Montag, 15. Juni 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:28 Uhr

Das war Montag, der 15. Juni 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

schon morgen startet die lang erwartete Corona-Warn-App. Wenn Sie noch unentschlossen sind, ob Sie diese installieren möchten und noch Fragen haben, schauen Sie hier rein. In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Fragen zur Corona-Tracing-App beantwortet.

Was war heute wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:20 Uhr
Breaking News

Trump kündigt US-Truppenabzug aus Deutschland an

US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Angaben die Zahl der in Deutschland stationierten US-Soldaten auf 25.000 senken. Solange Deutschland nicht mehr Geld in die Nato einzahle, würden Truppen abgezogen.

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22:10 Uhr

Oscar-Verleihung 2021 wird verschoben

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Filmemacher bekommen mehr Zeit, um ihre Werke fertigzustellen und ins Kino zu bringen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wegen der Coronavirus-Pandemie wird die Vergabe der Oscars im kommenden Jahr um zwei Monate verschoben. Die Filmpreis-Gala soll anstelle des 28. Februar am 25. April 2021 ausgetragen werden, teilten die Organisatoren mit. Damit soll Filmemachern mehr Zeit gegeben werden, inmitten der Pandemie laufende Projekte zu beenden.

Um bei der 93. Ausgabe der Oscars berücksichtigt zu werden, muss ein Film nicht mehr vor dem 31. Dezember dieses Jahres ins Kino kommen, sondern vor dem 28. Februar des kommenden Jahres, wie die Oscar-Akademie erklärte.

21:31 Uhr

Dschihadisten töten Dutzende Soldaten in Mali

Im westafrikanischen Mali sind mindestens 24 Soldaten bei einem Angriff von Dschihadisten getötet worden - mehrere weitere werden vermisst.

  • Ein Militärkonvoi sei am Sonntag in Buka Weré im Südosten von Diabaly in Zentralmali angegriffen worden, teilte die Armee mit. Nur sechs Soldaten hätten sich retten können. Das Schicksal weiterer Soldaten sei noch unklar.
  • Wie viele Soldaten vermisst wurden, teilte die Armee nicht mit. In einer ersten Stellungnahme zu dem Angriff war die Zahl der Armeeangehörigen in dem Konvoi mit 64 angegeben worden.
  • Es handelte sich um den jüngsten in einer ganzen Serie von Angriffen durch dschihadistische Gruppen auf die Armee. Hunderte Soldaten wurden dadurch in den vergangenen Monaten getötet.
21:14 Uhr

Vietnamesisches Paar vergiftet 30 Hunde und Katzen - um Fleisch zu verkaufen

Weil es offenbar das Fleisch der Tiere verkaufen wollten, soll ein Ehepaar in Vietnam dutzende Hunde und Katzen vergiftet haben. Die beiden Verdächtigen seien festgenommen worden, berichteten staatliche Medien. Die Polizei habe in der Wohnung Zyanid und Werkzeuge zum Häuten von Tieren gefunden.

  • Die Polizei war den Berichten zufolge von Bewohnern eines kleinen Dorfes rund 200 Kilometer südlich von Hanoi alarmiert worden. Diese hatten zuvor die Kadaver von etwa 30 Hunden und Katzen auf der Straße entdeckt.
  • Das festgenommene Paar gestand, Hunde und Katzen zu fangen, um das Fleisch der Tiere zu verkaufen. Die Polizei bestätigte die Berichte zunächst nicht.
  • Das Geschäft mit Hunde- und Katzenfleisch ist in Vietnam lukrativ. Gebraten, gekocht oder gedünstet wird vor allem Hundefleisch als Delikatesse auf Märkten und in Lebensmittelgeschäften verkauft - auch in Hanoi.
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20:20 Uhr

Pilot stirbt bei Absturz von US-Kampfjet über Nordsee

Nach dem Absturz eines US-Kampfjets über der Nordsee fehlte von dem Piloten zunächst jede Spur. Doch nun ist es traurige Gewissheit - der Mann ist bei dem Unglück gestorben. Die Leiche des Piloten sei entdeckt worden, gab die US-Armee auf Facebook bekannt. Über die mögliche Unglücksursache ist noch nichts bekannt.

Die Maschine vom Typ F15 war am Montagmorgen im Osten Großbritanniens gestartet und gegen 09.40 Uhr (Ortszeit) abgestürzt. Das Wrack der Maschine wurde im Laufe des Tages von der britischen Küstenwache gefunden, nach dem Pilot war zunächst weiter gesucht worden.

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20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:57 Uhr

Gelsenkirchen bekommt Lenin-Statue - erste in Westdeutschland

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Die 2,15 Meter hohe Lenin-Statue wurde 1957 in der Tschechoslowakei gegossen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die linksextremistische Partei MLPD will an diesem Samstag auf einem Grundstück vor ihrer Zentrale in Gelsenkirchen eine 2,15 Meter hohe Statue des russischen Revolutionärs Wladimir Iljitsch Lenin errichten. Nach Parteiangaben soll es die erste Lenin-Statue in Westdeutschland werden.  

  • Ein von der Stadt unter Verweis auf den Denkmalschutz erlassener Baustopp war vom Oberverwaltungsgericht NRW kassiert worden.
  • Die Bezirksvertretung Gelsenkirchen-West hatte sich Anfang März in einer einstimmig verabschiedeten Resolution gegen die Aufstellung ausgesprochen. Darin heißt es: "Der Kommunistenführer Lenin steht für Gewalt, Unterdrückung, Terror und schreckliches menschliches Leid. Dies alles macht ihn mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland unvereinbar und zu einem Symbol der Bekämpfung und Abschaffung unserer Demokratie."
  • Die MLPD-Vorsitzende Gabi Fechtner meint dagegen: "Lenin war ein weltgeschichtlich bedeutender Vordenker und Vorkämpfer für Freiheit und Demokratie für die Massen, für Frieden und Sozialismus."
19:10 Uhr

Explosion in Bielefeld: Passanten löschen brennende Menschen

Nach einer Explosion in einem Imbisswagen haben Passanten in Bielefeld drei brennende Menschen gelöscht und ihnen damit möglicherweise das Leben gerettet.

Die Helfer hätten mit Jacken die Flammen erstickt und die Verletzten mit Wasser versorgt, bis Rettungskräfte eintrafen, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr. Zwei Mitarbeiter seien nach dem heftigen Ausbruch des Feuers am Montag brennend aus dem Imbisswagen geflohen. Einer von ihnen schwebe in Lebensgefahr. Ein Kunde sei etwas weniger stark verletzt worden, sagte der Sprecher. "Die Ersthelfer haben einen Superjob gemacht."

Der Gastronomiewagen, in dem mit Gas gekocht wurde, wurde völlig zerstört.

*Datenschutz

18:01 Uhr

Brandenburger AfD will gegen Beobachtung klagen

Die Brandenburger AfD will eine Klage gegen die Beobachtung des Landesverbands durch den Verfassungsschutz prüfen. "Wir sind gerade dabei, die juristischen Möglichkeiten zu erwägen", sagte der Vize-Landesvorsitzende Daniel Freiherr von Lützow der dpa.

Im Inforadio des RBB hatte sich Lützow zuvor eindeutiger zu einer Klage geäußert. "Wir werden natürlich Klage einreichen, also den juristischen Weg beschreiten", sagte er in dem Interview. "Wenn man hergeht und sagt, wir ziehen das politische Schwert Verfassungsschutz und stellen die politische Opposition kalt, dann ist das für mich sehr undemokratisch."

Der Brandenburger Verfassungsschutz hatte zuvor die AfD im Bundesland unter Beobachtung gestellt. Das sei nach längerer Prüfung geschehen, teilte das Innenministerium in Potsdam mit. Formal stufte der Verfassungsschutz den Landesverband als Verdachtsfall ein.

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17:34 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:13 Uhr

Mann entdeckt Babyleiche in seiner Tiefkühltruhe

Vor Jahren soll eine Frau im baden-württembergischen Lichtenstein die Leiche ihres neugeborenen Kinds in ihre Tiefkühltruhe im Keller eines Mehrfamilienhauses gelegt haben. Erst vor gut einer Woche entdeckte der Ehemann der bereits vor geraumer Zeit aus dem Haus ausgezogenen 46-Jährigen das tote Mädchen in der Tiefkühltruhe und alarmierte die Polizei.

Gegen die Frau wird nun wegen Verdachts der Aussetzung mit Todesfolge ermittelt. Nach Angaben der Behörden gab die Frau an, das Kind sei unmittelbar nach der Geburt gestorben. Sie sei mit der Situation überfordert gewesen und habe den Leichnam in der Kühltruhe versteckt.

Die Obduktion der Leiche gab den Angaben zufolge zunächst keinen eindeutigen Aufschluss über die genaue Todesursache. Anhaltspunkte für einen gewaltsamen Tod es Mädchen gab es demnach aber nicht.

16:30 Uhr

Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) zeigt sich selbst an

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Zwei Stadtoberhäupter zeigen nach langer Trennung Gefühle - Anzeige ist raus.

(Foto: picture alliance/dpa)

René Wilke, der Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) und sein Amtskollege Mariusz Olejniczak aus der Nachbarstadt Slubice fallen einander in die Arme. Das Bild ging als Symbol der Wiedersehensfreude nach harten Lockdown-Maßnahmen durch die Medien. Wie schön und symbolträchtig die Geste auch ist, es handelt sich jedoch um einen objektiven Verstoß gegen das geltende Abstandsgebot.

Deswegen hat sich nun Wilke selbst wegen eines Verstoßes gegen die Abstandsregeln angezeigt.

  • Die beiden Bürgermeister hätten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag eigentlich auf der Oderbrücke nur per Ellenbogenkontakt begrüßen wollen, teilte die brandenburgische Stadt mit. Trotz ihres guten Vorsatzes hätten sich die beiden Stadtoberhäupter dann aber doch umarmt.
  • Zuvor war die Grenze nach Polen drei Monate lang für Ausländer mit wenigen Ausnahmen geschlossen.
  • "Die Geste war nicht geplant, aber wichtig. Allerdings war sie auch ein Regelverstoß, für den ich einzustehen habe", sagte Wilke. Er habe beim städtischen Gesundheitsamt darum gebeten, den Vorgang ohne Ansehen der Person zu prüfen.
15:50 Uhr

"Neugieriger" Polizist missbrauchte mehrere Jungen

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Der 60-Jährige soll sich an mehreren Jungen vergangen haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Polizist hat vor dem Landgericht München II dutzendfachen sexuellen Missbrauch an mehreren Jungen gestanden.

  • Er werde die Verantwortung dafür übernehmen - "auch wenn er die Taten nicht ungeschehen machen kann", hieß es in einer Erklärung, die sein Anwalt vor Gericht verlas.
  • Der 60 Jahre alte Polizeibeamte, der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr war, begründete sein Verhalten mit Neugier. "Ich war einfach neugierig, ich kann's nicht erklären", sagte er nach der Verlesung der Erklärung.
  • Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, sich vor allem bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr an Jungen, von denen einige unter 14 Jahren alt und damit noch Kinder waren, vergangen zu haben. Außerdem fanden die Ermittler Kinderpornografie bei dem Mann.
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15:39 Uhr
Breaking News

Bund stellt neuen Schuldenrekord auf

Wegen der Corona-Krise will der Bund in diesem Jahr Rekordschulden von rund 218,5 Milliarden Euro aufnehmen. Finanzminister Olaf Scholz plant mit einem zweiten Nachtragshaushalt in Höhe von 62,5 Milliarden Euro, wie aus dem Finanzministerium verlautet.

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14:33 Uhr

Randalierer stellt sich versehentlich der Polizei

Dumm gelaufen: Nach einer Randale in einer Mainzer Gaststätte hat sich einer der beiden Unruhestifter versehentlich selbst gestellt.

  • Die Männer bestellten am Samstagabend Essen in dem Lokal. Als es ihnen gebracht wurde, rasteten sie plötzlich aus. Sie warfen Tische um und mit Stühlen um sich und flüchteten anschließend. Ein Lokalmitarbeiter wurde leicht durch einen Stuhl verletzt.
  • Polizisten fanden in dem Lokal neben auf dem Boden verteilten Speisen, Tellern und beschädigtem Inventar auch ein Handy, das keinem der Anwesenden gehörte. Es wurde als Fundstück zum Revier mitgenommen.
  • Dorthin wandte sich noch am gleichen Abend ein 35-Jähriger, der sein Handy als verloren melden wollte. Dabei kam heraus, dass der Mann einer der Randalierer war. Er muss sich nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Kai Stoppel verabschiedet sich in den sonnigen Feierabend, ich übernehme den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Nachmittag!

13:53 Uhr

ARD zeigt in Kritik geratene Wuhan-Doku doch nicht

Eine in die Kritik geratene Dokumentation über die Corona-Pandemie in der chinesischen Stadt Wuhan strahlt die ARD nun doch nicht aus. Der zuständige Südwestrundfunk (SWR) teilte mit, dass die Doku kurzfristig aus dem Programm des Ersten genommen werde. Eigentlich sollte sie heute Abend ausgestrahlt werden. Der SWR begründete den Schritt mit einem Rechteproblem.

Im Vorfeld hatte es Kritik an der Dokumentation "Wuhan - Chronik eines Ausbruchs" gegeben. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete darüber. Kern der Kritik: Für die Doku wurde Filmmaterial der staatlichen Stelle CICC und somit kein unabhängiges Filmmaterial verwendet. Der SWR verteidigte hingegen das Projekt.

13:27 Uhr

Ärzte finden Ein-Cent-Stück in Lunge eines Mannes

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Diese Münze (re.) steckte monatelang in der Lunge des Patienten.

(Foto: St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen GmbH)

In der Lunge eines Mannes mit monatelangem hartnäckigen Husten haben Ärzte ein Geldstück gefunden. Er hatte das Ein-Cent-Stück im Januar beim Dart-Spielen versehentlich verschluckt und dann vergessen, berichtete die St. Barbara-Klinik in Hamm. Lungenfachärzte des Krankenhauses entfernten den Fremdkörper erfolgreich.

"Der Patient ist nun kerngesund und beschwerdefrei", sagte eine Sprecherin der Klinik. "Mein Kumpel hat mir auf den Rücken geklopft, ich habe mich kurz erschrocken und die Münze, mit der ich am Mund gespielt habe, verschluckt. Was rein geht, findet den Weg auch wieder raus, dachte ich und habe mir weiter keine Gedanken gemacht", zitierte die Klinik den Patienten in einer Mitteilung.

13:07 Uhr

Mann erschießt sieben Mitglieder einer Familie

In Afghanistan hat ein Mann sieben Mitglieder einer Familie erschossen. Der Angriff geschah in der östlichen Provinz Chost, teilte die Polizei mit. "Wir haben den Angreifer identifiziert, und er wird bald verhaftet", sagte ein Polizeisprecher. Der Mann habe die Familie in ihrem Haus erschossen, eine weitere Person sei dabei verletzt worden. Unter den Opfern waren Frauen und Kinder. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Die Polizei vermutet, dass der Täter ein Verwandter der Opfer sei.

12:27 Uhr

Kampfjet der US-Luftwaffe stürzt in Nordsee

Ein Kampfjet der US Air Force ist über der Nordsee abgestürzt, wie die BBC berichtet. Es soll sich um ein Flugzeug des Typs F-15C Eagle handeln, das vom Militärflugplatz Lakenheath in Südengland zu einer Trainingsmission gestartet war. Die Ursache des Absturzes ist unklar. Rettungsteams suchen derzeit nach dem Piloten.

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11:53 Uhr

Leichen vermisster Kinder in USA gefunden - Art des Verstecks "ungeheuerlich"

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Weitere ungeklärte Todesfälle gibt es im Umfeld der Mutter der gefundenen Kinder, Lori Vallow (li.).

(Foto: AP)

Im US-Bundesstaat Idaho hat die Polizei die Überreste von zwei seit Monaten verschwundenen Kindern gefunden. Sie seien in der Nähe des Hauses ihres Stiefvaters gefunden worden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Nach der 17-jährigen Tylee Ryan und ihrem zehn Jahre jüngeren autistischen Halbbruder Joshua Vallow wurde seit vergangenem November gesucht. Ihre Mutter Lori Vallow hatten US-Polizisten im Februar gemeinsam mit ihrem Mann auf Hawaii festgenommen.

Am Dienstag hatten die Beamten das Haus und Grundstück des Manns in Idaho durchsucht und dabei die Überreste der beiden vermissten Kindern gefunden. Zu den Todesursachen wurde zunächst nichts bekannt. Die Art, wie eine der Leichen versteckt worden war, bezeichnete ein Staatsanwalt aber laut Zeitungsberichten als besonders "ungeheuerlich". Die Polizei untersucht nun weitere mögliche Verbindungen des Paars mit einer Reihe von Todesfällen.

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Über ihr Schicksal gibt es jetzt traurige Gewissheit: Joshua Vallow (li.) und Tylee Ryan wurden tot aufgefunden.

(Foto: AP)

11:30 Uhr

Patricia Blanco präsentiert ihre Brüste nach OP-Marathon

Patricia Blanco, Tochter von Roberto Blanco, hat einen langen Leidensweg nach einer verpfuschten Brust-OP im Jahr 2018 hinter sich. Im Februar vor zwei Jahren wendet sich Blanco mit schockierenden Bildern an die Öffentlichkeit. Ein regelrechter OP-Marathon folgte, mittlerweile hat die 49-Jährige den letzten Eingriff hinter sich gebracht. Im Video präsentiert sie RTL das Ergebnis.

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11:06 Uhr

100 Meter Blindflug bei Tempo 120 - Unfallchirurgen warnen vor SMS am Steuer

Bloß nicht gucken, wenn das Smartphone sich meldet: Unfallchirurgen warnen Autofahrer vor sekundenlanger Ablenkung durch Handynutzung am Steuer. "Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h im Stadtverkehr führt schon das 3-sekündige Checken einer SMS zu etwa 42 Metern Fahrt ohne Wahrnehmung des Verkehrsgeschehens", rechnete die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie in einer Mitteilung vor. Bei Tempo 120 auf der Autobahn seien Fahrer sogar 100 Meter im Blindflug unterwegs.

Und: Viele Verletzungen, die die Experten in den Notaufnahmen sähen, gingen auf Unfälle abgelenkter Fahrer zurück. Die Unfallchirurgen raten daher "dringend, beim Autofahren das Handy beiseite zu legen".

10:37 Uhr

Lebt Maddie noch? Ermittler: "Es bleibt eine gewisse Hoffnung"

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Für Maddies Eltern Kate und Gerry McCann bedeutet die Diskussion nach Einschätzung der britischen Zeitung eine erneute Tortur.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vor 13 Jahren ist das damals dreijährige britische Mädchen Maddie McCann aus einer Apartmentanlage im portugiesischen Praia da Luz verschwunden. Bis heute ist über ihren Verbleib nichts bekannt. Könnte sie also noch leben? Dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte, betonen Ermittler. Einen forensischen Beweis für ihren Tod gebe es allerdings auch nicht, daher bleibe eine "gewisse Hoffnung", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Hans Christian Wolters. Dies sei aber eine "rein theoretische Möglichkeit".

Wolters betonte nun: "Hundertprozentige forensische Sicherheit kann ich nicht bieten." Aus Sicht der Ermittler sei aber klar, dass das Mädchen getötet wurde. Derzeit steht ein wegen anderer Delikte inhaftierter 43-jähriger Deutscher unter Mordverdacht.

10:29 Uhr
Breaking News

Russland verurteilt US-Spion zu 16 Jahren Haft

Ein russisches Gericht hat den seit fast anderthalb Jahren inhaftierten US-Bürger Paul Whelan wegen Spionage verurteilt. Das Gericht in Moskau verhängte 16 Jahre Haft gegen den 50-Jährigen, wie die Agentur Interfax meldete. Whelan hatte seine Unschuld beteuert.

Whelan, der neben der US-Staatsbürgerschaft auch die kanadische, irische und britische Nationalität besitzt, war im Dezember 2018 in Moskau verhaftet worden. Er soll mutmaßlich Staatsgeheimnisse überreicht bekommen haben.

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09:58 Uhr

34-Jähriger umfährt Schranke - und stirbt bei Kollision mit Zug

Zwei Männer hatten am Sonntagabend die abgesenkten Teilschranken an einem Bahnübergang in Wilhelmshaven umfahren. Als das Auto sich auf den Gleisen befand, näherte sich ein Regionalzug, der eine Kollision trotz Notbremsung nicht mehr verhindern konnte, teilte die Polizei. Der 34-jährige Autofahrer kam bei dem Zusammenstoß ums Leben, sein 32-jähriger Beifahrer wurde dabei schwerst verletzt und musste wiederbelebt werden. Alle elf Insassen des Zugs blieben unverletzt.

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Das Fahrzeug der beiden Männer wurde 50 Meter weit geschleudert und fing Feuer. Zeugen konnten den Brand aber löschen.

(Foto: dpa)

09:55 Uhr

Griechenland öffnet Flughäfen für deutsche Reisende

Gute Nachrichten für Griechenland-Liebhaber: Das Land hat seine zwei wichtigsten Flughäfen für Touristen aus zahlreichen Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, geöffnet. Der erste Flug kam in Athen aus dem zyprischen Larnaka an. Am Nachmittag waren Flüge aus Düsseldorf, Frankfurt, München und Zürich geplant, wie der Flughafen Athen mitteilte.

Auch der Flughafen von Thessaloniki ist geöffnet worden. Vom 1. Juli an sind auch Flüge aus dem Ausland für alle Regionalflughäfen wieder erlaubt, wie die Regierung mitteilte.

Seit Mitternacht warnt das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite nicht mehr vor Reisen in 27 europäische Länder. Einige Länder wie Österreich, Italien oder Kroatien haben ihre Grenzen für deutsche Touristen bereits wieder geöffnet, Frankreich und Dänemark werden bald folgen. In Spanien soll ein normaler Urlaub auf den Balearen wieder ab Juli möglich sein.

09:31 Uhr

Beyoncé fordert Anklage gegen drei Polizisten

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Beyoncé verlangt eine "schnelle und entschiedene" Anklage gegen drei Polizisten.

(Foto: picture alliance / -/Parkwood En)

Nach den tödlichen Schüssen auf die Afroamerikanerin Breonna Taylor vor einigen Wochen hat Pop-Superstar Beyoncé für drei Polizisten eine Anklage gefordert. "Es ist nun mehr als drei Monate her, dass Mitglieder des Louisville Metro Police Department Breonna Taylor getötet haben", schrieb die 38-Jährige in einem offenen Brief an die Generalstaatsanwaltschaft von Kentucky, der auf ihrer Internetseite veröffentlicht wurde.

Taylor war im März bei einem Schusswechsel zwischen ihrem Partner und drei weißen Polizisten erschossen worden. Laut Medienberichten wurde die 26 Jahre alte Notfallsanitäterin in ihrer Wohnung von mindestens acht Schüssen getroffen. Die Polizisten sind demnach lediglich suspendiert.

09:01 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:44 Uhr

CDU-Politiker muss urinieren - und wird von Blitz erschlagen

Tragischer Unfall in Sachsen-Anhalt: Im nördlichen Saalekreis ist ein Mann am Wochenende durch einen Blitzschlag getötet worden, wie mehrere regionale Medien berichteten. Er war demnach auf einer Gartenfeier, als ein schweres Gewitter aufzog. Laut der "Mitteldeutschen Zeitung" hatte der 44-Jährige sich unter den Mast einer Hochspannungsleitung gestellt, um seine Notdurft zu verrichten - dann schlug der Blitz ein. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung war das Opfer CDU-Ortschaftsrat in Höhnstedt, einem Ortsteil der Einheitsgemeinde Salzatal im Saalekreis.

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08:01 Uhr

Wassermelone für fast 2000 Euro versteigert

In Japan hat eine Densuke-Wassermelone bei einer Auktion den "Schnäppchenpreis" von umgerechnet rund 1800 Euro erzielt. Die 220.000 Yen sind weniger als ein Drittel des Rekordpreises, den eine solche Premium-Melone noch im vergangenen Jahr beim traditionellen Auftakt der Saison auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido erzielt hatte.

Die alljährlichen Auktionen werden als feierlicher Beginn der Auslieferung der edlen Früchte abgehalten, die der Stolz Hokkaidos sind und für deren Anbau ausgewählte Landwirte einen gewaltigen Aufwand treiben. Die horrenden Preise, die bei den Auftakt-Auktionen gezahlt werden, lohnen sich für die Händler: Denn das Ganze ist eine geschickte PR-Aktion, über die die Medien des Landes dann auch in jedem Jahr berichten.

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Densuke-Wassermelonen: Nirgendwo bekommen Obst und Gemüse eine derartige mediale Aufmerksamkeit wie in Japan - ein Marketing-Trick, der dort auch beim Thunfisch angewendet wird.

(Foto: imago/Kyodo News)

07:41 Uhr

Mehrere Länder fordern EU-Wasserstoff-Strategie

Deutschland schreitet beim Thema Wasserstoff voran: Die Bundesregierung hatte bereits vergangene Woche eine nationale Wasserstoff-Strategie verabschiedet. Nun fordern Deutschland und weitere Staaten von der EU-Kommission, ihrerseits eine Strategie für den Ausbau klimafreundlicher Wasserstoff-Energie vorzulegen.

In einer gemeinsamen Erklärung betonen die Länder, Wasserstoff - vor allem aus erneuerbaren Quellen - könne zum geringeren Verbrauch von Kohlenstoff etwa in der Industrie und im Verkehrssektor beitragen. Unterschrieben ist es von Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Luxemburg, Belgien, Frankreich sowie der Schweiz. Unterstützung kommt zudem von Portugal und Bulgarien.

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Sogenannter grüner Wasserstoff könnte als Basis für Kraft- und Brennstoffe dienen, um etwa in Industrie und Verkehr die Nutzung von Kohle, Öl und Erdgas abzulösen.

(Foto: imago images/Arnulf Hettrich)

07:24 Uhr

Mutmaßlicher Ex-Sicherheitschef von "El Chapo" an USA ausgeliefert

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Im Dezember 2011 hatten Spezialkräfte des mexikanischen Militärs "El Inge" Cabrera festgenommen.

(Foto: REUTERS)

Mexiko hat einen mutmaßlichen hochrangigen Helfer des früheren mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán an die Vereinigten Staaten ausgeliefert. Wie die mexikanische Zeitung "El Universal" unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft berichtete, wurde die Auslieferung von Felipe Cabrera Sarabia, "El Inge", vom US-Bezirksgerichts für den nördlichen Bezirk von Illinois beantragt.

Demnach soll der Mexikaner wegen der möglichen Verbrechen der kriminellen Vereinigung strafrechtlich verfolgt werden. Er war unter anderem verantwortlich für die Operationen des mächtigen Sinaloa-Drogen-Kartells im nordwestlichen Bundesstaat Durango und im Süden von Chihuahua sowie Sicherheitschef von dessen Boss "El Chapo", wie es hieß.

07:12 Uhr

Schauer und Gewitter drohen weiter über Deutschland

Björn Alexander

Björn Alexander

Heute geht es nordöstlich der Elbe oft freundlich bis sonnig und trocken weiter. Ansonsten sind erneut Schauer unterwegs, die zum Teil kräftig und von Gewittern begleitet sein können. Stellenweise sind auch Unwetter durch Starkregen, Hagel und Sturmböen nicht auszuschließen. Das gilt insbesondere in einem Streifen von Bayern über Nordhessen und Thüringen bis ins Münster- und Emsland.

Und in diesem überwiegend wolkigen und teils sehr nassen Streifen bleibt es auch am kühlsten mit Tageshöchstwerten von 15 bis 20 Grad. Ansonsten werden es meistens 22 bis 26 Grad.

Die weiteren Aussichten bringen wiederholt gewittrige Regengüsse mit Unwetterpotenzial. Hier die Aussichten für die Gewitterwoche. Ihr Björn Alexander

06:55 Uhr

Bayern droht, keine Polizisten mehr nach Berlin zu schicken

Bayern will keine Polizisten mehr zur Amtshilfe in die Hauptstadt schicken, bevor es nicht eine juristische Klarstellung zum Antidiskriminierungsgesetzes in Berlin gibt. "Wir brauchen die gegenseitige Unterstützung, aber es darf nicht sei, dass dadurch neue Haftungsrisiken für die eingesetzten Beamten entstehen", betonte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Die Berliner Gesetzesregelung dürfe nicht zu Problemen für den Einsatz von Beamten aus anderen Ländern führen.

Das Berliner Landes-Antidiskriminierungsgesetz, kurz LADG, soll die Menschen in Berlin besser vor behördlicher Diskriminierung schützen. Es soll Klagen - etwa gegen Polizisten oder eine Ticketkontrolle in der U-Bahn - erleichtern, sofern bestimmte Diskriminierungsmerkmale verletzt wurden, darunter Geschlecht, Weltanschauung, sozialer Status oder rassistische Zuschreibungen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

06:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

während immer mehr Menschen im Corona-Sommer zur Normalität zurückkehren, stellen sich viele die Frage: War es das mit der Pandemie? Oder erwartet uns noch mehr Ungemach, wie etwa der US-Ökonom Nouriel Roubini warnt?

Die Politik jedenfalls wendet sich heute auch wieder anderen Themen zu:

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    Der britische Premierminister Boris Johnson verhandelt heute mit EU Kommissionschefin Ursula von der Leyen, Ratspräsident Charles Michel und Parlamentspräsident David Sassoli.

    (Foto: picture alliance/dpa)

    Spitzen der EU und Großbritannien beraten über die Frage: Wie geht es weiter beim Brexit? Natürlich per Videokonferenz.
  • Auch mit den USA will sich die EU heute koordinieren - die jeweiligen Außenminister sprechen über die Themen Nahost und China. Ebenfalls per Videokonferenz.
  • Krisengespräch zu Tuifly: In Hannover verhandeln Betriebsräte, Gewerkschaften und das Management über den geplanten Stellenabbau bei der Airline.
  • Vor Gericht: Mehr als ein Jahr nach dem qualvollen Tod eines Kindes durch Flüssigkeitsmangel und Hitze in Grevenbroich bei Düsseldorf beginnt in Mönchengladbach der Prozess gegen die Mutter.

Und:

  • Das "Kinderspiel des Jahres 2020" wird bekannt gegeben. Im Rennen um den Sieg sind drei nominierte Spiele: das Reaktionsspiel "Foto Fish" (Logis-Verlag), das Geschicklichkeitsspiel "Speedy Roll" (Piatnik-Verlag) und das Einschätzspiel "Wir sind die Roboter" (Nürnberger Spielkarten-Verlag).

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche.

Ihr Kai Stoppel

06:11 Uhr

Starkregen auf Autobahnen - 30 Unfälle durch Aquaplaning

Der bisher recht nasse Sommer hat am Sonntag noch mal einen draufgelegt: Wegen eines Unwetters mit Starkregen mussten in Teilen Nordrhein-Westfalens und im Norden Bayerns sowohl Feuerwehr als auch Polizei erneut zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.

  • In Ostwestfalen gab es auf den Fernstraßen bis zum Sonntagabend 30 Unfälle durch Aquaplaning, wie die Autobahnpolizei Bielefeld mitteilte. Insgesamt wurden dabei 13 Menschen verletzt.
  • In Münster waren Rettungskräfte im Einsatz, um Regenwasser aus dem Keller eines Krankenhauses zu pumpen.
  • In Bayreuth waren Polizei und Feuerwehr wegen überfluteter Fahrbahnen, umgestürzter Bäume und Unfällen gefordert.
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Autos fahren bei starkem Regen auf der zum Teil unter Wasser stehenden Autobahn 6 in Bayern.

(Foto: dpa)

05:56 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht