Der Tag
3. Juni 2019
6d612840-d481-4c7d-9138-8a2e83199fdbmit Uladzimir Zhyhachou
Zum Archiv
22:32 Uhr

Das war Montag, der 3. Juni 2019

Wer kann den freien Fall der SPD stoppen? Und wer traut sich? Bisher gibt es nur Absagen für die Nachfolge der gescheiterten Andrea Nahles. Die Union schaut machtlos zu, wie die GroKo weiter wackelt. Dass die SPD an der Koalition festhält, ist nur theoretisch denkbar, wahrscheinlich ist es nicht. Was für Neuwahlen im kommenden Winter spricht, lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

Das war Montag, der 3. Juni 2019
22:17 Uhr

Mann pinkelt von fahrendem Autozug

Ein Mann hat auf Sylt von einem fahrendem Autozug gepinkelt. Der 23-Jährige stieg in Keitum aus seinem Fahrzeug, um während der Fahrt seine Notdurft zu verrichten. Der Lokführer eines entgegenkommenden Autozugs sah dies und alarmierte die Bundespolizei.

  • Der Kleinbus aus Niedersachsen war als letztes Fahrzeug auf den Autozug nach Westerland gefahren. Die Insassen hatten nach eigenen Angaben keine Gelegenheit mehr für einen Toilettengang.

  • Dem 23-Jährigen droht nun ein Verwarngeld.

  • Der Bundespolizei warnte zudem davor, dass das Aussteigen auf dem fahrenden Autozug verboten und lebensgefährlich sei.

Mann pinkelt von fahrendem Autozug
21:46 Uhr

Zehnjährige ertrinkt in Freibad bei Rostock

Aus bisher unbekannter Ursache ist ein zehn Jahre altes Mädchen in einem Freibad in Tessin bei Rostock ertrunken. Ersthelfer und Rettungskräfte hatten noch versucht, das Kind zu reanimieren. Ein Rettungshubschrauber brachte die Zehnjährige dann in die Uniklinik nach Rostock. Dort starb das Mädchen. Die Polizei will nun die Ursache des tödlichen Unfalls ermitteln. Die Badesaison war in dem Naturfreibad erst am 1. Juni eröffnet worden.

Zehnjährige ertrinkt in Freibad bei Rostock
21:15 Uhr

Apple stellt "Käsereibe" für Profis vor

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Apple-Chef Tim Cook präsentiert den neuen Mac Pro. (Foto: AP)

Apple will mit einem neuen Hochleistung-Computer verlorenen Boden im Geschäft mit Profi-Nutzern gutmachen. Der iPhone-Konzern stellte einen von Grund auf neu entwickelten Rechner der Reihe Mac Pro vor.

  • Er soll ausreichend Kapazität zum Beispiel für professionelle Videoaufbereitung oder Musik-Komposition bieten. Unter anderem kann man damit mit mehreren Videos in extrem hoher 8K-Auflösung gleichzeitig arbeiten.

  • Zusammen mit dem Mac Pro stellte Apple auch einen passenden neuen Monitor vor.

  • Wegen der markanten Löcher im Metall-Gehäuse bekam der neue Mac Pro den Spitznamen "Käsereibe".

Mehr dazu hier.

Apple stellt "Käsereibe" für Profis vor
20:35 Uhr

Tinder muss Nutzerdaten an russische Behörden herausgeben

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Der FSB weiß künftig, wer wen "gematcht" hat. (Foto: picture alliance / dpa)

Russische Behörden fordern von der Dating-App Tinder die Herausgabe von Nutzerdaten. Die Betreiber von Tinder seien verpflichtet, die Informationen mindestens ein halbes Jahr zu speichern und den Behörden auf Anfrage bereitzustellen, teilte die russische Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor mit. Unter anderem könnten neben der Polizei auch der russische Inlandsgeheimdienst FSB sowie das Innenministerium die Daten verlangen.

Seit 2016 dürfen die Behörden auf Daten per Gesetz zugreifen, wenn sie kriminelle Machenschaften vermuten oder einem Terrorverdacht nachgehen. Kritiker sehen dies jedoch als Möglichkeit, das Internet stärker zu überwachen und zum Beispiel gegen die Opposition vorzugehen.

Tinder muss Nutzerdaten an russische Behörden herausgeben
20:01 Uhr

Dachziegel verfehlt nur knapp Dänemarks Premier

Das war knapp: Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen ist beinahe von einem Dachziegel getroffen worden. Während eines Interviews vor dem Kopenhagener Nationalmuseum fiel der Ziegel vom Dach und verfehlte Løkke Rasmussen nur knapp. Ein Video davon postete er auf Instagram und schrieb: "Bis auf den Schrecken ist alles in Ordnung. Und ich bin (immer noch) voller Energie für die letzten 53 Stunden des Wahlkampfs!" Am Mittwoch wählen die Dänen ein neues Parlament.

Dachziegel verfehlt nur knapp Dänemarks Premier
20:00 Uhr

Die Videos des Tages

Die Videos des Tages
19:40 Uhr

Italiens Regierungschef Conte droht mit Rücktritt

Wegen anhaltender Spannungen in der italienischen Regierung hat Ministerpräsident Giuseppe Conte mit seinem Rücktritt gedroht.

  • Es hänge nicht von ihm alleine ab, ob es mit der Regierung aus rechter Lega und populistischer Fünf-Sterne-Bewegung weitergehe, sagte Conte in Rom und rief die Koalitionspartner auf, Verantwortung zu übernehmen. "Wenn nicht klar Verantwortung übernommen wird, wie von mir gefordert (...), gebe ich das Mandat zurück in die Hände des Staatspräsidenten." Er wolle nun eine klare, unmissverständliche und schnelle Antwort der Lega und der Fünf-Sterne-Bewegung - das Land könne nicht warten.

  • Die Spannungen zwischen der rechten Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung hatten sich im Laufe der vergangenen Wochen immer weiter verschärft. Vor allem der Europawahlkampf hatte die Gräben innerhalb der Koalition vertieft.

  • Bei der Wahl selbst verloren die Sterne extrem an Zustimmung - während die Lega von Innenminister Matteo Salvini ein Rekordergebnis einfuhr. Seitdem war die Koalition der ungleichen Partner noch weiter aus dem Gleichgewicht geraten.

Italiens Regierungschef Conte droht mit Rücktritt
19:15 Uhr

Das ist der erste Hip-Hop-Milliardär der Welt

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Mit Alkohol verdient Jay-Z weit mehr Geld als mit seiner Musik. (Foto: AP)

Nein, das ist nicht Kanye West. Jay-Z ist laut "Forbes" der erste Hip-Hop-Milliardär der Welt. Die Musik des cleveren Geschäftsmanns macht dabei aber einen verhältnismäßig kleinen Teil der gigantischen Einnahmen aus, berichtet das Wirtschaftsmagazin.

  • Seit 2014 befindet sich die Champagner-Marke "Armand de Brignac" im Besitz des US-Rappers. Rund ein Drittel seines Vermögens, 310 Millionen Dollar, soll das edle Prickelwasser in seine Kasse gespült haben.

  • Doch noch eine zweite Spirituose sorgt für viel Kohle: Seine Cognac-Marke "D'Ussé" bringt dem Rapper weitere 100 Millionen Dollar ein.

  • Weitere 220 Millionen Dollar setzen sich demnach aus diversen Investitionen zusammen, darunter Anteile an der Firma Uber.

  • Mit seiner Musik hat Jay-Z demnach "nur" 75 Millionen Dollar verdient.

Mehr zum ersten Hip-Hop-Milliardär lesen Sie hier.

Das ist der erste Hip-Hop-Milliardär der Welt
18:35 Uhr

CDU-Vize Laschet gibt GroKo nur noch wenige Monate

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hält die Überlebenschancen der Großen Koalition offenbar für begrenzt. "Ich glaube, dass sie bis zum Herbst dauert. Bis Weihnachten - das kann keiner sagen", sagt der CDU-Vize laut der "Rheinischen Post" in Düsseldorf.

Kanzlerin Angela Merkel setzt dagegen auf weitere Zusammenarbeit mit der SPD. "Ich habe nicht den Eindruck, dass damit ein Signal der Instabilität einhergeht", sagte sie in Weimar mit Blick auf das neue Führungstrio an der SPD-Spitze. Der SPD-"Findungsprozess" hindere die Große Koalition nicht an der Arbeit, sie stehe im Kontakt mit Vizekanzler Olaf Scholz. "Wir fühlen uns der Arbeit in der Koalition verpflichtet, wir wollen die Dinge, die wir miteinander abgemacht haben, umsetzen."

CDU-Vize Laschet gibt GroKo nur noch wenige Monate
18:15 Uhr

Strache stellt Anzeigen in Deutschland

Der frühere FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat im Fall des heimlich gefilmten "Ibiza-Videos" nun auch Anzeigen in Deutschland gestellt.

  • Wie die Staatsanwaltschaft München I der DPA bestätigte, ist eine schriftliche Anzeige gegen alle Personen eingegangen, "die für die Herstellung, Verbreitung und Veröffentlichung des sog. Ibiza-Videos mitwirkend verantwortlich sind".

    Die Staatsanwaltschaft prüft nun den Verdacht.

  • Auch die Staatsanwaltschaft Hamburg bestätigte den Eingang einer Anzeige gegen Personen, die an der Herstellung und Verbreitung des Videos beteiligt gewesen sein sollen. Der "Spiegel und die "Süddeutsche Zeitung", die das "Ibiza-Video" veröffentlicht haben, sitzen in Hamburg beziehungsweise München.

  • Bereits vor einigen Tagen hatte Strache in Wien Anzeige gegen drei Personen erstattet, die direkt an der Erstellung des Videos und der gesamten Falle auf der spanischen Insel beteiligt gewesen sein sollen.

Strache stellt Anzeigen in Deutschland
17:55 Uhr

Fall Lübcke: Kein Hinweis auf Suizid

Im Fall des gestorbenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gehen die Ermittler von einer Gewalttat aus. Der hessische Regionalpolitiker ist an einem Kopfschuss gestorben. Es gebe derzeit keinen Hinweis auf einen Suizid, teilten die Ermittler in Kassel mit. Lübcke war in der Nacht zum Sonntag im Garten seines Wohnhauses in Istha, einem Stadtteil von Wolfhagen westlich von Kassel, tot aufgefunden worden.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

Fall Lübcke: Kein Hinweis auf Suizid
17:29 Uhr

Dschungelkönigin Evelyn Burdecki wurde bestohlen

Pech für RTL-Dschungelkönigin Evelyn Burdecki: Die "Let's Dance"-Teilnehmerin ist am Tag nach ihrem Ausscheiden aus der RTL-Show bestohlen worden.

  • Unbekannte räumten laut Burdecki ihren Mercedes aus, während sie sich mit einer Freundin am Düsseldorfer Rheinufer sonnte. Die Düsseldorfer Polizei bestätigte, dass Burdecki Anzeige erstattet habe.

  • Laut Burdecki sind unter anderem zwei Handtaschen und ein Korb weg. Wie mehrere Medien berichteten, gab Burdecki den Wert der Beute mit 7000 Euro an.

Dschungelkönigin Evelyn Burdecki wurde bestohlen
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

Schlagzeilen zum Feierabend
16:57 Uhr

Zwei weitere Franzosen im Irak zum Tode verurteilt

Im Irak sind zwei weitere Franzosen wegen Mitgliedschaft in der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zum Tode verurteilt worden.

  • Ein Gericht in Bagdad verhängte die Todesstrafe gegen den 32-jährigen Bilel Kabaoui und den 41 Jahre alten Murad Delhomme.

  • Damit wurden binnen einer Woche alle Angehörigen einer Gruppe von elf Franzosen und einem Tunesier, die im Januar aus Syrien an den Irak überstellt worden waren, zum Tode verurteilt.

  • Frankreich will die Hinrichtung seiner Staatsbürger verhindern, lehnt ihre Rücknahme aber ab. Die Regierung in Paris betont, die Dschihadisten sollten am Ort ihrer Verbrechen verurteilt werden. Die Schnellverfahren in Bagdad stufte sie trotz scharfer Kritik von Menschenrechtlern als fair ein.

Zwei weitere Franzosen im Irak zum Tode verurteilt
16:33 Uhr

Gewitter sorgt für Flugausfälle in Frankfurt

Gewitter im Raum Hessen haben den Flugverkehr am Frankfurter Flughafen stark eingeschränkt, wie ein Sprecher gegenüber n-tv.de erklärte. Es kam dabei zu Störungen im Betriebsablauf und einzelnen Flugausfällen und Verspätungen. Grund sei vor allem, dass wegen der Wetterlage die Abfertigung eingestellt werden musste - also das Be- und Entladen von Flugzeugen. "Der Aufenthalt im Freien ist für das Personal zu gefährlich", so der Fraport-Sprecher - unter anderem wegen der Gefahr von Blitzeinschlägen.

Seit etwa 15 Uhr war die Abfertigung die meiste Zeit eingestellt worden, seitdem konnten auch nur vereinzelt Flugzeuge starten und landen. Von den insgesamt 1570 geplanten Starts und Landungen seien bisher 140 annulliert worden, so der Fraport-Sprecher. Wann die Abfertigung wieder aufgenommen werden kann, ist bislang noch offen.

Gewitter sorgt für Flugausfälle in Frankfurt
16:32 Uhr

Antrag auf Haftbefehl gegen Assange in Schweden abgelehnt

Verstoß gegen KautionsauflagenEin schwedisches Gericht hat die Ausstellung eines Haftbefehls gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange im Zusammenhang mit einem Vergewaltigungsvorwurf aus dem Jahr 2010 abgelehnt. Das Bezirksgericht in Uppsala wies einen entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft zurück, die damit ein Auslieferungsverfahren gegen den Australier in Gang setzen wollte. Assange sitzt derzeit in Großbritannien in Haft.

Antrag auf Haftbefehl gegen Assange in Schweden abgelehnt
15:55 Uhr

Größte Nutella-Fabrik der Welt steht still

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Mehr als zwei Millionen Gläser Nutella werden jeden Tag weltweit produziert. (Foto: picture alliance/dpa)

Verschwindet bald die berühmte Nuss-Nougat-Creme aus dem Regal? Die größte Nutella-Fabrik der Welt steht wegen eines Streiks weitgehend still. Rund 160 Mitarbeiter des Werks im nordfranzösischen Villers-Ecalles seien im Ausstand, teilten Gewerkschaftsvertreter mit.

  • Sie fordern rund 4,5 Prozent mehr Geld und eine Prämie von 900 Euro pro Mitarbeiter.

  • Die Mitarbeiter blockieren seit fast einer Woche die Zugänge zu dem Werk in der Normandie, und deshalb werden auch die Zutaten knapp.

  • Das Werk in Villers-Ecalles produziert normalerweise rund 600.000 Nutella-Gläser am Tag, das ist ein Viertel der weltweiten Produktion.

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Größte Nutella-Fabrik der Welt steht still
15:24 Uhr

Fünf Leichen im Himalaya entdeckt

Seit dem Wochenende wird eine Bergsteiger-Gruppe aus vier Briten, zwei US-Amerikanern, einem Australier und einem Inder im Himalaya vermisst.

  • Die indische Luftwaffe hat nun fünf Leichen in der Nanda Dev Bergregion entdeckt. Man geht davon aus, dass es sich um die Vermissten handelt und dass auch die übrigen drei Bergsteiger in der Gegend ums Leben gekommen sind.

  • Die Männer hatten versucht, einen bisher nicht bestiegenen, mehr als 7800 Meter hohen Gipfel in der nordindischen Region zu erklimmen.

  • Die Wahrscheinlichkeit, die Kletterer lebend zu finden, hatten die Rettungskräfte von vornherein als gering eingeschätzt. Da die Region, in der die Leichen gefunden wurden, in einer Höhe von mehr als 5000 Metern liegt und starkem Schneefall und Wind ausgesetzt ist, konnten die Toten noch nicht geborgen werden.

Fünf Leichen im Himalaya entdeckt
15:23 Uhr

SPD-Übergangstrio kandidiert nicht für Parteivorsitz

Die drei stellvertretenden SPD-Vorsitzenden, die kommissarisch die Leitung der Partei übernehmen, werden nicht für den Parteivorsitz kandidieren. Das bestätigen Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel auf einer Pressekonferenz in Berlin.

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SPD-Übergangstrio kandidiert nicht für Parteivorsitz
15:05 Uhr

Klingbeil bestätigt kommissarisches Führungstrio für SPD

Nach dem Rückzug von SPD-Chefin Andrea Nahles hat Generalsekretär Lars Klingbeil bestätigt, dass eine Dreierspitze vorübergehend die Führung übernimmt. Die bisherigen Parteivizes Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel würden "kommissarisch die Führung" der SPD übernehmen "und damit den Übergang organisieren", schrieb Klingbeil bei Twitter.

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Klingbeil bestätigt kommissarisches Führungstrio für SPD
14:38 Uhr

Queen empfängt Trump im Buckingham-Palast

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(Foto: REUTERS)

Die britische Königin Elizabeth II. hat US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania zum Auftakt eines dreitägigen Staatsbesuchs im Buckingham-Palast empfangen. Das Präsidentenpaar landete mit einem Hubschrauber auf dem Gelände des Palasts in London.

  • Thronfolger Prinz Charles und Herzogin Camilla kamen dem US-Präsidenten und seiner Frau im Garten entgegen und führten sie zur Veranda des Palasts, wo die Königin sie im mintfarbenen Kostüm in Empfang nahm.

  • Melania trug ein weißes Kostüm mit Hut, Camilla hatte ebenfalls ein helles Outfit mit Hut gewählt. Begleitet wurde der Empfang von Salutschüssen.

  • Vor einem gemeinsamen Mittagessen wurden Trump und Melania im Garten des Palasts mit militärischen Ehren empfangen. Geplant ist auch ein Besuch der Westminster Abbey in London. Für den Abend ist ein Staatsbankett im Buckingham-Palast angesetzt.

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Queen empfängt Trump im Buckingham-Palast
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Meiner Kollegin Friederike Zörner wünsche ich einen schönen Feierabend. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich übernehme den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Haben Sie einen entspannten Nachmittag!

Schichtwechsel
14:11 Uhr

Lange Haftstrafen für Schüsse auf Hamburger Rockerboss

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Der Hells Angel überlebte die Schüsse im Hamburger Stadtteil St. Pauli. (Foto: picture alliance/dpa)

Im August 2018 hält ein Rockerboss mit seinem Bentley an einer Ampel am Hamburger Millerntor. Dann fallen Schüsse. Der 38-Jährige wird lebensgefährlich an Kopf und Oberkörper verletzt und ist seitdem querschnittsgelähmt.

  • Für den Mordversuch wurde nun ein 28-Jähriger zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Strafkammer zeigte sich davon überzeugt, dass der Angeklagte seine Freundin und einen unbekannten Schützen anstiftete.

  • Die 24-Jährige räumte vor Gericht ein, den Wagen gefahren zu haben, aus dem heraus der Schütze auf den Hells Angel feuerte. Das Landgericht Hamburg verhängte gegen sie eine Strafe von zwölf Jahren und sechs Monaten. Der Schütze ist weiter flüchtig.

  • Der Anschlag war nach Überzeugung der Strafkammer ein Racheakt. Gut zwei Jahre zuvor war das Paar Opfer eines ähnlich heimtückischen Überfalls im Stadtteil Schnelsen geworden. Dabei hatten die beiden Deutschen schwere Schussverletzungen erlitten.

Lange Haftstrafen für Schüsse auf Hamburger Rockerboss
13:49 Uhr

Angeblich verbannter Funktionär Nordkoreas wieder aufgetaucht

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Auch im Januar dieses Jahres wurden Kim Jong Un (rechts) und Kim Yong Chol zusammen abgelichtet. (Foto: imago/UPI Photo)

Eigentlich sollte er nach Informationen der südkoreanischen Zeitung "Chosun Ilbo" in einem Arbeits- und Umerziehungslager interniert sein, doch am Wochenende war der Nordkoreaner Kim Yong Chol wieder in der Öffentlichkeit zu sehen - im Beisein des Machthabers Kim Jong Un. Auf einem Konzert. Zuvor hatte es geheißen, der hochrangige Funktionär sei zu Zwangsarbeit verurteilt worden. Der Grund: Er soll als Chefunterhändler bei den Abrüstungsverhandlungen mit den USA und dem gescheiterten Gipfeltreffen Kim Jong Uns mit US-Präsident Donald Trump versagt haben.

Heute berichteten die nordkoreanischen Staatsmedien, Kim Yong Chol habe neben anderen Funktionären den Machthaber und dessen Frau Ri Sol Ju zu einem Konzert am Sonntag in Pjöngjang begleitet. Auch war Kim Yong Chol auf einem Bild im Publikum zu sehen. Beobachter hatten die Berichte über die Internierung Kims zuvor bereits bezweifelt.

Angeblich verbannter Funktionär Nordkoreas wieder aufgetaucht
13:24 Uhr

Tamagotchis feiern Comeback

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Simpel und auch in diesem Jahrzehnt nicht totzukriegen (Foto: picture alliance / Kay Nietfeld/)

Obwohl ich in den 90er Jahren aufgewachsen bin, habe ich mich nie für Tamagotchis erwärmen können. Anders als meine Altersgenossen, die stets darauf bedacht waren, ihren Wesen ausreichend "Nahrung" zur Verfügung zu stellen. Essen, schlafen, piepen und sterben. Mehr passierte im Tamagotchi-Universum nicht - dennoch haben die kleinen Geräte nie an Charme , Bindungskraft und Faszination verloren. Fans können sich nun sogar über eine Renaissance freuen. Wie die BBC berichtet, bringt der japanische Hersteller Bandai im Juli dieses Jahres neue Geräte auf den nordamerikanischen Markt, die sicherlich auch irgendwann auf diese Seite des Atlantiks rüberschwappen.

Die Tamagotchis der neuen Generation sollen in verschiedenen Farben erscheinen und mit erweiterten Funktionen ausgestattet sein. Vermutlich werden dann nicht nur Kinder damit spielen, sondern auch Erwachsene, die sich in die heile Welt der 90er, als noch Blümchen im Radio lief und Tattoo-Halsketten angesagt waren, zurückversetzen wollen. Phänomene, die schon längst ein Comeback hierzulande gefeiert haben ...

Tamagotchis feiern Comeback
12:54 Uhr

Boateng hat Kurzauftritt bei "Men in Black"

Sportlich läuft es bei ihm momentan nicht so berauschend - dafür glänzt Fußballer Jérôme Boateng abseits des Rasens als Brillendesigner, Magazin-Herausgeber und nun auch Schauspieler. In der neuesten Version von "Men in Black" ist der Weltmeister von 2014 in einer Gastrolle als Außerirdischer zu sehen. Seit dem ersten Film von "Men in Black" sei er "großer Fan", verriet der Innenverteidiger des FC Bayern München. Der Kurzauftritt soll aber eine Ausnahme bleiben. "Es wird definitiv eine einmalige und ganz besondere Erfahrung sein, mich bald selbst auf der Kinoleinwand zu sehen", sagte Boateng in einer Mitteilung von Sony Pictures. Ab dem 13. Juni ist der Film mit Chris Hemsworth und Tessa Thompson in den Hauptrollen in den deutschen Kinos zu sehen. "Ich bin so froh, Teil davon zu sein", schrieb Boateng bei Instagram.

Boateng hat Kurzauftritt bei "Men in Black"
12:44 Uhr

Diese Menschen lenken jetzt die Geschicke Österreichs

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Die neue Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein (Foto: picture alliance/dpa)

In Österreich ist zum ersten Mal eine Frau Bundeskanzlerin - zumindest vorübergehend. Nach dem Ende der rechtskonservativen Regierung vereidigte Bundespräsident Alexander Van der Bellen heute die erste Expertenregierung der Alpenrepublik. An der Spitze steht dabei die 69-jährige Verfassungsrichterin Brigitte Bierlein. Das Übergangskabinett soll bis nach den Neuwahlen im September die Geschäfte führen.

  • Viele der Experten-Minister waren zuletzt in leitenden Positionen in den jeweiligen Ressorts tätig. Neuer Vizekanzler und Justizminister ist der langjährige Präsident des Verwaltungsgerichtshofs, Clemens Jabloner.

  • Wolfgang Peschorn, bisher oberster Rechtsvertreter des Staates, hat den Posten des Innenministers bekommen.

  • Neuer Verkehrsminister ist Andreas Reichhardt, der Mitglied einer Burschenschaft ist und laut österreichischen Medien in seiner Jugend mit Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache an einer rechtsextremen Wehrsportübung teilgenommen haben soll.

  • "Ich bin überzeugt, dass die neue Regierung unser Land politisch, diplomatisch und sympathisch vertreten wird", sagte Präsident Van der Bellen.

Diese Menschen lenken jetzt die Geschicke Österreichs
12:14 Uhr

Fünfjährige stirbt bei Badeunfall in Baggersee

Ein fünfjähriges Mädchen ist in einem Baggersee in Schleswig-Holstein ertrunken. Rettungskräfte hatten das Kind am Sonntag leblos aus dem Gewässer bei Buchhorst geborgen und zunächst reanimiert. Es wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Hamburger Klinik geflogen, wo es später starb, sagte eine Polizeisprecherin. Das Mädchen habe sich mindestens 20 Minuten unter Wasser befunden, bevor Taucher es aus dem Baggersee ziehen konnten, wie ein Sprecher der Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe sagte. Der genaue Unfallhergang ist unklar.

Am Wochenende kamen mehrere Menschen bei Badeunfällen ums Leben. Hier lesen Sie mehr dazu.

Fünfjährige stirbt bei Badeunfall in Baggersee
12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

Schlagzeilen zur Mittagspause
11:47 Uhr

1000 Bienen legen Stopp bei Fast-Food-Restaurant ein

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Ein Imker fing die Tiere wieder ein. (Foto: Polizeiinspektion Rotenburg)

Ein Bienenschwarm hat die Autobahnpolizei Sittensen im Landkreis Rotenburg beschäftigt. Die rund 1000 Tiere hatten sich auf dem Parkplatz eines Fast-Food-Restaurants auf einem dort abgestellten Auto niedergelassen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die am Sonntagnachmittag alarmierten Beamten holten einen örtlichen Imker, der die Bienen einfing. Auf dem Parkplatz unweit der A1 soll zuvor ein Wagen mit Anhänger unterwegs gewesen sein, auf dem sich Bienenkörbe befanden. "Von dort könnte sich der Schwarm abgesetzt haben", sagte der Sprecher. Der Eigentümer des Bienenvolks kann sich nun unter der Telefonnummer 04282/594140 bei der Polizei Sittensen melden.

1000 Bienen legen Stopp bei Fast-Food-Restaurant ein
11:20 Uhr

Nahles offiziell als SPD-Chefin zurückgetreten

"Machen Sie's gut." Mit diesen Worten hat sich Andrea Nahles von Journalisten vor dem Berliner Willy-Brandt-Haus verabschiedet. Sie bedankte sich für die jahrelange, gute Zusammenarbeit und die vielen Stunden, die die Medienvertreter schon an und in der SPD-Parteizentrale verbracht hätten. Zuvor war Nahles offiziell als Vorsitzende der SPD zurückgetreten. Der Parteivorstand setzt nun seine Beratungen ohne sie fort. Unter anderem soll diskutiert werden, ob der für Dezember geplante Parteitag mit Neuwahl des Vorstands und einer Halbzeitbilanz der Großen Koalition vorgezogen wird. Bis zu diesem Parteitag soll die SPD kommissarisch von einem Trio geführt werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Nahles offiziell als SPD-Chefin zurückgetreten
11:01 Uhr

Mietschulden häufiger in Ostdeutschland als im Westen

In den ostdeutschen Bundesländern suchte im vergangenen Jahr fast jeder Dritte (31 Prozent) wegen Rückständen für die Wohnung Hilfe bei einer Schuldnerberatung. Im Westen der Republik tat dies nur knapp jede fünfte (18 Prozent) überschuldete Person. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben die Bürger im Osten auch höhere Mietschulden. Mit im Schnitt 1147 Euro waren die ausstehenden Zahlungen für die Wohnung dort höher als in Westdeutschland (786 Euro). n

Allerdings haben die Bürger in Ostdeutschland niedrigere Wohnkosten: Während diese dort im Schnitt 420 Euro im Monat betrugen, fielen im Westen 512 Euro an, so die Wiesbadener Statistiker. Im bundesweiten Mittel waren die überschuldeten Bundesbürger 2018 mit knapp 1,8 Monatsmieten im Rückstand.

Mietschulden häufiger in Ostdeutschland als im Westen
10:35 Uhr

SPD soll kommissarisch von Trio geführt werden

Die SPD soll nach dem Rücktritt von Parteichefin Andrea Nahles zunächst kommissarisch von einem Trio geführt werden. Die engere Parteiführung schlug dafür dem Vorstand die Ministerpräsidentinnen von Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz, Manuela Schwesig und Malu Dreyer, sowie den hessischen SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel vor, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen erfuhr.

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SPD soll kommissarisch von Trio geführt werden
10:27 Uhr

Trump landet in London und beleidigt Bürgermeister

US-Präsident Donald Trump ist in London gelandet. Er wird bei seinem dreitägigen Staatsbesuch zwar mit allen Ehren empfangen - allerdings sind auch große Proteste gegen ihn geplant. Auch Londons Bürgermeister Sadiq Khan dürfte zu den Kritikern des Republikaners zählen. Im "Observer" warf er Trump vor, sich mit seinem Verhalten über die "Ideale hinwegzusetzen, auf denen Amerika gegründet wurde - Gleichheit, Freiheit und religiöse Freiheit". Trump sei eines der "ungeheuerlichsten Beispiele" für die wachsende weltweite Gefahr durch die politische Rechte, schrieb Khan.

Auf diese Kritik reagierte Trump - weniger staatsmännisch - noch während seines Hinflugs. In zwei Tweets beleidigte er Khan als eiskalten Verlierer. Er verglich ihn zudem mit dem "dummen und inkompetenten" Bürgermeister von New York City, Bill de Blasio. Nur, dass Khan nur halb so groß wie der 1,96 Meter Mann sei. Diese verbalen Attacken dürften den bürgerlichen Empfang in Großbritannien nicht freundlicher werden lassen.

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Trump landet in London und beleidigt Bürgermeister
10:05 Uhr

Mann will sich in Sicherheit bringen - stürzt 8 Meter in Tiefe

Als es auf der A42 bei Oberhausen zu einem Unfall kommt, reagiert ein Taxifahrer vorbildlich. Er hält seinen Wagen an und eilt dem verunglückten Autofahrer zu Hilfe. Sein Fahrgast will sich unterdessen - ebenfalls vorbildlich - in Sicherheit bringen und hinter die Leitplanke treten. In der Dunkelheit übersieht er dabei jedoch einen Abhang. Er stürzt rund acht Meter in die Tiefe und zieht sich Kopfverletzungen zu. Er wird in ein Krankenhaus gebracht - schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

Der verunglückte Autofahrer hatte unterdessen aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war auf die linke Fahrspur geraten. Auch er wurde der Polizei zufolge stationär behandelt.

Mann will sich in Sicherheit bringen - stürzt 8 Meter in Tiefe
09:27 Uhr

Mohring warnt vor GroKo-Bruch: "Bürger hätten kein Verständnis"

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Mike Mohring begründet das Bestehen der GroKo mit einem "Wählerauftrag". (Foto: picture alliance/dpa)

Die Umwälzungen an der SPD-Spitze lassen auch den Koalitionspartner CDU nicht kalt. Geht es nach dem Thüringer Landeschef Mike Mohring sollte die Große Koalition im Bund trotz allem weiter zusammenarbeiten: "Weil wir einen Wählerauftrag haben und weil wir uns verpflichtet haben, bis 2021 unsere Arbeit zu machen", sagte er n-tv. "Ich glaube, die Bürger hätten kein Verständnis, wenn je nach Gusto und Stimmungslage die Koalitionspartner auseinanderfliegen oder sich neue Partner suchen."

Seiner Meinung nach besteht das derzeitige "Dilemma der SPD" darin, dass die Entscheidung, die Große Koalition einzugehen, von Anfang an mit einem gewissen Unbehagen verbunden war. "Wer seine eigene Rolle hinterfragt, kriegt vom Wähler natürlich keine Zustimmung, weil er selbst nicht an das Projekt glaubt. Die Quintessenz haben wir jetzt in diesen Tagen gesehen." Im jüngsten RTL/n-tv Trendbarometer kamen die Sozialdemokraten nur auf eine Wählerzustimmung von 12 Prozent.

Mohring warnt vor GroKo-Bruch: "Bürger hätten kein Verständnis"
09:06 Uhr

Deutsche kaufen weniger Zigaretten, aber mehr Tabak

Zu meinen Schulzeiten galten diejenigen, die ihre Zigaretten selbst gedreht haben, als die besonders Coolen (damals sagte man auch noch "cool"). Doch offenbar wird dieses Handwerk nicht nur in der Hofpause oder etwa in Studenten-WGs zelebriert, sondern findet bundesweit bei zahlreichen fingerfertigen Rauchern Anklang. Das ergibt eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen.

  • Demnach kauften Verbraucher in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich weniger Zigaretten als 2017. Insgesamt gingen 2018 rund 67 Milliarden Zigaretten über die Ladentheke. Das waren rund zwei Milliarden Stück weniger als im Jahr zuvor.

  • Trotzdem wuchsen die Ausgaben für Zigaretten Nielsen zufolge wegen gestiegener Preise um gut 100 Millionen Euro auf rund 19,4 Milliarden Euro.

  • Während der Zigarettenkonsum zurückging, kletterte die Nachfrage nach losem Tabak für Selbstgedrehte.

  • Fast 23 Millionen Kilogramm davon wurden gekauft - ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dafür gaben die Verbraucher knapp 3,3 Milliarden Euro aus.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Deutsche kaufen weniger Zigaretten, aber mehr Tabak
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

Schlagzeilen am Morgen
08:45 Uhr

Blitzeinschlag behindert Bahnverkehr in NRW

Ein Blitzeinschlag in ein Stellwerk in Mülheim behindert den Bahnverkehr. Durch die Störung seien Signale und Weichensteuerungen ausgefallen, sagte ein Sprecher. Die Züge fahren teils mit deutlich verminderter Geschwindigkeit. Betroffen sind zahlreiche Züge im Regionalverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet - unter anderem der RE 1 und RE 6. Es komme zu Verspätungen und Teilausfällen, teilte die Bahn mit. Der Fernverkehr werde über Gelsenkirchen umgeleitet.

Blitzeinschlag behindert Bahnverkehr in NRW
08:22 Uhr

Lastwagenfahrer tot in umgekipptem Fahrzeug gefunden

Auf der Autobahn 1 bei Wildeshausen ist ein Lastwagenfahrer tot in seinem umgekippten Fahrzeug gefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Hintergrund des Unfalls vermutlich ein medizinischer Notfall. Daraufhin habe der Fahrer die Kontrolle über den Lastwagen verloren. Zur Räumung der Unfallstelle wurde die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Wildeshausen in Richtung Süden am frühen Montagmorgen voll gesperrt. Wie lange die Sperrung andauern soll, ist nicht bekannt.

Lastwagenfahrer tot in umgekipptem Fahrzeug gefunden
08:06 Uhr

Gysi: SPD muss GroKo so schnell wie möglich verlassen

Wenn die SPD nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken will, sollte sie möglichst bald die Große Koalition verlassen. Zu dieser Einschätzung ist der ehemalige Linken-Fraktionschef Gregor Gysi gelangt. "Es hilft alles nichts: Die SPD muss so schnell wie möglich, also noch in diesem Jahr, die Große Koalition verlassen und versuchen, ein Gegenüber zur Union zu werden", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Die mangelhafte Glaubwürdigkeit der SPD sei ein Problem, so Gysi, und daran habe die sich zurückziehende Parteichefin großen Anteil. "Andrea Nahles' größter Fehler war meines Erachtens ihre Zustimmung zur zweiten Großen Koalition hintereinander. Martin Schulz und sie haben nach der Wahl diese Koalition abgelehnt, um ihr dann doch wieder zuzustimmen." Deshalb klinge es auch nicht glaubwürdig, wenn Olaf Scholz jetzt erkläre, dass es eine dritte Große Koalition nacheinander nicht geben wird. "In der Regel fällt die SPD dann um und macht es trotzdem."

Gysi: SPD muss GroKo so schnell wie möglich verlassen
07:39 Uhr

Donald Trump präsentiert neuen Look

Manchmal genügt es schon, sich die Haare ein bisschen anders zu kämmen und jede Menge Gel zu verwenden und schon drehen alle durch. Auf diese Weise ist es Donald Trump - seines Zeichens US-Präsident - gelungen, dass etliche (soziale) Medien (und hiermit nun auch wir) über seine neue Haarpracht berichten.

Seine ikonische Föhnfrisur hat in der Vergangenheit bereits für hämische Kommentare gesorgt. Nun präsentierte sich der Republikaner bei einer Veranstaltung in einer Kirche im US-Bundesstaat Virginia mit besagter Gel-Frise. Was meinen Sie, kann sich sein neuer Look sehen lassen?

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Donald Trump präsentiert neuen Look
07:15 Uhr

Polizist schießt bei Verkehrskontrolle auf Autofahrer

Es sollte eine normale Verkehrskontrolle am Sonntagabend in Hamburg-Winterhude werden. Doch als mehrere Polizisten einen Wagen anhalten wollen, entscheidet sich dessen Fahrer dazu, seinen Transporter auf die Beamten zuzusteuern. Einer von ihnen gibt daraufhin einen Schuss auf die Scheibe des Autos ab und stoppt den Fahrer damit. Dieser wird dabei vermutlich verletzt - wie genau, ist unklar. In dem Wagen wurden später Drogen gefunden, wie die Polizei nun mitteilt. Der Fahrer wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Polizist schießt bei Verkehrskontrolle auf Autofahrer
07:01 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

heute wird es offiziell: Andrea Nahles will bei einer außerordentlichen Klausurtagung des SPD-Vorstands ihren Rücktritt als Parteichefin erklären. Mit ihrer Ankündigung am Wochenende hat die 48-Jährige nicht nur das politische Berlin, sondern vor allem ihre eigene Partei in helle Aufregung versetzt. Nun sucht die SPD nach dem überraschenden Rückzug von Nahles als Partei- und Fraktionschefin nach einem Ausweg aus der Krise.

Auch in Großbritannien ist die Nachfolge der scheidenden Premierministerin und Vorsitzenden der Tories, Theresa May, noch nicht geregelt. Dieses Thema dürfte allerdings zunächst in den Hintergrund treten, denn es hat sich hoher Besuch angekündigt: US-Präsident Donald Trump weilt drei Tage lang auf der Insel. Heute ist zunächst ein zeremonielles Programm mit Mitgliedern des Königshauses geplant. Der Präsident und First Lady Melania Trump werden feierlich im Buckingham-Palast empfangen und dort unter anderem mit der Queen zu Mittag essen. Für den Abend ist ein Staatsbankett angesetzt.

Diese Themen und Termine sind heute außerdem wichtig:

  • Die CDU-Spitze um Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nach Angaben von Teilnehmern am gestrigen Abend knapp fünf Stunden intensiv, aber ohne Schuldzuweisungen über Konsequenzen aus dem Desaster bei der Europawahl beraten. Heute will der CDU-Vorstand die Beratungen fortsetzen und Erkenntnisse öffentlich machen.

  • Vor dem Bezirksgericht im schwedischen Uppsala wird über einen möglichen Haftbefehl gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen des Verdachts der Vergewaltigung verhandelt. Wenn das Gericht den Weg dafür freimacht, will die Staatsanwaltschaft einen europäischen Haftbefehl ausstellen, um eine Auslieferung von Assange an Schweden zu erreichen.

  • Apple beginnt seine Entwicklerkonferenz WWDC. Bei den Veranstaltungen gibt der Konzern App-Entwicklern und Nutzern traditionell einen Ausblick auf neue Software für iPhone, iPad und Mac-Computer.

  • In Düsseldorf beginnt der Prozess gegen drei mutmaßliche IS-Terroristen. Einer der Angeklagten soll für eine Serie von 13 Bombenanschlägen im Irak verantwortlich sein. Die beschuldigten Männer kamen als Flüchtlinge nach Deutschland.

  • Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff bestreiten ihre Achtelfinal-Partien bei den French Open. Die beiden Davis-Cup-Spieler haben es als einzige der anfangs 18 deutschen Tennisprofis bei dem Grand Slam in Paris in die zweite Woche geschafft.

Über die Autorin

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Ich bin froh, dass ich mich bei dieser Hitze lediglich auf dem Bürostuhl drehen und in die Tasten hauen muss. Mein Name ist Friederike Zörner. Ich versorge Sie in der ersten Tageshälfte mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen und Anregungen schreiben Sie mir einfach eine Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

Das wird heute wichtig
06:48 Uhr

Pompeo zweifelt an Erfolg von Nahost-Friedensplan

"Es kann sein, dass er zurückgewiesen wird." US-Außenminister Mike Pompeo versprüht nicht gerade Optimismus, wenn er auf den bisher unveröffentlichten Nahost-Friedensplan seines Landes angesprochen wird. Das offenbaren nun Tonband-Aufnahmen, die bei einem Treffen Pompeos mit jüdischen Führungspersönlichkeiten aufgenommen wurden und über die die "Washington Post" berichtet.

"Wir tun unser Bestes, um dem Nahen Osten zu helfen, einen Friedensplan zu bekommen, und er kann recht haben", sagte Präsident Donald Trump zu der Äußerung seines Außenministers. "Die meisten Leute würden das sagen." Er verstehe Pompeo, weil die meisten Menschen davon ausgingen, dass eine Friedenslösung nicht möglich sei. "Ich glaube, dass es wahrscheinlich möglich ist", sagte Trump.

US-Präsidentenberater Jared Kushner - der Schwiegersohn von Trump - hat einen Plan für eine Beilegung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern erarbeitet. Der wirtschaftliche Teil soll am 25. und 26. Juni bei einer Konferenz in Bahrain vorgestellt werden. Kushner hat aber durchblicken lassen, dass er sich nicht für eine Zwei-Staaten-Lösung einsetzen will.

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Pompeo zweifelt an Erfolg von Nahost-Friedensplan
06:28 Uhr

Blitzintensive Gewitter kommen auf

Das Wochenende brachte erstmalig in diesem Jahr Temperaturen jenseits der Hitzemarke von 30 Grad. Spitzenreiter waren gestern bei bis zu 33 Grad Potsdam und Lenzen (beide Berlin/Brandenburg), Emsdetten, Geldern und Issum (alle NRW). Ebenso war auch die letzte Nacht zum ersten Mal eine tropische Nacht. Denn mancherorts fiel die Temperatur nicht unter 20 Grad.

Gleichzeitig wurde das lupenreine Sommerwetter aber bereits in der Nacht von ersten Gewittern beendet. Und die sind vormittags besonders im Westen und Nordwesten noch aktiv. Ansonsten geht es zuerst noch überwiegend sonnig los, bevor im Tagesverlauf vom Schwarzwald und der Eifel bis herauf an die Ostsee teilweise schwere und blitzintensive Gewitter aufkommen. Stellenweise drohen Unwetter durch Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen.

Die Temperaturen: Vor den näherkommenden Gewittern wird es heute in der Osthälfte am heißesten bei Spitzenwerten zwischen 28 und 34 Grad. Im Westen und Nordwesten hat es sich dagegen spürbar abgekühlt bei Tageshöchstwerten zwischen 18 und 24 Grad.

Die weiteren Aussichten kratzen zum Teil sogar an der 35 Grad-Marke, werden aber immer wieder von Unwettern begleitetet. Erst zum Pfingstwochenende wird es wieder ruhiger. Hier die Details. Ihr Björn Alexander

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Blitzintensive Gewitter kommen auf
06:14 Uhr

Trump kündigt Rücktritt von Wirtschaftsberater an

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Kevin Hassett muss sich eine neue Beschäftigung suchen. (Foto: REUTERS)

US-Präsident Donald Trump muss (schon wieder) eine Personalie verkünden. Wie er auf Twitter mitteilte, gibt sein Wirtschaftsberater Kevin Hassett in Kürze sein Amt auf. Einen Grund nannte Trump nicht. Hassett sei ein "wahrer Freund", schrieb er. Einen Nachfolger werde er nach seiner Rückkehr in die USA nach seiner Europa-Reise bekanntgeben. Trump wird heute in Großbritannien erwartet. Die USA befinden sich gegenwärtig in mehreren Handelskonflikten und können daher wohl einige fähige Wirtschaftsberater gebrauchen. Wir bleiben dran.

Trump kündigt Rücktritt von Wirtschaftsberater an
05:56 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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