Das war Mittwoch, der 12. November 2025
Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,
das Bergfest ist geschafft und der Tag hielt durchaus die eine oder andere Nachricht bereit. Wenn Sie ihn nochmal Revue passieren lassen wollen, empfehle ich Ihnen, nochmal fix durch "Der Tag" zu scrollen. Doch abseits der Breaking News hätte ich noch diese Leseempfehlungen vom Tag für Sie:
Trump "wusste von den Mädchen": E-Mails von Sexualstraftäter Epstein ziehen Schlinge enger
Ein Kommentar von Max Borowski: So geht es der Rente wirklich - Eine Schock-Nachricht für Renten-Paniker!
Verdächtige Vorgänge: China soll Aufbau einer Schattenflotte vorantreiben
Gouverneur Newsom in Belém: Der Anti-Trump ist der heimliche Star der Klimakonferenz
Nutzen für Propagandazwecke - Bericht: Medwedew drang auf weitere AfD-Besuche in Russland
Altkanzler mischt sich wieder ein: Scholz kündigt Unterstützung für Nachfolger Merz an
Ab ins Autoland: Das ist der neue Arbeitgeber von Christian Lindner
Eintracht vor Euro-Viertelfinale: Bayern-Frauen feiern furiose Aufholjagd gegen Arsenal
Damit verabschiede ich mich und wünsche Ihnen eine gute Nacht.
"Dawson's Creek"-Star versteigert Requisiten - um Krebstherapie zu bezahlen
Wer "Dawson's Creek"-Star James Van Der Beek bei Instagram folgt, dem bleibt nicht verborgen, wie nachdenklich ihn seine Krebsdiagnose macht. Der 48-Jährige hat Darmkrebs im dritten Stadium. Eine Heilung ist möglich, aber die Therapie verschlingt in den USA viel Geld. Wohl so viel, dass Van Der Beek nun einige Requisiten und Andenken aus der bekannten Teenie-Serie und von anderen Sets versteigert. Das berichtet das "People"-Magazin. Besonders für "Dawson's Creek"-Liebhaber dürfte das Herz höher schlagen. Die Halskette, die Dawson seiner großen Liebe Joey (Katie Holmes) zum Abschlussball schenkte, kommt unter den Hammer. Der zu erwartende Erlös belaufe sich demnach auf 26.400 bis 52.800 Dollar. Auch Dawsons Outfit aus der Pilotepisode der Serie, die von 1998 bis 2003 lief, wird versteigert. Hier werden bis zu 4.000 Dollar erwartet. "Ich habe diese Schätze jahrelang aufbewahrt und auf den richtigen Moment gewartet, etwas damit zu tun", erklärt der Schauspieler demnach. "Mit all den unerwarteten Wendungen, die das Leben mir kürzlich präsentiert hat, ist klar: Der Zeitpunkt ist jetzt."
Der Erlös fließt zu 100 Prozent in die Finanzierung seiner Krebsbehandlung, wie das Magazin berichtet. Interessierte können sich bereits jetzt registrieren. Die Live-Auktion findet am 6. Dezember in London statt, globales Bieten ist bis zum 7. Dezember 2025 möglich. Van Der Beek blickt trotz allem positiv in die Zukunft: "Es gibt Grund für Optimismus, und ich fühle mich gut", sagte er dem Bericht zufolge.
"Wollte ihm etwas Gutes tun": Mann schneidet anderem Penis ab - Haft
So manche Nachrichtenmeldung ist kaum zu glauben - diese zählt dazu: Ein in Österreich lebender Deutscher ist zu einer Haftstrafe verurteilt worden, weil er half, einem anderen Mann den Penis zu amputieren. "Ich wollte ihm etwas Gutes tun", sagte der 39-Jährige vor dem Landgericht in Klagenfurt, wie die Nachrichtenagentur APA meldet. Er wurde zu drei Jahren Haft verurteilt wegen schwerer Körperverletzung sowie wegen Besitzes von Kindesmissbrauch-Darstellungen. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig und der Mann soll in einem Zentrum für Täter mit psychischen Erkrankungen untergebracht werden.
Da fragt man sich: Wie kommt es zu solchen Handlungen und solchen Aussagen? Die Penis-Amputation hatte in einem Berliner Sado-Maso-Studio stattgefunden. Nach Angaben der Staatsanwältin war der Mann auf eine Website für Gleichgesinnte gestoßen und danach im Jahr 2019 zu der Amputation nach Berlin eingeladen worden, wie die APA berichtete. In dem SM-Studio sei im vor dem Eingriff eine Vergewaltigung des Opfers inszeniert worden. Der 39-Jährige gestand die Tat. Er habe jedoch nicht gewusst, dass dies medizinischen Laien verboten sei. Laut seiner Aussage hatte der Betroffene selbst den Wunsch, seinen Penis entfernen zu lassen. Der Angeklagte hatte zuvor auch sein eigenes Geschlechtsteil entfernt. "Ich hatte seit meiner Jugend den Wunsch, keinen Penis zu haben und geschlechtslos zu sein", zitierte ihn die APA. Der Haupttäter sei bereits in London verurteilt worden, sagte der Gerichtssprecher.
Was macht eigentlich Olaf Scholz (abseits des Bundestags)?
Nach der Bundestagswahl im Frühjahr ging es für Olaf Scholz vom Kanzleramt auf die Hinterbank im Parlament. Doch ein Grund sich gehen zu lassen und die Legislaturperiode abzusitzen? Nicht für den ehemaligen Bundeskanzler, wie es aussieht: Nach eigenen Worten will der SPD-Politiker künftig Beiträge zu aktuellen Themen veröffentlichen - und sogar ein Buch. "Ich habe mir vorgenommen, regelmäßig zu publizieren - nicht nur Erinnerungen, sondern auch über die Themen, die mich umtreiben, wie zum Beispiel die Frage, was der Aufstieg der Staaten des Globalen Südens für die Weltordnung bedeutet", sagte der Scholz im Interview mit der "Zeit". Als einfacher Bundestagspolitiker hat er nicht so viel Gestaltungsmacht wie zuvor an der Spitze des Kabinetts. Dem sei der 67-Jährige sich bewusst: "Ich bin der Überzeugung, dass man auch noch Verantwortung für das Land hat, wenn man das aktive Amt als Regierungschef nicht mehr ausübt, und sich auch entsprechend verhalten sollte." Apropos Verantwortung und Verhalten: Vielleicht steht auf seiner To-Do-Liste ja auch, mal mit Altkanzler Gerhard Schröder genau darüber zu sprechen ...
Kinder wollen E-Scooter kaufen - und werden mit Schusswaffe bedroht
Auf Verkaufsplattformen im Internet gibt es nicht nur mal ein Schnäppchen, sondern auch viele Kriminelle. In Bremen wollten zwei Kinder jemandem einen E-Scooter abkaufen. Als sie am Treffpunkt sind, kommen plötzlich zwei Maskierte auf die beiden 12 und 13 Jahre alten Jungen zu und verlangen Bargeld. Wie die Polizei mitteilt, soll einer der Räuber die Waffe auf den 12-Jährigen gerichtet haben, während der andere die Jackentaschen durchsuchte und das Geld entwendete. Anschließend sei das Duo geflüchtet. Nach Polizeiangaben sollen die Täter etwa zwischen 17 und 18 Jahre alt sein. Die Polizei sucht Zeugen.
Peinliche Panne: Russlands Vorzeigeroboter packt nur vier Schritte
Eigentlich soll "Idol" ein Vorzeigeroboter sein. Doch sein kurzer Auftritt bei einer Präsentation in Moskau wirft Fragen auf, ob die russische Robotik tatsächlich konkurrenzfähig ist. Peinlich berührt tragen Mitarbeiter "Idol" von der Bühne.
Neue Taktik: Kies soll die bekannte Münchner Surferwelle zurückbringen
München ist ja seit Wochen um eine Sehenswürdigkeit ärmer: Die Eisbachwelle ist seit der jüngsten Reinigungsarbeiten verschwunden. Die Welle ist anspruchsvoll und zieht deshalb Surfer aus aller Welt an - und nun sollen kleine Steinchen weiterhelfen, damit alle wieder aufs Board steigen können: Mit Kies wollen Experten versuchen, die berühmte Surfwelle im Herzen Münchens wiederherzustellen. Sediment-Ablagerungen sollen Bedingungen im Bachbett wie vor der turnusmäßigen Reinigung schaffen - und damit auch die Welle neu beleben, wie die Stadt nach einem Gespräch mit Experten im Bauamt mitteilt. Der Versuchsaufbau im Maßstab 1:5 könne voraussichtlich kommende Woche in Betrieb gehen. Mit ihm könnten auch kurzfristige Maßnahmen zum Wiederherstellen einer surfbaren Welle am Eisbach realitätsnah geprüft werden, hieß es.
Surferinnen und Surfer brauchen wohl noch etwas Geduld und müssen noch mit etwas Ungewissheit weiterleben: Wann konkret mit der Kies-Ablagerung am Bachbett begonnen werden kann, ist aber noch offen. Voraussetzung für jeden baulichen Eingriff ins Gewässersystem – so auch auch das Einbringen von Kies – sei eine wasserrechtliche Genehmigung.
Passagierfähre kracht in riesigen Öltanker vor Singapur
Vor Singapur kommt es auf der meistbefahrenen Seestraße der Welt zu einer dramatischen Kollision. Ein riesiger Öltanker kreuzt plötzlich den Kurs einer voll besetzten Passagierfähre. Das kleinere Schiff kann nicht mehr ausweichen und kracht in die Seite des Frachters.
Sorgerechtsstreit: Ex soll Frau vergiftet haben - Passantin wird Retterin
Es ging wohl um das Sorgerecht und um Unterhaltszahlungen - ein 41-Jähriger soll im nordrhein-westfälischen Paderborn seine Ehefrau vergiftet haben. Davon gehen die Ermittler aus, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bielefeld mitteilen. Die 36-Jährige erlitt demnach einen lebensbedrohlichen Atemstillstand. Doch die Frau hatte wohl bei allem Unglück einen Schutzengel: Eine Passantin griff laut Polizei ein, als der Verdächtige seine leblose Ehefrau in ein Auto setzen wollte. Die Zeugin wählte den Notruf und leistete Erste Hilfe. Die 36-Jährige wurde dann in ein Krankenhaus gebracht. Mittlerweile ist ihr Zustand wieder stabil.
Nach Aussage der 36-Jährigen soll ihr Mann ihr mit einer Spritze eine unbekannte Substanz verabreicht haben. Ein toxikologisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben. Der Mann wurde festgenommen und kam wegen Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft.
Magdeburger Weihnachtsmarkt: Behörden einigen sich auf Sicherheitskonzept
Die Buden stehen schon längst, da entflammt nochmal die Diskussion um die Sicherheit. Nun ist in dem Streit um den Magdeburger Weihnachtsmarkt wohl beigelegt - wenn die nächsten Tage alles glatt geht: Die beteiligten Behörden haben sich - auch unter Vermittlung von Ministerpräsident Rainer Haseloff von der CDU - auf ein verschärftes Schutzkonzept geeinigt. Das teilen die Stadt Magdeburg und das Landesverwaltungsamt von Sachsen-Anhalt nach einem Krisentreffen mit. Demnach wurden eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen für die Sicherheit vereinbart. Doch direkt morgen geht es nicht los: Am Montag soll die Umsetzung bei einer gemeinsamen Begehung geprüft werden und abschließend über die Markteröffnung entschieden werden.
Der Weihnachtsmarkt in der Landeshauptstadt und dessen Sicherheit sind von hoher symbolischer Bedeutung: Vor bald einem Jahr kam es dort zu einem Autoanschlag mit sechs Toten und mehr als 300 Verletzten. Der Mordprozess gegen den 51-jährigen mutmaßliche Täter begann am Montag vor dem Landgericht Magdeburg.
Teenager krachen mit Fahrzeug in Bushaltestelle - mehrere Verletzte
In der Nähe von Moskau rasen zwei Jugendliche mit einem Offroad-Buggy in eine Bushaltestelle. Dabei werden mindestens zwei Menschen verletzt. Passanten eilen den Opfern zu Hilfe. Die Teenager reagieren derweil vollkommen unterschiedlich auf ihren Unfall.
Verletzungsgefahr: Großer Rückruf bei Knorr wegen Teilchen in Fertiggerichten
Wenn man mal keine Lust zu kochen hat, sind sie eine super Alternative: Fertiggerichte. Doch Obacht, wenn Sie ein Produkt von Knorr in der Hand haben sollten: Unilever ruft derzeit zahlreiche Produkte zurück. Die betroffenen Fertiggerichte von Knorr wurden in sechs Ländern verkauft – auch in Deutschland. Die Liste ist länger. Gleich neun Fertigprodukte könnten laut Produktwarnung.eu aufgrund eines Produktionsfehlers Metall- und Gummiteile enthalten. Eine Gesundheitsgefährdung könne daher nicht ausgeschlossen werden. Alle Infos zu Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten finden Sie hier.
Insbesondere in Deutschland wird das Produkt "Spaghetti Carbonara Fix" mit den folgenden Merkmalen zurückgerufen:
Artikelnummer: 72497
Chargennummer: L527822C93
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): Januar 2027
Der Artikel wurde ausschließlich im Knorr Fabrikverkauf Heilbronn verkauft. Dennoch mahnen die Verbraucherschützer, dass man auch die Rückrufe aus den Nachbarländern wie Österreich und den Niederlanden beachten sollte - vor allem diejenigen, die nahe einer Grenze wohnen und auch im Ausland einkaufen.
Getarnt als Geschenk: Perfide Sprengfalle reißt Kind mehrere Finger ab
Ein zehnjähriger Junge ist bei Moskau auf dem Weg nach Hause, als er eine Geschenkverpackung bemerkt. Die perfide Falle löst einen Sprengsatz aus, der Junge wird verletzt und kommt in ein Krankenhaus. Die Behörden ermitteln wegen versuchten Mordes.
Abgemeldet und nicht versichert: Autofahrerin mit Laubblatt auf Kennzeichen unterwegs
Kreativ, aber auch etwas kriminell: Eine Autofahrerin aus einem Ort bei Gütersloh in Nordrhein-Westfalen hat das Kennzeichen ihres abgemeldeten Autos mit einem Laubblatt überklebt - damit man nicht sieht, ob das Nummernschild noch ein Zulassungssiegel hat oder nicht. Das hat nur begrenzt geklappt: Als die 49-Jährige mit dem Wagen auf der A2 unterwegs war, bemerkten Streifenpolizisten das seltsam klebrige Laub an der entscheidenden Stelle des Kennzeichens und stoppten das Auto. Das teilt die Polizei mit. Die Frau gestand dann, sie habe es "darauf ankommen lassen". Der Wagen war seit Ende Juni nicht mehr versichert und angemeldet.
Weiteres mutmaßliches Mitglied der Hamas festgenommen
Die Bundesanwaltschaft lässt ein weiteres mutmaßliches Mitglied der Terrororganisation Hamas bei der Einreise aus Tschechien festnehmen. Der Mann soll Waffen beschafft haben, die mutmaßlich für Mordanschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland und Europa dienen sollten, teilt die Bundesanwaltschaft mit.
Bau der A20 kann nach jahrelangem Streit weitergehen
Nach mehr als einem Jahrzehnt des Stillstands kann der Bau der Autobahn 20 bei Bad Segeberg in Schleswig-Holstein weitergehen. Das Land und der Umweltverband BUND haben sich über mehr Schutz rund um die als größtes Fledermaus-Überwinterungsquartier Deutschlands geltenden Kalkberghöhen geeinigt. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther spricht von einem historischen Tag.
Geplant ist laut BUND die Gründung einer mit 14 Millionen Euro ausgestatteten Landesstiftung Fledermausschutz, um Schutzmaßnahmen für die bedrohten Tiere umzusetzen. Das Geld stellt das Land bereit. Im Gegenzug wird der BUND seine Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen den Bau des zehn Kilometer langen A20-Abschnitts von Weede bis Wittenborn zurückzuziehen.
Erwartungen nach unten korrigiert: Wirtschaftsweisen rechnen 2026 nur mit 0,9 Prozent Wachstum
Die Wirtschaftsweisen erwarten im kommenden Jahr trotz der Investitionsoffensive der Bundesregierung nur 0,9 Prozent Wachstum. Die Umsetzung des Finanzpakets sei "stark verbesserungsbedürftig", kritisieren die Ökonomen in ihrem veröffentlichten Jahresgutachten. Würde das Sondervermögen gezielter eingesetzt, hätte es "deutlich stärkere Auswirkungen auf das gesamtwirtschaftliche Wachstum".
Angst vor ICE-Agenten - Emotionale Teenager-Rede bewegt die USA
Der 16-jährige Manny Chavez hält eine emotionale Rede vor dem Stadtrat von Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon. Thema ist das brutale Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE. Seine Worte werden in den sozialen Medien millionenfach geteilt.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
Halbzeit in "Der Tag"! Mein lieber Kollege Max Patzig kann den Feierabend einläuten. Ich lege hier allerdings erst los. Von mir gibt es Nachrichten und Wissenswertes aus Deutschland und der Welt und bestenfalls auch etwas zum Lachen. Mein Name ist Johanna Ohlau. Hinweise, Fragen und Kritik bekomme ich gern per E-Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de. Los geht's!
Polizei nimmt 16 Enkeltrickbetrüger fest
Bei einem Schwerpunkteinsatz von Polizeibehörden aus mehreren Bundes- und europäischen Ländern im Zusammenhang mit dem sogenannten Enkeltrickbetrug haben die Ermittler 16 Verdächtige festgenommen. Dabei handelte es sich um mutmaßliche Betrügerinnen und Betrüger im Alter zwischen 22 und 63 Jahren, wie die Polizei mitteilt.
Vier der Festgenommenen sollen die Opfer angerufen und den Betrug eingeleitet haben. Die übrigen hätten als Abholer der Geldsummen agiert.
Drei mutmaßliche Callcenter in Frankfurt am Main, Österreich und Polen seien zerschlagen worden, aus denen heraus die Opfer kontaktiert worden sein sollen.
Dieser Faktor sorgt für mehr Zufriedenheit mit der deutschen Politik
Nicht unbedingt die Ergebnisse politischer Entscheidungen sorgen für Zufriedenheit in der Bevölkerung, sondern der Teilhabeprozess an der Entscheidungsfindung. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie vom Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag von Philip Morris.
Für die Mehrheit ist die Möglichkeit, sich politisch zu beteiligen und Einfluss zu nehmen, wichtiger als der wirtschaftliche Erfolg der Regierung oder die Umsetzung einzelner politischer Maßnahmen. Die Beteiligung sei dabei bereits niedrigschwellig möglich, etwa durch digitale Angebote wie Online-Abstimmungen zu politischen Vorschlägen, Einbringen von Vorschlägen zu Parteiprogrammen oder direkte Fragerunden von Politikern auf Social Media.
Besonders positiv bewerteten die 5455 Studienteilnehmer freie Wahlen und Beteiligungsmöglichkeiten. Deutlich schlechter schneiden hingegen die Prioritätensetzung der Regierung bei Ausgaben sowie die Transparenz von Entscheidungsprozessen ab. Gerade bei den Ausgaben zeigt sich: Viele Menschen haben nicht das Gefühl, dass das meiste Geld tatsächlich für die wichtigsten Dinge ausgegeben wird.
Wirre Trump-Äußerung: "Niemand weiß, was Magneten sind"
Donald Trump und Magnete - eine besondere Anziehung: Schon im Wahlkampf sorgt der US-Präsident mit kuriosen Theorien für Stirnrunzeln. Nun legt er nach und philosophiert im Oval Office über die vermeintlich rätselhafte Kraft des Magnetismus.
Frau stirbt nach Sturz in bremsendem Bus
In Nordrhein-Westfalen ist eine 67-Jährige nach einer Vollbremsung in einem Bus gestürzt und später an ihren Verletzungen gestorben. Die Frau starb rund drei Wochen nach dem Sturz, wie die Polizei in Essen mitteilt. Die Frau war demnach am 11. Oktober in Essen in einem Linienbus unterwegs, als der Fahrer an einer Haltestelle stark bremste. Die 67-Jährige stürzte daraufhin und verletzte sich schwer.
Den Angaben zufolge schleppte sich die Frau zunächst nach Hause, ohne Rettungsdienst oder Polizei zu verständigen. Später begab sie sich in medizinische Behandlung, starb aber Anfang November. Eine Obduktion bestätigte einen direkten Zusammenhang zwischen ihrem Tod und dem Unfall. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den schweren Sturz bemerkten.
Tram-Fahrerin schläft ein - Bahn schlingert durch Kurve
Eine Straßenbahnfahrerin nickt während der Fahrt durch San Francisco ein. Die Tram beschleunigt und fliegt beinahe aus der Kurve. Die Fahrgäste wiederum werden kräftig durchgeschüttelt. Statt sich zu entschuldigen, lügt die Zugführerin über den Grund des Vorfalls.
Bald weniger Bier in den Edeka-Regalen?
Bei Edeka könnten bald weniger Biermarken im Angebot sein. Grund sei ein eskalierter Streit über Lieferkonditionen zwischen der Supermarktkette und dem Bierproduzenten AB InBev, berichtet die „Bild”-Zeitung. Betroffen seien mehr als 80 Marken, darunter etwa Beck’s, Franziskaner, Löwenbräu, Corona, San Miguel, Spaten und auch Hasseröder. Angeblich seien bis zu 20 Cent mehr pro Flasche verlangt worden, berichtet das Blatt.
Edeka reagierte mit einer Drohung: Man werde erste Marken in Kürze auslisten. So können die einzelnen Märkte die Biere nicht mehr für ihr Sortiment bestellen. AB InBev habe eine „drastische Preiserhöhung von mehreren Millionen Euro” gefordert, sagt ein Edeka-Sprecher zur „Bild”-Zeitung. „Im Sinne unserer Kunden können wir diese überzogene Preisforderung so nicht akzeptieren.”
Doch die Lebensmittelhändler versucht, seine Kunden zu beruhigen: Leere Regale soll es nicht geben. „Wir stehen weiterhin in Gesprächen mit dem Lieferanten und streben eine Einigung zu vertretbaren Preisen an.”
Albino-Wal taucht vor Seglern auf - und gibt eine Show
Vor der Küste Australiens überrascht ein seltener weißer Wal eine Frau bei ihrem Segeltörn. Eine außergewöhnliche Begegnung, denn solche Sichtungen sind weltweit rar und werden genau dokumentiert. Die Fotografin zeichnet das Spektakel in einem Video auf.
"Hunger Games"-Star von Berliner Abendstimmung begeistert
Die Hollywood-Ikone Glenn Close schwärmt von einem "wunderschönen Sonnenuntergang" auf dem Tempelhofer Feld. "Heute habe ich eine Szene für 'Die Tribute von Panem' auf dem Tempelhofer Flughafen gedreht, oder besser gesagt dem ehemaligen Flughafen", sagt die 78-Jährige ("Eine verhängnisvolle Affäre") einem Video, das sie Anfang der Woche auf Instagram postete. Glenn Close spielt im kommenden "Hunger Games"-Prequel "Sunrise on the Reaping" die Rolle Drusilla Sickle.
"Das ist ein wunderschöner Sonnenuntergang über Tempelhof", sagt die Schauspielerin in dem Video. Zuvor habe es knifflige Aufnahmen mit zwei Hubschraubern, einer Drohne und drei riesigen Ventilatoren gegeben.
Wasserstrudel verschluckt Mann samt Auto
Sintflutartige Regenfälle verwandeln die Straßen von Vitória da Conquista in Brasilien in tosende Flüsse. Ein Autofahrer wird von den Wassermassen erfasst, er klammert sich ans Dach seines Wagens. Doch der Mann wird mitsamt seines Wagens von einem Wasserstrudel verschlungen. Rettungskräfte erreichen ihn in letzter Sekunde.
Polarlichter über Deutschland aufgetaucht
In weiten Teilen Deutschlands haben in der Nacht zum Mittwoch Polarlichter für ein farbiges Spektakel am Himmel gesorgt. Die rötlichen, pinken und teils grünen Lichteffekte seien etwa über weiten Teilen Baden-Württembergs bis in die Alpen zu sehen gewesen, sagt Carolin Liefke vom Haus der Astronomie in Heidelberg. Am deutlichsten seien die Lichter zwischen 4 und 4.30 Uhr zu sehen gewesen - dann sogar mit dem bloßen Auge.
Wer das seltene Himmelsphänomen verpasst hat, bekommt heute Nacht möglicherweise erneut eine Chance. "Die nächsten zwei Nächte kann man durchaus nochmal auf Alarmstellung bleiben", sagt Liefke. Es sei ein noch stärkerer Sonnensturm vorhergesagt, der erneut Polarlichter erzeugen könnte.
Eine Garantie für Polarlichter gebe es aber nicht - und auch die genaue Zeit ließe sich schwer vorhersagen. Das hänge davon ab, wie schnell die Teilchen von der Sonne zur Erde unterwegs seien. Liefke rechnet aber eher in der zweiten Nachthälfte mit Polarlichtern.
Massencrash auf A19: Trümmer über 100 Meter verstreut
Dichter Nebel und schlechte Sicht führen auf der A19 in Wittstock in Brandenburg zu einem schweren Massencrash. Zwei Lkw, zwei Transporter und zwei Autos prallen zusammen. Die Trümmer liegen über mehr als 100 Meter verstreut, mehrere Menschen werden verletzt.
In Europa: Hunderte demonstrieren gegen Bauprojekt von Trump-Schwiegersohn
In Belgrad haben hunderte Menschen gegen den Abriss des einstigen Armee-Hauptquartiers zugunsten eines vom Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump vorangetriebenen Luxus-Hotelprojekts protestiert. Die Demonstranten bildeten am Dienstag eine symbolische menschliche Mauer rund um das Gebäude im Herzen der serbischen Hauptstadt. Vier Tage zuvor hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die Bebauung des Geländes zum Projekt von herausgehobener Bedeutung erklärt und damit beschleunigte Baugenehmigungen sowie den Abriss des Armee-Hauptquartiers ermöglicht.
Trumps Schwiegersohn Jared Kushner will auf dem Gelände einen Luxus-Hotelkomplex errichten. Das Projekt ist in Serbien aus historischen Gründen umstritten - das Armee-Hauptquartier war während des Kosovo-Kriegs bei Nato-Luftangriffen auf Belgrad 1999 zerstört worden. 2005 wurden die Überreste des 1965 errichteten Gebäudes von der serbischen Regierung zum Kulturdenkmal erklärt. Im vergangenen Jahr wurde diese Einstufung wieder aufgehoben - wenig später unterzeichnete Kushners in Miami ansässige Investmentfirma Affinity Partners einen Pachtvertrag über 99 Jahre.
Junge lehnt sich an Fahrstuhltür - und stürzt in Schacht
Ein Elternpaar erlebt in Russland einen Schockmoment, während es auf den Aufzug wartet. Ihr Kind lehnt sich an die Tür des Fahrstuhls und verschwindet im nächsten Moment im Schacht. Der Vater springt sofort hinterher und auch ein Nachbar reagiert gedankenschnell.
Netflix eröffnet erstes Erlebniszentrum
Netflix tritt in die Fußstapfen von Unterhaltungsriesen wie Disney und eröffnet sein erstes Erlebniszentrum. Im ersten Netflix House in einem Vorort der US-Metropole Philadelphia gibt es unter anderem Escape-Rooms, Minigolf, einen Fanartikel-Shop, einen Kinosaal und ein Restaurant.
Alle Erlebnisse sind mit dem Netflix-Programm verbunden: Die Escape-Rooms lehnen an die Anime-Piratengeschichte "One Piece" an, jede Minigolf-Station ist einer anderen Serie gewidmet, von "Bridgerton" bis "Stranger Things". Die größte Fläche bekam "Wednesday": Zum Start der zweiten Staffel des Addams-Family-Ablegers können die Besucher durch einen düsteren Jahrmarkt mit Minispielen schlendern und auch ein Rätsel lösen. Startpunkt ist ein recht aufwendiger Nachbau des Zimmers von Wednesday Addams im Außenseiter-Internat Nevermore Academy.
Außerdem gibt es VR-Erlebnisse, bei denen Nutzer mit Spezialbrillen und anderer Ausrüstung digital unter anderem in die Welten der Serien "Squid Game" und "Stranger Things" eintauchen können.
Was heute wichtig wird
Liebe Leserinnen und Leser,
heute ist der 70. Jahrestag der Bundeswehr. Am 12. November 1955 überreichte der damalige Verteidigungsminister Theodor Blank den ersten 101 Freiwilligen in der Bonner Ermekeil-Kaserne ihre Ernennungsurkunden. Nur mit Freiwilligen ist heute nicht mehr getan, es braucht - so scheint es - wesentlich mehr Soldatinnen und Soldaten. In der schwarz-roten Koalition wurde bis zuletzt darüber gestritten, was genau man im neuen Wehrdienst festschreibt. Eine Einigung könnte es in dieser Woche geben, vielleicht ja an dem heutigen Bundeswehrjahrestag.
Was darüber hinaus heute wichtig wird:
Am 43. Tag im Shutdown in den USA tritt das Repräsentantenhaus zusammen. Erste Abstimmungen zum Übergangshaushalt soll stattfinden.
"Wirtschaftsweise" stellen in Berlin ihr Jahresgutachten vor.
Die Studie der Bertelsmann Stiftung zur geplanten "Aktivrente" wird vorgestellt. Lohnt sich das für Arbeitsmarkt und Staat?
Im Bundestag findet eine Regierungsbefragung mit Arbeitsministerin Bärbel Bas und Bauministerin Verena Hubertz statt.
Der Brandenburger Landtag berät über Medienstaatsverträge. Damit eine Mehrheit möglich wird, könnte im Hauptausschuss Finanzminister Robert Crumbach vom BSW dafür stimmen, sein Fraktionschef Niels-Olaf Lüders allerdings dagegen.
In Magdeburg wird ein Krisengespräch zum Weihnachtsmarkt abgehalten.
Am Verwaltungsgericht wird über Klagen von Palästinensern aus dem Gazastreifen verhandelt. Es geht um die Rechtmäßigkeit von Waffenlieferungen Deutschlands an Israel.
Die Bundesregierung trifft Vertreter der Pharmabranche im Kanzleramt. Es geht um Verbesserungen bei der Versorgungssituation und den Marktbedingungen für Pharmaindustrie und Medizintechnik in Deutschland.
Der Prozess gegen Christina Block wegen mutmaßlicher Kindesentführung wird fortgeführt.
Ich begleite Sie bis zum frühen Nachmittag hier im "Tag" auf ntv.de. Mein Name ist Max Patzig. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, melden Sie sich gern bei mir: max.patzig@ntv.de.
Einen schönen Mittwoch wünsche ich Ihnen!
Ihr Max Patzig
Neue Autobahnbrücke in China eingestürzt
Nach einem Erdrutsch ist im Südwesten Chinas eine neue Brücke eingestürzt. Ein Teil der mehr als 750 Meter langen Autobahnbrücke Hongqi (Deutsch: rote Fahne) brach an einer der beiden Flussuferseiten ein, wie die Behörden der Stadt Barkam in der Provinz Sichuan mitteilen. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Dienstagnachmittag (Ortszeit) demnach niemand, weil die Brücke bereits für den Verkehr gesperrt war.
In Chinas sozialen Medien und im chinesischen Staatsfernsehen waren Aufnahmen zu sehen, wie Pfeiler in Ufernähe nachgaben und ein Teil der Brücke abriss. Anschließend stieg eine dichte Staubwolke auf.
Wie die Behörden weiter erklären, hatte sich der Berghang nahe der Brücke vor dem Unglück bereits verformt. Bei einer Kontrolle am Montag seien dann Risse in der Fahrbahn entdeckt worden.
Softwarefehler zwingt Bahn zu weiterer Sperrung des Kölner Hauptbahnhofs
Kurz vor der zehntägigen Sperrung des Kölner Hauptbahnhofs bringt ein Softwarefehler die Pläne der Bahn durcheinander - mit Folgen für Hunderttausende Reisende. Die ab Freitag geplante Inbetriebnahme eines neuen elektronischen Stellwerks könne nicht wie geplant umgesetzt werden, sagt ein Bahnsprecher. Das habe zur Folge, dass der Kölner Hauptbahnhof in absehbarer Zeit noch ein zweites Mal für alle Fern- und Regionalzüge gesperrt werden müsse.
Der Softwarefehler sei bei einer Überprüfung durch Sachverständige festgestellt worden, sagt der Bahnsprecher. Durch den Fehler könne man wichtige Tests nicht durchführen - und letztlich nicht garantieren, ob mit dem neuen Stellwerk ein sicherer und zuverlässiger Bahnbetrieb möglich ist. Deshalb hätten die Projektverantwortlichen entschieden, vorerst das alte Stellwerk weiterzunutzen und erst später auf die neue Technik umzustellen. Dafür sei dann allerdings eine zweite Sperrung des Kölner Hauptbahnhofs nötig.
An der angekündigten Sperrung, die am Freitag um 21.00 Uhr beginnt, hält die Bahn trotzdem fest. Bis zum 24. November fahren dann keine Fern- und Regionalzüge zum Kölner Hauptbahnhof, sondern machen einen Bogen um das Zentrum der Millionenstadt. Die Sperrung könne trotz der Software-Probleme für "wichtige Arbeiten" etwa an Weichen und Oberleitungen genutzt werden, sagte der Sprecher.
Deutsche Polizisten unbewaffnet in Nahost im Einsatz
Deutschland hat mehrere Polizisten entsandt, um zur Stabilisierung der Lage in den Palästinensergebieten beizutragen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem Bundesinnenministerium. Ein Sprecher teilt auf Anfrage mit, Innenminister Alexander Dobrindt habe in Abstimmung mit Außenminister Johann Wadephul entschieden, ein deutsches Expertenteam der Bundespolizei in das US-geführte Büro des Sicherheitskoordinators für Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde (OSC) in Jerusalem zu entsenden.
Das zunächst aus vier Polizeivollzugsbeamten bestehende Team sei vor rund zwei Wochen dort angekommen. Sein Auftrag sei es, aufbauend auf der über 15 Jahre existierenden deutschen Polizeiunterstützung in den palästinensischen Gebieten, den deutschen Beitrag bei der Stärkung der zivilen Sicherheitsbehörden fortzuentwickeln. Wie dieser Beitrag genau aussehen wird, ist derzeit noch offen.