Mittwoch, 08. Januar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:39 Uhr

Zwei Raketen schlagen nahe US-Botschaft in Bagdad ein

In der irakischen Hauptstadt Bagdad sind in der hoch gesicherten Grünen Zone erneut Raketen eingeschlagen. Zwei Raketen des Typs Katjuscha seien dort am späten Abend niedergegangen, teilte das irakische Militär mit. Verletzte habe es nicht gegeben. Das Regierungsfernsehen berichtete, es seien Explosionen und Alarmsirenen zu hören gewesen. In der sogenannten Green Zone liegen unter anderem die Botschaften der USA und Großbritanniens sowie irakische Ministerien und das Parlament. 

22:13 Uhr

Drittes Massengrab seit November in Jalisco entdeckt

Die Polizei im mexikanischen Bundesstaat Jalisco hat ein weiteres Massengrab entdeckt. Das dritte seit November.

  • Im Massengrab befanden sich die Überreste von geschätzt 18 Menschen.
  • Den Fund machten Ermittler auf einem Landgut in einer Gegend im Westen des lateinamerikanischen Landes, in der es immer wieder zu Gewalt krimineller Organisationen kommt.
  • In der Nähe waren in den vergangenen zwei Monaten bereits zwei weitere Massengräber mit insgesamt 81 Leichen gefunden worden.
  • Mexiko hat seit Jahren ein massives Problem mit Gewaltkriminalität. Im Jahr 2018 wurden in dem 130-Millionen-Einwohner-Land mehr als 36.000 Morde registriert, bis Ende November 2019 waren es knapp 31.700. Die Gewalt geht zu einem großen Teil auf das Konto von Banden, die in Drogenhandel sowie in Entführung und Erpressung verwickelt sind.
21:39 Uhr

Kinder misshandelt? Rostock schließt zwei Kitas

Die Stadt Rostock hat zwei Kitas die Betriebserlaubnis entzogen. Grund für die Schließung sind Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter der beiden Kindertagestätten. Dabei gehe es um drei Körperverletzungen und mehrere Verstöße gegen die Fürsorgepflicht, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

  • Laut einem Bericht des "Nordkurier" soll er Kinder der Einrichtungen misshandelt und gedemütigt haben.
  • Nach Einschätzung des Jugendamtes gebe es erheblichen Grund zur Annahme, dass der Kinderschutz in beiden Einrichtungen nicht ausreichend gewährleistet ist, teilte die Stadt mit.
  • Die Stadt hat betroffenen Kindern eine vorübergehende Betreuung in einer anderen Einrichtung angeboten.

Mehr dazu in Kürze auf ntv.de

21:02 Uhr

Fans entsetzt über Nicki-Minaj-Wachsfigur

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"Dschungelkönigin" Evelyn Burdecki enthüllte die Nicki-Minaj-Statue im Berliner "Madame Tussauds"-Museum.

(Foto: picture alliance/dpa)

Kriechend auf allen vieren ist die US-Rapperin Nicki Minaj seit gestern im Berliner Museum "Madame Tussauds" zu bewundern. Eine große Ehre. Oder doch nicht? Viele Fans reagieren enttäuscht auf die Wachsfigur, die dem Video zu Nickis Hit "Anaconda" nachempfunden wurde.

"Die Nicki-Minaj-Wachsfigur hat mich zum Weinen gebracht", schrieb eine Followerin. "Oh nein, das ist nicht Nicki. Das erinnert mich an einen Charakter in 'Mortal Kombat'", kommentierte eine andere. "Sie zeigen Nicki keinen Respekt mit dieser Wachsfigur", beschwerte sich ein weiterer Fan.

20:25 Uhr

Papst bittet Nonne, ihn nicht zu beißen

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"Ich werde Sie küssen, aber Sie müssen die Ruhe bewahren! Nicht beißen!" Das hat heute der leidgeprüfte Papst Franziskus einer aufgeregten Nonne gesagt. Nach dieser Vorwarnung küsste der Pontifex die Frau auf die Wange. Die Nonne hatte zuvor während der wöchentlichen Audienz laut aufgerufen: "Lang lebe der Papst!"

Der scherzende Umgang mit der Nonne war eine offensichtliche Anspielung auf die unglückliche Silvesterszene, als es dem Kirchenoberhaupt nur mit einer ungewöhnlich ruppigen Verhaltensweise gelang, sich auf dem Petersplatz von einer Gläubigen lozureißen, die energisch an seinem Arm zerrte. Videos der Szene, auf denen zu sehen war, wie der Papst der Gläubigen auf die Hand schlug, hatten sich im Internet viral verbreitet.

20:03 Uhr
Breaking News

Harry und Meghan wollen keine wichtige Rolle mehr im Königshaus

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Prinz Harry und seine Frau Meghan wollen sich aus der ersten Reihe der Royals zurückziehen. "Wir wollen als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie zurücktreten und arbeiten, um finanziell unabhängig zu werden", erklärte das Paar in einer vom Buckingham-Palast verbreiteten Erklärung. Harry und Meghan kündigten an, künftig einen Teil des Jahres in Nordamerika zu verbringen.

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19:39 Uhr

Mann zerkratzt über 600 Autos - eine Million Euro Schaden

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(Foto: imago images / Horst Rudel)

Hunderte Autos soll er zerkratzt haben. Fast eine Million Euro Schaden ist dabei entstanden. Nun muss sich ein 26 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Schweinfurt dafür verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten mehrfache Sachbeschädigung vor. Insgesamt soll der Mann 642 Autos zerkratzt haben, der Schaden liegt bei rund 930.000 Euro.

19:02 Uhr

Mann an Gedenkort von Jugendlichen sexuell belästigt

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Das Deportationsmahnmal Putlitzbrücke. Von hier wurden mehr als 32.000 Juden in die Konzentrationslager deportiert.

(Foto: imago stock&people)

Als ein 68-Jähriger in Richtung des Deportationsdenkmals an der Putlitzbrücke im Berliner Stadtteil Moabit unterwegs ist, wird er von fünf Minderjährigen antisemitisch angepöbelt und sexuell belästigt.

Kinder und Jugendliche im Alter von etwa 12 bis 15 Jahren hätten ihn mehrfach als Juden bezeichnet, teilt die Polizei mit. Zwei von ihnen sollen den Mann zudem zwischen die Beine gefasst haben. Der Staatsschutz ermittelt.

18:33 Uhr

NRW-Justiz versteigert Bitcoin

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Ein Bitcoin kostet derzeit circa 7200 Euro.

(Foto: picture alliance/dpa)

Erstmals will die Justiz ein bei Cyberkriminellen beschlagnahmtes Bitcoin-Vermögen versteigern. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln.

Beschlagnahmte Werte müssten nach der Strafvollstreckungsordnung NRW versteigert werden, sagte der Sprecher. Das geschehe routinemäßig etwa bei Autos, Handys und Schmuck. Insofern liege es zunächst einmal nahe, bei der Kryptowährung Bitcoin ebenso zu verfahren. Ob es funktioniere, werde man sehen müssen.

Die Bitcoins im Wert von etwa 600.000 Euro sollen den Meistbietenden über das Portal justiz-auktion.de angeboten werden.

18:00 Uhr

Lkw überrollt Radfahrerin in Berlin

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Für die Radfahrerin kam jede Hilfe zu spät.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Berlin ist eine Radfahrerin von einem Lastwagen erfasst und getötet worden. Der Unfall ereignete sich am Kottbusser Tor im Stadtteil Kreuzberg. Zur Bergung musste die Feuerwehr den Lkw anheben. Der Fahrer und ein Passant erlitten einen Schock. Zum Unfallhergang und dazu, ob sich dieser beim Abbiegen des Lastwagens ereignete, konnte ein Sprecher der Polizei noch keine Angaben machen.

17:50 Uhr
Breaking News

Trump: Staaten sollen an neuem Atomabkommen mit Iran arbeiten

US-Präsident Donald Trump hat Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China aufgefordert, nicht mehr am Atomabkommen mit dem Iran festzuhalten. Stattdessen müssten diese Staaten gemeinsam mit den USA an einem neuen Abkommen mit dem Iran arbeiten, "das die Welt zu einem sichereren und friedlicheren Ort" machen würde, sagte Trump im Weißen Haus.

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17:34 Uhr

Trump: Keine Toten bei Angriff auf US-Stützpunkte

Die iranischen Raketenangriffe auf zwei von US-Soldaten genutzte Militärstützpunkte im Irak haben US-Präsident Donald Trump zufolge keine Todesopfer gefordert. Alle US-Soldaten seien sicher, sagte Trump bei einer Ansprache im Weißen Haus.

Das iranische Staatsfernsehen sprach zuvor von 80 getöteten "amerikanischen Terroristen".

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17:09 Uhr
Breaking News

Verdächtiger im Fall Lübcke bestreitet tödlichen Schuss

Der Hauptverdächtige im Mordfall Lübcke, Stephan E., hat seine Aussage geändert und bestreitet jetzt, den tödlichen Schuss auf den Kasseler Regierungspräsidenten abgegeben zu haben. Das erklärte sein Anwalt Frank Hannig in Kassel. Die Angaben von Stephan E. müssen nun von den Ermittlern überprüft werden.

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17:03 Uhr

Schüsse nahe Parlament in Ottawa

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Der Angreifer konnte entkommen.

(Foto: REUTERS)

In der Nähe des kanadischen Parlaments sind mehrere Schüsse gefallen. Mindestens ein Mensch ist dabei getötet worden. Drei weitere Personen wurden bei dem Angriff in einem Wohngebiet in Ottawa schwer verletzt. Der Schütze konnte fliehen.

In der Straße unweit des Parlamentsgebäudes seien "zahlreiche Schüsse" gefallen, erklärte die Polizei. Möglicherweise habe es sich um einen "gezielten" Angriff gehandelt.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:40 Uhr

Mann in Berlin von U-Bahn erfasst und getötet

In Berlin ist ein Mann von einem U-Bahnzug erfasst und getötet worden. Der 38-Jährige war im U-Bahnhof Neukölln in die Gleise der Linie U7 geklettert und in den Tunnel gelaufen. Möglicherweise wollte er dort seine Notdurft verrichten, sagte ein Polizeisprecher gegenüber RBB.

Als er wenig später zurückkehrte und auf den Bahnsteig kletterte, verlor er das Gleichgewicht und stürzte auf die Gleise. Anschließend wurde er von einem einfahrenden Zug erfasst.  

16:18 Uhr

Auch Sachsen baut Schweinepest-Zaun

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(Foto: picture alliance/dpa)

Nach Brandenburg baut nun auch Sachsen einen Schutzzaun zur Abwehr der Afrikanischen Schweinepest an der polnischen Grenze.

Entlang der Lausitzer Neiße werde auf 4,5 Kilometern eine erste Barriere errichtet, teilte das Sozialministerium in Dresden mit. Damit solle das Einwandern möglicherweise infizierter Wildschweine aus dem Nachbarland erschwert werden. 

Zuletzt war in Polen rund 21 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt ein an der Tierseuche verendetes Wildschwein gefunden worden.

16:09 Uhr

Auswärtiges Amt: Keine Deutschen unter Opfern

Die Bundesregierung geht nicht davon aus, dass bei dem Flugzeugabsturz nahe Teheran Deutsche ums Leben gekommen sind. "Wir haben derzeit keine Erkenntnisse, nach denen sich deutsche Staatsangehörige unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Iran befinden", heißt es aus dem Auswärtigen Amt.

Bei dem Absturz des ukrainischen Passagierjets waren bisherigen Erkenntnissen zufolge insgesamt mehr als 170 Menschen gestorben. Der ukrainische Außenminister Wadim Pristaiko hatte zuvor mitgeteilt, es seien drei Deutsche an Bord gewesen.

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15:50 Uhr

Ghosn spricht über seine Flucht aus Japan

Der Ex-Automanager Carlos Ghosn rechtfertigt seine spektakuläre Flucht aus Japan in den Libanon mit dem aus seiner Sicht politisch gesteuerten und korrupten Verfahren gegen sich.

  • Ihm sei keine andere Wahl geblieben, sagte Ghosn vor Journalisten in Beirut. In keinem anderen demokratischen Land der Welt käme man wegen derartiger Vorwürfe ins Gefängnis.
  • Ghosn beklagte auch unmenschliche Haftbedingungen, unter anderem mit langer Einzelhaft mit wenig Kontakt zur Familie.
  • Ghosn soll in einer Kiste versteckt aus Japan in den Libanon geflohen sein. Zu der Flucht mit einem Privatjet hätten ihm zwei hierzu eingereiste Amerikaner geholfen, berichteten japanische Medien unter Berufung auf Ermittler.
15:43 Uhr

Der Iran kann den USA wenig entgegensetzen

Teheran will mit dem Angriff auf US-Stützpunkte militärische Schlagkraft beweisen, offenbart jedoch zugleich die eigene Schwäche. Ob der Iran für die USA im Fall eines Krieges eine Gefahr darstellt, lesen Sie in diesem Artikel von Martin Morcinek.

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15:16 Uhr

Kind tot in Flugzeug-Fahrwerk entdeckt

Schrecklicher Fund am Pariser Flughafen Charles de Gaulle: Im Fahrwerk eines Flugzeugs, das in der Elfenbeinküste gestartet war, wurde ein totes Kind entdeckt. Die Gesellschaft Air France bestätigte den Tod eines blinden Passagiers und sprach von einer "menschlichen Tragödie".

Das Kind sei rund zehn Jahre alt gewesen, teilte die Polizei mit. Offenbar kletterte es vor dem Start in Abidjan in das Fahrwerk.

Im Fahrwerk von Flugzeugen gibt es kaum Überlebenschancen. Bei Flughöhen von bis zu 10.000 Metern sinkt die Temperatur auf minus 50 Grad Celsius ab und es mangelt an Sauerstoff.

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14:45 Uhr

Schichtwechsel

Während Kollege Volker Petersen bei ungemütlichem Wetter nach Hause radelt, freue ich mich, seinen Platz in unserer warmen Redaktion übernehmen zu dürfen. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich versorge Sie bis zum späten Abend mit den aktuellsten Nachrichten aus der ganzen Welt. Und auch wenn sie gerade nicht besonders positiv sind, bleiben wir optimistisch. Wie Elon Musk…

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14:35 Uhr

2019 war europaweit das heißeste Jahr der Geschichte

In Europa war das vergangene Jahr das heißeste aller Zeiten. Jede einzelne Jahreszeit sei wärmer als zuvor gewesen, teilte der EU-Erdbeobachtungsdienst Copernicus mit. Die Durchschnittstemperatur im Dezember lag beispielsweise 3,2 Grad über dem Mittel der Jahre 1981 bis 2010.

Weltweit war 2019 das zweitheißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen - und es beendete zugleich das heißeste Jahrzehnt der Geschichte. Die Durchschnittstemperatur lag im vergangenen Jahr nur 0,04 Grad unter der des Rekordjahres 2016, erklärte Copernicus.

13:54 Uhr

Lufthansa fliegt schon morgen wieder nach Teheran

Für die Lufthansa ist die Lage im iranischen Luftraum sicher genug, sie nimmt den Flugbetrieb nach Teheran wieder auf.

  • Der Flughafen Teheran sei offen, für die Anflugsroute sowie den Bereich um den Airport gebe es keine Sicherheitsbeschränkungen, erklärte die größte deutsche Fluggesellschaft.
  • Das Unternehmen habe sich im Austausch mit nationalen und internationalen Behörden ein genaues Bild der Lage vor Ort gemacht. Schon am Abend werde der Flug der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines deshalb verspätet abheben.
  • Die tägliche Verbindung der Lufthansa von Frankfurt nach Teheran werde am Donnerstag wieder aufgenommen.
13:52 Uhr

DHB-Spieler protestieren halbnackt und blutig gegen Robbenjagd

Morgen startet die deutsche Handball-Nationalmannschaft in Norwegen in die EM. Zuvor haben mehrere DHB-Spieler allerdings den Blick gen Kanada gerichtet - und mit einer Kampagne gegen die dort stattfindende Robbenjagd protestiert.

  • Für die Tierschutzorganisation Peta haben sich Paul Drux, Tobias Reichmann, Jannik Kohlbacher und Julius Kühn mit nackten Oberkörpern ablichten lassen, auch die Nicht-EM-Teilnehmer Patrick Groetzki, Steffen Fäth und Fabian Wiede machten mit.
  • Die Kampagne mit dem Titel "Rettet die Robben"richte sich "gegen das blutige Töten der Tierbabys in Kanada", teilte Peta mit.
  • Die DHB-Sportler appellierten "an die kanadische Regierung, dem grausamen Schlachten endlich ein Ende zu bereiten", hieß es weiter. Christoph Rieke

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13:25 Uhr

Irak wurde vom Iran vorab über Angriffe informiert

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Die Luftwaffenbasis Ain-Al-Assad ist die größte ihrer Art mit Präsenz von US-Truppen.

(Foto: dpa)

Dass es keine irakischen und Stand jetzt auch keine US-Todesopfer beim Raketenangriff des Iran gegeben hat, dürfte daran liegen, dass diese von der bevorstehenden Attacke wussten. Das hat nun die irakische Regierung mitgeteilt. "Per Verbalnote" habe Teheran kurz nach Mitternacht mitgeteilt, dass Angriffe "bereits begonnen haben oder bald beginnen werden", hieß es. "Zur gleichen Zeit" sei vonseiten der USA ein Hinweis auf die Angriffe eingegangen. Auch die Bundeswehr meldete, sie sei vorab gewarnt worden - von wem wollte ein Sprecher auf ntv.de-Anfrage nicht näher kommentieren, zur Sicherheit der Soldatinnen und Soldaten vor Ort, wie es hieß.

13:01 Uhr

Weniger Asylbewerber kommen nach Deutschland

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Seehofer.

Die Zahl neuer Asylbewerber in Deutschland ist weiterhin rückläufig: Im Jahr 2019 wurden gut 111.000 Asylerstanträge gestellt - und damit 14,3 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Bundesinnenministerium mitteilt.

  • Die Haupt-Herkunftsländer waren Syrien, Irak und die Türkei. Innenminister Horst Seehofer hob hervor, dass die Anzahl der Asylbewerber nun "das dritte Jahr in Folge zurückgegangen" sei.
  • Seehofer wertete den Rückgang als Erfolg. "Das zeigt, dass die zahlreichen Maßnahmen der letzten Jahre gegen ungesteuerte Zuwanderung wirken", betonte der Innenminister.
  • Gleichwohl bleibe der Migrationsdruck an den Außengrenzen und nach Deutschland weiterhin hoch. "Deshalb führe ich meine Politik von Humanität und Ordnung der Migration konsequent fort."
12:47 Uhr

BMW fährt Rekordabsatz ein

BMW hat im vergangenen Jahr so viele Fahrzeuge verkauft wie noch nie und erwartet auch im neuen Jahr einen Rekordabsatz. Der Konzern verkaufte 2019 insgesamt 2,52 Millionen Autos und Motorräder, wie Vertriebsvorstand Pieter Nota erklärte. "Wir blicken mit Zuversicht auf das neue Jahr und streben 2020 erneut einen Absatzzuwachs an", fügte der BMW-Manager hinzu.

BMW sind damit minus 0,3 Prozent stärkster deutscher Autowert. VW verlieren 0,7 und Daimler um 0,6 Prozent. Juliane Kipper

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12:33 Uhr

Ukraine zieht Erklärung über Absturzursache zurück

Es wirkte ein wenig voreilig, als die ukrainische Botschaft gleich nach dem Absturz eines Flugzeugs bei Teheran Angaben zur Ursache des Unglücks machte. Von technischen Problemen und von Triebwerksversagen war die Rede gewesen und Terrorismus ausgeschlossen worden. Jetzt heißt es, diese Äußerungen seien nicht offiziell gewesen. Die Absturzursache müsse erst noch ermittelt werden. Die Untersuchungen können nun losgehen, denn mittlerweile haben die Iraner die Blackbox gefunden, die Daten dazu liefern könnte.

12:15 Uhr

Strompreise erreichen neue Rekordhöhe

Stromverbraucher in Deutschland müssen sich zum Jahresbeginn auf Rekordpreise einstellen. Für einen Durchschnittshaushalt koste eine Kilowattstunde Strom derzeit durchschnittlich 30,01 Cent, teilte das Vergleichsportal Verivox unter Berufung auf seinen Verbraucherpreisindex mit. Das sei so viel wie nie zuvor. Im Vergleich zu 2019 habe sich der Strom um 4,1 Prozent verteuert. Im Januar beliefen sich die Jahreskosten für eine dreiköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden auf 1.200 Euro - 47 Euro mehr als im Vorjahresmonat.

12:11 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:58 Uhr

Vernetzte Autos fahren auf A39 ohne Fahrer

Ganz allein sind noch keine Autos unterwegs, aber demnächst könnte es so weit sein: Dann fahren Autos autonom über einen deutschen Autobahn-Abschnitt. "Es wird aber immer noch ein Sicherheitsfahrer an Bord sein, der eingreifen kann", sagte Dr. Martin Fischer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ntv.de. Es sei nicht das Ziel, dass Autos ganz ohne Fahrer über deutsche Straßen rollten. Das Testfeld, ein Abschnitt der A39 bei Braunschweig, soll neue Erkenntnisse über das vernetzte Fahren bringen.

Autos sollen dort miteinander kommunizieren, sich etwa Nachrichten über Staus und Unfälle zukommen lassen. Der Versuch sei auf mindestens zehn Jahre angelegt, so Fischer, der das Projekt wissenschaftlich koordiniert. Das Testfeld Niedersachsen erstreckt sich nach seinem vollständigen Aufbau über circa 280 Kilometer auf den Autobahnen A2, A39, A391 sowie mehrere Bundes- und Landstraßen. Fischer betont, dass nur selbstfahrende Autos erprobt werden, die schon auf nicht öffentlichen Strecken erfolgreich und ausgiebig getestet wurden.

11:21 Uhr

Varta verzeichnet größten Kurssturz der Firmengeschichte

Varta AG
Varta AG 79,20

Nach der Kursrally der vergangenen Monate steigen Anleger bei Varta aus. Die Aktien des Batterie-Herstellers fallen um gut 24 Prozent auf 89,20 Euro. Das ist der größte Kurssturz der Firmengeschichte. Im vergangenen Jahr hatten die Titel ihren Kurs allerdings fast verfünffacht. Der Nebenwerte-Index MDax kam im gleichen Zeitraum nur auf ein Plus von rund 30 Prozent.

  • Ein Grund für den Kurssturz war Händlern zufolge eine Herunterstufung durch die Commerzbank. Die Analysten setzten die Papiere auf "Hold" von "Buy", bekräftigten allerdings ihr Kursziel von 135 Euro.
  • Die Commerzbank sei bei diesem Wert der Meinungsführer, sagte ein Börsianer. Er verwies außerdem auf einen pessimistischen Ausblick des US-Lithiumproduzenten Livent.
  • Einem Insider zufolge hat Varta zudem mit Patentverletzungen durch Konkurrenten zu kämpfen. Die betroffenen Firmen seien bereits abgemahnt worden. Einstweilige Verfügungen seien in Vorbereitung. Juliane Kipper.

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11:13 Uhr

Trinken zu viel Wasser - australische Kamele vor Abschuss

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Eine Million Kamele sollen in Australien wild leben.

(Foto: imago/BE&W)

Kamele in Australien? Ja, die gibt's, und zwar zahlreich. Nachdem sie im 19. Jahrhundert aus Indien eingeführt wurden, verbreiteten sie sich auch in freier Wildbahn - rund eine Million Tiere tummeln sich Schätzungen zufolge auf dem Kontinent. Sie sind längst zur Plage geworden. 10.000 von ihnen sollen nun sterben.

  • Die Tiere gefährdeten entlegene Ortschaften der Ureinwohner, teilten die Behörden im Bundesstaat South Australia mit.
  • Riesige Herden seien auf der Suche nach Wasser und Nahrung bis in die Gemeinden vorgedrungen, verschmutzten das Trinkwasser und plünderten die knappen Lebensmittelvorräte.
  • Die Kamele werden den Angaben zufolge von Hubschraubern aus von Scharfschützen abgeschossen. Die Tötung erfolge nach höchsten Tierwohl-Standards, betonte das Umweltministerium des Bundesstaates.
10:32 Uhr

ORF verwechselt Untertitel, Netz lacht Tränen

Okay, ich muss gestehen, dass selbst meine Mundwinkel nach oben zucken: Der ORF hat mit einer Panne in seiner Mediathek das Netz amüsiert. Und zwar wurden unter ein Video der hochoffiziellen Vereidigung des neuen Kanzlers Kurz beim Bundespräsidenten Van der Bellen die falschen Untertitel unter das Video gelegt. Die Zuschauer lasen statt der staatstragenden Worte Dialoge aus der Serie "Alisa - Folge deinem Herzen". Der ORF entschuldigte sich für die Panne. Ein Twitter-Nutzer hat alles dokumentiert. Schauen Sie mal:

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Wenn Sie auf den Tweet klicken, sehen Sie noch viele weitere Bilder. Und hier die Stellungnahme des ORF:

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10:10 Uhr

Mann 40 Jahre nach Mordfall in Bayern vor Gericht

Mord verjährt nicht, das gilt schon lange. Dank Fortschritten in der Kriminaltechnik kommt es tatsächlich auch nach Jahrzehnten noch zu Prozessen - so auch jetzt in Aschaffenburg. Dort muss sich ein 57-Jähriger wegen eines Verbrechens verantworten, das 40 Jahre zurückliegt. Als 17-Jähriger soll er ein 15-jähriges Mädchen im Dezember 1979 im Schlosspark der Stadt ermordet haben. Die erneute Untersuchung an einer Bisswunde an der Leiche führte die Polizei zu dem Mann. Es handelte sich diesmal nicht um DNA-Methoden, sondern offenbar neue Erkenntnisse in der Zahntechnik. Er war damals Nachbar des Opfers gewesen, soll sie teilweise entkleidet und in die Brust gebissen und sie dann erwürgt haben. Der Prozess hat nun begonnen, er läuft nach Jugendstrafrecht, da der Mann damals noch nicht volljährig war.

09:49 Uhr

Riesen-Stern Beteigeuze leuchtet plötzlich schwächer

Beamen wir uns mal ganz weit weg von Trump, Iran und Annegret Kramp-Karrenbauer in den Weltraum hinein - ins Sternbild Orion. Dort befindet sich der Rote Riese Beteigeuze. Und der leuchtet nun schwächer als bislang.

  • Die Helligkeit der Riesensonne hat sich seit Oktober mehr als halbiert. Die genaue Ursache für den starken Helligkeitsabfall sei nicht bekannt, erläuterte der Sternforscher Thomas Janka vom Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching bei München.
  • Als Anzeichen für eine unmittelbar bevorstehende Supernova-Explosion des Sterns, über die im Internet spekuliert worden war, sieht der Wissenschaftler das Phänomen nicht.
Mehr dazu lesen Sie hier.
09:29 Uhr
Breaking News

Drei Deutsche unter Opfern des Absturzes bei Teheran

Bei dem Flugzeugabsturz im Iran sollen nach ukrainischen Angaben auch drei Deutsche ums Leben gekommen sein. Das teilte der ukrainische Außenminister Wadim Pristaiko mit. Die ukrainische Maschine war kurz nach dem Start in der Nähe des Flughafens von Teheran abgestürzt. Niemand überlebte das Unglück.

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09:20 Uhr

Iraner beglückwünschen sich nach Raketenangriff selbst

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Chamenei.

(Foto: dpa)

Die iranische Führung feiert sich gerade selbst - der Raketenangriff auf US-Stützpunkte im Irak gilt als voller Erfolg.

  • Die vergangene Nacht sei ein "Schlag ins Gesicht" der USA gewesen, sagt das geistliche und staatliche Oberhaupt des Irans, Ajatollah Ali Chamenei. Die US-Truppen müssten die Region verlassen. Ihre Präsenz sei die Quelle von Korruption. "Die USA sind der Feind des Irans."
  • Die USA mögen mit der Tötung Soleimanis dem Iran "einen Arm" abgeschnitten haben, sagt der iranische Präsident Hassan Ruhani. Aber als Antwort würden die USA ihr Standbein in der Region verlieren.
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09:14 Uhr

Union lehnt Windbürgergeld ab

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(Foto: Carsten Rehder/dpa)

Das von der SPD favorisierte Windbürgergeld bekommt Gegenwind: Die Union ist dagegen. Der Koalitionspartner sagte in Person des energiepolitischen Sprechers der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer, dies sei der falsche Weg, um den Ausbau von Windkraftanlagen zu beschleunigen. Die Akzeptanz der Energiewende lasse sich nicht erkaufen, sagte der CDU-Politiker der Rheinischen Post. Er nannte die Idee gar eine "Bestechungsmaßnahme", die die Büchse der Pandora öffne - dann könnten auch Anwohner von Flughäfen oder neuer Straßen solche Zahlungen fordern. SPD-Fraktionsvize Miersch hatte vorgeschlagen, Anwohnern von Windkraftanlagen Geld zu zahlen, um die Akzeptanz zu steigern. Am Wochenende hatten sich die SPD-Vorsitzenden Esken und Walter-Borjans hinter die Idee gestellt.

08:55 Uhr

Bloomberg und Trump liefern sich Werbeduell bei Superbowl

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Lang ist's her, dass Trump und Bloomberg gemeinsam fotografiert wurden. Dieses Bild enstand 2002, als Bloomberg New Yorker Bürgermeister war und Trump New Yorker Immobilienhai.

(Foto: imago/ZUMA Press)

In drei Wochen, am 2. Februar, versammeln sich weite Teile der USA vor den Fernsehern, denn dann steigt der Superbowl, also das Endspiel um die Meisterschaft im American Football. Dabei wird auch US-Präsident Trump eine prominente Nebenrolle spielen: Im Werbeblock.

Für sage und schreibe zehn Millionen Dollar kaufte er 60 Sekunden Werbezeit - doch er ist nicht der einzige Politiker, der das macht - auch Multimilliardär Michael Bloomberg, der sich um die Kandidatur der Demokraten bewirbt, sicherte sich die gleiche Zeit. Was er dafür bezahlt hat, ist unbekannt.

 

08:35 Uhr

35-Jähriger tötet Mann und legt Feuer, SEK-Einsatz

Im sonst eher ruhigen hessischen Kirchheim hat es einen Kriminalfall gegeben, an den man sich dort vielleicht noch Jahre erinnern wird. In der Kleinstadt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg drang ein 35-Jähriger in die Wohnung eines 31-Jährigen ein und brachte ihn um. Anschließend verschanzte er sich mehrere Stunden und legte auch Feuer im Hausflur - ein Spezialeinsatzkommando der Polizei konnte ihn schließlich festnehmen. Ein anderer Hausbewohner war da schon vor dem Gewalttäter aufs Dach des Gebäudes geflüchtet. Ein weiterer Anwohner hatte sich ebenfalls in Sicherheit gebracht - beide blieben unverletzt. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Der Brand wurde übrigens gelöscht.

08:11 Uhr

Ivanka Trump: Deutsche Ausbildung "Goldstandard"

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Trump sprach auf der Technikmesse CES in Las Vegas.

(Foto: REUTERS)

Offiziell ist sie "Beraterin des Weißen Hauses" - Ivanka Trump, die Tochter des US-Präsidenten. Auf der Technikmesse CES in Las Vegas hat sie nun Lob für Deutschland übrig: Sie erinnerte sich an einen Besuch im Siemens-Ausbildungszentrum in Berlin im April 2017. Die Ausbildung dort gelte als "Goldstandard". Um die Ausbildung Ivanka Trumps hatte es im Vorfeld Diskussionen gegeben. So kritisierte die bekannte Branchenanalystin Carolina Milanesi, in der Industrie gebe es viele Frauen, die viel besser qualifiziert seien, über die Veränderungen der Arbeitswelt durch Technologie zu sprechen.

07:55 Uhr

Irak: Keine Opfer unter eigenen Soldaten

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Das irakische Militär teilt mit, es gebe keine Todesopfer unter den heimischen Truppen. In der Nacht seien 22 Raketen auf irakisches Gebiet abgeschossen worden, 17 auf den Luftwaffenstützpunkt Al-Assad und fünf auf den Stützpunkt in Erbil in der Kurdenregion im Nordirak. Das iranische Staatsfernsehen hatte zuvor gemeldet, es seien nur 15 Raketen abgefeuert worden. Sky News hatte von fünf verletzten irakischen Soldaten gesprochen.

07:37 Uhr

Jetzt auch noch Erdbeben im Iran

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Das AKW Buschehr liegt in der Provinz, in der die Erde bebte.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eines ist klar: Der Iran bestimmt heute die Nachrichtenlage. Nach Raketenangriff und Flugzeugabsturz gab es auch noch ein Erdbeben - und das unweit eines Atomreaktors. Die Erschütterung der Stärke 4,7 ereignete sich in der Provinz Buschehr.

Betroffen war laut iranischen Medien die Kleinstadt Borasdschan, Infos über Schäden und Opfer gibt es noch nicht. Die Stadt liegt rund 75 Kilometer von dem Atomreaktor in Buschehr entfernt.

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07:21 Uhr

Megafeuer im Nordwesten - Rauchschwaden in Sydney

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Das ist kein Nebel, das ist Rauch: Die berühmte Oper von Sydney ist kaum zu erkennen.

(Foto: dpa)

Selbst wer noch nicht in Australien war (mich eingeschlossen), kennt die berühmte Oper von Sydney. Der markante Bau ist derzeit nur schwierig zu erkennen, weil Rauchschwaden die Sicht behindern. Der Grund dafür sind die Buschbrände im Bundesstaat New South Wales, in dem auch die Millionenstadt liegt. Am gut 200 Kilometer entfernten Gospers Mountain wütet gar ein Megafeuer - das könnte aber bis Ende der Woche gelöscht sein, hoffen die Feuerwehrleute. Die haben heute eine kleine Atempause. Es hat zuletzt geregnet und es ist mit 23 Grad recht kühl.

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07:00 Uhr

Iran: 80 Tote US-Soldaten, Medien: Nur fünf Verletzte

Von ganz entscheidender Bedeutung ist es nun im Nahen Osten, wie groß die Schäden durch die iranischen Raketenangriffe sind. Starben US-Soldaten? Wenn ja, wie viele? Je höher die Zahl möglicher Opfer ist, desto mehr könnte sich Trump unter Zugzwang gesetzt fühlen, wieder zurückzuschlagen - auch wenn es dann Krieg gäbe. Doch genau dazu gibt es nun widersprüchliche Meldungen. Das iranische Staats-TV meldet, es seien 80 US-Soldaten getötet worden - die Frage ist dabei aber, woher die Iraner das wissen wollen, denn vor Ort nachgezählt werden sie nicht haben. CNN zufolge gab es dagegen einen frühzeitigen Alarm, sodass sich die Menschen auf der Basis in Sicherheit bringen konnten. Quelle dafür ist ein Angehöriger des US-Militärs. Sky News Arabia berichtet, es seien lediglich fünf irakische Soldaten verletzt worden.

06:41 Uhr

Deutsche Rüstungsexporte knacken Acht-Milliarden-Euro-Grenze

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Kampfpanzer Leopard 2 auf einem Übungsfeld.

(Foto: picture alliance/dpa)

Dass Deutschland im vergangenen Jahr Rüstungsgüter zu einem höherem Wert als je zuvor seit Gründung der Bundesrepublik verlassen haben, wissen wir schon seit Mitte Dezember. Jetzt ist auch die Gesamtzahl bekannt - und die knackt die Grenze von 8 Milliarden Euro. Für Ausfuhren in Militärtechnik im Wert von 8,015 Milliarden Euro erteilte die Bundesregierung Genehmigungen. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor.

  • Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert der Ausfuhrerlaubnisse von 4,824 Milliarden - und hat sich damit nahezu verdoppelt. Das geht laut Wirtschaftsminister Altmaier auf einen Genehmigungsstau zurück, der wegen der verzögerten Regierungsbildung 2017/18 entstanden war.
  • Bis Mitte Dezember waren Algerien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Indonesien unter den zehn wichtigsten Empfängerländern der deutschen Rüstungsindustrie.
  • Grüne und SPD kritisieren die Höhe der Exporte, von Wirtschafts-Staatssekretär Ulrich Nußbaum hieß es, die Höhe der Ausfuhren sage nicht zwingend etwas darüber aus, was für eine Rüstungsexportpolitik betrieben wird. Man müsse sich anschauen, was konkret ausgeführt werde - darüber gibt es aber kaum Angaben.
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06:29 Uhr
Breaking News

Flugzeugabsturz bei Teheran, 180 Passagiere an Bord

 

Womöglich 180 Tote sind im Iran zu beklagen - aber nicht wegen eines (bislang nicht erfolgten) Gegenschlags des US-Militärs, sondern weil es einen Flugzeugabsturz gegeben hat. Kurz nach dem Start in Teheran habe eine ukrainische Maschine der Fluggesellschaft Mau technische Probleme gehabt und sei abgestürzt, berichten verschiedene Medien.

Update 7.07 Uhr: Mittlerweile hat die Hilfsorganisation Iranischer Halbmond mitgeteilt, alle Menschen an Bord seien ums Leben gekommen.

Update 7.46 Uhr: Ukrainische Behörden melden, dass 176 Menschen an Bord waren.

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06:21 Uhr

Das wird heute wichtig

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Nach dem Raketenangriff im Irak ist der West Wing des Weißen Hauses hell erleuchtet - dort saßen Trump und seine wichtigsten Minister bei einer nächtlichen Krisensitzung.

(Foto: dpa)

Alle, die sich gerade fragen, ob Trump nicht einst damit Wahlkampf gemacht hat, die Kriege im Nahen Osten zu beenden, dürfen sich nun wundern. Nach der Eskalation im Nahen Osten scheint vieles möglich, glücklicherweise auch immer noch Frieden. Das Thema beschäftigt uns heute natürlich weiter und steht ganz oben auf unserer Liste:

  • Nach dem Raketenangriff des Iran auf US-Militärbasen im Irak steigt die Anspannung im Nahen Osten stark an - reagieren die Amerikaner mit einem Gegenschlag, scheint ein Krieg möglich.
  • Noch einmal Iran: Dort hat es einen verheerenden Flugzeugabsturz am Flughafen Teheran gegeben - für die 180 Passagiere gibt es keine Hoffnung mehr.
  • Es wird eine Art Abschiedsbesuch: EU-Kommissionschefin von der Leyen reist nach London und trifft Boris Johnson.
  • In Leipzig beginnt der erste Prozess wegen der Ausschreitungen in der Silvesternacht. Es geht um einen 27-Jährigen, dem Körperverletzung vorgeworfen wird.
  • Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke will Angaben zum Tathergang machen.
  • Ex-Automanager Ghosn will sich zu seiner Flucht aus Japan erklären.

Ich heiße Volker Petersen und wünsche Ihnen einen guten Morgen. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de. Gehen wir es an und hoffen auf das Beste.

06:11 Uhr

Wolkig, aber viel zu warm

Nur der Süden und der Südosten erinnern bei frostigen Temperaturen mit örtlicher Glätte durch gefrierende Nässe oder Reif zum Start in den Tag noch an den Winter. Ansonsten ist es sehr mild. Denn im Westen beginnt der Tag zum Teil bereits mit 10 Grad. Am kältesten ist es hingegen im Bereich Schwäbische Alb bei minus 6 Grad. Doch alles in allem entwickelt sich unser Wetter jetzt temperaturtechnisch zunächst in Richtung Vorfrühling. Somit wird es selbst in den Mittelgebirgen für die sowieso recht übersichtlichen Schneeanhäufungen ziemlich eng.

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ntv-Meteorologe Björn Alexander.

Sehr eng wird es heute ebenfalls für die Sonne. Die hat nämlich nur im Süden Chancen, länger durchzukommen. Zumindest vormittags, bevor es nachmittags auch in Richtung Alpen grauer weitergeht. Im großen Rest dominieren dagegen ganztägig die Wolken und bringen zeitweise Regen oder Sprühregen mit. Die Temperaturen: in Ostbayern sowie im Erzgebirge noch vergleichsweise kühl mit 2 oder 3 Grad im teilweise zähen Nebel. Sonst werden es unwinterliche 7 bis 13 Grad. Dabei weht ein teils kräftiger bis stürmischer Wind aus südwestlichen Richtungen.

Die weiteren Aussichten: morgen und übermorgen bleibt es vielfach wechselhaft oder wolkig und mitunter nass und windig bis stürmisch. Erst am Wochenende meldet sich unter Hochdruckeinfluss stabileres und sonnigeres Wetter zurück. Die Temperaturen erreichen aber bereits morgen ihren Höhepunkt mit Höchstwerten zwischen 5 und 15 Grad. Der Freitag bringt uns 6 bis 12, der Samstag 4 bis 9 Grad. Ihr Björn Alexander

06:02 Uhr

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