten Mal fährt das Personal mit direktem Kundenkontakt heute in den bekannten Blautönen mit knallroten Details. Ab morgen wird's "burgundy", besser bekannt als weinrot.

  • Rund 43.000 Zugbegleiter, Servicemitarbeiter, Lokführer und Busfahrer werden neu eingekleidet.
  • An den Bahnhöfen und im Fernverkehr ist die Umstellung vollzogen, teilte die Bahn am Freitag mit. In einigen Regionen erhalten die Mitarbeiter die Kleidung in den nächsten Monaten.
  • Das neue Design hat Guido Maria Kretschmer entworfen, bekannt aus der Vox-Sendung "Shopping Queen".
  • Die Uniform besteht aus 80 Einzelteilen in 51 verschiedenen Größen, von 32 oder XXS bis 62 oder 5XL. Enthalten sind erstmals auch Jeans für Lokführer und Busfahrer sowie Kleider für die weiblichen Angestellten.