Montag, 22. Juni 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:17 Uhr

Spanien lacht über Restaurierungs-Fiasko

Das Marienbildnis wurde bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet.

Das Bild ist wohl nicht mehr zu retten ...

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Restaurierungs-Fiasko bringt in Spanien viele zum Lachen - und die Experten zum Kopfschütteln und Schimpfen.

  • Eine sehr wertvolle Kopie eines der Marienbildnisse des bedeutenden spanischen Barockmalers Bartolomé Esteban Murillo wurde in Valencia von einem mit der Ausbesserung beauftragten Restaurator bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet.
  • Der Auftraggeber, ein Privatsammler, der für den Job 1200 Euro im Voraus bezahlt habe, sei aus dem Staunen nicht herausgekommen, als er das Ergebnis der völlig missglückten Arbeit gesehen habe.
  • Der Urheber der Kunst-Katastrophe erhielt den Berichten zufolge sogar eine zweite Chance, aber wieder konnte der überforderte Mann nur eine bessere Kinderzeichnung liefern.
  • Nun solle ein anderer Experte das Bild zu retten versuchen, die Hoffnungen seien aber gering, hieß es.
21:50 Uhr

Schwerer Busunfall: Ein Toter, acht Verletzte

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Für den Fahrer des Kleintransporters kam jede Hilfe zu spät.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem schweren Unfall im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald ist ein Mann getötet worden, acht weitere Menschen wurden verletzt - zwei davon schwer.

  • Ein Reisebus aus Bremen kollidierte mit einem Kleintransporter auf der Bundesstraße 246 zwischen Mittenwalde und Telz.
  • Bei dem Toten handlt es sich um den Transporterfahrer, bei den acht Verletzten um alle Insassen des Reisebusses. Dessen Fahrer gehört Polizeiangaben zufolge zu den beiden Schwerverletzten, die nicht in Lebensgefahr schweben sollen.
  • Laut dem Polizeisprecher geriet der Bus aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr, stieß frontal mit dem Transporter zusammen, fuhr nach rechts gegen die Schutzplanke und streifte einen dahinter stehenden Baum.
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Acht Businsassen wurden verletzt.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

21:03 Uhr

"Batman"-Regisseur Joel Schumacher ist tot

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Joel Schumacher ist im Alter von 80 Jahren gestorben.

(Foto: imago images/MediaPunch)

Der amerikanische Regisseur und Drehbuchautor Joel Schumacher, der unter anderem durch "Batman"-Filme bekannt wurde, ist tot. Er starb in New York nach einem einjährigen Kampf gegen Krebs, wie sein Sprecherteam mitteilte. Schumacher wurde 80 Jahre alt.

Schumacher drehte Filme wie "Falling Down" und die Comic-Verfilmungen "Batman Forever" und "Batman & Robin". In den 1990er Jahren inszenierte er die beiden John-Grisham-Bestseller "Die Jury" und "Der Klient". Schon mit seinem dritten Regieprojekt "St. Elmo's Fire - Die Leidenschaft brennt tief" war Schumacher 1985 in Hollywood aufgefallen.

Seinen letzten Spielfilm drehte er im Jahr 2011. In dem Verbrecherdrama "Trespass - Auf Leben und Tod" übernahmen Nicolas Cage und Nicole Kidman die Hauptrollen.

20:29 Uhr

Bahn fährt in Oberleitung und gerät in Brand

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So sieht es in der Fahrerkabine nach dem Brand aus.

(Foto: Bundespolizei)

In Nordhessen ist eine Bahn in eine zu tief hängende Oberleitung gefahren und dadurch in Brand geraten.

  • Der 40 Jahre alte Lokführer zog sich schwere Verbrennungen zu und wurde in eine Klinik gebracht. Eine Frau erlitt einen Schock. Die übrigen 40 Reisenden blieben unverletzt.
  • Der Zug wurde im vorderen Bereich stark beschädigt.
  • Die Bahnstrecke von und nach Göttingen blieb nach dem Zwischenfall zwischen Neu-Eichenberg und Friedland für mehr als fünf Stunden gesperrt.
  • Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein Vogel an der Oberleitung einen Kurzschluss verursacht, wodurch eine Halterung beschädigt wurde.
20:10 Uhr

Die Videos des Tages

20:00 Uhr

Trump erwägt Treffen mit Maduro

Die USA halten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro für einen Drogenhändler und haben Ende März sogar ein Kopfgeld in Höhe von 15 Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt. Ein Treffen mit dem autoritären Staatschef kann sich US-Präsident Donald Trump trotzdem vorstellen. "Ich würde vielleicht darüber nachdenken", sagte er in einem Interview des Nachrichtenportals Axios. "Maduro würde sich gerne treffen. Und ich habe nie etwas gegen Treffen."

Am Montag ruderte Trump etwas zurück. "Im Gegensatz zur radikalen Linken habe ich Sozialismus stets abgelehnt und immer an der Seite des venezolanischen Volkes gestanden", schrieb er auf Twitter. "Ich würde mich mit Maduro nur treffen, um über eine Sache zu sprechen: einen friedlichen Rückzug von der Macht."

Eigentlich erkennen die Vereinigten Staaten Maduro gar nicht mehr als Präsidenten an. Als sich Anfang 2019 der Oppositionsführer Juan Guaidó nach Maduros umstrittener Wiederwahl selbst zum Übergangspräsidenten erklärte, waren die USA das erste Land, das den jungen Abgeordneten als rechtmäßigen Regierungschef akzeptierte.

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19:24 Uhr

Tschernobyl-Geheimdokumente veröffentlicht

Die Ukraine hat bisher unter Verschluss gehaltene Dokumente des sowjetischen Geheimdienstes KGB zu dem 1986 explodierten Atomkraftwerk Tschernobyl veröffentlicht.

  • Demnach gab es schon lange vor dem Super-Gau viele Probleme in dem Kraftwerk. Die Archivsachen geben Auskunft zu Baumängeln, Havarien und Notabschaltungen von 1971 bis in die Zeit nach der Atomkatastrophe. Das geht aus einem vom ukrainischen Geheimdienst SBU und vom Institut für nationales Gedächtnis präsentierten Buch hervor. 
  • Nachlesbar sind auch Protokolle der Dienstgespräche vom 26. April und zur radioaktiven Verstrahlung der etwa 100 Kilometer südlich vom Reaktor gelegenen ukrainischen Hauptstadt Kiew.
  • Nach der größten Atomkatastrophe in der zivilen Nutzung der Kernkraft gab es Tausende Tote und Verletzte. Zehntausende Menschen wurden zwangsumgesiedelt.
18:48 Uhr

Wendlers Mutter wusste nichts von der Hochzeit

Michael Wendler und Laura Müller haben am vergangenen Freitag in ihrer Wahlheimat Florida standesamtlich geheiratet. Seine Mutter Christine Tiggemann ließ der Sänger aber scheinbar im Dunkeln darüber. Sie erfuhr erst durchs Fernsehen von der Trauung.

Die Rentnerin will ihre Enttäuschung nicht so nah an sich rankommen lassen und sich stattdessen "schützen", sagt sie im Gespräch mit RTL. "Und weil er jetzt die Laura hat, will ich mich auch nicht damit belasten. Soll er doch sein Leben meistern, wenn er meint, und ich mache meins mit meinen neuen Freunden", so Tiggemann weiter.

Das Verhältnis zwischen Michael Wendler und seiner Mutter ist offenbar schon länger angespannt. Zum Geburtstag soll der Sänger ihr kürzlich bloß eine Kurznachricht mit den Worten "Herzlichen Glückwunsch" geschickt haben.

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17:46 Uhr

Stuttgart berät über Alkoholverbote und Videoüberwachung

Nach den Ausschreitungen in Stuttgart wollen Stadt und Polizei gemeinsam die City sicherer machen. "Wir müssen jetzt alle Fragen ohne Tabus diskutieren und schon vor dem nächsten Wochenende erste Lösungen präsentieren", sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn.

Nach Angaben der Stadt soll ein Leitungsgremium über Themen wie Videoüberwachung, Alkoholverbote oder Aufenthaltsbeschränkungen für öffentliche Plätze beraten. Auch die Jugend- und Migrantenarbeit wie zum Beispiel Streetworker-Angebote und die Zusammenarbeit etwa mit Einzelhändlern und der Clubszene würden diskutiert.

Neben dem Gremium soll ein runder Tisch unter anderem Vertreter der Clubszene und des Einzelhandels zusammenbringen, teilte die Stadt mit.

17:13 Uhr

"Lächerlich": Roosevelt-Statue in New York wird abgebaut

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Das Monument, das Roosevelt zu Pferd neben einem Indianer und einem Schwarzen zu Fuß zeigt, wird abgebaut.

(Foto: REUTERS)

In der Rassismus-Debatte in den Vereinigten Staaten soll nun auch eine Statue des früheren Präsidenten Theodore Roosevelt vor dem New Yorker Naturkundemuseum abgebaut werden.

  • Dabei geht es nicht um die Person Roosevelts als solche, sondern um die Komposition des Denkmals, das eine "rassische Hierarchie" widerspiegele, teilte das Museum mit. Die Statue zeigt das ehemalige Staatsoberhaupt auf einem Pferd, während neben ihm ein amerikanischer Ureinwohner und ein Afrikaner zu Fuß gehen.
  • Bürgermeister Bill de Blasio stimmte einer Anfrage des Museums zur Entfernung zu. Um die Statue hat es schon jahrelang Diskussionen gegeben.
  • Donald Trump kritisiert die Entfernung der New Yorker Statue: Der Präsident verlinkte einen Zeitungsartikel auf Twitter dazu und schrieb: "Lächerlich, macht es nicht!".
16:24 Uhr

Baerbock kritisiert Seehofer scharf

Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat Innenminister Horst Seehofer in der Debatte um Ausschreitungen in Stuttgart und eine taz-Kolumne Selbstinszenierung vorgeworfen.

  • Was in Stuttgart geschehen sei, sei "Ausdruck von Hass und entfesselter Gewalt" und durch nichts zu entschuldigen, sagte Baerbock in Berlin. Angesichts zunehmender Polarisierung bräuchte es eigentlich einen Innen- und Verfassungsschutzminister, der über eine starke Demokratie spreche und Debatten über Antirassismus, eine starke Polizei und eine Fehlerkultur in der Polizei und Respekt in der Gesellschaft anrege. Seehofer aber setze auf Selbstinszenierung.
  • Die Ankündigung des CSU-Politikers, die Autorin einer umstrittenen taz-Kolumne anzuzeigen, verurteilte Baerbock: "Ich halte das wirklich für falsch, ich halte es auch für gefährlich", sagte sie. "Wir haben eine Meinungs- und Pressefreiheit, die es staatlicherseits zu achten gilt, auch wenn es mal weh tut."
  • Über den taz-Artikel sagte sie, er sei "in einer menschenverachtenden Sprache geschrieben" und schere "eine ganze Berufsgruppe über einen Kamm". So solle man in einer Gesellschaft nicht übereinander sprechen.
*Datenschutz

15:49 Uhr

Söder verabschiedet Benedikt XVI.

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Söder ließ eine Sitzung verschieben, um Benedikt zu verabschieden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der emeritierte Papst Benedikt ist nach seinem überraschenden Deutschlandbesuch wieder in Rom. Der 93-Jährige war am Mittag am Flughafen München abgereist.

Ministerpräsident Markus Söder verabschiedete den früheren Papst in Deutschland und ließ einen Geschenkkorb mit bayerischen Schmankerln überreichen. Söder, der für den Termin am Flughafen eigens eine Sitzung des CSU-Parteivorstandes verschob, sprach von einem Moment der Freude und der Wehmut.

Benedikt hatte sich fünf Tage lang in Regensburg aufgehalten, wo er seinen schwer erkrankten Bruder Georg Ratzinger besuchte. Der 96 Jahre alte langjährige Leiter der Regensburger Domspatzen ist fast vollständig erblindet und bettlägerig.

15:04 Uhr

Mädchen ertrinkt bei Hochwasser - Ermittlungen gegen Vater

Am Wochenende sind in Tschechien mehrere Menschen bei Hochwasser ums Leben gekommen.

  • Gegen den Vater einer verunglückten Achtjährigen wird wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ermittelt. Der 46-Jährige war am Sonntag trotz Hochwassers mit seinen beiden Töchtern zum Rafting auf dem Fluss Moravka unterwegs. Als das Schlauchboot beim Zusammenfluss mit dem größeren Fluss Ostravice kenterte, konnten sich der Vater und die 15-jährige Tochter ans Ufer retten. Das jüngere Mädchen wurde vom Wasser mitgerissen und von Feuerwehrleuten an Land gezogen. Es starb im Krankenhaus.
  • Am Samstag zog die Feuerwehr die Leiche eines 60-Jährigen aus dem Fluss Osoblaha. Augenzeugen hatten auch seine Freundin leblos auf dem Wasser treiben sehen. Die vermutlich ebenfalls tote Frau verschwand dann aber in den Fluten.
  • Ebenfalls am Wochenende ertrank ein 63-Jähriger unter zunächst nicht geklärten Umständen in einem Hochwasser führenden Bach im Dorf Lopenik in Südmähren.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Kai Stoppel verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ab jetzt begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, los geht's!

14:23 Uhr

Schlägerei und Massenstreit nach Unfall mit Vierjährigem

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An dem Streit waren rund 80 Personen beteiligt.

(Foto: dpa)

Nach einem Autounfall mit einem schwer verletzten vierjährigen Kind hat es in Hagen eine Schlägerei und einen Massenstreit zwischen Angehörigen des Kindes und des Autofahrers gegeben. Zahlreiche Polizisten seien nötig gewesen, um die Situation zu bereinigen, teilte die Hagener Polizei mit. Kurz nach dem Unfall seien Verwandte der Verunglückten dem Mädchen ins Krankenhaus nachgefahren und hätten dort die Behandlung behindert. Die Polizei habe fünf Personen des Hauses verwiesen und die Eltern aufgefordert, sich zu mäßigen.

Die Vierjährige war nach ersten Ermittlungen zwischen zwei geparkten Autos auf die Straße gelaufen. Der 19-jährige Autofahrer wich aus, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Der Mann und sein Beifahrer leisteten erste Hilfe. Kurz danach seien Familienangehörige an die Unfallstelle gekommen, berichtete die Polizei. Rund 80 Menschen hätten sich aggressiv und schreiend gegenübergestanden. Der 23-jährige Vater des Mädchens habe den Beifahrer des Unfallwagens zu Boden geworfen und ins Gesicht geschlagen. Der 21-Jährige wurde dabei leicht verletzt.

13:50 Uhr

"Brave Eagle" - Taiwan stellt neuen Jet für Kampfpiloten vor

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Taiwans tapferer Adler

(Foto: REUTERS)

Derzeit verfügt Taiwan über rund 300 Kampfflugzeuge, die seit den 90er-Jahren in Betrieb sind. Mit dem "Brave Eagle" hebt nun erstmals ein Jet ab, der auch in Taiwan hergestellt wurde. Präsidentin Tsai Ing-wen bezeichnete den Jungfernflug des Trainingsjets als "historischen Moment" für ihr Land.

Der "Brave Eagle" für Kampfpiloten soll dazu beitragen, nach und nach die veraltete Luftwaffe des Landes zu modernisieren. Seine Inbetriebnahme sei ein "großer Tag für die Luftwaffe" Taiwans und "ein wichtiger Meilenstein für die inländische Luftfahrtindustrie", sagte Tsai. Im vergangenen Jahr gaben die USA bekannt, 66 hochmoderne F-16-Jets an Taiwan verkaufen zu wollen. China bedrohte daraufhin alle an dem Geschäft beteiligten Firmen mit Sanktionen.

13:44 Uhr

Seehofer will Stuttgarter Randalierer hart bestrafen

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat nach den Auseinandersetzungen in Stuttgart harte Strafen für die Randalierer verlangt. "Da geht es auch um die Glaubwürdigkeit unseres Rechtsstaates", sagte der CSU-Politiker in Stuttgart. Die Entwicklung vom Wochenende und auch in den Monaten zuvor sei ein "Alarmsignal für den Rechtsstaat", sagte Seehofer. Es gehe nicht nur um Gewalt gegen die Polizei, sondern auch um die Verunglimpfungen der Beamten mit Worten. "Aus Worten folgen immer auch dann Taten." An den Krawallen in der Nacht zum Sonntag waren nach Angaben der Polizei 400 bis 500 Menschen beteiligt. 24 Menschen wurden vorläufig festgenommen.

13:06 Uhr

Leipziger springt aus brennender Wohnung in neunter Etage

Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Leipzig ist wegen eines Feuers aus der neunten Etage gesprungen. Er war sofort tot, teilte die Polizei Leipzig mit. Der Brand war am Morgen aus bisher ungeklärter Ursache in der Wohnung des Mieters ausgebrochen. Dessen Identität war zunächst noch unklar.

Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden später in einer anderen Wohnung des Mehrfamilienhauses einen weiteren Toten. Dieser Fall steht demnach nicht in Zusammenhang mit dem Brand, die Wohnung war nicht davon betroffen. Laut Polizei gibt es Hinweise, dass der Menschen schon vor längerer Zeit starb. Es gebe auch keine Hinweise für ein Fremdverschulden.

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Das brennende Hochhaus in Leipzig.

(Foto: dpa)

12:41 Uhr

Motorradfahrer kehrt nach schwerem Unfall zu Party zurück

Da wurde die Lage etwas falsch eingeschätzt: Ein 21-Jähriger, der nach einer Feier in Dortmund mit einem Motorrad gegen einen Strommast krachte, rief danach seine Freunde an - die ihn schwer verletzt zu der Party zurückbrachten, berichtet die Polizei. Allerdings wurden seine Schmerzen während der Feier in der Nacht so groß, dass die Kumpel ihn doch noch ins Krankenhaus fuhren und der Polizei Bescheid sagten.

Wie ein Polizeisprecher sagte, wurde der Mann so schwer verletzt, dass er immer noch im Krankenhaus liegt. Der Mast, gegen den er gerast war, war in zwei Teile zerbrochen. Einen Motorrad-Führerschein hatte der Mann nicht.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:58 Uhr

Forscher entdecken Mega-Struktur bei Stonehenge

Die Überreste einer gigantischen prähistorischen Anlage haben britische und österreichische Forscher im Süden Englands entdeckt: In der Nähe des bekannten Monuments Stonehenge stießen sie auf mindestens 20 Schächte, die ein anderes Monument in der Region, Durrington Walls, umgeben - und zwar in Form eines Kreises von etwa 2 Kilometern Durchmesser, wie sie in einer Studie berichten. Die Schächte selbst haben einen Durchmesser von bis zu zehn Metern und eine Tiefe von bis zu fünf Metern. Untersuchungen ergaben, dass die Schächte in der Jungsteinzeit vor rund 4500 Jahren entstanden.

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Die ringförmige Struktur hat einen Durchmesser von etwa 2 Kilometern.

(Foto: University of St Andrews)

11:33 Uhr

Seehofers Anzeige "Angriff auf Pressefreiheit"

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Innenminister Horst Seehofer gerät in die Kritik.

(Foto: dpa)

Die Kritik an Bundesinnenminister Horst Seehofer reißt nicht ab. Die "Tageszeitung" (taz) hält die von Seehofer angekündigte Anzeige wegen einer Kolumne für einen Angriff auf die Pressefreiheit. Chefredakteurin Barbara Junge sagte über den CSU-Politiker: "Seine Entscheidung hätte deutlicher nicht sein können. Seine Anzeige gegen unsere Autorin ist ein beschämender Angriff auf die Pressefreiheit." Seehofer sei qua Amt für den Schutz der Verfassung zuständig und damit für die darin garantierte Freiheit der Presse.

Der ganze Fall dreht sich um eine umstrittene Kolumne einer taz-Mitarbeiterin, die vor einer Woche erschien. In dem Text ging es darum, wo Polizisten arbeiten könnten, wenn die Polizei abgeschafft würde, der Kapitalismus aber nicht. Die "Bild"-Zeitung zitierte Seehofer am Sonntag mit den Worten: "Ich werde morgen als Bundesinnenminister Strafanzeige gegen die Kolumnistin wegen des unsäglichen Artikels in der taz über die Polizei stellen."

11:16 Uhr

Nach Schlag gegen Darknet-Plattform - drei Männer angeklagt

Auf ihrer "Wallstreet Market" genannten Plattform im Darknet sollen drei Männer illegale Waren wie Drogen, ausgespähte Daten, gefälschte Dokumente und Schadsoftware vertrieben haben. Im vergangenen Jahr jedoch heben Ermittler den Online-Marktplatz aus - die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft hat jetzt Anklage gegen drei Verdächtige erhoben.

Die Vorwürfe: Verdachts des bandenmäßigen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Zwei der Männer sind zudem wegen des Verdachts der Untreue angeklagt. Wann das Verfahren vor dem Frankfurter Landgericht starten soll, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um einen 33-Jährigen aus Bad Vilbel in Hessen, einen 23-Jährigen aus Kleve in Nordrhein-Westfalen und einen 30-Jährigen aus dem Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg.

10:46 Uhr

Randale in Stuttgart richtete wohl Millionenschaden an

Der Stuttgarter Polizeivizepräsident Thomas Berger beziffert den Schaden durch marodierende Gruppen in Stuttgart auf einen sechs- bis siebenstelligen Betrag. Das sagte der Leiter des Polizeieinsatzes während der nächtlichen Randale in einem Interview mit dem Journalisten Gabor Steingart.

Mehrere Hundert junge Männer hatten in der Nacht zum Sonntag in Kleingruppen 40 Läden beschädigt und zum Teil geplündert. Zwölf Streifenwagen wurden demoliert. Auslöser war die Drogenkontrolle eines 17-Jährigen, mit dem sich gleich mehrere Hundert Menschen solidarisierten.

10:21 Uhr

Arzt in Hessen festgenommen - er soll in Syrien gefoltert haben

Die Bundesanwaltschaft hat einen mutmaßlichen Mitarbeiter des syrischen militärischen Geheimdiensts, der zuletzt in Deutschland als Arzt tätig war, festnehmen lassen. Ihm werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt, wie die Behörde mitteilte. Er soll als Arzt in einem Gefängnis des syrischen Militärischen Geheimdienstes tätig gewesen sein und dort zumindest in zwei Fällen einen Inhaftierten gefoltert haben.

Der Syrer Alaa M. wurde demnach am Freitagabend durch Beamte des Bundeskriminalamts in Hessen festgenommen. Er soll Mitte des Jahres 2015 Syrien verlassen haben und nach Deutschland gereist sein. Nach seiner Einreise soll er als Arzt praktiziert haben.

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10:07 Uhr

Kleiner Junge stürzt in See - Eltern können ihn nicht retten

Ein vier Jahre alter Junge ist bei einem Unfall in Niedersachsen in einen See gestürzt und ertrunken, berichtet die Online-Ausgabe der "Ostfriesenzeitung". Das Kind fiel am Sonntag vermutlich von einer Brücke ins Wasser, teilte der Kreisfeuerwehrverband Leer mit. Eltern und Passanten merkten dies nahezu sofort, begannen umgehend mit der Suche und alarmierten zudem die Rettungskräfte.

Diese waren nach Angaben der Feuerwehr innerhalb kurzer Zeit unter anderem mit Tauchern und einem Boot auf dem See in der Gemeinde Rhauderfehn in Ostfriesland im Einsatz. Taucher fanden den Jungen nach wenigen Minuten. Er wurde wiederbelebt und mit dem Rettungshubschrauber Christoph 26 ins Krankenhaus geflogen, wo er jedoch später starb.

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Der Rettungshubschrauber Christoph 36 flog den Jungen in ein Krankenhaus.

(Foto: picture alliance / dpa)

09:44 Uhr

Islands Erde kommt nicht zur Ruhe - starkes Beben im Norden

Auf Island kommt die Erde seit einigen Tagen nicht zur Ruhe: Nach zwei stärkeren Erdbeben am Samstag hat es im Norden der Nordatlantik-Insel Hunderte weitere Erschütterungen gegeben. Das bislang kräftigste Beben hatte am Sonntagabend eine Stärke von 5,8, wie aus Daten des nationalen Wetteramtes hervorgeht.

Dutzende andere Erdbeben wiesen eine Stärke von über 3,0 auf. Es wurde damit gerechnet, dass in den kommenden Tagen viele weitere Beben folgen werden. Berichte über Verletzte oder größere Schäden gab es zunächst nicht. Die Beben traten alle entlang der Bruchzone Tjörnes nördlich von Siglufjördur im hohen Norden der Insel auf, also weit entfernt von Reykjavik, der Hauptstadt im Südwesten des Landes.

09:07 Uhr

Özdemir: "Jugendliche mit Migrationshintergrund entgleiten uns"

Cem Özdemir. Foto: Michael Kappeler/Archivbild

Cem Özdemir macht sich Sorgen um die wachsende Gewaltbereitschaft der Jugend.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Der ehemalige Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir sieht in den Ausschreitungen von Stuttgart einen Ausdruck der Verrohung der Gesellschaft. Der Stuttgarter Bundestagsabgeordnete der Grünen sagte in einem Interview in der RTL-Sendung "Guten Morgen Deutschland":

"Wir haben es insgesamt mit einer Verrohung zu tun, der Umgangsformen, der Gewalt, die angewendet wird. Das wird uns aus Schulen berichtet und aus Fußgängerzonen", sagte der Politiker. "Nicht nur wir hier in Stuttgart müssen uns damit beschäftigen, wie es passieren kann, dass Jugendliche, insbesondere auch mit Migrationshintergrund, zum Teil uns entgleiten." Diese würden den Glauben verlieren, dass man durch Fleiß, durch Arbeit, durch Schule, durch Ausbildung eine Perspektive in der Gesellschaft bekommt.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:31 Uhr

Immer mehr schwer verletzte Igel - Naturschützer machen Ursache aus

Bei der Deutschen Wildtier Stiftung mit Sitz in Hamburg gehen nach deren Angaben immer mehr Meldungen zu schwer verletzten Igeln ein. Der vermutete Grund: Mähroboter. Die Stiftung appelliert daher an die Hersteller, die Sensorik der Geräte zu verbessern.

Würden die Tiere nicht von den Sensoren bemerkt, könnten sie von den rotierenden Mähmessern schwer verletzt werden oder gar qualvoll sterben, erklärt Moritz Franz-Gerstein, Tierarzt und Wildbiologe der Stiftung. Die Gartenroboter sollten daher nicht in der Dämmerung oder nachts laufen, da Igel erst bei Dunkelheit auf Nahrungssuche gingen.

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Die kleinen Stacheltiere rollen sich bei Gefahr zusammen und laufen nicht weg. Dieses Verhalten könne ihnen bei Mährobotern zum Verhängnis werden, so Franz-Gerstein. 

(Foto: imago/blickwinkel)

08:00 Uhr

Dutzende Krokodile aus Touri-Park verschwunden

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Leistenkrokodil unter Wasser: Die verschwundenen Tiere sollen etwa einen halben Meter lang sein.

(Foto: imago stock&people)

Ein Fall für Crocodile Dundee: In Australien sind Dutzende Baby-Krokodile aus einer Zuchtanlage verschwunden. Wie die Boulevardzeitung "Northern Territory News" berichtete, wurden die 59 kleinen Krokodile vermutlich gestohlen. Die bis zu einem halben Meter großen Tiere befanden sich in Aufzuchtbecken in dem unter Touristen beliebten Crocodylus Park in Darwin im Norden des Landes. Die Polizei ermittelt, doch habe man keine Informationen, wer hinter dem mutmaßlichen Diebstahl stecken könnte, hieß es.

07:33 Uhr

Der Berliner Schauspieler Jürgen Holtz ist tot

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Jürgen Holtz.

(Foto: dpa)

Der Berliner Schauspieler Jürgen Holtz ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von 87 Jahren, wie das Berliner Ensemble bestätigte. Zuvor hatte die "Berliner Zeitung" über Holtz' Tod berichtet. Er starb demnach an den Folgen einer Krebserkrankung.

Holtz hatte an mehreren großen deutschen Theatern gearbeitet und wurde im Fernsehen als nörgelnder "Motzki" bekannt. In der ARD-Serie nahm er satirisch die deutsch-deutsche Vereinigung in den Blick. Noch im vergangenen Jahr hatte Holtz eine große Theaterrolle übernommen. Am Berliner Ensemble spielte er Anfang 2019 im Drama von Bertolt Brecht den Physiker Galileo Galilei.

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07:17 Uhr

Debatte um Wahlalter: Ab 16, 18 oder 0 Jahren?

Das Wahlalter ist wieder Gegenstand der Debatte: Die Grünen fordern bereits eine Senkung auf 16 Jahren, nun schließt sich ihnen Bundesjustizministerin Christine Lambrecht von der SPD an. Sie fände es "wunderbar", wenn junge Menschen schon mit 16 Jahren wählen könnten, sagte Lambrecht der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Wenig Begeisterung kann sie damit bei Unionspolitikern entfachen: Der Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer, sagte der "NOZ", es wäre "unlogisch, wenn man den Jugendlichen nur zumutet, die gesamte deutsche Politik übersehen zu können, in anderen Bereichen aber auf die Volljährigkeit mit 18 Jahren verweist". Er halte die Forderung nach einem Wahlrecht ab 16 daher für "nicht schlüssig".

Also 16 oder 18 Jahre? Es gibt sogar noch weitreichendere Forderungen: Der FDP-Politiker Hermann Otto Solms setzt sich für ein Wahlrecht ab 0 Jahren ein. "Die Politik darf nicht nur auf die Stimme der Alten hören", ist sein Motto.

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07:05 Uhr

Schwache Kaltfront macht der Hitze platz

Eine schwache, von West nach Ost ziehende, Kaltfront bringt heute bei wechselnder Bewölkung ein paar meist schwache Schauer, vor allem vom Norddeutschen Tiefland über das zentrale Bergland bis nach Süden hin. Davor ist es oft freundlich und dahinter gibt es einen Übergang zu einem Wechsel aus viel Sonne und Quellwolken.

Zum späten Nachmittag und Abend hin wird es dann von Westen und Norden her immer sonniger und es ist meist trocken mit der höchsten Schauerneigung noch südlich der Donau bis zum Südschwarzwald. Die Höchstwerte liegen bei rund 20 Grad auf den Nordseeinseln sowie am Alpenrand bis 26 oder 27 Grad am Oberrhein und im Rhein-Main-Gebiet. Dazu weht schwacher bis mäßiger, im Norden und Osten in Böen starker nordwestlicher Wind.

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Heute zieht die schwach ausgeprägte Kaltfront des Atlantiktiefs Quiola über den Süden und Osten Deutschlands ab. Dahinter wird es unter zunehmendem Hochdruckeinfluss überall freundlicher.

(Foto: imago images/Peter Widmann)

06:53 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leser,

noch immer wütet das Coronavirus auf der Welt, auch wenn die Existenz der Menschheit davon nicht bedroht zu sein scheint. Anders ist dies beim immer noch gigantischen wie potenziell apokalyptischen Atomwaffenarsenal der beiden Ex-Supermächte (über den heutigen Status mag man streiten) USA und Russland.

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Man blendet es im Alltag aus: Noch immer ist eine atomare Apokalypse möglich - und zwar jeden Tag.

(Foto: picture alliance / dpa)

Doch es gibt einen Lichtblick (obwohl das in Zusammenhang mit Atomwaffen nicht immer ein gutes Zeichen ist): Die USA und Russland beginnen heute auf Ebene der Außenministerien in Wien Gespräche über eine mögliche neue atomare Abrüstungsvereinbarung. Denn: Der letzte große atomare Abrüstungsvertrag New Start, der die Begrenzung strategischer Kernwaffen regelt, läuft am 5. Februar 2021 aus.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Außenminister Maas reist nach Italien, um dort die Schwerpunkte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft vorzustellen.

  • Die Spitzen der GroKo kommen am Abend zusammen, um den Kurs in der Europapolitik zu beraten.

  • Die Lufthansa muss ihren Platz im Dax räumen - für sie rückt der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen auf.

  • Die Deutsche Fußball Liga wird die Ergebnisse der Auktion der Medienrechte präsentieren.

Das klingt doch nach einem abwechslungsreichen Programm. Bleiben wir gespannt, was sonst noch so passiert.

Ihr Kai Stoppel

06:33 Uhr

Bolton hofft auf Abwahl Trumps - "Er sollte nicht Präsident sein"

Der frühere Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, hofft auf eine Abwahl von Präsident Donald Trump bei der Wahl im November. Er hoffe, dass Trump in die Geschichte eingehen werde als "ein Präsident mit einer Amtszeit, der das Land nicht unwiederbringlich in eine Abwärtsspirale gestürzt hat", sagte Bolton in einem ausgestrahlten Interview des Senders ABC. Die Schlussfolgerung aus seinem morgen erscheinenden Buch sei deutlich: "Ich denke, er sollte nicht Präsident sein."

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Der 71-jährige Bolton hatte eineinhalb Jahre lang mit Trump zusammengearbeitet. Trump hatte seinen Nationalen Sicherheitsberater im vergangenen September geschasst.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

06:16 Uhr

Mann hebelt defekten Fahrstuhl mit Handy auf - und randaliert

Weil ihm die Rettung aus einem defekten Fahrstuhl in einem Erfurter Hochhaus zu lange dauerte, hat sich ein 25-Jähriger kurzerhand selbst aus seiner misslichen Lage befreit. Dazu hebelte er die Fahrstuhltür mit seinem Handy auf, mit dem er kurz zuvor noch den Notruf gewählt hatte, wie die Polizei mitteilte. Die Tür wurde dabei so sehr beschädigt, dass der Fahrstuhl überhaupt nicht mehr funktionierte.

Doch damit nicht genug: Als Polizisten dem Mann am Sonntagmorgen zu Hilfe kamen, attackierte der betrunkene 25-Jährige die Beamten mit mehreren Farbdosen. Mit diesen hatte er - wohl aus Erregung über die Notlage im Fahrstuhl - zwischenzeitlich den Hausflur des Hochhauses bemalt. Der Mann kam in ein Krankenhaus, wo er seinen Rausch ausschlief. Laut Polizei erwarten ihn nun mehrere Strafanzeigen.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht