Montag, 29. März 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:28 Uhr

Das war Montag, der 29. März 2021

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Abendstimmung in Tossa de Mar an der Costa Brava.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Die Infektionszahlen gehen weiter nach oben. Angela Merkel schlägt Alarm und fordert die Länder auf, die beschlossenen Gegenmaßnahmen endlich zu ergreifen. Doch einige Ministerpräsidenten bleiben stur. Welche Optionen die Kanzlerin nun hat, erklärt meine Kollegin Frauke Niemeyer hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

21:57 Uhr

Top-Minister kehren Bolsonaro den Rücken - zwei Rücktritte an einem Tag

In Brasilien haben zwei Schwergewichte der Regierung des rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro ihren Rücktritt erklärt: Außenminister Ernesto Araújo und Verteidigungsminister Fernando Azevedo e Silva gaben kurz aufeinander folgend ihren Amtsverzicht bekannt.

  • Araújo galt als treuer Gefolgsmann Bolsonaros und stand zuletzt vor allem wegen der Corona-Politik und der mangelhaften Impfkampagne in Brasilien massiv unter Druck.
  • Verteidigungsminister Azevedo e Silva veröffentlichte seinerseits eine Erklärung mit den Worten: "Ich gehe mit dieser Gewissheit: Auftrag erfüllt."
  • Erst Mitte März hatte Bolsonaro zum wiederholten Male seinen Gesundheitsminister ausgetauscht - Marcelo Queiroga wurde mit dem Amt betraut und ist bereits der vierte Politiker an der Spitze dieses Ressorts in der Amtszeit Bolsonaros.

Brasilien ist schwer von der Corona-Pandemie betroffen, Bolsonaro verharmloste von Beginn an die Gefahren von Covid-19.

21:48 Uhr

Die Videos des Tages

21:24 Uhr

Biden hat nicht vor, Kim zu treffen

US-Präsident Joe Biden strebt kein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un an. Diese Art der diplomatischen Annäherung entspreche nicht den Absichten des Präsidenten, sagte Bidens Sprecherin Jen Psaki. Der Präsident selbst hatte zuletzt gesagt, die USA seien weiterhin offen für Diplomatie, was Nordkorea angeht. Er warnte allerdings zugleich, sollte die Führung in Pjöngjang die Dinge weiter eskalieren, würde dies nicht ohne Folgen bleiben. Zuvor hatte Nordkorea einen Doppeltest eines neu entwickelten "taktischen Lenkprojektils" bekanntgegeben.

20:38 Uhr

Zwei Insassen überleben Hubschrauberabsturz in NRW

Ein Hubschrauberabsturz im niederrheinischen Ort Hünxe ist glimpflich ausgegangen: Beide Insassen überlebten den Unfall auf dem Flugplatz Schwarze Heide. Sie waren ansprechbar und wurden zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht.

Einzelheiten zu den Personen und Verletzungen sowie zur Ursache des Absturzes sind noch nicht bekannt. Es habe sich nicht um einen Behörden-Hubschrauber gehandelt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Hubschrauber sei nicht ausgebrannt, sondern habe nach einem kleineren Anfangsfeuer schnell gemeinsam mit der Betriebsfeuerwehr des Flughafens gelöscht werden können.

20:15 Uhr

US-Rentnerpaar feiert Wiedersehen nach einem Jahr Zwangs-Fernehe

Roberta und Francis Doiron aus dem US-Bundesstaat Kalifornien sind seit 72 Jahren verheiratet. Doch weil Roberta im Altenheim lebt, darf Francis sie Pandemie-bedingt ein Jahr lang nicht besuchen. Nun, nach ihrer Corona-Impfung, feiern die beiden emotional ihre Wiedervereinigung.

 

19:40 Uhr

CDU-Politiker und Verfassungsrichter Jentsch gestorben

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Hans-Joachim Jentsch starb im Alter von 83 Jahren.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der ehemalige Politiker und Bundesverfassungsrichter Hans-Joachim Jentsch ist tot. Er sei am Sonntag im Alter von 83 Jahren gestorben, teilte die Stadt Wiesbaden mit.

  • Jentsch wurde 1976 Bundestagsabgeordneter für die CDU. Von 1982 bis 1985 war er Oberbürgermeister der hessischen Landeshauptstadt und saß anschließend im hessischen Landtag.
  • Nach der Wiedervereinigung übernahm er im November 1990 das Amt des thüringischen Ministers für Justiz sowie für Bundes- und Europaangelegenheiten.
  • 1996 wurde er vom Bundesrat zum Richter des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe gewählt, wo er bis zum Ruhestand 2005 blieb.
19:07 Uhr

Betrüger verkaufte erfundene Autos für 600.000 Euro

Ein Internetbetrüger hat im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Million Euro ergaunert - mit dem Verkauf von Autos, die gar nicht existieren.

19 Geschädigte aus europäischen Ländern und den USA überwiesen gut 600.000 Euro auf seine Konten bei drei Ingolstädter Banken. Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat den 60 bis 65 Jahre alten Unbekannten nun mit Foto zur Fahndung ausgeschrieben. Er habe vor einem Jahr vermutlich mit einem gefälschten ungarischen Ausweis in Ingolstadt einen Wohnsitz angemeldet und eine Exportfirma gegründet. Im Internet bot er dann bis September 2020 Autos zum Verkauf an, die sich tatsächlich aber nicht in seinem Besitz befanden, so die Polizei. Zugesandte Fahrzeugpapiere waren gefälscht. Die Autos wurden nie ausgeliefert.

18:29 Uhr

Fußballtor fällt auf Arm - Junge schwer verletzt

Beim Spielen auf einem Bolzplatz ist ein Fußballtor umgekippt und so unglücklich auf den Arm eines Jungen gefallen, dass der Körperteil beinahe nicht zu retten gewesen wäre. Jetzt sieht es nach Angaben eines Polizeisprechers aber so aus, als hätten die Ärzte eine Amputation verhindern können.

Der Elfjährige hatte einer Polizeimitteilung zufolge am Freitag in Bad Rappenau in Baden-Württemberg mit Freunden gespielt. Nach bisherigen Erkenntnissen seien die Kinder an dem Tor herumgeklettert, wobei es umkippte und auf den Oberarm des Jungen fiel. Seine Freunde alarmierten die Mutter, die wiederum Rettungskräfte rief. Ein Hubschrauber flog den Jungen in eine Spezialklinik.

17:49 Uhr

Flüchtiger Mafioso verrät sich durch Kochvideos auf Youtube

Das ist wohl ein Traum von jedem Mafioso: Richtig viel Geld zu kassieren, dann auszusteigen und irgendwo weit weg den Lebensabend zu genießen. Für ein 53-jähriges Mafia-Mitglied aus Italien lief alles nach Plan: Er führte ein ruhiges Leben in der Dominikanischen Republik - bis ihn die italienische Polizei im Karibik-Paradies aufspürte. Verraten hat er sich dabei selbst - durch Kochvideos auf Youtube. In den Clips stellte er seine Kochkünste unter Beweis und präsentierte italienische Rezepte.

In den Videos habe er zwar nicht sein Gesicht, aber seine Tätowierungen gezeigt, erklärte die Polizei. Der Mann war seit 2014 auf der Flucht, nachdem italienische Staatsanwälte seine Verhaftung angeordnet hatten. Der 53-Jährige hatte im Auftrag der 'Ndrangheta mit Kokain in den Niederlanden gehandelt.

17:04 Uhr

George-Floyd-Prozess beginnt mit neun Schweigeminuten

Zum Auftakt des Prozesses gegen den Ex-Polizisten Derek Chauvin wegen des gewaltsamen Todes von George Floyd haben dessen Angehörige mit einer emotionalen Geste an ihn erinnert. Freunde und Anwälte der Floyd-Familie knieten acht Minuten und 46 Sekunden vor dem Gerichtsgebäude in Minneapolis nieder, was exakt der Dauer entspricht, während der der angeklagte Ex-Polizist Floyd sein Knie in den Nacken gedrückt hatte.

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Der Prozess gegen Derek Chauvin (r.) hat heute begonnen.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Anschließend wurden die Eröffnungsplädoyers gegen Chauvin gehalten. Dem 44-Jährigen drohen bis zu 40 Jahre Haft, falls er für den am schwersten wiegenden Vorwurf, "Mord zweiten Grades", verurteilt wird.

Da die Öffentlichkeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht an der Verhandlung teilnehmen kann, wird diese im Internet übertragen. Es wird erwartet, dass der Prozess etwa einen Monat lang dauert.

16:28 Uhr

Junge Frau zu Fuß auf Autobahn unterwegs - zur Führerscheinprüfung

Blöd gelaufen: Eine 22-Jährige wurde auf dem Weg zu ihrer Führerscheinprüfung auf der Autobahn A23 gestoppt - weil sie zu Fuß unterwegs war.

Die Polizisten trafen die junge Frau nach mehreren Hinweisen zwischen den Anschlussstellen Pinneberg-Nord und Mitte in Schleswig-Holstein an. Sie gab an, auf dem Weg zur theoretischen Führerscheinprüfung zu sein.

Nach Ansicht der Polizei hatte die Frau die Anweisungen ihrer Navigationsapp für ihren Fußweg missverstanden und war versehentlich auf der Autobahn gelandet. Die Polizeibeamten verwarnten sie und brachten sie anschließend mit dem Streifenwagen zur Prüfung. Ob sie diese bestand, ist der Polizei nicht bekannt.

15:51 Uhr

Hunderte starben durch Appetitzügler: Hersteller muss Strafe zahlen

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Millionen von Menschen nahmen Mediator ein, ohne über Risiken informiert zu werden.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Hunderte Menschen sind nach der Einnahme des Appetitzüglers Mediator in Frankreich gestorben, sein Hersteller aber hatte die Risiken jahrelang verschwiegen - und muss nun 2,7 Millionen Euro Strafe zahlen. Ein Pariser Gericht befand das Pharmaunternehmen Servier der "schweren Täuschung" und "fahrlässigen Tötung" für schuldig. Bestraft wurde aber auch die Arzneimittelbehörde, weil sie das Mittel zu spät vom Markt nahm.

Das Diabetes-Medikament wurde mehr als drei Jahrzehnte lang in Frankreich von Millionen Menschen zum Abnehmen genutzt. Es wurde erst 2009 vom Markt genommen, obwohl es schon Mitte der 1990er Jahre Anzeichen für schwere Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen gab. Allgemein wird angenommen, dass rund 500 Menschen an den Folgen starben; manche Experten gehen sogar von bis zu 2100 Todesfällen aus.

15:07 Uhr

Das ist der "heißeste Glatzkopf" der Welt

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Prinz William ist laut einer Internet-Auswertung der heißeste Promi-Glatzkopf.

(Foto: imago images/i Images)

Der nächste Titel für Prinz William: Er ist "World's Sexiest Bald Man", also der heißeste Promi mit Glatze. Dies belegt eine neue Auswertung der Boulevardzeitung "The Sun" und des Schönheitsunternehmens Longevita. In insgesamt 17,6 Millionen Blogeinträgen, Nachrichten und auf sonstigen Internetseiten wurde sein Name in Verbindung mit dem Wort "sexy" gefunden.

Damit verwies der 38-Jährige Berühmtheiten und Schauspieler wie Mike Tyson, Jason Statham, Pitbull und Michael Jordan auf die Plätze zwei bis fünf.

14:32 Uhr

Freilaufender Hund greift sechsjähriges Mädchen an

Ein sechsjähriges Mädchen ist in Bayern von einem freilaufenden Hund gebissen worden und hat eine tiefe Bisswunde im Bein davon getragen. Das Kind habe im schwäbischen Asbach-Bäumenheim alleine auf der Straße gespielt, als sich der Hund näherte und es in den rechten Oberschenkel biss, sagte ein Polizeisprecher.

Mit einer tiefen, etwa acht Zentimeter langen Bisswunde wurde die Sechsjährige am frühen Sonntagabend ins Krankenhaus gebracht. Das Mädchen habe den Hund als klein und schwarz beschrieben. Gegen den bisher unbekannten Hundehalter ermittelt die Polizei nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Vivian Micks verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabned. Weiter geht's mit mir, Uladzimir Zhyhachou. Ich wünsche Ihnen einen schönen und entspannten Nachmittag!

13:56 Uhr

Mann flüchtet von Unfallort - wegen Impftermin

Die Impfnot ist groß - das beweist auch dieser kuriose Fall aus Viersen. Weil ein Mann unbedingt pünktlich zum Impfzentrum kommen wollte, ist der Autofahrer am Sonntag nach einem von ihm verursachten Unfall nicht wie vorgeschrieben am Unfallort geblieben. Der 65-Jährige hatte beim Einfahren auf eine Kreisstraße die Vorfahrt missachtet, woraufhin ein 36-Jähriger die Kontrolle über seinen Wagen verlor und im Graben landete. Zwar hielt der 65-Jährige an, nannte seinen Namen und forderte den Geschädigten auf, sein Kennzeichen zu fotografieren - er wolle nur zum Impfen fahren und dann zurückkommen. Doch am Impfzentrum wartete schon die zwischenzeitlich informierte Polizei auf ihn. Gegen den Mann wird wegen Unfallflucht ermittelt. Ob er letztendlich noch seine Impfung bekam, ist nicht bekannt. Hoffentlich.

13:30 Uhr

Barack Obamas Stief-Großmutter in Kenia gestorben

Die Stief-Großmutter des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, Sarah Obama, ist in Kenia gestorben. Sie starb in einer Klinik in Kisumu im Westen des Landes im Alter von 99 Jahren, wie Staatschef Uhuru Kenyatta mitteilte. "Sie war eine Matriarchin, die die Obama-Familie zusammenhielt und eine Ikone von Familienwerten war", sagte er.

Sarah Obama wurde als das Oberhaupt der Obama-Familie gesehen. Sie war die dritte Frau von Barack Obamas Großvater väterlicherseits. Obamas Vater war Kenianer, seine Mutter US-Amerikanerin. Erst als junger Erwachsener baute Obama eine engere Verbindung zu seiner kenianischen Familie auf. Er nannte Sarah Medienberichten zufolge "Granny" - "Oma" - und hat vor allem mit seiner Halbschwester Auma Obama eine enge Beziehung.

12:41 Uhr

Frau stößt Neunjährigen auf Gleise - Kinder retten ihn vor S-Bahn

In Hessen soll sich eine unglaubliche Szene abgespielt haben: Eine unbekannte Frau hat im Bahnhof in Neckarsteinach offenbar einen neunjährigen Jungen mitsamt seinem Fahrrad vom Bahnsteig auf die Gleise gestoßen. Der Polizei zufolge hat sich die Frau wohl über vier Kinder im Bahnhof geärgert, darunter der neun Jahre alte Junge - worum es dabei ging, ist unklar. Die anderen Kinder konnten dem Jungen aus dem Gleisbett helfen, bevor eine S-Bahn einfuhr. Er habe sich bei dem Sturz verletzt und sei behandelt worden, so die Polizei. Die Verdächtige sei dann in diese Bahn eingestiegen und einfach weggefahren. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und sucht nach Zeugen.

12:02 Uhr

Weiterer Arzt aus Nawalny-Klinik plötzlich tot

Im August 2020 überlebt Kreml-Kritiker Nawalny auf einem russischen Inlandsflug nur knapp nach einer Vergiftung - auch dank der schnellen Hilfe der Klinik in Omsk. Nun stirbt dort bereits der zweite Arzt innerhalb weniger Monate. Rustam Agischew, der Leiter der Abteilung für Traumatologie und Orthopädie starb laut des Portals taiga.info an den Folgen eines Schlaganfalls, den er im Dezember erlitten hatte. Er wurde 63 Jahre alt.

Agischew ist bereits der zweite tote Arzt im Omsker Krankenhaus - nur Monate nach der Notbehandlung Nawalnys. Anfang Februar war bereits der stellvertretende Chefarzt für Anästhesiologie und Reanimation, Sergej Maksimischin, "plötzlich" verstorben. Er hatte Berichten zufolge einen Herzinfarkt erlitten und wurde nur 55 Jahre alt. Maksimischins Kollegin Maria Morossowa wurde allerdings von der britischen "Daily Mail" mit den Worten zitiert, der Tod sei "sehr unerwartet" gekommen.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:18 Uhr

Anschlag auf Kirche: Selbstmordattentäter waren frisch verheiratet

Die islamistischen Selbstmordattentäter, die am Sonntag einen Bombenanschlag auf eine Kirche in Indonesien mit 20 Verletzten verübten, waren Polizeiangaben zufolge ein jung verheiratetes Paar. Der Mann und die Frau hätten zur örtlichen Extremistengruppe JAD gehört und seien bei dem Anschlag in Makassar auf der Insel Sulawesi getötet worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Jemaat Ansharud Daulah (JAD) ist mit der sunnitischen Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verbunden und wird für eine Serie tödlicher Anschläge in den vergangenen Jahren verantwortlich gemacht. Das Paar habe vor sechs Monaten geheiratet.

10:44 Uhr

Unbekannte stehlen Flamingo aus Tierpark Hamm

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Der Flamingo konnte den Dieben offenbar nicht entkommen.

(Foto: picture alliance / Yan Xin / Costfoto)

Aus dem Tierpark Hamm haben Unbekannte ein Flamingo-Weibchen gestohlen. Eine Tierpflegerin habe am frühen Sonntagmorgen gemerkt, dass ein Tier in dem Gehege fehle, so die Polizei. "Nach ersten Erkenntnissen gelangten die Diebe über einen Zaun in das Gehege der fünf Tiere und entwendeten ein flugunfähiges Flamingo-Weibchen aus der Gruppe", teilten die Ermittler mit. Das Motiv sei noch unklar. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

10:20 Uhr

Öl-Raffinerie explodiert: Aufnahmen zeigen gewaltigen Feuerball über Indonesiens Himmel

Im indonesischen Balongan löst ein Brand in einer staatlichen Öl-Raffinerie eine gewaltige Explosion aus. Umliegende Häuser werden von der Wucht der Detonation zerstört, mehrere Menschen verletzt. Hunderte Anwohner müssen aus ihren Häusern gerettet werden. Aufnahmen zeigen das Ausmaß der Katastrophe.

10:00 Uhr

So sieht das neue Asterix-Cover aus

Ein neues Asterix-Cover - das ist in Frankreich ein Ereignis. Aber nicht nur dort. Auch in Deutschland haben der Gallier, sein Kumpel Obelix samt Hund Idefix und all die anderen Bewohner des wehrhaften Dorfes viele Fans. Deshalb dürfte die Vorfreude groß sein, wenn am 21. Oktober 2021 ein neues Asterix-Abenteuer erscheint, im deutschsprachigen Raum bei Egmont Ehapa Media.

ntv.de präsentiert das neue, noch vorläufige Cover und den Titel: "Asterix und der Greif" heißt der 39. Band der Reihe, die 1959 von Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo geschaffen wurde. Das Album ist zugleich die fünfte Zusammenarbeit von Autor Jean-Yves Ferri und Zeichner Didier Conrad, die das Werk 2013 von den Schöpfern übernommen haben.

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(Foto: 2021 Les Éditions Albert René / Egmont Ehapa Media)

09:28 Uhr

"Lügende Kuh": Australiens Premier feuert zwei Minister wegen Skandal-Aussagen

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Scott Morrisons Beliebtheitswerte sanken drastisch.

(Foto: picture alliance / AAPIMAGE)

Eine Serie von Skandalen hat Australiens Premierminister Scott Morrison gezwungen, sein Kabinett umzubilden: Peter Dutton löst Verteidigungsministerin Linda Reynolds ab. Auch der bisherige Justizminister Christian Porter muss gehen; sein Amt übernimmt Michaelia Cash. Die beiden abgelösten Minister hatten mit Äußerungen die Debatte um Mobbing und sexuelle Diskriminierung angefacht.

  • Reynolds hatte Brittany Higgins, eine frühere Mitarbeiterin der Liberalen Partei, eine "lügende Kuh" genannt, als diese sagte, sie sei 2019 von einem männlichen Kollegen im Parlament vergewaltigt worden. Später relativierte Reynolds ihre Worte.
  • Porter hatte eine Verleumdungsklage gegen den australischen Sender ABC angestrengt, nachdem dieser über eine Vergewaltigung im Jahr 1988 berichtete hatte. Zwar wurde Porter dabei nicht namentlich genannt, er wies aber die Vorwürfe vehement zurück. Der Vorfall warf Fragen über Porters Eignung für das Amt des Justizministers auf.
  • Morrison war für den Umgang mit diesen Vorfällen zunehmend unter Druck geraten: Seine Beliebtheitswerte sanken binnen zwei Wochen von 62 auf 55 Prozent.
08:46 Uhr

Kate Hudsons Mutter teilt zu viele Details aus Sexleben

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Egal wie innig das Verhältnis: Alles will man von seinen Eltern dann doch nicht wissen ...

(Foto: picture alliance/AP Images)

Auch wenn die Schauspielerinnen Kate Hudson und ihre Mutter Goldie Hawn bekanntlich ein sehr gutes und freundschaftliches Verhältnis haben, gab Hudson jetzt zu, dass die Grenzen dabei manchmal etwas verwischen. Gerade beim Thema Sexualität: Damit gehe ihre Mutter hin und wieder zu offen um.

In einer Talkshow sagte Hudson: "Meine Eltern sind in meiner Jugend sehr offen mit dem Thema umgegangen und das machen sie bis heute." Das sei ihr manches Mal aber deutlich zu viel: "Manchmal erzählt mir meine Mutter Dinge, die mir einfach zu persönlich sind", so die Schauspielerin. Immerhin: Ihre Eltern seien dabei immer sehr taktvoll und nicht plump vorgegangen.

Kate Hudson wuchs ohne ihren leiblichen Vater, Musiker und Schauspieler Bill Hudson, auf. Sie und ihr Bruder, der Schauspieler Oliver Hudson, wurden von ihrer Mutter und deren langjährigem Partner, Schauspieler Kurt Russell, großgezogen, den sie als ihren Vater bezeichnet.

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08:08 Uhr

Terroristen töten Dutzende Menschen bei Überfall in Mosambik

Dschihadisten haben bei einem großangelegten Angriff auf eine Küstenstadt im Nordosten Mosambiks Dutzende Menschen getötet. Mindestens sieben Menschen seien am Freitag umgebracht worden, als sie versuchten, aus einem Hotel in der Küstenstadt Palma zu flüchten, sagte Regierungssprecher Omar Saranga. Zahlreiche weitere Zivilisten seien zuvor bei den Kämpfen in der Stadt getötet worden. Tausende Menschen sind auf der Flucht.

  • "Eine Gruppe von Terroristen" sei in Palma eingedrungen und habe "Dutzende hilflose Menschen feige ermordet", sagte Saranga. Die Dschihadisten hatten die Küstenstadt in der Grenzregion zu Tansania am Mittwoch überfallen. Nach zweitägigen Gefechten übernahmen sie am Freitagabend die Kontrolle über die 75.000-Einwohner-Stadt.
  • Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hatte zuvor mitgeteilt, Zeugen hätten von auf der Straße liegenden Leichen berichtet sowie von dschihadistischen Kämpfern, die wahllos auf Menschen und Gebäude geschossen hätten.

  • Seit drei Jahren kommt es dort immer wieder zu Angriffen radikalislamischer Banden, bei denen nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen mindestens 2600 Menschen getötet und 670.000 in die Flucht getrieben wurden.

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07:28 Uhr

Mitarbeiter am Flughafen entdecken 185 Schildkröten in Koffer

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Von ursprünglich 15 Schildkrötenarten gelten drei als ausgestorben.

(Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Fischer)

Auf den Galápagos-Inseln haben Flughafenmitarbeiter einen illegalen Fund gemacht: In einem Koffer entdeckten sie rund 185 Schildkröten. Demnach sollten die Tiere auf das ecuadorianische Festland geschmuggelt werden. Umweltminister Marcelo Mata verurteilte "diese Verbrechen gegen das Wildtier- und Naturerbe der Ecuadorianer". Wegen ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt gehören die Vulkaninseln 1000 Kilometer westlich von Ecuador seit 1979 zum Unesco-Weltnaturerbe. Hauptattraktion sind die Galápagos-Riesenschildkröten, die dort mutmaßlich seit drei bis vier Millionen Jahren leben. Tierschmugglern droht auf den Galápagos-Inseln eine Haftstrafe zwischen einem und drei Jahren.

07:06 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

heute wird voraussichtlich ein spannender Tag: Nachdem gestern Bundeskanzlerin Angela Merkel bei "Anne Will" klargemacht hat, dass sie nicht dabei zusehen werde, wie die Infektionszahlen weiter steigen, sind jetzt die Länderchefs am Zug. Obwohl die Sieben-Tage-Inzidenz in vielen Ländern über 100 liegt, scheut sich so mancher Minister vor dem Einsatz der Notbremse - zum Missfallen der Kanzlerin, wie sie in der ARD-Talkshow offen sagte. Die Reaktionen darauf werden uns heute beschäftigen. Alle Entwicklungen lesen Sie auch in unserem Corona-Liveticker. Was sonst heute noch ansteht:

  • Der Prozess um den ermordeten US-Amerikaner George Floyd: In Minneapolis beginnt um 16 Uhr das Hauptverfahren gegen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin wegen der Tötung des unbewaffneten Afroamerikaners George Floyd. Chauvin wird unter anderem Mord zweiten Grades vorgeworfen, worauf in Minnesota bis zu 40 Jahre Haft stehen.
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    Ex-Polizist Derek Chauvin (rechts) drohen bis zu 40 Jahre Haft.

    (Foto: AP)

  • Rahmenveranstaltungen zur 5. Brüsseler Syrien-Konferenz: Bei der von der EU und den Vereinten Nationen organisierten Online-Konferenz sollen am Dienstag neue Hilfszusagen für die notleidende Zivilbevölkerung gemacht werden.

  • EU-Innenkommissarin Ylva Johansson besucht die Flüchtlingsinsel Lesbos und Athen: Die EU und Griechenland hatten nach dem Brand im Lager Moria im September 2020 zugesichert, so schnell wie möglich ein neues Lager zu errichten. Von der EU sollen rund 270 Millionen Euro in neue Auffanglager auf Lesbos sowie auf den anderen Flüchtlingsinseln Chios, Samos, Kos und Leros fließen.

  • AfD Landesverband Sachsen-Anhalt stellt ihr Landtagswahlprogramm 2021 vor: In Sachsen-Anhalt soll am 6. Juni ein neuer Landtag gewählt werden.

  • Beginn Prozess gegen drei Mitglieder der Dresdner Hooligan-Gruppierung "Faust des Ostens" (FdO): Den Männern im Alter von 30 bis 37 Jahren wird die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Diebstahl und Körperverletzung vorgeworfen. Bei der Anklage geht es auch um einen Fall vom April 2011, bei der rund 50 FdO-Mitglieder etwa ein Dutzend Ausländer attackierten.

Mein Name ist Vivian Micks und ich versorge Sie bis in den Nachmittag mit kleinen und großen Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, erreichen Sie mich per E-Mail an vivian.micks[at]nama.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Start in die Woche!

06:46 Uhr

20-Jähriger bedroht Nachbarn mit Machete

In der Kleinstadt Cochem in Rheinland-Pfalz haben Einwohner am vergangenen Abend mehrere Notrufe abgesetzt. Dort spielten sich besorgniserregende Szenen ab: Ein mit einer Machete, einer Eisenstange und einem Messer bewaffneter Mann hat seine Nachbarn bedroht und danach neun Autos demoliert. Als die Polizei eintraf, konnten sie ihn erst nach einer Verfolgungsjagd und mit Einsatz eines Elektroschockers stoppen. Der 20-Jährige gab nach der Festnahme an, dass er eine Bombe in seiner Wohnung scharfgemacht habe - widerrief seine Aussage aber später. Vorsorglich räumte die Polizei das Mehrfamilienhaus und durchsuchte seine Wohnung, konnte aber nichts Verdächtiges finden. Der Mann stand demnach unter starkem Alkoholeinfluss mit 2,1 Promille. Er wurde in eine Klinik gebracht.

06:17 Uhr

Entschuldigungsbrief von Paul McCartney wird versteigert

Noch bevor er mit den Beatles berühmt wurde, mopste Paul McCartney eine Decke - und entschuldigte sich Jahrzehnte später dafür. Dieser Entschuldigungsbrief wird nun in London versteigert.

  • Die Geschichte beginnt 1958: Paul McCartney und sein Freund und späterer Bandkollege George Harrison machten per Anhalter Urlaub in Wales. Im Ort Halech durften sie bei einem Bauernhof ihr Zelt aufschlagen - und blieben eine Woche, freundeten sich mit der Familie Brierley an. Als sie im folgenden Jahr zurückkehrten, ließen sie die Decke mitgehen.
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  • 30 Jahre später entschuldigte sich McCartney handschriftlich bei Irene Brierley, nachdem sie ihn scherzend an die Decke erinnert hatte. "Liebe Frau Brierley (Irene), Ihr Brief hat mich endlich erreicht und es tut mir leid, von meiner "Schuld" zu hören", schrieb der Ex-Beatle 1989. "Ich erinnere mich gut an den Spaß, den wir in Harlech hatten und hoffe, dass der beigefügte Scheck unsere Geldstreitigkeiten löst." Dazu legte er einen Scheck über 30 Pfund (heute 35 Euro).
  • Sein handschriftlicher Brief soll nun mindestens 3000 Pfund (3500 Euro) bringen.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:06 Uhr
Breaking News

Containerschiff freigelegt: Suezkanal ist wieder passierbar

Das im Suezkanal auf Grund gelaufene Containerschiff "Ever Given" ist nach einer tagelangen Blockade freigelegt worden. Das 400 Meter lange Schiff sei wieder in schwimmenden Zustand gebracht worden und werde gesichert, teilte der maritime Dienstleister Inchcape Shipping am frühen Morgen mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:00 Uhr

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